Aus dem Leben KW 23 in 2020

Sonnenblumen, Bild vom 6. Juni 2020
Sonnenblumen, Bild vom 6. Juni 2020

KometsZeitreiseProjekt

Diese Woche musste ich in die Stadt, ein Termin beim Optiker und Bücher mussten zurück in die Bücherei. Auch die Außenabgabe der Stadtbibliothek Bonn hat derzeit Öffnungszeiten. Ich war mal wieder viel zu früh in der Stadt. Die meisten Geschäfte öffnen um 10 Uhr, die meisten … Thalia bereits um 9:30 Uhr, ein Ort an den ich gehen konnte …

Endlich habe ich also meine Buchladen-Marktanalyse gemacht. Ich konnte mir ein Bild davon machen, zwischen welche Bücher sich KometsZeitreiseProjekt einordnen würde. Wie viele Seiten darf es haben, wie viele Bilder sollte es bekommen? Wichtige Fragen, die leichter zu beantworten sind, wenn ich richtige Bücher in der Hand halte, als nur online zu recherchieren. Die Antwort lautet: Es gibt vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Zwei Bücher habe ich mir mitgenommen, werde sie lesen und den Schreibstil mit meinem vergleichen. Kann ich mein Buch bereits für Lesende ab 8 Jahren einordnen, oder ist es zu „schwierig“ geschrieben? Inhaltlich könnte es sicher als All-Age-Buch durchgehen. Wichtig ist es den Eltern und anderen Erwachsenen, die den Kindern Bücher schenken möchten, eine Orientierung zu geben. Auch meine Kinder standen bereits mit acht Jahren vor dem Regal für Zehnjähige und fühlten sich dabei groß.

Job

Diese Woche war ich nicht in der Schule. Es war ja Pfingsten … und dann gab es noch einen weiteren Grund, der zum Ausfall führte. Meine besondere Herausforderung lag darin einen Entwicklungsbericht über einen Zeitraum zu schreiben, der überwiegend ohne Kontakt war.

Stattdessen habe ich mich dem Thema Selbstständigkeit gewidmet. Behörden brauchen Zeit und ich Geduld und ich habe entschieden euch erst mehr zu verraten, wenn ich die Bürokratie geregelt habe.

Bloggen

Diese Woche ging der Beitrag zur BarcampNight online, von der ich euch letzte Woche schon erzählt habe. Ein solcher Eventbericht ist viel Aufwand, aber aus zwei Gründen mache ich es gerne: Es hilft mir selbst, noch einmal zu reflektieren, was ich auf dem BarCamp erlebt habe, wir lernen nun einmal durch Wiederholung. Wenn ein solcher Beitrag wenigstens einer Person einen Mehrwert bietet, habe ich auch etwas erreicht. Ich freue mich über jedes einzelne Danke, jedes Teilen des Beitrages, denn es zeigt mir, dass es die Mühe wert war. Im übrigen lese ich auch selbst hin und wieder in meinen Blognotizen nach. Diese Woche habe ich mich erneut geärgert, dass ich keinen Beitrag über die Social Bar Bonn geschrieben habe, als es um das Thema Hass im Netz ging, gerne hätte ich in diesem etwas nachgesehen …

Große Veränderungen stehen an, optische Veränderungen. Ihr dürft gespannt sein, ich bin es auch. Am Freitag habe ich mich intensiv mit den Möglichkeiten befasst, die sich mir bieten, wenn ich das Theme austausche. Mit diesem Gedanken spiele ich schon lange, jetzt habe ich endlich eine Designerin gefunden, die mir ein neues Banner erstellen kann. Ihre Ideen sind großartig, aber mir liegt das Angebot noch nicht vor. Ich hoffe sehr, dass ich es mir leisten kann. Über eine Refinanzierung denke ich auch nach. Ihr könnt mir ja mal in den Kommentaren schreiben, was ihr von einem Spendenbutton oder Steady bzw. Patreon halten würdet. Gegen Patreon spricht für mich, separaten Content für eine exklusive Gruppe zu erstellen.

Da ich lieber ausprobiere als abstrakt plane, werde ich mich wahrscheinlich ab heute in eine separate Testzone begeben und dort experimentieren. Möglicherweise kommen dann nächste Woche weniger Beiträge online, denn auch meine Zeit ist begrenzt.

Podcast

Nachdem ich alle Folgen von Carpe Artes letzte Woche durchgehört und die neue Staffel heute um 18 Uhr bei Radioplanet Berlin startet, habe ich diese Woche begonnen „Die zwei von der Talkstelle“ ab Folge 1 zu hören. Über einen Tweet wurde ich aufmerksam auf „Die Schreibdilettanten“. Der Name sagte mir was und habe jetzt rein gehört, scheint mir auch ein sehr hörenswerter Podcast zu sein.

Lesen

Mittags habe ich ein Leistungstief, diese Zeit nutze ich gerne für weniger anspruchsvolle Dinge. Am Mittwoch habe ich mich einfach mal mit einem Buch aufs Sofa gelegt. Das war schön und hatte den erholsamen Effekt, dass ich mich abends noch einmal fit für eine produktive Phase fühlte. Das versuche ich mir jetzt öfter zu gönnen, an Tagen, die ich komplett zu Hause verbringe.

Gelesen habe ich eines der beiden erwähnten Kinderbücher, „Petronella Apfelmus – Zauberhut und Bienenstich“ von Sabine Städing. Eine wirklich schön erzählte Geschichte über eine Gartenhexe und die Zwillinge Lea und Luis, die Sorge haben, dass ihr Zuhause verkauft werden soll.

Dann habe ich noch den Krimi „Bittere Schokolade“ von Tom Hillenbrand begonnen, auf den ich neugierig bin, seit er auf der LitblogCon18 davon erzählt hatte. Ich freue mich darauf, gleich darin weiter zu lesen.

Rassismus

Amerika ist weit weg und doch so nah, da uns über die verschiedenen Medien tagtäglich erschreckende Bilder erreichen. Rassismus ist aber kein amerikanisches Thema, sondern ein weltweites, ja, auch deutsches Thema. Habt ihr den Kebekus Brennpunkt mit Shary gesehen? Warum hat ARD keinen gemacht? Falls nicht, habt ihr jetzt die Gelegenheit, dauert nur ein paar Minuten.

YouTube

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Wie geht es euch, wenn ihr die Geschichten hört? Erkennt ihr euch wieder? Als Opfer, als Täter?

Ich habe auf Twitter häufig gelesen, Rassismus sei eine Entscheidung und das stimmt. Wir sind frei darin zu entscheiden, wie wir uns verhalten.

Doch es gibt ein Problem und das sind Stereotype. Gelernte Bilder, die tief in unserer Gesellschaft verwurzelt sind und die immer noch weiter getragen werden. Unsere Aufgabe ist es, zuzuhören, diese Bilder und Muster zu erkennen und zu durchbrechen. Das mag anstrengend sein, aber es ist wichtig. Und hierbei geht es nicht nur um Hautfarbe, sondern um alle Variablen, nach denen Menschen sortiert werden …

Achtet darauf, hört zu was andere Menschen erleben und hinterfrage deine Bilder im Kopf. Hör deinen Mitmenschen nicht nur zu, um deine Sterotype zu hinterfragen, sondern vor allem, um sie kennen zu lernen. Lass dich überraschen, wenn sie gar nicht so anders sind als du, was du vielleicht aufgrund ihres Aussehens angenommen hast. Lass dich überraschen, wenn sie tatsächlich einen anderen kulturellen Hintergrund haben als du, dann kannst du von ihnen und ihren Erfahrungen lernen.

Einmal durfte ich eine Erfahrung machen, die für andere Menschen Allttag ist. Eines vorweg: Ich habe mich sehr unwohl gefühlt und die Situation letztendlich verlassen. Der entscheidende Aspekt ist, dass ich die Möglichkeit hatte, die Situation zu verlassen, für andere ist sie allgegenwärtig.

Es war eine Situation auf einem kleinen Spielplatz. Mehrere Kinder und Mütter waren bereits dort als ich mit meinen Töchtern dort ankam. Zwei Bänke standen dort, auf denen Mütter saßen und redeten. Ich ging lächelnd auf sie zu, wollte mich dazu setzen. Sie rutschten, so dass kein Platz mehr für mich war. Sie sahen mich nicht an, sprachen miteinander in einer Sprache, die ich nicht verstand. Ich tat so, als sei nichts gewesen, drehte mich um und sah nach meinen Kindern. Sie spielten. Ich stellte mich abseits und wir blieben noch eine Weile. Die Frauen teilten mitgebrachtes Essen, wie ich es von anderen Spielplätzen kannte. Ich hatte auch Kekse dabei, die ich gerne geteilt hätte. Ich traute mich damals nicht, sie anzusprechen, konnte die Blicke, die sie mir zuwarfen nicht einordnen. Meine Erinnerungen verblassen an dieser Stelle, ich weiß noch, dass ich mich unwohl fühlte und wir früher gegangen sind, als geplant.

Ich würde gerne die andere Perspektive der Geschichte kennen. Was haben die Frauen über mich gedacht? Haben sie überhaupt über mich geredet?

An diesem Tag habe ich auf jeden Fall etwas darüber gelernt, wie schnell man sich ausgegrenzt fühlen kann, bloß weil man anders ist, anders aussieht oder eine Sprache nicht spricht. Ich habe begonnen mich selbst zu beobachten im Umgang mit anderen Menschen.

Spielplätze sind übrigens ein toller Ort, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und ich hatte sehr viele schöne Begegnungen. Ich habe viele Geschichten gehört und auch meine Geschichte erzählt, die auf ihre Weise außergewöhnlich ist. In dieser Zeit als junge Mama durfte ich erfahren, wie wunderbar vielfältig Menschen sein können, wie bereichernd es ist mit Menschen aus andere Kulturen in Kontakt zu kommen. Wahrscheinlich wurde durch diesen Erfahrungen der Grundstein für meine heutige offene Haltung gelegt, uns alle als Menschen zu betrachten, unabhängig von Variablen, die uns verschiedenen Gruppen zuordnen!

Eine häufig gestellte Frage auf Spielplätzen ist übrigens: Ist das dein Kind?

Ist diese Frage wichtig? Eine Freundin litt sehr unter dieser Frage. Sie hatte eine sehr helle Hautfarbe, ihr Mann war schwarz und die beiden Kinder hatten entsprechend einen eigenen Hautton, der sich übrigens minimal voneinander unterschied. Immer wieder musste meine Freundin erklären, dass es ihre leiblichen Kinder seien, beide. Warum? Auch das Alter führt zu merkwürdigen Fragen und ich hoffe beides hat sich inzwischen gebessert …

Dieser Abschnitt ist jetzt doch länger geworden, als geplant, aber mir ist das wichtig und es genügt mir nicht am Dienstag ein schwarzes Bild gepostet zu haben, um Solidarität zu zeigen. Wir müssen darüber reden, um ein Umdenken in der Gesellschaft zu erreichen. Es geht uns alle an, egal welche Variablen auf uns zutreffen.

ACHTET DARAUF, WIE IHR MIT ANDEREN UMGEHT!
Hinterfragt eure Bilder im Kopf!

Und sonst so?

Kann ich nach diesem Abschnitt noch ein und sonst so bringen?

Alles wirkt dagegen so trivial. Unter sonst so, fällt bei mir diese Woche das Wetter. Es freut mich einerseits, dass es regnet, denn ich sehe, wie es der Natur gut tut. Der Wetterumschwung war, und ist es auch heute noch, leider diesmal besonders schmerzhaft. Ich mag es nicht ein Wetterfrosch zu sein.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe es geht euch gut!


Titelbild: Zwei weitere Sonnenblumen haben es nicht geschafft und musste nachgesät werden. Die drei, die ich für diese Bildreihe aufgenommen habe, sind tatsächlich die kräftigsten, dabei ist die linke, die erste, die nachgesät wurde … Ich bin gespannt, wie sie sich weiter entwickeln. Zum Glück habe ich das Bild als erstes gemacht, denn jetzt regnet es schon wieder.

Phantastischer Fakriro Talk 4

Alle guten Dinge sind 3? Die Welten der Phantastik sind unendlich vielfältig und es gibt so viele, da könnten wir ewig weiter machen und phantastische Autor*innen entdecken.

Diesmal sprechen wir mit

Über Fakriro-Online könnt ihr übrigens direkt bei den Autor*innen signierte Exemplare bestellen!

Im Gespräch mit Sandra Baumgärtner

Wenn euch auf dem Messegelände eine Frau mit einem Schiffchen auf dem Kopf begegnet, was tut ihr? Klar, stehen bleiben und hallo sagen. Wir lieben Phantastik und Menschen mit kreativen Outfits schreiben wahrscheinlich phantastische Bücher, oder? Also lernen wir zusammen Sandra Baumgärtner kennen:

Sandra Baumgärtner auf der HomBuch2019 (c) WeAreOne
Sandra Baumgärtner auf der HomBuch2019 (c) WeAreOne

Wenn ich an deinen Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben?

Sandra Baumgärtner: Ich laufe grundsätzlich mit einem Schiffchen auf dem Kopf herum und quatsche Leute frei heraus an. Du hast also gar keine Chance, an unserem schön dekorierten Stand unbehelligt vorbeizulaufen. Neben mir steht übrigens meine liebe Kollegin Sandra Florean, die sich richtig in Schale geworfen hat. Sie trägt eines ihrer selbstgeschneiderten Kleider mit einem so ausladenden Rock, dass daran kein Vorbeikommen ist. Und natürlich haben wir auch viele fantastische Bücher ausliegen, die allesamt Hingucker sind.

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet.

Sandra Baumgärtner: Hallo Stephanie. Schön, dich kennenzulernen! Ich bin Sandra Baumgärtner. Ich bin Autorin, komme aus Trier und schreibe hauptsächlich Fantasy. Von Kinder- und Jugendbücher, Urban Fantasy mit Vampiren und Mermaids, Dark Fantasy mit Hexen und Dämonen und Erotic ist alles dabei. Seit gut drei Jahren veröffentliche ich meine Bücher selbst unter dem Lable Machwerke Verlag.

„Kleiner Komet“? Heißt das, du saust über die Messe und interviewst all diejenigen, in deren Umlaufbahn du gerätst? Schönes Kopfkino …

Ja, das trifft es ziemlich gut. Tatsächlich ist es unglaublich, was sich aus einer spontanen Idee alles entwickelt hat, Anziehung, Magie … von allem ein wenig. Aber ich bin hier, um etwas über deine Bücher zu erfahren.

Sandra Baumgärtner: Du sagtest ja, du ließt gerne Fantasy, gerne auch mit sozialkritischem Hintergrund. Da kann ich dir mein „Aquarií-Schlucht der Erinnerung“ empfehlen. Es ist ein Urban Fantasyroman, der in Australien, und dort hauptsächlich am Barrier Riff spielt. Ich habe in diesem Buch das Thema Umweltzerstörung und das Machtgefälle zwischen geldgierigen Firmen und Naturschützern aufgegriffen. Der Grundgedanke dazu ist: Was, wenn man auf eine besondere Spezies im Meer stößt, auf eine Zivilisation, die ganz wunderbar ohne menschlichen Einfluss klarkommt? Und was, wenn diese Meerwesen etwas besitzen, das für uns Menschen unschätzbaren Wert hätte und uns Wohlstand und auf ewig saubere Energie liefern würde? Melli, die Protagonistin meiner Geschichte, steht vor einer schweren Entscheidung, als sie zwischen die Fronten gerät.

Aber das klingt jetzt schwerer, als es eigentlich geschrieben ist. Tatsächlich steckt auch viel Sonne, Meer und ein bisschen Liebe zwischen den Buchseiten. Ein echtes Sommer-Sonne-Urlaubsbuch, jedoch mit nachdenklichen Momenten.

Aquarii ~ Sandra Baumgärtner (c)
Aquarii ~ Sandra Baumgärtner (c)

Dabei muss ich an die TV-Serie „H2O Plötzlich Meerjungfrau“ denken, kennst du die? Allerdings verwandeln sich hier drei junge Mädchen in Meerjungfrauen, also alles etwas anderes, aber da die Serie in Australien spielt, kommen mir die Bilder in den Sinn.

Sandra Baumgärtner: Aber na klar, kenne ich sie und ich liebe die Serie. Natürlich auch, weil sie in meinem geliebten Australien spielt. Und … nunja… wer wäre nicht gerne eine Meerjungfrau in Australien?

Seraphim: Carpe Noctem I ~ Sandra Baumgärtner (c)
Seraphim: Carpe Noctem I ~ Sandra Baumgärtner (c)

Du hast mir eben eine ganze Liste von phantastischen Wesen aufgezählt. Wie steht es um deine Vampire, wo sind sie im Spektrum zwischen blutdurstig gefährlich und glitzernd romantisch angesiedelt?

Sandra Baumgärtner: Also, auf Glitzer sind meine Vampire höchst allergisch. 🙂

Dafür sind meine Vampire dank eines Medikamentes einigermaßen sonnentauglich und können sich auch tagsüber draußen aufhalten. Natürlich ernähren sie sich auch von Menschenblut. Sie haben jedoch eine sehr elegante Lösung für ihre Nahrungsbeschaffung entwickelt. Welche, verrate ich hier nicht. Bissig sind sie dennoch, meist gegenüber den Antagonisten der Geschichte. Da das Thema Vampire für mich immer etwas mit Erotik und Romantik zu tun hat, sind auch die Geschichten um Seraphim & Leander und Lord MacConnell & Marian mit Romantik gespickt. Im Fall von Lord MacConnell & Marian sogar mit Erotik. „Darklander:“ ist ja nicht umsonst ein Ü18 Buch. 😉

Darklander:: Dunkles Verlagen ~ Andra Leabhar (c)
Darklander:: Dunkles Verlagen ~ Andra Leabhar (c)

Danke dir für diese Einblicke in deine Romanwelten.

Sandra Baumgärtner: Aber jetzt haben wir so viel über meine Bücher und mich gesprochen. Schau doch mal, hier neben uns, da steht meine Kollegin Sandra Florean. Die hat gleich zwei Neuerscheinungen mitgebracht. Eine davon wäre vielleicht auch was für dich. In „Gezeitenlos“ muss sich die taffe Sicherheitschefin Alex Sturm in Kiel nicht bloß mit Seeungeheuern herumschlagen, sondern sich auch ihren tiefsten Ängsten stellen. Hier, nimm und lies mal den Klapptext. Der fasst das noch wesentlich besser zusammen.

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Im Gespräch mit Sandra Florean

Natürlich verlassen wir diesen Stand nicht, ohne auch mit der anderen Sandra zu sprechen! Sandra hat uns ja quasi mit der Leseprobe in der Hand zu ihr geschubst. Ja, das geht auch virtuell, in sozialen Netzwerken gerne über taggen praktiziert, hier per Worte und ich habe nach dem ersten Überfliegen des Interviews direkt nachgeschaut, ob ich auch von Sandra Florean schon Antworten erhalten habe, hatte ich, war direkt die nächste ungelesene E-Mail. Also kommt mit:

Sandra Florean mit einer Seelenspringer-Torte (c)
Sandra Florean mit einer Seelenspringer-Torte (c)

Wenn Sandra Baumgärtner uns nicht bereits eingefangen hätte, was hätte uns an deinen Stand gelockt?

Sandra Florean: Bestimmt eins meiner Kostüme. Bisher habe ich häufig historische Kostüme getragen, für die LBM hatte ich mir neben meinem Waldfrauen-Kleid noch ein Meerjungfrau-Kleid genäht. Samt Muschelkrone. Aber auch meine Cover sind hoffentlich ein Hingucker – zumindest wurden die der Seelenspringerin-Reihe häufig als solche tituliert.

Sandra Florean im Waldfrauenkleid (c)
Sandra Florean im Waldfrauenkleid (c)

Von deinen Kostümen hat Sandra uns bereits vorgeschwärmt und uns auch gleich zu dir geschickt. Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet. Und du?

Sandra Florean: Hi, ich bin Sandra, Phantastik-Autorin aus Norddeutschland, ehemalige Kostümschneiderin und Marvel-verrückt. Seit 2014 veröffentliche ich überwiegend im Bereich Paranormal Romance, Dark/Urban Fantasy, Mystery und zwar sowohl in Verlagen als auch als Selbstverlegerin. Zudem bin ich als Lektorin tätig.

Das erklärt die tollen Kostüme, schneiderst du zu jedem deiner Romane das passende Outfit?

Sandra Florean: Jein. Tatsächlich habe ich bisher meinen umfangreichen Fundus an historischen und fantastischen Kostümen genutzt. Für die Buchmesse Berlin sollte aber etwas Besonderes her. Und so entstand das Waldfrauen-Kleid (siehe Foto) und die Idee, auch für die anderen Bände der Seelenspringerin-Reihe passende Kleider zu kreieren und zu schneidern. Mal sehen, wie viele ich schaffe.

Sandra Florean mit ihren Neuerscheinungen 2020 (c)
Sandra Florean mit ihren Neuerscheinungen 2020 (c)

Dein Angebot klingt herrlich vielseitig und phantastisch. Erzähl doch was zu deiner Neuerscheinung bitte.

Sandra Florean: Auf der LBM hätte ich gleich zwei Neuerscheinungen präsentiert. Zum einen das Finale meiner Seelenspringerin-Reihe. Hier steht Tess im Mittelpunkt, die in die Seelen übernatürlicher Wesen springen kann und dabei allerhand Grauenhaftes erlebt. Zusammen mit Polizist Jim versucht sie, die Täter zur Strecke zu bringen, und taucht dabei ganz tief in die Welt der Monster ein, die in diesem Setting offen unter den Menschen leben. Die Reihe vereint verschiedene Genre – Fantasy, Krimi, Horror, Mystery – spiegelt aber im Grunde unsere Gesellschaft wieder mit all seinem Fremdenhass, seinen Vorurteilen und Missverständnissen.

Und dann wollte ich meinen Zeitreise-Roman “Gezeitenlos – Im Strudel der Zeit” vorstellen. In dem Einteiler entdeckt die ehemalige Marinesoldatin Alex, dass sie plötzlich durch die Zeit reisen kann. Woher diese Fähigkeit stammt und ob tatsächlich gerade ein Seemonster in der Kieler Förde sein Unwesen treibt, oder es sich nur um einen Scherz handelt, dem will sie auf den Grund gehen. Und gleichzeitig ihren Ex Richard meiden, der sich plötzlich wieder in ihr Leben schleicht. Und dann war da noch die Sache mit der Tauchangst … Alex ist eine taffe Protagonistin, die am liebsten mit dem Kopf durch die Wand will. Hier muss sie allerdings feststellen, dass das nicht immer geht, und sie muss ganz neuen Mut in sich entdecken: den Mut, sich ihren tiefsten Ängsten zu stellen.

Wow, das sind zwei interessante Titel. Die Seelenspringer-Reihe fällt bei mir direkt in den Bereich fasziniert mich, könnte mir aber auch zu unheimlich sein, wenn du so anschaulich schreibst, wie du hier auftrittst.

Sandra Florean: Danke schön. Tatsächlich ist die Reihe insgesamt eher düster und nicht locker-flockig. Es geht ja um die Abgründe, auch in den menschlichen Seelen, und der Kriminalfall bildet den Mittelpunkt. Allerdings behandeln die Bücher ebenso Themen wie Nächstenliebe, Opferbereitschaft, Loyalität und nicht zuletzt die Frage, wie man mit Andersartigen zusammenleben kann. Tess geht große Risiken ein in ihrem Bestreben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, erfährt aber auch wahre Freundschaft, tiefe Dankbarkeit und erlebt zusammen mit dem Leser das Hochgefühl, das einsetzt, wenn man ganz selbstlos jemand anderem erfolgreich geholfen hat.

Die Reihe ist also bunt und, ja, stellenweise auch unheimlich. Aber eben nicht nur.

Seelenspringerreihe ~ Sandra Florean (c)
Seelenspringerreihe ~ Sandra Florean (c)

Zeitreisen liebe ich, diese Geschichte klingt humorvoller als gruselig, oder, immerhin gibt es ein Seemonster? Eine Frage werde ich nie müde, Zeitreise-Autor*innen zu stellen: In welche Zeit würdest du selbst gerne reisen, wenn du Alex Fähigkeit hättest

Sandra Florean: Ja, sie ist nicht ganz so düster wie Die Seelenspringerin, sondern eher actionlastig mit Alex’ ganz eigenem Sinn für Humor. Und das Seemonster, nun ja, um was genau es sich dabei handelt, das müsstest Du dann selbst herausfinden.

Wenn ich durch die Zeit reisen könnte, würde ich mich vermutlich nicht auf eine Zeit beschränken können. Ich war schon in der Schule eine großer Geschichtsfan und hab das mit dem historischen Reenactment weiter ausgelebt. Deshalb haben für mich viele Epochen ihren Reiz. Ich würde zum Beispiel gern in die Renaissance reisen und Heinrich VIII treffen. Oder einen Ball in Zeiten des Rokoko besuchen (dafür hätte ich genügend Kleider zur Auswahl). Oder noch weiter zurück und nachsehen, ob Jesus wirklich gelebt hat. Lediglich in die Zukunft würde ich nicht reisen wollen. Was das angeht, lass ich mich lieber überraschen.

Gezeitenlos ~ Sandra Florean (c)
Gezeitenlos ~ Sandra Florean (c)

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Im Gespräch mit Christine Heimannsberg

Ein Reiz an der Phantastik ist die Vielfältigkeit, daher freue ich mich, dass wir bei Christine ein relativ junges Subgenre der Phantastik entdecken dürfen, kommt mit, es geht um Climate Fiction. Wie unser Weg zu Christine führte? Über ein paar interessante Umwege sind wir noch einmal zu einem Stand zurück gekommen, an dem wir bereits relativ am Anfang waren. Erinnert ihr euch an Annina Safran aus dem ersten phantastischen Fakriro Talk? Sie erzählte uns von ihrer Standkollegin, voilá da ist sie:

Annina Safran und Christine Heimannsberg (c)
Annina Safran und Christine Heimannsberg (c)

Wenn ich an deinen Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben?

Christine Heimannsberg: Zum einen wäre da ein großes Banner auf dem die Cover aller drei Bände meiner Trilogie neben einem mystischen, großen Augen sind und die Worte: „Dystopische Climate Fiction Trilogie“.  Climate Fiction ist ein relativ junges Genre, dass den Klimawandel und seine Folgen in den Geschichten verwoben hat. Soviel gibt es davon noch nicht, und soweit ich informiert bin, bin ich einer der ersten deutschen Autorinnen mit einer Trilogie in dem Genre. Die tollen Cover zeigen Szenen-Ausschnitte aus den Büchern und wurden von dem super talentierten Grafiker und Künstler Tobi Frank entworfen und gestaltet, der auch für Magazine, wie z.B. die FAZ kreiert.

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet. Und du?

Christine Heimannsberg: Hallo Stephanie, ich heiße Christine Heimannsberg und habe eine Trilogie in dem Genre Dystopie / Climate Fiction geschrieben. Als nächstes plane ich einen Mystery Thriller, ich bin also nicht fest in einem Genre, sondern schreibe das, was mich gerade inspiriert. Ich verlege meine Bücher über Nova MD als SP-lerin.

Erzähle mir bitte mehr zu deiner Climate Fiction.

Christine Heimannsberg: Meine Trilogie spielte einem Europa nach dem Klimawandel. Die Gesellschaft hat sich verändert und wurde durch den Verlust von technischen Errungenschaften und verkleinertem Lebensraum (die Pole sind abgebrochen und habe große Teile Europas überschwemmt) in ein patriarchisches System zurückgeworfen, in dem Mädchen und Frauen wenig Rechte haben und das Überleben der männlichen Erben Vorrang hat. In dieser Welt wächst die achtzehnjährige Lore auf, die sich trotz der Umstände ihren Mut und Eigensinn bewahrt hat. Sie trifft sich heimlich mit Jul, obwohl der Kontakt zwischen Minderjährigen Mädchen (hier wird man mit 19 volljährig) und Männern verboten ist und plant mit ihm ihre Zukunft. Nach einem dieser heimlichen Treffen kommt es zu einem tödlichen Streit mit dem Nachbar-Clan und Lore wird gezwungen mit ihrem  jüngeren Bruder James fliehen. Überstürzt lässt sie alle zurück, auch Jul, und begibt sich mit James auf die Suche nach dem Gelobten Land, einem mystischen Sehnsuchtsort, von dem niemand weiß, ob es ihn wirklich gibt. Sie muss Gefahren überwinden, sich (auch) gegen ihren Bruder durchsetzen und darf niemals die Hoffnung verlieren – Hoop – so wie auch der erste Band heißt. Im zweiten Band geht es darum, was sich hinter der „großen Mauer“ befindet, und wohin blinder Glaube – Gloov – führen kann, im dritten und finalen Band wird Lore selber Teil einer Widerstandsgruppe, die das perfekte Zusammenleben in einer veränderten Welt sucht.

Was die Bücher besonders macht ist, dass sie ohne Zombies, Atomkrieg oder sonstige Katastrophen auskommen, sondern dass in ihnen wir Menschen schlicht genug sind, die Welt zu Fall zu bringen. Dies ist ein Zitate einer Bloggerin, das sehr gut beschreibt, was ich versucht habe zu erzählen.  Jeder Band trägt auch heute aktuelles Thema in sich: Gleichberechtigung und Klimawandel, Flüchtlinge, Fake News – aber sie sind verpackt in einer spannenden Geschichte und regen unterschwellig zum Nachdenken an. Ich sag immer gerne: Tribute von Panem trifft auf Fridays for Future. ; )

Ja, wir Menschen genügen möglicherweise zu einem World-End-Szenario. Verlust von Technik und Lebensraum ist ein passendes Szenario, aber warum wirfst du die Menschheit zurück ins Patriarchat?

Christine Heimannsberg: Das Patriarchat findet im ersten Teil, in der „alten Welt“ statt. Hier gab es die meisten Umweltschäden und die größten Kämpfe um Boden und Ressourcen. Dörfer wurden gesperrt und nur alleinstehende Höfe bleiben für die Landwirtschaft erhalten. Um nicht alleine und schutzlos da zustehen, schließen sich Frauen männerstarken Familien an, Clans entstehen. Die Frauen genießen den Schutz ihres Clans geben im Gegenzug aber Arbeits- und Gebärkraft. Mit den Jahren verschieben sich die Machtverhältnisse zurück zu einem Patriarchat, so wie man es heute auch aus Kulturen mit Clanherrschaften kennt. Im Band 2, der „neuen Welt“, hat sich jedoch ein System mit maximaler Gleichberechtigung entwickelt.

Worin siehst du aktuell die größte Hoffnung, dein eigenes dystopisches Szenario zu verhindern?

Christine Heimannsberg: In unserer Mitmenschlichkeit. Wir sind alle gerade gewissermaßen „nackt“: wenig Ablenkung, wenig Konsum, Langsamkeit. Ich denke darin liegt eine Chance sich wieder auf elementare Werte wie Schutz der Schwächeren, Naturverbundenheit und auch Mitgefühl zu besinnen. Das ist meine Hoffnung.

Welches Buch von Autorenkolleg*innen magst du mir empfehlen?

Christine Heimannsberg: Da möchte ich unbedingt von Annina Safrans „Die Saga von Eldrid“ empfehlen, dabei handelt es sich um eine Reihe.

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Hier geht es zur Fakriro-Online in der Quarantäneedition.
Auch wenn es kein neues Programm mehr gibt, die Seite bleibt online und ein Blick ins Programm lohnt sich.

Schaut euch auch meine anderen Beiträge in der Reihe FakriroTalk an

Fakriro Talk über Kinderbücher

Als ich mit dieser Reihe angefangen habe, begegneten mir bereits zu Anfang All Age Bücher, Bücher wie die Abenteuerliche Reihe von Thorsten Hoß für alle ab 12 Jahren. Ich lese noch immer gerne Kinderbücher, daher fiel es mir leicht, sie dazwischen zu mischen. Andererseits verdienen diese Bücher auch eine besondere Aufmerksamkeit, schließlich sind sie für eine besondere Zielgruppe geschrieben. Daher gibt es nun einen Fakriro Talk exklusiv für Kinderbücher, was nicht ausschließt, dass auch Erwachsene sie lesen oder vorlesen dürfen.

Kommt mit und lernt mit mir folgende Autor*innen kennen:

Über Fakriro-Online könnt ihr übrigens direkt bei den Autor*innen signierte Exemplare bestellen!

Im Gespräch mit Oliver Stick

Als Olivers Interviewantworten in meinem Mailpostfach eintrudelten wurde mir klar, dass wir eine Kinderbuch-Talkrunde brauchen. Sein Autorendebüt ist nämlich ein Kinderbuch und die einzige Schublade, in die er gerade passt ist die eines Kinderbuchautors, eine breite Bühne auf der ich mich anschließend noch einmal gezielt umgesehen habe.

Oliver Stick (c)
Oliver Stick (c)

Wenn ich an deinen Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben?

Oliver Stick: Ein knapp 1,90m großer Mann, sportlich trainiert, mit einem blauen T-Shirt, auf dem eine Wolke zu sehen ist.

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet. Und du? (mir Kopf in den Nacken gelegt gefragt, um die Wolke auf Augenhöhe nicht anzustarren)

Oliver Stick: Hi, mein Name ist Oliver Stick und ich bin Autor des Kinderbuches „Die kleine Wolke Ananas“. Es ist mein Erstlingswerk und kann vorläufig nur bei Amazon erworben werden.

Die kleine Wolke Ananas ~ Oliver Stick (c)
Die kleine Wolke Ananas ~ Oliver Stick (c)

Deswegen trägst du auch das Wolken-Shirt: Erzähl mir mehr zu deinem Buch bitte.

Oliver Stick: Es geht um eine kleine Wolke, die von ihren Wolkenfreunden geärgert wird, weil sie nicht regnen kann. Dann lernt sie die kleine Anna kennen und alles scheint sich zum Guten zu wenden. Doch plötzlich sind die Wolkenfreunde verschwunden. Ananas macht sich auf die Suche, fliegt dabei um die ganze Welt und landet sogar auf dem Mond.

Das Buch ist deshalb besonders, weil es neben der eigentlichen Geschichte noch einige zusätzliche Seiten mit Spielen, Ausmalbildern und Wissensvermittlung hat. Außerdem gibt es zusätzlich kostenlos bei YouTube Hörspiele zur Ananas, die man zum Buch anhören und auch ansehen kann.

Lesen, malen und spielen ist eine tolle Kombination. Für welche Altersgruppe ist dein Buch?

Oliver Stick: Die Zielgruppe liegt ca. zwischen 2 und 7 schätze ich. Für die Kleineren werden eher die Bilder interessant sein, für die Mittleren die Geschichte und für die Größeren dann der Wissensteil und die Spiele.

Stammen die Illustrationen und Ausmalbilder auch von dir?

Oliver Stick: Die Reihenfolge der Entstehung war so, dass die Wolke Ananas eine ganz spontane Gute Nacht Geschichte am Bett meiner damals noch 3-jährigen Tochter war.
Ich fragte, worüber ich etwas erzählen soll und sie antwortete wortwörtlich:

Über eine Wolke, über ein Mädchen… und über eine Ananas.

Da gab es noch keinen Plan zu Bildern oder Veröffentlichung.
Die Geschichte sollte ich dann immer wieder erzählen und weitere Geschichten folgten. Irgendwann machte ich dann ein YouTube-Hörbuch aus der ersten Geschichte.
Hörbuch alleine fand ich aber langweilig und so entwarf ich die ersten Bilder
Ananas und ihre Freunde sollten dabei so aussehen, als hätten Kinder sie gemalt.
Auf meinem T-Shirt siehst du wie Ananas im Ursprung aussieht.

Dann lernte ich Anja Klukas kennen, die die Ananas sehr gern mochte (und heute noch mag) und zusammen entwickelten wir aus den ersten beiden YouTube-Hörspielen das erste Bilderbuch. Dabei bin ich für den Text und Anja für die Illustrationen verantwortlich.
Sie hat alle Figuren komplett neu überarbeitet und diese Geschichte dadurch noch viel toller gemacht als sie ohnehin schon war.

Welches Buch von Autorenkolleg*innen magst du mir empfehlen?

Oliver Stick: Unter den Augen Amgas – In der Seele eine Wenetra von Aria Sees. Tolle Fantasy-Geschichte.

Stephanie: Oh, mit Aria habe ich bereits gesprochen. Das Buch ist aber eher für ältere Leser*innen 😉

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Im Gespräch mit Martina Kast

Lust auf mehr Kinderbücher? Dann schauen wir mal, was Martina für uns hat.

Martina Kast (c)
Martina Kast (c)

Wenn ich an deinen Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben?

Martina Kast: Also: Ich würde mir wünschen, dass du meine freundliche Persönlichkeit bemerkt hast. Ich bin mit 1,75 nicht grade klein, bin vollschlank und trage gern farbenfrohe Sachen und ein strahlendes Lächeln. Meine Kinderbücher sind, natürlich gut sichtbar, aufgestellt und mit kleinen Geschenken für Kinder umgeben. Wahrscheinlich macht es die Mischung aus Allem, dass dich neugierig gemacht und deinen Blick gefesselt hat.

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet.

Martina Kast: Hallo, mein Name ist Martina Kast. Ich schreibe Kinderbücher – auch für den guten Zweck. Mein erstes Buch – „Tina und Ted – erste bärige Abenteuer“ – habe ich als Selfpublisher veröffentlicht. Mein zweites Buch – „Löwenstark“- ist eine Anthologie und wurde über den Edition Paashaas Verlag veröffentlicht. Es ist ein Spendenbuch. Mein drittes Buch – „Weihnachtsschmaus für jedes Haus – festliches für Herz und Magen“ – wurde privat finanziert und als Kleinauflage, ebenfalls für den guten Zweck, verkauft. Mein letztes Buch kam Anfang März, dieses Jahres, heraus. „Knuffel“ wurde ebenfalls über den Edition Paashaas Verlag, veröffentlicht.

Buchtisch von Martina Kast (c)
Buchtisch von Martina Kast (c)

Erzähle mir bitte mehr über Knuffel.

Martina Kast: „Knuffel“ ist mein neuestes Kinderbuch. Es ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Die Geschichte handelt von einem Grundschüler namens Nick. Seine Mutter ist vor nicht allzu langer Zeit gestorben und sein Vater Chris sorgt seitdem allein für ihn. Nick ist in der Schule nicht sonderlich beliebt, da er keine Mutter hat und ein Schlüsselkind ist. Er ist oft allein.

Nick hat vom heutigen Tag an Sommerferien. Sein Vater hat sich Urlaub genommen. Leider hat Chris es versäumt, einen Plan für die Ferien zu machen. Sein Sohn erwartet allerdings, dass sein Vater einen Urlaub geplant hat. Also verspricht sein Vater ihm ein Abenteuer. Chris verspricht Nick, dass sie sich auf die Suche nach den geheimnisvollen Gruffel machen. Niemand hat sie je gesehen, sie tarnen sich gut und leben in einem nahegelegenen Wald. Eine echte Lagerfeuergeschichte … Chris ahnt ja nicht, dass Nick wirklich einen Gruffel findet.

Knuffel ist allerdings anders als alle anderen Gruffel. Er ist tollpatschig und Lila. Auch er wird ausgegrenzt.

Sie nehmen Knuffel kurzerhand mit nach Hause. Doch seit sie Knuffel gefunden haben, stolpern sie von einem Abenteuer ins nächste. Knuffel muss also so schnell wie möglich wieder zu seiner Familie. Aber auch das wird zum Abenteuer.

Das Besondere an meinem Buch ist, dass es sicher viele Kinder gibt, die sich mit Nick identifizieren können. Ausgegrenzt werden, keine Mutter zu haben, oft allein zu sein und keine Freunde zu haben, das kennen sicher viele Kinder. Doch für Nick und Chris wird durch dieses Abenteuer alles wieder gut. Das soll den Kindern Hoffnung machen. Außerdem regt es ihre Fantasie an und nimmt die Kinder mit in ein lustiges und auch aufregendes Abenteuer.

Ein wichtiges Thema hast du dir da vorgenommen.

Welches Buch von Autorenkolleg*innen magst du mir empfehlen?

Martina Kast: Hexensold – von Nora Bendzko. Das ist eine tolle Märchenadaption und sehr empfehlenswert. Sie hat mehrere Märchenadaptionen geschrieben und ich liebe ihren Stil zu schreiben.

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Im Gespräch mit Nina Fuhrmann

Lasst uns gleich bei Nina noch mehr Kinderbücher entdecken.

Nina Fuhrmann (C)
Nina Fuhrmann (c)

Wenn ich an deinen Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben? 

Nina Fuhrmann: Vermutlich haben dich einfach meine Bücher magisch angezogen 😉

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet.

Nina Fuhrmann: Hi Stephanie, schön, dich kennenzulernen! 

Ich bin Nina, Nina Fuhrmann, und ich schreibe vor allem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – am liebsten Geschichten mit einem Funken Magie, also zum Beispiel Urban Fantasy oder Märchen.

Einige meiner Kurzgeschichten sind in Anthologien bei verschiedenen Verlagen erschienen und ich hoffe, dass auch meine Romane einen Verlag finden.

Anthologie "Ich Superheld!" ~ Edition Sonnenschirm (c) Nina Fuhrmann
Anthologie „Ich Superheld!“ ~ Edition Sonnenschirm (c) Nina Fuhrmann

Da drücke ich dir schon mal die Daumen, erzähl mir doch was über eine der Anthologien.

Nina Fuhrmann: „Ich Superheld!“ ist eine Anthologie aus dem sehr engagierten Berliner Verlag „Edition Sonnenschirm“, die Ende letzten Jahres erschienen ist. Das Buch enthält 12 Kurzgeschichten für ca. 8- bis 10-Jährige, die sich alle um das tolle Thema „Vielfalt“ drehen.

Und: Vielfalt ist hier nicht nur das Thema der Geschichten, sondern auch übergeordnet – die 12 Geschichten sind sehr abwechslungsreich und eben vielfältig, das macht das Buch für mich zu etwas Besonderem.

Es geht natürlich um einen Superheld, aber auch um ein geheimnisvolles Mädchen in Irland, um Kinder in Mali, um eine Zauberschaukel oder um einen Ausflug ins Insektenreich.

In meiner Geschichte „Mia und der Schlüssel“ nehme ich die Leser mit auf die Suche nach Mias Schlüssel – aber natürlich findet Mia bei ihrer Suche viel Wichtigeres.

Vielen Dank. Welches Buch von Autorenkolleg*innen magst du mir empfehlen?

Nina Fuhrmann: Kennst du schon den Roman „Myalig“ von Laura Kier? Da du ja Dystopien und Märchenadaptionen liebst, wäre das bestimmt ein super Buch für dich.

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Im Gespräch mit Bettina vom Shadodex Verlag der Schatten

Shadodex Verlag der Schatten (c)
Shadodex Verlag der Schatten (c)

Noch nicht genug Kinderbücher? Dann kommt mit zu Martina und wir finden heraus was es bei Sahadodex, einem Verlag mit schattenhaftem Namen für Kinderbücher gibt.

Wenn ich an euren Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben?

Verlag der Schatten: Hi, ich bin die BIF (Bettina Ickelsheimer-Förster vom Shadodex – Verlag der Schatten) und ich sehe, dir hat es unser Igor angetan? (Igor ist unser großer Stoff-Tiger). Oder doch eher die Riesenspinne, die da an der Wand hängt? Das ist Alfred, der tut nix – versprochen! Der hängt da nur dumm rum und repräsentiert ein bisschen unsere verlegten Genres. Du siehst ja schon an der Deko und den Covern, bei uns geht es etwas düsterer zu.

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet, magst du mir etwas über euren Verlag erzählen?

Verlag der Schatten: Hallo Stephanie! Kleiner Komet klingt ja mal richtig toll. Und das passt ja perfekt zu unserer aktuellen Ausschreibung zum Thema „Hale-Bopp: Im Bann des Kometen“. (Läuft noch bis Ende Mai). Und da du ja gern u.a. versteckte Gesellschaftskritik oder Zukunftsszenarien (Scifi/ Dystopie) liest, bist du hier absolut richtig. Wir haben vor allem Mystery und dunkle/düstere Phantastik im Programm. Ich fasse die Genres immer gern als „Düstery“ zusammen. Speziell dein Interesse dürfte daher „Walhalla – die Pforte nach Åsgård“ (Gesellschaftskritik in Kombi mit Selbstfindung/Reifung verpackt in eine Mystery-Story) treffen oder auch „Stadt unter Glas – die Privilegierten“ (Mystery-Scifi) und „Invydia – Lead by the Hands of Fate“ (dystopischer Mix aus Mystery und Scifi).

Wenn du auch Anthologien magst, kann ich dir „Erdschrecken“ empfehlen (Was, wenn die Natur sich irgendwann rächt? Also ganz aktuelles Thema derzeit.) Und das bringt mich doch gleich noch mal zu unserem Igor, denn der steht stellvertretend für unser Raubtier- und Exotenasyl in Ansbach/Wallersdorf, das wir pro Buchverkauf auf Messen, Cons oder über unseren Shop unterstützen. Wenn ihr also direkt bei uns kauft, tut ihr sogar noch etwas Gutes. Und da du ja auch Kinderbücher magst, wir haben seit ein paar Monaten auch Mystery für Kids im Programm.

Magischer Tigerwald ~ Shadodex Verlag der Schatten (C)
Magischer Tigerwald ~ Shadodex Verlag der Schatten (C)

Sehr gut, denn eigentlich war ich gerade auf der Suche nach tollen Kinderbüchern. Welches Buch würdest du mir empfehlen?

Verlag der Schatten: Genau dieses Buch würde ich dir doch dann gleich mal vorstellen, denn unser „Magischer Tigerwald“ ist eine Benefiz-Anthologie für unser Raubtierasyl. Protagonisten sind die Tiere, die dort leben. Gelesen werden kann es ab circa 8 Jahren. Aber auch Erwachsene mögen die Geschichten sehr gern. Im Grunde geht es darum, dass die Tiere, wenn die Pfleger nicht da sind, die Käfige verlassen und das angrenzende Wäldchen betreten können. Und das ist ein magischer Ort, an dem einfach alles möglich ist. Ein schillerndes Tannenbäumchen – der sog. Waldwächter – macht das möglich. Dort erleben sie spannende, aber auch lustige Abenteuer und sie können dort sogar den einen oder anderen bereits verstorbenen Kumpel wiedersehen. Es enthält also auch ein paar Geschichten „In Memoriam“. Durch die Anthologie führt unser Luchspärchen Anubis und Rokko, und wir haben natürlich viele farbige Originalbilder eingefügt, sodass man die Tiere auch sehen kann. Und das Gute eben: Die Einnahmen gehen an das Raubtierasyl. Wäre das vielleicht was für dich? Aber ich stelle dir auch gern unsere anderen Bücher vor. Einfach mal umsehen :–)

Vielen Dank für die Einblicke

Magischer Tigerwald ~ Shadodex Verlag der Schatten (C)
Magischer Tigerwald ~ Shadodex Verlag der Schatten (C)

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Webseite „Magischer Tigerwald“ (mit Teasern zu den Geschichten):
Raubtier- und Exotenasyl


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17. Hexe Lilli und der schreckhafte Wikinger ~ Knister

Hexe Lilli und der schreckhafte Wikinger ~ Knister
Hexe Lilli und der schreckhafte Wikinger ~ Knister

Bevor die eigentliche Geschichte beginnt wird Hexe Lilli immer kurz vorgestellt. Als Kind habe ich diese Seite immer übersprungen, weil da immer das gleiche steht und ich kannte das Hexe Lilli Universum schließlich schon. Doch diesmal habe ich diese Seite gelesen und da steht drin, dass Hexe Lilli ungefähr so alt sei, wie ich. Würde in meinem Fall bedeuten sie wäre so um die 19/20 Jahre alt. Was ein wenig schräg ist, wenn man dann in der Geschichte am Rande mitgeteilt bekommt, das Hexe Lilli noch zur Schule geht. Fand ich sehr witzig, aber gut, das Buch ist ja auch für eine jüngerer Zielgruppe gedacht und da finde ich es eigentlich echt schön gelöst, dass der Autor dann sagt, das Hexe Lilli quasi vom Alter her auch in den eigenen Freundeskreis passen würde. Ich würde Hexe Lilli auf jeden Fall auch mit meinen so gut wie 20 Jahren als meine Freundin haben wollen.

Als ich das Buch gelesen habe, habe ich direkt jemanden vermisst. Hektor hat gefehlt! Ich habe keine Ahnung warum er nicht in der Geschichte auftaucht. Ich bin mir nicht mehr sicher, wie Hektor zu Lilli kommt, aber in meinem Kopf gehören die beiden einfach zusammen.

An die Geschichte konnte ich mich nicht mehr erinnern und so konnte ich das Buch lesen ohne zu wissen was passiert. Auch beim lesen selbst sind in mir keine Erinnerungen hoch gekommen. In diesem Buch macht Lilli einen Hexsprung ans Nordmeer und findet ein original Wikingerschild, welches ihr ermöglicht einen Hexsprung in die Vergangenheit zu machen. Dort angekommen trifft sie tatsächlich echte Wikinger.

Nach dem Lesen habe ich mich auf jeden Fall sehr schlau gefühlt, da immer wieder Informationen zu den Wikingern und der Zeit damals in die Geschichte eingeflossen sind. Fand ich auf jeden Fall sehr cool.

Bei den Hexe Lilli Büchern muss ich sagen, dass ich die Zeichnungen in dem Buch sehr gerne mag. Die Seiten sind so hübsch. Auf jeder Seite ist eigentlich immer etwas, auch wenn es manchmal einfach nur Sterne am Rand des Textes sind.

Da ich eine limitierte Sonderausgabe besitze, waren hinten noch zwei „Zaubertricks“ drin. Den ersten Trick finde ich so lala zum nachmachen. Es geht darum Dinge einzufrieren und ich kann mir vorstellen, dass so manch ein Kind dann plötzlich die verrücktesten Sachen einfrieren möchte, am besten noch Dinge die sich nicht dafür eignen. Der zweite „Trick“ ist, dass Wikinger damals Runen zum schreiben benutzt haben, um schriftlich kommunizieren zu können. Hinten ist das Alphabet mit den Runen abgedruckt. Es gibt eine nette verschlüsselte Botschaft, die man damit entschlüsseln kann und die Aufforderung seinen eigenen Namen zu verschlüsseln. Den zweiten Trick finde ich auf jeden Fall cooler als den ersten. Das Beste an der Ausgabe ist allerdings das Cover. Wenn man das Buch kippt bewegen sich der Wal und die Wikinger darauf. Im großen und ganzen würde ich allerdings sagen, man kann auch getrost ohne die Sonderausgabe leben. Die Geschichte ist eh das beste an dem Buch.

Faszinierend fand ich tatsächlich, dass ich in meinem Regal nur zwei Hexe Lilli Bücher stehen habe. Neben dem Wikinger Buch habe ich noch „Hexe Lilli und das Geheimnis der versunkenen Welt“, aber außer das es mit Atlantis zu tun hat, habe ich auch da keine näheren Erinnerungen an die Handlung. Ich kann nicht mal sagen, ob da Hektor auftaucht. Obwohl ich nur zwei besitze weiß ich, dass ich mehr gelesen habe, aber die habe ich mir wohl in der Bibliothek ausgeliehen. Ich dachte nur ich würde mehr besitzen.

Neben den Büchern, die man übrigens prima unabhängig voneinander lesen kann, da jede Geschichte in sich abgeschlossen ist und der Grund warum sie hexen kann in der einleitenden Vorstellung erklärt wird, gibt es noch Hexe Lilli Erstlesebücher, die wesentlich dünner sind. Auch die habe ich gelesen.

Ich bin überrascht wie schlecht ich mich mit dem Hexe Lilli Universum auskenne und frage mich ernsthaft was mit Hektor passiert ist oder gibt es den nur in der Zeichentrickserie? Die habe ich nämlich auch gerne geschaut und da war der Drache Hektor auf jeden Fall dabei! Ich hatte auf jeden Fall Spaß beim Lesen und bin am überlegen, ob ich das andere Hexe Lilli Buch in meinem Regal demnächst auch noch lesen soll. Vielleicht finde ich da ja Hektor, auch wenn ich es nicht glaube.

Kathi 

Hexe Lilli und der schreckhafte Wikinger
Knister
illustriert von Birgit Rieger
erschienen 2005, im Arena Verlag
ISBN: 978-3-401-05371-4

Wings of Fire 1-3 von Tui T. Sutherland

Wings of Fire 1-3 von Tui T. Sutherland
Wings of Fire 1-3 ~ Tui T. Sutherland

Fünf Eier, geschlüpft in der hellsten Nacht,

fünf Drachlinge, geboren zu enden die Schlacht.

Dunkelheit steigt auf und bringt das mit Macht.

Die Drachlinge kommen…

Ausschnitt der Prophezeiung aus Wings of Fire, Tui T. Sutherland

Die Prophezeiung besagt, dass ein Erdflügler, ein Meeresflügler, ein Sandflügler, ein Nachtflügler und ein Himmelsflügler den Krieg beenden werden. Außerdem werden die prophezeiten Drachlinge eine der Thronanwärterinnen Burn, Blister oder Blaze als Königin der Sandflügler ernennen.

Allerdings ist das Himmelsflüglerei abhanden gekommen und wurde durch ein Ei der Regenflügler ersetzt.

Die Prophezeiung der Drachen

Die Prophezeiung der Drachen ist der erste Band der Reihe. Clay, der Erdflügler aus der Prophezeiung, ein schüchterner und verfressener Drache muss sich und seine Freunde retten.

Nachdem die fünf Drachlinge der Prophezeiung aus einer Höhle ausbrgebrochen sind, in der sie ihr bisheriges Leben verbracht haben, tappen sie direkt in eine Falle. Und plötzlich fühlen sie sich nicht mehr nur wie Gefangene sondern sind Gefangene von Königin Scarlet, die ihre eigenen Pläne hat.

Das verlorene Erbe

Tsunami, die Meeresflüglerin aus der Prophezeiung, und ihre Freunde suchen vor der Königin Scarlet Schutz bei Königin Coral, Tsnuamis Mutter. Doch schnell merkt sie, dass es nicht sicher für sie oder ihre Freunde ist und ehe sie sich versehen werden sie erneut zu Gefangenen.

Das bedrohte Königreich

Glory, die Regenflüglerin, die als Ei den Platz des Himmelsflüglers eingenommen hatte, erhält endlich die Möglichkeit ihren eigenen Stamm kennen zu lernen und zu beweisen, dass Regenflügler mehr als nur faule Obstfresser sind. Doch dann taucht ein Drache auf, der die Drachlinge der Prophezeiung töten soll. Außerdem hören sie von einem Monster, dass für das Verschwinden von Regenflüglern verantwortlich sein soll.

Mein Fazit

* – * Mir gefällt, dass jedes Buch einem der Drachlinge aus der Prophezeiung gewidmet ist.* – *

* – * Die Bücher sind so spannend, dass ich sie jeweils am Stück durchlesen musste. * – *

* – * Bis auf die Cliffhanger am Ende jeden Bandes, waren sie alle toll. * – *

* – * Ich glaube, ich konnte mich bisher auch noch für keine Liebesgeschichte so sehr begeistern, wie die, die in dieser Reihe stecken. * – *

* – * Ich kann die Bücher jedem Drachenfan empfehlen! * – *

Bis zum nächsten Mal!

Eure Drachenreiterin* – *

Wings of Fire – Die Prophezeiung der Drachen
Tui T. Sutherland
350 Seiten
Loewe
ISBN: 978-3-7855-8087-5

Wings of Fire – Das verlorene Erbe
Tui T. Sutherland
334 Seiten
Loewe
ISBN: 978-3-7855-8123-0

Wings of Fire – Das bedrohte Königreich
Tui T. Sutherland
350 Seiten
Loewe
978-3-7855-8124-7