FakriroTalk in allen Genre Facetten mit Benjamin Spang, Anne von Vaszary und Christine Corbeau

Fakiro Talk

FaKriRo steht für Fantasy, Krimi und Romance. Sabrina Schuh und Mary Cronos wollen damit Selfpublishern eine Bühne bieten. Sie sind selbst Hybridautorinnen und so ist es nicht verwunderlich, dass auf FaKriRo-Events wie der Fakrio Online auch Verlagsautori*innen anzutreffen sind.

Im heutigen FaKriRo Talk widmen wir uns daher einmal der bunten Mischung und sprechen für Fantasy mit Benjamin Spang, für Krimi mit Anne von Vaszary und für Romance mit Christine Corbeau.

Im Gespräch mit Benjamin Spang

Benjamin kenne ich von Twitter und Twitch, auch als Vorbild für gelungenes Crowdfunding. Zeit mal mit ihm über seine Bücher zu sprechen.

Benjamin Spang
(c) Benjamin Spang

Benjamin Spang: Ich bin ein verlagsunabhängiger Autor und nebenbei auch Benjamin Spang. Ich schreibe im Genre Dark Fantasy und hauptsächlich für junge Frauen. Meine Hauptfiguren sind so gut wie immer weiblich.

Erzähl mir doch gerne was über deine neuste Romanheldin.

Benjamin Spang: Meine letzte Veröffentlichung war der zweite Band meiner Reihe »Blut gegen Blut«. Darin geht es um die junge Mechanikerin Katrina, die in einer Welt voller Vampire und Werwölfe versucht, ihre Familie zu retten. Dabei stellt sie sich einer Hexe, einem Blutmagier-Clan und der Vampirkönigin höchstpersönlich gegenüber. Das Besondere ist, dass man das Buch nicht mehr aus den Händen geben will, wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen.

Blut gegen Blut ~ Benjamin Spang
Blut gegen Blut ~ Benjamin Spang (c)

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Benjamin Spang: Weil ich schon immer ein kreativer Selbermacher war. Ich wollte schon immer meine Projekte selbst zum Kunden bringen, ohne Zwischenhändler. Selfpublishing ist quasi wie für mich gemacht. Ich liebe es, Marketing zu machen und für mich und meine Produkte zu werben.

Blut gegen Blut 2 ~ Benjamin Spang
Blut gegen Blut 2 ~ Benjamin Spang (c)

Was machst du, wenn du nicht gerade schreibst?

Benjamin Spang: Wenn ich nicht schreibe, arbeite ich als Social Media Marketing Manager, gucke Filme oder treffe mich mit Freunden. Ansonsten streame ich seit Kurzem auch sehr gerne auf Twitch. Dort zeige ich den Bau von Fantasy-Welten oder quatsche in meinem Format »Unter Uns« über das AutorInnenleben.

Hier findet ihr Benjamin online

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Im Gespräch mit Anne von Vaszary

Auch wenn FaKriRo sich für Selfpublisher einsetzt, habe ich beim Schlendern an virtuellen Messeständen eine sympathische Verlagsautorin getroffen und bin mit ihr ins Gespräch gekommen. Wer von euch könnte an einem von Alexander Kopainski gestalteten Cover vorbeigehen ohne genauer hinzusehen?

Anne von Vaszary
Anne von Vaszary (c)

Anne von Vaszary: Hallo Stephanie, ich bin Anne und schreibe Krimis, die durch die Nase ins Herz gehen. Damit ist gemeint, dass in allen Fällen der Geruchssinn eine große Rolle spielt und auch der Humor und die Liebe nicht zu kurz kommen. Meine Krimis erscheinen im Knaur-Verlag.

Hallo Anne, das klingt ungewöhnlich. Erzähl mir gerne mehr über deine olfaktorischen Krimis.

Anne von Vaszary: Ich möchte dir gern den Krimi „Die Schnüfflerin“ vorstellen, das ist der erste Band der Reihe um meine Mordermittlerin mit der echten Spürnase. Hauptfigur Nina ist schwanger und überlebt als einziger Gast einen Giftmordanschlag auf ein Restaurant. Dank ihrer neuerdings extremen Geruchsempfindlichkeit hat sie das Essen dort nicht angerührt. Damit ist sie allerdings nicht nur Zeugin, sondern vor allem sehr verdächtig. Koller, Ex-Hundestaffel-Kommissar und nun bei der Berliner Kripo, weiß Ninas olfaktorische Fähigkeiten aber für sich zu nutzen und so geht’s für beide – der Nase nach – direkt zum Mörder.

Die Schnüfflerin ~ Anne von Vaszary
Die Schnüfflerin ~ Anne von Vaszary (c) Knaur

Herrlich umgesetzt mit dem Geruchssinn. Krimis mag ich ganz gerne, bin aber keine Expertin in dem Genre. Wo siedelst du dich zwischen CosyCrime und Thriller an? Deine Beschreibung klingt mir nach einem klassischen Krimi, vielleicht ein bisschen wie die Krimis von Tom Hillenbrand?

Anne von Vaszary: Es geht auf jeden Fall mehr in Richtung CosyCrime als in die Thrillerrichtung. Meine Charaktere dürfen alle ihre Macken behalten und ausleben, das macht die Geschichte lebendig und manchmal auch etwas tragikomisch. 

Ist Nina die Hauptfigur einer Reihe oder schreibst du unabhängige Krimis?

Anne von Vaszary: Ja, Nina ist die Hauptfigur der Schnüfflerin-Reihe. Sicherlich werde ich auch noch mal einen Krimi außerhalb dieser Reihe schreiben, aber wenn es um den Geruchssinn geht, dann ermittelt Nina Buck zusammen mit Kommissar Koller. 

Magst du mir vielleicht noch einen anderen Krimi empfehlen?

Anne von Vaszary: „Opferstunde“ von Nicole Neubauer vom Blanvalet-Verlag. Ich bin ein Fan ihrer Krimi-Reihe um Hauptkommissar Wächter und empfehle alle Bände.

Danke für das Gespräch.

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Im Gespräch mit Christian aka Christine Corbeau und C.A. Raven

Chistian aka Christine Corbeau (c)
Chistian aka Christine Corbeau (c)

Es freut mich sehr, den vielseitigen Christian wieder getroffen zu haben. Schauen wir mal, was es bei ihm seit dem Frühjahr neues gibt.

Hallo Christian, schön dich wiederzusehen. Wie sagen Mary und Sabrina immer in ihren Inflagranti Folgen: Wer bist du und wenn ja wie viele?

Christian: Hey Stephanie, ich bin Christian und hier am Stand sozusagen im Dreierpack. Als „Christine Corbeau“ bediene ich meine bunte Seite und habe dafür inzwischen zwei romantische Komödien am Start. Meine dunklere Seite lebe ich als „C. A. Raaven“ aus. Da bin ich eher im Bereich Fantasy, also Urban Fantasy, Mystery und Horror unterwegs. Und zu guter Letzt bin ich noch ein Teil des Podcasts »Der literarische Saloon« und quatsche dort seit über einem Jahr mit meiner Kollegin Carin Müller über das Leben, das literarische Universum und den ganzen Rest. Momentan veröffentliche ich meine Bücher selbst, bin aber auch einer Karriere als Verlagsautor gegenüber nicht abgeneigt 😉

Vom Podcast hast du mir letztes Mal gar nichts erzählt. Was sind denn so eure Themen? Richtet ihr euch eher an andere Autorenkolleg*innen oder Leser*innen?

Christian: Seltsam, dass ich damals nicht daran gedacht habe. Immerhin machen wir es schon seit August 2019. Meine Kollegin Carin Müller hatte mich auf der 2019er LBM angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, zusammen mit ihr einen Podcast zu starten. Sie hatte als altes Radio-Gewächs mal wieder Lust, auf Sendung zu gehen, wollte das Ganze aber nicht allein machen. Und weil sie festgestellt hatte, dass die Podcasts, die sie so hörte, eher von entweder zwei Frauen oder zwei Männern betrieben wurden, wollte sie es anders machen und ein gemischtes Doppel aufziehen. So fiel ihre Wahl auf mich als Co-Host, zumal wir ohnehin bei unseren regelmäßigen Treffen beim Autorensofa auf der FBM einen guten Draht zueinander hatten. Ich hatte mich zwar bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit dem Thema Podcast beschäftigt, aber da ich momentan sowieso in einer »Warum nicht?«-Phase war und bin, habe ich spontan »Ja« gesagt. Uns beiden war von Anfang an klar, dass wir zwar kein reines Comedy-Format aufsetzen, aber trotzdem eher in launiger Art über bestimmte Themen quatschen wollten. Daher hat sich Carins erste Idee, die Sendung »Der literarische Saloon« zu nennen, irgendwie festgesetzt und wir haben viel Spaß daran, uns eben nicht so bierernst über Literatur zu unterhalten, wie es wohl im Salon der Fall wäre. In unseren zweiwöchentlich immer dienstags erscheinenden Episoden nehmen wir manchmal die LeserInnen-Seite ein (ja, auch wir lesen hin und wieder) und erzählen – teilweise thematisch festgelegt – über Bücher, die wir gelesen haben und warum wir sie gut, semi oder besch… fanden. Manchmal haben wir auch Themen von Schreibenden, für Schreibende und Lesende am Start, wie z.B. in unserer nächsten Folge, die am 13.10 online geht. Sie heißt »Am Schreiben leiden«, und enthält verschiedene Ideen dazu, wie man am oder beim Schreiben leiden kann. Auf der letzten FBM hatten wir auch eine »Live-Aufzeichnung« direkt auf der Messe mit Amy Baxter und Tim Boltz im Interview. Das hat uns genug Spaß gemacht, dass wir uns hin und wieder andere AutorInnen oder BloggerInnen etc. in den Podcast zum Plausch einladen. Wenn du auch mal Interesse hättest, dann gib einfach Bescheid.

Ich werde auf jeden Fall reinhören und vielleicht bin ich dann auch mal Gast bei euch, als Bloggerin oder Autorin. Gibt es bei dir neuen Lesestoff seit unserer letzten Begegnung im Frühjahr?

Christian: Von Christine ist im Mai dieses Jahres die zweite romantische Komödie aus dem »Nullen«-Storyversum an den Start gegangen. Wer mich bisher noch nicht kannte, wird in »Wer braucht schon eine Null« eine turbulente Story, mit viel Witz, andalusischem Lebensgefühl und natürlich einer ordentlichen Portion Liebe finden. Diejenigen, die bereits Christines ersten Roman kennen, werden in Marthas Story zusätzlich einige gute Bekannte aus der ersten Geschichte wiederfinden.

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Wer will schon eine Null ~ Christine Corbeau (c)

Auch für meine dunkle Seite habe ich ein brandneues Projekt, über das ich aber noch nicht sehr viel sagen darf. Nur so viel: Es spielt in einer eher dystopischen Zukunft auf der Erde und verwebt in der Story durchaus den einen oder anderen Seitenhieb auf unsere aktuelle Gegenwart. Veröffentlicht habe ich hier zuletzt die »Black Tales of Rock« – eine Sammlung fieser Kurzgeschichten, die alle auf die eine oder andere Art einen Bezug zu Rockmusik haben. Deshalb ist jede Geschichte nach einem Song benannt und macht das Inhaltsverzeichnis zu einer Tracklist.

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Christian: Die Entscheidung für Selfpublishing war damals in 2012, als ich meinen ersten Roman am Start hatte, eigentlich gar keine. Verlage hatten damals zum größten Teil Lizenzprodukte ausländischer Autoren im Repertoire und waren ansonsten, wenn man nicht gerade jemanden dort kannte, nicht bereit, sich mit dem Erstlingswerk eines Nobodys zu beschäftigen. Die vielen kleinen und durchaus mit Herzblut betriebenen Nischen-Verlage gab es zu der Zeit noch gar nicht. Später habe ich es durchaus genossen, mir nur selbst Ziele etc. zu setzen bzw. Entscheidungen zu treffen. Das passte dann auch noch, als ich meine ersten Schritte in den Bereich »Was mit Liebe« gemacht habe. Inzwischen habe ich das Gefühl, reif dafür zu sein, mit einem Verlag zusammenzuarbeiten. Mal sehen, was sich da in Zukunft ergibt.

Was machst du eigentlich, wenn du nicht gerade schreibst?

Christian: Du meinst in der Zeit nach 24 Uhr? Nein, im Ernst. Als (noch) nicht Vollzeit-Autor verbringe ich einen großen Teil des Tages damit, meine Brötchen als fachlicher Ansprechpartner im Bereich Kfz und Erklärbär für alles was mit Technik zu tun hat bei einem Industrieversicherungsunternehmen zu verdienen. In der – durchaus notwendigen – Pause zwischen erster und zweiter Schicht suchte ich gern die eine oder andere Serie bei Prime, wobei meine aktuellen Highlights »Carnival Row«, »Lucifer«, »Upload« und »Alex Rider« waren. Um nicht an Bewegungsarmut einzugehen, mache ich mit meiner Freundin gern Radtouren (z.B. an drei Tagen einmal die ehemalige Mauer entlang um Berlin herum), Wanderungen (z. B. in sechs Tagen von Meran zum Gardasee) oder gehe auf Konzerte, ins Kino oder zum Tanzen (mit Anfassen 😉 Zum Glück darf ich momentan von zu Hause aus arbeiten, sonst bliebe kaum noch Zeit zum Schlafen ^^

Schlaf ist noch immer wichtig :-). Luzifer ist eine tolle Serie, danke für die anderen Tipps. Hast du auch wieder einen tollen Lesetipp für mich?

Christian: Eins der letzten Bücher einer Kollegin, das ich gelesen habe, ist »Toni Morales und die Töchter des Zorns« von Elena Bellmar. Ein echt cooler Mallorca-Krimi, der eine gute Balance zwischen authentischem Lebensgefühl der Insel, lockerem Schreibstil und einer Story mit Tiefgang bietet. Kann ich wirklich empfehlen.

Hier findet ihr Christian online:

Christians erster FakriroTalk

Christian auf Instagram

Christine Corbeau

C.A. Raaven

Lust auf mehr Standgespräche?
Dann schau dir auch meine anderen Beiträge in der Reihe FakriroTalk an.

Zweite Heimat – Wer sind wir Menschen?

Zweite Heimat, Die Reise der Celeste ~ Madeleine Puljic
Zweite Heimat, Die Reise der Celeste ~ Madeleine Puljic

Eine Hoffnung der Menschheit liegt in der Raumfahrt. Gelingt es uns einen anderen Planeten zu unserer zweiten Heimat zu machen, bevor die Erde unbewohnbar für uns wird?

Madeleine Puljic hat einen Roman mit dem Titel „Zweite Heimat“ geschrieben. Doch es geht weniger um die Frage, wie kann diese Kolonie auf dem Mars aufgebaut werden, denn die Menschheit wird dort bereits von den E’Kturi erwartet.

Menschen unter Beobachtung

Wenn eine außerirdische Lebensform, die uns technologisch voraus ist und uns daher als primitiver betrachtet, uns beobachtet, zu welchem Urteil würde sie kommen?
Wie würde sie unser Verhalten einschätzen?

Das hängt natürlich vom Wertesystem dieser Spezies ab.
Wenn wir dieses nicht kennen und nur die Information erhielten, dass wir geprüft werden, wie sollten wir uns verhalten, um eine solche Prüfung zu bestehen?

Sollten wir einfach wir selbst sein? Kann das gut gehen oder sollten wir uns verbiegen und versuchen den Aliens möglichst zu gefallen, dabei selbst herausfinden, welches ihre Werte sind?

Schwierige Frage, wie ich finde. Doch genau diesem Szenario stehen die 100 Menschen, die mit der Celeste zum Mars gereist sind, gegenüber. Die Erde kann ihnen nicht helfen, legt die nächste Mission erst einmal auf Eis und wartet ab.

Kommandant Alvars Frau Hana hätte als Psychologin mit der Celeste fliegen sollen, wurde dann aber aus politischen Gründen der zweiten Mission zugeteilt … Sind alle Hoffnungen des jungen Paares zerstört?

Kann die Menschheit die Prüfung bestehen?
Sind die Aliens wirklich ein weniger primitives Volk, was ihre Werte und ihr Sozialverhalten angeht? Sind sie friedlicher?

Fazit

Madeleine Puljic stellt sich komplexen philosophischen Fragen und diskutiert sie für uns äußerst unterhaltsam und spannend. Sie bringt einige typisch menschliche Verhaltensweisen deutlich auf den Punkt, unsere Schwächen, aber auch Stärken. Dabei zeigt sie, wie wertvoll es ist einen Menschen wirklich gut zu kennen und auf diesen vertrauen zu können.

Ein lesenswerter Science Fiction Roman, nicht nur für SciFi Fans!

Ein Online Spiel

Eigentlich wollte ich einen eigenen Beitrag daraus machen und die Geschichte für euch zusammen fassen, aber ich habe entschieden sie im Original zu lassen, so chaotisch und vielfältig wie sie entstanden ist.

Madeleine Puljic hat mich und einige andere Blogger*innen zu Kommandanten der Celeste gemacht. Wir stellten eine Crew zusammen und reisten virtuell zum Mars. Auch wir sahen uns auf einmal mit Außerirdischen konfrontiert und zu einer Reaktion gezwungen.

Stöbert mal auf Twitter, Instagram oder Facebook nach #ZweiteHeimat #Celeste #Sternensucher

Die Tweets mit denen mein eigener Teil des Spiels beginnt, teile ich euch an dieser Stelle, die gesamte Geschichte findet ihr dann auf Twitter.

Die Suche nach meiner Crew

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Ein Team zusammen stellen ist nicht leicht, daher ein zweiter Aufruf …

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… und ein dritter

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Der Tag der Landung

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Unsere Mission

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Herzlichen Dank an meine wunderbare Crew! Ihr habt großartig mitgespielt und natürlich auch an die anderen Teams, denn auf Twitter haben wir am Ende alle zusammen gehalten, während uns die traurige Nachricht erreichte, dass eine Crew via Facebook nicht heil auf dem Mars angekommen ist.

Einen kleinen feinen Unterschied habe ich entdeckt: Wir haben Whisky, auf der Celeste im Roman ist offenbar nur Gin verfügbar … Sonst ist alles sehr authentisch und realistisch, was wir uns da zusammen gesponnen haben, ehrlich. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß!


Glaubt ihr unsere Zukunft liegt auf einem anderen Planeten?


Der Roman wurde mir über den Verlag zur Verfügung gestellt.

Zweite Heimat, Die Reise der Celeste
Madeleine Puljic
Knaur, 2020
ISBN: 978-3-426-52435-0

Vielleicht mag ich dich morgen ~ Mhairi McFarlane

Vielleicht mag ich dich morgen ~ Mhairi McFarlane
Vielleicht mag ich dich morgen ~ Mhairi McFarlane

Anna kann James nicht leiden, seit er sie damals in der Schule reingelegt hat. Jahre später trifft sie ihn auf einem Klassentreffen wieder, doch er scheint sie erstmal nicht zu erkennen. Dann erfährt sie, dass sie an einem für sie sehr wichtigen Projekt mit ihm zusammen arbeiten muss. Doch auch da scheint er nicht zu wissen wer sie ist. James ist verheiratet, aber seine Frau hat ihn verlassen, dennoch hofft er ein Weg zu finden, wie sie zu ihm zurück kommt.

Wer denkt, dass dieses Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist, liegt vollkommen richtig. Es ist unterhaltsam aus James Sicht zu lesen und zu merken, dass er einfach keine Ahnung hat wer Anna ist. Im Gegenzug ist es frustrierend mit Anna darunter zu leiden, dass der neue James scheinbar ein netter Mensch ist, während der alte James so gemein war.

Es ist eine Liebesgeschichte, die unter keinem guten Stern steht. Keiner von beiden will sich in den anderen verlieben, James wegen seiner Frau und Anna wegen der Vergangenheit. Auch wenn sich so etwas wie eine Freundschaft entwickelt steht die Schulzeit unausgesprochen zwischen ihnen.

Es war so ein schönes Buch. Ich habe es auf dem Weg zu meinen Klausuren gelesen und dafür war es perfekt geeignet. Nicht zu spannend, als das ich es nicht aus der Hand legen könnte, aber dennoch so schön, dass ich es auf der Heimfahrt weiter lesen wollte und gut genug, um mich von der Klausur abzulenken.

Bei meinem letzten Buch der Autorin, war ich vom Anfang sehr begeistert und diese Begeisterung hat mit der Zeit nach gelassen. Ein bisschen Angst hatte ich, dass es bei diesem Buch ähnlich abläuft. Zum Glück war es bei diesem Buch nicht der Fall. „Vielleicht mag ich dich morgen“ war von Anfang bis Ende schön.

 Kathi ♥

Vielleicht mag ich dich morgen
Mhairi McFarlane
erschienen 2015 beim Knaur Verlag
Originaltitel: Here’s looking at you , 2013
übersetzt aus dem Englischen von Karin Dufner und Ulrike Laszlo
ISBN: 978-3-426-51647-8

Bücherschrank – Novemberbuch 2018

Mein Novemberbuch 2018 habe ich in Köln gefunden. Ich war auf dem Weg zum Method Jam mit Merjam Wakili. Bevor ich mit Lego spielen durfte, machte ich einen Spaziergang vom Bahnhof Köln Süd bis zum Coworking Majorie (Nähe Chlodwigplatz, Köln), wo der Workshop stattfand. Unterwegs fand ich den Bücherschrank – zugegeben, der Spaziergang wurde entsprechend der Lage des Schrankes geplant.

Offener Bücherschrank Köln, Rolandstraße

Offener Bücherschrank Köln, Rolandstraße

Das Buch habe ich gezielt ausgewählt, mir fehlte für Daggis Buchchallenge noch dringend ein Titel mit einer Verneinung. Ich hatte nicht gedacht, dass diese Aufgabe schwierig wäre. Zu Beginn der Challenge hatte ich auch direkt ein Buch für diese Aufgabe eingeplant, ein Rezensionsexemplar, dass ich leider nach wenigen Seiten abgebrochen habe, weil ich es einfach nicht lesen konnte.

Vielleicht sind Negationen im Titel auch ein Hinweis, denn auch dieses Buch konnte mich nicht wirklich begeistern.

Mit Hexen spielt man nicht

Deba ist eine junge alleinerziehende Mutter einer 14-jährigen. Vor 5 Jahren ist ihr Ehemann zurück in die USA gegangen und sie ist in Deutschland geblieben. Geschieden sind sie noch nicht, Kontakt haben sie allerdings auch kaum. Mutter und Tochter haben ein gutes Verhältnis und beide besondere Fähigkeiten.

Auf 265 Seiten behandelt das Buch zahlreiche Themen:

  • die alleinerziehende Mutter
  • erste Liebe eines Teenagers
  • der nervige Nachbar
  • eine Liebesgeschichte für die Mutter
  • Beziehung der Mutter zu ihren eigenen Eltern, gegenwärtig und Vergangenheit
  • Familiengeschichte von Alex
  • moderne Hexenzirkel
  • Magie
  • sexuelle Belästigung
  • Fitness und Selbstverteidigung
  • Feminismus

Über all dem schweben zahlreiche merkwürdige Ereignisse, die scheinbar nicht zusammen hängen, verletzte Katzen, erblindende Menschen, Missgeschicke, die Deba widerfahren und ein netter Teenager, der plötzlich ausrastet.

Mit Hexen spielt man nicht ~ Andrea Schacht

Mit Hexen spielt man nicht ~ Andrea Schacht

Erzählweise

Die Idee zu der Geschichte ist interessant, die Entwicklung der Geschichte war für mich extrem holprig. Häufiger fragte ich mich, um was genau es eigentlich in der Geschichte gehen sollte. Vielleicht waren zu viele Themen untergebracht, vielleicht die Figuren einfach zu schwach für die menschlichen Themen, denn die Charaktere blieben für mich bis zum Schluss unscharf.

Einzelne Szenen sind auch etwas seltsam geschrieben, ich habe sie teilweise dreimal gelesen, weil ich einfach den Zusammenhang der Sätze nicht verstanden habe.

Achtung die folgende Kritik enthält SPOILER

Die Liebesgeschichte für Deba war eine für mich absolut nicht nachvollziehbare Wendung. Da ist dieser nervige Mann, der sie in den Wahnsinn treibt, bevormundet und anmeckert. Plötzlich küsst er sie und das ist es, was sie die ganze Zeit gewollt hatte? Ernsthaft? Sanft und zärtlich läuft diese erste Annäherung auch nicht ab …

Diese Wendung hätte ich vorhersehen müssen, nachdem Debas Vater ein Gespräch mit ihm geführt hatte und seiner Tochter klar gemacht hatte, dass sie sich in dem Herren irrte. Er sei nämlich kein einfacher Arbeiter, sondern ein erfolgreicher Geschäftsmann. An dieser Stelle war ich zu verwirrt, um die Wende vorherzusehen. Was zum Teufel hat das mit seinem Charakter zu tun? Rechtfertigt das sein Verhalten und rückt es tatsächlich in ein anderes Licht?

Fazit

Ein Roman mit Happy End, ein Roman, der absolut nicht mein Fall war. Vielleicht habe ich die Geschichte auch einfach nicht verstanden. Das Buch wandert bald weiter und mag jemand anderen mehr erfreuen.


Mit Hexen spielt man nicht
Andrea Schacht
Knaur, 1997
ISBN: 3 426 65140 8