Meine Woche KW20 in 2021

Wolkenhimmel über freiem Feld

Die Woche ist wieder so verflogen. Ich würde gerne wieder mehr bloggen, als nur die Wochenrückblicke. Es gibt viele Ideen und Themen, angefragte Interviews, an die ich mal erinnern müsste … Bücher, die gelesen werden wollen …

Autorinnenleben

Ich habe diese Woche nicht geschrieben. Stattdessen gab es Rechercheaufgaben in zwei Projekten.

KometsZeitreiseProjekt

Es ist aufregend zu wissen, dass sowohl meine Lektorin Sabrina Schuh, als auch meine Illustratorin Mary Cronos zeitgleich mit diesem Projekt beschäftigt sind.

Glaubst du auch, das Thema Recherche ist abgehakt, wenn das Buch im Lektorat ist? Naiv! Mary braucht für die Illustrationen mehr Informationen, als im Buch sind. Also ging ich auf eine Moderecherche. Tragen die Jungs bereits Baggy Jeans? Sie sind schließlich Skater? Aber sie sind erst zehn Jahre alt und es ist 1990. Recherchiert man 90er, stellt sich immer wieder die Frage, gab es das auch schon 1990 oder war das erst später? Gerade amerikanische Trends kamen in Deutschland ja erst später an …

Alles nicht so einfach … Alte private Fotos gibt es leider auch nicht viele.

Elfenprinzessin

Der Erstentwurf ist fertig, aber es steht mehrfach am Rand die Notiz „nachrecherchieren“ und das ist aktuell meine Aufgabe. Gerade befasse ich mich mit dem Background einer Figur, welcherr Einfluss auf die Geschichte hat. Die Konsequenz kann sein, dass ich einiges werde umschreiben müssen, weil ich mich vielleicht zu stark von Stereotypen beim Schreiben habe leiten lassen. Das ist es mir wert und die Haupthandlug bleibt davon unberührt!

Storytelling

Der Termin für den ersten gemeinsamen Workshop mit Mélina und Astrid von StoryAtelier steht. Die ersten Zusagen haben wir auch schon erhalten. Es wird ein Workshop für Freunde mit persönlicher Einladung. Keine Sorge, weitere Workshops werden folgen. Wir brauchen einen Testlauf, der uns hilft das Konzept zu verbessern und besser vorzustellen.

Meinen eigenen Workshop wollte ich ursprünglich im Mai anbieten, das habe ich aus verschiedenen Gründen noch einmal verschieben müssen. Bisher gab es die Planung auch nur in meinem Kopf.

Lehre

Aktuell bereite ich mich auf das Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ vor. Faszinierend für mich, dass das Basismaterial, welches mir von der IU (Internationale Hochschule) zur Verfügung gestellt wurde, nicht von PsychologInnen erstellt wurde. Das bringt eine interessante Perspektive rein, zeigt aber auch noch einmal deutlich, dass das, was ich über Wissenschaft gelernt habe, nicht alles exklusiv für die Psychologie gilt und das ist auf vielen Ebenen gut. Es gibt Forschungsparadigmen, die für die Wissenschaft im Allgemeinen gelten. Es befähigt uns auch fachfremde Forschung nachzuvollziehen.

KometGoesSystemisch

Große Vorfreude auf nächste Woche: Das nächste Seminar steht an! Es findet online bei Jens Förster statt. Ein Argument, nicht den festen Gruppenkontext zu wählen, war eine mögliche DozentInnenvielfalt zu erleben, um verschiedene Perspektiven zu erfahren. Tja, auch das zweite Seminar wird bei Jens Förster sein, der auch einer der beiden Dozenten im Modul Selbsterfahrung sein wird, für das ich bereits angemeldet bin. Der erste Teil hätte jetzt im Mai stattfinden sollen, wurde aber verschoben, sodass ich nun ein anderes Modul im Mai belegt habe.

Mal sehen, bei wem ich das letzte Modul nächstes Jahr belegen werde. Jens Förster ist aber auch ein toller Dozent, also alles super.

Ich hoffe, Gelegenheit zu haben, ein paar Fragen zur Selbstständigkeit stellen zu können, die ich für mich noch nicht ganz klären konnte. Dann ist der Plan in diesem Sommer eine eigene Webseite für die Beratung aufzusetzen und zunehmend Beratung anzubieten.

Habt ein schönes langes Wochenende!

Meine Twitter-Community – meine Inspiration

Komets Zeitreise Projekt

Mit diesem Beitrag möchte ich mich bei ganz vielen Menschen bedanken. Ich habe begonnen an einem Kinderbuch zu schreiben und ihr seid mir eine großartige Inspiration!

Komplexität

Im Sommer 2017 habe ich mit einem komplexen Schreibprojekt begonnen, mehrere Bände sollten es werden. Die Idee begeistert mich nach wie vor. In diesem Schreibsommer habe ich einiges geschrieben, vorher den Plot verstärkt. Je mehr ich schrieb, desto mehr Fragen taten sich auf.

Ich musste der Komplexität gerecht werden und in eine kontinuierliche Schreibroutine finden, die sich mit dem Alltag vereinen lässt. Hierzu wäre ein weniger komplexes Projekt erst einmal besser geeignet.

Also habe ich einer Idee nachgegeben, als sie mir begegnete. Ein einbändiges abgeschlossenes Kinderbuch.

Dann kam Twitter ins Spiel.

Die Idee

Zu viel will ich nicht verraten, denn irgendwie ist es ja auch ein Traum, das Buch eines Tages zu veröffentlichen.

Es wird ein Kinderbuch, eine Zeitreisegeschichte. Es geht zurück ins Jahr 1990. Das Jahr festzulegen, war schwierig. Zu Beginn hatte ich noch 80er, Anfang der 90er im Kopf …

Recherche auf Twitter

Die beste Inspirationsquelle sind andere Menschen und nachdem ich eine grobe Idee im Kopf hatte, bat ich um Inspiration auf Twitter. Von den zahlreichen Rückmeldungen war ich überwältigt.

Kindheitserinnerungen

Meine erste Frage bezog sich auf die Kindheitserinnerungen in den 80er/ 90ern. Leider fühlten sich dadurch einige alt, andere waren leider zu jung … Es tut mir leid, dass sich bei meiner Frage einige unwohl gefühlt haben.

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Womit haben wir uns damals beschäftigt? Was waren bedeutsame Ereignisse dieser Zeit? Eine für mich spannende Recherche. Viele Kommentare weckten eigene Erinnerungen und inspirierten weitere Recherchen. Klickt einfach mal in den Tweet oben und lasst eure eigenen Erinnerungen erwachen …

Sprache und Filme

Wie sahen die Menschen damals aus? Wie haben sie gesprochen?

„Zurück in die Zukunft“ ist einer meiner Lieblingsfilme, der auch im Buch eine wichtige Rolle spielen wird. Ich habe ihn mir noch einmal angesehen, den ersten Teil, inspirierend. Und doch wird meine Geschichte eine ganz eigene werden.

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Sound von 1990

Jede Zeit hat ihren eigenen Sound. Auch wenn ich mich selbst als unmusikalisch beschreiben würde, weckt Musik Emotionen und Erinnerungen in mir. Titel und Namen von Bands sagen mir wenig, die Songs dafür um so mehr, wenn ich sie höre.

Mit Hilfe meiner Twitter-Community stelle ich eine Playlist auf Spotify zusammen. Weitere Empfehlungen nehme ich gerne mit auf.

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Danke

Ich danke euch allen von ganzem Herzen für eure Inspiration und ich hoffe sehr, dass ich euch irgendwann das fertige Werk als Buch vorlegen kann!

Mein Dank gilt nicht nur Menschen auf Twitter, auch den Kids auf der Straße, die mir unfreiwillig Wortspenden gaben. Der lieben Mareike, die ich beim Wirte-In traf, für die Wortspende der Apfelpfannkuchen.

Aus vielen kleinen Inspirationen wird etwas wunderbares, hoffe ich.

Danke, dass ihr mich bei „Komets Zeitreise Projekt“ begleitet!

Wer mag, darf die oben zitierten Tweets gerne weiter kommentieren. Wenn ihr neugierig geworden seid, findet ihr vielleicht demnächst weitere Hinweise oder Fragen unter dem Hashtag #KometsZeitreiseProjekt.

Der Anfang ist geschrieben

Abgesehen von den Filmen, die ich zu Hause geschaut habe, erfolgte die komplette Recherche und auch das plotten unterwegs. Die ersten Seiten habe ich ebenfalls nicht daheim geschrieben. Das wird sich aber nun ändern, denn bis zum nächsten WriteIn am 20. Dezember kann ich nicht pausieren, auch wenn ich tatsächlich im Dezember noch nicht weiter geschrieben habe, zu viel ist gerade los.

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Sonntagsgeschichte Kapitel 65 – in der Bibliothek

Das erste Kapitel des Blogromans findest du hier, du kannst auch von Kapitel zu Kapitel blättern.
Letztes Kapitel

Sonntagsgeschichte Kapitel 65 - Blogroman

Die Haushälterin schlug die Hände über dem Kopf zusammen, als sie zu Fünft vor dem Eingangsportal standen. Eine Sekunde später legte sie ihre Hände auf ihr Herz. „Willkommen. Ich wusste gar nicht“, stammelte sie, trat einen Schritt beiseite und ließ sie eintreten.

„Es war eine spontane Idee“, erklärte Tante Lore ihr.

„Nun gut. Lady Schneewittchen sitzt in der Bibliothek. Faszinierend, dass eine junge Frau so viel liest, anstatt sich einen Bildschirm zu widmen. Wo der Hausherr steckt, vermag ich leider nicht zu sagen.“

„Danke, ich werde ihn schon finden“, versicherte Lore.

„Gut, dann gehe ich mal in die Küche und sehe nach, was ich für alle zum Abendessen zaubern kann.“

„Mach dir nicht so viele Umstände“, bat Jenny.

„Gewiss nicht, Fräulein Jenny“, antwortete sie höflich und ging um genau das zu tun. So war sie eben.

Tante Lore machte sich auf die Suche nach ihrem Bruder, während die anderen in die Bibliothek gingen. Sie hatten schließlich Neuigkeiten, die sowohl für Onkel Henry, als auch Schneewittchen interessant waren.

Jenny und Josephine zog es allerdings eher zu den Büchern und so überließen sie es den Jungs mit Schneewittchen zu sprechen.

Josephine wusste genau, wo sie ihre Suche beginnen wollte. Das Regal mit den Büchern über Tiere ließ sie links liegen. Der Fuchsteufel war kein gewöhnliches Tier, er war ein Geschöpf der Anderswelt, also musste sie bei den mystischen Büchern suchen. Mythen der Kelten, Mythen aus Island, Mythen, Mythen, Mythen. Offensichtlich hatte sie falsch gedacht. All diese Bücher hätten in jeder gewöhnlichen Bibliothek stehen können. Sie fand auch Mythen aus dem Rheinland. Vielleicht sollte sie die Geschichte der Loreley noch einmal nachlesen, jetzt, wo sie sich persönlich kannten. Doch das war zum aktuellen Zeitpunkt nicht relevant. Vielleicht später mal, wenn sie Zeit und Langeweile hatte. Es schien ihr nahezu unmöglich, in nächster Zeit auch nur ansatzweise etwas wie Langeweile empfinden zu können.

Das Regal endete und sie ging um es herum zum nächsten Gang. Dort traf sie auf Jenny, die nach ähnlichen Themen recherchierte wie sie selbst. Sie zog gerade ein kleines Buch über Vögel aus dem Regal. Josephine ließ die Hand über die Bücher im Regal gleiten. Wonach sollte sie suchen? Sie sehnte sich nach einer Onlinerecherche, danach einfach ein Suchwort eingeben zu können und Antworten zu bekommen. Doch diese Bibliothek war nicht katalogisiert. Es gab ein grobes Ordnungssystem nach Themen. Das war es aber auch schon.

Wo finde ich Informationen über den Fuchsteufel, grübelte sie und ging weiter am Regal entlang. Auf einmal rührte sich etwas unter ihrer Hand. Sie blieb irritiert stehen und ließ die Hand sinken. Die Bücher im Regal standen alle fein säuberlich aufgereiht. Die Buchrücken bildeten eine einheitliche Kante. Bis auf eines. Ein einzelnes Buch stand hervor. Josephine zog es heraus. „Launische Kleintiere der Anderswelt“. Das klang vielversprechend. War das Buch ihr tatsächlich in die Hand gesprungen?

Unmöglich. Und doch stand genau das Buch hervor, welches sie suchte. An genau der Stelle an der ihre Hand eine Bewegung gespürt hatte. Unheimlich, dachte Josephine. Beschloss aber nicht weiter nachzudenken.

Sie zog sich in den Sessel zurück, in dem sie neulich erst gelesen hatte und begann zu lesen.

***

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