Abschied von Olymp – Perry Rhodan Miniserie

Perry Rhodan Olymp 12 Der Mutaktor - Susan Schwartz

Perry Rhodan Olymp 12 Der Mutaktor – Susan Schwartz

Die Minisereie Olymp endet mit einem spektakulären Finale. Es war für mich das spannendste Heft der Serie, geschrieben von einer zufriedenen Exposéautorin, der, laut nachstehendem Lesermagazin, gefallen hat, was die anderen Autoren und Autorinnen aus ihren Ideen gemacht haben.

Ich freute mich jedes Mal, wenn sich die Geschichte tatsächlich so entwickelten, wie ich sie mir vorgestellt hatte, und dass dazu so viele bunte Charaktere und farbenfrohe Geschichten hinzugekommen waren. (nachzulesen auch auf Perry Rhodan)

Sie hat einige Informationen zurückgehalten und viel Freiraum für Kreativität gelassen. Dabei ist ein Gesamtwerk in 12 Bänden erschienen, das für mich rund war. Einige Hefte haben mir besser gefallen, als andere, darüber habe ich im Detail ja bereits berichtet. Es ist sicher auch kein Geheimnis, wenn ich euch meine beiden Lieblings- Perry-Autorinnen nenne: Susan Schwartz und Madeleine Puljic!

Das Finale

Es folgt ein spoilerfreies Fazit, was mit persönlich gut am Finale gefallen hat. Die Andeutungen dürften ausreichen, für diejenigen, die es bereits gelesen haben, alle anderen macht es vielleicht neugierig, auf die gesamte Reihe.

Meine Lieblingsfigur der Reihe, Piri Harper, eingeführt von Dennis Mathiak in Band 2, ist im Finale nur noch eine Randnotiz, was durchaus berechtigt ist. Dafür hatte sie im 11. Band noch einmal einen großen Auftritt. Doch die besagte Randnotiz besagt genug, sie erhält ihren Platz in der Zukunft von Olymp.

Dann war da der kleine Talin Buff, Diener des Kaisers, ein liebenswertes Geschöpf. Ich war sehr gespannt, wie seine Geschichte endet und seine Szene war absolut genial. Er hat zu sich selbst gefunden, nachdem er bereits vorher sein Schicksal in die Hand genommen hat. Doch es ist einfach klasse, wie Susan Schwartz ihn noch einmal in Szene setzt, sehr amüsant zu lesen, wie der arme Agyris leiden muss.

Natürlich finden auch Perry Rhodan und seine Ehefrau Sichu Dorksteiger wieder zueinander. Es hat mich sehr überrascht, dass die gesamte Geschichte in einem kleinen Zeitfenster von nur neun Tagen gespielt haben soll, denn es war so viel passiert. Schrieb ich zuvor häufiger, die Geschichte käme wunderbar ohne Perry Rhodan aus, gefällt mir sein letzter Auftritt richtig gut. Er ist nicht der große Held, der bei seiner Rückkehr alles in Ordnung bringt, das sind andere. Ein unbeteiligtes Opfer ist er auch nicht, gut gelöst!

Die Auflösung der Geheimnisse um die Box und beteiligten Personen war für mich sehr spannend zu lesen und hat mir wirklich gut gefallen. Es wird ausreichend informiert, nur der arme Perry hat da noch eine drängende Frage, auf die er keine Antwort bekommen hat. Einiges hätte man erahnen können, es erschien mir so wunderbar logisch beim Lesen. Es hätte einfach nicht anders sein können. Es ist ein wunderbar abgeschlossenes Ende, eines, dass ohne große Korrekturen in die Haupthandlung entlässt.

Ein halboffenes Ende gibt es für eine Figur, die man nochmal in der Erstauflage aufgreifen könnte, aber nicht muss. Auch andere Figuren könnten aufgenommen werden, aber das Leben im Perryversum liefe auch ohne sie unkompliziert weiter. Eine schöne Lösung, finde ich.

Was liegt in der Tiefe?

Es steckt auch sehr viel in diesem Science-Fiction Werk drin: Politik, Intrigen und die Versuchungen, die Macht so mit sich bringt. Dabei finden sich auch Anspielungen auf die Realität, einigen kamen diese mit dem Holzhammer, ich empfand sie als passend, aber auch phantasievoll unabhängig. Die Phantastik bietet sich geradezu an, aktuelle Geschehnisse verfremdet darzustellen und zu kritisieren, ein wenig wie im Kabarett, etwas überspitzen, etwas kreativ anpassen. Das Leben bietet eine Vielfalt an Vorlagen, wir müssen uns nur bedienen und gute Storys erzählen. Es steckt auch sehr viel Menschlichkeit in der Geschichte, Vertrauen, Freundschaft und Liebe, ohne kitschig zu werden. Das Wiedersehen zwischen Perry und Sichu hätte kitschig ausarten können, was aber nicht in die Serie gepasst hätte. Die Liebe schwebt zwischen den Zeilen, kann sich jeder nach Belieben ausmalen. Auch der Witz kam nicht zu kurz, insbesondere in diesem finalen Band habe ich ein paar Mal herzlich gelacht. Trotz aller Dramatik und Spannung, schreibt Susan Schwartz mit einem Wortwitz, der mich persönlich sehr gut erreicht hat.

Fazit

Ich habe die Olymp-Reihe gerne gelesen. Wer Lust auf einen Abstecher ins Perryversum hat, findet hierin sicher eine gute Möglichkeit, ein abgeschlossenes Abenteuer zu lesen, ohne gleich das große Ganze erobern zu müssen. Vorkenntnisse sind im Gegensatz zu der Terminus-Reihe wirklich nicht nötig. Da habe ich doch den ein oder anderen Blick ins Perrypedia benötigt und erklärende Unterstützung von Autor und Lesern genossen.

Auf ihrem eigenen „Uschis Blog“ verrät uns die Autorin Susan Schwartz ein paar versteckte Geheimnisse aus „Perry Rhodan Olymp Der Mutaktor“. Auch in den anderen Heftromanen der Miniserie verstecken sich Anspielungen. Wer noch nicht genug von Susan Schwartz (Uschi Zietsch) hat, mag vielleicht mein Interview mit ihr lesen, welches wir zur Beginn der Miniserie Olymp geführt haben. Damals fragte ich sie bereits, wie es ihr damit ginge, andere ihre Ideen schreiben zu lassen. Ich würde sagen, der Plan ging super auf.

Möchtest du alle meine Olymp-Beiträge lesen, fange bei Olymp 1 an, die weiteren Beiträge sind dann verlinkt.


Der Heftroman wurde mir von der Perry Rhodan Redaktion zur Verfügung gestellt.

Perry Rhodan Olymp (1) Mysterium
Susan Schwartz
Pabel-Moewig Verlag
ISBN/EAN: 9783845352633

63 Seiten, 29 Kapitel, Spannung, Action, SciFi vom Feinsten

Perry Rhodan Olymp Die Museumswelt - Dennis Mathiak

Perry Rhodan Olymp Die Museumswelt – Dennis Mathiak

Ein kleines Kometen-Geständnis

Ich hatte keine Lust!

Das Heft kam gestern an, während ich den ganzen Tag unterwegs war. Abends noch in wichtiger Perry Rhodan Mission mit Hefethaufen-Martin und dem Zeitreisenden Volker, dazu bald mehr unter dem Stichwort BrühlCon. Da war keine Zeit zum lesen. Heute ist dann wieder Donnerstag und wer ein treuer Leser ist, weiß, dass jeden Donnerstag ein neuer Beitrag in dieser Kategorie #kleinerKometImPerryversum erscheint.

Da entstand doch tatsächlich der Hauch von Druck: Du musst noch das Heft lesen!

Ne, nicht mit mir!

Dann habe ich das Heft doch zur Hand genommen, freiwillig, ohne Druck und die Lustlosigkeit war nach wenigen Worten verflogen!

29 Kapitel – 99 Minuten rasantes Abenteuer

Zwei Planeten, viele Perspektiven, auf 63 Heftromanseiten, 29 Kapitel in 99 Minuten mit einer längeren Pause fürs Abendessen gelesen … Ein rasantes Abenteuer!

Stilistisch war es sehr gut mit den vielen kurzen Kapiteln umgesetzt. So nahm die Geschichte Tempo auf, ohne zu viel zu quälen und nicht zu verwirren. Den Überblick über die Handlungsfäden habe ich zu keinem Zeitpunkt verloren! Das freut mich sehr, denn das kommt schon mal bei mir während der Reise durchs Perryversum vor …

Zwei Planeten

Wie auch im ersten Olymp-Band von Exposé-Autorin Susan Schwartz gibt es zwei große Handlungsstränge, die sich aber langsam und sicher in mehrere Fäden aufdröseln, aus zahlreichen Perspektiven erzählt und später zusammen zu führen sind. Das verspricht noch spannend zu werden, denn wir stehen ja erst am Anfang mit dem zweiten von zwölf Bänden.

Shoraz – Der Museumsplanet

Eine uraltes Artefakt wurde gefunden, jetzt versuchen die Wissenschaftler gespannt hinter das Geheimnis des Würfels (siehe Titelbild)  zu kommen …

Doch nicht nur Sichu Dorksteiger und ihr Team sind an dem archäologischen Fund interessiert, es gibt auch einen Verräter in der Gruppe. Jemanden mit Verbündeten …

Wer? Warum?

Viele Fragen, Spannung, actionreiche Szenen und Gucky als Superheld mit Einschränkungen. Genau meine Mischung!

Olymp

Der Handlungsstrang auf Olymp ist politisch, verschwörungstheoretisch und voller dezenter Anspielungen … Es macht einfach Spaß diese Szenen zu lesen, auch wenn sie einen sehr ernsten Kern haben.

Ein toter Diplomat, ein größenwahnsinniger Kaiser, eine Blockade durch Raumschiffe und ein Volk, das auf die Straßen geht …

Eine explosive Mischung, die viele vielversprechende Fäden auslegt …

Neue Figuren

Uschi Zietsch (Susan Schwartz) hat es im Gespräch verraten:

Außerdem können die Autoren Figuren selbst kreieren, wie es Dennis Mathiak in Band 2 getan hat – das haben die Folgeautoren gern aufgegriffen, diese beiden Figuren werden uns nun durch die gesamte Serie begleiten.

Ich war gespannt auf diese Figuren und ich glaube zu wissen, um wen es sich handelt:

Piri Harper

Eine junge und unabhängige Journalistin, die über die aktuellen Geschehnisse in der Hauptstadt Olymps berichtet. Sie überzeugt mich direkt im ersten Interview mit ihrem starken Charakter

Frank Sulu

Er scheint ein einfacher Olymper zu sein, der uns eine andere Perspektive auf die Ereignisse anbietet. Seine ganz persönliche Sicht verleiht der Geschichte Tiefe und ich kann sehr gut verstehen, dass die anderen Autoren diese beiden Figuren gerne aufgegriffen haben und freue mich auf ein Wiedersehen!

Fazit

Nach der Lektüre des ersten Olymp-Bandes erkannte ich, dass auch der zweite von einem Autor geschrieben wurde, den ich sehr schätze: Dennis Mathiak!

Und da ich manchmal ein kleiner böser Komet bin, der Autoren als böse verurteilt, habe ich in der Facebook-Olymp-Gruppe einen erwartungsvollen Post hinterlassen …

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Jetzt kann ich ganz klar sagen: Großartig geschrieben, ein wunderbares Lesevergnüngen!

Allerdings heißt es nun erneut zwei Wochen warten, bis Madeleine Puljic die Geschichte weiter erzählt. Auch hier könnte ich Erwartungsdruck schüren, aber bei ihr bin ich mir gaaaanz sicher, sie wird uns nicht enttäuschen mit „Perry Rhodan Olymp Im Auftrag des Kaisers„.

Tipp

Im Geisterspiegel findet ihr ein Interview mit Dennis Mathiak zu diesem Band, geführt von Alexandra Trinley.


Der Heftroman wurde mir von der Perry Rhodan Redaktion zur Verfügung gestellt.

Perry Rhodan Olymp (2) Die Museumswelt
Dennis Mathiak
Pabel-Moewig Verlag
ISBN/EAN: 9783845352534

Im Gespräch mit Uschi Zietsch aka Susan Schwartz

Uschi Zietsch war diejenige, die mich über die wunderbare Elfenzeit-Reihe zu Perry Rhodan gebracht hat und das war noch nicht einmal ihre Absicht, sie wusste es nicht einmal.

Uschi Zietsch ist die erste Autorin, die es auf meine Liste Böser Autoren geschafft hat, sie hat sie quasi begründet.

Uschi Zietsch kenne ich bisher nur als Susan Schwartz, denn bisher habe ich noch kein „Uschi Zietsch Buch“ gelesen, aber das wird sich bald ändern, denn „Drakhim“ ist vorbestellt und wird mit Spannung erwartet.

Bild Privat (c) Uschi Zietsch

Liebe Uschi/ Susan, warum hast Du zwei Namen?

Ich hatte damals darüber nachgedacht, wie ich das bei PERRY RHODAN angehen will – unter meinem Namen oder einem offenen Pseudonym. Ich entschied mich dann, zu differenzieren. Susan hat die Auftragsarbeiten erledigt, Uschi durfte frei fabulieren, was ihr gerade einfiel.

Im Lauf der Zeit aber hat sich beides zusehends vermischt und die Namen waren kaum mehr zu trennen, gerade bei der »Elfenzeit« war das der Fall. Das ist aber nicht schlimm, die meisten wissen von meiner Doppel-Persönlichkeit, selbst Amazon listet unter beiden Namen alles auf. Und nicht zuletzt ist Susanne ja mein zweiter Vorname.

Werde ich Dich wieder erkennen, wenn ich „Drakhim“ lese oder sind Uschi und Susan zwei verschiedene Autorenpersönlichkeiten?

* Lach * Das mag skurril klingen, aber es sind, was das Schreiben betrifft, zwei Persönlichkeiten. Natürlich ist mein Stil gewissermaßen unverkennbar, aber du wirst Uschi teilweise in Susans Romanen erkennen, umgekehrt eher weniger. Wenn ich mich »frei« austoben darf, als Uschi, kann ich mehr experimentieren. Da hat die Susan dann kaum mehr was zu melden. Wobei das von dir angesprochene »Drakhim« sozusagen ein Mittelding ist – es ist bei weitem nicht so komplex wie das Universum um Waldsee, sondern ein klassisches Abenteuer mit den bekannten Rollenspiel-Völkern. Auch bei der Elfenzeit steht draußen Susan, innen ist aber zu 80% Uschi.

Jetzt habe ich das Gefühl, genau das richtige Buch ausgewählt zu haben, auch wenn es Zufall war und ich noch gar nicht weiß, was mich erwarten wird.

Susan Schwartz ist Perry Rhodan Autorin, sowohl für die Erstauflage, als auch die neue Version Perry Rhodan NEO, in der ich aktuell lese.

Was liest Du selbst lieber, Perry Rhodan NEO oder die Erstauflage?

Ich lese nur für die Arbeit, Exposés und Manuskripte durcheinander. Die fertigen Romane lese ich nur dann, wenn ich sie komplett benötige. Ansonsten halte ich mich für die Storyline hauptsächlich über die Exposés auf dem Laufenden.

Und was schreibst Du lieber, NEO oder Erstauflage?

Ich bevorzuge keines von beidem, und das sage ich jetzt nicht, um den Chefredakteur zu erfreuen. Die Erstauflage hat diesen gewaltigen Überbau und Hintergrund, worauf man zurückgreifen kann. Es ist großartig, die Ursprungsgeschichte weiterzutreiben. NEO hingegen ist so erfrischend jung, stellenweise naiv, Perry Rhodan und seine Kumpane wandern noch mit staunenden Kinderaugen durchs Universum und sind auf Entdeckungsreise. Bei NEO ist der Handlungsbogen weitaus länger pro Roman, man kann sich mehr ausbreiten als bei der normalen Heftromanlänge, bei der man sich doch aufs Wesentliche konzentrieren muss. Mir machen beide Serien viel Spaß, auf ganz unterschiedliche Weise. Bei der Erstauflage ist mehr die Ernsthaftigkeit gefragt, die Helden sind schon »groß« mit einer jahrtausendelangen Vergangenheit, bei NEO kann man flapsiger sein, die Helden sind erst dabei, welche zu werden und erarbeiten sich die Erfahrungen.

Dein aktuelles Projekt „Perry Rhodan Olymp“ ist gerade gestartet und es folgt alle zwei Wochen ein neuer Band. Den ersten hast Du selbst geschrieben, für die Folgebände lediglich die Exposés.

Wie ist das für Dich, andere Deine Ideen schreiben und weiter entwickeln zu lassen?

Das ist toll. Ich kann einen Handlungsbogen und die bedeutenden Eckpunkte vorgeben, wo die Helden starten und wo sie ankommen, aber über die Details muss ich mir keine Gedanken machen, wie sie da hingelangen. Da gebe ich Anregungen, feile das aber nicht bis ins Letzte aus. Die Olymp-Teamkollegen freuen sich über den Freiraum. Ich bin immer sehr gespannt darauf, was sie aus manchen kniffligen Situationen machen und wie bunt und farbenprächtig sie das Ambiente gestalten. Allein würde ich das gar nicht so vielfältig hinbekommen. Außerdem können die Autoren Figuren selbst kreieren, wie es Dennis Mathiak in Band 2 getan hat – das haben die Folgeautoren gern aufgegriffen, diese beiden Figuren werden uns nun durch die gesamte Serie begleiten.

Wir hatten im Vorfeld überlegt, ob wir ein noch kleineres Team nehmen, indem jeder drei Romane macht. Aber das ist zeitlich nicht zu schaffen, und es hätte auch zu sehr eingeengt. Wir wollen ja bei Heftromanen Ideenvielfalt, um eine möglichst bildgewaltige Zukunft zu schaffen. Mit Aliens, exotischen Welten und futuristischen Städten. Deshalb haben wir den Mittelweg gewählt – kein zu großes Team, aber doch so, dass die Abwechslung gewährleistet ist.

Mir gefällt es als Leserin besonders gut, mit Dir neue Welten zu entdecken, da hat Olymp mit der „Museumswelt“ auch einiges zu bieten.

Ist es auch das, was Dir beim Schreiben am meisten Freude macht?

Ja, es macht mir durchaus viel Freude. Ich stelle es mir bildlich vor, lege eine imaginäre Karte an, und gehe, durch die Augen meiner Figur blickend, in die Welt hinein. Oft genug, ohne zu wissen, wohin, und was sich da alles in den Weg stellt. Oder welche Auswirkungen das Ambiente haben kann. Da kommt so richtig Entdeckerfeeling auf. Am liebsten aber schreibe ich natürlich über die Figuren selbst.

Selbst bin ich ja mit der Mini-Miniserie „Trivid“ ins Perryversum eingestiegen. Trivid hatte nur 6 Bände, wenige Figuren, aber ein spannendes Setting. Es war für mich sehr leicht in die Geschichte rein zu kommen, ohne jegliches Vorwissen. Die zweite gelesene Miniserie, diesmal 12 Bände und deutlich komplexer war für mich „Terminus“. Inzwischen hatte ich einen kleinen Einblick in das Perryversum erhalten, aber ich glaube, wäre es mein Einstieg gewesen, hätte ich ohne die Unterstützung der Mitleser auf Facebook oder Perrypedia vielleicht aufgegeben.

Mit Robert Corvus hatte ich dazu bereits eine Diskussion. Er hält Terminus für den besseren Einstieg, weil es für die Komplexität steht, die die Perry Rhodan Reihe zu bieten hat.

Olymp scheint mir nach der Lektüre von „Mysterium“ auf jeden Fall einfacher als Terminus, wenn auch komplexer als Trivid.

Wie siehst du das? Ist Olymp einsteigerfreundlich?

Olymp ist einfacher als Terminus, denke ich, schon wegen des Hintergrunds, den wir nur streifen. Zu Trivid kann ich nichts sagen, da ich es nicht kenne. Terminus war natürlich insofern kompliziert, weil es eine bedeutende Sequenz aus der Vergangenheit aufgegriffen hat, die in der damaligen Erstauflage nur im Vorbeigehen als »abgehakt« geschildert wurde. Daraus hat sich ein enormes Potential entwickelt – allerdings durch die hohe technische Komponente recht aufwendig und schwierig – auch im Schreiben. Ich kann nicht beurteilen, was nun »leichter« ist, da ich ja seit langem involviert bin. Ich habe mich jedenfalls auf »einsteigerfreundlich« konzentriert. Nicht ein offener Faden aus der Vergangenheit, sondern ein Parallelabenteuer der Handlungs-Gegenwart mit den bedeutendsten Figuren der Erstauflage, um sie fürs erste Kennenlernen vorzustellen und die Leser vielleicht sogar anzufixen, mal in die Erstauflage hineinzulinsen.

Wenn wir schon über den Einstieg ins Perryversum sprechen, wem würdest du „Perry Rhodan Olymp“ gerne empfehlen?

Im Grunde genommen jedem, der sich mal an ein Abenteuer im Weltraum wagen will. Im Vordergrund steht bei Olymp eine Rettungsmission, die in einen politischen Konflikt gerät. Man braucht also keine Vorkenntnisse, sondern kann gleich einsteigen. Es gibt außerdem in jedem Heft ein Lesermagazin mit zusätzlichen Informationen zu den Hintergründen – Völkern, Figuren, Welten, Systeme.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Olymp-Bände und natürlich den Uschi Zietsch Roman „Drakhim“.

 

Phantastischer Dezember 2017 mit #phantbest

Als ich mit der #PhantBest Challenge startete, hatte ich Zweifel, dass ich für jede Aufgabe eine Antwort finden würde. Doch tatsächlich habe ich bereits 30 Antworten gefunden.

#phantbest – Inspiration von Suse von Literaturschock

Eine allerletzte Frage ist noch offen, die es heute zu beantworten gilt. Da ich meine Antworten auf den verschiedenen Kanälen gestreut habe, dachte ich mir sammele ich sie zum Abschluss alle noch einmal hier in einem Beitrag und zwar in umgekehrter Reihenfolge.

Das schönste an der Aktion war übrigens die Beiträge der anderen zu lesen, sich an tolle Bücher zu erinnern oder neue zu entdecken.

Schaut doch einfach mal bei Twitter oder Instagram nach #phantbest.

#31 – Welches war das letzte (Phantastik-)Buch, dass du in 2017 gekauft hast?

Das war ein Buch einer meiner liebsten bösen Autoren. Ich möchte unbedingt ein Buch von Uschi Zietsch lesen, unabhängig von Perry Rhodan, Elfenzeit oder DSA, ein Buch auf dem eben nicht Susan Schwartz sondern Uschi Zietsch steht.

Über Instagram habe ich dann ein Angebot entdeckt, dass ich nicht ausschlagen konnte. Worum es in dem Buch geht? Drachen. Mehr weiß ich auch noch nicht, ich lasse mich überraschen. Ich freue mich schon sehr auf „Drakim“ aus dem Fabylon-Verlag.

#subskription bis 10.1.18! €14,00 statt €18,00, #handsigniert und auf #wunsch mit #widmung! #drakhim die #drachenkrieger 724 #seiten #fantasy, nur bei #fabylonverlag! #fabylon www.fabylon.de

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#30 Bei welchem Buch musstest du weinen oder lachen?

„Chosen Das Erwachen“ von Rena Fischer

#29 Zeige uns Bücher mit sprechenden Tieren.

„Animal Farm“ von George Orwell

#28 Zeige dein Lieblingscover

#Phantbest Tag 28 Es ist schon Jahre her, dass mich das Cover von „Rubinrot“ im Buchladen magisch angezogen hatte… #buchcover #Rubinrot #Kerstingier #edelsteintrilogie #bookstagram

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#27 Welches war das realistischste Phantastikbuch, das du jemals gelesen hast?

#26 In welchem deiner Bücher kommt Mythologie vor?

Elfenzeit-Reihe

#25 Zeig uns ein diverses Phantastik-Buch, markiere es mit #diversity.

Ein Buch, dass definitiv in diese Kategorie fällt, steht schon lange auf meinem Wunschzettel: „Hochzeit der Vampire“ von Hagen Ulrich.

#24 Liest du ein phantastisches Weihnachtsbuch?

„Der Weihnachtosaurus“ von Tom Fletcher

Hashtag vertippt, dank diesem Beitrag aufgefallen und den Tweet nochmal mit korrektem Hashtag geteilt …

#23 Zeige uns deine Selfpublishing oder Indie-Bücher?

Mira ValentinRose SnowMadeleine Puljic

#22 Zeige uns deine phantastischen Hörbücher.

#Phantbest Tag 22 Phantastische Hörbücher Zwei Hörbücher, die für zwei tolle Entdeckungen stehen : 🎶📚🎶 #Elfenzeit Eine tolle Fantasy -Reihe, die Reihe, die mich ins Perryversum geführt hat. #KleinerKometImPerryversum 🎶📚🎶 #TadWilliams „Spät dran am jüngsten Tag“ habe ich erst vor wenigen Tagen beendet. Es ist der dritte Teil der #BobbyDollar-Reihe. 📚💜📚 #Hörbücher #Phantastik #Fantasy #scifi #bookstagram #buchnerd

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#21 Welche Utopie und/der Dystopie hast du in diesem Jahr gelesen?

Übersicht gelesener Dystopien, wobei ich das Gefühl habe, den Tag nicht bei allen gesetzt zu haben …

#20 Hast du in diesem Jahr eine Anthologie gekauft/gelesen?

U-Files

#19 Was ist deine Lieblingsserie (TV)?

Lieblingsserie aus dem Bereich Phantastik: Dr. Who.

#18 Zeige uns eine besonders schöne illustrierte Ausgabe.

#Phantbest Eine besonders schön illustrierte Ausgabe aus meinem Regal ist meine Gesamtausgabe von „Die Chroniken von Narnia“ von C.S, Lewis. Leider habe ich es nie beendet. #diechronikenvonnarnia #narnia #cslewis #ilustrierteausgabe #Buch #bookstagram #buchnerd

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#17 Zeige uns deine phantastischen Urlaubsbücher.

#16 Zeige uns deinen phantastischen Jahresflop.

Leider „Snow“ von Danielle Paige

#15 Was war deine spannendste Schlacht (von Mittelerde bis Weltraum)?

#14 Welches ist deine Lieblingsverfilmung?

#13 Zeige uns dein Jahreshighlight.

Eine verflucht fiese und schwierige Frage, viele Bücher hätten es verdient, hier erwähnt zu werden.

Elfenzeit-Reihe

#12 Was ist deine Lieblingsserie (Buch)?

#11 Zeige deinen phantastischen Bücher-SUB.

#Phantbest Tag 11 Ungelesene Bücher… Ja, da habe ich ein Regalfach zur Auswahl und einige E-Books… Ich liebe es eine Auswahl zu haben. #Bücherregal #SuB #shelfie #Bücher #ungelesen #Phantastik #Fantasy #bookstagram #buchnerd #lesen

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#10 Zeige deinen Lieblingsleseplatz.

#Phantbest #10 möchte meinen Lieblingsplatz sehen. Ich lese nahezu überall… Siehe meine #Leseplärzchen… 💜📚💜📚💜 Luxus für mich ist es tatsächlich gemütlich auf meinem Sofa zu lesen, denn dann ist es ein Moment, in dem ich mir bewusst Zeit zum lesen genommen habe. Auf das Buch im Bild freue ich mich sehr. Denke heute Nachmittag wird dafür Zeit sein. #Lesesonntag #weihnachtosaurus #tomfletcher #bloggerportal #randomhouse #cbt #lesefreude #bookstagram #buchnerd

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#09 Nenne deinen Lieblingsbösewicht.

#08 Welches Phantastik-Buch hast du schon verschenkt?

Hier geht es zum ersten Teil von „Luca und Allegra“ und der Erklärung, warum ich den zweiten Teil nicht lesen möchte.

#07 Zeige einen Stapel deines Lieblingsgenres.

Tag 07 der #Phantbest wird nachgeholt mit einem Stapel meines Lieblingsgenres: #Fantasy 💜📚💜📚💜📚💜 Bewusst habe ich „ältere“ Bücher für das Bild ausgewählt, die „neuen“ seht ihr im Feed und im Blog 😉 „Timothy“ von R.J. Anderson steht stellvertretend für zahlreiche Feen und Elfebgeschichten. Der erste Band „Bryony“ ist aktuell bei @kathis_kreatives_chaos, freue mich schon, dass sie bald darüber schreiben wird 💜. #Lieblingsbücher (kleine Auswahl) #lieblingssutoren #bücherstapel #ArkadienErwacht #KaiMeyer #Tintenherz #CorneliaFunke #Silberdaserstebuchderträume #Kerstingier #Dermagischeelfenbund #Victoriahanley #Blutspur #kimharrison #rachelmorgan #diekrieger #pierregrimbert #Diebruderschaftvonyoor #höhlenwelt #Höhlenweltsaga #Haraldevers #bookstagram #buchnerd

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#06 Welches Phantastik-Buch hast du mehrmals gelesen?

#05 Dein liebster Charakter.

#04 Dein/e LieblingsautorIn in dem Genre.

#03 Zeige dein aktuelles Phantastik-Buch.

#Phantbest Tag #03 Meine aktuelle #Phantastik Lektüre heute ist „Brïn“ von Sameena Jehanzeb. #Fantasy #SciFi #brín #Brïn #SameenaJehanzeb #Advent #bookstagram #buchnerd

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Es ist ein wenig traurig, dass ich für diesen Tag genau das Buch aus meiner Liste ausgewählt habe, welches ich dann doch nicht gelesen habe. Bis jetzt sind es noch immer nur wenige Seiten, die ich in Brïn gelesen habe. Der Grund ist definitiv nicht, dass mir das Buch nicht gefallen würde! Wie an Tag 1 bereits geschrieben, gab es im Dezember zu viele angefangene Bücher. Brïn fordert meine volle Aufmerksamkeit, ist kein Buch für Zwischendurch, daher werde ich es mit ins Jahr 2018 nehmen und in aller Ruhe von Anfang bis Ende lesen, ohne mich ablenken zu lassen.

#02 Zeige dein erstes Phantastik-Buch.

Die Sache mit den Erinnerungen … Nach dem Lesen der anderen Beiträge, glaube ich inzwischen, dass es doch Pippi Langstrumpf war.

Meine ausführliche Antwort vom 2. Dezember war zunächst eine andere.

#01 Welche Phantastik-Bücher liest du in diesem Monat?

Es gab einen Plan

Folgende Bücher habe ich tatsächlich im Dezember gelesen/ beendet. Hoffe die Liste ist vollständig, Lovelybooks ist keine gute Hilfe, da ich die Bücher nicht nach beendet sortieren kann, nur nach dem Datum des Einstellens. Für diese Liste gibt es auch keine Garantie auf Vollständigkeit, Perry Rhodan Neo 6 fehlte.

 

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und hoffe, dass wir das Jahr 2018 ebenfalls phantastisch beenden werden.

Bilderbuch Phantastika Teil 1 – #kleinerKometimPerryversum

Perry Rhodan

Es gab keinen Stand aber Perry Rhodan und sein Team waren überall auf der Phantastika. Der kleine Komet begab sich auf Entdeckungsreise, Fans und Autoren zu treffen. Eigentlich brauche ich nicht mehr viel schreiben, denn das hat der Heftehaufen bereits erledigt.

Ankommen auf der Phantastika und das erste Bild: Robert Corvus im Gespräch mit Martin (Heftehaufen) und Volker.

erstes Panel, v.l. Dietmar Schmidt, Uwe Anton, 2 Moderatoren, Uschi Zietsch aka Susan Schwartz und Robert Corvus

Uschi Zietsch

Drei Mal ist Uschi an mir vorbei gelaufen, bis ich mich getraut habe sie anzusprechen … und ich bin froh, dass ich es getan habe. Es war ein tolles Gespräch, sie freute sich darüber, dass sie es war, die mich über ihre Elfen zu Perry Rhodan gebracht hat. Ganz kurz wollte sie ihre Krallen ausfahren, immerhin habe ich sie als „böse Autorin“ verurteilt, aber dann haben wir uns sehr nett und friedlich unterhalten.

Die zweite Frau, die eine große Unterstützung bei meiner Reise durch das Perryversum ist, ist die wunderbare Philine Rühmann aus der Redaktion, die leider nicht auf der Phantastika war.

Im Januar startet bei Perry Rhodan die nächste Miniserie „OLymp“ unter ihrer Federführung. Wir können sehr gespannt sein! Worum es geht, weiß ich noch nicht, einige Fans scheinen schon etwas zu ahnen … Ich freue mich darauf, die Miniserie zu lesen und darüber zu berichten!

Robert Corvus

Robert Corvus

ist ein großer Fan der Booktube-Girls: Mädel hält Perry Rhodan Band XXXX in die Kamera und sagt: „Ich habe nichts verstanden, aber war geil.“

Er selbst macht auch Videos und hat auf der Phantastika eine geile Show abgeliefert, bin ihm in mehreren Sessions begegnet, auch in der Lesung zu seinem Roman „Feuer der Leere“. Er liebt große Knaller.

Wahrscheinlich hat er noch nie so schnell einen Fan gewonnen und wieder verloren ….


Doch dann:

Madeleine Puljic

Es war eine zufällige Begegnung. Ich wollte den Lese-Bus gerade verlassen, da stand sie vor mir, Martin und Volker im Gefolge. Spontan entschied ich zu bleiben und das war gut so.

Bisher ist sie mir im Perryversum noch nicht begegnet, dennoch habe ich sie erkannt, vielleicht Martins Schuld. Kai Hirdt habe ich nicht erkannt, auch wenn mir sein Gesicht bekannt vorkam …

Ihr Roman klingt großartig! Sie ist eine sehr sympathische Frau und ganz bald lese ich meinen ersten Neo von ihr, denn sie hat mir zwei Bände geschenkt, nachdem ich ihr verraten hatte, dass ich der kleine Komet bin.

Kai Hirdt

„Dann sage ich dir auch mal, wer ich bin“ waren seine Worte in der netten kleinen Gesprächsrunde vor dem Lesebus und ich versank im Boden. Da hat er mich aber schnell wieder raus geholt. Von ihm habe ich bereits etwas gelesen, aber er sagt selbst, es ist bisher nicht sein bestes Werk gewesen.

Das nächste was ich von ihm lesen werde, könnte möglicherweise ein Comic sein, denn da steckt auch er mit hinter.

Die Comic-Session am Ende des Tages war sehr unterhaltsam, informativ und nein, ich gebe dazu keine Zusammenfassung, denn ein wenig habe ich das Gefühl, was in diesem Raum gesagt wurde, sollte auch dort bleiben ;-).

Na gut, eines: Wusstet ihr, dass Uwe Anton (u.a. Exposé-Autor von Terminus) ein Comicnerd ist? Er hatte sogar mal einen Comicladen und hat amerikanische Comics ins deutsche übersetzt.

Weitere Perry Rhodan Autoren

Der Autor mit der Lizenz mich zum Verwirren Dietmar Schmidt war auch anwesend, hatte beispielsweise einen Auftritt im ersten Panel, (siehe Bild oben), gesprochen habe ich ihn persönlich leider nicht.

Im Panel „Vom Schreiben einer Serie“ bin ich auch Hartmut Kasper aka Wim Vandemaan begegnet. Es war eine spannende Runde, die einen kleinen Einblick in die Beziehungen zwischen Exposé-Autor und Autoren gab. Spannend fand ich, dass in 100-Zyklen geplant wird und dabei im ersten Schritt nur 90 Bände geplant werden. Es bleiben noch 10 offen für überraschende Entwicklungen.

Fazit

Nach dem ersten Phantastika-Tag fuhr ein glücklicher kleiner Komet nach Hause. Ich habe noch viel mehr erlebt, aber das ist eine andere Geschichte, vielleicht auch mehr als eine … Jetzt geht es aber erst einmal wieder los zu Tag 2 der Phantastika.