Bücherschrank -Oktoberbuch 2019

Mein Oktoberbuch war mal wieder eines, das mir mitgebracht wurde. Diesmal stammt es aus diesem wunderschönen Bücherschrank in Sterkrade (Stadtbezirk in Oberhausen).

Ob es das wunderschöne Cover war mit dem Pariser Motiv?

Bücherschrank Sterkrade
Bücherschrank in Sterkrade

Ein künstlerischer Monat

Mit Gemälden habe ich es ja eher weniger und doch war der Oktober literarisch sehr künstlerisch angehaucht – im Sinne von malender Kunst. Bereits gelesen habe ich „Wege ihrer Sehnsucht“ von Fiona Davis, dass sich stark um Kunst und Künstler dreht, mein Beitrag dazu heißt nicht grundlos „Ein Buch wie ein Gemälde“.

Auch mein Oktoberbuch ist in diesem Sinne künstlerisch. Wir begleiten einen jungen und erfolgreichen Pariser Galeristen auf einer amourösen Schnitzeljagd. Dabei begegnen wir vielen schönen Frauen, einige davon sind Künstlerinnen oder Käuferinnen.

Wie soll ich sagen – Künstler sind ganz besondere Wesen. Bei allem Gestaltungswillen haben sie empfindsame Seelen und ein fürchterlich labiles Selbstbewusstsein, das ständig gestärkt werden will. Und ein Galerist, der mit „lebenden Künstlern“ arbeitet, muß vor allem eines können: diese Wesen aushalten.

Du findest mich am Ende der Welt, Nicolas Barreau, Seite 78

Jean-Luc bezieht sich an dieser Stelle nicht nur auf Frauen, sondern alle Künstler und der Autor bezieht sich selbst mit ein, wie es in der Danksagung deutlich wird, als er Abbitte tut bei allen, die ihn aushalten müssen, schließlich sind auch Autoren Künstler und empfindsame Seelen.

Du findest mich am Ende der Welt ~ Nicholas Barreau
Du findest mich am Ende der Welt ~ Nicholas Barreau

Kitsch? Romantik oder einfach sexistisch?

Meine Güte beginnt es kitschig …
Ein Blick in die Vergangenheit, ein verliebter Teenie-Junge …

Diese Zeilen notierte ich nach nur wenigen gelesenen Seiten. Jean-Luc erzählt im ersten Kapitel von dem allerersten Liebesbrief den er geschrieben hatte. Es lief nicht so gut und daher hat er bis zu jenem geheimnisvollen Brief, welcher der Auslöser für diese Geschichte ist, keinen mehr geschrieben.

Wenn ich heute an all dies denke, muß ich lachen. Doch so gerne ich mich auch über den liebesenthusiastischen Jungen von damals erheben möchte, es bleibt ein kleiner Stich des Bedauerns, ich gebe es zu.

Du findest mich am Ende der Welt, Nicolas Barreau, Seite 12

Es ist auf jeden Fall kitschig, der Anfang trieft nur so. Der erwachsene Jean-Luc verbringt die Nacht mit einer verheirateten Dame, die ihn, den ziemlich Angetrunkenen verführt, sie mit in sein Schlafzimmer zu nehmen. Doch es passiert nichts, dank einer Schaffenskrise einer talentierten Künstlerin, die demnächst eine Ausstellung hat. Jener begegnen wir in einer anderen Nacht, nackt, in ihrem Schlafzimmer.

Nach jener Nacht hinterlässt die verheiratete Dame ihm eine Nachtisch am Badezimmerspiegel und zu späterer Stunde findet er einen Liebesbrief im Briefkasten.

Von wem ist dieser Brief?

Das ist die zentrale Frage des Romans. Ein Liebesroman, der uns aus der männlichen Perspektive von einem männlichen Autor erzählt wird, ist mal interessant. Allerdings nicht ganz ohne, was die Herren da so über die Frauen zu sagen haben …

Jean Luc ist ein Herzensbrecher und leicht durch Schönheit zu beeindrucken.

Die Geschichte liest sich für mich keineswegs romantisch, allerdings amüsant. Die Principessa, die anonyme Briefeschreiberin spielt mit ihm, treibt ihn, den oberflächlichen Kerl, in den Wahnsinn, beschränkt ihn, der sich nach Haut und körperlicher Zuneigung sehnt, auf Worte.

Pariser Charme

Die Geschichte spielt nicht nur in Paris, der besondere Flair der Stadt ist auch spürbar, wenn ich auch zugeben muss, bisher nie dort gewesen zu sein. Es ist der typische künstlerische Flair.

Ich frage mich allerdings, wie die französischen Sätze im Original aussehen. Sie sind einzeln verstreut und es folgt immer eine direkte Übersetzung oder Erklärung. Sie verleihen dem Roman einen gewissen Charme, einen französischen Charakter. Das Original ist allerdings ja vollständig französisch. Würden also einzelne Sätze für die Übersetzung ausgewählt und im Original belassen und um eine Übersetzung ergänz?

In der Danksagung komme ich des Rätsels Lösung auf die Spur, Nicolas Barreau wurde von seinem deutschen Verleger inspiriert, offenbar sind die Wortspiele also vielleicht beabsichtigt und für das deutsche Publikum geschrieben? Dennoch wurde das Buch von Sophie Scherrer aus dem französischen übersetzt.

Der Reiz des Buches

Es liest sich durchaus spannend und ich habe mitgerätselt und ein wenig der persönlichen Begegnung entgegen gefiebert. Ich war gespannt darauf, wie er auf die reale Person reagieren würde, die seine Phantasien so sehr angeregt hat. Ich fragte mich, wer sie sein könnte und in welcher Beziehung sie bisher zueinander standen.

Es steckt auch eine wertvolle Botschaft in den geschwollenen Worten. Es gibt Menschen im unserem Leben, die nehmen wir nicht richtig war, schätzen sie nicht so, wie sie es verdienen und das muss sich nicht nur auf die romantische Ebene beziehen.

Schau dir die Menschen um dich herum Mal wirklich an. Was bedeuten sie dir? Wer ist für dich da, was vielleicht selbstverständlich erscheint, es aber eigentlich ganz und gar nicht ist?

Gibst du diesen Menschen etwas zurück oder sind es einseitige Beziehungen? Welcher Art diese auch sein mögen, romantisch, freundschaftlich, geschäftlich, nimm dir hin und wieder Zeit diese Beziehungen zu pflegen.


Du findest mich am Ende der Welt
Nicolas Barreau
übersetzt von Sophie Scherrer
PIPER, 2008
ISBN: 9783492257756

Ein Engländer in Paris – Mein Jahr mit den Franzosen ~ Stephen Clark

Ein Engländer in Paris - Mein Jahr mit den Franzosen ~ Stephen Clark
Ein Engländer in Paris – Mein Jahr mit den Franzosen ~ Stephen Clark

Paul West kommt aus England und zieht für einen neuen Job nach Paris. Das ganze Buch beschreibt auf eine humorvolle Art und Weise das Leben für einen Ausländer, speziell für Engländer in Paris.

Ich war selbst schon in Paris und musste über vieles grinsen was über die Pariser gesagt wird. Die erste Auflage ist von 2006 und manche Dinge haben sich inzwischen geändert. Zumindest sind sie mir nicht mehr aufgefallen als ich das letzte Mal 2016 dort war.

Das Buch ist hauptsächlich witzig geschrieben. Es gibt eine Liebesgeschichte in dem Buch, wobei treffender wäre „Paul West und die Frauen in Paris“ als ich sage mal die typische Liebesgeschichte. Es gibt auch einen politischen Anteil in dem Buch, für mich persönlich waren diese Abschnitte eher langweilig, da ich Anspielungen in diese Richtung nicht wirklich verstanden habe. Wenn ich einen politischen Witz verstanden habe, dann fand ich es meistens auch lustig.

Das Buch ist in Monate unterteilt. Es geht von September bis Mai. Paul lernt in der Zeit viel dazu und macht auch neue Fehler. Es bleibt fast durchgehend unterhaltsam.

Der Autor

Stephen Clarke ist Jahrgang 1958. Zuerst brachte er sein Buch als Self-Publisher raus. Er machte sich ein Spaß daraus die Journalisten zu verwirren, in dem er sie glauben ließ, dass Paul West eine autobiografische Figur sei. Erst als das Buch in einem Verlag erschien, klärte er auf, dass Paul reine Fiktion ist. In meiner Ausgabe des Buches steht noch vorne drin, dass Stephen Clarke ursprünglich seine Erlebnisse als Marketing Experte in Paris für seine Freunde aufgeschrieben habe und dann veröffentlichte. Tatsächlich hat der Autor in Paris gelebt und gearbeitet, allerdings als Journalist und nicht als Marketing Experte.

Drama Abiball – eine Komödie

Abiball - Meine Familie am Rande der Reifeprüfung - Geogr Koeniger

Abiball – Meine Familie am Rande der Reifeprüfung – Geogr Koeniger

Auch bei uns ist es so weit, ein Abiball steht ins Haus. Auf dem Weg ein Kleid zu finden, hatte ich die passende Lektüre: „Abiball – Meine Familie am Rande der Reifeprüfung“ von Georg Koeniger. Der Beitrag erscheint auch nicht ohne Grund heute am 23.06.2018, denn heute vor 17 Jahren fand meine Abi-Abschlussfeier statt. Das Datum des Balls weiß ich tatsächlich nicht mehr.

Patchworkfamilie und Patchworkgeschichte

Nach der Lektüre des Klappentextes habe ich eine humorvolle Geschichte erwartet. Ein Vater klagt sein Leid, wie er den Abiball seines Sohnes erlebt. Diese humorvolle Geschichte ist auch enthalten, doch es ist komplizierter. Prolog und Epilog fassen die Geschichte ein. Diese spielen jeweils im Jahre 2016 und es geht zu einem Abiball. Es ist der Abiball des Stiefsohnes … Abi 2016.

Die Kapitel tragen Jahreszahlen als Überschrift und wir springen zeitlich hin und her zwischen dem Abi 2004, dem Abiball von Sohn Finn, und der Vergangenheit des Vaters. Sein Abitur machte der Kabarettist bereits 1976. Damals gab es keinen Ball, keine Abschlussfeier, die es eigentlich hätte geben sollen.

Ein Ball wäre bei uns auch nicht besonders spannend gewesen. Wir waren eine reine Jungenschule.

Er war selbst alles andere als ein braver Junge, eher ein Rebell, ein Junge seiner Zeit, einer Zeit vor meiner Geburt, daher spannend zu lesen. Wir springen nicht nur zurück zu seinem Schulabschluss, passend zu den Szenen auf dem Abiball kramt er Erinnerungen aus seinem Leben hervor. Dabei sind die Übergänge geschickt gewählt, wie perfekte Überblendungen im Film. Es passt einfach jedes Mal.

Die gesamte Familiengeschichte ist komplex, ich versuche mal einen Überblick

Georgs Vater ist in den Osten abgehauen. Dann wurde eine Mauer gebaut und er konnte nicht mehr zurück, wäre wahrscheinlich auch nicht gut gewesen, da er ja vor etwas davonlief … Jedenfalls stellte sich die Frage ob Frau und Kinder nachkommen, beinahe wäre es so gekommen, aber dann doch nicht. So wuchs Georg ohne Vater auf, mit den besten Vorsätzen, seinem eigenen Kind das niemals zuzumuten. Es kam zu einer späteren Vater-Sohn Begegnung in der DDR, interessant zu lesen. Als Kind hatte ich große Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass Menschen hinter der Mauer leben, sich frei bewegen können, aber doch irgendwie eingesperrt sind. Noch komplizierter empfand ich, dass wir Familie in Westberlin hatten, ebenfalls umgeben von einer Mauer, aber frei.

Zurück zur Abiball-Familie: Georg wurde früh Vater, aber seine Ehe scheiterte. Seine Exfrau Ruth, Mutter von Finn, heiratete Ehemann Nummer 2, den Hubert. Dieser Hubert ist der Grund für die Trennung von Georg, entsprechend sind diese beiden Männer keine Freunde! Doch Hubert wird für Finn zu einem zweiten Vater, also muss auch Hubert mit zum Abiball, auch wenn inzwischen auch seine Ehe mit Ruth gescheitert ist und sie bereits in einer neuen Beziehung ist …

Tja, der Kreis schließt sich irgendwie, wenn Georg, Vater von Finn, im Jahre 2016 erneut zu einem Abiball geht. Diesmal mit seiner neuen Partnerin. Diesmal ist er der Patchworkanhängsel auf dem Ball, der „Neue“. Natürlich ist auch der leibliche Vater anwesend, in Begleitung einer neuen Frau.

Viel Stoff für eine Geschichte, inspiriert vom wahren Leben. Die Geschichte ist autobiografisch. Ob sich alle Katastrophen tatsächlich genau so ereignet haben oder doch künstlerische Freiheiten beinhalten. Ich weiß es nicht, aber es wirkt alles tatsächlich in aller Absurdität sehr realistisch.

Abiball 2004 versus 2001 versus 2018

Der Ball selbst steckt voller typischer Dramen, aber ich kann zum Glück sagen: So schlimm war es bei uns nicht! Wir hatten auch noch keine Agentur, die sich darum kümmerte. Es war ein wirklich schönes Fest. Ja, ich war im Ballkomitee und zuständig für die dramatische Raumsuche. Kilometer um Kilometer bin ich mit einer Freundin und der kleinen Abiturientin von 2018 gefahren. Wir haben Säle gesehen, unglaubliche Preise und uns letztendlich ganz klassisch (was uns damals nicht klar war) für die Stadthalle entschieden. Dann erfolgte die Übergabe an das Team für Deko und Programm. Es gab damals noch keine separate Abiballparty, wie sie seit einigen Jahren veranstaltet wird. Als ich das erste Mal in der Straßenbahn hörte, dass man nicht nur ein Abiballkleid, sondern zwei braucht, wollte ich es nicht glauben. Doch es ist Realität! Gingen bei uns die Eltern früher freiwillig, wurden sie bei Finn 2004 rausgeworfen, ist es inzwischen üblich den Ball zu beenden und sich für die After-Ball-Party umzuziehen …

Es ist ein Fest, an das ich persönlich kaum Erinnerungen habe, außer, dass es ein schöner Abend war. Ich erinnere mich, dass meine Eltern gingen und mir viel Spaß wünschten, erinnere mich ebenfalls, mich nicht betrunken zu haben, daran liegt es also nicht. Das große Fest, zum Abschluss eines Lebensabschnittes hatte dann doch nicht so eine große Bedeutung für mich. Dennoch sehe ich mit großer Aufregung dem Abiball 2018 entgegen, auch wenn ich diesen zeitig werden verlassen müssen … Cinderella durfte ja auch nur bis Mitternacht auf den Ball … Meinen Prinz habe ich schon dabei, denselben, wie 2001.

Fazit zum Buch

Es ist mehr als nur eine unterhaltsame Lektüre, die vor allem für Eltern lesenswert ist, aber auch für alle, die sich an ihren Abiball erinnern möchten. Ich selbst reiste mit Sohn Finn in die Vergangenheit, schließlich machte er nur drei Jahre nach mir sein Abitur. Reiste auch ein wenig in die Zukunft mit dem Vater, denn einen Abiball als Mutter habe ich noch nicht erlebt, steht mir aber bevor. Zum Glück muss ich nicht durch dieses Patchwork-Drama, sehr kompliziert. Wer hofft eine Lösung für Patchwork-Fragen in diesem Buch zu finden: vergiss es!

Aber der Humor, der kommt nicht zu kurz! Der Autor ist schließlich Kabarettist!


Das Buch wurde mit vom Piper-Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt.

Abiball – Meine Familie am Rande der Reifeprüfung
Georg Koeniger
Piper
ISBN 978-3-492-31272-1
Erscheinungsdatum 2.05.2018

New Orleans – Flüche und eine Voodooschule

Teenie Voodoo Queen - Nina MacKay

Teenie Voodoo Queen – Nina MacKay

New Orleans

Diese Stadt hat ihre eigene Magie und ich bin froh, einmal dort gewesen zu sein, wenn auch nur wenige Tage. Die Sümpfe, Hauptschauplatz von „Teenie Vodoo Queen“ habe ich nicht gesehen. Doch auch im French Quarter, dem Garden District und auf den Friedhöfen der Stadt ist der besondere Charme spürbar. Die Menschen in New Orleans sind sehr offen und ich habe interessante Gespräche geführt. Die Spuren von „Hurrikan Katrina“ waren teilweise noch sichtbar.

Doch die Menschen von New Orleans lassen sich nicht unter kriegen, sie bauen ihre Stadt wieder auf und leben ihr Leben weiter. Eine Frau hat mir erzählt, dass es für sie unvorstellbar wäre woanders zu leben. Die Bedrohung durch Naturereignisse gehört zur Stadt dazu, wie Voodoo und die besondere Einstellung zum Tod.

Voodoo

Eine Religion, eine Lebenseinstellung, uralte Weisheit. Nina MacKay schreibt im Vorwort, dass sie nicht nur intensiv über Voodoo recherchiert, sondern auch Kontakt zu einer Voodoo-Agentur aufgenommen hat, um Voodoo selbst wirklich zu verstehen. Sie schreibt auch, dass es die Idee einer Voodoo-Schule niemals geben würde!

Sie geben ihr Wissen innerhalb der Familien nach strengen Maßstäben weiter und eine Schule mit Voodooschülern ist in ihren Augen undenkbar, aber ich hoffe die Geschichte wird euch trotzdem Spaß machen, so wie mir.

Auch die im Roman beschriebenen Praktiken sind der Phantasie der Autorin entsprungen. Dennoch steckt sehr viel der uralten Traditionen und der Kultur in dem Buch.

Teenie Voodoo Queen

Dawn, 17 Jahre alt, lebt allein im Sumpfgebiet von New Orleans. Tagsüber besucht sie die Highschool und an drei Abenden die Woche die Voodooschule. An beiden Schulen ist sie wenig erfolgreich und wenig beliebt.

Der Wirbelsturm letzten Sommer, der beinahe so stark wie der Hurrikan Katrina im August 2005 gewesen war, hatte mir meine Eltern und unser Haus genommen.

Ihre Magie ist unterirdisch, verwandelt sie doch alles in Steckrüben oder Frösche. Bis zu jenem Tag: Die Aufgabe war, einen Alligator in einen Delfin zu verwandeln, doch Dawn verwandelt einen Alligator in einen Menschen … Kurz darauf wird auch noch ein Loa zu einem Jungen, so dass sie auf einmal zwei attraktive junge Männer im Haus hat … Keine unkomplizierte Situation.

Noch schlimmer wird alles, als klar wird, dass sie die Stadt vor dunkler Magie retten soll …

Eine Ungeschicklichkeit jagt die nächste Bedrohung, Zombies, Zicken und Gefühle, ein gelungenes Chaos.

Fazit

Nina MacKays Debüt-Roman „Plötzlich Banshee“ hatte ich gerne gelesen, guter Schreibstil, starke Charaktere. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Teenie Voodoo Queen“, denn auch hier ist mir im Netz viel Begeisterung begegnet.

Für mich persönlich war der Roman schwächer, die Figuren blasser und die Spannung geringer. Ich habe für meine Verhältnisse relativ lang an dem Buch gelesen und finde es schade, dass der Zauber von New Orleans mich nicht erreicht hat. Es ist auf jeden Fall eine schöne Geschichte, mit einigen lustigen Szenen. Die Story entwickelt sich auch sehr gut und hielt für mich eine große Überraschung bereit. Wenn ihr mit nicht ganz so hohen Erwartungen, wie ich an die Lektüre heran geht, dürfte es ein schönes Lesevergnügen werden.


Das Buch wurde mir von PIPER über NetGalley zur Verfügung gestellt.

Teenie Voodoo Queen
Nina MacKay
IVI
ISBN 978-3-492-70475-5
Erscheinungstermin: 01.03.2018