Meine Woche KW41 in 2021

Drei Elefanten im Kölner Zoo, am Wasser, ein kleiner Elefant steht zwischen zwei Elefantenweibchen, die sich dem Jungtier zuwenden. Im Hintergrund ist ein weiterer Elefant von hinten zu sehen.
Elefanten im Kölner Zoo. Foto: Kathi

Was für eine Woche! Einen Tag habe ich mir frei genommen, um den Geburtstag meiner Tochter zu feiern, wir hatten einen wunderbaren Familientag.

Die anderen gehörten fast vollständig der Lehre. Der Aufwand ist diesmal schlicht explodiert. Kaum habe ich gedacht, ich könnte den Aufwand gut kalkulieren, ändern sich grundlegende Dinge.

Der Wert von Routinen

Diese Woche habe ich zugelassen, dass ein Projekt nicht nur die höchste Priorität bekam, sondern alles auf den Kopf gestellt hat. Die letzte Woche hätte mir eine Warnung sein müssen.

Am Donnerstag kam ich zu der Erkenntnis, dass ich als Selbstständige selbst dafür verantwortlich bin, wenn mein Tag nicht gut läuft. Ich kann die Schuld keinem Chef geben, ich bin meine Chefin, also habe ich mit mir selbst geschimpft, dass ich zugelassen habe, wichtige Dinge für andere Projekte zu vernachlässigen.

Freitag Morgen bin ich vor meinem Wecker wach geworden, früh aufgestanden und habe mich als erstes ans Schreiben gesetzt. Das hat unfassbar gut getan, auch wenn es nicht so einfach war, wieder rein zu kommen. Zuletzt habe ich am letzten Freitag am Manuskript gearbeitet. Jetzt fehlen nur noch zwei finale Kapitel vom zweiten Teil von KometsZeitreiseProjekt, dann ist die Rohfassung fertig. Das war das große Ziel für diese Woche.

Mein Start in den Tag war so viel besser! Eine gute Morgenroutine wird von vielen Seiten empfohlen und gelobt. Ich hatte mir eine aufgebaut und kann aus der Erfahrung sagen, dass Arbeitstage, die anders starten, meist schlechter sind. Freie Tage gestalte ich bewusst anders und das ist gut so.

Flexibilität ist wichtig

Nach meinem routinierten Start in den Tag, zu dem das Schreiben zählt, geht es an die verschiedenen Projekte und hier finde ich Flexibilität wichtig. Stehen Termine oder dringliche Aufgaben an? Dann haben diese Vorrang. Worauf ich allerdings besser achten muss, ist eine gute Balance zwischen meinen Projekten.

Zu meiner Flexibilität gehört eben auch, den Überblick zu behalten, was gerade wichtig ist. Hierzu habe ich verschiedene Routinen, meine Aufgaben zu strukturieren. Wenn ich allerdings die Listen schlicht missachte und den Fokus darauf setze, dass es in einem Bereich gerade viele Probleme gibt, verursache ich mir selbst in anderen welche.

Ich kann mich jetzt über mich selbst ärgern. Ich kann auch daraus lernen und versuchen, es nächste Woche besser hinzubekommen. Die Ursache ist nämlich leider noch nicht gelöst. Es ist meine Aufgabe für mich einen Weg zu finden, damit besser umzugehen. Die Weichen dafür sind gestellt. Nächste Woche ist allerdings eines klar, es wird sich viel um Lehre drehen, denn ich habe fünf Lehrveranstaltungen.

Am Freitag hat mir geholfen, mich zuerst auf die anderen Projekte zu konzentrieren und das große Thema, nach hinten zu stellen. Dabei habe ich darauf vertraut, dass mein Tag noch viele Stunden hat. Fokussiere ich mich direkt auf das große Thema, bleibt am Ende wenig Energie für anderes übrig und es fällt wieder einiges hinten runter.

Verpasst nicht den nächsten Storytelling Workshop

Eine Sache, die letzte Woche wichtig gewesen wäre, ist die Ankündigung für meinen Storytelling Workshop am 26. Oktober 2021. Gestern ging ein Beitrag online, der euch ein wenig mehr verrät, warum es sich lohnen könnte einen meiner Storytelling Workshops zu besuchen. „Mit Geschichten begeistern“ ist das Motto dieser Workshop-Reihe. Dank an Denny Kondic für die Namensgebung. Am 26. Oktober widmen wir uns der Frage, die uns so häufig gestellt wird: „Was machst du eigentlich?“.

Ich könnte dir jetzt sagen, ich sei Psychologin, Dozentin, Autorin und Digital Storytelling Facilitator.

Dann habe ich versäumt zu erwähnen, dass ich auch noch systemische Beraterin bin. Viel schlimmer noch, ich habe dich möglicherweise mit der langen Liste überfordert. Ich könnte dir auch erzählen, dass ich es liebe auf verschiedenen Wegen mit Geschichten zu arbeiten und zum Beispiel Menschen darin unterstütze mit Geschichten andere für ihre Themen oder Angebote zu begeistern. Am schönsten ist für mich dabei zu erleben, wie Menschen ihr schlummerndes Talent fürs Geschichtenerzählen entdecken und über die Wirkung ihrer Geschichten staunen.

Einen Überblick über meine aktuellen Workshop-Angebote findest du hier auf dieser Seite oder direkt im Pretix-Shop.

Habt ein schönes Wochenende!

Aus dem Leben KW 34 in 2020

Eine Woche ohne Schreibzeit! Das ist nicht gut und sollte sich nicht wiederholen!

Zurück zur Normalität

Es war die erste Woche seit März in der ich wieder „voll“ gearbeitet habe, nach Zwangsurlaub und Kurzarbeit. Das bedeutet, die Tage wieder umzustrukturieren, grundsätzlich kein Problem. Allerdings muss das „Vorher“ mit dem „Inzwischen“ zusammengeführt werden. Inzwischen ist da dieses Thema Videokonferenzen … Daher auch das Symbolbild. Diese Woche habe ich täglich nach der Arbeit mindestens ein Meeting per Video gehabt … Die Woche war definitiv zu voll und ich habe weder geschrieben noch gelesen!

Zeitmanagement – Analyse & Planung

Es wurde mal wieder Zeit für eine Runde Selbstreflektion in drei Runden. Damit habe ich meinen Samstag verbracht und deswegen gibt es den heutigen Wochenrückblick auch erst abends.

Schritt 1: Mindmap

Für neue Ideen und Projekte kann ich mich sehr gut begeistern. Die neueste Idee war, Twitch auszuprobieren. Warum? Könnte Spaß machen, ich könnte Erfahrungen sammeln. Ich könnte mich aber auch verzetteln …

Was sind also die Themen, mit denen ich mich bereits aktiv beschäftige? Da wären, der Job, das Bloggen, Digital Storytelling, Schreiben, … All diese Themen habe ich in einer Mindmap visualisiert und Unterpunkte dazu geschrieben, welche Tätigkeiten dazu gehören. Den Haushalt und banale Dinge, wie Essen oder Hygiene habe ich an dieser Stelle vernachlässigt.

Schritt 2: 120 Stunden

Eine Woche von Montag bis Freitag hat 120 Stunden. Wir können uns auf den Kopf stellen oder im Kreis drehen, mehr Zeit bekommen wir nicht. Es folgt ein Wochenende und dann geht die nächste Woche wieder von vorne los.

Bewusst habe ich mich entschieden, die Woche von Montag bis Freitag zu betrachten, damit am Wochenende Zeit für Erholung, Familienzeit und flexible Planungen bleibt. Dennoch funktioniert nicht alles, was ich gerne machen möchte, wenn ich mich nur auf eine 5-Tage-Woche konzentriere. Diese Reihe schreibe ich ja auch samstags.

Diesmal habe ich mit den Themen begonnen, die ich in der Mindmap vernachlässigt habe: An erster Stelle habe ich den Schlaf berechnet, nächtliche Stundenanzahl mal 5 und diese Stunden von den 120 abgezogen. Die übliche Morgenroutine, dann die Arbeitszeit und die Fahrtzeit dorthin. Dann noch das gemeinsame Familienessen, bei dem ich übrigens erst vergessen habe einzuplanen, dass ich es ja auch koche. Danach blieben tatsächlich nicht mehr so viele Stunden übrig. Diese wollen aber auf die Themen aus der Mindmap verteilt werden …

Schritt 3: Zeitplan

Bisher habe ich nur meine Arbeitszeiten im Job fest eingeteilt und alles andere in eine flexible Routine gepackt. Jetzt probiere ich es mal anders aus, wobei ich dem Ganzen noch immer eine gewisse Flexibilität belasse. Ansonsten wäre es schwierig Termine mit anderen zu vereinbaren.

Jetzt sind im Kalender Zeiträume eingetragen, in denen ich mich mit Digital Storytelling und mit dem Themenfeld Kleiner Komet befasse, welches inzwischen mehr umfasst als nur das Bloggen. Meine Schreibroutine ist bereits fest nach dem Aufstehen verankert.

Ordnung im kreativen Chaos

Es tut mir gut, hin und wieder zu visualisieren, was meine Themen sind, mit denen ich mich beschäftige. Ebenso bewusst zu überlegen, welche Themen, wie viel Raum einnehmen sollen, manche schreien lauter, als andere, was nicht bedeutet, dass sie wichtiger sind!

Falls ich dich ein wenig inspirieren konnte, aber du noch Fragen hast, wie du das für dich umsetzen kannst, melde dich gerne. Wichtig ist mir zu sagen, dass es alles nur der Reflektion und Orientierung dient. Ein starrer Zeitplan funktioniert für mich nicht gut, zumindest nicht für all meine Projekte. Auch im Job brauche ich eine gewisse Flexibilität, die Arbeitszeiten auch mal anzupassen. Das ist gut so und dann wird alles ein wenig verschoben.

Nächste Woche

Nachdem ich alles jetzt so schön geordnet habe, wird die nächste Woche noch nicht die neue Normalität. Montag wird ein intensiver Arbeitstag, ab Dienstag geht es auf eine Fortbildung. Ich bin sehr gespannt, wie diese unter den besonderen Bedingungen wird. Aber ich freue mich sehr darauf, dass meine systemische Weiterbildung weiter geht. Meine neuen Masken sind angekommen und ich bin bestens ausgestattet.

KometsZeitreiseProjekt

Heute gab es doppeltes wunderbares Feedback und ich bin sehr glücklich darüber. Die Geschichte kam gut an und ich habe sehr wertvolle Anregungen erhalten, mit denen ich weiter arbeiten kann. Tausend Dank an euch Sebastian und Astrid!

Habt ein wunderbares Wochenende und eine gute nächste Woche, es soll ja kühler werden!