Viel Stoff auf wenigen Seiten

(c) Pabel-Moewig Verlag KG (ein dummer kleiner Komet hat den falschen Band fotografiert)

Auch Perry Rhodan NEO 169 hat die obligatorischen 160 kleinen Heftromanseiten. Gelesen habe ich das E-Book, da verschwimmt die Wahrnehmung der tatsächlichen Länge leicht … Ich habe nicht nur ungefähr eine Woche für die Geschichte gebraucht, sondern auch am Ende das Gefühl gehabt einen dicken Roman gelesen zu haben, so viel steckt in „Dunkle Welt Modul“.

9er Bände

Die NEO-Romane erscheinen in Staffeln von 10 Bänden, somit bereiten die 9er Bände das Staffelfinale vor. Spätestens hier müssen die Handlungsfäden noch einmal zusammengezogen werden, damit alles im letzten 10er Band zum Abschluss gebracht werden kann.

Rainer Schorm und Rüdiger Schäfer sind als Exposé-Autoren für die grobe Handlung der NEO-Romane zuständig und beenden in derselben Konstellation wie bereits bei „Die zweite Insel“ (Band 151 bis 160) die „Mirona“-Staffel. So fasst Rainer Schorm erneut die Handlungsfäden zusammen und bringt zusätzlich noch viel Neues mit ein. Leider konnte er mich dieses Mal nicht so sehr begeistern, wie mit „NEO 159 der falsche Meister„, welcher für mich ein großes Lesevergnügen war.

Die Inhalte sind interessant, aber es fiel mir schwer mich darauf zu konzentrieren und dabei zu bleiben.

Dunkle Welt Modul

Die Geschichte beginnt recht unterhaltsam mit „Schnee“, der kein Schnee ist, sondern ein ernstes Problem … Dann begegnen wir einer in Bernstein eingeschlossenen Bestie. Die Bestien sind verwandt mit den Halutern, sehr zum Leidwesen von Icho Tolot …

Wir haben ein Ziel erreicht, den Treffpunkt zu dem Perry Rhodan und die Besatzung der MAGELLAN unterwegs waren … Es erwarten den Leser einige sehr interessante Informationen … Aber auch die Erinnerung daran, was wir eigentlich gesucht haben, nämlich Menschen. Diese scheinen nicht im Andromeda-System zu sein, weswegen es die Terraner drängt zur Milchstraße zurück zu kehren. Allerdings wollen sie doch noch das Geheimnis klären. Insbesondere für Leyden ist das „Phänomen der Großen Ruptur“ ein größerer Reiz, als die Aussicht nach Hause zurück zu kehren. Mich irritiert der Gedanke an eine Heimkehr, denn die eigentliche Suche nach den Menschen ist nicht abgeschlossen.

Perry Rhodan spricht klare Worte:

(… ) ist zwar etwas, was primär Andromeda betrifft, aber die Milchstraße ist ebenfalls Teil von alldem. Es geht uns etwas an. Ob wir wollen oder nicht: Andromeda und die Milchstraße sind Partner geworden.

Ist es eine Bedrohung, muss es zu einem Kampf kommen oder kann es auch eine friedliche Lösung geben? Ist Kommunikation eine Möglichkeit?

Es kommt zu einer spannenden Szene, in der ich kurz mit Tani Hanafe und John Marshall mitgezittert habe, allerdings ist mir in dieser Szene auch bewusst geworden, was mir auf den anderen Seiten fehlte. Die Spannung der Geschichte hat mich nicht erreicht. Meinem Eindruck nach werden die Ereignisse zu sehr beschrieben, als dass ich sie mit den Figuren zusammen erleben konnte.

Fazit

Auch wenn die Erzählweise mich nicht ganz gepackt hat, bin ich gespannt auf das Finale, auf die Auflösung, wer welches Ziel verfolgt und wie das Problem gelöst werden kann. Perry Rhodan NEO 170 erscheint ja bereits morgen.

Anschließend geht es mit einer neuen Staffel „Die Blues“ weiter. Mal sehen, ob wir bei den Blues eine Spur zu den Vermissten finden werden …


Das E-Book wurde mir von der Perry Rhodan Redaktion zur Verfügung gestellt.

Perry Rhodan NEO 169 – Dunkle Welt Modul
Rainer Schorm
ISBN: 9783845348698
Pabel Moewig Verlag KG, PERRY RHODAN digital

 

Weibliche Figuren bei Perry Rhodan Olymp

Perry Rhodan Olymp (5) Die Prospektorin - Michael Marcus Thurner

Perry Rhodan Olymp (5) Die Prospektorin – Michael Marcus Thurner

Am 8.3.2018, am Weltfrauentag ist der 5. Teil der Miniserie Perry Rhodan Olymp mit dem Titel „Die Prospektorin“ schienen.

Neben Perry Rhodan sind die Hauptfiguren dieser Geschichte alles Frauen. In den Nebenrollen haben wir Gucky, dem Ilt und verschiedene weitere Figuren beiderlei Geschlechts.

Ich (Gucky) weiß, wie man mit Tefroderinnen umgehen muss. Ich weiß, wie man mit Frauen umgehen muss.

Er wird daran erinnert, dass er dies zu einer Frau sagt und liefert sich mit ihr ein kleines Wortgefecht, der Kleine will doch einfach nur dabei sein.

Persönliche Anekdote

Heute Morgen las ich unterwegs noch im aktuellen NEO, über den ich ursprünglich heute schreiben wollte … Da kam mir eine Idee, wenn der Weltfrauentag schon auf einen Donnerstag fällt, an dem es hier im Blog um Perry Rhodan geht, könnte ich doch …

Tja, die Idee war gut, aber zu spontan und konnte nicht umgesetzt werden. Sie wird reifen und auch nächstes Jahr ist ein Weltfrauentag, an einem Freitag, einen Tag nach #kleinerKometimPerryversum … Macht ja nichts, wird passend gemacht.

Die Idee ist notiert, NEO fast zur Hälfte gelesen.

Dann endete mein aufregender Tag, ich kehrte nach Hause zurück, fischte das Olymp-Heft aus dem Briefkasten und las diesen Beitrag von Uschi Zietsch auf Facebook:

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=2031981476819574&set=a.101836236500784.4115.100000232245870&type=3&theater

Ja, die liebe Uschi hat Recht und ein kleiner Komet änderte ihre Pläne. Natürlich war die böse Autorin Schuld, das konnte ich ja so nicht unkommentiert in der Olymp Gruppe stehen lassen.

Es war Zufall, sagt der Autor MM Thurner und das glaube ich ihm auch.

Wer sind jetzt diese Frauen?

Perry Rhodan ist aktuell eine Ratte in einem Labyrinth … In diesem Labyrinth ist er Mahé Elesa begegnet. Sie wird von einem der Wächter folgendermaßen beschrieben:

Sie war eine starke Frau, die in ihrer Impulsivität vor nichts zurückschreckte. Sie hatte mehr als einmal ihre physische Robustheit bewiesen und sich im Labyrinth gegen schlauere, brutalere, gemeinere (…) durchgesetzt.

Mahé Elesas Vergangenheit nimmt den größten Raum in dieser Geschichte ein …

Dann wären da zwei weitere Frauen, die sich gegenüber stehen: Sichu Dorksteiger und Onara Gholad. Sie stehen sich nicht direkt gegenüber, befinden sich im Weltraum, jede in einem anderen Raumer und es steht die Klärung ihres Konfliktes an, auf diplomatische oder kriegerische Art …

Dorksteiger: Verzeih mir, aber bislang dachte ich, dass du eine grässliche, unsympathische und verbitterte Tefroderin wärst. Und jetzt beweist du wahrhaft güldenen Humor … Ich zu dir in die SHAREE übersetzen, nachdem du uns gejagt nund bedroht hast und töten wolltest … köstlich …“

(Neulich gab es auf Twitter eine Diskussion über „…“ in Mansukripten. Offenbar haben diese Gnade vor den Augen des Chefredakteurs Klaus N. Frick gefunden, mir gefällt´s …)

Zurück zu den beiden Damen, jede hat etwas, was die andere haben will … Einfach tauschen? Keine gute Idee, würde ich sagen.

Das Spiel konnte beginnen, sie (Sichu Dorksteiger) würde dem virtuellen Abbild Onara Gholads in der Spiegelkammer gegenübertreten.

Diese Szene veranschaulicht das wunderbare Titelbild.

Dann wäre da noch eine weitere Frau, keine Hauptfigur, aber meine persönliche Heldin. Leider ist ihre Rolle in diesem Band sehr klein, dafür hat sie eine interessante Begleitung an ihrer Seite …

Derin Paca. Die geheimnisvolle Frau, die mit ihrem Erscheinen eine Bürgerversammlung gesprengt hatte – und derentwegen sie das Vergnügungsviertel Sin Sin aufsuchten.

Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit ihr, im nächsten Heft „Olymp in Aufruhr“ von Olaf Brill, welches an meinem Geburtstag erscheinen wird.

Interkulturelle bzw. intergalaktische Kompetenzen bzw. Krisen

Perry Rhodan NEO 168 Die MAGELLAN-Morde - Kai HIrdt

Perry Rhodan NEO 168 Die MAGELLAN-Morde – Kai HIrdt

Die Menschen waren zu Besuch bei den wirklich netten Wesen, den Gaids. Das war in Perry Rhodan NEO 167 gewesen …

Doch dummerweise hatte sich der Erkundungstrupp um Tim Schablonski und Eric Leyden einen Faux Pas erlaubt, der für die Gastgeber unverzeihlich ist …

Kultur

Interkulturelle Kompetenz ist in den letzten Jahren bei uns eine wichtige Eigenschaft geworden, die in vielen Stellenausschreibungen gefordert ist. Unsere Welt wird immer globaler, Unternehmen agieren weltweit und so sind auch viele Kollegen, Geschäftspartner und Kunden weltweit verstreut. Auch privat begegnen wir Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.

Wir alle haben eines gemeinsam: Wir sind Menschen.

Auch wenn die Welt immer mehr zusammenwächst, sind wir noch immer geprägt durch unsere Kultur. Kultur beeinflusst unser Denken und Handeln. In unserer Multi-Kulti-Globalisierungs-Welt ist es wichtig, die Grundlagen der verschiedenen Kulturen zu verstehen, die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu kennen.

Warum?

Interkulturelle Kompetenz hilft uns einander besser zu verstehen und zu verständigen. Humor und Beleidigungen voneinander zu unterscheiden und nicht nur höflich, sondern auch wertschätzend miteinander umzugehen. Oft reicht es, offen für neue Erfahrungen zu sein und sich Unterschiede erklären zu lassen.

So vielfältig wir Menschen in unserern Kulturen sind, wie komplex kann diese Vielfalt dann unter verschiedenen galaktischen Völkern sein?

Perry Rhodan und die Besatzung der MAGELLAN sind Lichtjahre entfernt von der Heimat, begegnen ständig neuen Lebensformen und ihren Kulturen. Offenheit und Vorsicht sind extrem wichtig. Doch gepaart mit menschlicher Neugier und Forschungsdrang kann schnell eine intergalaktische Krise entstehen …

Perry Rhodan NEO

Perry Rhodan kann das schlimmste abwenden und es kommt zur Verbannung. Zur Sicherheit werden die Gäste von den Zyklopen aus dem Sternensystem hinaus eskortiert. Das bedeutet leider die unangenehme stressige Situation, dass die Gaids bewaffnet auf der MAGELLAN Wache halten.

So stressig die Situation für das Team ist, so unterhaltsam sind die ersten Kapitel von Kai Hirdt zu lesen, denn er schreibt mit einem wunderbaren unterschwelligen Humor. Die Figur Tim Schalonski mag ich sehr gerne, jetzt noch mehr, denn Kai Hirdt gibt ihm einen wunderbaren deeskalierenden Auftritt. Der Konflikt zwischen einer Paddlerin und dem bewachenden Gaid muss geklärt werden. Humor und Übertreibung helfen, vor allem, wenn Gaids so offensichtlich keinen Schimmer vnon Technik haben. Allerdings sind

Nervosität und Schießwütigkeit waren eine ganz üble Kombination.

Daher gibt Schablonski Anweisungen alles Handeln zu erklären:

Danach steht der Austausch des Flux-Kompensators an, der unsere Reise überhaupt erst möglich macht.

Hier spielen die unterschiedlichen Kulturen und Wissensstände eine große Rolle. Da wären wir Leser, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine der drei Anspielungen anspringen, diese hier war meine! Dann wäre da die Paddlerin, die keine Ahnung von der terranischen Kultur hat, aber letztendlich doch versteht, was Schablonski ihr mitteilen will. Zuletzt der Gaid, dem jegliches technisches und kulturelles Hintergrundwissen fehlt …

Die Dramatik steigt, denn aus dieser Streitschlichtung heraus wird Tim Schablonski von Autum Legacy zu den Gästequartieren gerufen. Sich bruacht „einen Techniker zur Spurensicherung“. Er will sie noch abwimmeln und sich seiner Situation widmen …

Ich will Sie hier haben. Ein Gaid wurde ermordet.

Fazit

Nach einem locker leichten unterhaltsamen Einstieg wird dieser Roman zu einem spannenden intergalaktischen Krimi. Doch kein simpler Krimi. Wir haben einen Mord im geschlossenen Raum, Mutanten mit Parafähigkeiten, Verdächtige und zugleich treue Freunde. Abstruse Merkwürdigkeiten und einen übereifrigen Techniker als Ermittler …

„Die MAGELLAN-Morde“ von Kai Hirdt habe ich sehr gerne gelesen. Das war genau mein Humor!

Meine liebsten verrückten Crew-Mitglieder spielten eine großartige Rolle in diesem Theater: Tim Schablonski und der liebreizende Wissenschaftler Eric Leyden.

Letzterer ist noch ein wenig beleidigt, stürzt sich dann aber wieder kopfüber in seine Forschung.

Unser hochdekoriertes Obergenie war der Ansicht, man müsse allmählich mal einen Mond nach ihm benennen. Rhodan war dagegen.

An diesem Detail haben die Autoren Madeleine Puljic und Kai Hirdt sehr gut zusammen gearbeitet! Ich sehe die zwei vor mir, wie sie gemeinsam lachend an einem Tisch sitzen und über den armen Leyden und seine Träume lachen.


Das E-Book wurde mir von der Perry Rhodan Redaktion zur Verfügung gestellt.

Perry Rhodan NEO 168 – Die MAGELLAN-Morde
Kai Hirdt
ISBN: 9783845348681
Pabel Moewig Verlag KG, PERRY RHODAN digital

Blind das Manuskript eines bösen Autors gelesen

Wer hätte da auch nein sagen können?

Roman Schleifer, seines Zeichens böser Autor, Autor bei der Perry Rhodan Miniserie „Terminus“ und mein persönlicher Berater zur Terminus-Reihe, fragte an, ob ich Lust habe sein neues Manuskript „Schwarze Seele“ zu lesen.

Klar!

Ohne Vorwissen ging es ins Abenteuer …

Böse, ganz böse …

DORGON 101 Schwarze Seele von Roman Schleifer (Perry Rhodan Fanfiction)

DORGON 101 Schwarze Seele von Roman Schleifer (Perry Rhodan Fanfiction)

Schwarze Seele

Es ist ein Science Fiction Roman …

…  wir beginnen uns auf einem Planeten Namens Alysk.

Ich hatte keine Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, wusste, es ist ein abgeschlossener Roman einer Reihe. Weitere Informationen hatte ich nicht, brauchte ich nicht.

Es ist ein Psychothriller …

… wir lernen Rakiyat als Jungen kennen …

… ein unglaublich düsterer Charakter, damals schon.

Es ist eine kitschige Liebesgeschichte …

… denn kontrastreich lernen wir im zweiten Kapitel die weibliche Hauptfigur der Geschichte kennen.

Vita steht vor ihrer Hochzeit. Es las sich ein wenig wie ein Hollywoodfilm, doch nur in diesem einen Kapitel. Eigentlich ist Vita nämlich ganz und gar keine Hollywood-Braut, die glücklich bis an ihr Lebensende lebt. Ihre Mutter dagegen erfüllt das Klischee einer Brautmutter aus diesen Filmen.

Es ist ein Krimi …

… denn er ereignen sich Serienmorde, die Vita aufklären will.

Es ist ein mitreißender Cocktail, spannend und ergreifend mit bösen Überraschungen!

Trailer zum Roman auf dem PROC-Channel:

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DORGON

Erst nach meiner Lektüre habe ich mich mit den Zusammenhängen befasst. Für die Geschichte sind sie nicht nötig, ihr könnt auch einfach direkt anfangen zu lesen.

Interessant ist es aber schon:

„Schwarze Seele“ ist Teil der DORGON-Reihe, genau genommen DORGON Band 101.

DORGON ist Fan­-Fiction des Perry Rhodan On­line Club (PROC). Seit 1999 ver­öf­fent­licht ein Team aus Fan­-Autoren und Gra­fi­kern die Serie als kos­ten­lose Pub­li­ka­tion. (Quelle: Dorgon)

Auf Facebook stolperte ich über das Interview mit Nils Hirseland, geführt von Roman Schleifer, veröffentlicht in der Perry Rhodan Fanzentrale. Ich begann zu begreifen: „Schwarze Seele“ ist ein Perry Rhodan Fan-Fiction-Roman.

Perry Rhodan taucht in dieser Geschichte nicht auf, die Orte waren mir unbekannt und es las sich so wunderbar unabhängig.

Das restliche Interview ist auch sehr lesenswert, denn Nils Hirseland erzählt die Geschichte der DORGON-Reihe, was genau es damit auf sich hat, wie die Reihe entstand und welche Schwierigkeiten es im Laufe der Zeit hab. Es ist ein Fan-Projekt mit hohen Ansprüchen.

Eine harmlose Variante des Romans „Schwarze Seele“ erschien bereits 2006. Diese Neuauflage ist komplett neu gedacht und geschrieben worden. Roman Schleifer hat sich weiter entwickelt, vom Fan zum veröffentlichten Perry Rhodan Autor.

Fazit

Stellenweise war das Buch eine krasse Lektüre und ich fürchte nach der Überarbeitung mit Alexandra Trinley hat das Ganze noch ein wenig mehr Dramatik und Spannung erhalten. Sie schrieb mir, ich müsse das Buch unbedingt nochmal lesen, sie hätten noch einiges raus geholt!

Ich habe das fertige Buch jetzt auf dem Reader und werde es mit Abstand noch einmal lesen. Nicht abends, denn schon die Fassung, die ich gelesen habe, war nichts für schwache Nerven.

Wenn ihr „Schwarze Seele“ auch lesen wollt, geht es hier zum kostenlosen Download auf DORGON.net.

Viel Spaß und lasst mich wissen, ob es euch gefallen hat.


Ich habe das Manuskript vorab vom Autor zum testlesen erhalten. Der fertige Roman steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Schwarze Seele – Ein Alysker sucht seine Bestimmung (DORGON 101)

Autor: Roman Schleifer
Titelillustration: Michael Gottfried
Innenillustrationen: Raimund Peter
Lektorat: Alexandra Trinley
Digitale Formate: René Spreer

Erscheinungsdatum:  25.02.2018

Kugelraumer-Schokolade und Lesefreude mit Dietmar Schmidt

Perry Rhodan Olymp 4 Im Netz von Adarem - Dietmar Schmidt

Perry Rhodan Olymp 4 Im Netz von Adarem – Dietmar Schmidt

Alle zwei Wochen sind schon ein gemeiner Abstand für eine Perry Rhodan Mini-Serie in zwölf Teilen.

Ihr wisst ja vielleicht, dass ich Netflix-Serien erst gucke, wenn alle Folgen zusammen gesammelt sind? Bin immer noch nicht einverstanden mit dieser Rückentwicklung in Richtung TV-Programm …

Zurück zum Abenteuer Olymp:

Der vierte Band liegt endlich vor: „Im Netz von Adarem“ von Dietmar Schmidt. Uschi Zietsch stürzte uns im Januar mit Mysterium in das einsteigerfreundliche Perry Rhodan Abenteuer.

Super Einstieg

Klasse bei Perry Rhodan ist ja, dass bei den meisten Kapiteln Ort und Datum oben drüber steht.

Doch Kapitel 1 von Perry Rhodan Olymp Band 4 „Im Netz von Adarem“ beginnt mit:

1.

Ort unbekannt

Datum unbekannt

Im letzten Heft „Im Auftrag des Kaisers“ von Madeleine Puljic hatte ich große Lesefreude mit einem verwirrten Perry Rhodan und so geht es mit ihm weiter, denn noch immer weiß er nicht, wo er ist und wann er ist. Nein, keine Zeitreise-Geschichte, er kennt schlicht das aktuelle Datum nicht.

Die Lage war ernst, aber Perry Rhodan merkte, dass ihm ein Grinsen um den Mund spielte.

Die Figuren legen ihre Hilflosigkeit ab und beginnen zu handeln, wenn es auch an der einen oder anderen Stelle noch Manipulationen gibt … so ist die Handlung doch durchweg tendenziell von eigenmotivierter Aktivität geprägt.

Zuwachs

Neue Figuren tauchen an einem neuen Schauplatz auf: System Boscyks Stern.

Der Partiarch der Nurinsippe und seine beiden Söhne Raslon und Taklin lernen wir in der Schiffszentrale der NURIN XXVI.

Während der ältere Bruder traditionell Kapitän der NURIN XXVI wird, ist die Zukunft von Raslon ungewiss. Der Weg ein neues Handelsschiff zu kaufen ist bei der aktuellen Lage schwierig und er nimmt ein zwielichtiges Angebot an.

Wieso müssen die Freihändler uns immer wieder Knüppel zwischen die Beine werfen?

Natürlich bleiben sie nicht in diesem mir völlig nichtssagenden System, sie machen sich auf, um Teil des Olymp-Abenteuers zu werden …

Dietmar Schmidt

Dietmar ist noch ein Autorenneuling bei Perry Rhodan, seinen Einstieg feierte er mit Terminus und ist bei mir mit zwei Aspekten verknüpft:

  1. Er ist der Autor mit den Dinos – Was zur Hölle haben Dinos in Science Fiction zu suchen?
  2. Er hat die Lizenz mich zu verwirren, diese wird ihm jetzt offiziell entzogen. Es lag an Terminus! Sein Schreibstil ist großartig und bei diesem Olymp-Band konnte ich ihn voll und ganz genießen!

Er baut sehr gute Kapitelübergänge, wenn auch gemein, wie es sich für Perry Rhodan gehört, denn es wird spannend, aber elegant gemacht, wie ich finde. Die einzelnen Handlungsstränge sind eng miteinander verwoben, auch wenn sich unterschiedliche Personen an völlig unterschiedlichen Orten befinden …

Das Cover

Zum Cover schreibe ich ja selten etwas, aber dieser große Kugelraumer auf dem Titelbild zieht bei mir seit eine ganz klare Assoziation mit sich: Schokolade und nicht irgendwelche, sondern richtig gute, zarte Pralinen-Schokolade, wie sie in der Confiserie Coppeneur, der Manufraktur für Lebensfreude zu finden sind.

Warum? Der Heftehaufen-Martin ist Schuld!

Wir waren zusammen bei Coppeneur, weil wir etwas großartiges in Sachen Perry Rhodan planen, was hoffentlich klappen und Euch begeistern wird.

Nun, eine Idee führte zur anderen und jetzt sind Kugelraumer für den kleinen Kometen fest verbunden mit köstlichen Pralinen.

Fazit

Olymp liest sich wirklich unkomplizierter und entspannter als Terminus, dabei bleibe ich auch nach vier Bänden! Es hat auch seine Komplexität, aber ein, der ich als unerfahrene Leserin sehr gut folgen kann, denn ich benötige nicht das Vorwissen der ersten 400 Bände der Erstauflage.

Am 9. März 2018 geht es dann mit Michael Marcus Thurner und „Die Prospektorin“ weiter.


Der Heftroman wurde mir von der Perry Rhodan Redaktion zur Verfügung gestellt.

Perry Rhodan Olymp (4) Im Netz von Adarem
Dietmar Schmidt
Pabel-Moewig Verlag
ISBN/EAN: 9783845352558