Anfang des Jahres stellte ich die Frage: Warum schreibst du ein Buch und erhielt im Rahmen der Blogparade viele und vor allem vielfältige Antworten.
Und es ist nicht immer nur ein Grund, um zu schreiben …
In diesem Beitrag versuche ich die Vielfalt sichtbar zu machen, lies unbedingt in die einzelnen Beiträge hinein, es lohnt sich.
Es gibt vielfältige Gründe ein Buch zu schreiben und selten ist es nur ein Einziger
Mit dieser Annahme bin ich in die Blogparade gegangen und sehe mich bestätigt. Ich habe versucht die Beiträge nach ihren „Hauptgründen“ zu ordnen. Es hätte auch eine ganz andere Sortierung derselben Texte geben können.
Jeder einzelne von ihnen ist lesenswert und macht neugierig auf die Geschichten der Autorinnen. Einige haben bereits veröffentlicht und von allen Bloggerinnen gibt es auf jeden Fall mehr zu lesen. Viel Freude beim Stöbern!
Abschließend gibt es noch einmal eine Liste, schlicht in der Reihenfolge der Veröffentlichung.
Heilkraft des Schreibens
Kerstins Geschichte ist schon beinahe magisch und gleichzeitig therapeutisch. Sie schrieb, als es ihr selbst nicht gut ging. Nicht über das Leid, sondern Traumreisen für Kinder, denen es ebenfalls nicht gut ging in dieser Zeit.
Doch was beim Schreiben passierte, damit hatte ich nicht gerechnet. Die Traumreisen wirkten und zwar zunächst einmal bei mir selbst
Kerstin nennt noch zehn gute Gründe, um ein Buch zu schreiben.
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Rani schrieb ihr erstes Buch nach ihrer zweiten Lungentransplantation, wollte es nach der ersten direkt schreiben.
Ich schreibe zuerst für mich, um Erlebtes zu verarbeiten, und dann schreibe ich, damit andere sich davon etwas mitnehmen können.
Rani nimmt uns mit durch die Entstehungsreise ihres Buches und verrät uns wie sie fünf Jahre nach der Veröffentlichung darüber denkt.
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Weil sie nicht anders kann
Lydia schreibt über ein Storytelling-Gen, sie stammt aus einer Familie von Geschichtenerzählern. Übers Erzählen kam der Wunsch von außen auf, dass andere gerne ein Buch lesen wollen würden. An Buchideen mangelt es Lydia nicht, spannend wird, in welcher Reihenfolge sie in die Welt hinaus dürfen.
Ich bin eine Schreibdenkerin. Schreiben sortiert mein Denken und macht Platz für neue Gedanken zum Nachrücken.
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Für Illa war es ein Traum Bücher zu schreiben und es geht ihr nicht gut, ohne das Schreiben. Illa hat bereits mehrere Bücher verfasst und gibt vielseitige Einblicke in ihr Autorinnensein, ihre Motivation und die Entstehung ihrer Geschichten.
Außenstehende denken oft, dass Autoren die Macht haben in ihren Geschichten alles geschehen zu lassen.
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Um herauszufinden, ob sie es kann
So begann Inge mit ihrem ersten Buch. Dann stellte sie fest, dass ein Buch zu schreiben für sie eine ganz andere Aufgabe ist, als zu bloggen. Sie fand ihre Schreibstimme. „Ich höre dich beim Lesen sprechen“, was für ein wertvolles Kompliment einer Leserin.
Das zweite Buch fand dann zu Inge, weil ein Blogbeitrag den hohen Bedarf am Thema assistierter Suizid zeigte.
Schreiben hilft mir, das Erlebte zu ordnen und zu verstehen. Dieses Buch ist deswegen auch Teil meines persönlichen Verarbeitungsprozesses. Gleichzeitig ist es mein Versuch, etwas weiterzugeben: Erfahrungen, Einsichten, Orientierung.
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Auch Beate beschäftigte die Frage, ob sie ein Buch schreiben kann. Daran knüpft die Frage an, braucht es ein Buch von Beate?
Inzwischen weiß sie, dass sie es kann. Nicht jedes Manuskript braucht auch eine Veröffentlichung. Gerade arbeitet sie mit Eifer und wie ich beobachten darf mit großer Freude an Workbooks.
Schreiben werde ich immer. (…) Ich werde mich jetzt nie für eine Schriftstellerin halten. Aber ich schreibe gerne.
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Und weil alles mit dem Schreiben beginnt, so ist es für Valerie, die gerade an ihrem ersten Romanprojekt arbeitet.
Ich habe mich bisher mit Kurzstrecke beschäftigt. Berichte, Reportage, Blogartikel, Skripte. Ich will wissen, ob ich auch Langstrecke kann.
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Kein Buch schreiben
Astrid schreibt kein Buch – noch nicht. Sie kennt den Literaturbetrieb aus anderer Perspektive sehr gut. Astrid trägt Geschichten in sich und diese finden ihre eigenen Wege in die Welt hinaus. Bei Astrid ist es derzeit ihr Blog.
Ich schreib ja kein Buch, aber manchmal fliegen mir einfach Geschichten zu.
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Um eine Botschaft zu teilen
Anne Sasson ist davon überzeugt, dass Hundegesundheit einfacher ist, als viele denken. Deswegen hat sie ein Buch darüber geschrieben, um ihr Wissen zu teilen. Von Hunden und ihrer Gesundheit habe ich gar keine Ahnung. Ihr Wunsch ist nicht Autorin zu sein, sondern „Hundeaugen zum strahlen zu bringen“, was für eine starke Motivation, die sie durch den Schreibprozess trägt.
Während ich in meinen Beratungsgesprächen nur einer begrenzten Anzahl an Mensch-Hund-Teams helfen kann, ziehe ich mit dem Buch quasi direkt in deine Küche ein und stehe dir rund um die Uhr zur Seite, wenn du Hilfe brauchst.
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Julia schreibt für Mut. Als sie anfing ihr Blog zu schreiben, verfolgte sie noch kein Business-Ziel. Es ging ihr darum, ihre Gedanken zu teilen, in der Hoffnung andere damit zu erreichen und ihnen hilfreiches anzubieten zum Thema Hundehaltung. Julias Hunde Plouf und Astrée inspirieren sie.
Sie schreibt:
Damit vielleicht auch andere durch Plouf inspiriert werden. Und damit was entsteht, das bestehen bleibt.
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Weil Schreiben Spaß macht
Jennifer liebt es zu schreiben und so lesen sich auch ihre Texte. Ihr Beitrag entsteht kurz vor Ende der Deadline, am selben Tag wie mein eigener …
Jennifer schreibt über Zweifel, Ermutigungen und überraschende Selbsterkenntnisse:
Mir ist im Rückblick aufgefallen, dass ich schon lange schreibe. Schon als Jugendliche habe ich Geschichten und Gedichte geschrieben (einige habe ich auch noch gefunden). In meiner Arbeit als Psychotherapeutin spielt Schreiben eine große Rolle auch als Methode für die Patienten.
Weil Schreiben sie weiter bringt
Zum Glück habe ich etwas länger gebraucht mit der Blog-Zusammenfassung und so konnte ich Doris ermutigen, ihren noch fertig zu stellen.
Sie schreibt zwar über KI, auch mit KI als Unterstützung, aber definitiv selbst. Warum?
Ich schreibe Bücher, weil …
- … das Schreiben mich nicht nur begleitet, sondern in Bewegung hält;
- … jeder Satz mich ein Stück weiterträgt;
- … ich aus Worten neue Wege bauen kann.
DoSchu führt diese Gründe weiter aus, benennt ihre liebsten Tools, sie ist eben die Tool-Queen und erläutert ihre besondere Nische des Fachwissen in Romanen Verarbeitens. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, gäbe es mehr wundervolle Romane von Doris …
Über ihren ersten Roman „Heiter bis wolkig in Digitalien“ habe ich gebloggt.
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Und warum schreibe ich?
Ich könnte mich überall mit einordnen, daher hänge ich mich hinten an.
Für meinen Beitrag habe ich den Titel gewählt: „Ich schreibe Bücher, weil sie Tore zu neuen Welten und Erfahrungen sind“
Und du?
Warum schreibst du oder warum schreibst du noch nicht?
Die Blogparade zeigt mir eben auch, wie wertvoll das Schreiben nicht nur für mich, sondern für uns alle ist.
Es gibt vielfältihge Gründe, selbst zu schreiben, es nicht der KI zu überlassen.
KI kann viel, aber sie kann uns nicht abnehmen zu leben. Für mich bedeutet Leben eben auch Schreiben. Was bedeutet es für dich zu leben?
Übersicht der Blogbeiträge
- Kerstin Rauch: Ich schreibe als bin ich – oder warum Menschen ein Buch schreiben
- Lydia Gajewsky: Ein Buch … oder doch lieber zwei
- Inge Schumacher: Ich schreibe ein Buch, weil
- Beate Maader: Vom Buchschreiben, oder warum sollte ich ein Buch schreiben?
- Astrid (Kaffee kochen wach gestern): Ich schreibe (k)ein Buch, weil …
- Illa Sabin: Warum schreibe ich Bücher?
- Anne Sasson: Das Rezeptbuch für Hundegesundheit: Ein Blick hinter die Kulissen
- Rani Gindl: Mein Buch, meine Geschichte und ich – und was ich heute darüber denke
- Julia: Vom ersten Blogartikel zum Buch
- Jennifer Dillmann: Ich schreibe (ein Buch), weil es Spaß macht
- Doris Schuppe: Ich schreibe Bücher weil
- Mein eigener Beitrag: Ich schreibe weil
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