Künstliche Intelligenz ethisch betrachtet

Ethik in KI und Robotik ~ Christoph Bartneck, Christoph Lütge, Alan Wagner, Sean Welsh
Ethik in KI und Robotik ~ Christoph Bartneck, Christoph Lütge, Alan Wagner, Sean Welsh

Mit künstlicher Intelligenz habe ich mich bisher von zwei Seiten beschäftigt:

  1. phantastische Literatur
  2. neue Technologien

In der phantastischen Literatur, insbesondere Science Fiction oder Dystopien ist die Künstliche Intelligenz meist zum Feind geworden. Das inzwischen klassische Matrix-Szenario, die Maschinen übernehmen die Herrschaft und versklaven die Menschen, gibt es in zahlreichen Spielvarianten. Im Szenario von Tom Hillenbrand hat die Menschheit erkennen müssen, dass die KI unsere Umweltprobleme nicht auf eine ideale Weise lösen würde …

Doch wie sieht unsere Realität aus?

Was gibt es bereits und wohin entwickeln wir uns? Welche Sorgen und vor allem welche Fragen sollten wir uns im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz wirklich stellen?

Während auf der Digital2018 Roboter im Fokus standen, war es auf der DigitalX 2019 die autonome Mobilität, was bereits 2018 ein Thema war. Es gab zahlreiche weitere spannende Technologien und Themen.

Im Beitrag zur Digital2018 schrieb ich:

Wenn die Zukunft jetzt beginnt und wir entscheiden, in was für einer Welt wir Leben wollen, gibt es zahlreiche Themen, mit denen wir uns befassen müssen. Dazu zählen IT-Sicherheit, Veränderungen anstoßen und ganz wichtig, den Menschen nicht aus dem Blick verlieren!

Diesen Impuls habe ich 2018 mitgenommen und glaube, dass es weiterhin wichtig ist, Fragen zu stellen und im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten Einfluss auf die Gestaltung unserer Zukunft zu nehmen. Dies können wir nicht alle durch unseren Beruf, aber durch Diskussionen und die Auswahl der Produkte, die wir kaufen.

Ethik in KI und Robotik

Auch in diesem Beitrag spielt ein Buch eine zentrale Rolle, diesmal aber ein Sachbuch, statt Fiktion. Das kleine handliche Buch stellt die Frage „Was darf KI eigentlich?“ und stellt einen Rundgang dar, beginnend bei den Definitionen von Ethik und Künstlicher Intelligenz, über die verschiedenen Anwendungsbereiche künstlicher Intelligenz mit dem jeweiligen Ist-Stand der Diskussionen. Dabei nehmen die vier Autoren eine neutrale Haltung ein und geben sowohl Pro- als auch Kontra-Argumente wieder. Sie alle sind Wissenschaftler an verschiedenen Universitäten.

Die europäische „AI4People Gruppe“ hat 2018 fünf ethische Prinzipien vorgestellt, um Fairness und Vertrauen zu schaffen (Seite 40ff):

  • Nicht-Nachteiligkeit
  • Vorteilhaftigkeit
  • Autonomie
  • Gerechtigkeit
  • Erklärbarkeit

Beim Einsatz von Robotern ist ein zentraler Aspekt, dass wir Menschen dazu neigen, auch Gegenständen und Geräten eine Persönlichkeit zu geben. Wir geben Objekten Namen und wenn wir mit diesen interagieren können, verschwinden die Grenzen zwischen einem leblosen Objekt und einem Wesen mit Gefühlen, welches es de facto aber nicht ist. Es gibt viele Vorteile von Robotern in sozialen Kontexten, aber auch ein Risiko:

Idealisierte Interaktionen könnten zu viel Spaß machen – und dadurch tatsächliche zwischenmenschlichen Interaktionen behindern.

Ethik in KI und Robotik, Seite 82

Neben dem Vermenschlichen von Maschinen ist der Schutz von personenbezogenen Daten ein großes und gerade auch sehr aktuelles Thema. Welche Daten werden von wem gesammelt und wer kann diese zu welchen Zwecken nutzen?

Je mehr und bessere Informationen über die Nutzer zur Verfügung stehen, desto besser können KI-Systeme aus den Daten lernen und ihr Verhalten anpassen.

Ethik in KI und Robotik, Seite 85

Ohne Daten kann eine KI nicht arbeiten. Mit den Daten kann eine KI aber wiederum Einfluss auf unser Verhalten nehmen.

Aktuell profitiert davon vor allem die Werbebranche, aber das betrifft auch zum Beispiel den Bereich Smart Home und im Rahmen ethischer Fragen spielen Begleitroboter eine wichtige Rolle.

Fazit

Ein wissenschaftlich fundiertes und gut lesbares Buch für alle, die sich mit ethischen Fragen zu Künstlicher Intelligenz und Robotik beschäftigen möchten. Es braucht kein Vorwissen, um das Buch zu verstehen.

Im Buch werden verschiedene Anwendungsbereiche der KI wie Roboter im Alltag, autonomes Fahren oder Waffensysteme unter ethischen Fragen betrachtet. Dabei werden keine Antworten geliefert, sondern der aktuelle Stand unter Pro- und Kontra-Argumenten zum Einsatz der Technologie wertneutral geschildert.

Es wird deutlich, welche Fragen noch zu klären sind und welche Herausforderungen es dabei gibt. Zentral ist immer der Aspekt des Nutzens für die Menschen, ohne zu schaden.


Das Buch wurde mir vom Hanser Verlag zur Verfügung gestellt.

Ethik in KI und Robtik
Christoph Bartneck, Christoph Lütge, Alan Wagner, Sean Welsh
Hanser, 2019
ISBN: 978-3-446-46227-4

29. Buch: Elisabeth Kübler-Ross, Über den Tod und das Leben danach

Über den Tod und das Leben danach ~ Elisabeth Kübler-Ross
Über den Tod und das Leben danach ~ Elisabeth Kübler-Ross

Da mich das Thema Sterbebegleitung seit einigen Jahren intensiv beschäftigt, war für mich schnell klar, dass ich für die Kategorie Sachbuch ein Buch aus diesem Bereich wählen würde. Zufällig ist mir nun dieses Buch in die Hand gefallen.

Über den Tod und das Leben danach

Dieses Buch wurde nicht von Elisabeth Kübler-Ross persönlich geschrieben, sondern vom Verlag Silberschnur aus drei ihrer Vorträge zusammengestellt. Es basiert auf wissenschaftlichen Arbeiten über das Sterben und will uns nicht nur die Ergebnisse mitteilen sondern diese auch beweisen.

Der Tod ist ein Hinübergehen in einen neuen Bewußtseinszustand, in welchem man fortfährt, zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu verstehen, zu lachen und wo man befähigt ist, weiterhin zu wachsen. Und das einzige, was wir bei dieser Umwandlung verlieren, ist nämlich das, was wir nicht mehr brauchen, und das ist unser physischer Körper.

Im ersten Vortrag „Leben und Sterben“ erklärt Kübler-Ross uns das Sterben in drei Stufen und vergleicht das Sterben mit dem Abstreifen des Kokons beim Schmetterling. Die erste Stufe ist das Verlassen des Körpers. Auf der zweiten Stufe wird der Verstorbene von psychischer Energie getragen und nimmt alles wahr, was passiert ist, sieht seinen leblosen Körper, das Krankenzimmer, die Unfallstelle und was für die Zurückbleibenden ganz wichtig ist: hört noch, was gesprochen wird. In diesem Zustand ist der Verstorbene wieder ganz: Blinde können wieder sehen, Gelähmte sich wieder bewegen. Und hier wird der Verstorbene erwartet von der Person, die er am meisten liebgehabt hat. Und dann kommt die dritte Stufe, der Übergang an dessen Ende ein Licht entgegen strahlt, das den Verstorbenen in bedingungslose Liebe hüllt.

Für Elisabeth Kübler-Ross sind das Tatsachen, die sie für erwiesen hält, aber sie lässt uns die Wahl:

Zweitausend Jahre lang hatte man Sie dazu ersucht, an die jenseitigen Dinge zu glauben. Für mich ist es nicht mehr eine Sache des Glaubens, sondern eine Sache des Wissens. Und ich sage Ihnen gern, wie man zu diesem Wissen gelangt, vorausgesetzt, Sie wollen wissen.

Meine Meinung zum Buch

Hm ja, sie versucht uns zu überzeugen mit Beweisen und geht wissenschaftlich vor, aber wissenschaftlich geschrieben ist es nicht. Dennoch sind da die Geschichten, die überzeugen: Da sind die Blinden, die nach ihren todesnahen Erlebnissen wussten, wer die Wiederbelebung durchgeführt hatte und mit aller Genauigkeit das Aussehen und die Kleidungsstücke aller Anwesenden beschreiben konnten.

Da ist die Geschichte einer Zwölfjährigen.

So vertraute sie ihrem Vater an, daß sie, als sie „starb“, solch wunderbare Erlebnisse gehabt habe, so daß sie keinen Wunsch verspürte, zurückzukommen.

Sie wurde mit Liebe und Zärtlichkeit von ihrem Bruder empfangen, von dessen Existenz sie bis dahin keine Ahnung hatte. Erst als sie das ihrem Vater erzählt, erklärt er ihr, dass sie tatsächlich einen Bruder hatte, der allerdings drei Monate vor ihrer Geburt verstorben war.

Aber egal, ob man von den Beweisen überzeugt ist oder zweifelt, egal welchen Glauben man hat, ich finde den Gedanken auf jeden Fall schön, dass man „drüben“ keine Schmerzen mehr hat, wieder „ganz“ ist, dass keiner alleine stirbt, sondern jeder erwartet wird und letztendlich von bedingungsloser Liebe umfangen wird. Schön, auch der Gedanke, das der Verstorbene einen noch hört, so dass man dem Toten noch sagen kann, was man noch auf dem Herzen hat – was die meisten ja auch intuitiv tun.

Den Ton des Buches finde ich allerdings arg schwülstig – bin ich von anderen Büchern von ihr auch so nicht gewohnt. Etwas gruselig am Ende das Experiment bei dem sie selber „stirbt“ um eine Nah-Tod-Erfahrung zu machen.

Ein Buch für jeden? Jein. Sicher tröstlich für jeden, der jemand Nahestehenden verloren hat oder grad begleitet. Hier hilft schon das Zitat:

Sterben ist nur ein Umziehen in ein schöneres Haus.

Vielleicht ein Einstiegsbuch für alle, die sich mit dem Thema erstmalig beschäftigen wollen, da es sich leicht liest und es auch relativ dünn ist. Als Gedankenanregung und auch, wenn bei vielen in manchen Punkten sicher Skepsis aufkommt, es bleibt ja jedem selber überlassen, was man davon annimmt.

Aus meiner Erfahrung mit Sterbenden kann ich allerdings bestätigen, dass viele von ihnen sich abgeholt gefühlt haben, dieser jemand war dann oft schon Tage vorher da und ich kann bestätigen, dass die Toten, die ich gesehen habe, einen entspannten Eindruck machten. Es ist ein Geschenk dabei sein zu dürfen, wenn jemand stirbt, ein Lebensereignis das fast noch intimer ist, als die Geburt.

So ganz gefällt mir der Gedanke allerdings nicht, dass jemand dabei sitzt um das Sterben wissenschaftlich zu beurteilen, auch wenn die Betroffenen hier im Vorfeld natürlich eingewilligt haben.

Über den Tod und das Leben danach
Elisabeth Kübler-Ross
Verlag Silberschnur
6. Auflage 1986
aus dem Englischen übersetzt von Tom Hockemeyer
ISBN 3-923781-02-4

Digitalisierung – Machen wir das beste daraus

Digitale Intelligenz - Verena Gonsch

Digitale Intelligenz – Verena Gonsch

Wir können die Digitalisierung verfluchen, für Probleme verantwortlich machen, sie fürchten und hassen.

Wir können uns aber auch mit ihr auseinandersetzen, herausfinden, wie wir sie sinnvoll für uns nutzen und unsere Zukunft aktiv gestalten können.

Denn eines steht fest: Die Digitalisierung geht nicht mehr weg! So verrückte manche Innovationen auch sind, sie sind da. Manche werden in Vergessenheit geraten, andere sich durchsetzen. Welche das sein werden, entscheiden wir Menschen.

Unser Alltag, unser Arbeitsleben und ganz langsam auch die Schulen werden immer digitaler. Das hat zunächst einmal eine Menge Vor- und Nachteile und stellt manch einen vor Herausfoderderungen, verschafft aber auch Erleichterungen.

Medienkompetenz versus Mediensucht

Ja, es gibt das Problem der Computerspielsucht, das hat die WHO inzwischen offiziell anerkannt und die Diagnose ist in den ICD-11 aufgenommen. Das bedeutet aber NICHT, dass Computerspiele alle süchtig machen und sie genau so gefährlich sind wir manch eine stoffliche Droge! Weitere Mediensüchte werden von Wissenschaftlern, Praktikern und in der Gesellschaft heftig diskutiert. Jeder, der aktiv Soziale Netzwerke nutzt, hat darüber wahrscheinlich schon mal die Zeit vergessen und kann sich vielleicht vorstellen, dass manch einer „süchtig“ nach News und Likes werden kann. Eine tatsächliche Sucht bedeutet, sein Leben auf das Computerspielen oder ein Verhaltensbereich auszurichten und die anderen Lebensbereiche zu vernachlässigen. Wer so weit ist, braucht meistens professionelle Hilfe dabei, das eigene Leben neu zu gestalten.

Der Mediensucht gegenüber steht der Ruf nach Medienkompetenz, dem sinnvollen und reflektiertem Umgang mit digitalen Medien. Wie in allem Dingen des Lebens ist es auch mit dem Computerspielen, den Sozialen Netzwerken und anderen digitalen Angeboten: Sie können uns gut tun oder einfach Spaß machen. Werden sie exzessiv genutzt,  entwickeln wir ein problematisches Verhalten und es geht uns nicht mehr gut damit.

Generelle Verbote sind ein schwieriger Weg, denn alles was verboten ist, ist auch verlockend, egal ob es Süßigkeiten oder Spiele sind. Daher empfehle ich allen Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern einen guten Weg zu finden, der Genuss und Spaß ermöglicht, ohne den Dingen einen zu großen Wert beizumessen. Je älter die Kinder dabei werden, desto selbstbestimmter dürfen sie mit digitalen Medien umgehen. Ein elterliches Interesse an dem, was die Kinder da tun, bleibt empfehlenswert.

Verena Gonsch

ist Systemischer Coach, Moderatorin, Journalistin und Autorin des lesenswerten Buches „Digitale Intelligenz“. Ein Buch, das mal einen wohlwollenden Blick auf die heutigen Kinder und Jugendlichen, inklusive ihrem digitalen Konsum wirft. Mehr über Verena Gonsch und ihre Tätigkeiten auf ihrer eigenen Webseite.

Ich hatte die wunderbare Gelegenheit, dieses Buch im Rahmen eines Recherschestipendiums am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln zu schreiben und meine Thesen gehörig von wissenschaftlichem Sachverstand und kritischen Nachfragen durchpusten zu lassen. (Nachwort Digitale Intelligenz)

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Digitale Intelligenz

Gespräche zwischen Eltern über ihre Kinder, deren Computerspiele und Smartphones sind schwierig, häufig sehr kontrovers. Gelassenheit trifft auf Besorgnis, gemischt mit Unwissenheit, was die eigenen Kinder da eigentlich treiben. „Mein Kind soll nicht“ oder „Mein Kind ist vernünftig“, sind nicht seltene Sätze.

Die Deutschen stehen der digitalen Welt tatsächlich besonders kritisch gegenüber.

Der „German Angst“ und ihren Hintergründen widmet sich Verena Gonsch ausführlich und anschaulich. Eine Übertragung einer grundlegenden Ängstlichkeit aus den Kriegszeiten von Eltern auf ihre Kinder, hätte ich niemals in einen Zusammenhang mit der skeptischen Haltung gegenüber der Digitalisierung gesetzt. Daher war der Gedankengang für mich sehr spannend zu lesen.

Bei aller Angst wäre es gut, wenn wir uns und unseren Kindern nicht selbst im Weg stehen würden. Ich habe schon viele interessante Gespräche mit neugierigen Eltern geführt, die dankbar waren, dass ich ihnen Fragen beantworten konnte.

Die Diagnose, dass deutsche Eltern sich oft gar nicht für das interessieren, was ihre Kinder im Netz treiben, deckt sich mit den Ergebnissen repräsentativer Studien.

Dabei zeigt sich ein interessantes Phänomen, dass nicht für alle Eltern gilt:

Je kritischer die Eltern auf die Computerspiele und die Internetnutzung ihrer Kinder achten, desto weniger fühlen sie selbst sich in der digitalen Welt sicher.

Die Lebens- und Lernwelt der Kinder verändert sich und das hat viele Vorteile. Es wird in der Schule weniger auswendig gelernt, dafür mehr in Gruppen und an Projekten gearbeitet. Das bereitet die Kinder besser auf die Zukunft vor.

Sie beherrschen Teamwork und Gruppenarbeit und üben schon in der Schule die Work-Life-Balance.

Erziehung im Elternhaus passiert zwar auf „Augenhöhe“ und auch die Pädagogik in der Schule ist eher auf „Verständigung“ ausgelegt, was die sozialen Kompetenzen der Heranwachsenden stärkt. Es gibt nur einen Haken:

dass Schule und Elternhaus ihnen viele digitale Kompetenzen nicht vermittelt haben. Die müssen sie jetzt nachträglich erwerben, um im Studium und in der Berufswelt erfolgreich zu sein.

Das Buch bietet anschauliche Geschichten und Impulse, die Mut zur Gelassenheit im Umgang mit der Digitalisierung machen. Ich glaube, das es besonders wichtig ist, Ängste und Sorgen offen auszusprechen, anstatt an ihnen festzuhalten. Möglichkeiten und Chancen dürfen dabei nicht aus dem Blick verloren werden. Viele Sorgen sind berechtigt. Wer sich allerdings vor lauter Angst zu Hause abschottet, verpasst das Leben. Daher gilt es einen mutigen, aber nicht wagemutigen Weg zu finden, die Möglichkeiten der digitalen und analogen Welt anzunehmen.

Empfehlung

Für ein Sachbuch habe ich dieses Buch erstaunlich schnell gelesen. Es ist interessant und ansprechend geschrieben und befasst sich mit einem Thema, dass mich persönlich beschäftigt.

Das Buch sei Eltern, Lehrern und Skeptikern gleichermaßen empfohlen. Es bietet guten Stoff für Diskussionen und Denkanstöße, die eigene Haltung gegenüber der Digitalisierung ein wenig zu entspannen. Trau dich, mal mehr auszuprobieren und die digitale Welt zu entdecken. Kinder und Jugendliche sind dir dabei sicher gerne behilflich. Die meisten von ihnen kennen sich aus.

Allerdings ist die Erwartungshaltung des Auskennen nicht immer fair, denn die digitale Welt ist komplex, wenn auch intuitiver für diejenigen, die dort aufwachsen, sofern sie denn dürfen, so doch nicht überall transparent und ohne Fallen (Kosten, Viren, persönliche Daten, etc.). Der Austausch mit den neugierigen und zugleich besorgten Eltern, kann die Blickwinkel der digitalen Kids erweitern.


Das Buch wurde mir vom Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt.

Digitale Intellingez (Link zur Verlagsseite mit Leseprobe)
Verena Gonsch, mit Texten von Till Raether
Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-60979-6
Erscheinungsdatum: 24.11.2017