Meine Woche KW5 in 2022

Abendsonne am Himmeln, halb versteckt hinter einem Hausdach. Wolken rahmen strahlend blaue Fläche am Himmel
Nach einer trüben Woche scheint heute den ganzen Tag die Sonne

Im Gegensatz zur letzten, war diese Woche eher ruhiger. Man könnte beinahe schon sagen normal? In aller Routine war es abwechslungsreich und ich habe das Gefühl in allen Projekten weiter zu kommen.

Autorinnenleben

Projekt Elfenprinzessin ist deutlich umfangreicher als meine Kinderbuchprojekte und so dauert die Überarbeitung auch entsprechend länger. Es scheint mir auch herausfordernder darauf zu achten, ob alle Details stimmig sind.. Immer wieder kommen mir Gedanken für die Folgebände. Noch immer habe ich nicht entschieden, wie genau ich die Struktur gestalten will, es gibt mehrere Möglichkeiten, die verschiedenen Figuren miteinander zu verbinden.

SuiseiNo-Beratung

Inzwischen könnt ihr auf der Webseite auch Sandras Geschichte lesen, es fehlt nur noch Matthias Kometenreise.

In meinem Kopf entwickle ich gerade neue Ideen, davon zu erzählen, wäre noch zu früh. Ihr erfahrt es, wenn ich sie umsetze.

Storytelling

Die Vorbereitungen für das Museumsprojekt laufen großartig. Diese Woche war ich noch besorgt, ob wir gut im Zeitplan liegen. Das tun wir und ich glaube, wir haben da etwas großartiges entwickelt, was hoffentlich vielen Schulklassen Freude machen wird.

Habe ich euch schon die Termine verraten für die Workshops, die wir selbst im Museum durchführen werden? Am 9. April und am 21. Mai wird es zwei besondere Angebote im Rahmen der Ausstellung „Roms fließende Grenzen“ geben.

Lehre

Es ist schön, wie dank der Wiederholung, der Aufwand in den aktuellen Kursen niedriger ist. So lohnt es sich tatsächlich auch finanziell mehr, denn bezahlt werden die gehalteten Stunden, unabhängig davon, wie viel Zeit wir Dozent*innen in die Vorbereitung stecken.

Selbstständigkeit

Diese Woche habe ich mich auch mit dem Thema Zahlen befasst. Ich habe ausgerechnet, was inzwischen zu meinen monatlichen Fixkosten zählt und wie viel ich mindestens einnehmen muss, um diese zu decken, inklusive dem Betrag, den ich mir monatlich auszahle. Dieser liegt aktuell noch unter dem, was ich zuletzt angestellt netto verdient habe. Zum ersten Mal beschlichen mich Sorgen, ob das alles funktioniert. Februar und März sind mit dem, was an Rechnungen aussteht abgedeckt. Danach wird es spannend. Für den Frühling hatte ich mir vorgenommen, die Auszahlung an mich selbst zu erhöhen. Wird das möglich sein?

Bloggen

Diese Woche gingen zwei buchige Blogbeiträge raus. Meine Mama schrieb über ein Trauerbuch von einem Psychotherapeuten, der nach der eigenen Trauererfahrung seine Methoden in Frage stellte. Ich selbst berichte euch, wie ich Sherlock Holmes in der Lehre einsetzte.

Habt ein schönes Wochenende!

Meine Woche KW41 in 2021

Drei Elefanten im Kölner Zoo, am Wasser, ein kleiner Elefant steht zwischen zwei Elefantenweibchen, die sich dem Jungtier zuwenden. Im Hintergrund ist ein weiterer Elefant von hinten zu sehen.
Elefanten im Kölner Zoo. Foto: Kathi

Was für eine Woche! Einen Tag habe ich mir frei genommen, um den Geburtstag meiner Tochter zu feiern, wir hatten einen wunderbaren Familientag.

Die anderen gehörten fast vollständig der Lehre. Der Aufwand ist diesmal schlicht explodiert. Kaum habe ich gedacht, ich könnte den Aufwand gut kalkulieren, ändern sich grundlegende Dinge.

Der Wert von Routinen

Diese Woche habe ich zugelassen, dass ein Projekt nicht nur die höchste Priorität bekam, sondern alles auf den Kopf gestellt hat. Die letzte Woche hätte mir eine Warnung sein müssen.

Am Donnerstag kam ich zu der Erkenntnis, dass ich als Selbstständige selbst dafür verantwortlich bin, wenn mein Tag nicht gut läuft. Ich kann die Schuld keinem Chef geben, ich bin meine Chefin, also habe ich mit mir selbst geschimpft, dass ich zugelassen habe, wichtige Dinge für andere Projekte zu vernachlässigen.

Freitag Morgen bin ich vor meinem Wecker wach geworden, früh aufgestanden und habe mich als erstes ans Schreiben gesetzt. Das hat unfassbar gut getan, auch wenn es nicht so einfach war, wieder rein zu kommen. Zuletzt habe ich am letzten Freitag am Manuskript gearbeitet. Jetzt fehlen nur noch zwei finale Kapitel vom zweiten Teil von KometsZeitreiseProjekt, dann ist die Rohfassung fertig. Das war das große Ziel für diese Woche.

Mein Start in den Tag war so viel besser! Eine gute Morgenroutine wird von vielen Seiten empfohlen und gelobt. Ich hatte mir eine aufgebaut und kann aus der Erfahrung sagen, dass Arbeitstage, die anders starten, meist schlechter sind. Freie Tage gestalte ich bewusst anders und das ist gut so.

Flexibilität ist wichtig

Nach meinem routinierten Start in den Tag, zu dem das Schreiben zählt, geht es an die verschiedenen Projekte und hier finde ich Flexibilität wichtig. Stehen Termine oder dringliche Aufgaben an? Dann haben diese Vorrang. Worauf ich allerdings besser achten muss, ist eine gute Balance zwischen meinen Projekten.

Zu meiner Flexibilität gehört eben auch, den Überblick zu behalten, was gerade wichtig ist. Hierzu habe ich verschiedene Routinen, meine Aufgaben zu strukturieren. Wenn ich allerdings die Listen schlicht missachte und den Fokus darauf setze, dass es in einem Bereich gerade viele Probleme gibt, verursache ich mir selbst in anderen welche.

Ich kann mich jetzt über mich selbst ärgern. Ich kann auch daraus lernen und versuchen, es nächste Woche besser hinzubekommen. Die Ursache ist nämlich leider noch nicht gelöst. Es ist meine Aufgabe für mich einen Weg zu finden, damit besser umzugehen. Die Weichen dafür sind gestellt. Nächste Woche ist allerdings eines klar, es wird sich viel um Lehre drehen, denn ich habe fünf Lehrveranstaltungen.

Am Freitag hat mir geholfen, mich zuerst auf die anderen Projekte zu konzentrieren und das große Thema, nach hinten zu stellen. Dabei habe ich darauf vertraut, dass mein Tag noch viele Stunden hat. Fokussiere ich mich direkt auf das große Thema, bleibt am Ende wenig Energie für anderes übrig und es fällt wieder einiges hinten runter.

Verpasst nicht den nächsten Storytelling Workshop

Eine Sache, die letzte Woche wichtig gewesen wäre, ist die Ankündigung für meinen Storytelling Workshop am 26. Oktober 2021. Gestern ging ein Beitrag online, der euch ein wenig mehr verrät, warum es sich lohnen könnte einen meiner Storytelling Workshops zu besuchen. „Mit Geschichten begeistern“ ist das Motto dieser Workshop-Reihe. Dank an Denny Kondic für die Namensgebung. Am 26. Oktober widmen wir uns der Frage, die uns so häufig gestellt wird: „Was machst du eigentlich?“.

Ich könnte dir jetzt sagen, ich sei Psychologin, Dozentin, Autorin und Digital Storytelling Facilitator.

Dann habe ich versäumt zu erwähnen, dass ich auch noch systemische Beraterin bin. Viel schlimmer noch, ich habe dich möglicherweise mit der langen Liste überfordert. Ich könnte dir auch erzählen, dass ich es liebe auf verschiedenen Wegen mit Geschichten zu arbeiten und zum Beispiel Menschen darin unterstütze mit Geschichten andere für ihre Themen oder Angebote zu begeistern. Am schönsten ist für mich dabei zu erleben, wie Menschen ihr schlummerndes Talent fürs Geschichtenerzählen entdecken und über die Wirkung ihrer Geschichten staunen.

Einen Überblick über meine aktuellen Workshop-Angebote findest du hier auf dieser Seite oder direkt im Pretix-Shop.

Habt ein schönes Wochenende!

Urlaub zu Hause

Urlaub Ibiza 2016

Ich habe zwei Wochen Urlaub, werde aber nicht wegfahren. Da ich lediglich für 10 Stunden die Woche bezahlt werde, frage ich mich tatsächlich, wie dieser Urlaub aussehen wird. Was wird anders sein? Keine Beiträge für webcare+ verfassen, keine Social Media Posts und keine Telkos. Das ist nett, aber wenn diese insgesamt zwanzig Stunden wegfallen, wird mein Urlaub sich wirklich anders anfühlen als der Alltag?

Was ist der Sinn von Urlaub?

Recherchiert man schlicht den Begriff „Urlaub“ kommen als Suchergebnisse Urlaubsreisen, Angebote in die Sonne zu reisen. Sonne haben wir hier aktuell reichlich.

Mit dem Begriff „Urlaubszweck“ komme ich weiter:

Der Urlaubszweck ist nach dem Bundesurlaubsgesetz Erholung und Freizeitgestaltung. (DAS)

Entsprechend ist es meine Aufgabe mich zu erholen und meine Freizeit zu gestalten. Das klingt wunderbar und einfach oder? Schauen wir uns mal an, was genau Freizeit meint. Aus der Arbeitnehmersicht ist Freizeit, all die Zeit, die wir eben nicht arbeiten, oder?

Als Freizeit im Sinne von arbeitsfreier Zeit gelten Zeitphasen, über die der Einzelne frei verfügen kann und in denen er frei von bindenden Verpflichtungen ist. Diese Zeit steht für die Erholung von den Anstrengungen beruflicher und sonstiger Obliegenheiten zur Verfügung. Sie wird aber nicht nur dafür, sondern auch für vielfältige andere Aktivitäten genutzt. (Wikipedia)

Was bitte sind „Bindende Verpflichtungen“ und „Sonstige Obliegenheiten“? Unter diese Begriffe lässt sich so einiges packen, vor allem Dinge, die getan werden müssen.

Ibiza Urlaub 2016 Möwe

Mein Alltag

Wie sieht mein Alltag neben den zehn angestellten Wochenstunden aus?

Wobei ich sagen muss, zehn Wochenstunden sind nicht einfach zehn Stunden. Da ich diese im Homeoffice verbringe, sind es die Stunden, die ich aktiv am PC sitze und arbeite und die Zeiterfassung mitlaufen lasse. Bisher sind mir alle Ideen für Beiträge zwischendurch gekommen, während ich mit anderen Dingen beschäftigt war. Es gibt bei mir keine Leerlauf oder Denkzeiten, die kann ich schlicht mit meiner Uhr nicht erfassen, somit liegt die tatsächliche Arbeitszeit höher. Vielleicht ist das auch bei anderen Jobs so, wenn man die Arbeit gedanklich mit nach Hause nimmt. Ich habe das Gefühl, ich würde die Aufgabe in der vorgegebenen Zeit gar nicht schaffen können.

Eigentlich bin ich derzeit ganz zufrieden mit meinem Alltag. Auch für die aktuell fiese Sommerhitze, die mich leider belastet, habe ich eine gute Lösung gefunden. Ich stehe früher auf und erledige meine Arbeit, bevor die Hitze kommt. Bis ca. 10:30 Uhr kann ich sehr angenehm in meinem „Terrassenbüro“ arbeiten, manchmal sogar länger. Wenn ich um 5 Uhr aufstehe, bekomme ich sehr viel geschafft, insbesondere da Sommerferien sind und ich früh morgens meine Ruhe habe. Anschließend erledige ich die Dinge im Haushalt … Es folgt eine „ruhige Zeit“, bis die Hitze nachlässt und ich wieder aktiv werde …

Meine Familie ist natürlich auch ein wichtiger Teil meines Alltages und das ist auch sehr gut so!

Arbeitssuche

Zehn Stunden die Woche arbeiten sind mir zu wenig. Ich würde gerne mehr arbeiten und vor allem für mehr Arbeit bezahlt werden. Daher ist ein großes Thema, das mich jeden Tag beschäftigt, die Jobsuche. Auch die Option Freiberuflichkeit beschäftigt mich, Ideen, Recherche, Weiterbildung im Selbststudium. Dieses Thema ist definitiv das aktuell belastendste und hiervon sollte ich mir im Urlaub eine Pause gönnen.

Bloggen

Ich verdiene kein Geld mit Bloggen, also ist es keine „Arbeit“. Es macht mir unheimlich viel Spaß, ich tue es mit Leidenschaft, also ist es doch Freizeit. Inzwischen blogge ich nahezu jeden Tag, bin jeden Tag auf Twitter, Instagram und Facebook (weniger) online, lese, teile, poste und netzwerke. Auch das macht mir Spaß. Es ist aber auch ein fester Teil meines Alltages geworden. Es braucht Zeit, wie viel weiß ich tatsächlich nicht, aber keiner meiner Blogbeiträge ist in wenigen Minuten geschrieben. Oft staune ich wie viel Zeit vergangen ist, wenn ich einen Artikel fertig gestellt habe, zwei Stunden sind keine Seltenheit und damit ist der Beitrag noch nicht veröffentlicht.

Haushalt

Aufräumen, putzen, kochen, waschen … Ich bin keine gute Hausfrau und mag diesen Begriff auch überhaupt nicht. Doch von diesen Dingen kann ich mir keinen „Urlaub nehmen“, das bleibt leider. Dem entkommt man eben nur mit einer Urlaubsreise …

Dinge, die zu erledigen sind

Dann sind da noch, die Dinge, die man eben so zu erledigen hat, Dinge auf der To Do Liste. Wenige davon sind spaßig, die meisten ein nerviger Stressfaktor.

Ibiza Urlaub 2016 Bücher

Bald habe ich Urlaub, dann habe ich Zeit dafür

Das ist ein Satz, den ich oft höre. Im Urlaub ist Zeit, Dinge zu erledigen, die man sonst nicht schafft. Das stimmt, aber ist das erholsam? Erholsam ist höchstens im Anschluss die Tatsache, es endlich erledigt zu haben.

Gefährlich finde ich Urlaubs-To-Do-Listen. Dinge, die man im Urlaub alle endlich erledigen will. Für viele ist es genau deswegen wichtig, weg zu fahren, um dem Gefühl, jetzt habe ich Zeit für all diese Aufgaben, zu entkommen. Wer am Strand liegt oder durch die Berge wandert kann weder Keller noch Garage aufräumen, keine Steuererklärung machen oder renovieren.

Wer gerne im Garten arbeitet oder renoviert, findet darin vielleicht tatsächlich einen Kontrast zum Arbeitsalltag und sogar Erholung.

Ich arbeite im Alltag mit To Do Listen, werde diese im Urlaub auf Seite legen.

Mein letzter Urlaub

Urlaub hatte ich zuletzt im Herbst letzten Jahres, wobei dieser Zeitraum tatsächlich durch Wochenende, Feiertage und geschicktes Schieben von Arbeitszeiten entstanden ist. Wir sind für ein paar Tage weggefahren, frei von allen Verpflichtungen und dem ungeliebten Haushalt. Wir waren am Strand, sind in die Berge gefahren, haben viel gespielt, miteinander geredet, gelesen und uns sehr gut erholt.

Für mein Blog hatte ich einige Beiträge vorgeplant und auch Social Media Beiträge vorbereitet. Das hat gut funktioniert.

Ibiza urlaub 2016 Katze Telefonzelle

Erholung vom Alltag

Um mich vom Alltag zu erholen muss ich also etwas anders machen. Meinen strukturierten Tag aufgeben, frei meine Freizeit genießen. Dazu zählt ganz klar, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, Brettspiele spielen, etwas unternehmen und lesen.

Pause vom Bloggen im Urlaub?

Mein erster Gedanke dazu ist, dass es mir fehlen wird. Aber vielleicht tut es mir gut, mal zwei Wochen keine Beiträge zu veröffentlichen?  Stress macht es mir keinen. Wenn mir danach ist zu schreiben, kann ich es ja tun. Vielleicht finde ich so heraus, wie viel Routine tatsächlich im Bloggen steckt. Veröffentlichen kann ich die Beiträge dann später … wobei, Hilfe, Themen habe ich doch genug!

Ich wage einfach mal mein Selbstexperiment: Schicken wir den kleinen Kometen mal für zwei Wochen in Urlaub. Zu lesen und stöbern gibt es hier genug. Auch auf den Social Media Kanälen werde ich mich zurückziehen. Einfach mal meinen eigenen Empfehlungen folgen, die ich auf webcare+ gebe. Ein klares Verbot erteile ich mir nicht, aber einen Bruch der Routine. Da meine Handykamera kaputt ist, kann ich euch eh nicht live mitnehmen.

Lesen

Ihr kennt mein Grundprinzip: Lesen darf keinen Stress machen! Lesen ist für mich auch als Buchbloggerin Entspannung und daher werde ich definitiv nicht auf Lesen im Urlaub verzichten!

Freizeit

Die Routine durchbrechen und mehr Spontanität zulassen ist die Prämisse unter die ich die nächsten beiden Wochen stelle. Abgesehen von den häuslichen Verpflichtungen, spreche ich mich von anderen Pflichten frei.

Mal gucken, was mir einfällt.

Ibiza Urlaub 2016 Palme mit "Black Blade"

Und Ihr?

Wie verbringt ihr euren Urlaub zu Hause? Oder könnt ihr alle Urlaubstage zum wegfahren nutzen?

Genießt den Sommer, lasst euch von der Hitze nicht fertig machen und wir lesen uns bald wieder!