Meine Woche KW4 in 2022

Spaziergang am Rhein

Das Besondere an dieser Woche war, dass jeder Tag anders war. Daher durchbreche ich das gewohnte Muster mal und nehme euch chronologisch mit durch meine Woche. Das hätte ich wunderbar als Tagebuch schreiben können, schreibe aber erst jetzt am Wochenende rückblickend.

Montag – mein kreativer Produktivtag

Keine Termine, nur ich und meine abwechslungsreiche ToDo-Liste. Ich habe begonnen den ersten Teil von Projekt Elfenprinzessin zu überarbeiten. Dabei habe ich nochmal Kleinigkeiten nachrecherchiert, die ich einfach nur als Kommentar am Rand geparkt hatte. Die Geschichte ist nicht ganz einfach, berührt sensible Themen und ich hinterfrage mich kritisch, wie die Geschichte nach außen wirken kann. Ich hoffe, dass ich einen guten Weg für mich finde.

Auch an den Geschichten für SuiseiNoBeratung habe ich weiter gearbeitet. Ich mag sie alle vier sehr gerne. Kennt ihr Lena und Pedro schon? Nächste Woche dürft ihr Sandra kennenlernen. Jeden Mittwoch gibt es hier eine neue Geschichte.

Neben zahlreichen weiteren Aufgaben, war ich auch Spazieren, was zwar echt kalt war, aber gut getan hat. Die Kälte habe ich lustigerweise erst Zuhause so richtig gespürt, in Bewegung war mir warm.

Dienstag – kreatives Meeting und Social Media

Nach einer Lehrveranstaltung fand mein wöchentliches Meeting mit der Doppel(t)spitze statt. Sven und ich sind in die Tiefen von Instagram eingestiegen. So intensiv habe ich mich noch nie mit der Suche nach passenden Hashtags beschäftigt.

Es gibt für SuiseiNo-Beratung nun einen eigenen Instagram-Account, für den es sogar einen Plan gibt 😉 So ganz werde ich mir meine Spontanität aber auch nicht nehmen lassen. Folgt mir gerne, um keine Episode der Kometenreise zu verpassen, oder um euch mit mir zu psychologischen Themen auszutauschen. Ich bin selbst gespannt, was dort entsteht.

Mittwoch Lehre und Beratung

Es war ein krasser Kontrast zu Montag. Ich war drei mal online, zwei Lehrveranstaltungen und ein Beratungstermin. Deswegen habe ich mir gezielt keine weiteren Aufgaben auf diesen Tag gelegt, mit Ausnahme der Überarbeitung vom Projekt Elfenprinzessin. Zwischen den Lehrveranstaltungen war ich spazieren, um den Kopf frei zu bekommen.

In der Lehre hat mich diese Woche fasziniert, wie ich drei mal dieselbe Veranstaltung anbieten kann und es zu drei sehr unterschiedlichen Veranstaltungen kommt. Ich liebe den Austausch mit den Studierenden und lerne selbst jedes Mal etwas für mich.

Über die Beratung verrate ich euch natürlich nichts. Nur so viel: Es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht und ich freue mich auf meine nächsten Klient*innen bei SuiseiNo-Beratung.

Donnerstag – Im LVR-Museum

Ein Storytelling Projekt für ein Museum zu entwickeln, ist ein wundervolles Abenteuer. Am Donnerstag haben wir uns im Museum getroffen, die Ausstellung besucht und das Projekt vor Ort geplant. Es war wertvoll und hat sich gelohnt. Die Ausstellung „Roms fließende Grenzen“ im LVR-Museum kann ich euch sehr empfehlen. Sie befasst sich mit dem Alltagsleben am Rhein in unserer Region, sowohl auf römischer, als auch auf germanischer Seite.

Wenn ihr hingeht, geht früh am Tag, dann ist es schön leer. Am späteren Nachmittag wurde es deutlich voller. Ich habe viele Fotos gemacht und erntete irritierte Blicke, die zu fragen schienen, ob ich mir die Ausstellung auch ansehen würde. Oh ja, das hatte ich, in aller Ruhe vorher. Einige Bilder brauchen wir zur Orientierung für die Planung.

Ausstellung "Roms fließende Grenzen" im LVR Museum Bonn
Ausstellung „Roms fließende Grenzen“ im LVR Museum Bonn

Freitag – Supervision in Luxemburg

Mal eben von Bonn nach Luxemburg als Tagesreise – mit dem Zug leider nicht möglich. Zum Glück konnte ich mit einer Fahrgemeinschaft von Köln aus fahren. Leider gab es keine Möglichkeit, die Stadt zu sehen, was für mich bei den gerade extremen Inzidenzen auch keine gute Idee gewesen wäre.

Der Tag hat sich dennoch rundum gelohnt. Für so einen inspirierenden Supervisions-Termin, nehme ich gerne eine lange Fahrt in Kauf, vor allem, wenn auch diese von wunderbaren Gesprächen geprägt ist.

Ein kleines Abenteuer hatten wir dann noch, als wir etwas vergessen hatten und am Straßenrand hielten. Wir standen zu zweit beim Auto, als ein Mann in Uniform uns bat, hier besser nicht zu halten. Wir entschuldigten uns, versprachen sofort weg zu fahren. Dann erzählte er uns eine Geschichte. Wir stünden in der gefährlichsten Straße Luxemburgs, hier sollte man besser nicht kampieren. Erst gestern sei jemand erstochen worden, man könne noch das Blut auf dem Gehweg sehen. Er deutete in die Richtung hinter uns, wo sich in einem alten und heruntergekommenen Gebäude ein erotisches Etablissement befand. Später erzählte ich die Geschichte der Kollegin, die uns eingeladen hatte. Sie lachte herzlich und meinte, er habe uns als Touristen erkannt. Schließlich standen wir ja auch neben einem Auto mit deutschem Kennzeichen. Er hat echt gut erzählt.

Samstag – Innovation Culture Camp

Nach dem wundervollen KreativDigitalCamp letzte Woche, hatte es das i2c echt schwer. Es hat sich gelohnt dabei zu sein. Sehr cool, war der musikalische Abschluss am Ende von LIN. Kurz und knapp schildere ich euch, welche Sessions ich besucht habe und teile die Links zu den Twitter-Threads, meine persönlichen Mitschriften.

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1. Session Business Buddy

Daniel habe ich letzte Woche auf dem KreativDigitalCamp kennen gelernt, jetzt war ich in seiner Session. Die Idee des Business Buddy finde ich spannend.

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2. Session Easy Posten

Strukturen können helfen einen guten Social Media Post zu machen. Ich mag es ja sehr, spontan zu twittern.

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3. Session Future Thinking

Mega coole Session mit Tobias Reitz, interessanter Input und es hat viel Spaß gemacht, das Future Wheel auszuprobieren.

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4. Session VisualThinking

Ich bin über meinen Schatten gesprungen, nachdem ich mich dem Thema lange verwehrt habe. Mit den Wimmelbildern kann ich nichts anfangen, auch wenn ich sie künstlerisch wertvoll finde. Außerdem denke ich, dass ich nicht zeichnen kann. Einfach mal machen ist aber auch meine Haltung 😉 Ich fühle mich inspiriert, jetzt mag ich mehr ausprobieren.

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5. Session Wissenskultur mit Tanja

Inhaltlich toller Input, aus der Diskussion war ich dann raus. Die Folien haben mich so inspiriert, mich jetzt wirklich mal mit Skechtnotes zu beschäftigen und zu lernen.

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Meine persönliche Inspiration

Lange habe ich mich gegen Skechtnotes gewehrt, nehme viele als Wimmelbilder wahr, in denen ich nichts finde. Hinzukommt meine Überzeugung nicht Zeichnen zu können. Tanjas Folien waren so wunderschön gestaltet. Mit Struktur und klaren Icons holt auch mich Visualisierung sehr gut ab. Anschauliche Folien sind mir selbst sehr wichtig. Ich habe den Eindruck mit Skechtnotes lassen sich Wort und Bild noch enger verknüpfen.

Jetzt habe ich Lust darauf anzufangen und auszuprobieren. Es gibt einen 12-wöchigen lernOS Leitfaden.

Und Sonntag?

Ein Tag zum Entspannen und Abschalten!

In diesem Sinne, habt ein schönes Wochendene!

Sozialcamp 2017 – Ein Ausblick

Siegburg

Das letzte und erste Sozialcamp ist noch gar nicht so lange her. Initiiert von Sabine Depew, einigen Caritas-Verbänden und organisiert von Bonn Digital fand es erst im November 2016 in Bonn statt. Die Fortsetzung gab es am 25. und 26. August in Siegburg oben auf dem Michaelsberg im Katholischen Sozialen Institut. Eine sehr passende Location für den kirchlichen Träger mit einer wunderschönen Aussicht von der Dachterrasse aus über meine Heimat.

Als meine Oma in meiner Kindheit für ein paar Tage bei uns zu Besuch war, hat sie mal gesagt: „Die Siegburg verfolgt mich, egal wo ich bin, sie ist immer da.“

So wünsche ich es mir auch im Netz, egal wann und von wo aus ich online gehe, es ist immer jemand da von diesen wunderbaren Menschen, die etwas tolles zu erzählen haben, zuhören oder einfach da sind.

Menschen

Es stand Caritas auf der Veranstaltung drauf, es steckte auch sehr viel Caritas drin und es waren sehr viele Mitarbeiter der Caritas anwesend, doch nicht ausschließlich und das war auch so gewollt. Das war auch beim ersten Barcamp so gewollt, schien diesmal aber tatsächlich noch besser gelungen zu sein.

Es ergab sich für mich ein tollen Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern und es war auch ein Kennenlernen vieler neuer interessanter Menschen. Genau das macht für mich ein Barcamp aus, die Menschen, die daran teilnehmen, Menschen, die ein Interesse daran haben andere kennen zu lernen, ihre Geschichten zu erzählen und sich auszutauschen.

2 Tage, 7 Sessions, jede Menge Gespräche, 1355 Tweets.

Da gibt es viel nachzuarbeiten und zu erzählen.

Gespräche

Die Gespräche jenseits der Sessions waren mindestens genau so spannend, wie die Sessions selbst.

Es hat mich auch sehr gefreut Sonja Kröll kennen zu lernen, eine junge Mompreneur, die ihre Elternzeit nutzt um etwas neues auszuprobieren. Gekritzelt hat sie schon immer, in der Schule eher heimlich, jetzt darf sie es ganz offiziell. Sketchnotes heißt die Technik, die dazu dient Vorträge zu visualisieren. Auf dem Barcamp hat Sonja zu einigen Sessions kleine Kunstwerke geschaffen.


Beinahe eine eigene Privat-Session gab es beim Mittagessen und der zufälligen Begegnung in der Straßenbahn auf der Heimfahrt mit Imke aus Bremen, die ich bereits auf dem Literaturcamp Bonn kennen gelernt hatte. Es drehte sich um die spannenden Themen rund um Autismus, Schule, Schulpsychologie und Literatur.

Eine literarische Begegnung mit einer Autorin ergab sich zufällig im Anschluss an eine Session, denn viele Autoren führen ein Doppelleben und haben noch einen weiteren Beruf. Wir diskutierten darüber wie viel Persönlichkeit eines Autors eigentlich ins Netz „muss“ oder ob es nicht hauptsächlich doch um die Bücher geht?

Weitere Randgespräche drehten sich um die Nutzung sozialer Medien, Vernetzung, Bloggen, Jobsuche und vieles mehr.

Twitter

Auf der Treppe wurde ich auch erkannt als die, die so viel twittert. Ähm, fällt das auf? Upps …

Es waren 128 Tweets und 100 Retweets von mir sagt Tweet Binder. Den größten Impact hatte allerdings Soledad, die es leider nicht persönlich zu uns geschafft hatte, aber via Twitter live dabei war.

Der Frage, was ich denn da mache, bin ich mehrfach begegnet, vor allem dem warum und wie? Es hat sich einfach so ergeben, ich war einfach ich selbst. Schon immer habe ich mir viele Notizen gemacht, früher auf Papier, später auf dem Tablet, auf dem Sozialcamp eben öffentlich auf Twitter. Es hat mir Spaß gemacht und ich habe jetzt Notizen auf die ich zurück greifen kann, um meinen Beitrag für den digitalen Kongressband zu schreiben, der auf den Seiten von Bonn Camp als Sammlung entsteht.

Rückblick

Es waren zwei tolle Tage mit euch und ich freue mich auf einen weiteren Austausch und gerne auch ein Wiedersehen!

Ausblick

Damit es nicht wieder ein endloser Beitrag wird, probiere ich mal etwas neues aus und widme mich den besuchten Sessions in separaten Beiträgen. Hier eine Übersicht, was euch erwartet, die Links füge ich dann ein:

Auf die letzte von mir besuchte Session werde ich nicht ausführlich eingehen. Dieser Tweet fasst wunderbar zusammen, worum es in dieser ging, nämlich um die Nachhaltigkeit von zwei Tagen voller Diskussionen: Welche Arbeitsaufträge gehen mit in die Zentrale des Caritas-Verbandes?