Bücherschrank – Das Augustbuch 2017 im September

Salli – Tage des Glücks – Gitta von Cetto

Es ist passiert

18 Monate lang habe ich kontinuierlich jeden Monat ein zufälliges Buch aus einem öffentlichen Bücherschrank gelesen. Ich war sehr stolz darauf, dass es so gut geklappt hat, auch wenn es in manchem Monat knapp wurde und die Artikel zuletzt meistens am letzten Tag erschienen sind.

Im August 2017 ist es dann leider doch passiert … Ich habe das 19. Buch nicht gelesen und nicht verbloggt … Dann kam der September. Inzwischen ist es gelesen, zum Bloggen komme ich aber erst etwas später … heute am 15. September.

Es ist schade, aber es ist passiert …

Meine oberste Regel lautet noch immer: Kein Stress beim Lesen!

Der Bücherschrank

Einige Instagram Postings in der letzten Zeit machen mir bewusst, welchen Luxus wir hier in Bonn haben: Es gibt gleich mehrere Bücherschränke in der Stadt. Das verdanken wir der Bürgerstiftung Bonn, die zahlreiche Schränke ermöglicht hat.

Inzwischen habe ich die Meisten von ihnen bereits besucht, nutze aber jede Gelegenheit Schränke in anderen Städten aufzusuchen.

So brachte mich eine Mama-Taxi Tour nach Troisdorf, wo ich einen kleinen Umweg plante und einen kleinen Schatz gefunden habe.

Ich muss euch etwas gestehen 😱 Zum ersten Mal habe ich mein Monatsbuch zum #projektbücherschrank nicht geschafft. 📚🍀📚 Aus diesem Schrank in #Troisdorf stammt das Augustbuch. Es wird noch gelesen und der Beitrag nachgereicht, ich freue mich auf das Buch. 🍀📚🍀 Eines habe ich versprochen, lesen darf nicht zum Streß werden und daran halte ich mich. #lesen #bloggen #offenerBücherschrank #bookstagram #bücherliebe

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Mein Glücksbringer war diesmal das Kind, welches gefahren werden wollte.

Nimm das 21. Buch,

sagte sie, habe ich gemacht und mich gefreut.

Erinnerungen

Das Buch war von Gitta von Cetto. Ich erinnerte mich ein Buch von ihr als Kind gelesen zu haben: „Jeden Tag 100 Pferde“ (1991). Ich mochte es sehr gerne.

Dann war es auch noch ein „Schneider-Buch“, ebenfalls eine Erinnerung an meine Kindheit, denn Schneider-Bücher habe ich sehr viele gelesen, eigene und Jugendbücher meiner Mutter.

Auf den ersten Blick dachte ich einen Liebesroman über die erste Liebe in den Händen zu halten. Mit etwa 13/ 14 Jahren wechselte ich von den Pferdebüchern zu Liebesromanen. Irgendwie passend, dass Gitta von Cetto, Autorin eines meiner Pferdebücher mich mit ihrem Liebesroman daran erinnert. Kennt jemand von euch noch die Kuschel-Rock-Reihe?

Salli – Tage des Glücks

Das Buch hat mich überrascht. Es gab zwar wie erwartet eine Geschichte über die erste Liebe, allerdings keine rosarote kitschige Geschichte. Sallis Geschichte ist eine Familiengeschichte, insbesondere ihre und die ihres Bruders Horst. Die Oma wollen wir aber auch nicht vergessen, die ist für mich die coolste Figur im Roman. Sie ist keine typische Märchenoma …

Oder sie baut die Märchen um. Bei Rotkäppchen würde sie ganz sicher den Wolf in einen duften Typen verwandeln, der mit der alten Oma im Wald handelseins wird, und gemeinsam würden sie das einfältige Rotkäppchen samt ihrem Jäger übers Ohr hauen.

Während Bruder Henning bereits bei der Bundeswehr seinen Dienst tut und verlobt ist, werden die beiden jüngeren Geschwister gerade erwachsen. Dabei machen Horst und Salli ihre eigenen Erfahrungen, die auch heute noch ähnlich ablaufen könnten. Aber auch Henning muss seinen Platz im Leben finden.

Gitta von Cetto veröffentlichte „Salli – Tage des Glücks“ bereits 1979. Auffällig ist beispielsweise die lange Wartezeit auf den Krankenwagen, da erst jemand mit dem Auto ins Nachbardorf fahren musste, um ihn zu rufen. Auch Sallis Vater als Kriegsveteran ist eine Figur seiner Zeit.

Empfehlung

Es gibt auch viele Kleinigkeiten, die wahrscheinlich bezeichnend für die 70-er Jahre sind. Ich kann euch nur empfehlen, ab und zu mal ein „älteres“ Buch zu lesen, keinen typischen Klassiker, einfach eine Geschichte aus dem letzten Jahrhundert, die vielleicht in den Jahren kurz vor eurer Geburt spielt.

Für mich war genau das ein besonderer Aspekt meines Lesevergnügens, mir bewusst zu machen, wie sehr sich die Welt im Laufe meines eigenen Lebens verändert hat.

Septemberbuch?

Ob es ein offizielles Septemberbuch geben wird oder ich direkt im Oktober weiter mache, kann ich noch nicht sagen. Heute habe ich einen spontanen Ausflug in die Nähe des Laacher Sees geplant. Vielleicht ergibt sich dort in der Nähe eine Gelegenheit einen Bücherschrank aufzusuchen. Die Idee gefällt mir. Hoffe es klappt alles. Allerdings blieben dann nur noch wenige Tage im September zum lesen …

Wir werden sehen, was sich ergibt …

Entspannte Lektüre: Mondprinzessin von Ava Reed

Mondprinzessin – Eva Reed

Genre-Cocktail

„Mondprinzessin“ lässt sich für mich nicht eindeutig einem Genre zuordnen. Es liest sich, als hätte Ava Reed sich überall ein wenig bedient und einen neuen Cocktail gemixt. Die Geschichte beginnt wie viele Urban-Fantasy Romane mit einem „normalen“ Mädchen, das Veränderungen bemerkt. Dann kommen die Prinzessinnen-Elemente dazu, gemischt mit einer Portion Mythologie, Science-Fiction, allerdings weniger Science, mehr besiedelter Weltraum. Den klassischen Liebesroman wollen wir natürlich auch nicht vergessen, vielleicht ist es auch einfach Romantasy.

Vielleicht steckt sogar noch viel mehr in dem Mixer, der Drink schmeckt mir auf jeden Fall.

Mondprinzessin

Lynn ist auf der Erde als Waisenkind aufgewachsen. Der Tag ihres 17. Geburtstag verändert alles. Es beginnt mit einem Leuchten und einer kleinen Waschbärin. Es kommt zu einer brutalen Begegnung und einer knappen Rettung, die mit einem Erwachen auf dem Mond endet. Lynn erfährt wer sie wirklich ist, welche Fähigkeiten sie hat und welches Schicksal auf sie wartet.

Wo ist mein Stock, wo bin ich, wer bist du, wer waren die zwei komischen Typen mit ihren Jedi-Schwertern, und – nichts für ungut, Tia – warum habe ich einen leuchtenden Waschbären als Freund und ein Tattoo aus Sternen?

Die Wahl zwischen drei Prinzen steht ihr bevor, während der Mann an ihrer Seite, Juri, der Mondkrieger, Gefühle in ihr weckt …

Kritik

Ava Reed hat eine sanfte, schöne Erzählweise, schafft es auch mich an manchen Stellen zu berühren. Was mir wirklich gut gefallen hat, waren die humorvollen Szenen, insbesondere am Anfang, die kleinen Anspielungen auf Sailormoon und andere bekannte Geschichten.

Allerdings ist die komplette Geschichte im Präsens geschrieben, was mir am Anfang noch gar nicht aufgefallen war, im Laufe der Zeit dann aber doch zu einigen Irritationen geführt hat. Ich erinnere mich an eine Diskussion in einer Facebook-Gruppe, ob das überhaupt geht und wie sich das liest. Damals hatte ich noch keine Meinung. Jetzt habe ich eine: Ich hätte die Geschichte tatsächlich lieber im Präteritum gelesen. An manchen Stellen hakt es so einfach für mich. Es verschafft mir auch nicht das Gefühl näher an der Geschichte dran zu sein, weil alles jetzt gerade passiert.

Vielleicht ist es eine Frage der Gewöhnung und des Geschmackes.

Fazit

Es ist eine schöne Geschichte, liebevoll gestaltet mit kleinen Weisheiten zu Beginn der Kapitel und mit einer tollen Hintergrundgeschichte über den Konflikt zwischen Mond und Erde. Die Figuren sind sehr gut gestaltet und auch Lynns Entwicklung ist gut nachvollziehbar und erlebbar. Mit dem Ende bin ich allerdings nicht einverstanden!

Die 250 Seiten waren eine kurzweilige leichte Lektüre, genau das richtige nach dem Sozialcamp zum Abschalten und Entspannen.


Das Buch habe ich meiner Tochter zu Nikolaus 2016 geschenkt, hatte es zufällig beim Stöbern entdeckt, bevor ich überhaupt etwas vom Drachenmond-Verlag und dem Hype um diesen mitbekommen hatte. Die Drachenmond-Lesechallenge war die perfekte Gelegenheit es mir auszuleihen.

Mondprinzessin
Ava Reed
Drachenmond-Verlag, 2016
ISBN: 978-3959913164

kleiner Komet wirft einen Blick hinter die Illusionen

Wenn nicht alles ist, was es zu sein scheint – eine faszinierende, aber auch ein wenig beängstigende Vorstellung.

Cold Fire – Die Wächter der Illusion – Katrin Gindele

Wahrnehmungstäuschungen

Wir erliegen immer wieder Illusionen, Wahrnehmungstäuschungen, denen wir uns oft auch gar nicht bewusst sind. In unserem Forschungsprojekt zur Entwicklung des stereoskopischen Sehens, erzähle ich den Eltern immer, dass es zu Wahrnehmungstäuschungen kommt, weil unser Gehirn eine Abkürzung nimmt. Die Vereinfachung des Wahrnehmungsprozesses führt manchmal eben zu Fehlern, eben Wahrnehmungstäuschungen. Das ist meistens ganz witzig und wenig dramatisch. In der Forschung für uns ganz praktisch, da es uns ermöglicht, die Entwicklung der Säuglinge zu untersuchen, indem wir nämlich testen, ab wann sie auf die Täuschung reagieren.

Größere Illusionen

Besuchen wir eine Zaubershow wissen wir, dass wir uns in die Welt der Illusionen bewegen. Doch was wäre, wenn wir uns dessen nicht bewusst wären, wenn wir Täuschungen unterlägen, die wir für Realität halten.

So lange wir es nicht wissen, würde es uns nicht stören, es schiene ja alles normal, oder?

Katrin Gindele hat eine faszinierende Urban-Fantasy-Reihe geschrieben in der genau das existiert: Illusionisten mit unglaublichen Fähigkeiten. Sie erschaffen eine Illusion ihrer eigenen Person, pflanzen sich selbst in die Erinnerungen der Menschen ein und nehmen so von einem Tag auf den anderen an ihrem Leben teil, als wären sie schon immer da gewesen. Ihre Fähigkeiten Illusionen zu erschaffen, führen noch viel weiter.

Wie klingt dieser Gedanke für dich?

Faszinierend?

Beängstigend?

Cold Fire – Die Wächter der Illusion

Lara ist 18 Jahre alt, besucht das College und führt ein ganz gewöhnliches menschliches Leben. Bis eines Tages ein Kerl auftaucht, den alle zu kennen glauben. Offenbar ist sie die Einzige, die keine Erinnerungen an ihn hat. Was stimmt hier nicht?

Sie hat Recht, dass etwas nicht stimmt, doch sie ahnt noch nicht wie viel nicht stimmt.

In „Cold Fire“ geht es um eine ganz neue Art von Fabelwesen, die mir manchmal wie Elfenengel erscheinen. Die Besonderheiten dieser Wesen zu entdecken und zu verstehen macht einen großen Teil des Zaubers der Geschichte aus, daher verrate ich euch nur so viel: Sie sind besonders und erfüllen nicht die gängigen Klischees, wie beispielsweise Vampire, über die es bereits unzählige Geschichten gibt, oder brechen bewusst mit diesen, denn Katrin Gindele hat sich eine völlig neue Art für ihre Geschichte ausgedacht, eine faszinierende und interessante Art mit vielseitigen, aufregenden Fähigkeiten.

Der Roman hat einen „typischen“ Anfang, der ähnlich auch in „Black – Das Herz der Panther“ von Lana Rotaru oder bei Stefanie Meyer in der Twilight-Saga zu finden ist: Mädchen sitzt in der Schule, bei Lara ist es das College, und ein unglaublicher neuer Kerl taucht auf. Doch bereits an dieser Stelle enden die Gemeinsamkeiten. Ganz kurz habe ich mich auch an „Obsidian Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout erinnert gefühlt. Allerdings war es bei Obsidian für mich so, dass die Geschichte ihren Reiz verloren hatte, nachdem ich wusste, was der mysteriöse Kerl war. Bei „Cold Fire“ wurde es nur noch spannender. Die Spannung steigerte sich kontinuierlich, bis zum dramatischen Finale …

Liebesgeschichte?

Es ist eine Liebesgeschichte und ich liebe sie!

Liebesromane lese ich selten und wenn doch, dann fehlt mir meistens etwas. Das bedeutet aber nicht, dass ich keine Liebesgeschichten mag. Es muss für mich nur einfach mehr sein, als die Romantik zwischen zwei Personen, damit mich die Geschichte begeistert. Katrin Gindele hat mir mehr gegeben, viel mehr und eben eine Liebesgeschichte mit dazu. Auch wenn die Beziehung zwischen Lara und Logan ein zentraler Aspekt der Geschichte ist, dreht sich sehr viel darum, wer Logan ist, auch die Identitäten anderer Personen gilt es zu durchschauen. Schwierigkeiten gibt es auf verschiedenen Ebenen, individuelle, zwischen den verschiedenen Figuren in unterschiedlichen Ausprägungen und Kombinationen, sowie außergewöhnliche zwischen Lara und Logan, denn es wird feurig, aber auch Schwierigkeiten, die von außen kommen …

Fazit

Eine wunderbar geschriebene Geschichte, die mich von der ersten, bis zur letzten Seite begeistert hat. Der Schreibstil ist so unglaublich flüssig und leicht zu lesen, dass ich überrascht war, dass am ersten Abend das halbe Buch bereits gelesen war.

Gelesen habe ich „Cold Fire“ im Rahmen der Wanderbuch-Aktion des Team Einhorn der Drachenmond Lesechallenge. Daher geht mein ganz besonderer Dank an Julia vom Blog „Bücher Tore in eine andere Dimension“, der wir nicht nur dieses tolle Buch zu verdanken haben!

Nach den ersten Begeisterungen aus dem Team, dürfen wir auch den zweiten Teil lesen, was mich sehr freut, denn das Ende ist genial, aber auch wirklich hart …

Bisher veröffentlichte Beiträge aus dem Einhornteam:  Kirja Fairy und Franzis Lesewelt.


Katrin Gindele hat uns das Buch für unsere Team-Wanderbuch-Aktion überlassen.

Cold Fire: Die Wächter der Illusion
Katrin Gindele
Der kleine Buchverlag
ISBN-13: 978-3942637572
Erscheinungstermin: 01. März 2015

 

„Du neben mir“ Buch-Film-Vergleich

Dieser Beitrag ist ein Buch-Film-Vergleich und enthält daher kleine Spoiler zum Buch und zum Film.

Ich habe zuerst das Buch gelesen und bin kurz darauf in den Film gegangen. Auf die Geschichte gehe ich nicht näher ein, da ich diese bei der Buchvorstellung zusammen gefasst habe.

Der Vergleich

Im Abspann werden die Zeichnungen aus dem Buch eingeblendet. Vorher hatte ich mich gefragt, ob und wie diese im Film Platz finden werden. Im Abspann fand ich es eine sehr süße Lösung.

Auf einige Unterschiede möchte ich gerne eingehen:

Ein gravierender Unterschied ist, dass Rosa, die Tochter der Krankenschwester Carla mit der Hauptfigur Madeline im Film befreundet ist und eine größere Rolle hat. Im Buch wird sie lediglich erwähnt, taucht aber nicht in der Handlung auf. Es hat die Handlung nicht verändert, außer, dass Madeline jetzt überhaupt eine Freundin hatte.

Das Haus von Madelines Familie ist sehr schön gestaltet gewesen, allerdings war ich ein wenig traurig über den fehlenden Wasserfall im Wintergarten.

Olly, der Nachbarsjunge, schreibt im Film weniger ans Fenster, als im Buch. Er schreibt nur seine Handynummer ans Fenster. Die Kommunikation zwischen Olly und Madeline ist ansonsten sehr schön umgesetzt. Die Chatgespräche zwischen den beiden sind so dargestellt, dass Madeline und Olly sich in Madelines selbstgebauten Architekturmodell befinden und sich dort unterhalten.

In einer Szene, als beide sich persönlich gegenüber stehen, werden ihre Gedanken als Untertitel eingeblendet, was sehr amüsant war. Im Buch erfährt der Leser nur Madelines Gedanken.

Die Beweggründe der Mutter werden im Film meiner Meinung nach nicht ausführlich genug beschrieben, um ihr Handeln nachvollziehen zu können. Im Buch kommt es deutlicher rüber, warum sie sich so verhalten hatte.

Der Film hat ein besseres Ende als das Buch, da es weniger offen ist, was die Beziehung zwischen Madeline und Olly angeht.

Die Tiefgründigkeit des „Kleinen Prinzen“ hat mir gefehlt, auch ein paar weitere Szenen, die mir persönlich wichtig gewesen wären und die ich mir auch sehr lustig im Film hätte vorstellen können.

Fazit

Der Film war eine gelungene Umsetzung des Buches. Ich mochte sowohl Buch als auch den Film.

Auch wenn einige Details weggefallen sind, denke ich, dass man den Film auch gut ansehen kann, ohne das Buch zu kennen.

XOXO Kathi 

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt ~ (Debütroman)

Du neben mir und zwischen und die Welt – Nicola Yoon

Madeline hat einen Immundefekt, welcher sie dran hindert das Haus zu verlassen. Alles in ihrer Nähe ist weiß und steril. Die einzigen Menschen, die sie real trifft, sind ihre Mutter und ihre Krankenschwester Carla. Online besucht sie verschiedene Kurse, da sie nicht an eine öffentliche Schule gehen kann. Nebenan ziehen neue Nachbarn ein, eine Familie mit zwei Kindern, Olly seine Schwester. Olly und Madeline fangen an über das geschlossene Fenster zu kommunizieren. Der Immundefekt steht den beiden allerdings dabei im Weg eine normale Freundschaft zu führen. Zum ersten Mal stört sich Madeline daran, dass sie nicht nach draußen kann, sie sich nicht wie jedes andere Mädchen verlieben darf und kein „normales“ Leben haben kann.

Obwohl ich geglaubt habe zu wissen wie das alles enden wird, war ich überrascht und schockiert, als ich fertig war.

Eine Freundin möchte mit mir in den Kinofilm „Du neben mir“, weswegen ich mich beeilt habe das Buch noch davor zu lesen. Ich bin echt gespannt wie das ganze verfilmt wird. Das Buch hat mir in seinem Aufbau gut gefallen. Es ist kein reiner Fließtext, es gibt immer wieder Bilder, wie Tagebuchseiten, ein Krankenblatt oder Notizen, die wichtig für den Verlauf des Buches ist.

Hat jemand von euch den Film schon gesehen?

Die Autorin

Nicola Yoon wurde 1972 auf Jamaika geboren. Aufgewachsen ist sie auf Jamaika und in Brooklyn. Jetzt lebt sie mit Mann und Kind in Los Angelas. Sie ist eine hoffnungslose Romantikerin, die an die Liebe glaubt. Ebenfalls von ihr erschienen ist „The Sun is also a Star“ (2017).

XOXO Kathi 

 

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Nicola Yoon
erschienen 2015 im Dressler Verlag
Originaltitel:  Everything, Everything, 2014
übersetzt aus dem Englischen von Simone Wiemken
ISBN: 978-3-7915-2540-2