Meine Woche KW33 in 2021

Rheinufer in Bonn
Rheinufer in Bonn

Was für eine Woche, privat war es spannend, aber jetzt ist alles klar und nächste Woche kann ich mich wieder mehr auf meine Projekte konzentrieren. Dann war da auch noch diese eine falsche Bewegung, die mir fiese Rückenschmerzen bescherte, die langes Sitzen am Schreibtisch unmöglich machte. Ich bin dankbar für meine neue Flexibilität, den Fokus entsprechend auch mal verschieben zu können. Jetzt muss ich diesen Schmerz nur noch loswerden.

Autorinnenleben

Während KometsZeitreiseProjekt bei Sabrina Schuh im zweiten Lektoratsdurchgang liegt habe ich mich KometsZwillingen gewidmet und sie überarbeitet. In einem ersten Durchgang habe ich festgestellt, dass ich entgegen meiner Erwartung doch nicht viele Szenen hinzufügen möchte.

Lehre

Wieder ging ein Modul zu Ende. Diesmal sieht es gut aus, dass ich einige der Studierenden in ein oder sogar zwei Kursen wiedersehen werde, mich würde das freuen und einige der Studierenden offenbar auch. Es gab positives Feedback, welches mich motiviert weiter zu machen. Im September habe ich keine Veranstaltungen, nur die Vorbereitung auf den Kurs im Oktober. Zusätzlich gilt es sich in den nächsten Wochen auch auf den Lehrauftrag an der Uni Bonn vorzubereiten. Ich darf erneut das Seminar übernehmen, mit dem alles angefangen hat, diesmal sogar beide Parallelkurse.

Bloggen

Gleich zweimal wurde ich diese Woche auf die Reihe Tod und Trauer angesprochen. Daher möchte ich es an dieser Stelle noch einmal betonen: Die Beiträge stammen nicht von mir, sondern meiner Mama, die als Weissewolke hier im Blog schreibt. Sie schreibt über ihre persönlichen Erfahrungen nach dem Tod meines Vaters im Sommer 2020. Es fließen auch weitere Trauer-Erfahrungen mit ein, sowie ihre Tätigkeit als Sterbebegleiterin. Diese Woche ist ein weiterer Beitrag erschienen, welcher sich um „besondere Tage“ dreht, den ersten eigenen Geburtstag, den Geburtstag des Herzensmenschen, sowie Feiertage wie Silvester oder Weihnachten. Es sind nicht nur die Tage selbst, die schwierig sind, sondern die Tage drumherum. Es gibt viele Arten zu Trauern, dazu gehört auch, schöne Momente zu schaffen, sich zu erinnern und neue Rituale zu finden. Heute wäre übrigens der 40. Hochzeitstag meiner Eltern gewesen.

Diese Woche gab es auch mal wieder einen neuen Beitrag von Kathi, sie hat über einen weiteren Band der Mythica-Reihe geschrieben. Auch von mir gibt es einen neuen buchigen Beitrag, ich habe „Nach oben führt auch ein Weg hinab“ von April Wynter als Tap-Story gelesen.

Habt ein schönes Wochenende!

Meine Woche KW32 in 2021

Zwischen zwei Bäumen hindurch sieht man ein altes Ziegelsteingebäude, davor eine bewachsene niedrige Mauer und eine Wiese
Am Bonner Rheinufer

Schon wieder eine Woche vorbei. Abwechslung und Planung standen diese Woche im Vordergrund.

Autorinnenleben

Ein Meilenstein ist erreicht! KometsZeitreiseProjekt ist zurück bei meiner Lektorin Sabrina Schuh. Das bedeutet nächste Woche startet die erste Überarbeitung von KometsZwillinge.

Für beide Projekte habe ich die Zeitpläne überarbeitet bzw. angelegt. Die Zeitreisen sollt ihr dieses Jahr noch zu lesen bekommen, die Zwillinge dann nächstes. Einen Lesungstermin unter Vorbehalt gibt es auch bereits, ein wenig Angst habe ich noch, dass es noch zu Verzögerungen kommen kann. So ein Buch zu veröffentlichen ist viel mehr als es nur zu schreiben.

Lehre

Zwei sehr unterschiedliche Lehrveranstaltungen gab es diese Woche. Einmal die Studierenden fix und fertig machen und sie beim nächsten Mal strahlen lassen, kann ich. Für mich waren beide Termine gut und ich hoffe es ist mir gelungen, Verwirrungen zu entwirren.

Selbstständigkeit

Am Mittwoch habe ich am Gründerforum der IHK Köln teilgenommen. Es ging um die ersten Schritte in die Selbstständigkeit, vor allem um den Businessplan bzw. Business Canva sowie Steuern. Da ich keine externe Finanzierung brauche habe ich bisher einen recht groben Plan, wie ich vorgehe. Die Referentin hat deutlich gemacht, dass ein Businessplan in erster Linie für Gründer sind, erst im zweiten Schritt für Investoren. Der Plan stellt neben der grundlegenden Entscheidung, ob man von der Idee auch langfristig leben kann, einen Fahrplan dar, an dem die Ziele auch gemessen werden können.

Das Seminar hat mich inspiriert, meine Planung für mich doch etwas detaillierter zu machen. So habe ich für meine Schwerpunkte, Autorin, systemische Beraterin und Storytelling Facilitator jeweils ein Business Canva erstellt und mir für alle Bereiche gemeinsam meine Umsatzziele angesehen. Das ist wie ich erwartet hatte alles andere als leicht, aber hilfreich und wichtig. Es steckt noch Arbeit in den Plänen, aber sie werden mir helfen zu beobachten, ob mein Konzept tragfähig ist und an welchen Schrauben ich nachsteuern muss.

Neu im Blog

Traurig aber wahr, diese Woche gab es nur einen neuen Beitrag, diesen in der Reihe „Tod und Trauer“. Weissewolke schreibt darüber, welchen Einfluss die Pandemie auf Krankheit, Sterben und Trauer bei meinem Papa hatte.

Habt ein schönes Wochenende!

Mein 2021 – Update II

Schriftzug "Mein 2021 Update 2" über Büchern zur systemischen Beratung, "Handbuch für Kinder- und Jugendbuc-Autoren" und Campbells Heldenreise
Mein 2021 – Update II

Es ist Anfang August und es gibt gravierende Veränderungen im Vergleich zum Plan vom Jahresbeginn, eine einschneidende und in anderen Bereichen aktiven Aufbau.

Job – eine Kündigung

Meinen Job als fachliche Schulassistenz habe ich zum 31. August 2021 gekündigt. Im ersten Update schrieb ich noch, dass ich daran noch nicht denken würde. Tatsächlich kam ich zu der Erkenntnis, dass das, was ich mir aufbauen möchte Zeit und Energie braucht, nebenbei funktioniert nicht, dafür jongliere ich zu viele Projekte.

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Kann ich es wagen, es finanziell riskieren? Für diese Frage ist es ein Vorteil einen Job zu haben, der nicht viel einbringt. Das erste finanzielle Ziel ist entsprechend niedrig und erreichbar. Sobald ich mir 1000 € netto auszahlen kann, stehe ich besser da. Der menschliche Faktor, der Blick auf den Klienten, die Suche nach dem richtigen Zeitpunkt war ein zentrales Thema dieser Entscheidung. Ein Wechsel nach den Sommerferien erschien mir dann die beste Lösung und es fühlt sich richtig an. Ich habe alles gegeben, wir haben gemeinsam sehr viel erreicht und nun wird es Zeit loszulassen.

Es ist ein seltsames Gefühl nach den Ferien nicht zurück in die Schule zu gehen, aber auch ein befreiendes. Die Klasse und die beiden Klassenlehrenden sind mir sehr ans Herz gewachsen, ich werde sie vermissen.

Vor den Ferien habe ich mich nicht verabschiedet, es war unklar, ob ich im August noch einmal wieder kommen werde. Inzwischen ist klar, dass ich nicht nur genügend, sondern sogar zu viele Stunden habe, die mir ausgezahlt werden. Das ist auch der Grund, warum ich das Update nicht bereits im Juli geschrieben habe, obwohl die Kündigung bereits durch war. Es wird hoffentlich noch eine Gelegenheit geben, mich persönlich von der Klasse zu verabschieden. Für den ersten Schultag habe ich einen kurzen Brief geschrieben.

Dozentin für Psychologie

Die Lehre ist ein Pfeiler, der bereits gut läuft, der mir den Mut gemacht hat, mich voll auf die Selbstständigkeit einzulassen. Es bestehen weitere Lehraufträge für Oktober bis Dezember 2021 am virtuellen Campus der IU und einer für das Wintersemester 21/22 an der Universität Bonn.

Aktuell empfinde ich die Lehrtätigkeit auf vielen Ebenen bereichernd, ich vertiefe die Themen für mich selbst, lerne mit und von den Studierenden. Ich bin froh, dass sich letztes Jahr eine Chance in diesem Bereich ergeben hat und ich sie ergriffen habe.

Storytelling Facilitator

Monatelange Vorbereitungen führen nun zu den ersten Workshops, die auch gebucht werden können. Hierfür muss ich mich noch intensiver mit dem Thema Marketing auseinander setzen, damit das Angebot auch gesehen wird.

StoryUp Your Artefact

Eine Symbiose zwischen Kund und Geschichten, ist die Basis eines Event-Konzeptes, welches ich gemeinsam mit Astrid Nierhoff und Mélina Garibyan (Story Atelier) umsetze. In unserer virtuellen Galerie präsentieren wir Kunstwerke, die zur Inspiration werden. Es braucht keine Kunstexpertise, um sich auf dieses Erlebnis einzulassen. Es geht darum gemeinsam in kleinen Gruppen, die Werke zu betrachten, wahrzunehmen und zu spüren, was sie bei euch auslösen. Nach einem kurzen Input über gute Geschichten geht es in eine individuelle Kreativphase, die in einem gemeinsamen Story-Circle endet, einem Feuerwerk an Geschichten und dem Erleben, der eigenen Fähigkeit Geschichten zu erzählen, die in uns allen schlummert.

Die nächsten Termine finden am 20. August und 16. September online statt und sind über den Pretix-Shop buchbar.

Mit Geschichten begeistern

Unter diesem Titel lief mein erster kostenfreier Workshop in Kooperataion mit Netz and Work. Du bist begeistert von einem Thema? Dann ist eine gute Geschichte das, was dir helfen kann, mit dieser Begeisterung andere anzustecken. Konzentriere dich nicht nur auf die Fakten, lass auch Emotionen zu und erreiche dein Gegenüber mit allen Sinnen. Im ersten Workshop lautete die übergeordnete Frage: „Was machst du eigentlich?“. Es wird bald weitere Workshops dieser Art geben mit einer Variation der Frage.

Autorin

Es ist zu einem zentralen Bestandteil meines Tages geworden, mit dem Schreiben zu beginnen. Das tut mir gut und macht mich sehr glücklich. Die Überarbeitung lege ich teilweise auch in den Nachmittag. Wo stehe ich in meinem Autorinnenleben?

Auf der Zielgeraden der Veröffentlichung von KometsZeitreiseProjekt. Ein Veröffentlichungsdatum kann ich euch leider noch nicht verraten, aber es wird hoffentlich bei einigen Kindern unter dem Weihnachtsbaum liegen. Ein Buch zu schreiben ist eine Sache, es zu veröffentlichen eine Menge Arbeit. Mit Sabrina Schuh und Mary Cronos habe ich ein starkes und erfahrenes Team an meiner Seite, auch wenn Mary ein wenig an der Aufgabe verzweifelt, ein Kinderbuch zu illustrieren und nicht zu viele Details zu zeichnen. Fotorealistisches Zeichnen ist ihre Stärke. Geduld etwas, was dieses Projekt aktuell braucht.

In der Zwischenzeit habe ich auch meinen ersten Band der Elfenprinzessin beendet, das Projekt, welches für die Zeitreise pausieren musste. Noch immer sage ich: Es ist komplex. Inzwischen existiert also die Vorgeschichte, welche ich im NaNoWriMo 2020 verfasst habe und der erste Band. Dennoch blicke ich bei diesem Projekt noch nicht in Richtung Veröffentlichung. Das große Ganze gilt es zunächst weiter zu entwickeln, um entsprechend sicher zu sein, dass die Fäden im ersten Teil sauber aufgespannt sind, die ich später brauchen werde. Es wird nicht in der Schublade verschwinden und sich auch nicht von den Kinderbuchprojekten aufhalten lassen.

KometsZwillinge ist ein neues Kinderbuchprojekt, welches sich frech gemeldet hatte, während ich darauf wartete, dass KometsZeitreiseProjekt aus dem Lektorat zurück kommt. Was soll ich sagen? Die Zwillinge haben sich frech dazwischen gedrängt und der erste von zwei Teilen ist geschrieben. Hierzu gibt es eine Veröffentlichungsabsicht, einen Plan der nächsten Schritte. Einer davon wird im Herbst die Suche nach Testlesenden sein. Falls du Lust darauf hast, melde dich gerne und lass dich von der Magie der Geschichte verzaubern.

Systemische Beratung

Die Weiterbildung zu systemischen Beraterin am IF Weinheim läuft großartig und aktuell beschäftige ich mich damit eine Webseite zu erstellen, um Onlineberatung anzubieten. Langfristig soll die Tätigkeit als systemische Beraterin das Herzstück meiner täglichen Arbeit sein.

Der Begriff Beratung ist ein wenig irreführend, denn es handelt sich mehr um eine Prozessbegleitung, als darum, Ratschläge zu erteilen. Das schöne an der systemischen Grundhaltung ist die feste Überzeugung, dass die Lösung für ein Problem, bereits im Menschen selbst liegt. Mit kreativen Fragen und systemischen Methoden kann ich Menschen unterstützen, eine neue Perspektive auf die Situation zu gewinnen und andere Möglichkeiten zu erkennen. Wir können gemeinsam neue Wege entdecken, ich kann dich ein Stück des Weges begleiten, den du selbst gehst.

Dieses Bild des Weges wird zentral auf der Webseite sein. Der Auftrag für die Grafik liegt bereits bei Mary Cronos.

Fazit am 03. August 2021

Es passiert viel aktuell, innerlich und äußerlich. Ich bin einen großen Schritt gegangen, das ist aufregend und beängstigend, eine große Chance. Natürlich kann das alles scheitern. Dann habe ich es versucht, denn genau das ist es, was ich wirklich machen möchte. Diese starke Motivation hilft mir hoffentlich durch die anstehenden Herausforderungen. Wie ich tatsächlich Menschen von mir und meinen Angeboten überzeuge und sie mich auch für meine Arbeit bezahlen ist ein wiederkehrender Gedanke in meinem Kopf, den ich nicht so klar beantworten kann. Ich werde es herausfinden. Der Wunsch andere zu inspirieren und zu begeistern ist stark.

Meine Woche KW30 in 2021

Gameboy und Haribo Frösche

Wenn am Ende der Woche noch viel Arbeit übrig ist, so ungefähr lautete mein Guten-Morgen-Tweet am Freitag.. Das war unfair, denn es klang als sei ich faul gewesen, dabei habe ich wirklich viel gemacht. Tja, übrig ist dennoch einiges und ich werde wohl am Wochenende noch was tun müssen.

Autorinnenleben

Hier gibt es gleich mehrere Meilensteine zu berichten!

KometsZwillinge

Am Montag habe ich das kleine Wörtchen „Ende“ unter das Manuskript gesetzt. Ich bin sicher, dass es noch ein paar ergänzende Szenen in der Überarbeitung geben wird. Irgendwie sind meine Figuren sehr brav dem Plot gefolgt, ich hatte doch noch ein wenig was mit der Geschichte darstellen wollen … Wir werden sehen. In der Überarbeitung kann noch viel passieren.

Einen groben Zeitplan für die nächsten Schritte habe ich bereits aufgestellt, mal sehen, wie das laufen wird. Eine große Frage steht noch im Raum: Kann ich den zweiten Teil schreiben, ohne eine Recherchereise zu machen? Reisen ist ja gerade nicht wirklich ratsam.

KometsZeitreiseProjekt

Der Fokus kann also jetzt wieder voll und ganz zum Zeitreiseprojekt wandern.

Lektorat

Das ist verdammt anstrengend. Sabrina ist unglaublich streng zu meinem Text, was ja gut ist. Also schleife und poliere ich, prüfe die Kommentare und Verbesserungsvorschläge und suche nach passenderen Worten. Es fühlt sich an, als sei mein Wortschatz viel zu klein.

Lesung

Den ganzen Tag über war ich furchtbar aufgeregt, als es dann los ging, war ich einfach glücklich. Es hat so viel Spaß gemacht mit Mary und dem Chat zu plaudern. Mit dabei mein uralter Gameboy und ein Tellerchen mit Haribo-Fröschen. Warum? Sie spielen eine Rolle in Komets-Zeitreiseprojekt.

Mary hat gezeichnet, ich habe gelesen und es war schön, sie immer wieder lache zu hören. Bisher kannte sie eine mündliche Zusammenfassung der Geschichte, sowie kleine Szenenausschnitte, die sie illustrieren sollte. Der gelesene Text ist noch nicht final, schließlich befinde ich mich mitten im Lektorat, gewagt, aber es geht ja um die Story und die wird bleiben.

Dann habe ich einiges erzählt über die Entstehung, die Idee und den langen Prozess der Veröffentlichung. Diese Geschichte zu schreiben, hat glaube ich die wenigste Zeit eingenommen und damit rechne ich auch bei den Zwillingen. Die eigentliche Arbeit beginnt nach dem Wörtchen „Ende“.

Die Sache mit der Uhrzeit war eine echte Herausforderung. Tagsüber habe ich mich viel ausgeruht um abends fit zu sein. Das Adrenalin hat auch geholfen, aber als es dann so gegen 23 Uhr ging und das Gespräch sich in eine Richtung entwickelte zu der ich nicht mehr viel beitragen konnte: Pokémon (ausgelöst über das Gameboy Thema), kam die Müdigkeit schlagartig. Ich überwand sie und war wieder wach, als ich ins Bett gehen konnte.

Noch ist der Art & Books Stream auf Marys Twitch-Kanal nachzusehen, falls ihr es verpasst habt.

Lehre

Kaum habe ich den letzten Kurs diese Woche verabschiedet, beginnt nächste Woche schon der nächste. Genau das ist einer der Punkte an denen noch Arbeit übrig geblieben ist. Rechnung stellen und die neue Lehre vorbereiten. Es wird ein spannender Wechsel.

Außerdem kam eine positive Evaluation zu einem vorherigen Kurs, die mich sehr gefreut hat.

Ich habe an den Vorlesungen von Frau Braun immer mit viel Freude teilgenommen. Bei ihr fühlt man sich gut
aufgehoben.

Auszug aus der Evaluation

KometGoesSystemisch

Ein Grund, warum viel Arbeit übrig geblieben ist: Donnerstag und Freitag hatte ich zwei Supervisionstage, online bei Jens Förster. Es war eine spontane Anmeldung gewesen, als die Mail kam, Jens würde eine Onlinesupervision anbieten. Blick in den Kalender, da steht nichts – die vielen Aufgaben standen dort nicht eingeplant. Es hat sich gelohnt, denn ich schätze Jens als Dozenten und Supervisor sehr.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich gerade in Onlineveranstaltungen, kleinere Gruppen sehr schätze. Es waren mir zu viele Menschen im virtuellen Raum. Und doch würde ich sagen, habe ich für mich einiges mitgenommen. Spannend war, dass es sich nicht um eine übliche Supervision handelte, sondern eine Lehrsupervision. Entsprechend gab es vier Rollen im Raum. Jens den Dozenten bzw. Lehrsupervisor, dann vier Supervisorinnen in Ausbildung, die auch die Supervisionen übernommen haben, unterstützt von Jens. Zusätzlich gab es die vier Falleinbringenden, die es zu supervidieren galt und schließlich Menschen, wie mich, die einfach teilnahmen. Einfach teilnehmen bedeutet nicht passiv zuzuhören, es gibt genügend Aufgaben, auch aktiv mitzuarbeiten.

Ein komplexes System mit vielfältigen Persönlichkeiten, die sehr unterschiedliche berufliche Hintergründe mitbrachten. Es war spannend.

Webseite

Wie halte ich meine Illustratorin davon ab, meinen Auftrag fertig zu bekommen? Ich gebe ihr einen neuen. Am Mittwoch war ein Mary-Tag, denn wir haben nicht nur abends zusammen gestreamt, sondern auch nachmittags ein Meeting gehabt, um die Grafik für meine Webseite zu besprechen. Es ist eine Freude mit Mary zusammen zu arbeiten, ihre Ideen sind wundervoll und sie hat eine charmante Art aus meiner Grundidee was richtig gutes zu machen, mich dabei auch davon zu überzeugen, warum ein Grundgedanke nicht so funktioniert, wie ich mir das gedacht habe.

Storytelling

Ich habe einen Auftrag! Wie funktioniert Akquise? Indem man Menschen erzählt, was man tut, diese begeistert sind und dich buchen. Klingt simpel, oder? Ist es aber gar nicht, aber so bin ich zu meinem ersten Workshopauftrag bei einem Unternehmen gekommen. Jetzt gilt es, das Konzept zu erstellen, die Basis habe ich ja bereits. Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen.

Für StoryUp Your Artefact könnt ihr euch für den 20. August und 16 September weiterhin anmelden.

Neu im Blog

Hatte ich Besserung gelobt, mehr eigene Beiträge zu schreiben? Viele haben mich mal gefragt, wie es mir gelungen ist, beinahe täglich neue Beiträge zu veröffentlichen. Die Antwort auf diese Frage hätte ich gerade selbst gerne. Ich glaube, das war, bevor ich wieder mit dem Schreiben angefangen hatte …

Der Beitrag meiner Mama aus der Reihe Tod und Trauer scheint diese Woche besonders beliebt zu sein, zumindest auf Twitter. Es geht um ein sehr schönes Thema, eines, dass mir einen süßen kleinen Elefanten beschert hat, den sie mir aus einem Pullover meines Vaters genäht hat. Lest selbst ihren Beitrag zu Kreativität in Trauerzeiten.

Habt ein wunderbares Wochenende!

Meine Woche KW29 in 2021

Ohne Filter - der graue Himmel heute früh - wie viel Unwetter wird es heute geben?
zu sehen: grauer Himmel hinter einem Baum.
Ohne Filter – der graue Himmel heute früh – wie viel Unwetter wird es heute geben?

Letzte Woche gab es keinen Wochenrückblick. Tatsächlich hatte ich ein paar Zeilen geschrieben, die mir nicht veröffentlichungswürdig erschienen. Nachdem es bereits seit Montag viel geregnet hatte, kam es Mittwoch Abend zum Starkregen, der eine unfassbare Katastrophe auslöste. Das Wasser in unserem Keller ist dagegen nicht wirklich erwähnenswert, es überschattet aber doch alles andere auch diese Woche noch. Es fiel mir schwer mich diese Woche auf andere Themen zu konzentrieren und doch gibt es auch anderes zu berichten.

Wasser

Wir haben im Keller einen Büroraum und zum Glück saß mein Mann unten am Schreibtisch. Zum Glück war genau das die Stelle an dem Wasser sich seinen Weg durch den Boden fand. Er bekam nasse Füße und das war der Anfang, der Anfang eines sehr langen Abends, Wasser schöpfen und den Raum leer räumen.

Uns ist nichts passiert. Durch das frühe Bemerken konnten wir verhindern, dass das Wasser wirklich hoch stieg. Aktuell herrscht in unserem Wohn-/Esszimmer ein Kartonchaos und wir wissen noch nicht, ab wann wir den Raum renovieren und wieder einrichten können.

Es war und ist anstrengend, ermüdend und wir machen uns Sorgen. Wir machen uns aber auch große Sorgen, um die Menschen aus der Umgebung im Ahrtal und Rhein-Erft-Kreis. Die Bilder und persönlichen Geschichten sind erschreckend. Mir fehlen noch immer die Worte.

Autorinnenleben

Am Donnerstag Morgen nach dem Starkregen stand ich auf, kämpfte mich durch das Chaos bis zu meinem Notebook. Wir hatten unsortiert Dinge einfach in den Raum gestellt. Ich machte mir ein wenig Platz auf dem Esstisch, auf dem auch Dinge aus dem Keller standen. Dann ignorierte ich das Chaos und begann zu Schreiben, nicht viel, nur eine kleine Szene, aber ich brauchte das, bevor ich mich dem Chaos und dem Keller widmen konnte. Natürlich war ich vorher im Keller gewesen und hatte nachgesehen, ob der Boden erneut nass war, war er nicht, also konnte das Problem warten. Später habe ich mich diesem voll und ganz gewidmet.

KometsZwillinge

Dieses Projekt entwickelt sich richtig gut. Ich stehe inzwischen bei 30.194 Wörtern. Teilweise habe ich in dieser Woche noch eine zweite Schreibeinheit nach dem Frühstück angehängt, weil die Geschichte unbedingt geschrieben werden wollte. Eine Szene entstand abends auf dem Smartphone, eigentlich hatte ich ja schlafen wollen.

KometsZeitreiseProjekt

Auch hier geht es weiter Sabrina hat mir den ersten Teil des Lektorats geschickt, übrigens an jenem Donnerstag Morgen, als ich mich zuerst ans Schreiben setze. An die Überarbeitung habe ich mich dann erst ab Montag gesetzt. Wahnsinn, was sie alles entdeckt hat, kleine Logikfehler, meine Lieblingswörter, die ich zu häufig verwende. Und unglaublich viele gute Hinweise, um den Text zu verbessern. Unter anderen Umständen wäre ich in der Überarbeitung sicher schon weiter, aber ich hoffe, dass ich da in der nächsten Woche gute Fortschritte machen werde und der Prozess gut voran kommt.

Live Auf Twitch bei Mary

Nächste Woche Mittwoch, am 28. Juli habt ihr endlich die Chance mehr über KometsZeitreiseProjekt zu erfahren. Ich werde ab 21 Uhr bei Mary Cronos live auf Twitch in ihrem Format Arts & Books zu Gast sein. Ganz zu Anfang hatte Mary noch Zeichenstreams ohne Gäste und beschwerte sich, dass sie kaum zum Zeichnen kam, während sie mit dem Chat plauderte. So kam mir auf dem Weg ins Bett die Idee, sie bräuchte einen Gast, jemand der liest und ihr Zeit verschafft, zu zeichnen. Inzwischen hat sich das Format etabliert, leider habe ich es lange nicht mehr gesehen, weil Mary eben gerne spät streamt. Wird eine Herausforderung für mich, am Mittwoch wach und munter dabei zu sein …

In diesem Art & Book Stream dreht sich jedenfalls ALLES um KometsZeitreiseProjekt, denn Mary illustriert das Buch für mich. Ich bin selbst sehr gespannt auf diesen Abend und hoffe ihr seid mit dabei.

Storytelling

Letzte Woche hätte es News gegeben, aber auch mit Verspätung sind es noch gute Neuigkeiten.

Es gibt neue Termine für StoryUp Your Artefact! Ein gemeinsamer Storytelling-Abend, den ich in Kooperation mit Astrid und Melina vom StoryAtelier anbiete. Es ist eine wunderbare Symbiose zwischen Kunst und Geschichten, die auch Menschen wie mich, die bisher wenige Berührungspunkte mit großen Kunstwerken hatten, begeistert. Kunst kann eine wundervolle Inspiration sein, etwas in uns berühren. Eine weitere starke Inspirationsquelle ist der Austausch mit anderen. Beide Elemente nutzen wir in unserem Angebot. Wenn du Lust hast, melde dich jetzt über Pretix für einen der beiden Termine an, in denen wir uns dem Thema Fenster widmen werden.

Über den ersten StoryUpYourArtefact Workshop habe ich neulich bereits ein bisschen was erzählt.

Lehre

Hätte es das Problem mit dem Wasser nicht gegeben, wäre der aktuelle Lehrauftrag bereits wieder beendet. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, den Termin vom letzten Donnerstag abzusagen und nächste Woche dran zu hängen. Gemeinsam mit meinen Töchtern hatte ich bereits einen Notfallplan entwickelt, mich oben in einem ihrer Zimmer hinzusetzen und von dort die Lehre zu halten, aber ich war so kaputt, dass hätte wenig Sinn gemacht. Außerdem besagte die Wettervorhersage am Vormittag noch, es würde am Abend erneut regnen …

KometGoesSystemisch

Ich stecke mitten in der Planung der Webseite. Auch hier hätte ich schon weiter sein können … aber es geht voran. Nächste Woche habe ich ein Meeting mit Mary, die mir auch für die neue Webseite eine Grafik basteln wird. Die Grafik auf der Startseite und das Kleiner Komet Logo stammen auch von ihr.

Ansonsten bin ich gerade schrecklich nervös. Wird das so klappen, wie ich es mir vorgestellt habe oder werden sich meine alten Ängste bewahrheiten und niemand mein Beratungsangebot annehmen. Diese Angst bezieht sich auch auf die anderen Projekte, dieser Satz „Warum sollte mich jemand bezahlen“, spukt noch irgendwo in meinem Kopf.

Familie

Diese Woche haben wir meine Mama zum Notar begleitet. Sie hat das Mehrfamilienhaus verkauft, welches drei Generationen der Familie meines Vaters gehörte. Meine Großeltern haben alle drei Wohnungen bewohnt, einiges umgebaut und ich habe dort viel erlebt. Die letzten Jahre haben meine Eltern dort gelebt, bis meine Mama jetzt wieder hier in meine Nähe zurück gekehrt ist.

Noch einmal vor diesem Haus zu stehen, war ein bewegender Moment, aber es ist gut so wie es ist. Eine alte Luftaufnahme, die gerahmt im Esszimmer meiner Großeltern gehangen hat, habe ich als Erinnerung. Das Haus selbst ist in guten Händen beim Sohn meines Patenonkels, dem besten Freund meines Vaters aus Kindertagen. Ich bin sehr glücklich, dass er und seine Lebensgefährtin es übernommen haben.

Als wir dann nach Hause fuhren, hatte ich das Gefühl, nie wieder an diesen Ort zurück zu kehren. Die Zeit wird zeigen, ob dem so sein wird. Die Erinnerungen nehme ich mir mir.

Neu im Blog

Gestern ist endlich mal wieder ein buchiger Beitrag von mir erschienen und ich möchte euch „Was Preema nicht weiß“ wirklich sehr ans Herz legen, auch wenn ich euch nicht viel zu dieser Geschichte verrate, es würde den ganzen Spaß verderben .

Auch in der Reihe „Tod und Trauer“ gibt es neue Beiträge. Hier mag ich euch besonders den Beitrag von letzter Woche ans Herz legen, in dem es um die Frage Sterben zu Hause oder im Hospiz geht. Ich bin froh, dass mein Papa die Möglichkeit hatte zu Hause zu bleiben, was uns viel Zeit geschenkt hat, um Abschied in vertrauter Umgebung zu nehmen. Insbesondere die letzten Tage haben meiner Mama aber auch viel abverlangt. Es ist keine leichte Entscheidung.

Habt ein schönes Wochenende!