Aller guten Dinge sind 3 Blogjahre

3 Jahre Blog Kleiner Komet

Es war einmal eine Idee und plötzlich sitze ich hier drei Jahre später. Ich habe noch so viele Ideen, die ich gerne umsetzen möchte. Heute werfe ich einen Blick zurück …

Tatsächlich hatte ich keinen großen Plan, als ich anfing zu bloggen. Über gelesene Bücher wollte ich schreiben und über Themen die mich interessieren. Irgendwie finde ich durch das Bloggen auch zu mir selbst. Mit jedem einzelnen Beitrag ordne ich meine Gedanken, reflektiere und bekomme neue Ideen.

Bücher, Bücher, Bücher

Wenn ich auf die letzten drei Jahre zurückblicke, stelle ich fest, dass ich immer mehr Bücher gelesen habe. Mein Leseverhalten hat sich tatsächlich ein wenig geändert. Es sind nicht nur mehr Bücher geworden. Es sind viele Neuerscheinungen dabei und damit verbunden lese ich seltener längere Reihen am Stück. Das Warten auf den nächsten Band quält mich, daher habe ich am liebsten abgeschlossene Reihen. Tatsächlich hat es auch seinen Reiz abwechslungsreich zu lesen und die Figuren nach einer Weile wieder zu treffen.

Unterwegs oder abends waren meine üblichen Lesezeiten früher. Inzwischen lese ich auch mal nachmittags, ohne das Gefühl zu haben faul zu sein. Es dient ja nicht nur der Entspannung, sondern ist ja auch für das Blog. Nicht nur für mich, sondern auch für den Autor bzw. Verlag, wenn es ein Rezensionsexemplar ist. Stress darf lesen nach wir vor für mich nicht sein, ist es auch nicht. Ich lese nach wie vor mit Begeisterung und lege wert darauf, dass das Buch zum Moment passt. Hin und wieder beginne ich eine Geschichte und lese sie erst später weiter.

offene Bücher kleiner Komet

Meine Aktionen

Mein Projekt Bücherschrank, jeden Monat ein Buch aus einem anderen Schrank zu lesen macht mir nach wie vor Freude. Eine Übersicht aller besuchter Schränke mit Verlinkung der Beiträge zu den gelesenen Büchern habe ich erstellt. Obwohl ich nun seit drei Jahren Nachrichten in den Büchern hinterlasse, habe ich noch nicht eine Rückmeldung erhalten. Das ist schade, aber ich gebe nicht auf. Irgendwann wird mir bestimmt jemand antworten.

Meine Klassiker-Challenge habe ich tatsächlich vernachlässigt, nachdem sich andere Challenges und der Erhalt von Rezensionsexemplaren ermöglicht hatten. Doch in 2019 habe ich bereits zwei Klassiker von der Liste gelesen, was bei dem bisherigen Status von drei gelesenen Büchern doch schon ein enormer Fortschritt ist. Die Beiträge sind vorbereitet, stehen aber noch aus.

Meine Wanderbücher basieren nicht auf meiner eigenen Idee, sondern wurden inspiriert von einer inzwischen leider inaktiven Bloggerin. Als viertes Wanderbuch ist 1984 gerade frisch auf Reisen gegangen und Trivid ist noch unterwegs. Eine Teilnahme an beiden Aktionen ist möglich bis sie wieder zurück sind.

Komets Wanderbuch 2: Exoridum ~ Komets Wanderbuch 4: 1984

Menschen und Erlebnisse

Früher gab es nur mich und die Bücher. Inzwischen stehe ich mit Verlagen und Autoren in Kontakt und das ist großartig. Mich erreichte eine Mail mit der Information zu einer Lesung. Ich informierte mich über das Buch, der Klappentext klang reizvoll und ich ging spontan hin, ohne zu ahnen, was mich großartiges erwartete und welche Folgen es haben würde. Es war die Release-Party zu „Palace of Glass“.

Überraschenderweise gehörte ich dort zu den wenigen Menschen, die niemand kannte, Buchblogger waren schließlich beim offiziellen Release auf der Leipziger Buchmesse dabei gewesen. Christine ist nicht nur eine wunderbare Autorin, auch ein sehr herzlicher Mensch. Sehr gerne nahm ich auch an der zweiten und dritten Release-Party teil. Über diese lernte ich einige Mitglieder der BUSC (Bonn University Shakespeare Company) kennen und besuchte zwei Aufführungen, eine Eigenproduktion und einmal Shakespeares Hamlet. Leider habe ich es zur Winteraufführung im Dezember nicht geschafft, meine Lieblingsschauspielerin Vanessa Basilio de Luca war aber auch nicht mit dabei.

Vanessa Basilio de Luca (l) und Christine Elizabeth Bernard (r)
Vanessa Basilio de Luca (l) und Christine Elizabeth Bernard (r) auf der Release-Party zu Palace of Fire

Reihe Leichter Lesen

Die erste Kooperation, die ich selbst initiiert habe ist die mit dem „Spaß am Lesen Verlag“. Dieser Verlag publiziert Bücher in leichter und einfacher Sprache. In meiner Blogreihe #LeichterLesen stelle ich zum einen Titel des Verlages vor und befasse mich zum anderen mit dem Thema Lesen lernen. Einige spannende Themen habe ich hierzu in Vorbereitung. Leider gelingt die Umsetzung nicht so schnell, wie ich es gerne hätte. Ausführlich über die Idee zu dieser Kooperation habe ich zu Beginn der Reihe berichtet.

Bücher in einfacher Sprache - Spaß am Lesen Verlag
Bücher in einfacher Sprache – Spaß am Lesen Verlag

Barcamps und Events

Neben Lesungen habe ich auch im vergangenen Blogjahr mehre Barcamps besucht. Die Nachberichte sind laut Statistiken besonders beliebt, zum einen kurz nach der Veröffentlichung. Sie werden aber auch zwischendurch regelmäßig aufgerufen. Zum anderen dann wieder im Vorlauf des nachfolgenden Barcamps.

Tatsächlich bin ich selbst überrascht, während ich diese Liste zusammen stelle. Mein Ticket für das 5. Barcamp Bonn habe ich bereits, mal sehen wie viele es in 2019 werden.

TCBRSA18 Bonn, Bonn.Digital
Bild vom Tourismuscamp mit Johannes von Bonn digital und Soledad, meine Twitter und Barcamp Freundin

Diesmal war ich auch zum ersten Mal bei der LitBlogCon in Köln dabei, meinem ersten Event für Buchblogger.

Zwei weitere spannende Events zum Thema Digitalisierung habe ich besucht. Das war zum einen der Cloud Unternehmertag in Bonn im Februar 2018. Diese Veranstaltung fand 2019 bereits statt. Leider war mir eine Teilnahme nicht möglich. Ein besonderes Highlight war die Digital 2018 zu der ich eine Einladung erhalten habe. Diese Veranstaltung war für mich sehr inspirierend. In Zukunft erwarten euch sehr wahrscheinlich weitere Beiträge zu digitalen Themen, der Gestaltung der digitalen Zukunft und dem digitalen Lifestyle.

DIgital2018, digitalrealZ
Irgendwann habe ich auch einen süßen Roboter

Eigene Geschichten

Als ich im Mai 2017 mit dem Blogroman startete, war meine Sorge, dass mir irgendwann nichts mehr einfällt oder ich mich verzettele. Doch auch wenn ich nicht in jeder Woche ein neues Kapitel schaffe, geht es kontinuierlich weiter mit der Urban Fantasy Geschichte in Bonn und Umgebung. Inzwischen sind 54 Kapitel online.

Die Adventskalendergeschichte habe ich 2018 Kathi überlassen. Mir hat der Advent mit Nora und Ella sehr gut gefallen, dass ich bereits weitere Geschichten mit den Schwestern angefragt habe.

Adventskalendergeschichte 2018

Danke

Ein Blog ohne Leserschaft wäre einfach ein Notizbuch. Ich danke euch allen für euer Interesse und eure Interaktionen auf Twitter, Instagram und Facebook. (Die Kommentarfunktion im Blog kommt sicher auch wieder, es stehen noch Überarbeitungen aus.) Ich danke allen, die meine Beiträge teilen und verlinken.

Als ich anfing zu bloggen war ich ganz entspannt, denn das liest ja eh keiner. Manchmal denke ich das noch immer, aber doch seid ihr da, das bedeutet mir viel!

Ein Augenblick für Immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit ~ Rose Snow
Eines meiner Bücher-Highlights aus dem letzten Blogjahr von meinem Lieblings-Autorinnenduo Rose Snow, der Titel „Ein Augenblick für immer“ passt für mich emotional zu diesem Beitrag.

Kleiner Komet auf dem Litcamp Bonn 2018

Das erste Bonner Literaturcamp war phantastisch! Ich habe viele nette Leute kennen gelernt und ganz viel Inspiration für mich mitgenommen.

Beinahe wäre ich zum diesjährigen LitcampBN18 nicht gegangen. Der Termin lag einfach blöd, einen Tag vor der großen Familienfeier … Vorbereitungswahnsinn und Barcamp, kann doch gar nicht funktionieren … Doch, es hat!

Das beste am Barcamp …

… sind die Menschen.

Und so habe ich einige Menschen wieder getroffen, manche zum ersten Mal persönlich, nachdem man sich bereits online begegnete. Andere ganz neu kennen gelernt und einige auch vermisst.

Es war interessant, denn einige Besucher des ersten Bonner Litcamp waren auch diesmal wieder mit dabei, aber auch viele zum ersten mal und es sind mir auch Menschen begegnet, die ich beim ersten Barcamp nicht hatte kennen lernen können. Ein Tag ist leider nicht genug für so viele mögliche gute Gespräche. Mit manch einem hätte ich gerne mehr Zeit verbracht.

Und weil die Menschen das beste am Barcamp ist habe ich mir diesmal besonders viel Zeit für Gespräche genommen, auch wenn es nicht gereicht hat. Daher hoffe ich einfach, dass wir in Kontakt bleiben und uns wieder sehen!

Ein Barcamp ist so vielseitig wie seine Teilnehmer, ebenso vielseitig sind die angebotenen Sessions. Doch besuchen kann man sie nicht alle … Daher ist es schön, sich über Tweets #LitcampBN18 und Blogbeiträge auszutauschen. Eine Linksammlung folgt am Ende.

Vom Schwinden der Aufmerksamkeit

Parallel zuhören, mich an der Diskussionsrunde beteiligen und nebenbei darüber twittern ist eine meiner Stärken.

Es macht mir einfach Spaß, aber wie kann das funktionieren? Echtes Multitasking gibt es nicht, es ist ein permanenter Wechsel der Aufmerksamkeit nötig. Es ist also nicht möglich gleichzeitig aufmerksam zuzuhören, aufmerksam zu twittern und auch noch mitzureden. Wie mache ich das jetzt trotzdem? Trainiert habe ich diese Fähigkeit im Studium. Während die Dozenten ihre Vorlesungen gehalten haben, habe ich eifrig mitgeschrieben. Dabei habe ich trainiert, den Schreibprozess möglichst zu automatisieren. Schnell schreiben können, war dabei hilfreich, die Schrift nicht immer leserlich und ganz ehrlich, die Notizen machten im Nachhinein nicht immer Sinn. Es besserte sich im Laufe der Jahre, vor allem auch die Filterung der Relevanz, was ich aufschreiben wollte. Inzwischen habe ich einige Barcamps besucht und der permanente schnelle Wechsel der Aufmerksamkeit zwischen tippen und zuhören, dabei auch noch denken, gelingt mir inzwischen ganz gut. Wichtig ist auch wirklich schnell hin und her zu switchen, nicht erst, wenn der Tweet fertig geschrieben ist, so verpasst man möglichst wenig,

Allerdings erfordert dies eine hohe Konzentration, die nicht permanent zur Verfügung steht. Pausen sind wichtig, entspannte Gespräche, ohne dabei zu twittern oder auch mal ein paar Minuten alleine zurückziehen und kurz abschalten. Beim Litcamp habe ich gemerkt, dass ich einige Fehler gemacht habe, sogar manchmal den Hashtag vergessen … Eine Kleinigkeit, die sich eigentlich relativ leicht vermeiden lässt … Hashtag auf Twitter suchen und diese Suche (am besten „neueste“ anzeigen lassen) einfach aktiv lassen. So werden stets die neuesten Tweets der anderen angezeigt (lese ich nur dann, wenn gerade jemand abschweift und etwas erzählt, was mich nicht so sehr interessiert). Aus dieser Ansicht heraus twittern, dann ist der Hashtag direkt mit im Tweet.

Es waren diesmal auch deutlich weniger Tweets, was aber auch an den Sessions lag, denn es muss Content sein, der in wenige Worte verpackt für Nicht-Anwesende interessant sein könnte.

Ich war schlicht nicht fit und so war es auch für mich nicht mehr so einfach gleichzeitig aufmerksam vor Ort und im Netz zu sein! Bei zweitägigen Barcamps merke ich übrigens auch, dass es am zweiten Tag schwieriger wird und die Pausen wichtiger sind! Es ist also eine Fähigkeit, die nicht unbegrenzt eingesetzt werden kann. Ein Läufer läuft auch nicht jeden Tag einen Marathon!

Vom Lesen langer Romane

Oliver hat einst viel und gern gelesen, sich auch von langen Texten nicht abschrecken lassen. Inzwischen ist es anders, er ist kurze Einheiten gewöhnt und ein ganzes Buch wird zu einer Herausforderung … Warum ist das so und wie kann man das wieder ändern? Das war die Motivation von Oliver und Sascha für die erste Litcamp-Session „Aufmerksamkeitsspanne“, mit der ich gestartet bin.

Ablenkung durch das Smartphone

Immer dabei, ein Griff, ein Klick und ganz schnell sind wir verloren in der Informationsflut …


Ein Tipp aus der Runde lautet, die Benachrichtigungen der Apps auszuschalten, um nicht bei jeder neuen Notification nach dem Gerät zu greifen, nur um festzustellen, dass es irrelevant war. Dafür besteht aber möglicherweise die Gefahr, noch schnell was nachzuschauen und sich in den Kanälen zu verlieren.

Hierzu passen die Erfahrungen von Cynthia, die sie auf webcare+ schildert. Lustigerweise habe ich Cynthia auf meinem letzten Barcamp kennen gelernt.

Meine persönliche Haltung zu dem Thema ist: Wir brauchen individuelle Filtermechanismen, keine digitalen, sondern in uns selbst. Was will ich sehen, wann will ich mir Zeit für die Messenger-Kommunikation nehmen, welche Themen interessieren mich wann. Habe ich Lust auf Bilder, kurze News, persönliche Updates, sachliche Informationen oder Zerstreuung. Je nach Bedürfnis kann man gezielt die Kanäle heranziehen, die dazu passen. Genau so kann man aber auch das Smartphone, den Laptop oder den PC einfach auslassen, Zeit mit Freunden oder der Familie verbringen. Auch dieses Vorgehen klappt nicht immer perfekt, aber das ist menschlich. Seien wir nicht zu streng mit uns selbst!

Einen Erfahrung aus der Runde fand ich ebenfalls interessant. Eine Teilnehmerin greift häufig nach ihrem Smartphone, was ihre Freunde negativ kommentieren. Sie checkt nicht ihre Nachrichten oder Social-Media-Kanäle, sie recherchiert. Sie ist unheimlich neugierig und hat das Bedürfnis, nach Antworten auf ihre Fragen zu suchen. Sie genießt es, dass sie nicht mehr wie früher, die Frage merken und später auf das Sofa klettern muss, um den Brockhaus vom Regal zu holen, bis sie möglicherweise eine Antwort auf die Frage findet. Dafür hat ihr Umfeld wenig Verständnis. Sie empfindet daher eher das Umfeld, weniger ihr Verhalten als problematisch. Sobald sie die Information gefunden hat, ist sie zufrieden und wieder aufmerksam für ihre Umwelt.

Insgesamt war es eine abwechslungsreiche Diskussion, aus der ich nur Teile und vor allem meine Gedanken zum Thema hier wiedergegeben habe.

Einen Roman wie einen Film schreiben

Die zweite Session bezog sich auf ein anderes Thema, war dafür aber sehr literarisch. Claus Vaske ist ein Autor von dem ich bislang noch nichts gehört, nichts gelesen habe. Vielleicht habe ich schon mal etwas von ihm gesehen oder einen seiner Texte mitbekommen, die er als Ghostwriter verfasst hat. Eigentlich ist Claus ja Drehbuchautor, u.a. war er schon an TV-Total beteiligt, nicht ganz mein Format, „7 Tage – 7 Köpfe“ schon eher, lang ist es her …

Seine Session über die Entstehung des Comedy-Romans war sehr interessant.

Wie Gustaf wurde, was er ist…
Mal sehen, was @ClausVaske über Gustaf zu erzählen hat pic.twitter.com/F3wfV5UgTu

Es war übrigens nicht seine Idee, einen Roman zu schreiben, sondern die einer Agentin. Er hat es dann einfach mal gemacht. Wie man Romane schreibt, davon hat er keine Ahnung. Wie man Comedy macht, das weiß er. Also hat er seinen Roman wie einen Film geschrieben, inzwischen seinen dritten, den über jenen Gustaf. Wie kommt er auf seine Ideen?

Ideen kommen zu dir, du musst sie nur erkennen!

Gerade das macht gute Comedy doch aus, finde ich, Szenen aus dem Leben und ein Protagonist, der sich dämlich anstellt, einer, dem viel misslingt und den Zuschauer oder Leser in seinem eigenen Selbstwert stärkt. So blöd wären wir doch nicht gewesen, oder? Falls doch, dann sind wir mit unserer Blödheit nicht alleine, auch prima.

Comedy braucht Chaos, erklärt uns Claus Vaske. Der Knackpunkt ist, den Protagonisten völlig gegen die Wand laufen zu lassen, bis zu dem Punkt, an dem sich das Publikum fragt:

Wie kommt der aus der Nummer wieder raus?

Dann muss noch einmal alles auf links gedreht werden. Der Protagonist läuft noch einmal von vorne los …

Das mit dem Laufen beginnt direkt nach dem Plot-Start, denn wenn die Story gezündet ist, laufen gute Figuren selbstständig los. Auch gute Nebenfiguren sind sehr wichtig, ihre Aufgabe kann sein, dafür zu sorgen, dass aus einem Drama Comedy wird. Sie können dabei helfen, die Hauptfiguren zu lenken, beispielsweise mussten bei „Gustaf“ für eine Szene die Kinder aus dem Haus geschafft werden. Da sie nicht freiwillig gingen, brauchte es Nebenfiguren mit passenden Argumenten …

Übrigens sind es insbesondere die Tweets zu dieser Session, die von Tippfehlern und fehlendem #LitcampBn18 – Hashatag wimmeln. Der Spuk von Gutsaf?

Wer dieser Gustaf ist? Ein Gespenst, wohnhaft in einer Villa, die von einer Familie neu bezogen wird. Gustav ist auch noch ein Alter Schwede und verantwortlich für eine Menge Chaos, Hauptfigur im dritten Comedy-Roman von Claus Vaske.

Auf Youtube habe ich einen Ausschnitt aus dem Roman gefunden, gelesen von Hella von Sinnen.

Local Heroes

Ein Bonner Barcamp mit zahlreichen Gästen von außen – Brainstorming zu lokalen Projekten sollte in einer eigenen Session stattfinden.

Es war eine verrückte Session, eine in der der Sessiongeber zwischendurch weglief … eine mit einer eigenen Vorstellungsrunde, aus der sich aber auch gleich kleine Netzwerke bildeten. In diesem Fall, war die Runde vielleicht keine kostbare Zeitverschwendung, sondern Teil der offenen Diskussion. Diese stockte nämlich nach der Runde kurz.

Dann kam die Idee, die hinter der Session lag, zur Sprache. Diese Idee finde ich interessant. Carmen (Webseite in Überarbeitung / Twitter) überlegt, eine lokale Plattform für Literatur auf der Kunstrasenbühne zu starten. Nicht, wie ich es im ersten Moment verstanden habe: einer sitzt auf der Bühne und liest, während auf der Fläche, wo sonst Platz für 10.000 Konzertbesucher ist, die Zuhörer sitzen. Nein, alle dürfen auf die überdachte Bühne, die im Lounge-Charakter gemütlich gemacht werden kann. Es wurden Ideen hin und her geworfen und ich glaube sie hat einiges mitgenommen. Wer sich angesprochen fühlt, melde sich gerne bei ihr. Angesprochen fühlen sollen sich ausdrücklich Menschen mit Leidenschaft, die „Texte aus der Schublade“ vor Publikum vortragen mögen.

Weitere Beiträge

Wie oben erwähnt, kann ein einzelner Barcamper nicht überall sein. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erlebt dieselbe Veranstaltung ganz individuell verschieden. In diesem Sinne empfehle ich euch bei den anderen ein wenig zu stöbern. Beiträge, die bereits erschienen sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit, dieser Beitrag entstand über mehrere Tage verteilt):

Eine vollständige Liste wird es auf der Veranstaltungsseite „LiteraturcampNRW“ geben.

 

Danke und bis 2019! Bis dahin lesen wir uns oder treffen uns sogar persönlich bei der ein oder anderen Gelegenheit.