Faulheit ist auch eine Stärke

Hex Files - Hexen gibt es doch ~ Helen Harper
Hex Files – Hexen gibt es doch ~ Helen Harper

Ich habe neulich die „Hex Files“ Reihe von Helen Harper als Hörbücher auf Spotify gehört. Zunächst erschien es mir eine unterhaltsame Reihe zu sein, ist es auch. Je besser ich Ivy kennenlernte, desto mehr entdeckte ich ihre Stärken, die als Schwächen getarnt daher kommen.

Von der Taxifahrerin zur Agentin

Ivy ist Taxifahrerin, nachdem sie vor Jahren zu Unrecht aus dem Orden der Hexen geflogen ist. Sie wurde des Betruges beschuldigt, obwohl dies eigentlich ihr damaliger Exfreund zu verantworten hatte. Irgendwie kam es ihr ganz gelegen, nicht mehr Teil des Lebens zu sein. Ivys hervorstechendste Eigenschaft ist ihre Faulheit, sie verbringt ihre Zeit am liebsten auf dem Sofa mit ihrer Lieblingsserie …

Sie arbeitet genau so viel wie nötig und genießt ein entspanntes Leben mit ihrem sprechenden Kater. Nein, das ist nicht üblich, sondern etwas besonderes, dass Ivys Kater sprechen kann. Sein Lieblingswort ist übrigens „Futter“, damit passen Kater und Frauchen wunderbar zusammen.

Als Ivys Freundin und Nachbarin auf eine dienstliche Reise geht, soll sie auf deren Katze und Wohnung achten, dabei kommt es zu einer schwerwiegenden Verwechslung. Ivy wird nicht nur vom Orden befördert, sondern auch noch mit einem unauflöslichen Bindungszauber an Adeptus Exemptus Raphael Winter gebunden. Dieser Zauber bewirkt über einen bestimmten Zeitraum, dass sie zusammen arbeiten müssen und sich nur einen begrenzten Radius voneinander entfernen dürfen, ich klaube es waren acht km.

Was ist effektiver, Faulheit oder Gewissenhaftigkeit?

Dann wird es lustig und ein wenig spannend. Die beiden arbeiten nämlich für die Arkane Abteilung und müssen den Fall eines verschwunden Gegenstandes lösen. Es kommt zu interessanten Verwicklungen, witzigen Begegnungen auf dem Gelände des Ordens, auch mit besagtem Exfreund, der Ivys Rauswurf verschuldete.

Ivy und Winter könnten kaum gegensätzlicher sein, er strebsam und gewissenhaft, sie eben faul und nicht am Orden interessiert. Genau hier liegt neben dem unterhaltsamen Faktor der Reiz der Geschichte. Winters Methoden brauchen in Ivys Augen vor allem eins: Zeit. Zeit, die sie nicht auf ihrem gemütlichen Sofa verbringen kann. Eine starke Motivation für sie, auch mitzudenken und ihre Stärken zu nutzen, die sie durchaus hat. Wird so auch ihre Faulheit zur Stärke?

Weitere Bände

Nachdem Ivy dem Zwang mit Winter arbeiten zu müssen, entkommen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie ihm oder dem Orden entkommt. So verschieden die beiden auch sind, gibt es natürlich auch eine gewisse Anziehung zwischen ihnen …

Reality TV

Im zweiten Band „Hex Files – Wilde Hexen“ darf Ivy ans Set ihrer Lieblingsserie „Verwünscht“. Hier werden einige Kritikpunkte am Format Reality TV angebracht und in einen magischen Kriminalfall verstrickt. Ivy muss letztendlich eine schwierige Entscheidung treffen, die zeigt, welche Werte sie wirklich hat …

Geister

Die Ereignisse im zweiten Teil geben Ivy im dritten Teil „Hex Files – Verhexte Nächte“ eine außergewöhnliche Fähigkeit, die sich zu einem Stressfaktor entwickelt. Sie ist die einzige Hexe, die mit Geistern sprechen kann und so wird es zu ihrer Aufgabe, sie zu erlösen. Dieser Stress passt der noch immer faulen Ivy so gar nicht. Erneut lässt sie sich gemeinsam mit Winter auf einen Kriminalfall ein. Hier gibt es auch eine interessante Wende zwischen den beiden, plötzlich ist Ivy diejenige, die den Orden verteidigt …, sehr witzig zu hören oder auch zu lesen.

Bonusgeschichte

Es gibt noch eine kürzere Bonusgeschichte „Hex Files – verhexte Weihnachten“, diese ist ganz nett, konnte mich aber in Spannung und Unterhaltungswert nicht überzeugen.

Fazit

Helen Harper zeigt auf amüsante Weise, dass eine vermeintliche Schwäche, nicht unbedingt eine ist. Aus der systemsichen Perspektive sagen wir, dass jedes Verhalten immer auch Sinn macht, entscheidend ist, in welchem Kontext wir es betrachten. Betrachten wir das Verhalten in einem anderen Rahmen, können wir diesem eine sinnvolle positive Bedeutung zuschreiben. Das zeigt sich bei Ivy sehr eindrücklich.


Die Hörbücher sind derzeit auf Spotify verfügbar.

Hex Files – Hexen gibt es doch (Band 1)
Hex Files – Wilde Hexen (Band 2)
Hex Files – Verhexte Nächte (Band 3)
Hex Files – verhexte Weihnachten

Helen Harper

Lyx Verlag / Lyx Audio

gesprochen von Yesim Meisheit

#BcNightDe – ein virtueller BarCamp Abend

Geöffnetes Notebook im Hintergrund mit dem Bild vom #bcnightde mit der Lister aller teilnehmenden Barcamps. Im Vordergrund liegen Kopfhörer, ein Micro ragt rechts ins Bild

Auch das BarCamp Bonn fiel der Corona-Krise ganz knapp zum Opfer, es hätte am 14. März statt finden sollen und wurde freiwillig abgesagt, um die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen. Ich fand die Entscheidung richtig, aber natürlich auch schade. Eine Alternative sind derzeit virtuelle Veranstaltungen. Am 29. Mai fand die Barcamp Night statt, ein Zusammenschluss verschiedener BarCamps. Eine schöne Idee, die lokalen Communities untereinander mehr zu vernetzen. Die BarcampNight war tatsächlich mein zweites virtuelles Barcamp, über Cowork2020 habe ich zwar viel getwittert, aber versäumt zu berichten 🙁

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

BarCamp von zu Hause

Es war gemütlich aus dem eigenen Wohnzimmer ein Event mit ca 150 Leuten zu erleben. Als Plattform wurde Circuit genutzt, für Teilnehmende kostenfrei nutzbar. Die Veranstalter haben mehrere Räume eröffnet, zwischen denen wir wechseln konnten. Chatfunktion, Ton und Video waren die Optionen. Für das leibliche Wohl sorgte jeder für sich, was sicher Vor- und Nachteile zugleich hat. Fies wurde es, als immer mehr mit einer Pizza vor der Kamera saßen, worunter andere litten …

Und was nicht vergessen werden darf:

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Es gab tatsächlich auch eine moderierte Vorstellungsrunde, Name aufrufen – Mirco an, 3 Hashtags + Twitter-Profil – nächster Name.

#Eventtwittern #Storytelling #Blogger; auf Twitter @kleiner-komet_

Die Session-Planung haben wir tatsächlich auch live gemacht. Vorschläge sollten vorher eingereicht werden. Auf Aufruf folgte live dann ein kurzer Pitch und ab ins Session-Board, das über Trello organisiert wurde und für alle einsehbar war. Am Ende gab es noch die Möglichkeit für spontane Session-Ideen.

Übersicht der Sessions

Die Qual der Wahl ist immer ein Thema bei Barcamps und so musste ich mich auch diesmal für vier Sessions entscheiden von denen ich euch im Folgenden berichten kann. Ein kleines Inhaltsverzeichnis, damit ihr leichter springen könnt, falls euch nicht alles interessiert:

Am Ende findet ihr noch mein Fazit zur virtuellen BarcampNight und Links zu weiteren Beiträgen

Selbst- und Zeitmanagement mit John Caffier

Die erste Session war ein Heimspiel, wenn schon nicht im heimatlichen Bonn, so thematisch in der Psychologie. John Caffier hat einen Vortrag von der Uni recycelt, den er bereits fachfremd gehalten hatte.

Inspiriert von meinem Working Out Loud Circle befasse ich mich gerade auch ein wenig mit Zeitmanagement. Der Witz: John hat mir nichts Neues erzählt, aber mein Wissen wieder aktiviert und das war gut. Allerdings hat er auch einen starken Ritt durch seine Folien hingelegt.

Wie kann ich mit Implementation Intentions (Gollwitzer & Sheeran, 2006) meinen Alltag effektiver gestalten? Was besagt das Modell zur Entstehung von Stress oder Bewältigung nach Lazarus (1974)? Wie verhindere ich die Falle des Planning-Fallacy-Phänomens (Kahneman & Tversky, 1979)?

Session Beschreibung im Trello Board

Verschiedene Studien belegen die Sinnhaftigkeit von Selbstmangement, einige Namen stehen in der zitierten Session-Beschreibung. In meinen Thread auf Twitter zur Session habe ich einige Bilder der Folien mit drin.

Ob wir in einer Situation Stress erleben, hängt davon ab, wie wir diese wahrnehmen und bewerten. Im Folgenden liste ich verschiedene Techniken und Hinweise aus der Session auf. Es sind gut bekannte Techniken, über die du sicher schnell mehr findest, wenn sie dich interessieren.

Beobachte dich selbst

Ein guter Rat, um ins eigene Zeitmanagement einzusteigen ist, sich selbst zu beobachten. Was machst du den ganzen Tag über alles. Auf Basis der Beobachtungen kannst du einen „Soll-Tag“ entwickeln.

SMARTe Ziele

Wenn du dir selbst Ziele setzt, sollten sie SMART sein:

  • Spezifisch (konkret formulieren und schriftlich fixieren)
  • Messbar (lege qualitative und quantitative Messgrößen fest)
  • Attraktiv (herausfordernd + anspruchsvoll + relevant)
  • Realistisch (innerhalb der Zeit mit vorhandenen Ressourcen umsetzbar)
  • Terminiert (Zeitlich bindend geplant, Teilschritte festlegen)

In Anlehnung an Locke et al 1981.

Achte auf deine Leistungskurve

Die Leistungskurve schwankt im Tagesverlauf und das ganz individuell. Beobachte dich selbst und passe deinen Zeitplan so gut es geht an deine Leistungskurve an. Wann ist dein bester Zeitpunkt für anspruchsvolle Aufgaben und wohin legst du dir leichtere Aufgaben, weil du dann weniger fit bist?

ABC-Analyse deiner Aufgaben

Sortiere deine Aufgaben in drei Gruppen, je nachdem, welchen Wert und Aufwand sie für dich haben:

  • A: Hoher Wert + niedriger Zeitaufwand
  • B: mittlerer Wert + Zeitaufwand
  • C: niedriger Wert + hoher Zeitaufwand

C- Aufgaben am besten gar nicht erledigen und sich auf A und B konzentrieren. Dabei darauf achten, dass die B-Aufgaben nicht immer wieder hinter den schnell zu erledigenden wichtigen A-Aufgaben zurück gestellt werden.

Eisenhower-Prinzip

Clustere deine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Daraus ergeben sich Prioritäten und genau wie in der ABC-Analyse Aufgaben, die wegfallen, nämlich die, die weder wichtig, noch dringlich sind.

  • Aufgaben 1. Priorität: Wichtig + dringlich -> sofort erledigen
  • Aufgaben 2. Priorität: wichtig + weniger dringlich -> planen und rechtzeitig terminieren
  • Aufgaben 3. Priorität: wenig wichtig + dringlich -> Anzahl reduzieren/ Aufgaben abgeben

Setze einen positiven Fokus

Bleibe im Engelskreis, anstatt in einen Teufelskreis zu geraten.

Wenn du dich auf deine Stärken, Chancen, Lösungen, Hoffnungen und Stoz fokussierst führt das zu Optimismus und Motivation.

Frage dich, welche Ressourcen du hast.

  • Welche Stärken hast du?
  • Welche Möglichkeiten hast du?
  • Was hast du bisher erreicht?
  • Auf welche Unterstützer kannst du zurückgreifen?

Kannst du etwas verändern?

Ja –> Dann plane die Veränderung und setze sie um

Nein –> Love it, leave it or challenge it

Aufgaben, die du nicht ändern kannst, kannst du sein lassen, dich durchbeißen oder dir dabei Hilfe holen.

Dweck, 1991; Frey et al., 2006

Belohne dich selbst

In stressigen oder schwierigen Lebensphasen ist das besonders wichtig, auch wenn gerade dann keine Zeit dafür zu sein scheint. Es dient aber eben auch dazu, dich zu motivieren und dir dabei zu helfen mit Stress umzugehen.

Plane bewusst Zeit für dich ein, auch Zeit für körperliche Bewegung.
Als Empfehlung aus der Runde kam hier noch Meditation und der Hinweis auf Achtsamkeit.

Und zum Schluss

Trag dein Zeitmanagement auch in deinen Kalender ein und beachte das Pareto-Prinzip: 80% der Aufgabe werden in 20% der Zeit erledigt, die restlichen 20% sind das Feintuning, die 80% der Zeit beanspruchen. Mache dies wirklich erst am Schluss, um hier gegebenenfalls auch was wegzulassen – Perfektionismus lässt grüßen.

Decision Poker mit Frank Wulfes

Entscheidungen treffen ist nicht leicht, schon gar nicht, wenn sie im Team getroffen werden müssen. Wenn die Gruppe sich vorher zumindest darauf einigt mit welcher Methode die Entscheidung getroffen werden soll, gibt das dem Prozess ein wenig Struktur und hilft unnötige Diskussionen zu vermeiden.

Die Arbeitswelt wandelt sich, Systeme arbeiten zunehmend selbstorganisierter. Es wird eine immer spannendere und relevantere Frage, wer die Entscheidungen trifft. Auf diese Frage folgt die Frage, wie man Entscheidungen trifft. Welche Möglichkeiten habe ich zu entscheiden? Die zentrale Frage ist, WIE soll entschieden werden, wenn die höhere Macht einer höchsten Autorität zunehmend wegfällt.

Frank (Twitterprofil) ist Organisationsentwickler und hat sich mit der Systemtheorie befasst. Auf dieser aufbauend hat er die Desicion-Poker Karten entwickelt. Jede der sieben Karten steht für eine Entscheidungsmethode. Das „Spiel“ ist relativ simpel:

Nachdem das Thema, zu dem eine Entscheidung getroffen werden soll, allen Beteiligten vorgestellt wurde, wird mit diesen Karten abgestimmt. Jede Person hat ein Kartenset, überlegt welches der beste Weg für die aktuelle Situation ist und votet dafür mit der passenden Karte.

Die Diskussion soll sich dabei nicht auf die Metaebene verlagern, welche Methode die beste sei. Das Kartenset soll dahingehend unterstützen, ewige Diskussion durch einen pragmatischen Prozess zu ersetzen.

Die Idealgröße für selbstorganisierte Teams sind 4 -8 Personen, da funktionieren die Karten gut. Wichtig ist es, in den Dialog zu kommen. Das kann auch mit weniger Personen oder auch mit Schulklassen funktionieren.

Die Karten stehen kostenfrei zum Download zur Verfügung, sie können auch mit digitalen Tools, wie z.B. Mentimeter oder Miro, genutzt werden. Eine englische Version ist bereits in Planung.

Ausführliche Informationen zu Decison Poker und den Download-Link zu den Karten findet ihr auf der Webseite von Kurswechsel.

eLearning mit Sara Egenhofer und Julia Radtke

Um sich weiter zu bilden gibt es viele tolle Möglichkeiten. Der eLearning Bereich hat durch die Corona-Krise noch einmal besondere Aufmerksamkeit bekommen, so auch in der Session von Sara und Judith von DigistartPro (Twitterprofil), die mit uns in den Austausch über verschiedene Angebote und Erfolgsfaktoren gingen.

Begriffsklärung zu Beginn der Session. Digitales Lernen bezieht sich auf den Einsatz digitaler Medien zum Lernen und Lehren ohne dabei zwingend online zu sein. Digitales Lernen ist unglaublich vielfältig.

Ein paar Anregungen aus der Session

  • Udemy – eine freie Plattform, auf der jede/r Kurse anbieten kann, oft guter und günstiger Einstieg in Themen
  • Podcasts – gehen gut nebenbei, auch unterwegs
  • YouTube
  • Webinare

Eine Empfehlung zum Stichwort Lernvideos: Vorträge in die Kamera einsprechen ist keine gute Idee, ist ermüdend für die Zuhörenden. Optimaler sind Erklärvideos, aktiv etwas einzeichnen, Interviews, Laborbesuche, etc. Kreativität und guter Schnitt sind Erfolgsfaktoren für Videos. Optimal sind kleine Nuggets von maximal 3 Minuten

Es braucht gutes Storytelling und Interaktionen, um die Lernenden zu motivieren, dabei zu bleiben, ihnen das Lernen zu erleichtern und erfolgreich mit den eigenen Lernangeboten zu sein. Ein weiterer Faktor, der gerade im digitalen Lernen gut berücksichtigt werden kann, sind individuelle Lernwege. Ein multimediales Angebot kommt den unterschiedlichen Lerntypen entgegen, insbesondere wenn ich als Lernende wählen kann, ob ich ein Video sehe, ein Audio höre oder einen Text lese.

Das Ergebnis des Brainstorming aus der Session findet ihr in diesem Google-Doc.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Inspiration für Freelancer mit Christopher Schmidhofer

Eine Session mit dem Titel „Warum du Freelancer werden solltest“ ist durchaus einladend, wenn du dich mit dem Thema Selbstständigkeit befasst, vor allem zu einem wirtschaftlich brisanten Zeitpunkt. Ob die Session motivierend war? Das war zumindest die Intention von Christopher (Twitterprofil). Es wurde auf jeden Fall heiß diskutiert.

Die Session startete mit einer gewagten Hypothese von Wolfgang Kraus (Twitterprofil):

Freelancer sind Söldner und Opportunisten. Sie machen Dinge gegen Geld.

Wie steht es um die Werte von Freelancern? Weichen sie von diesen ab, wenn es um Geld geht? Setzen sie klare Grenzen? Eine Gegenthese von Volker Göbbels (Twitterprofil) bezieht sich auf den Vorwurf, den er sich oft anhören musste, nämlich, dass er sich zu sehr mit seinem Unternehmen identifiziere.

Deutlich bringt Kia Kahawa (Twitterprofil) auf den Punkt, wo ihre persönliche Grenze ist:

Ich kann Mülleimer, aber keine Autos.

Den Text über Mülleimer schrieb sie mit Leidenschaft, der über Autos hätte ihr Geld eingebracht, aber sie konnte ihn nicht schreiben.

Wie selbstbestimmt sind Freelancer denn nun wirklich? Geld ist immer ein Faktor, insbesondere wenn es mal knapp wird. Ist es also sicherer angestellt zu sein? Das Einkommen fließt zunächst einmal wie vereinbart, allerdings gibt es auch Kündigungsfristen, die diese finanzielle Sicherheit recht schnell beenden können.

Muss man als Arbeitnehmender IMMER tun, was Chefs sagen? Ein Teilnehmer erzählte, dass er schon einen Job verloren hatte, weil er eben nicht gemacht hat, was der Chef gesagt hat.

Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile. Scheinselbstständigkeit ist eine Falle, die Selbstständige bedenken müssen. Arbeitest du nur für einen einzigen Kunden? Kannst du Zeit, Ort und Art deiner Arbeit selbst bestimmen oder bist du weisungsgebunden?

Eine weitere Spannende These aus der Session, der gleich eine Gegenthese folgte:

Wenn du jung bist, gibt Gas als Freelancer.

Es geht hierbei vor allem, um finanzielle Ungebundenheit und ein geringes Risiko, weil zum Beispiel noch keine Kinder versorgt werden müssen. Allerdings kann es auch ganz anders aussehen, eine Teilnehmerin wurde nämlich als Mama Freelancerin, weil niemand sie mit einem kleinen Kind einstellen wollte.

Ein schönes abschließendes Fazit aus meinem Thread: Trau dich!

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Mein Fazit zu BarcampNight

Ich hatte eine Menge Spaß und habe viele neue Leute kennen gelernt, wenn auch nur virtuell. Schön war es, einige vom #Cowork2020 wieder zu treffen.

Twittern war echt gemütlich, der persönliche Kontakt etwas schwieriger, da es zumindest mir schwer fiel in den Diskussionen zu Wort zu kommen. Schön war, dass es sehr lebendige Diskussionen gab. Mein Ausweg ist dann zu twittern oder mal was in den Chat zu schreiben. Hierzu ergab sich eine interessante Diskussion auf Twitter. In der gemütlichen After-Runde konnte ich mich auch zu Wort melden und hatte noch einmal sehr viel Spaß – ohne diesen auf Twitter zu dokumentieren.

Die allgemeine Begeisterung schien groß und auch im Anschluss gab es zahlreiche Tweets und Gespräche. So sehr ich persönliche BarCamps liebe, würde ich mich freuen, wenn es zusätzlich auch weiterhin virtuelle Angebote gäbe, denn die Möglichkeit sich mit Menschen quer durch Deutschland bis hin nach Mallorca oder wo alle so remote stecken auszutauschen ohne Reisekosten zu haben, ist großartig!

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Mehr zur BarCampNight

Unter #BcNightDe findet ihr einige Tweets und hier eine gemeinsame Doku. Klickt euch einfach mal durch die Räume und nehmt ein paar inspirierende Gedanken mit, geht auch mit geringem Zeitaufwand.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Weitere Beiträge

Dieser Beitrag gibt nur EINEN kleinen Einblick in das wundervolle Event und da die oberste BarCamp Regal nach wie vor lautet über das BarCamp spricht man, gibt es auch weitere Beiträge und es folgen sicher auch noch welche:

Eine Übersicht sammelt Denny hier auf netzandwork.

Ein Blick auf den Schreibtisch von Ingrid Höhl

Heute sind wir zu Gast bei Ingrid Höhl. Herzlichen Dank, dass wir einen Blick auf Deinen Schreibtisch werfen dürfen.

Ingrid Höhl
(c) Ingrid Höhl

Steckbrief von Ingrid Höhl

  • Selfpublisher
  • Genre: Urban Fantasy
  • 2 veröffentlichte Romane
  • Debütroman: „Sanctuarium – Der Ruf der Zeitlosen“
  • arbeitet als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache

Wie dürfen wir uns deinen Schreibplatz vorstellen?

Ingrid Höhl: Ich habe ein sehr schönes Esszimmer, dort scheint die Sonne herein und ich habe einen Blick in den Garten, um meine Gedanken schweifen zu lassen. Ich sitze an einem kleinen Sekretär, den ich von meiner Mutter übernommen habe, und arbeite mit einem Laptop. Die Anfänge der Geschichte habe ich noch per Hand geschrieben, aber da das sehr zeitaufwendig ist, bin ich zum Tippen übergegangen. Gar nicht so einfach, sich dazu zu überwinden, wenn man das nicht gewohnt ist. Neben dem Laptop steht immer eine Tasse Tee und manchmal gibt es auch ein paar Kekse.

Wann findest du die Zeit zum Schreiben?

Ingrid Höhl: Ich wäre gern geordneter, aber ich bin ein ziemlich spontaner, chaotischer Schreiber. An freien Tagen schreibe ich gerne den ganzen Tag mit Pausen. Unter der Woche ist das schwierig. Manches nehme ich mit auf die Arbeit, wo ich es zum Beispiel mittags überarbeiten kann. Ansonsten muss ich abends schreiben. Wenn ich müde bin, fällt das schon einmal aus. Ideen sammeln kann ich auch recht gut, wenn ich auf dem Fahrrad sitze und zur Arbeit fahre. Dafür habe ich ein Notizheft dabei, in dem dann schnell stichwortartig alles erfasst wird.

Schaffst du es konzentriert nur an einem einzigen Schreibprojekt zu arbeiten?

Ingrid Höhl: Ich kann und will immer nur an einem Projekt arbeiten. Wenn man aber so lange an einer Geschichte schreibt wie ich jetzt an der Trilogie, dann passiert es öfter, dass neue Ideen auftauchen. Bisher konnte ich mich davon abhalten, sie weiter zu verfolgen. Sie werden aufgeschrieben und müssen dann warten. Wenn ich mit der Trilogie fertig bin, werde ich schauen, welche davon immer noch schreien: „Nimm mich!“

Was sind deine Motivation und Inspiration beim Schreiben?

Ingrid Höhl: Ich schreibe, weil es mir guttut. Es ist zu gleichen Teilen therapeutisch und magisch. Ich lasse mich gerne von mystischen Wesen, Orten und Zeiten inspirieren. Ob es jetzt Hexen, Meerjungfrauen, Götter oder Drachen sind, es gibt noch vieles, was ich gerne erforschen würde.

Sanctuarium ~ Ingrid Höhl
Sanctuarium (c) Ingrid Höhl

Wie gehst du beim Schreiben vor?

Ingrid Höhl: Da ich erst seit „Sanctuarium“ kontinuierlich an einem Projekt arbeite, kann ich nur von diesen Erfahrungen erzählen. Ich habe noch keine endgültigen Techniken für mich entwickelt. Ich bin noch am Entdecken und Ausprobieren. Bei „Sanctuarium“ steht der Anfang und das Ende fest. Dazwischen gibt es ein paar grobe Punkte, aber alles andere entwickelt sich, während ich schreibe. Ich plotte weder gerne noch gut. Oder anders formuliert: Ich habe schon lange geschrieben, bevor ich über die Idee des Plottens gestolpert bin. Meine Intuition und Kreativität sträuben sich gegen ein solches Korsett, obwohl ich ahne, dass ich damit wesentlich effektiver wäre. Aber Effektivität gehört nicht zu meiner Art des Schreibens. Auch wenn ich deshalb Abstriche machen muss, was zum Beispiel die Geschwindigkeit angeht, mit der ich Bücher veröffentlichen kann.

Was ich allerdings gerne nutze, sind Fotos aus dem Internet, um bestimmte Orte besser visualisieren zu können oder um leichter in Charaktere einzutauchen.

Welchen Tipp würdest du gerne anderen angehenden Autor*innen geben?

Ingrid Höhl: Viele Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht, aber in der Hauptsache gute Erfahrungen. Testleser waren die ersten, denen ich mein Manuskript in Rohform vorgesetzt habe. Das kann ich jedem angehenden Autor nur empfehlen. Wenngleich es nicht immer so ist, dass man ausführliche Kritik bekommt, hat man am Ende doch meistens einen Eindruck, ob das, was man schreibt, für ein breiteres Publikum interessant sein könnte. Außerdem möchte ich nicht mehr auf die Zusammenarbeit mit Bloggern verzichten. Man muss natürlich schauen, ob die Chemie stimmt, aber wenn es harmoniert, macht es großen Spaß, etwas zusammen auf die Beine zu stellen.

Selfpublishing ist ein Haufen Arbeit, aber wenn man gewisse Entscheidungen selbst treffen möchte, dann muss man ins kalte Wasser springen.

Erzähl uns bitte in drei Sätzen etwas über deine Santuarium-Reihe.

Ingrid Höhl: In „Sanctuarium“ geht es um Cassie, eine 16-jährige Schülerin, die feststellt, dass Engel und Dämonen tatsächlich existieren. Sie wird unfreiwillig in die Auseinandersetzungen verwickelt und muss sich fragen, was sie eigentlich ist. Die Engel halten sie für eine der ihren, sie selbst hat aber schon lange Albträume davon, den Weltuntergang zu verursachen, und die Dämonen rufen nach ihr.


Herzlichen Dank für das ausführliche Interview.

Hier findet ihr Ingrid Höhl online:

Facebook
Instagram

Alle Interviews der Reihe „Ein Blick auf den Schreibtisch“

In einem fremden Land ankommen

Neu in Deutschland ~ Mirjam Eppinga
Neu in Deutschland ~ Mirjam Eppinga

Diesmal habe ich ein ganz kurzes Buch in einfacher Sprache gelesen. So kurz, dass ich aufpassen muss, dass dieser Beitrag nicht länger wird, als die eigentliche Geschichte …

Aus Spaß habe ich die Zeit gestoppt. 3 Minuten und 16 Sekunden habe ich gebraucht, um diese Geschichte zu lesen. Reine Lesezeit, die Bilder habe ich mir im Anschluss nochmal angeschaut. Doch ich spreche Deutsch. Diese Geschichte ist geschrieben für Menschen, die gerade erst Deutsch lernen. Menschen, die eine andere Muttersprache haben. Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, um hier zu leben und unsere schwierige Sprache zu lernen.

Die Welt und ihre Sprachen

Menschen kommen aus den verschiedensten Gründen nach Deutschland oder verlassen Deutschland, um woanders neu anzufangen.

Wir leben noch immer in vielen kleinen Ländern mit vielen verschiedenen Sprachen und doch wächst unsere Welt zusammen. Wir können in wenigen Stunden überall auf der Welt sein, können übers Netz weltweit zusammen arbeiten und miteinander kommunizieren. Längst sind wir global, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen. Wir beschränken uns selbst mit den Grenzen in denen wir leben. Vielleicht macht uns die Weite der Welt auch Angst. Zu viel unbekanntes, zu viel, was wir nicht verstehen. Sprache ist eine wichtige Grundlage für Verständigung. Ich will damit nicht sagen, dass wir unsere Kulturen und Sprachen aufgeben sollen, aber offener werden für andere Menschen und ihre Ansichten.

In ein Land zu ziehen, dessen Sprache man selbst nicht spricht, ist eine Herausforderung.

Neu in Deutschland

Alicia ist 14 Jahre alt. Sie kommt aus Brasilien. Ihre Mutter hat einen deutschen Mann geheiratet und nun leben sie hier. Sie geht auf eine spezielle Schule, um Deutsch zu lernen.

Die Geschichte erzählt von Alicias ersten Tag, von Aufregung, Herausforderungen und riesigen Veränderungen. Für das junge Mädchen ist es ein guter Tag, auch wenn sie nicht viel versteht.

Freundlichkeit

Ein Lächeln hilft! Freundliche Gesten. Kurze Sätze und Geduld helfen Menschen dabei unsere Sprache zu lernen. Wir wissen nicht, was sie hergeführt hat, wissen nicht, welche Ziele sie haben. Ja, es gibt Verbrecher. In allen Nationen. Jeder einzelne ist es wert, ihm oder ihr freundlich zu begegnen. Ein Lächeln, eine nette Geste. Akzeptanz und Hilfe. Vielleicht bekommen wir dann ein Lächeln zurück. Vielleicht auch mehr. Niemandem nützt es anderen Menschen von vornherein mit Angst zu begegnen. Menschen, die zu uns kommen, brauchen eine Chance, Menschen kennen zu lernen. Nur durch Kontakt mit anderen kann man eine Sprache wirklich lernen. Nur durch Kontakt mit anderen kann man eine andere Kultur wirklich kennen lernen. Nur durch Kontakt mit anderen Menschen können wir ein neues Leben wirklich beginnen und glücklich werden.

Interessante Menschen kennen zu lernen kann so bereichernd sein, deinen eigenen Horizont erweitern, deine eigenen Grenzen lockern. Es lohnt sich ab und zu mal jemanden anzulächeln, egal ob mehr daraus wird oder nicht.

Fazit zum Buch

Eine für mich viel zu kurze Geschichte, aber eine wertvolle Geschichte für Menschen, die beginnen Deutsch zu lernen. Eine Geschichte, die ihnen Mut macht, aber auch Spaß macht zu lesen. Eine Sprache zu lernen braucht Zeit. Es braucht Menschen und Geschichten. Es braucht Geduld.

Ich hätte mir mehr gewünscht, hätte gerne mehr darüber erfahren, wie Alicia ihren Weg findet, ein neues Leben unter so kontrastreichen Bedingungen zu beginnen. Doch es ist alles drin, die Andeutung von Möglichkeiten, die Hoffnung, die Neugier und Menschen, die helfen möchten und viel wichtiger, sie kennen lernen.


Das Buch wurde mir von Spaß am Lesen Verlag zur Verfügung gestellt.

Neu in Deutschland (Link zur Verlagsseite mit Leseprobe)
Mirjam Eppinga
übersetzt von Susanne Ganser
Spaß am Lesen Verlag, 2018
Sprachniveau A1/A2
ISBN: 978-3-944668-90-1

Nachgedanken zum Thema Digitalisierung #CUT2018

#CUT2018 hat nichts mit Frisuren zu tun – es geht um den Cloud Unternehmer Tag vom 17. Januar 2018 zu dem Scoepvisio ins Kameha Grand Hotel in Bonn eingeladen hat. Mich interessierte das Thema und so war ich ohne mittelständisches Unternehmen zum ersten Mal dabei. Einige Nachgedanken zum Tag möchte ich mit euch teilen.

Input kam in den Vorträgen von folgenden Personen: Digitalisierungs-Minister (NRW) Dr. Alexander Pinkwart, Philipp Depiereux (etventure), Gregor Bieler (Microsoft), Jörg Haas und Michael Rosbach (Scopevisio), Christian Solmecke (Anwalt für IT-Recht)

Die folgenden Zeilen sind eine reflektierte Zusammenfassung der Punkte,  die ich für mich aus diesem Tag mitgenommen habe.

Auch wenn im Fokus des Tages mittelständische Unternehmen als Zielgruppe standen, geht es bei der Digitalisierung um ein Thema, das uns alle angeht.

Chancen nutzen

Die Digitalisierung ist da, wir können sie ignorieren und fürchten, aber sie geht davon nicht weg.

Stattdessen können wir die Chancen nutzen. „Keine Angst“ war eine häufige Aussage an diesem Tag.

Wir Deutschen haben Bürokratie perfektioniert und gerade in Behörden vollzieht sich der Change Prozess langsam. In Estland dagegen ist man schon viel weiter, dabei ist der Bürger immer der Besitzer seiner öffentlichen (bürokratischen) Daten und kann nachvollziehen, wer welche Daten eingesehen hat.

Dabei ist es mir persönlich wichtig und es kam auch immer wieder in der Vorträgen auf:

Es geht um die Menschen und es geht nicht ohne sie.

Digitalisierung kann nicht von oben (Chefetage) kommen, die Mitarbeiter müssen am Change Prozess beteiligt und mitgenommen werden!

Umdenken – zusammenarbeiten

Eine Chance der Digitalisierung ist es, gemeinsam an Zielen zu arbeiten und diese umzusetzen. Nicht jeder allein im geheimen Kämmerlein, sondern offen und aktiv im direkten Austausch mit Partnern und Kunden oder Klienten.

Change Prozess

Unternehmen und Menschen müssen umdenken und loslassen. Wenn doch alles irgendwie funktioniert fällt es schwer, Veränderungen herbeizuführen. Doch wird es auch langfristig laufen wie bisher?

Wie könnte der Veränderungsprozess ablaufen?

Schritt 1 – umdenken

Veränderung als Chance begreifen – keine Bewahrermentalität.

Schritt 2 – Ziele setzen

Mit langfristigen Zielen kurzfristige Freiheiten ermöglichen, bedeutet Raum für Ideenentwicklung und Ausprobieren schaffen

Schritt 3 – Digitaleinheit schaffen

Unabhängig vom Kernunternehmen eine Einheit schaffen, die wie ein Start-Up experimentieren darf.

Schritt 4 – Experimentieren

Ideen entwickeln und im Kleinen austesten.

Ideen, die gut funktionieren gehen zurück an das Kernunternehmen.

Schritt 5 – Veränderung

Die getestete Idee wird im Kernunternehmen implementiert …

Wo tut es denn weh?

Es stellt sich aber auch die Frage, was überhaupt verändert werden sollte. Hier kommt die Psychologie ins Spiel, denn es müssen die richtigen Fragen gestellt werden. Was sind die Schwerpunkte und Ziele? Wo will ich bzw. der Kunde (aus Perspektive der Unternehmensberatung) hin?

Hier liegen Psychotherapie und Unternehmensberatung eng beieinander, denn es muss die Frage gestellt werden:

Wo tut es denn weg? Wo ist der Leidensdruck?

Wenn der Schmerz klar ist, wenn klar ist, wo das Problem liegt und was das Ziel ist, dann können Ideen entwickelt werden.

Sinnvolle Ziele

Bei der Entwicklung selbst, egal ob es neue Produkte oder Konzepte sind, ist es wichtig, nicht zu groß zu denken, nicht zu viel auf einmal machen zu wollen. Genau hier liegt der Vorteil eines jungen Start-Up, es kann sich Perfektion gar nicht leisten. Ist daher schneller, kreativer und näher am Kunden. Unternehmen können aber auch von den Start-Ups lernen, insbesondere wenn sie kleine Experimentiereinheiten schaffen.

Kleine Unternehmen haben es leichter in der Digitalisierung?

Vielleicht, aber Gegenbeispiel gefällig?

Positive Einstellung

Ein tolles Statement von Ulrike Lüneburg vom Siegwerk ist:

Leidenschaft führt zum Erfolg!

Damit meint sie nicht nur die Chefetage, sondern alle Mitarbeiter!

Muss ich Social Media?

Müssen muss man gar nichts.

Interessanter Input zu diesem Thema kam vom Rechtsanwalt für IT-Recht Herrn Solmecke. Über seinen Youtube-Kanal hat er schon zahlreiche neue Kunden gewonnen.

Einen wertvollen Rat kann er aus der Erfahrung weiter geben:

Das professionelle Imagevideo war das teuerste Video, bringt aber nichts.

Erfolgreich sind dagegen die Beiträge, die Fragen beantworten, die die Massen aktuell interessieren.

Wir veredeln Themen des Tages um ein rechtliches Statement.

Digitalisierung privat?

Übrigens steht Phillipp Depiereux privat und beruflich an zwei Enden des Spektrums der Digitalisierung:

Mehr Informationen

Das war nur ein kleiner und persönlicher Einblick auf die Punkte, die ich von diesem Tag mitgenommen habe.

Der Tag war lang, das Angebot groß und ich verweise gerne auf weitere Informationen.

Der Veranstalter Scopevisio stellt z.B. auf dem Youtube-Kanal diesen Rückblick und weitere Videos zur Verfügung.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Berichte über die CUT 2018 aus ganz unterschiedlichen Perspektiven:

 

Center Cevice Unternehmensblog: Cloud-Unternehmertag – das Digital-Event in Bonn

Scopeviso Blog: Cloud-Unternehmertag 2018: Anders denken – Digital im Mittelstand

recht-Info: 6. Cloud-Unternehmertag am 17. Januar 2018 in Bonn – Kameha Grand Hotel 

 Cloud Computing Insider: Digitalisierung der Arbeit Chancen und Herausforerungen

IT-Zoom: Die Kräfte in der Cloud bündeln

Computerwoche: Scopeviso will mit Partnern Lücken im Angebot schließen

General-Anzeiger: Bonner Cloud Unternehmer Tag diskutiert Digitalisierung

Fazit

Unsere Zukunft ist digital.

Wir Menschen verändern uns stetig, wir entwickeln uns, das ist ein Teil von uns.

Doch wir können auch selbst bestimmen, wohin diese Entwicklung gehen soll.

Unsere Aufgabe ist es unsere digitale Zukunft aktiv zu gestalten, ein Teil dieser Veränderungen zu sein!

Digitalisierung mit und für Menschen!