Klassiker 17 von 50 Othello

Othello ~ William Shakespeare
Othello ~ William Shakespeare

Desdemona, Tochter eines venezianischen Senators, heiratet heimlich Othello, den alle als Mohr bezeichnen. Othello ist beim Herzog als Feldherr hoch angesehen, doch seine Fremdartigkeit missfällt dem Vater. In seiner rassistischen Darstellung wirkt das Werk, wenn auch sprachlich aus einer anderen Zeit, doch sehr modern.

Du hast verdammter Frevler, sie bezaubert:

Denn alles, was Vernunft hegt, will ich fragen,

Wenn nicht ein magisch Band sie hält gefangen,

Ob eine Jungfrau, zart und schön und glücklich,

So abhold der Vermählung, dass sie floh

Die reichen locki´gen Lieblinge des Volks,

Ob sie, ein allgemein Gespött zu werden,

Des Hauses Hut entfloh an solches Unholds

Pechschwarze Brust, die Graun, nicht Lust erregt?

Shakespeare, Othello, Seite 104

Doch Desdemona schwört ihn zu lieben und weigert sich zum Vater zurück zu kehren, während ihr Gatte erneut in den Krieg ziehen muss.

Dann ist da der junge Venezianer Rodrigo, schwer verliebt in Desdemona. Sein bester Freund Jago ist Othellos Fähnrich verspricht ihm Hilfe.

Welches Spiel spielt Jago? Ist er guter Freund, treuer Diener oder doch nur sich selbst verpflichtet und alle anderen seine Figuren in einem leidenschaftlichen Spiel?

Stilvoll wie es sich für eine Shakespeare Tragödie gehört, überleben nicht alle Figuren …

In meiner Sammelbox ist Othello gleich nach Romeo und Julia abgedruckt und dort scheint es mir bestens aufgehoben.

Und die Moral von der Geschicht?
Trau keinen Gerüchten nicht!

Der Widerspenstigen Zähmung – Klassiker 9 von 50

Im Rahmen meiner Klassiker-Challenge kam es zu einer unerwarteten großartigen Erkenntnis! Doch alles der Reihe nach.

Shakespeare für Eilige ~ Mary & Charles Lamb
Shakespeare für Eilige ~ Mary & Charles Lamb

Shakespeare für Eilige

Im 19. Jahrhundert schrieben die Geschwister Charles und Mary Lamb zu 20 Werken Shakespeares Zusammenfassungen, die sich wie Kurzgeschichten lesen. Diese habe ich unter dem Titel „Shakespeare für Eilige“ in den letzten Wochen gelesen. „Der Widerspenstigen Zähmung“ gefiel mir von den Komödien am wenigsten.

Eine junge Frau, Katharina, gilt als widerspenstig, sodass niemand sie heiraten will. Doch Petruchio ist bereit dazu … Ihm gelingt es schließlich durch merkwürdige Tricks sie zu zähmen …

Der Kurzfassung fehlt die Rahmenhandlung, die übrigens begonnen und nicht beendet wird. Diese bringt die gesamte Handlung auf die Bühne und verleiht allem einen ironischen Unterton. Ein wenig erinnert mich die Szenerie an „Viel Lärm um nichts“. In beiden Werken spielt Shakespeare mit unterschiedlichen Frauenrollen, selbstbewusste Frauen gegenüber braven Frauen, die dem erwünschten Rollenbild seiner Zeit entsprechen.

Auch Bianca kommt in der Kurzfassung viel zu kurz, da die Geschwister Lamb sich auf die Haupthandlungen konzentriert haben. Die anderen 19 Stücke habe ich als gelungener empfunden, nicht alle kannte ich.

Die wunderbare Erkenntnis

„10 Dinge, die ich an dir hasse“ ist einer meiner Lieblingsfilme! Shakespeare spielt eine offensichtliche Rolle in diesem Film. Beispielsweise in Madella, Katarinas bester Freundin, die ein ganz großer Fan von Shakespeare ist … Natürlich auch in dem Sonett am Ende …

Doch was mir bisher nicht klar war, obwohl ich den Film schon sooooo oft gesehen habe: Er basiert auf einem Stück von Shakespeare!!!!

Bei Shakespeare und im Film heißen beide Schwestern Kat(h)arina und Bianca. Die eine taff, die andere brav. Aus dem Vater, der seine jüngere Tochter erst verheiratet will, wenn sich auch ein Ehemann für die widerspenstige Ältere findet, wird ein Vater, der seine Jüngere erst auf ein Date gehen lässt, wenn seine Ältere auch eins hat.

Was macht MANN, der auf die Jüngere steht? Einen Kerl für die Ältere finden …

Es gibt soooo viele Parallelen und nachdem ich den Zusammenhang erkannt hatte, machte mir die Lektüre von „Der Widerspenstigen Zähmung“ unheimlich viel Freude!

Wer diesen Film auch so sehr liebt wie ich, empfehle ich sich auch einmal mit der Fassung von Shakespeare zu befassen. Es lohnt sich.

10 Dinge, die ich an dir hasse
10 Dinge, die ich an dir hasse

Warum sollte man sich ein verstaubtes altes Werk auf der Bühne ansehen?

Hamlet - Bonn University Shakespeare Company

Hamlet – Bonn University Shakespeare Company

Schiller, Goethe, Shakespeare – uralt, schwierig zu lesen, eine Qual für viele Schüler*innen.

Warum sollte man sich freiwillig damit auseinandersetzen? Und dann auch noch mit einem ganz harten Brocken wie Hamlet? Sogar im englischen Original, versteht doch kein Mensch, oder doch? Alles nur was für Verrückte, Intellektuelle Freaks oder Studierende der Anglistik … Ob die dann wiederum ganz freiwillig aus Vergnügen lesen oder ins Theater gehen?

Hat verstaubte Weltliteratur uns noch etwas zu sagen?

Ja, verdammt!

Es ist wahr, dass viele Klassiker schwieriger zu lesen sind. Als ich neulich ein Buch aus den 1970ern las, antikes Thema mit einem für mich wirklich merkwürdigen Schreibstil, an den ich mich bis zum Schluss nicht gewöhnt habe, habe ich mich gefragt, wie es wohl Menschen in den nächsten 30 bis 100 Jahren mit unserer aktuellen Literatur gehen wird? Selbst tue ich mich ja auch mit den Texten im Präsens schwer …

Aber lohnt es sich, die alten Schinken zu lesen?

Definitiv!

Nicht nur, um sich bewusst zu machen, wie schnell sich Sprache wandelt, auch die Geschichten selbst haben uns etwas zu erzählen. Sie erzählen uns etwas über die damalige Zeit und sie erzählen uns Geschichten, die auch für uns noch relevant sind.

Hamlet noch aktuell?

Hamlet, Prinz von Dänemark, sein Vater gestorben, getötet vom Onkel, der kurz nach der Beerdigung bereits Hamlets Mutter, Königin Gertrud ehelicht. Die Geschichte spielt zu einer Zeit, als Ehre noch durch tödliche Duelle wieder hergestellt werden konnte als Rache noch ehrenhaft war. Dies gilt heute nicht mehr, das dunkle Bedürfnis nach Rache bei erfolgter Ungerechtigkeit, ist uns jedoch geblieben. Wie sich dieser stellen? Hamlets innerster Kampf, seine Verzweiflung, gar Wahnsinn dürfte vielen nicht unbekannt sein, wenn auch hoffentlich der Vatermord.

Depressionen sind auch in unserer modernen aufgeklärten Gesellschaft ein dunkler Schatten zu dem nur wenige offen stehen können. Das Leben ist im Laufe der Zeit anders geworden, aber gewiss nicht leichter. Auch wenn es uns objektiv besser geht als zu Shakespeares Zeiten …

Ausführlicher zu dieser Fragen haben sich Regisseurin Anthea Petermann und Daniel Cerkasin, Darsteller des König Claudius, im Interview mit Bonn FM geäußert.

Shakespeare auf der Bühne

Schon öfter habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade Shakespeares Stücke für mich unheimlich gewinnen, wenn sie aufgeführt werden. Wenn die schwierige Sprache von Schauspielern gekonnt in Szene gesetzt wird. Wenn die Dramatik und die großen Gefühle der Figuren lebendig werden, dann fällt der Staub von den alten Werken ab!

Shakespeare im Original

Niemals! Niemals! Niemals!

Ich bin doch nicht verrückt. War ich doch die einzige meines Jahrgangs, die damals nach der zehnten Englisch abgewählt hatte.

Und doch habe ich es mir angetan, nicht gelesen, so weit kommt es noch. Aber auf der Bühne habe ich mir Hamlet auf Englisch angesehen, die originalen altertümlichen unverständlichen Dialoge, noch schlimmer endlose Monologe …

Warum?

Gute Frage, die Schuldige heißt Vanessa Basilio de Luca! Fangirlen ist echt nicht mein Ding, habe nicht mal eine Lieblingsband, kann Schauspieler nicht beim Namen nennen … Und doch gibt es diese eine Schauspielerin, die mich dazu gebracht hat, Hamlet auf Englisch zu besuchen. Zum ersten Mal erlebt habe ich sie auf der Lesung von „Palace of Glass„. Sie hat mich nachhaltig beeindruckt, noch bei der Lektüre des Romans hatte ich ihre Stimme im Kopf. Vanessa wurde zu meiner Rea. Auch im zweiten Band Palace of Silk hatte Rea noch immer ihr Gesicht. Dringend musste ich mich daher von ihrem schauspielerischen Talent überzeugen. In Fancies hatte sie lediglich eine kleine, wenn auch sehr überzeugende Rolle als verführerischer Kellner.

In Hamlet spielte sie Laertes und ich kann euch sagen: Vanessa Basilio des Luca ist großartig, hat eine unglaubliche Ausstrahlung und Bühnenpräsenz! Sie spielt Laertes nicht, sie wird zu Laertes, leidet, wütet und ist die fürsorgliche Schwester Ophelias (Lina Zubedi).

Inszenierung von Hamlet

Im Sommer 2018 präsentiert die Bonn University Shakespeare Company auf der Bühne Brotfabrik Bonn Beuel Hamlet. Original englische Dialoge in einem stilvollen modernen Setting. Eine schlichte Bühnenausstattung, wirklich coole Kostüme, mit musikalischer Untermalung, bekannte Songs, so wie gesungene Zeilen des Stückes. Schaut euch unbedingt mal bei Facebook oder Instagram (Ellie aka Hamlet, Vanessa aka Laertes) Fotos zur Aufführung an.

Ein Highlight der Aufführung waren die Projektionen: Eine war schön morbide skuril, rot verlaufende Farbe, die schließlich durch schwarze ersetzt wurde. Es wirkte auf mich wie sich ausbreitendes Blut, das Schwarz als ausbreitendes Gift. Shakespeare scheint eine besondere Beziehung zu Giften gehabt zu haben, sie spielen in einigen Werken eine Rolle.

Eine andere Projektion zeigte den Geist des verstorbenen Königs, der zunächst von den Wächtern/ Ghostbuster entdeckt wird. Diese Rollen wurden mit großer Leidenschaft und Dramatik von Laura Ollech und Lisa Pohlers (Hauptrolle in Fancies) gespielt.

Der Geist des Königs, gekleidet in sein elegantes Gewand, ganz in blau von Kopf bis Fuß, wurden gespielt von Marc Erlhöfer. Seine Darstellung war äußerst überzeugend, vermochte er es mit kleinen Gesten zu beeindrucken. Ein lediglich lockender Finger, der Hamlet zu ihm kommen ließ, hatte Gänsehaut-Potential!

Gänsehaut-Potential hatte auch der Tanz, der Teil der Theateraufführung innerhalb des Stückes ist. Teil der Dance-Crew waren Christine Lehnen und Ina Habermann, auf die ich mich persönlich ebenfalls sehr gefreut habe. Bei Fancies saßen sie als Regisseurinnen selbst mit im Publikum, nun standen sie mit auf der Bühne. Der Tanz symbolisierte die Vergiftung des Königs, die Inszenierung der wahren Tat des derzeitigen König Claudius (Daniel Cerkasin). Laura Quintus hatte als Lucianus nur einen kurzen Auftritt, dafür einen, der tief unter die Haut ging.

Einen ebenfalls kurzen Auftritt hatten die beiden Totengräber, gespielt von Jean Lavalette und Benedikt Kunz. Dem Programmheft entnehme ich, dass Benni nun stolz darauf ist, sagen zu können, er sei nun „hinter, vor, über und UNTER der Bühne“ dabei gewesen. Sie haben deutlich gemacht, dass man auch dem Tod mit Humor begegnen kann. Eine auflockernd erheiternd schöne Szene!

… bevor das Drama seinen Lauf nimmt …

… und die beiden Stars des Abends sich im finalen Kampf gegenüber stehen: Hamlet, verkörpert von Elli Lewerenz, Autorin von Fancies, und Laertes, the one and only Vanessa Basilio de Luca. An dieser Stelle war ich froh, dass ich zur Vorbereitung zwar Hamlet gelesen, aber den letzten Akt nicht mehr ganz geschafft hatte. So fieberte ich gespannt beim Fechtkampf mit, dessen Training ich bereits via Vanessas Instastorys verfolgt hatte.

Ein wirklich wahres Ende ist der Tod und so enden auch Hamlet und Laertes, indem sie stilvoll sterben. Hamlet übrigens in stilvollen rosa Einhornsocken!

Alle anderen Schauspieler und Schauspielerinnen waren ebenfalls großartig!! Ein Lob geht ebenfalls an die Regisseurin Anthea Petermann und die Crew hinter den Kulissen, ohne die eine solche Aufführung nicht möglich wäre!

Die Aufführung dauerte ohne Pause ca. drei Stunden, daher kann ich mich hier nur auf einige wenige Szenen beschränken. Für all den Rest müsst ihr schon selbst ins Theater gehen! Es gab ein paar Kürzungen, eine komplette Hamlet-Aufführung kommt auf ca. 4 Stunden.

Bis zum 14. Juli 2018 habt ihr noch die Gelegenheit, Hamlet auf der Bühne der Brotfabrik in Bonn Beuel zu sehen. Falls ihr es nicht mehr schafft, besucht das nächste Stück. Es lohnt sich das Ensemble live zu erleben!

Ich komme definitiv wieder, auch wenn Ihr auf Englisch spielt und ich nicht alles verstehe!

Fantasien mit der Bonn University Shakespeare Company

Seit ich auf der Buch-Release-Party von C. E. Bernard einigen Schauspielern der „Bonn University Shakespeare Company“ (BUSC) begegnet bin, wollte ich die Gruppe gerne auf der Bühne sehen. Insbesondere Vanessa Basilio de Luca, die den ersten Teil der Lesung übernommen hatte und deren Stimme mir beim Lesen des Buches noch immer im Ohr klang. Sie wurde für mich zu Rea. Die Sache hat allerdings einen Haken: Sie spielen Shakespeare auf Englisch. Mein Englisch ist nicht das beste und reicht sicher nicht für Shakespeare im Original.

Kein Shakespeare

Schnell fand ich heraus, dass es auch ein aktuelles Stück gibt, dass kein Shakespeare ist. Ein modernes Stück, sicher leichter verständlich. Ein Stück, geschrieben von Ellie Lewerenz, langjährigem Mitglied der BUSC. Das Stück führte die Gruppe beim internationalen Theater Festival ‚FEATS‘ in Antwerpen auf. Am 22. und 23. Mai zum Glück auch zu Hause in der Brotfabrik Bonn.

Yeaaay! Fancies has been nominated for Best Original Script and Best Stage at this year’s Feats festival in Antwerp <…

Gepostet von Bonn University Shakespeare Company e.V. (BUSC) am Dienstag, 22. Mai 2018

Ein außergewöhnlicher Empfang

Es hatte mich ein wenig gewundert, dass weder online, noch auf meiner Eintrittskarte eine Einlasszeit vermerkt war. Doch ich habe mir nicht viel dabei gedacht, war einfach zeitig bei der Brotfabrik in Bonn Beuel. Der Hof füllte sich mit Theaterbesuchern, doch Einlass war erst zu Beginn des Stückes. Dann gab es für mich eine Überraschung: Bisher kannte ich ja nur die Situation, das Publikum nimmt Platz und dann beginnt das Stück. Doch bei „Fancies“ war das anders. Wir kamen in das kleine Theaterstudio, links die Stühle für das Publikum und rechts standen die Schauspieler, aufgereiht dekoriert wie Schaufensterpuppen.

Ein schöner Empfang. Vanessa Basilio de Luca stand gleich zu Beginn der Reihe und ich ging direkt an ihr vorbei. Diesmal war sie allerdings nicht Rea, sondern ein Kellner namens Quinn. Leider nur eine kleine Rolle, ich muss wohl doch „Hamlet“ besuchen, um sie spielen zu sehen. Robin Hemmersbach, der den zweiten Teil der Lesung von „Palace of Glass“ übernommen hatte, war ebenfalls dabei und spielte die männliche Hauptrolle, umwerfend!

Die Atmosphäre in dem kleinen Theater war sehr familiär und gemütlich. In der letzten Reihe entdeckte ich die beiden Regisseurinnen Christine Lehnen (auch bekannt als C. E. Bernard) und Ina Habermann.

„Fancies“

Ein Stück voller Liebe, Träume und Luftballons. Viele Liebesgeschichten beginnen mit dem Kennenlernen, dem ersten Kuss und enden mit „glücklich bis an ihr Lebensende“. Doch wie geht es weiter?

Darcy und Oliver sind bereits seit vier Jahren ein Paar, ziehen zu Beginn des Stückes in eine gemeinsame Wohnung.

Wie geht eine langjährige Beziehung nach dem Happy End weiter? Welche Rolle spielen Träume und Fantasien? Macht es einen Unterschied von einem berühmten Schauspieler zu träumen und Fantasien über Freunde zu haben?

Spannende Fragen, die Lisa Pohlers als Darcy und Robin Hemmersbach als Oliver uns auf amüsante und anschauliche Art mehr stellen, als beantworten. Sie fantasieren gemeinsam, teilen ihre Fantasien miteinander und lernen einander dabei besser kennen. Ob das alles gut geht?

Fazit

Die Schauspieltruppe ist großartig, viele junge Talente, die ein wunderbar verständliches Englisch sprechen. „Fancies“ ist ein wunderbares Stück, unglaublich kreativ umgesetzt. Die vielen Luftballons haben mir gut gefallen. Dieses Ende … Ich musste erst einmal begreifen, dass das Licht wirklich nicht wieder angeht …

Etwas ganz besonderes hat BUSC auch zu bieten: Clara Clasen! Eine Frau mit einer unglaublichen Stimme und einer Gitarre. Sie spielte die (Hintergrund)-Musik und war dabei Teil des Stückes. Ich bin ein wirklich unmusikalischer Mensch, aber ich bin mir sicher, diese Frau ist wunderbar!

„Fancies“ wird leider nur noch heute (23.5.2018) in der Brotfabrik aufgeführt, weitere Termine sind nicht bekannt.

Ihr wart alle großartig! Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Abend!

Shakespeare

Im Juli spielt BUSC Hamlet. Ich werde es wagen, mir Shakespeare auf Englisch anzusehen. Wer nimmt die Herausforderung ebenfalls an?

Zurück zu den Elfen

Elfenzeit 6 Die Wandernde Seele - Michael Marcus Thurner

Elfenzeit 6 Die Wandernde Seele – Michael Marcus Thurner

Mein Einstieg ins Perryversum habe ich über Elfenzeit gefunden. Seit dem 2. Februar 2017 erscheint nun regelmäßig donnerstags ein neuer Bericht meines Perry Rhodan Leseabenteuers. So hat mich Perry Rhodan, Gucky und Co tatsächlich von den Elfen abgelenkt.

Es wurde dringend Zeit, den Elfen wieder meine Aufmerksamkeit zu widmen!

Die wandernde Seele

Im sechsten Band der Elfenzeit-Reihe nimmt uns Michael Marcus Thurner mit auf eine doppelte Reise. Nadja und ihr Vater fliegen per Flugzeug nach Sizilien, um eine familiäre Angelegenheit zu klären. Unterwegs bleibt Zeit für die Geschichte von Fabios Vergangenheit.

Als Fabio seine Geschichte beginnt, bin ich ein wenig schockiert, dass er mit längst vergangenen Frauengeschichten in diesen Details beginnt. Immerhin erzählt er seine Lebensgeschichte gerade seiner Tochter. Ihr geht es ähnlich, aber Fabio hat seine Gründe, wie er später erklärt.

Die Geschichte wirkt stellenweise langatmig, insbesondere den Asterix und Obelix Part empfand ich als anstrengend zu lesen. Dennoch sind viele historische Ereignisse darin verwoben und die mystische Idee um wandernde Seelen und ihre Wiedergeburt gut aufgearbeitet. Sehr gut gefallen hat mir die kleine Shakespeare Anekdote.

In dieser einen trunkenen Nacht fand William Shakespeares Geist genüend Nahrung, um jahrelang davon zu zehren.

Eigentlich sind wir nah dran an den Erlebnissen, denn Fabio erzählt selbst in der Ich-Perspektive und wir hören ihm gemeinsam mit Nadja zu. Dennoch habe ich die Geschichte überwiegend distanziert erlebt, auch wenn ich hin und wieder mit Nadjas Reaktion übereinstimmte.

Fazit

Nachdem mir die Elfen, Nadja und Robert gefehlt haben, war es ein holpriges Wiedersehen, die Idee gefiel mir, aber so richtig mitreissen konnte mich dieses Abenteuer nicht. Bis zur großen Überraschung am Ende!

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Das E-Book wurde mir freundlicherweise von der Perry Rhodan Redaktion zur Verfügung gestellt.

Elfenzeit – Die wandernde Seele
Michael Markus Thurner
Pabel-Moewig Verlag
ISBN: 9783845333595