Das erste von 5 Jahren – Lesechallenge

Mainacht 2017 – das erste Jahr ist um

Unglaublich meine Idee 50 Klassiker in 5 Jahren zu lesen, ist bereits ein Jahr her. Ende April hatte ich mich dazu entschlossen und damit ich mir das Datum gut merken kann, habe ich mir die Mainacht 2021 als Deadline gesetzt.

Schnell hatte ich Mitstreiter für die Idee begeistert, die zeitgleich ihre eigenen Challenges gestartet haben.

Weißewolke liest ebenfalls 50 Klassiker. Kathi und Drachenreiterin wurden kreativ und lesen jeweils 50 Debütromane bzw. 50 Drachenbücher. Wir alle haben unsere Listen zusammen gestellt und mehr oder weniger viel davon bereits gelesen. Es wird Zeit für die Wahrheit und ein kleines Zwischenfazit.

Statistisch liegt die Empfehlung bei 10 Büchern pro Jahr, eines im Monat und dabei bleiben 2 Monate Puffer …

And the Winner is …

Weißewolke mit 13 gelesenen Büchern!

Herzlichen Glückwunsch!

Weißewolkes Rückblick

Ein Jahr Challenge! Ich freue mich, dass ich dabei bin. 13 Bücher habe ich geschafft und es waren Bücher dabei, die ich sonst nie gelesen hätte. Mein persönliches Highlight zu bestimmten ist schwierig. Mein Lieblingsbuch war eindeutig „Wuthering Heights„, aber ein Highlight wäre vielleicht eher noch „Die Welle“, weil es mich gefesselt, berührt und geschockt hat.

Es waren viele schöne Bücher dabei und eigentlich keines, durch das ich mich quälen musste und es liegt noch viel Spannendes vor mir.

Drachenreiterins Drachenbücher

Drachenreiterin hat ebenfalls das Etappenziel mit 11 Büchern erreicht.

Drachenreiterins Rückblick

* – *Ich freue mich, dass ich im ersten Jahr der Challenge 11 Bücher gelesen habe. Es hat Spaß gemacht in meinen Bücherregal nach Büchern zu suchen und dabei habe ich Bücher gefunden, die ich vor Jahren gelesen habe, wie „Der Mondscheindrache“. „Der Mondscheindrache“ hat mir auch am meisten Spaß gemacht zu lesen. Ich freue mich auf die nächsten Jahre und die weiteren Bücher.* – *

Kathis Debütromane

7 Debütromane hat Kathi gelesen.

Kathis Rückblick

Zugegeben, ich habe motivierter angefangen, als es gerade aussieht. Momentan bin ich wieder gut dabei, Debütromane zu lesen. Ich finde es immer wieder spannend, nach Beenden des Buches, Informationen über den jeweiligen Autor zu suchen. Ganz besonders hat mich natürlich gefreut, dass Angela Erichson mir ihr Buch „Covered Lies“ als Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Auf Basis meines Lieblingsmärchens Aschenputtel hat Marissa Meyer mit ihrem Debüt „Wie Monde so silbern“ auch eine große Freude gemacht.

Meine Klassiker

Es sind nur drei Bücher geworden …

Mein erstes Buch „Komet im Mumintal“ ist noch immer der Top-Artikel des Blogs mit dem meisten Aufrufen.

Hoch motiviert gestartet und dann, ja dann hatte ich Sehnsucht nach aktuellen Büchern und habe eins nach dem anderen verschlungen. Vergleicht man die Anzahl der Artikel, habe ich die meisten Bücher gelesen, aber meine Challenge habe ich vernachlässigt. Zum Glück bleiben noch vier Jahre für 47 Bücher. Das ist noch zu schaffen.

 

Erster Bloggeburtstag

Der erste Beitrag auf Kleiner Komet vom 23. März 2007

Heute vor einem Jahr ging dieses Blog online …

Heute den ersten Geburtstag zu feiern ist aber nicht ganz richtig!

Im Grunde feiert die Seite im März ihr 10-jähriges Online-Dasein. Allerdings wurde sie vorher wenig genutzt. Sie war ein Geburtstagsgeschenk, damals vor 10 Jahren, als ich noch viel geschrieben habe. Es sollte eine Plattform für meine Geschichten werden.

Doch dann habe ich angefangen zu studieren und aufgehört zu schreiben.

Vor einem Jahr wurde also aus der alten Webseite ein Blog und erhielt neuen Content.

Anfangs habe ich ab und zu einen Artikel gepostet, bald schon wöchentlich, inzwischen erscheint nahezu täglich ein neuer Beitrag.

Die alten Geschichten

Die ursprüngliche Webseite war als Plattform für meine Geschichten gedacht. Viele haben es leider nicht auf die Seite geschafft. Ein kleiner Schatz liegt noch unveröffentlicht auf der Platte.

Am 6. April 2007 erschien eine Ostergeschichte, die dieses Jahr zu Ostern wieder veröffentlicht wird.

Am 14. April 2007 erschien die Drachengeschichte „Xeldar“, die ich für den 6-jährigen Alexander geschrieben hatte.

Am 6. Mai 2007 erschien eine Geschichte, die noch im Blog fehlt: „Der unglaublich glaubwürdige Uri“. Es war eine sehr persönliche Geschichte und die Wiederveröffentlichung ist für seinen Geburtstag am 12. März 2017 geplant.

Am 7.6. 2007 erschien das Märchen „Das Grauen im Berg“, welches ich für eine Ausschreibung im Märchenbasar geschrieben hatte.

Außerdem erschien am 1. Dezember eine Adventskalender-Geschichte meiner Tochter, die nicht wieder veröffentlicht wird.

Mehr gab es damals noch nicht. Ideen hatte ich viele. Doch 2007 änderte sich auch etwas, ich begann mein Studium und hatte keine Zeit mehr zu schreiben.

Inzwischen haben es aber auch zwei weitere Geschichten auf den Blog geschafft.

Eine ebenfalls ältere, aber bisher unveröffentlichte Geschichte habe ich St. Martin online gestellt. Die Martinsgeschichte hatte ich ursprünglich für eine Kindergartenzeitung geschrieben.

Neu geschrieben habe ich im vergangenen Jahr „Eine ungewöhnliche Geburtstagsnacht“. Diese Geschichte war als Geschenk für einen kleinen Jungen gedacht, leider hat er die Geburtstagskarte angeblich nie erhalten, wie ich später erfahren habe.

In Anlehnung an die alte Webseite habe ich die ersten Geschichten als Seiten veröffentlicht. Leider kann ich den Seiten keine Schlagworte zusortieren und sie sind auch nicht kommentierfähig. Daher bin ich dazu übergegangen sie jetzt ebenfalls als Blogbeiträge zu posten.

Beliebte Beiträge

Statistiken sind spannend, aber man sollte bei der Interpretation immer sehr vorsichtig sein. Bei der Interpretation meiner Blog-Statistiken bin ich besonders vorsichtig.

Lange habe ich daran gezweifelt, dass überhaupt jemand liest, was ich hier schreibe. Nicht hinter jeder Zahl steckt ein Mensch und schon gar kein Leser. Für mich ist die beste Auswertung der Zahlen, sie in Relation zueinander zu setzen. Ein Beitrag mit einem höheren Wert hat aus welchen Gründen auch immer mehr Aufmerksamkeit erhalten. Was genau das bedeutet ist wiederum vorsichtig zu interpretieren.

Eine kleine Auswertung meiner beliebtesten Beiträge aus dem ersten Blog-Jahr versuche ich euch anhand der WordPress-Statistiken darzustellen. Es sind die einzigen Zahlen, die ich von Anfang an habe. Seit September 2016 verwende ich zusätzlich Count per Day, was mir interessante Informationen über die täglichen Besucherverteilungen gibt. Vor allem wird dadurch deutlich, dass zunehmend nicht nur der neueste Artikel angeklickt wird, sondern auch die Älteren. Das freut mich sehr.

Gegen Google Analytics habe ich mich bewusst entschieden, über Piwik nachgedacht, aber im Grunde reichen mir die Statistiken die ich habe, denn auf die Zahlen kommt es gar nicht an, so lange das Schreiben Spaß macht. Kommentare habe ich bisher wenige, dafür weiß ich jeden einzelnen von ihnen zu schätzen!

1 – Klassik-Challenge

Mehr als doppelte so vielen Aufrufe wie der Artikel auf Platz 2 der Statistiken erreichte mein erster Klassiker  für die Klassik-Challenge mit dem zum Blog passenden Titel „Komet im Mumintal“, erschienen am 13. Mai 2016.

2 – Barcamps

Im letzten Jahr habe ich das Format Barcamp für mich entdeckt. Die Artikel, die ich zu den Veranstaltungen geschrieben habe, wurden häufig angeklickt. Das kann ich mir sogar erklären. Es gab eine Community, die Interesse an dem Thema hatte und auch die Links geteilt hat.

Barcamp Bonn, erschienen am 28. Februar 2016. (belegt Platz 2 der Statistiken)

Sozialcamp Bonn, erschienen am 19. November 2016 (belegt Platz 3 der Statistiken)

Fachtag Sozial im Netz, erschienen am 26. Januar 2017 (belegt Platz 11 der Statistiken)

3 – Leska Beikicher

Zufällig hatte ich entdeckt, dass meine Schulfreundin ein Buch veröffentlicht hat. Über dieses habe ich geschrieben und bin sehr froh, dass es in den Statistiken an vierter Stelle steht, denn über diesen Artikel hat Leska mich kontaktiert und wir haben uns wieder getroffen. Leska hat kürzlich wieder ein Buch veröffentlicht, gelesen habe ich es noch nicht. Sie plant gerade ihre ersten Lesungen, vielleicht werde ich über eine davon demnächst berichten …

Herzliche Grüße an Leska!

4 – Projekt Bücherschrank

Noch im Februar letzten Jahres hatte ich die verrückte Idee jeden Monat ein zufälliges Buch aus einem Bücherschrank zu lesen. Es war eine gute Idee, denn dank diesem Projekt sind mir bereits einige sehr interessante Bücher begegnet!

Die Projektvorstellung belegt Platz 7 der Statistiken. Auf Platz 6 liegt das Märzbuch und auf 8 das erste, das Februarbuch.

5 –  Meine erste Buchvorstellung

Am 18. Februar habe ich meine erste Buchvorstellung gepostet. Es war ein wunderschönes Buch „Morgentau“ von Jennifer Wolf. Inzwischen bin ich bereit den zweiten Teil zu lesen. Er liegt bereits hier. Im März erscheint der dritte Teil, den ich gemeinsam mit der lieben Sophie lesen werde, die ich über Instagram kennen gelernt habe (@bookophie).

Wie geht es weiter?

Phantasie

Auch wenn es bisher nicht viele sind, so möchte ich gerne weitere Geschichten von mir online stellen, auch wieder neue schreiben. Ich habe das Schreiben so sehr geliebt und merke beim Bloggen wie sehr es mir gefehlt hat!

Einen Traum hatte ich damals wie heute: Eine interaktive Fortsetzungsgeschichte – Spielbuch heißt das Genre offiziell. Die Idee ist, kurze Abschnitte zu schreiben und den Leser über eine Frage entscheiden zu lassen, wie es weiter geht. Ein Konzept habe ich letztes Jahr im Frühjahr entwickelt, die ersten Abschnitte geschrieben. Es gibt sogar auch ein interessantes Konzept von 2007.

2 Gründe hindern mich noch an der Umsetzung:

  • Die Sorge die Geschichte am Laufen zu halten, damit ihr regelmäßig weiter lesen könnt. Hierfür muss einiges an Vorarbeit bereits fertig sein.
  • WordPress bietet schon bessere Möglichkeiten als mein altes System damals, aber so ganz habe ich die optimale technische Umsetzung noch nicht gefunden.

Traumwelt Lesen

Es wird weiterhin Buchvorstellungen geben und ich werde mich weiterhin bemühen mich von den Büchern inspirieren zu lassen, über spannende Themen zu schreiben oder euch einfach erzählen, wie es mir beim Lesen erging.

Die aktuellen Projekte werden fortgesetzt:

  • Lese-Challenges – Ich weiß, ich hänge ganz hinten an und muss mich mal wieder meinen eigenen Klassikern widmen!
  • Projekt Bücherschrank – Mein Februarbuch wartet bereits – gefunden als ich mein neues Bücherregal gekauft habe.
  • Leseplätzchen – Meine kleine Fotosammlung der Orte an denen ich lesen.
  • Kleiner Komet entdeckt das Perryversum – Die neueste Kategorie im Blog, eine die mir aktuell viel Spaß macht. Artikel hierzu sind wöchentlich donnerstags geplant, so lange es mir Spaß macht Perry Rhodan zu lesen.

Lichtspiele

Ab und zu, wenn ich etwas schönes gesehen habe, werde ich euch weiterhin über Filme oder Serien berichten.

Reality – Leben

Hierzu habe ich noch einige Idee, die ich bisher noch gar nicht umsetzen konnte.

Adventskalender

Ob es 2017 erneut einen Blog-Adventskalender geben wird, weiß ich noch nicht. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, aber es war auch sehr aufwendig.

***

Es wird weiter gehen, ganz bestimmt, zusammen mit Kathi, Drachenreiterin und Weißewolke wird die Welt der Geschichten des kleinen Kometen wachsen.

Ich freue mich über jeden Besuch. Vielleicht lasst ihr uns einen kleinen Kommentar da, was ihr besonders gerne lest.

Herzliche Grüße

Euer kleiner Komet und das Team

Ein Geburtstagskuchen von Kathi 🙂 – Dankeschön, er ist sehr lecker !!!

Komet im Mumintal (Kinderbuch) – Klassiker 1 von 50

Welchen passenderen Titel hätte ich als erstes für meine Klassik-Challenge auswählen können,  als „Komet im Mumintal“ von Tove Jansson (1951).

Das Buch befindet sich auch genau aus diesem Grund auf der Liste. Für ein Geschenk musste ich in den Buchladen und um mir unbedingt das Buch zum Welttag des Buches zu holen. Da habe ich auch gleich einen Blick in das Regal für Kinderbuch-Klassiker geworfen. Diesen Titel konnte der kleine Komet natürlich nicht stehen lassen.

Die Mumins selbst kenne ich bisher nur aus dem Fernsehen.

Auf Seite 2 findet sich ein schönes Zitat von der Süddeutschen Zeitung:

Wer ein bisschen aussteigen möchte aus unserer hektischen,  von Regeln und Vorschriften beherrschten Realität, der lese seinen Kindern die Mumin-Geschichte vor.

Ich habe mir dann trotzdem erlaubt die Geschichte alleine zu lesen, würde es aber auf jeden Fall als Vorlesebuch empfehlen – für jedes Alter.

Komet im Mumintal von Tove Jansson

Komet im Mumintal von Tore Jansson

Das Buch

Mumin und sein Freund Schnüferl leben glücklich in ihrem Mumintal. Doch dann hören sie von der Bedrohung durch einen Kometen. Sie machen sich auf den Weg zum Observatorium, um die Wissenschaftler zu befragen. Unterwegs lernen sie interessante Leute kennen. Als sie ins Tal zurück kehren sind die Nachbarn bereits auf der Flucht vor dem Komenten, doch Mumins Eltern haben vertrauensvoll auf seine Rückkehr gewartet.

Eine interessante Definition von Kometen:

Ein Komet ist ein einsamer Stern,  der den Verstand verloren hat und im Weltraum umherrast und einen glühenden Schweif hinter sich herzieht.  Alle Sterne bewegen sich in geordneten Bahnen,  aber ein Komet kann überall auftauchen.  Auch hier.

Das Mumintal ist ein besonderer Ort:

Im Mumintal fühlt man sich immer sicher und geboren. […] Gleich beim Aufwachen ist man guter Laune, und abends schläft man gerne ein. Da gibt es einen Kletterbaum, in den werde ich ein Baumhaus reinbauen, und einen ganz geheimen Platz, den werde ich dir zeigen. Meine Mutter hat alle Beete mit Muscheln eingefasst, und auf der Veranda scheint immer die Sonne. Es riecht gut im Mumintal. Und wir haben eine eigene Brücke, die hat mein Vater gebaut und über die kann man mit dem Schubkarren fahren. Und das Meer habe ich auch entdeckt, ein Stück Meer, das unser eigenes Meer ist …

Schnüferl erinnert Mumin an das, was er früher immer gesagt hat:

Früher hast du immer bloß davon geredet, wie schön es überall dort ist, wo du nicht bist.

Doch Mumin erwidert:

Ja, das war damals.

Die Autorin

Tove Jansson wurde 1914 in Schweden als Tochter von Künstler-Eltern geboren (gestorben 2001). Sie selbst begann schon früh zu zeichnen. Ihre Kindheit erlebte sie während des Finnischen Bürgerkriegs. Sie schrieb zahlreiche Geschichten über die Mumins. Ein virtuelles Museum wurde ihr hier gewidmet und einen spannenden Artikel zu ihrem 100. Geburtstag habe ich bei der Frankfurter Allgemeinen entdeckt.

Fazit

Egal ob als Vorlesebuch oder zum Selberlesen, auf jeden Fall eine ganz klare Empfehlung von mir ein Mumin-Buch zu lesen! Viel Spaß!