Aller Guten Dinge sind Drei – Mein #SozialCamp 2018

Johannes und Sascha von BonnDigital eröffnen die Sessionplanung an Tag 2 des #SOZIALCAMP

Johannes und Sascha von Bonn Digital eröffnen die Sessionplanung an Tag 2 des #SOZIALCAMP

Zum dritten Mal fand das SozialCamp, das Barcamp für die Soziale Arbeit, statt. Veranstalter des BarCamps ist die Caritas mit mehreren Diözessan-Verbänden, unterstützt von der KatHO NRW und dem Katholisch Sozialen Institut in Siegburg, wo die Veranstaltung stattfand. Organisiert und durchgeführt wurde alles von Bonn.digital.

Ich liebe Barcamps, liebe es Menschen zu treffen und neue Inspiration zu finden. Bei allen drei SozialCamps war ich bisher dabei und bin es hoffentlich auch 2019 wieder! Save the date unter Vorbehalt: 12 und 13. Dezember 2019.

Mein Rückblick auf das erste SozialCamp 2016 und das zweite 2017 mit einer Reihe von Beiträgen.

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Zwei Tage SozialCamp 2018

Ich habe viele tolle Menschen wiedergetroffen und interessante neue Menschen kennen gelernt. Am ersten SozialCamp-Tag stand ich ehrlicherweise ein wenig neben mir und doch habe ich viel für mich mitgenommen. Insbesondere der gemütliche Abend nach dem ersten Tag hat mir gut getan. Ich habe noch nie eine Mangorinha getrunken, jederzeit wieder. Die Qual der Wahl ist auf einem BarCamp grausam. Einige Sessions wurden live gestreamt, das hat mir tatsächlich bei der Entscheidung geholfen, so konnte ich sie mir im Nachgang nochmal ansehen. Wie lange die Videos auf der Facebook-Seite des KSI Siegburg verfügbar sind, weiß ich nicht. Ich binde sie euch am Ende des Beitrages ein.

Leider habe ich es nicht zur Fortsetzung der wunderbaren Session „Einladung zum Tanz“ vom letzten Jahr geschafft. Zu dem Zeitpunkt war ich aber auch nicht mehr aufnahmefähig und daher bei Jana und den Spielen sehr gut aufgehoben.

Die von mir besuchten Sessions

am ersten Tag:

  • #digitalstattreal mit Rüdiger Dreier
  • Social Influencer mit Mello Hakopians
  • Dystopien „Wie real ist Qualityland?“ mit Irene Bähr

Tag 2:

#Digitalstattreal

Du findest im Internet zu jedem Thema eine Antwort. Darin sieht Rüdiger Dreier ein Problem, denn viele Themen werden im Netz von Bloggern intensiv bespielt, die auch Thema in der Familienberatung sein könnten, dort aber nicht vertreten sind. Die Sozialverbände haben zwar eine Menge Fachwissen, reden aber mit ihren Begriffen an der Zielgruppe vorbei. Ein Beispiel demonstrierte er anschaulich mit einer Mutter, die auf der Suche nach Tipps zum Stillen war. Selbst auf der Seite von Sozialverbänden war es noch schwierig, dort Hilfe zu finden. Blogs sind super, aber nicht alle Tipps, die dort zu finden sind qualifiziert. Die Augenscheinvalidität steigt mit der Anzahl der Follwer und Likes.

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Rüdiger empfiehlt, von Bloggern zu lernen, die richtigen Keywords zu verwenden und die eigenen Seiten ansprechend zu gestalten. Im Idealfall Landing-Pages zu wichtigen Themen einrichten, mit konkreten Informationen und Kontaktangaben. Dazu gehört auch digital erreichbar zu sein, statt einer reinen digitalen Visitenkarte.

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Ein interessanter Einwand kam von einem Beratungsstellenleiter. Seine Beratungsstelle sei stets voll, auch ohne dass er sich mit den Themen befasst, die im Netz aktuell sind. Genügend Menschen finden den Weg in die Beratungsstelle.

Dem gab es zwei Gegenargumente: Zum einen gab es den guten Einwand, dass Änderungen rechtzeitig stattfinden müssen, bevor sie gebraucht werden. Das andere Argument kam von Rüdiger selbst. Auch die Beratungsstelle in der er tätig ist, langweilt sich nicht. Allerdings hat sich etwas entscheidendes verändert. Es kommen weniger Menschen freiwillig in eine Erziehungsberatung. Das ist doch auffällig und mag tatsächlich damit zusammenhängen, dass Eltern woanders Rat finden.

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Social Influencer

Die zweite Session passte inhaltlich direkt an die erste. Soziale Einrichtungen können und sollten von sozialen Influencern lernen, mit ihnen zusammen arbeiten und sich in der digitalen Welt besser positionieren.

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Was können Soziale Organisationen von Influencern lernen?

Influencer müssen echt sein, ihrem eigenen Image treu bleiben und können deswegen hilfreiche Multiplikatoren sein.

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Können Soziale Unternehmen selbst aktiv werden oder sollen sie lieber Influencer einkaufen?

Beides ist möglich. Selbst aktiv werden braucht die richtige Kultur im Unternehmen. Freiheit und Vertrauen, sowie ein guter Informationsfluss. Sabine Depew ist eine wunderbare Vorreiterin bei der Caritas.

Gebt den Fachkräften die Freiheit sich auszuprobieren.

Die Ergebnisse der Diskussion hat Mello selbst dokumentiert und stellt sie über seine Dropbox zur Verfügung.

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Dystopien „Wie real ist Qualityland?“ mit Irene Bähr

Diese Session war eine kleine Diskussionsrunde im Foyer. Ich habe den Anfang leider verpasst und bin ein paar Minuten später dazu gestoßen. Während für mich bei „Qualityland“ Peters Problem im Vordergrund stand, fand ich es sehr interessant, welche Gedanken Irene sich zum politischen Aspekt der Geschichte gemacht hat.

Die Diskussion entwickelte sich in eine über den Einsatz von Messengern in der Sozialen Arbeit. Der Spagat zwischen Datenschutz und Interessen der Zielgruppe ist nicht einfach, rechtlich brisant, aber sozial relevant.

Eine empfehlenswerte Seite mit Tipps zum sicheren Umgang mit Apps & Co ist Mobilsicher.

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Gute Fotos für Social Media

Oliver Kepka kenne ich schon länger. Er ist ein Perfektionist, wenn er etwas macht, dann richtig. Damit hat er auch Erfolg. Während jeder einzelne Post von Oliver immer ein Bild hat, welches er gezielt auswählt oder selbst fotografiert und bearbeitet, poste ich eher spontan mit viel Herz. Das unterscheidet uns, aber dennoch bin ich offen für seine Tipps. Allerdings fehlt mir beim Thema Bilder die Geduld und das richtige Auge.

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Auch wenn für mich nicht zu jedem Tweet ein Bild gehört, finde auch ich, dass gute Bilder in Social Media wichtig und sinnvoll sind. Noch wichtiger natürlich die Beitragsbilder für Blogs. Ich gebe mein Bestes, mich zu verbessern und weiter zu entwickeln.

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Follower alleine sind kein Garant für Reichweite. Auch Accounts mit weniger Followern können Reichweite generieren, Likes und Interaktionen erhalten ansprechende Beiträge!

Unterschiedliche Aspekte eines Themas rufen unterschiedliche Gefühle hervor.

Die Auswahl ist nicht leicht, da nicht universell bei allen die gleichen Assoziationen entstehen. Es lohnt aber Bilder und Texte zu wählen, die zum verlinkten Thema passen.

Quellen für gute lizenzfreie Bilder

  • Pixabay
  • Pexels

Kleine Toolbox

Konkrete Tipps für gute Bilder

Genau hier wird es bei mir schon schwieriger. Ein paar habe ich für euch mitgetwittert:

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Bei Oliver klingt alles immer so wunderbar einfach, ist es für ihn auch, denn in wenigen Minuten erzielt er gute Ergebnisse …

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Sonja neben dem frischen Sketchnote zur Session „Gute Fotos für Social Media“

Videospiele in der sozialen Arbeit

Jana war auch auf dem FutureCamp. Ihr Spieleangebot war durchweg gut besucht und ich habe mich sehr gefreut sie auf dem SozialCamp wieder zu treffen und bei ihrer aller ersten BarCamp Session dabei zu sein.

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Ich liebe Spiele, Brettspiele, aber auch digitale Spiele, habe mich intensiv mit Computerspielsucht beschäftigt, sehe aber auch viele positive Möglichkeiten für den Einsatz von Videospielen und VR-Technologie. Daher war ich sehr neugierig auf Janas Session und hatte tatsächlich viel Spaß, denn ich durfte auch mal spielen.

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Videospiele sind Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Daher ist es wichtig, dass wir Erwachsenen und besonders Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sich auch mit dem Thema befassen. Ja, es gibt Computerspielsucht, aber es gibt auch viele positive Aspekte, die Videospiele ermöglichen.

Doch Videospiele sind nicht nur etwas für Kinder, Jana hat in einem Altenheim die Gelegenheit genutzt und Spiefreude implementiert.

Drei Spiele hat Jana vorgestellt:

Ultimate Chicken Horse

Ein Multiplayer Jump ´n´ Run Spiel, spielbar am PC oder Konsole. Leider kam ich etwas zu spät zur Session und konnte nur noch einen Nachruf auf den armen Johannes verfassen:

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Keeptalking Nobody explodes

Ein interessantes Kooperationsspiel. Eine Person muss im Spiel die Bombe entschärfen, die andere hat Informationen zur Verfügung, sieht aber den Bildschirm nicht. Das Spiel ist auf der Plattform Steam verfügbar.

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Snipper Clips

Ein Kooperationsspiel zu zweit bei dem unterschiedliche Aufgaben gelöst werden müssen. Die Spielfiguren können sich dabei gegenseitig zerschneiden, um die Aufgabe besser zu lösen. Zwei kleine Level habe ich mitgespielt. Beim ersten war es die Aufgabe beide Figuren so zu schneiden, dass sie in die vorgegebene Form passten. Beim zweiten musste ein Ball in einen Korb befördert werden. Wir fanden eine Lösung ohne uns zu zerschneiden.

 

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1. Barcamp (Gaming) Session ever beim #SozialCamp! War toll mit Euch! 💜 Spiele: #snipperclips #keeptalkingnobodyexplodes #ultimatechickenhorse . #gaming #sozialearbeit #videospiele Danke an @jottemm für die Fotos! 😀

Ein Beitrag geteilt von Jana Timme (@tea_punkt) am

Trauer in Social Media

Ein zunehmend wichtiges Thema ist der digitale Umgang mit Trauer. Gab es einst gesellschaftliche anerkannte Umgangsformen mit der eigenen Trauer und der anderer Personen angemessen umzugehen, weichen diese zunehmend auf. Auch die Beerdigungen selbst sind vielseitiger geworden. Mehr Möglichkeiten zu haben ist schön, mehr Freiheit, mehr Individualität. Doch damit einher geht auch die Unsicherheit.

Wo finde ich selbst Hilfe in meiner Trauer?

Wie gehe ich mit trauernden Menschen um, die ihre Trauer online teilen?

Wie können wir damit umgehen, wenn jemand aus unserem digitalen Netzwerk stirbt?

Wie können wir mit dem Thema Suizid sensibel umgehen, ohne den Werther-Effekt auszulösen?

Was passiert mit unserem eigenen digitalen Nachlass?

Das sind einige der Fragen, die wir andiskutiert haben. Es ist wichtig sich Gedanken dazu zu machen, denn niemand lebt ewig. Doch mit dem Verlust eines geliebten Menschen gehen wir alle anders um.

Unsere Gedanken hat Sascha in einem Sketchnote festgehalten:

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Für mich mitgenommen habe ich zwei Dinge aus der Session:

  • Regle deinen digitalen Nachlass!
  • Trauer erfordert einen sensiblen Umgang, biete ein Gespräch an, aber erwarte nichts. Siehst du einen Trauerpost, lasse einen lieben Gruß da, ein Zeichen, dass die Person nicht alleine ist.

Über das Thema Suizid habe ich bereits im Kontext Weihnachten ein paar Worte geschrieben.

Sascha beendet das #SOZIALCAMP 2018

Sascha beendet das #SOZIALCAMP 2018

Lifestreams zum Sozialcamp des KSI

Tag 1 – Teil der Vorstellungsrunde/ Sessionplanung (10:00) / Storytelling mit Mélina (ab 57:15) / Fachkräftemangel mit Uwe (ab 1:54) / Neues aus der Innovationsförderung – Lessons learned aus Speyer – Jan & Hannes (ab 2:53)

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Tag 2 Teil 1 – Sessionplanung/ Wie macht man eine digitale Agenda? mit Julia (ab 1:08) / Gute Fotos für Social Media mit Oliver (ab 2:07)

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Tag 2 Teil 2 – Die Blinden sehend machen mit Stephan (ab 0:11) / Jung Erklärt mit Studierenden der KatHO Köln /ab 1:11)

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Weitere Beiträge

Mein Rückblick auf das #SOZIALCAMP 2018 von Domingos Oliviera

#SozialCamp: Lasst uns das Internet zu einem guten Ort machen !! – von Sabine Depew, unbedingt lesen!

#SozialCamp – Wie digitalisiert darf Soziale Arbeit sein?  – Sara Hoyer auf reihnlandrelations

Aus der Welt gefallen – Mein Review zum #Sozialcamp2018 – Henrik Epe, IdeeQuadrat

Kurzes Video von Georg:

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#GehDanken von Benedikt:

https://twitter.com/BenediktGeyer/status/1056104995949551616

Benedikt interviewt die Jugend, Studierende der KatHO

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Gerne nehme ich weitere Beiträge in die Sammlung auf, wenn ihr auch etwas zum SozialCamp geschrieben habt.