Mein Blog, mein Zuhause im Netz

Neulich auf Twitter: die Frage von Gabriel Rath, wer den überhaupt noch blogge …

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Es gab viele tolle Antworten. Blogs scheinen schon länger totgesagt, als ich selbst blogge. Begonnen habe ich nämlich erst im Februar 2016 und kurz vor meinem 5-jährigen Jubiläum habe ich die Leidenschaft fürs Bloggen noch nicht verloren. Aus der Frage entstand eine Blogparade, an der ich mich gerne mit meinen Gedanken zum Thema bloggen beteilige.

Warum blogge ich in meiner Welt der Geschichten?

Schreiben ist meine Leidenschaft. Meine Gedanken kann ich schriftlich besser ordnen und wenn ich sie hier teile, zwinge ich sie niemandem auf. Wenn jemand herfindet und sich von meinen Gedanken und Erfahrungen inspirieren lässt, freut es mich. Mein Blog ist mein Zuhause im Netz. Ihr könnt mich hier besuchen, es euch gemütlich machen und in den verschiedenen Kategorien lesen, mit mir in einen Austausch kommen oder einfach weiter ziehen.

Das Bloggen selbst sollte in meinen Augen nicht zur Pflicht werden, sondern Freude bereiten. Texte, die mit Begeisterung geschrieben wurden, lassen sich auch mit Begeisterung lesen. Gerade unter Buchblogger*innen lese ich immer wieder, dass einige müde werden, über Bücher schreiben zu müssen und sie die Leidenschaft verloren haben. Das finde ich schade und daher auch die Frage, warum bloggt ihr eigentlich, so wertvoll.

Ausgehen auf Social Media

Niemand sitzt Zuhause und wartet darauf, dass Besuch zufällig vorbei kommt. Menschen lernen wir kennen, indem wir ausgehen, in Cafés, Bars, auf Veranstaltungen und an zahlreiche andere Orte, die wir aktuell nicht besuchen können. Die verschiedenen Social Media Kanäle sind für mich Orte der Begegnungen.

Was bewegt andere gerade? Was passiert in der Welt? Meine Twitter-Timeline gibt mir einen guten Überblick in verschiedenen Themenfeldern, die mich interessieren. Dort kann ich direkt in den Austausch kommen, finde Links zu anderen Blogs mit längeren Texten, die tiefer in die Themen gehen. Twitter ist meine liebste Plattform, auf der ich am aktivsten bin. Twitter kann vieles sein, manchmal einfach ein Café zum Plaudern, aber auch ernsthafter. Austausch unter Kolleg*innen über fachliche Themen ist dort ebenfalls möglich.

Instagram ist für mich eher eine Bar. Durch schöne Bilder scrollen, hier und da mal Hallo sagen. Nicht jeden Text unter den Bildern lesen, tendenziell oberflächlich bleiben, aber ab und zu darf es auch mal tiefer gehen, wie ein längeres persönliches Gespräch, welches sich plötzlich auf einer lustigen Party ergibt.

Kann Social Media Blogs ersetzen?

Es sieht so aus als könnten sie es für einige. Für mich können sie es nicht. Während meine Tweets und Instabilder aus den Timelines wieder verschwinden, sehe ich, dass meine älteren Beiträge hier im Blog noch immer gelesen werden. Bloggen scheint mir nachhaltiger zu sein und es macht mir einfach Freude, dieses Blog zu gestalten und zu füllen.

Falls ihr wissen möchtet, wie es bei mir mit dem Bloggen anfing, habe ich hier etwas dazu geschrieben, vielleicht wird es nochmal Zeit für ein Update. Hier findet ihr meinen allerersten Beitrag.

Lest unbedingt auch mal die wunderbaren Gedanken der anderen Blogger*innen zur Blogparade #Liveloveblog

Twitter auf Events – Warum und wie?

Twitter auf Events, Bild vom bcbn19 mit der Twitterwall

Bei mir und Twitter war es eher ein einfach mal machen, ausprobieren und dabei viele positive Rückmeldungen bekommen. Man macht das so auf Barcamps haben sie gesagt … Ich lerne noch immer dazu und probiere mich gerne aus.

Auf einem Sozialcamp kamen mir Leute auf der Treppe entgegen:

Du bist doch die, die so viel twittert.

Ich zog den Kopf ein, mir war nicht klar, dass ich damit auffalle. Doch sie sagten etwas wie: „Mach weiter, das ist gut“, und ich machte weiter. Seitdem wurde ich häufiger darauf angesprochen.

Kleiner Komet? Acht du bist das!

Es wäre schön, wenn mehr Menschen auf Veranstaltungen gute Tweets schreiben, damit wir mehr Wissen zusammentragen, uns intensiver austauschen und besser vernetzen können. Ich lese auch gerne Tweets von Veranstaltungen auf denen ich nicht sein kann.

Deswegen dieser Beitrag. Er soll euch motivieren und inspirieren.

Bist du ein Mitschreiberling?

An der Uni habe ich unheimlich viel mitgeschrieben. Das hatte drei Gründe:

  1. Notizen, um sie später zu lesen und damit zu lernen.
  2. Schreibend denken.
  3. Besser zuhören können, konzentrierter dabei sein.

Ich vermute mal, dass mir die meisten von euch beim ersten Punkt zustimmen werden. Wir machen uns Notizen, um sie später noch einmal anzusehen. An der Uni gibt es Prüfungen, bei den meisten Veranstaltungen, die wir nach dem Abschluss unserer Ausbildung besuchen, gibt es keine.

Lest ihr eure Notizen noch einmal?

Die anderen beiden Punkte sind wahrscheinlich individueller. Wenn ich mitschreibe, hilft es mir tatsächlich dabei, zuzuhören, insbesondere dann, wenn ich jemandem ohne besonderem Rednertalent zuhöre. Schreiben ist für mich auch der erste Schritt die neuen Informationen zu verarbeiten.

Meine Notizen mache ich inzwischen nahezu ausschließlich auf Twitter.

Auf Basis dieser Tweets entstehen dann Blogbeiträge, welche mich viel Zeit kosten, aber auch dies ist Teil meines Lernprozesses und ich habe die Informationen mindestens für mich so aufbereitet, dass ich sie nachlesen kann. Auch hier habe ich schon einiges postives Feedback bekommen, offenbar schaffe ich mit den Tweets und Blogbeiträgen auch einen Mehrwert für andere.

Wenn du also eh mitschreibst, wie wäre es, wenn du deine Notizen auch gleich mit anderen teilst?

Warum auf Twitter?

Schaut man sich die Nutzerzahlen an, ist Twitter im Vergleich zu Facebook oder Instagram eine „kleine Plattform“. Es ist in meinen Augen die dynamischste, die auf der sich Informationen rasant verbreiten können.

Wenn auf der Welt etwas passiert, wo erfahrt ihr es als erstes?

Falls du auf anderen Plattformen aktiver bist, kannst du diese auch während oder nach Veranstaltungen nutzen, verwende auf jeden Fall den Hashtag.

Facebook

Eignet sich in meinen Augen gut zur Ankündigung für die Veranstaltung. Eine Facebook-Veranstaltung hat vielfältige nützliche Informationen. Eine Gruppe anlegen kann ebenfalls interessant sein, um Teilnehmende zu informieren und miteinander zu vernetzen … Livestreams sind eine weitere Option.

Live während der Veranstaltung auf Facebook schreiben, würde ich nicht. Dazu ist Twitter in meinen Augen besser geeignet, aber ich poste auch sonst selten etwas auf meinem Facebook-Profil.

Instagram

Diese Plattform wird ebenfalls auf Veranstaltungen genutzt, sowohl der Feed, als auch die Storys. Habe ich auch schon gemacht, beides. Meist poste ich im Feed allerdings nach der Veranstaltung ein oder mehrere Bilder. Dann folgt im Text auch der Hinweis auf den veröffentlichten Blogbeitrag.

Feed

Bilder einer attraktiven Location oder von schönen glücklichen Menschen geben einen Eindruck von der Veranstaltung. Im Text kann noch ein wenig mehr erzählt werden.

Story

Die Insta-Stories eignen sich gut, um die eigenen Follower „mitzunehmen“. Leider sehe ich noch oft Stories, die folgende zwei Beiträge beinhalten:

  1. „Hey Leute, heute nehme ich euch mit …“
  2. „Es war großartig, ich bin gar nicht dazu gekommen, euch was zu zeigen/ erzählen.“

Im Idealfall folgt dann wenigstens noch eine Geschichte, über das, was erlebt wurde.

Neulich war ich auf einem Barcamp für Blogger (Es gibt keinen Blogbeitrag dazu), da stand tatsächlich Instagram im Fokus. Die Teilnehmenden nannten in der Vorstellungsrunde ihren Instanamen, statt den Twitterhandle, habe ich zum ersten Mal so erlebt. Es gab DIV Sessions, die sich gut im Feed und den Storys machten. Inhaltliche Aussagen aus den anderen Sessions wurden über Instagram eher weniger verbreitet. Das ist auf Twitter einfacher. Tweets zum #blogstbc19.

Ich will nicht sagen, dass guter Content auf Instagram unmöglich ist! Mir liegt Twitter mehr und es funktioniert für mich auf Events besser.

Wissen teilen

Wissen und Methoden teilt man, Kompetenzen und Talent hat man!

Melina Garibiyan, Storyatelier Köln

Teile, was du selbst lernst! Teile es in Vorträgen/ Workshops etc. und teile es im Internet. Niemand nimmt dir dadurch etwas weg, im Gegenteil du selbst wirst sichtbar mit deinen Themen. Bewirb keine Produkte, stehe für dein Wissen und dein Talent.

Ein Gedankenasnstoß vom Litcamp Bonn 19:

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Das gilt nicht nur für Bücher, die Person hinter den Produkten wird zunehmend wichtiger!

Das schrieb ich übrigens nach der Session von Elke Pistor:

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Was kann man denn twittern und wie?

Was gehört in einen Einzelnen Tweet? Es sind doch nur 280 Zeichen!

  • Hashtag zur Veranstaltung (eventuell auch einen oder mehrere zum Thema)
  • Twitterhandle (Name) desjenigen, der vorträgt
  • Eine informative Aussage
  • Foto (optional)

Auf Barcamps ist es üblich, dass getwittert wird (na gut, auf der Blogst war es das schon nicht mehr …). Auf jeden Fall ist den Vortragenden bewusst, dass ihre Worte in den sozialen Netzwerken geteilt und sie fotografiert werden. Auf allen anderen Veranstaltungen bei denen nicht explizit darum gebeten wurde oder es unüblich ist, sprecht am besten mit den Referenten oder Veranstaltern, insbesondere wenn ein Hashtag fehlt … Vielleicht lässt sich noch einer etablieren, besser spät als nie.

Was ich selbst oft vergessen habe: Fragt die Referenten nach ihrem Twitter-Handle, falls sie einen haben. Inzwischen habe ich es auf Barcamps oft erlebt, dass er auf den Folien steht, das finde ich eine sehr gute Entwicklung. Schreibt euren Namen auf die Folien und die Social Media Account in denen ihr genannt werden wollt.

Bring es auf den Punkt

Du hast 280 Zeichen für einen Tweet zur Verfügung, minus den Hashtag für die Veranstaltung und den Namen des Vortragenden. Kann man da überhaupt etwas sinnvolles sagen?

Ja, es ist nicht leicht, aber es geht. Du siehst die Länge des Blogbeitrages? Ich fasse mich nicht kurz, erzähle, argumentiere … Dafür ist kein Platz in 280 Zeichen. Du musst in einem Tweet auf den Punkt kommen, dich auf das wesentliche konzentrieren.

Dieser Beitrag als Tweet könnte so aussehen:

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Ein Anspruch, dem ich selbst nicht immer gerecht werde ist, dass jeder einzelne Tweet alleine verständlich sein sollte und einen Mehrwert bietet.

Jeder einzelne Tweet kann retweetet oder zitiert werden, daher sollte er auch für sich alleine stehen können.

Du schreibst deine Tweets vor allem für Menschen, die sich nicht im selben Raum befinden wie du, es fehlt ihnen der Kontext. Den Kontext schaffst du durch Hashtags, über diese erreichst du auch die Menschen außerhalb des realen Raumes.

Allerdings werden sich diejenigen für deine Tweets interessieren, die sich eh für das Thema interessieren, du brauchst also nicht alles erklären.

Aus einem Tweet kann ein Gespräch entstehen, nachgefragt oder hinterfragt werden, Meinungen zu deiner Aussage folgen und genau hier liegt für dich der wertvolle Aspekt deiner Tweets. Manchmal bekommst du auch weiterführende Links angeboten. Antworte auf Fragen, bedanke dich für weiterführende Infos, lies verlinkte Texte in Ruhe nach der Veranstaltung. Dann ist Zeit sich intensiver mit den Impulsen zu befassen, die du für dich und andere mit nimmst.

Einzeltweet oder Thread

Thread = Du fügst deinem ersten Tweet weitere Tweet hinzu, antwortest dir quasi selbst, aber Achtung nicht verzetteln in der Struktur, immer auf den neuesten antworten.

Egal wofür du dich entscheidest, jeder Tweet muss weiterhin möglichst für sich alleine stehen können. Jeder Tweet braucht den Hashtag.

Es gibt auf Twitter Threads, die dir eine Geschichte erzählen, die mitten im Satz abbrechen und im nächsten weiter gehen. Kann man machen, ist aber unschön, vor allem auf Events.

Besuchst du eine Veranstaltung auf der verschiedene Referenten zu Wort kommen, wie beispielsweise verschiedene Sessions auf einem Barcamp, kann es sinnvoll sein, alle Tweets zu einer Session in einen Thread zu packen.

„Ich bin da“ – Tweets

Weiter oben habe ich Instastorys kritisiert, in denen gepostet wird, dass man auf einer Veranstaltung ist und im Anschluss, dass es schön war. Das gibt es auch auf Twitter.

Gegen einen „Ich bin auf der #Veranstaltung“-Tweet ist nichts einzuwenden. Mach das ruhig. Du riskierst vielleicht den Neid derjenigen, die nicht da sein können, schürst eventuell Erwartungen, dass du etwas berichtest – mach das bitte.

Auf der Veranstaltung selbst kann es dir ebenfalls helfen. Habe ich oben geschrieben, dass die Tweets vor allem an diejenigen raus gehen, die nicht im Raum sind? Ja, ist aber nicht ganz richtig. Im Idealfall werden sie auch von denjenigen, die mit dir im Raum sind aufgegriffen, geteilt, ergänzt.

Ihr twittert gemeinsam, schafft ein Bild aus unterschiedlichen Perspektiven, das macht diese Form der Berichterstattung so wertvoll. Taggst du die Referenten, werden sie es sich im Anschluss wahrscheinlich ebenfalls ansehen, teilen, kommentieren, …

Dein „Ich bin hier“ kann dir gleich zu Beginn der Veranstaltung helfen dich zu vernetzen. Du kannst auch im Vorfeld twittern: „Ich gehe hin, wer kommt noch.“ Schau dir die anderen Profile an, suche nach für dich interessanten Personen und nutze die Gelegenheit persönlich ins Gespräch zu kommen, denn DU BIST DA!

Jetzt bin ich in der Session

Es gab Barcamps auf denen war ich so genervt von folgenden Tweets:

Jetzt bin ich in der Session von zu Thema X

Tweet-Text-Beispiel

Es gab zu viele, die dann genau so stehen blieben … Im Gegensatz zu „Ich bin auf der Veranstaltung“ konnte ich ihnen keinen Mehrwert abgewinnen. Sie enthalten meist noch ein Foto, aber keine inhaltliche Information.

Doch sie haben einen Zweck und den erkannte ich auf einem Barcamp bei dem ich anfing, solche Tweets zu zitieren und in meine Threads einzubauen …

Sie bilden eine Überschrift. Wer redet wo worüber. Du nennst einmal das Thema der Session, des Vortrages oder in welchem Format du dich gerade befindest …

DANN FOLGEN weitere Tweets, folgen keine, verliert der Tweet für mich an Wert.

Leider gibt es auch Blogbeiträge, die lediglich inhaltsleer auflisten, welche Sessions besucht werden, das ist ebenfalls schade. Gib wenigstens ein oder zwei Informationen, was du für dich mitgenommen hast, viel mehr muss es nicht sein, es sind ja auch noch andere da!

Retweeten

Nimm dir zwischendurch die Zeit selbst in den Hashtag zu klicken, like, teile, kommentiere die Beiträge der anderen Teilnehmenden.

Du bist hier, um dich zu vernetzen.

Du kannst nicht überall sein, die anderen schreiben für dich mit, wie in der Schule, wenn du mal gefehlt hast.

Beispiele

Es gibt viele Möglichkeiten über Veranstaltungen zu twittern, finde deinen Weg und denk daran, es geht um die vielfältigen Perspektiven, die es wertvoll machen, dass auch du dazu beiträgst. Ein oder zwei Tweets über einen Vortrag können vollkommen ausreichen! Ein Klick auf den Hashtag führt zu weiteren Tweets … Twitter ist ein soziales Netzwerk!

Schau dir an, wie andere twittern, schau dir an, was dir gefällt. Was möchtest du lesen? Dann machst du genau das! In den folgenden Beispielen, zeige ich dir, wie ich auf Barcamps und anderen Veranstaltungen in letzter Zeit getwittert habe. Mach es ruhig besser.

Eröffnungstweets

Name + Hashtag + Thema der Session

Du kannst diese Tweets zum Beispiel nutzen, um die Person kurz vorzustellen.

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Hast du keine Möglichkeit Bilder zu machen, z.B. weil deine Perspektive nicht gut ist oder andere einfach schönere Bilder machen, nutze diese, zitiere die Tweets anderer.

Du kannst auch in den Eröffnungstweet direkt die erste Aussage mitliefern.

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Was lässt sich twittern?

Nenne wichtige Aspekte im Tweet, die du auch durch ein Foto der Folie ergänzen kannst. (An der Bildqualität muss ich noch arbeiten, sich gut im Raum positionieren hilft.) Ich beziehe mich auf den zweiten Tweet, mit angezeigt wird auch der vorherige, der noch einmal zeigt, wie sich einbinden lässt, wer gerade vorträgt. Die Tweets stammen aus einem Thread zur Socialbar Bonn.

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Konkrete Tipps eigenen sich besonders gut für einen Tweet.

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Manchmal verliert die Grammatik ein wenig im Eifer des Gefechts

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Und manchmal vergesse auch ich die Person zu taggen, wie in diesem Tweet vom Litcamp Bonn aus der wunderbaren Session von Jana Tomy, die uns erklärt, dass wir beim Schreiben keine Gegenstände verlieren dürfen. Im zitierten Tweet steht sie drin, daher halb so schlimm.

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Die Macht der Bilder

Einen anderen Stil als ich hat Oliver Kepka. Er twittert wenige, dafür aber sehr starke Tweets während Barcamps. Bei ihm hat jeder Tweet ein Bild und eine klare Aussage. Über seine Session gute Fotos in Social Media auf dem SozialCamp18 habe ich berichtet.

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Nutze die Tweets der anderen

Es spart Zeit und dient der Vernetzung, wenn du Informationen, die andere bereit stellen, mit deinen Tweets verknüpfst.

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Humor!

Humor und Emotionen dürfen übrigens auch gerne in die Event-Tweets, sie müssen nicht nur informativ sein! Twitter ist ein soziales Netzwerk, das soll auch Spaß machen.

Sandra und Felix pitchten ihre Session bereits provokant, damit kann man dann wunderbar auf Twitter spielen. Sie sind aber auch Profis!

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Eine beinahe vollständige Mitschrift

Auf dem Barcamp Koblenz 2019 ist mir eine Story gelungen, auf die ich ein wenig stolz bin. Das war allerdings auch nur möglich, weil der Vortrag wirklich genial strukturiert war und selbst Storytelling de Luxe darstellt. Ich binde euch den ersten Tweet ein, der quasi ein „Ich bin in der Session“-Tweet ist, die Geschichte folgt.

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Geteilt wurde es dann beispielsweise so, mit dem Hinweis den vollständigen Thread zu lesen. Die Tweets sind ja alle verfügbar, auch wenn nur einer retweetet wird.

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Thread zu einer Lesung

Es gibt auch die Möglichkeit Threads mit dem Thread-Reader darszustellen, wie Christian es mit diesem Thread von mir machte. Bei dieser Lesung war ich übrigens die einzige, die twitterte. Einige haben mich streng angesehen, weil sie nur sehen konnten, dass ich meine Aufmerksamkeit dem Smartphone widmete …

Bei einer Lesung würde ich grundsätzlich den Buchtitel als Hashtag empfehlen, was bei diesem leider nicht möglich war, denn „Von einem kleinen Zettel, der in einem Herrenhemd um die halbe Welt reiste und unser Leben für immer veränderte“ verbraucht zu viele Zeichen …

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Twitter für Veranstalter

Als Veranstalter kannst du für dich twittern lassen und mittwittern. Insbesondere das Zusammenspiel mit der Community halte ich für wertvoll.

Deine Social-Media Community

Motiviere deine Teilnehmenden, gib ihnen mindestens einen Hashtag, auf dem sie auf allen Social-Media-Kanälen Bilder und Informationen teilen können. Ohne einen eindeutigen Hashtag geht zu viel verloren. Am besten wird dieser direkt mit der Veranstaltungsankündigung verknüpft und ist dann auch überall zu finden, analog und digital. Der Hashtag wird zum Namen der Veranstaltung, unter diesem finden sich vor, während und nach der Veranstaltung im Netz alle relevanten und weniger relevanten Informationen zu dieser. Gibt es eine Folgeveranstaltung, sind Beiträge aus dem Vorjahr eine gute Basis, um zu entscheiden, ob die Veranstaltung sich lohnt.

Sei live mit dabei – auch online

Ein eigener Twitter-Account zum Event ist dann sinnvoll, wenn es jemanden gibt, der die Zeit hat ihn zu bespielen. Du kannst aber auch einen bestehenden Account nutzen, du bist der Veranstaltende. Teile vor und während der Veranstaltung relevante Informationen für die Teilnehmenden. Informiere Menschen, die nicht vor Ort sind darüber, was sie verpassen, vielleicht kommen sie beim nächsten Mal. Stehe für Fragen zur Verfügung und teile die Tweets deiner Teilnehmenden, nicht alle, dafür gibt es ja den Hashtag. Wähle die aus, die besonders informativ sind, die einen interessanten Eindruck vermitteln und achte darauf, dass du dabei viele Teilnehmende berücksichtigst, du zeigst damit auch Wertschätzung und trägst zur Kundenbindung bei. Hierfür stehen dir auch andere Interaktionen zur Verfügung, like und antworte.

Lade mich ein

Du kannst auch gezielt Menschen wie mich einladen, die auf der Veranstaltung twittern oder auch den Veranstaltungsaccount übernehmen. Schreib mich bei Interesse gerne an (twitter at kleiner-komet.de).

Noch Fragen?

Immer her damit. Gerne in den Kommentaren oder auch direkt auf Twitter. Du kannst mich auch am 12. November beim Businesscamp Bonn 19 treffen, dort werde ich das Thema als Session vorschlagen

Offline ist es nass, wenn’s regnet ~ Jessi Kirby

Offline ist es nass, wenn's regnet ~ Jessi Kriby
Offline ist es nass, wenn´s regnet ~ Jessi Kriby

Mari ist Instagram Influencerin. Ihr Alltag besteht darin die perfekten Bilder zu machen und zu posten. Doch sie trifft die Entscheidung ihr Fake-Online-Leben aufzugeben und macht sich auf den Weg den John Muir Trail zu wandern, um sich selbst die Chance zu geben von all dem Online-Kram weg zu kommen.

Ich wollte das Buch gerne lesen, da es eine spannende Thematik behandelt. Man ist ständig vernetzt und postet Bilder, aber lebt man die Momente eigentlich noch richtig aus? Mari macht es radikal, sie verabschiedet sich von ihren Followern und macht sich mit einem fertig gepackten Rucksack auf den Weg.

Da kommen wir auch schon zu dem ersten Punkt, den ich leider am Buch unrealistisch finde. Mari möchte am Anfang gar nicht den ganzen Trail wandern, weil sie fürchtet, dass sie es nicht schafft. Das glaub ich auch, dass sie es nicht schafft. Sie hat absolut keine Ahnung von dem, was sie da tut. Sie bekommt ein wenig Hilfe von anderen Menschen, die ebenfalls auf dem Trail unterwegs sind, aber dennoch halte ich es für unrealistisch, dass sie es so weit schafft. Das erfordert ja auch eine gewisse Kondition, das durch zu ziehen und die hat sie definitiv nicht. Im Sinne von man kann alles schaffen, wenn man nur will, muss ich diese Sache wohl betrachten.

Mari trifft auf eine Gruppe von Leuten in ihrem Alter, die sie in ihrer Gruppe aufnehmen. Darüber freut sie sich, möchte aber gleichzeitig der Gruppe nicht zur Last fallen und schlägt des Öfteren vor, dass sie ohne sie weiter gehen sollen. Deswegen bewegt Maris sich auf einem sehr schmalen Grad, die Leser des Buches mit ihrer Art zu nerven. Ich konnte sie verstehen und habe es nachvollziehen können, warum sie möchte, dass die anderen ohne sie weiter gehen. Die Gedankengänge von Mari finde ich schön klar nachvollziehbar geschrieben. Mir kam es ein Stück weit vor als würde ich mit ihr durch die Natur wandern.

Als ich die letzte Seite erreicht hatte, war ich zunächst enttäuscht. Ich wollte nicht, dass es zu Ende geht und noch viel mehr wollte ich wissen wie sie damit umgeht, wenn sie die Blase der Natur verlässt und zurück nach Hause kehrt. Leider bleiben diese Informationen dem Leser verwehrt. Ein Tag später, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, sah ich das Ende nicht mehr ganz so enttäuschend. Ein kleiner Teil von mir möchte zwar immer noch wissen, was passiert wenn sie zu Hause ist und ein anderer Teil findet es gut, dass es nicht mehr drin ist, da das Buch ein guten Abschluss hat.

Ich fand das Buch unglaublich schön geschrieben und es hat sogar kleine Illustrationen drin, die das Lesen noch schöner machten.

 Kathi ♥

Offline ist es nass, wenn’s regnet
Jessi Kirby
erschienen 2019 beim Loewe Verlag
Originaltitel: The Other Side of Lost , 2018
übersetzt aus dem Englischen von Anne Brauner
ISBN: 978-3-8466-0070-2

Aufruf zum #SchreibSommer 2019

SchreibSommer 2019
#SchreibSommer 2019

Du hast Lust zu schreiben, nimmst es dir immer mal vor und es fällt dir doch schwer dabei zu bleiben? Vielleicht möchtest du dich uns anschließen, denn uns geht es ähnlich. Was du schreibst ist vollkommen egal. Roman, Sachbuch, Haus- oder Abschlussarbeit, Blogbeiträge, deine Memoiren oder auch die Steuererklärung.

Der grobe Plan

Starte gerne sofort. Wir beginnen ab dem 23. Juli bis zum 27 August 2019, wobei das im Idealfall einfach ausgeweitet werden kann. Wenn wir einmal im Schreiben drin sind, kann uns niemand mehr aufhalten!

Setze dir individuelle Ziele, das kann eine Anzahl an Wörtern/ Zeichen sein, die du jeden Tag schaffen möchtest, oder eine bestimmte Zeit, die du dir täglich fürs Schreiben nehmen möchtest. Doch sei nicht zu streng mit dir, es wird produktive Tage geben und Tage an denen es weniger gut läuft.

Für den Austausch gibt es die Community. Unter dem Hashtag #SchreibSommer tauschen wir uns auf Twitter oder Instagram aus, auf Facebook gibt es eine eigene Gruppe. Bringt gerne eure Themen und Fragen rund ums Schreiben ein. Einige Fragen werde ich als Denkanstoß zwischendurch posten.

Falls Interesse besteht, organisieren wir gerne auch Treffen in Bonn. Es gibt auch schon die Idee, die Aktion mit dem bereits bestehenden und von Stephanie Müller initiierten WriteIn in Bonn zu kombinieren.

Lasst uns gemeinsam einen schönen Schreibsommer haben!

Kathis und Komets Plan

Wir beide wollen jede am eigenen Roman arbeiten. Zum ersten Mal wollen wir uns konkrete Schreibziele setzen. Als Tagesziel setzen wir uns 1000 Wörter.

Beide haben wir bereits ein begonnenes Projekt, Kathi sogar einen Plot. Einen solchen möchte ich gerne in der Woche vom 15. Juli ausarbeiten.

Weitere Teilnehmende

Wenn du teilnehmen möchtest, kannst du dich gerne bei uns melden, brauchst du aber nicht. Schreib an deinem Projekt in deinem Tempo, liest gerne bei den Diskussionen auf Twitter mit und beteilige dich. Wer mag kann gerne in die folgende Liste aufgenommen werden mit Link zu den Social-Media Profilen mit denen ihr euch beteiligen wollt, gerne verlinke ich auch Blogbeiträge in denen ihr euch eure Ziele setzt.

Inspiriert zum Schreiben – Mein #litcampBN19

Aller Guten Dinge sind Drei!

Einmal ist ausprobieren. Zweimal ist Tradition und beim dritten Mal ist es Brauchtum.

So ist es im Rheinland üblich, so moderierte Ute Lange das Litcamp voller Vorfreude an.

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Ein Tag, fünf Sessions, viele bekannte und bislang unbekannte Leute, viele Tweets und Retweets, ein gelungenes Barcamp. Ich nehme vieles für mich mit, vor allem ganz viel Motivation zu schreiben. Ein wenig davon möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen. Da sich die Sessions so wunderbar ineinander gefügt haben, gibt es diesmal keine strikte Trennung und wie immer alles durchmischt, mit meinen eigenen Gedanken und Schlussfolgerungen.

Vom Plotten und reisenden Helden

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Plotten kann sehr vielfältig gestaltet werden, beispielsweise über einen „Doppelten Plot“, den „Sanduhrplot“ oder den „Pikaresken Plot“. Dann wäre da noch die Schneeflockenmethode … Tanja Hanika gab uns einen kurzen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten.

Die Vorgehensweise beim Erstellen des Plots kann linear von Anfang bis Ende, rückwärts oder auch kreuz und quer erfolgen.

Ich bin wahrscheinlich der chaotische kreuz und quer Typ, daher ist die Idee einen Roman zu plotten, vielleicht ganz hilfreich. Dann kann ich ebenso chaotisch schreiben, aber habe ja einen Plan, an dem ich mich orientieren kann, damit ich mich nicht völlig in meiner Kreativität verlaufe. (Die Sonntagsgeschichte entsteht spontan kreativ, mit minimal groben Ideen, in welche Richtung es in den nächsten Wochen gehen soll).

Muss man denn plotten?

Nein, jeder wie er oder sie kann und mag. Wir hatten eine spannende Diskussion zum Thema und ich glaube es gab keine zwei Personen im Raum, die mit der gleichen Methode arbeiten. Die Möglichkeiten sind so wunderbar vielfältig und es gilt die passende für das eigene Projekt zu finden. Es lohnt sich, mal in die Thematik einzulesen. Tanja Hanika hat selbst auch ein „Handbuch für Autoren“ geschrieben.

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Vorher zu Plotten hilft dabei Logikfehler zu vermeiden und gute Figuren zu entwickeln.

Vorher Grübeln unterbricht nicht den Schreibfluss.

frei nach Tanja Hanika

Was wird denn überhaupt geplottet?

  • Setting – Was passiert Wo?
  • Figurentwicklung – Protagonist & Antagonist
  • grobe Handlung
  • Konflikte
  • Welche Fragen sollen sich die Leser stellen?
  • Eingestreute Hinweise sortieren
  • wichtige Gegenstände und wo sie sich befinden (gelernt in Janas Session, s.u.)

Der Plot selbst kann sehr konkret werden, Tanja Hanika plottet selbst eher grob.

Plotte so viel du brauchst, aber fang irgendwann an zu schreiben.

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Jessica hat noch einen Software-Tipp für vielfältige Figurentwicklung: „Figuren und Charaktere: Das Enneagramm als Werkzeug für Drehbuchautoren und andere Kreative“ (kein Open Source).

Die Heldenreise

Sie begegnet mir immer wieder und fasziniert mich auch sehr. Tanja Hanika erwähnte sie, Elke Pistor widmete ihr eine komplette Session.

Kurzgefasst

Nach dieser Session kaufte ich mir umgehend zwei Bücher:

  • „Rette die Katze! – Das ultimative Buch übers Drehbuchschreiben“ von Blake Snyder
  • „20 Masterplots – Die Basis des Story-Building in Roman und Film“ von Ronald B. Tobias

Auf ersterem basiert die Methode, die Elke uns präsentierte. Außerdem

Kreativ-twittern vom Boden aus

Genau wie Tanja, gab Elke zahlreiche Hintergrundinformationen und Tipps, die sich nicht alle mittwittern ließen. Da die Darstellung sehr bildhaft war, was ich teilweise in Gifs umsetzen konnte, ich an dieser Stelle meine Tweet-Story zu dieser Session mit euch teilen. Die einzelnen Etappen sind nicht vollständig!!

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(den Film habe ich nicht gesehen, daher habe ich mich gar nicht erst an der Bildsuche versucht)

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Neben Hitchcock haben zahlreiche weitere brillante Regisseure mit der Heldenreise nach Snyder gearbeitet. Sie eignet sich nach Elke Pistor auch hervorragend für Romane.

Ein nächster Band ist eine neue Reise mit einer weiterentwickelten Figur.

Noch ein paar Tipps von Elke zu den Protagonisten

Protagonisten wollen keine Konflikte, die Story braucht die aber. Brich das Problem runter, warum weigern sie sich? Was wollen sie? Am Anfang hast du einen Deppen, langweilig und voller Fehler.

Du darfst das größte Arschloch als Protagonisten haben, so lange er die Katze rettet. Daher der Titel von Snyders Buch „Rette die Katze!“. Die zentrale Frage ist: Wie wird aus dem Arsch ein guter Mensch?

Von Stolperfallen und verlorene Objekten oder wie wir plötzlich eine Leiche auf der Bühne lag

Der beste Session-Pitch des Tages ging eindeutig an Jana Tomy:

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Während Jana ein Manuskript las, wunderte sie sich ein wenig über eine am Stuhl gefesselte Frau, die abgeführt wurde. Hing der Stuhl jetzt noch an ihr dran? Lief sie daher komisch gebückt? (Jana führte dies anschaulich auf der Bühne vor.) Hätte ja sein können, doch dann trat ihr jemand in den Rücken. Ganz offensichtlich war der Stuhl irgendwo verloren gegangen!

Ein Fehler, der nicht selten passiert, daher wollte Jana mit uns ein Bewusstsein für Gegenstände entwickeln und hatte dafür ein paar ganz tolle Methoden aus dem Improtheater im Gepäck, die beim Schreiben nützlich sein können.

Übrigens ist Jana keine Plotterin, doch über ihre Gegenstände macht sie sich Gedanken.

Wir stellen einen Kessel auf die Bühne

Jana forderte uns auf, einen Gegenstand zu wählen, den wir imaginär auf die Bühne stellen. Wir wählten einen Kessel und sie fragte: Seht ihr ihn?

Tja, wie sieht der Kessel nun aus, groß, klein, mit oder ohne Henkel, etc.? Schnell waren wir mitten im Spiel, den Kessel so zu entwickeln, dass wir alle nahezu denselben Kessel vor Augen haben. Gar nicht so einfach:

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Dann kam einer mit dem Vorschlag, er habe eine Prägung. Ähm, nein! Da gingen nicht mehr alle mit. Wo denn? – „An der Seite, denn ich sehe keine.“

Die entscheidende Frage beim Schreiben ist nun: Ist diese Prägung später wichtig? Dann muss sie in die Beschreibung und zwar so, dass alle eine Chance haben, sie sich vorzustellen. Sie zwischendurch erneut zu erwähnen, bis sie gebraucht wird, ist ebenfalls hilfreich.

Gute Übung beim Schreiben, wie viel Info braucht der Leser, um dasselbe zu sehen wie ich und muss er das überhaupt?

Wir malen einen Wald

Nachdem wir den Kessel so schön gestaltet hatten, ging es an eine ganze Szene. Wir entschieden uns für den Wald. Während ich darauf wartete, dass der Kessel in Szene gesetzt wird, gingen die anderen abwechselnd nach vorne und malten das imaginäre Bild. Ein Baum wurde aufgestellt, eine Eule hineingesetzt, ein Pilzkreis auf dem Boden platziert. Von einer Stelle aus konnte man Wasser hören und nachdem wir einen Hochsitz hatten, lag da plötzlich EINE LEICHE!

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Male die Szene, bevor sie losgeht, visualisiere sie, um besser schreiben zu können, wie die Szene funktioniert Mit dem Setting entsteht vielleicht eine viel klarere Szene. Spiele und interagiere mit den vorhandenen Objekten.

Wenn ich Mal nicht weiß, was passieren soll, dann male ich mir so eine Szene und auf einmal liegt da so ein toter Jäger.

frei nach Jana Tomy

Wie viel soll ich denn nun beschreiben?

Eine schwierige Frage auf die Jana einen sehr guten Tipp hat:

Schreib im ersten Entwurf wie du dich am wohlsten fühlst. Für das richtige Maß hat man Testleser und Lektoren.

frei nach Jana Tomy

Das Problem ist ja, dass im Autorenkopf alles da ist, was in den Kopf eines Lesers noch rein soll. Bei Jana stand mal am Rand eines Manuskriptes die Frage: Wo sind wir gerade?

Ein Bewegungsspiel zum Abschluss

Mit ein paar Freiwilligen gab es noch eine lustige Impro-Übung zum Abschluss. Jana ging vor und die anderen sollten ihr in einer Reihe folgen und sie nachahmen. Wichtig ist, die Bewegung exakt an derselben Stelle nachzumachen. Das ist nicht nur lustig, gibt auch ein Gefühl für das Verhältnis von Körper und Raum.

Manch eine Romanfigur kommt ganz magisch an ihr Ziel, andere bewegen sich tatsächlich. Möchtest du deine Figuren durch Hindernisse beamen oder sie sicher hindurch führen?

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Social Media für AutorInnen und wie ich plötzlich auf YouTube landete

Ich war in der Session „Social Media für Autoren“ von Christian Milkus (und Zippi), habe in dieser nicht getwittert und schreibe jetzt völlig frei meine Gedanken zu dem Thema, unabhängig davon, ob wir es in der Session angesprochen haben. Es war eine schöne Diskussionsrunde. Gewürzt wird das Ganze mit Tipps aus der Session von Martina Troyer. die über Marketing für Autoren sprach und sich ebenfalls auf Social Media bezieht.

Beim Thema Social Media stellt sich immer die Frage: Muss ich das? Nein, du musst nicht, aber du kannst Social Media Kanäle als AutorIn nutzen, um mit deinen LeserInnen in Kontakt zu treten, dich und deine Bücher bekannt zu machen.

Ja, es kostet dich zusätzliche Zeit, aber es kann sich lohnen, nicht nur finanziell! Der Austausch mit anderen Buchmenschen, Lesende, Schreibende, Bloggende, Verlegende, Verkaufende ist unheimlich wertvoll.

Probiere aus, aber zwing dich nicht dazu einen bestimmten Kanal zu nutzen, der dir nicht liegt. Gib den Kanälen nur eine faire Chance. Schau dir andere Accounts an und lass dich inspirieren.

Was auch immer du tust, kommuniziere! Social Media ist Kommunikation, keine platte Einbahnstraßen-Werbung!

„Aber es geht doch nur um die Bücher“

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Viele AutorInnen möchten nicht ins Rampenlicht, da sollen die Bücher hin. Doch jede Geschichte hat ein Gesicht. Du bist das Gesicht deiner Geschichte, zeig dich!

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Auf dem Barcamp habe ich zwei Frauen zum ersten Mal getroffen und sie haben mich mit ihrer Persönlichkeit so beeindruckt, dass ich ihre Bücher unbedingt lesen möchte: Elke Pistor und Jana Tomy. Die Menschen, nicht die Cover oder Klappentexte!

Du bist AutorIn – Sei eine Marke

Werde online sichtbar – aber bitte mit Strategie (fordert Martina).

  1. Was macht mich aus? Was macht mich zu etwas Besonderem? USP
  2. Geh mit diesem Bild nach außen.
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Ich habe ja ganz chaotisch einfach mal gemacht und mich dabei selbst erfunden, als kleiner Komet. Chaos kann zum Ziel führen, wenn denn eines definiert ist oder Chaos bleiben. Es kommt wie immer darauf an, was du willst. Bücher verkaufen, Kontakte knüpfen?

Wen will ich wie und im zweiten Schritt wo erreichen?

frei nach Martina Troyer
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Martina findet online netzwerken gut und wichtig, schätzt aber ebenso das persönliche Gespräch #coffe42 (= Kaffee für zwei). Die 100 Kaffee Regel ist ein Ansatz um zu testen, wie dein Fremdbild wirkt. Probiere dich aus und finde in 100 persönlichen Gesprächen heraus, wie deine persönliche Geschichte bei anderen ankommt.

„Ich habe doch nichts zu erzählen/ zeigen“

Ich liebe ja die Frage „Was soll ich denn als Autor erzählen?“ Will doch niemand Fotos von mir am Schreibtisch sehen. Doch, zeig deinen Schreibtisch mit obligatorischer Tee- oder Kaffeetasse. Catcontent schadet auch nicht. Verwende dabei den Hashtag #Autorenleben.

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Tanja Hanika (schließen wir den Bogen zur ersten Session) geht in einen intensiven Austausch mit ihren Followern. Sie bindet ihre Leserschaft bereits beim Plotten, lässt sich Worte spenden, über Handlungen abstimmen, vergibt Namenspatenschaften oder Statistenrollen. Ihr zu folgen lohnt sich! Sie ist nicht die Einzige.

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Textschnipsel oder kurze Lesevideos funktionieren auch gut. Ich empfehle als schönes Beispiel den Instagram Account von Rose Snow.

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Nochmal zur Erinnerung, die Formel:

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Persönliches Storytelling ist mehr als der eigene Pitch Es ist dein Gesamtpaket, das bist DU!

Hab ein eigenes Zuhause und gehe aus

Ich mag Menschen, die das Internet wie ich verstehen, daher meine Tipps von Herzen:

Nutze eine eigene Webseite, ein Blog als digitales Zuhause. Hier gelten deine eigenen Regeln.

Nutze Social Media als Treffpunkte. Hier kannst du dich unterhalten, vernetzen, deine Themen (Links) verbreiten.

Nutze Veranstaltungen wie Barcamps, um dich ganz real zu vernetzen und ins Gespräch zu kommen. Bleibt über soziale Netzwerke in Kontakt.

… und YouTube

Videos sind ja eher nicht meine Welt, bisher. Doch als wir Steffis so mit Jasmin Zipperling rumalberten, sprang Zippi auf, sie brauche doch noch Videomaterial. Instastory dachte ich und plapperte albern los, als sie mir ihr Smartphone vor die Nase hielt … Tja, das Ergebnis ist dann doch länger als 24 Stunden zu sehen, denn sie drehte einen Vlog.

YouTube

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Wie immer nur ein kleiner Einblick …

… daher verweise ich an dieser Stelle auf die Sammlung aller Beiträge auf der Veranstaltungsseite und die bisher erschienen Beiträge:

Ein Blick in die zahlreichen Tweets #litcampBN19 lohnt sich ebenfalls, wobei ich gestehen muss, einen recht großen Anteil daran zu haben.

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Ausblick

Es wird auch ein viertes #LitcampBn20 geben, schließlich ist das Literaturcamp Bonn inzwischen Brauchtum!