Warum eine ToDo Liste sinnvoll für mich ist

To Do Liste

ausführlich in der Zeit berichtet wurdeTo Do Listen führe ich schon ewig und habe auch einiges ausprobiert.

Warum eine ToDo-Liste führe

Es gibt sicher noch ganz andere Gründe, aber das hier sind meine wichtigsten Gründe, warum ich ToDo Listen führe:

  1. Kopf frei
  2. Nichts vergessen
  3. positives Gefühl beim Abhaken

Kopf frei dank ToDo Liste

Zwischendurch fällt mir immer wieder ein, was ich noch unbedingt machen muss. Sobald ich es aufgeschrieben habe, kann ich entspannter weiter machen, ohne regelmäßig daran zu denken. Oft fallen mir Dinge ein, die nicht sofort erledigt werden können. Zu Beispiel

Du darfst nicht vergessen Oma noch zum Geburtstag zu gratulieren.

… morgens um 5 Uhr. Definitiv zu früh für einen Anruf.

Auch mit der Liste, fällt es mir zwischendurch wieder ein, aber aufschreiben, hilft mir entspannter durch den Tag zu gehen.

Abhaken und Erfolge sichtbar machen

Allein einen Haken auf die Liste zu setzen, es durchstreichen, löschen, verschieben, je nach Methode, kann ein kleines befriedigendes Gefühl sein. Etwas ist erledigt, geschafft, abgehakt. Ein winzig kleines Erfolgserlebnis im Alltag. Manchmal gibt es Punkte, die stehen schon verflucht lange an, man hat diese Aufgabe geschoben, ignoriert und verflucht. Dann, wenn Du sie endlich erledigt hast, darfst Du diesen Moment auch feiern und kurz auskosten. Ihn ganz bewusst als erledigt abhaken.

Kennt ihr das, den ganzen Tag ist man irgendwie beschäftigt und am Ende des Tages, habt ihr das Gefühl nichts geschafft zu haben?

Wenn ihr euch mal anschaut, was ihr auf der ToDo Liste abgehakt habt, seht ihr, wie viel ihr tatsächlich geschafft habt. Wer nur im Kopf hat, was noch getan werden muss, sieht nur einen Berg Arbeit vor sich. Dann ist es schwierig zufrieden zu sein mit dem was bereits geschafft wurde. Es wird schwierig den Tag als erfolgreichen Tag zu bewerten.

Denn eines ist gewiss: Die To-Do-Liste des Lebens wird niemals wirklich leer, egal ob sie aufgeschrieben ist oder nicht. Irgendetwas liegt immer an, egal ob im Job oder im Privatleben.

Papier oder Digital?

Ich habe beides ausprobiert. Aktuell nutze ich eine digitale ToDo-Liste und kombiniere diese ab und zu mit Papier. Das bewusste mit dem Stift durchstreichen, fehlt mir manchmal. Daher gibt es immer wieder zusätzlich kleine Notizzettel mit einer Auswahl dringlicher Aufgaben. Manchmal auch, um nicht den ganzen Berg sehen zu müssen.

Papier

Kleiner Notizzettel, ordentlich sortierte Listen im DIN A4 oder A5 Block oder vorgefertigte To-Do-Blocks. Alles praktisch.

Auch die Option den Zettel zu verlieren, hat seine Vorteile. Aus den Augen aus dem Sinn, alles entspannt. Es wird nur dann zum Problem, wenn etwas wirklich wichtiges auf dem Zettel stand, dass einem auch nicht irgendwann wieder einfällt.

Klebezettel mit dringlichen Aufgaben kann man sich sichtbar hin kleben, so dass man immer wieder auf die Aufgabe hingewiesen wird und es auch wirklich nicht vergisst.

Es ist ebenfalls praktisch, wenn man einen Zettel am Arbeitsplatz bereit liegen hat und gleich einen Überblick hat, welche Aufgaben zu erledigen sind. Die permanente Präsenz sehe ich allerdings auch als Nachteil. Ich möchte ja eben nicht permanent daran erinnert werden, was ich noch alles zu tun habe.

Digital

Digital hat für mich ein paar Vorteile:

  • Auf dem Smartphone auch unterwegs griffbereit
  • Geht nicht verloren
  • Sieht nicht so chaotisch aus 
  • Dringlichkeit lässt sich leichter verändern
  • Tägliche Routine kann mit aufgenommen werden
  • Möglichkeit Erinnerungen einzustellen, wenn eine Aufgabe erst später, aber dann dringlich fällig wird. Wie der Anruf bei Oma, der nicht um 6 Uhr morgens erledigt werden kann, bloß weil ich gerade daran denke.
  • Eben nicht ständig sichtbar, was noch alles zu tun ist. Ich habe die Kontrolle, wann ich mir die Liste anschaue. Es sei denn es kommt eine Erinnerung, aber darauf kann ich mich dann ja auch verlassen.

Apps

Aktuell verwende ich die App Trello, sowohl für meine ToDo Liste, als auch für meine Blogplanung.

Es gibt einen Nachteil, den ich nur am Anfang als solchen empfunden habe: Erledigte Aufgaben, die nicht zur täglichen Routine gehören, werden gelöscht. Ich sehe als nicht, was ich bereits alles geschafft habe. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, sie nicht zu archivieren, sondern auf eine „Geschafft-Liste“ zu verschieben. Da ich allerdings aktuelle Aufgaben, die gelöscht werden mit der täglichen Routine kombiniere, sehe ich meinen Erfolg trotzdem: Die Liste wird kleiner, im Idealfall tatsächlich leer! Wenn sie es nicht wird, habe ich zu viel geplant.

Bei Wunderlist kann man sich übrigens wunderbar abgehakte Sachen anzeigen lassen, die erscheinen dann durchgestrichten unterhalb der Liste. Diese App verwende ich nur noch für meinen Einkaufszettel. Trello bietet mir mehr Funktionen für die einzelnen Punkte meiner To-Do-Liste.

Erst die Arbeit dann das Vergnügen

Mit diesem Spruch bin ich aufgewachsen. Das kann aber nur funktionieren, wenn damit nicht gemeint ist: Du musst alle Aufgaben erledigt haben, bevor du etwas Schönes machen darfst. Bei Kindern funktioniert es noch zu sagen, erst die Hausaufgaben erledigen und dann spielen. Es ist oft ätzend und viel, aber es ist möglich die Hausaufgaben, die man an einem Tag aufbekommen hat auch an diesem zu erledigen. Zumindest war das früher mal so. Heute gibt es ja bewusst auch langfristige Aufgaben, da ist das ein wenig anders.

Wenn ich heute alle meine Aufgaben erledigen würde, bevor ich mich dem Vergnügen widme, wäre das niemals, es sei denn die Aufgaben wären vergnüglich.

To-Do-Liste => Leben

Zwei Tipps für mehr Vergnügen

Lege fest, welche Aufgaben unbedingt an diesem Tag erledigt werden müssen, bevor Du Dich Deinem Vergnügen widmest.

oder

Plane das Vergnügen direkt mit ein.

Setze z.B. Lesen mit auf die ToDo Liste, lasse es dabei aber nicht zur Verpflichtung werden. Setze auch auf die ToDo Liste, bei wem du dich mal wieder melden möchtest, um dich zu treffen, oder, oder …

Was weiß denn ich, was für dich Vergnügen bedeutet? Meinetwegen schreib Sex mit drauf 😉 Interessant, wenn man als Paar eine gemeinsame ToDo Liste führt …

Vorsichtig mit Deadlines

Wenn du zu viele Deadlines setzt oder auch von außen gesetzt bekommst, begibst du dich in die Gefahr, dich auf den Zeitdruck zu konzentrieren, ohne zu sehen, welche Aufgaben dringlich und sinnvoll sind. Hierzu gab es eine interessante Studie, über die ausführlich in der Zeit berichtet wurde.

Vor lauter Dringlichkeit dürfen wir wichtige Aufgaben nicht aus dem Blick verlieren. Es hilft auch nicht sich immer nur den kurzen Aufgaben zu widmen und die langfristigen außer Acht zu lassen.

5 Fragen an Dich:

Schreib mir gerne in die Kommentare oder einen eigenen Blogbeitrag und lass mir den Link da.

Führst Du eine ToDo Liste?

Papier oder Digital?

Was muss bei dir unbedingt mit drauf stehen?

Vergnügen auf die ToDo, ja oder nein?

Hast Du noch einen Tipp?

Ein BarCamp für Gründer und Netzwerker #BizBonn18

Oliver Kepka und Sascha Förster auf dem #BizBonn18 im Social Impact Lab

Oliver Kepka und Sascha Förster auf dem #BizBonn18 im Social Impact Lab

Ein neues BarCamp für Bonn: Im Rahmen der Gründerwoche veranstaltete die Deutsche Telekom AG in Zusammenarbeit mit Bonn digital am 16. November 2018 das erste und sicher nicht letzte Businesscamp Bonn im Social Impact Lab Bonn.

Das BusinessCamp Bonn 2018 richtet sich an alle diejenigen, die sich auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit befinden oder einen solchen Schritt planen. Besonders interessant wird es für (zukünftige) Existenzgründer und Startups im Bereich sozialer Innovationen. Ziel des Events ist ein reger Wissensaustausch auf Augenhöhe. (Veranstaltungsseite)

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Social Entrepreneurship

Wenn du mit sozialem Engagement deinen Lebensunterhalt verdienen kannst.

Klingt toll. Mein Kopf hat aber noch immer nicht ganz begriffen, wie das funktioniert. Ganz ehrlich: Wenn du Skrupel hast mit den Problemen anderer Geld zu verdienen, studiere nicht Psychologie!

Es mangelt mir persönlich nicht an Ideen, aber an der Vorstellung, dass jemand mich dafür bezahlen könnte. Dieses Blog ist ein gutes Beispiel dafür. Daher verfolge ich mit großem Interesse, das Thema Social Entrepreneurship und lerne ein wenig wirtschaftlicher zu denken.

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BizBonn18

Der Reiz an BarCamps, selbst bei themenspezifischen sind immer die Vielfalt an Themen und Menschen. Menschen mit unterschiedlichem Background, verschiedenen Fragen und Zielen. Für mich persönlich immer wieder eine kostbare Inspirationsquelle und im Gegensatz zu zahlreichen Konferenzen und Messen in der Regel kostengünstig, diesmal sogar kostenfrei. Dies war eine Bedingung für die Veranstaltung im Rahmen der Gründerwoche.

Der Haken bei kostenfreien Veranstaltungen ist, dass Teilnehmer ihre Teilnahme flexibler betrachten und viele nicht kommen. Schade für die Veranstalter, blöd für das Catering und alle, die gerne gekommen wären, aber kein Ticket mehr erhalten haben. Kleiner Appell: Sagt wenigstens ab, wenn ihr nicht kommt!

Die Zielgruppe potentieller Neugründer wurde offenbar gut erreicht, einige haben gerade gegründet, andere wollen noch.

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Auch das BizBonn18 war sehr vielseitig und wie immer kann ich euch nur einen kleinen persönlichen Einblick geben. Es gab auch eine kleine Ausstellung, die ich nicht geschafft habe zu besuchen …

Übersicht der von mir besuchten Sessions und Themen in diesem Beitrag:

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Making Ideas Work

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Ganz ehrlich, ich hatte keine Ahnung wer Marco Börries ist. Während im großen Saal eine gewisse Fan-Atmosphäre herrschte, lauschte ich der spannenden Story, die er zu erzählen hatte. Er erzählte von seinem Leben, Erfolgen und Begegnungen. Dabei wirkte es auf mich wie eine ehrliche Geschichte, ein Angebot aus den Erfahrungen zu lernen. Werbung zu seiner Person hat er nicht mehr nötig, auch wenn er am Ende ein wenig seine aktuellste vierte Firma vorgestellt hat.

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Marco Börries eigene Geschichte ist eng verbunden mit dem Silicon Valley. Ein Schüleraustausch führte ihn mit 15 Jahren zum ersten mal nach Palo Alto. Seitdem ist er mehrmals im Jahr dort. Allerdings ist das Valley auch nicht mehr, was es mal war und inzwischen kann man wunderbar von überall aus erfolgreich gründen. Er begann mit seiner ersten Firmengründung im Alter von 16 Jahren von seinen 2000 DM Konfirmationsgeld.

Die Geschichte ist eng verknüpft mit der Geschichte der Digitalisierung, mit großen Giganten wie Microsoft, Apple, Google oder auch Amazon.

Staying alive in a market with Microsoft long enough until everybody else is dead.

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Die Essenz seiner 33 Jahre Erfahrung als Entrepreneur und Empfehlung an Neugründer:

Nimm keinen Deal an, der nicht zu dir passt. Wenn du weißt, du kannst einen Kunden nicht glücklich machen, lass es.

Es reicht nicht, ein gutes Produkt zu haben, man muss auch seine Kunden erreichen. Nützlich ist es, gute Technologien mit einem starken Vertriebspartner zu paaren.

Frage dich: Was ist die Hintertür um mein Ziel zu erreichen, wenn ich vorne nicht rein komme?

It starts and ends with you!

Deine Aufgabe ist zu entscheiden, womit du leben kannst. Du bist der Gründer, deine Entscheidungen, keine Entschuldigungen. Was ist deine Vision, deine Mission, wie erreichst du dein Ziel?

Trust needs to be given before it ‚get´s returned‘

Du musst voraus gehen. Es gibt keine Garantie dass es funktioniert.

Respect the Basics!

Ein Startup ist kein Lifestyle. Das wird in Berlin nicht immer so gelebt. 95% sind Basics, nur 5% Glamour.

Asl the question to which you don´t want to hear the answer.

Wenn du nicht fragst, wer dann? Du musst dich auch unangenehmen Fragen stellen, wegsehen löst keine Probleme.

Sense will always make sense, non-sense will always be non-sense.

Wenn ich doch nur mehr Geld oder mehr Man-Power hätte, dann würde es funktionieren. Wie oft sagen wir das? Das schwierigste überhaupt, ist die Frage: Macht der Plan Sinn mit dem was ich habe? Was heißt es denn, wenn ich nicht genug Geld oder Leute habe? Es ist eine harte Entscheidungen eine Idee fallen zu lassen, weil Ressourcen fehlen, aber das Problem zu ignorieren hilft nicht.

Was soll ich in welchem Kontext tun? Du weißt erst hinterher was die wirklich großen Entscheidungen waren. Es gibt keine Garantie. Du kannst nur die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass du durchkommst. Es ist nicht Geld, sind nicht die Leute. Entscheidend ist, was du daraus machst!

Es lohnt sich den ganzen Vortrag anzuhören, der Stream ist auf Facebook bei Bonn Digital verfügbar.

https://twitter.com/juicedaniel/status/1063530488902688768

DigitalRealZ

Inspiriert von der Digital2018 kam mir die Idee unter dem Hashtag #digitalRealZ die digitale Zukunft gemeinsam zu gestalten und diskutieren. In die Session brachte ich kleine Impulsgeschichten mit, persönlich und digital, die zu einer offenen Diskussion anregen sollten. Können wir Digital und Real noch getrennt denken? Wird es nicht Zeit unsere Zukunft digital zu denken und aktiv zu gestalten?

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Wer kennt oder nutzt sogar noch den Satz: „Das RL (real life) ruft, ich bin dann mal off“? Damals zu Beginn dieses Jahrtausends befand sich mein Zugang zum Internet an einem PC mit dickem Röhrenmonitor. Sobald ich den Raum oder gar die Wohnung verließ, war ich offline. Das virtuelle und reale Leben waren klar getrennt. Heute trage ich euch alle in meinem Smartphone ständig bei mir, die Welten haben sich geändert, sind stärker zusammen gewachsen. Wie gehen wir heute damit um?

Es gab interessante Gedanken dazu: digital und real nicht trennen, aber priorisieren:

Leute, die meinen Raum teilen, haben Vorrang.

Unerreichbarkeit muss man sich auch leisten können, was nicht in jedem Job so leicht möglich ist. Gerade im Geschöftskundenvertrieb ist die Arbeitszeit dann, wenn andere frei haben. Im Ausgleich gibt es dann bewusste private Offline- und Beziehungszeit.

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Wir sprachen auch über Online-Kontakte und Freundschaften. Auch hierzu kamen wertvolle Gedanken. Soledad brachte es wunderbar auf den Punkt:

Ohne Twitter wären mir die Frauen in diesem Raum vielleicht nicht begegnet.

Das stimmt, wir begegneten uns zunächst online, dann suchten wir uns auf einem Barcamp. Zahlreiche persönliche und digitale Begegnungen folgten.

Erst mal sind alles Begegnungen.

Manchmal wird auch mehr daraus. Manchmal sogar Liebe. Jasmin (Die Rabenmutti), ebenfalls eine online kennen gelernte Freundin, teilte mit uns ihre persönliche Liebesgeschichte, die in einem Online-Game begann, nachzulesen in ihrem Blog.

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Zum Abschluss thematisierten wir noch die Gestaltung unseres digitalen realen Lebens, leider war die Zeit knapp. Wir waren uns darin einig, dass eine Trennung der digitalen und realen Welt hypothetisch möglich, aber für uns nicht nötig ist. Unser Smartphone mit den Apps sind ein Werkzeug, entscheidend ist, was man daraus macht. Stress entsteht schnell, durch die Erwartungshaltung anderer. (Auf webcare+ schrieb ich über die blauen WhatsApp-Häkchen des Wahnsinns.) Hierzu kam noch ein interessanter Gedanke:

Du darfst gar nicht dringend gebraucht werden können. (eigene Kinder ausgenommen)

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How to pitch

Pitch = kurze Vorstellung deines Themas

Sei es ein Session-Pitch auf einem Barcamp oder die Vorstellung deines Unternehmens oder deiner Person. Es geht immer darum in wenigen, aber den richtigen Worten, die eigene Kernbotschaft in der Aufmerksamkeitsspanne einer oder mehrerer Personen unterzubringen. Pitches braucht man auch für den Alltag, um Menschen von den eigenen Ideen zu überzeugen.

Iris Pitch-Session auf dem #BizBonn18

Iris Pitch-Session auf dem #BizBonn18

Bringe deine Kernmesssage innerhalb einer Minute rüber. Was muss dein Zuhörer unbedingt über dich wissen? Am Ende brauchst du ein Call to Action.

In Kleingruppen durften wir dann einen Pitch ausprobieren, in knapper Zeit galt es dazu ein Produkt und ein Logo zu entwickeln. Der mysteriöse Gegenstand auf dem Bild gehört übrigens an ein Segelboot, was Frank wusste, aber er wurde kreativ übergangen

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Agile Leadership

Georgia Gaitazi und Volker Schmidt pitchen für Agile Führung #BizBonn18

Georgia Gaitazi und Volker Schmidt pitchen für Agile Führung #BizBonn18

Das schöne auf Barcamps sind neben den spannenden Themen, die Begegnungen mit verschiedenen Menschen. Es ist wunderbar Menschen wieder zu treffen. So traf ich diesmal bereits bei der Anmeldung Georgia wieder. Wir haben zusammen studiert und uns lange nicht mehr gesehen. Zusammen mit ihrem Kollegen Volker von der Cegeka hat sie eine Session zum Thema agile Leadership angeboten, ein sehr spannendes Thema.

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 Zwei grundlegende Überzeugungen: Führung wird es immer geben und Führung ist lernbar. Dabei ist Agilität keine Methode, sondern ein Wert. Es gibt verschiedene Methoden, die angewendet werden können. Die agile Führung erfolgt über Methoden ohne klassische Hierarchie.

Der für mich wertvollste Gedanke bei diesem Ansatz:

Teamführung geht durch Menschen!

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Mitarbeiter fragen in Seminaren häufig: „Warum sollen wir denn agil sein, wenn die Chefs das auch nicht machen?“

Vertraue auf dein Team, glaube dass jeder sein bestes gibt. Eine Frage der Motivation? Jeder Mensch arbeitet motiviert, wenn er dafür Anerkennung erhält. Erhält er oder sie diese nicht auf der Arbeit, werden andere Aufgaben gesucht und das Engagement dort gezeigt, wo es belohnt wird. Was treibt den Menschen an, was lockt ihn morgens aus dem Bett?

Ein agiles Mindset:

  • Es gibt in komplexen Systemen keine einfachen Lösungen!
  • Erfolg macht schön
  • Optimismus

Retrospektive: Was haben wir gut gemacht, was können wir als Team verbessern? Ohne Schuldzuweisungen! Methoden sind dazu da das Mindset zu verbessern.

Tipp: Mach dein Team erfolgreich, erzähl eine Geschichte. Denke positive und erzähl nicht immer was Scheiße läuft. Die Schuldfrage ist irrelevant. Entscheidend ist, was ist schief gelaufen und wie machen wir es besser?

Ein Blick in den agilen Methodenkasten:

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Selbstorganisation

Eine interaktive Session mit Jannik Kaiser von Unity Effekt war ein wunderbar runder Abschluss meines Tages. Das Bild zeigt die Ergebnisse eines gemeinsamen kreativen Prozesses zur Selbstorganisation.

#BizBonn18 Selbstorganisation mit Jannik von Unity Effect

#BizBonn18 Selbstorganisation mit Jannik von Unity Effect

Aufgespannt werden die Ebenen individuell bis kollektiv und innen versus außen. Die individuelle Ebene führt zu Handlungen, die kollektive schafft Strukturen. Die individuell Ebene und Kultur bedingen sich wiederum gegenseitig. Innerhalb dieses komplexen Systems kann Selbstorganisation statt finden.

Ein paar letzte Gedanken zum BizBonn18

Es war für mich ein inspirierender und sehr vielseitiger Tag mit sehr vielen Gesprächen und komplexen Themen. Ich hoffe, dass ich euch ein paar Informationen weiter geben und zu neuen Ideen und Themen inspirieren konnte. Auch wenn mein Beitrag mal wieder recht lang geworden ist, war es nur ein kleiner Einblick. Hier findet ihr den Abschlussbeitrag von Bonn.Digital in dem weitere Berichte gesammelt werden.

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Im Nachgang gab es für mich persönlich noch Lob und Dank für meine Tweets. Ich hätte mir gewünscht, dass in einigen Sessions mehr getwittert würde, qualitative und informative Tweets. Darum bemühe ich mich, für Tippfehler entschuldige ich mich. Beim #BizBonn19 bin ich sehr gerne wieder dabei, wenn es mir terminlich möglich ist.

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