Ein Blick auf den Schreibtisch von Ingrid Höhl

Heute sind wir zu Gast bei Ingrid Höhl. Herzlichen Dank, dass wir einen Blick auf Deinen Schreibtisch werfen dürfen.

Ingrid Höhl
(c) Ingrid Höhl

Steckbrief von Ingrid Höhl

  • Selfpublisher
  • Genre: Urban Fantasy
  • 2 veröffentlichte Romane
  • Debütroman: „Sanctuarium – Der Ruf der Zeitlosen“
  • arbeitet als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache

Wie dürfen wir uns deinen Schreibplatz vorstellen?

Ingrid Höhl: Ich habe ein sehr schönes Esszimmer, dort scheint die Sonne herein und ich habe einen Blick in den Garten, um meine Gedanken schweifen zu lassen. Ich sitze an einem kleinen Sekretär, den ich von meiner Mutter übernommen habe, und arbeite mit einem Laptop. Die Anfänge der Geschichte habe ich noch per Hand geschrieben, aber da das sehr zeitaufwendig ist, bin ich zum Tippen übergegangen. Gar nicht so einfach, sich dazu zu überwinden, wenn man das nicht gewohnt ist. Neben dem Laptop steht immer eine Tasse Tee und manchmal gibt es auch ein paar Kekse.

Wann findest du die Zeit zum Schreiben?

Ingrid Höhl: Ich wäre gern geordneter, aber ich bin ein ziemlich spontaner, chaotischer Schreiber. An freien Tagen schreibe ich gerne den ganzen Tag mit Pausen. Unter der Woche ist das schwierig. Manches nehme ich mit auf die Arbeit, wo ich es zum Beispiel mittags überarbeiten kann. Ansonsten muss ich abends schreiben. Wenn ich müde bin, fällt das schon einmal aus. Ideen sammeln kann ich auch recht gut, wenn ich auf dem Fahrrad sitze und zur Arbeit fahre. Dafür habe ich ein Notizheft dabei, in dem dann schnell stichwortartig alles erfasst wird.

Schaffst du es konzentriert nur an einem einzigen Schreibprojekt zu arbeiten?

Ingrid Höhl: Ich kann und will immer nur an einem Projekt arbeiten. Wenn man aber so lange an einer Geschichte schreibt wie ich jetzt an der Trilogie, dann passiert es öfter, dass neue Ideen auftauchen. Bisher konnte ich mich davon abhalten, sie weiter zu verfolgen. Sie werden aufgeschrieben und müssen dann warten. Wenn ich mit der Trilogie fertig bin, werde ich schauen, welche davon immer noch schreien: „Nimm mich!“

Was sind deine Motivation und Inspiration beim Schreiben?

Ingrid Höhl: Ich schreibe, weil es mir guttut. Es ist zu gleichen Teilen therapeutisch und magisch. Ich lasse mich gerne von mystischen Wesen, Orten und Zeiten inspirieren. Ob es jetzt Hexen, Meerjungfrauen, Götter oder Drachen sind, es gibt noch vieles, was ich gerne erforschen würde.

Sanctuarium ~ Ingrid Höhl
Sanctuarium (c) Ingrid Höhl

Wie gehst du beim Schreiben vor?

Ingrid Höhl: Da ich erst seit „Sanctuarium“ kontinuierlich an einem Projekt arbeite, kann ich nur von diesen Erfahrungen erzählen. Ich habe noch keine endgültigen Techniken für mich entwickelt. Ich bin noch am Entdecken und Ausprobieren. Bei „Sanctuarium“ steht der Anfang und das Ende fest. Dazwischen gibt es ein paar grobe Punkte, aber alles andere entwickelt sich, während ich schreibe. Ich plotte weder gerne noch gut. Oder anders formuliert: Ich habe schon lange geschrieben, bevor ich über die Idee des Plottens gestolpert bin. Meine Intuition und Kreativität sträuben sich gegen ein solches Korsett, obwohl ich ahne, dass ich damit wesentlich effektiver wäre. Aber Effektivität gehört nicht zu meiner Art des Schreibens. Auch wenn ich deshalb Abstriche machen muss, was zum Beispiel die Geschwindigkeit angeht, mit der ich Bücher veröffentlichen kann.

Was ich allerdings gerne nutze, sind Fotos aus dem Internet, um bestimmte Orte besser visualisieren zu können oder um leichter in Charaktere einzutauchen.

Welchen Tipp würdest du gerne anderen angehenden Autor*innen geben?

Ingrid Höhl: Viele Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht, aber in der Hauptsache gute Erfahrungen. Testleser waren die ersten, denen ich mein Manuskript in Rohform vorgesetzt habe. Das kann ich jedem angehenden Autor nur empfehlen. Wenngleich es nicht immer so ist, dass man ausführliche Kritik bekommt, hat man am Ende doch meistens einen Eindruck, ob das, was man schreibt, für ein breiteres Publikum interessant sein könnte. Außerdem möchte ich nicht mehr auf die Zusammenarbeit mit Bloggern verzichten. Man muss natürlich schauen, ob die Chemie stimmt, aber wenn es harmoniert, macht es großen Spaß, etwas zusammen auf die Beine zu stellen.

Selfpublishing ist ein Haufen Arbeit, aber wenn man gewisse Entscheidungen selbst treffen möchte, dann muss man ins kalte Wasser springen.

Erzähl uns bitte in drei Sätzen etwas über deine Santuarium-Reihe.

Ingrid Höhl: In „Sanctuarium“ geht es um Cassie, eine 16-jährige Schülerin, die feststellt, dass Engel und Dämonen tatsächlich existieren. Sie wird unfreiwillig in die Auseinandersetzungen verwickelt und muss sich fragen, was sie eigentlich ist. Die Engel halten sie für eine der ihren, sie selbst hat aber schon lange Albträume davon, den Weltuntergang zu verursachen, und die Dämonen rufen nach ihr.


Herzlichen Dank für das ausführliche Interview.

Hier findet ihr Ingrid Höhl online:

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Alle Interviews der Reihe „Ein Blick auf den Schreibtisch“

Im Gespräch mit Grafikdesignerin Sameena Jehanzeb

Sameena Jehanzeb unterm Kirschblütenbaum
Sameena Jehanzeb unterm japanischen Kirschbaum

Sameena Jehanzeb ist ein vielseitig kreativer Mensch. Sie steht bereits auf meiner Liste der bösen Autoren. Ebenso könnte ich auf ihrer Liste nerviger Leser stehen, da ich sie bei jeder Gelegenheit nach der unabhängigen Fortsetzung zu BRÏN frage. Auch diesmal habe ich gefragt und es wird weiter gehen, nach dem aktuellen Schreibprojekt, vielleicht, wahrscheinlich. Wir werden sehen. Sie ist nicht nur Autorin, sondern auch Grafikdesignerin.

Als Grafikdesignerin gestaltet sie unter anderem wunderschöne Buchcover. Ich habe mich mit ihr getroffen, um über die Entstehung des Covers zu „Der Kater unterm Korallenbaum oder: Wünschen will gelernt sein“ von Christina Löw zu sprechen, über welches ich bereits geschrieben habe.

Sameena Jehanzeb und Christina Löw

Als ich die Frage stellte, wie es zu der Zusammenarbeit zwischen den beiden sympathischen Frauen kam, dachte ich zumindest einen Teil der Antwort zu kennen, nämlich wie sie sich kennen gelernt haben. Sie waren beide auf dem Litcamp Bonn 2018. Dort habe ich Christina Löw kennen gelernt, mit Sameena habe ich ebenfalls viel Zeit verbracht, jedoch unabhängig voneinander. Mit Sameena saß ich gemeinsam in einer Session in der Carmen ihre Idee vorstellte auf der Kunstrasenbühne Bonn kleine Lesungen zu veranstalten. Kunst!lesen hat dann auch tatsächlich stattgefunden und Sameena und Christina lasen gemeinsam auf Bonns Open Air Konzertbühne. Ich war leider nicht dabei, aber die beiden lernten sich kennen, blieben in Kontakt und so ergab es sich schließlich, dass Christina Löw fragte, ob Sameena Lust habe, das Cover zu ihrer Märchenadaption zu gestalten.

Als Christina erzählte, sie mag lieber gezeichnete Cover, da wusste ich, es passt, wir liegen auf einer Wellenlänge.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden lief super. Sameena hatte eine Idee, setzte sie um und brauchte nur eine Kleinigkeit korrigieren.

Vorbereitungen

Als Kind habe ich während des Lesens immer wieder das Coverbild betrachtet, glaubte fest daran, dass es eine Szene aus dem Buch zeigt, mir verrät wie die Figuren aussehen … Bis mir immer mehr Unstimmigkeiten auffielen und ich mich zu fragen begann, wie viel jemand, der ein Cover gestaltet eigentlich über das Buch weiß.

Sameena hat das Buch nicht vorab gelesen, aber das Exposeé zum Roman. Sie arbeitet mit einem eigenen Fragebogen mit dem sie wichtige Orte, Figuren und bevorzugte Farben der Autoren abfragt. Um sich zu orientieren, in welche Richtung es bei einem neuen Projekt gehen soll, zeigt sie verschiedene Cover und findet heraus, was den Autoren gefällt.

Inspiration

Sameena konnte sich schnell mit Juki, der Protagonistin des Romans identifizieren, eine in Köln lebende Grafikdesignerin. Sie hatte recht schnell eine Idee im Kopf.

Ich musste nicht viel denken, habe es gehört und fand es gut.

Es waren drei Elemente, die zur Inspiration des Covers beigetragen haben: der Kater, der Baum und Japan. Bei Japan war für Sameena direkt klar, es muss rot-weiß werden und das passt wunderbar, wie ich finde.

Der Kater unterm Korallenbaum
Der Kater unterm Korallenbaum

Per Hand gezeichnet

In den letzten Jahren beobachte ich, dass zahlreiche Cover sich sehr ähnlich sind. Das kann zum einen daran liegen, dass bestimmte Stile gerade trenden, aber auch daran, dass sie auf denselben Stockfotos basieren, die mal mehr mal weniger grafisch angepasst werden.

Doch es gibt sie noch, die Cover, die extra für ein Buch gestaltet werden. Das Cover zu „Der Kater unterm Korallenbaum“ ist eines davon. Das Motiv wurden mit dem Bleistift gezeichnet und per Hand koloriert. Nur das Finishing erfolgte digital.

Auf ihrem Instagram-Profil zeigt Sameena ein paar Bilder aus dem Entstehungsprozess (im Bild weiter blättern).

https://www.instagram.com/p/BysEPE_itds/

Der erste Eindruck – Das Cover

Es klingt oberflächlich, aber welche Chance hat ein Buch, wenn es kein schönes Cover hat? Wenn ich in einen Buchladen gehe, drehe ich die Bücher um, deren Cover mich ansprechen, neugierig machen, die mir schlicht gefallen. Erst nach dem Blick auf das Cover und den Titel bekommt der Klappentext eine Chance.

Auch Sameena ist davon überzeugt, dass das Cover den ersten Eindruck zum Buch vermittelt, es sei wichtig, um das Interesse zu wecken. Sie selbst würde sich ebenfalls als Coverkäuferin bezeichnen. Ein Weg am Cover vorbei führt für sie über persönliche Empfehlungen. Dem stimme ich zu, erzählt mir jemand von einem Buch oder drückt es mir quasi in die Hand, bekommt es auch ohne ansprechendes Cover eine Chance gelesen zu werden. Es findet zumindest meine Aufmerksamkeit.

Sameena hat eine interessante Art mit schönen und weniger schönen Covern umzugehen:

Die Hässlichen landen auf dem Reader, die Schönen im Regal.

Sameena und Märchen

Den gestiefelten Kater hat Sameena als Kind mal gehört und hat den Disney-Film vor ein paar Jahren gesehen. Vom Märchen selbst hatte sie nur eine grobe Idee im Kopf.

Dann habe ich ihr eine dumme Frage gestellt … Kann man ja mal machen, Fragen stellen, auf die man die Antwort kennen sollte … „Zu welchem Märchen würdest du spontan eine Adption schreiben?“

Das habe ich schon. „Winterhof“ ist eine Adaption der Schneekönigin.

Das weiß ich doch, ich war schließlich in ihrer winterlichen Lesung im Sommer … Gelesen habe ich es leider noch nicht, sonst wäre die Frage ja noch peinlicher … Informationen zu „Winterhof“ findet ihr auf Sameena Jehanzebs Autorenseite.

Sameena, Japan und Katzen

Seit Sameena ein Teenie ist mag sie Japan und die japanische Kultur. In ihrer Jugend hat sie viele Manga gelesen und Anime gesehen. Sie hatte sogar eine japanische Brieffreundin. In Tokio ist sie bereits gewesen und findet die Kontraste dort spannend. Wenn man in der High-Tech-Stadt um eine Ecke biegt, steht man plötzlich vor einem alten Shinto-Schrein.

Nicht nur das Japan-Thema des Buches und der Job der Protagonistin passen zur Coverdesignerin, Sameena ist auch Katzenliebhaberin. Sie hat selbst zwei und auf meine Frage, was diese wohl sagen würden, wenn sie sprechen könnten, zögerte sie nicht lange. Sie würden nörgeln, mehr Aufmerksamkeit fordern und täglich Lachs haben wollen. So sind wohl fast alle Katzen, oder?

Sameena, Autorin und Designerin

Wie eingangs erwähnt ist Sameena Jehanzeb nicht nur Designerin, sondern auch Autorin. Daher habe ich sie mal gefragt, wie sich ihre Arbeitszeit auf diese kreativen Bereiche aufteilt. Es ist ungefähr 50:50, sagt sie, mal das eine mal das andere mehr. Manchmal nimmt sie auch bewusst weniger Design- und Buchsatz-Aufträge an.

Was sie sehr gerne einmal machen würde, wäre ein aufwendiges Buch zu gestalten, sowohl das Cover, als auch Buchsatz und die Illustrationen. Als Beispiel nennt sie „Das große Buch der Drachologie“ (Buchvorstellung auf Fantasyguide)

Kreative Blogtour

Ein Kater auf Reisen Blogtour Termine

Gemeinsam mit anderen Bloggern und der Autorin selbst haben wir den Kater auf Reisen geschickt. Schaut doch mal bei den anderen vorbei, der erste Link führt auf die Blogs bzw. Facebook-Seiten, der zweite verlinkt direkt zum Beitrag, sofern bereits veröffentlicht.

08.09.2019 Trimagie (Facebook-Seite) Eine besondere Speisekarte
10.09.2019 Drachengeschichten & Nordlichter (Facebook-Seite) Interview mit Kater Sazuke / Interview mit Kater Sazuke Teil 2
12.09.2019 Christina Löw (Blog) Ein Kater auf Reisen – Bastelanleitung
15.09.2019 Myna Kaltschnee (Blog) Myna fragt … Christina Löw
19.09.2019 Die Buchlilie (Facebook-Seite) Das Obon-Fest in Japan
22.09.2019 Swapnix Bücherschatztruhe (Facebook-Seite) Katzecafé Teil 1 / Katzencafé Teil 2
24.09.2019 Lesen mit Kater (Facebook-Seite) Was sind eigentlich Wünsche?
26.09.2019 Bücherhexe (Facebook-Seite) Beitrag
29.09.2019 Drachenleben (Blog) Von später Erkenntnis und verfrühter Trauer

Zwei Jahre Kleiner Komet Blog

Es wird weiter gehen, ganz bestimmt, zusammen mit Kathi, Drachenreiterin und Weißewolke wird die Welt der Geschichten des kleinen Kometen wachsen.

Das war mein Fazit vor genau einem Jahr zum ersten Bloggeburtstag des kleinen Kometen, der Wiederauferstehung, der im März 2018 bereits elf Jahre alten Seite …

Und es geht immer weiter, aktuell erscheint nahezu täglich ein neuer Beitrag mit bester Unterstützung von Kathi, Drachenreiterin, Weissewolke und inzwischen auch Starlord, der zwar erst einen Beitrag geschrieben hat, aber da kommt noch mehr.

Dies ist übrigens Beitrag 500 den wir veröffentlichen! Passt das nicht wunderbar heute?

Was kam neues im letzten Jahr hinzu?

Ideen gibt es immer noch reichlich und umsetzen lassen sie sich nur nach und nach, dennoch gab es einiges neues im Jahr 2017. Mit dem Bloggeburtstag fiel beinahe das Jubiläum der Kategorie „kleiner Komet im Perryversum“ zusammen.

Lesechallenge

Kurz nach dem Neustart des Blogs starteten unsere 50 Bücher in 5 Jahren Challenges. Kathi mit ihren Debütromanen, Drachenreiterin mit ihren Drachenbüchern und Weissewolke mit ihren Klassikern sind auch noch fleißig dabei. Ganz ehrlich ich habe im letzten Jahr nicht einen Klassiker meiner Liste gelesen … Die Ablenkung war zu groß, aber dieses Jahr geht es weiter, es ist nur eines von fünf Jahren verloren, kein Problem!

Doch zahlreiche weitere Lese-Challenges sind hinzugekommen. Eine Übersichtsseite über alle, an denen wir teilgenommen haben findet ihr hier. Aktuell läuft neben den besagten „50 Bücher in 5 Jahren“ für mich Daggis Buch-Challenge 2018.

Sonntagsgeschichte

Die Sonntagsgeschichte ist mein persönliches Herzensprojekt. (Nahezu) jeden Sonntag erscheint ein neues Kapitel des Blog-Romans, eine Urban-Fantasy-Geschichte, die in Bonn und Umgebung spielt. Angefangen hat alles als Wörter-Geschichte, inzwischen schreibe ich die Kapitel völlig frei. Kathi hat auch ein Kapitel geschrieben und zwei weitere stammen von uns gemeinsam. Inzwischen sind bereits 24 Kapitel online und hier geht es zum Start der Sonntagsgeschichte „Der Sommer beginnt“.

Komets Wanderbuch

Eine Aktion, die ich im Januar 2017, inspiriert von Bookophie gestartet habe.  Ein Buch wird auf Reisen geschickt, ich koordiniere die Reiseroute. Viele Leser*innen aus ganz Deutschland lesen dasselbe Buch und fügen Notizen hinzu. Das erste Wanderbuch „Glimmernächte“ ist bereits zurück, ein Beitrag folgt noch, denn dieses habe ich selbst noch nicht gelesen.

Das zweite Wanderbuch „Exordium“ von Lana Rotaru ist noch unterwegs, die Teilnahme ist auch noch möglich.

Das aktuelle und dritte Wanderbuch „Trivid“ von Christian Montillon und Oliver Fröhlich steht in den Startlöchern und sucht aktuell Leser und Leserinnen! Schreibt mir, wenn ihr mit dabei sein wollt.

Im Gespräch

Eine neue und bisher noch recht leere Kategorie ist „Im Gespräch„. Die beiden bereits veröffentlichen Gespräche mit Antonia C. Wesseling und Uschi Zietsch haben mir große Freude gemacht und es werden weitere Beiträge folgen.

Bisher habe ich mich davon abhalten lassen, dass Autoren schon viele Interviews gegeben haben und doch alle Fragen irgendwo schon gestellt sind. Aber es sind nicht meine Fragen und gelesen haben es auch nicht alle. Gespräche sind immer sinnvoll!

Für diese Kategorie habe ich übrigens nicht nur Autoren im Sinn, lasst euch überraschen.

Liste böser Autoren

Lieblingsautoren kann doch jeder … Ein kleiner Komet sammelt lieber wahrhaft böse Autoren.

Index

Bei inzwischen 500 Beiträgen wurde es Zeit für mehr Übersicht und so entstand vor einiger Zeit der Autoren-Index. Viel zu spät, denn es war verdammt viel Arbeit. Aus genau diesem Grund ist die andere Idee, eine Index sortiert nach Titeln, auch noch nicht umgesetzt …

Mehr als nur ein Blog

Für mich persönlich ist das Blog zu einem wichtigen Teil von mir geworden, es ist meine Plattform für Themen die mir wichtig sind und hier versteckt sich auch der Vorsatz für 2018: In der Welt der Geschichten soll es nicht nur um Bücher gehen.

Dabei ist es längst nicht mehr meine Plattform, denn insbesondere Kathi und Drachenreiterin sind sehr aktiv dabei!

Es haben sich so viele wunderbare Möglichkeiten ergeben, tolle und auch aktuelle Bücher lesen zu dürfen, dass ich aktuell dabei bin, konzentriert die angesammelten Rezensionsexemplare abzubauen, möglichst ohne neue anzufragen. Das hat im Januar schon recht gut funktioniert, ich bin zufrieden und sehr dankbar für jedes Buch, dass mir zur Verfügung gestellt wurde!

Inzwischen bin ich Mitglied in zwei Portalen, stehe zudem mit Verlagen und Autoren direkt im Kontakt. Es ist mir eine große Ehre mit euch allen zusammen zu arbeiten!

Über das Bloggen haben sich viele interessante Kontakte ergeben. Früher wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen Autor persönlich anzuschreiben. Ja, es gab auch früher Fanpost, aber das war wirklich nicht mein Ding. Blogs und Soziale Medien lassen die Welt ein wenig zusammen wachsen, Barrieren verschwinden und ermöglicht direkte und unkomplizierte Kommunikation. Das ist die Seite der Digitalisierung, wie ich sie schätze!

Doch es gibt auch Schattenseiten und diese führen zu meinem aktuell neuen Job, bei dem mir die Erfahrungen mit diesem Blog und meine Social Media Aktivitäten helfen. Seit Dezember 2017 bin ich Online-Redakteurin für webcare+, eine Plattform zum Thema Mediensucht der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS). Die neue Webseite ist noch im Aufbau, gerade heute habe ich die Entwürfe gesehen und es sieht großartig aus. Bald wird es hierzu einen eigenen Beitrag geben, wer sich für das Thema Mediensucht interessiert, kann gerne webcare+ gerne auf Twitter oder Facebook folgen.

Beliebteste Beiträge

An einem Bloggeburtstag darf auch ein Blick in die Statistiken nicht fehlen … Hierzu ziehe ich die WordPress Statistiken zu rate, denn nur hier habe ich Zahlen über alle Beiträge. Es geht ja auch nicht um absolute Zahlen, sondern um ein Ranking, welche Beiträge die größte Aufmerksamkeit erreicht haben und sei es nur von Bots und Crwalern, wer weiß das schon …

Top 5 – Gesamt

Die 5 Blog-Beiträge mit dem meisten Aufrufen der letzten beiden Jahre. Kategorien und Seiten bleiben unberücksichtigt:

Komet im Mumintal von Tore Jansson

Unangefochtene Nummer 1

Noch immer auf Platz 1 steht der erste Beitrag zu meiner Klassik-Challenge „Komet im Mumintal“ (5. Mai 2016), noch immer kann ich es mir nicht erklären, nehme es aber als Zeichen, den Klassikern wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Eine großartige Aktion (Platz 2)

Es freut mich sehr, dass mein Beitrag „Kunst gegen Hass“(21. September 2017) eine so große Reichweite hatte, denn das Fassaden-Projekt des Bundesamtes für magische Wesen finde ich wirklich großartig!

Erklären kann ich mir die Zahlen bei diesem Beitrag allerdings schon. Er wurde vom BAfmW geteilt und somit auch von weiteren, denn das Amt selbst hat eine große Reichweite. So funktioniert das Netz, durch Vernetzung!

Die alte Nummer 2 – Thema Ehrenamt (Platz 3)

Mein erster Barcamp-Beitrag „Ehrenamt in Social Media sichtbar machen“ (28. Februar 2016) erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, er taucht immer wieder in den Statistiken auf. Leider haben sich die großartigen Ideen nicht umsetzen lassen, aber es gibt andere engagierte Menschen, die sich weiter mit dem Thema beschäftigen, insbesondere meine allerliebste „Social Media Gedöns Tante“ Ute, der ihr unbedingt auf Twitter folgen solltet. Sie lebt dieses Thema und hat echt Ahnung von Social Media, Marketing, New Work und vielen anderen Themen.

Ein sprachliches Experiment (Platz 4)

Diesen Beitrag habe ich ebenfalls der wunderbaren Ute zu verdanken, ohne die ich nicht auf das Seminar der Initivative Torus e.V. zur leichten Sprache aufmerksam geworden wäre. Das Ergebnis einer Gruppenarbeit aus diesem Seminar veröffentlichte ich im Blog, der Versuch einen Postillon-Beitrag in leichte Sprache zu übersetzen (19. Dezember 2017).

Auch hier kenne ich die Erklärung für die unglaubliche Reichweite, der Postillon teilte den Beitrag auf Twitter, wow!

Eine Geburtstagsgeschichte (Platz 5)

Es hat überrascht mich, freut mich und macht mich ein wenig traurig, dass „Lärm und Licht – Alles Zahlen“ (30. Oktober 2016) so hoch im Ranking gelandet ist. Überrascht hat es mich, weil ich nicht mit bekommen habe, dass dieser Beitrag so viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Es freut mich sehr, denn ist die erste Geschichte, die ich nach langer Zeit wieder geschrieben habe. Traurig stimmt es mich, da ich diese Geschichte im Rahmen einer Aktion für einen Jungen zum Geburtstag geschrieben und per Post geschickt habe, leider hat er diesen Brief wohl nie erhalten, wie ich auf Nachfragen erfahren habe. Es sei gar keine Geburtstagspost angekommen, obwohl wohl einige geschrieben hatte, sehr schade. Streng genommen ist diese Geschichte kein Blogbeitrag, sondern eine Seite, weil ich es damals noch für eine gute Idee hielt, die Geschichten als Seiten zu veröffentlichen …

Top 5 Beiträge im zweiten Blog-Jahr

  1. Kunst gegen Hass (s.o. vom 21.09.2017)
  2. Ein sprachliches Experiment (s.o. vom 19.12.2017)

Perry Rhodan Header Wahnsinn_01

Titelbilder der Perry Rhodan-Heftserie Band 1-9 (Quelle: https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Titelbildgalerie_PR_1_-_99)

Perry Rhodan von Anfang an (Platz 3)

Starlord hat nur einen Beitrag geschrieben, dafür aber einen sehr beliebten. In „Ein wahnwitziges Unternehmen Perry Rhodan“ (14. September 2017) erzählt er von seinem Plan die Perry Rhodan Heftromane von Anfang an zu lesen und berichtet seinen Eindruck zu den ersten 9 Bänden der Erstauflage.

Wo fange ich bei Perry Rhodan an zu lesen (Platz 4)

Vertritt Starlord die Meinung, man könne nur am Anfang ins Perryversum einsteigen, habe ich mir Gedanken gemacht und zusammen gefasst, welche alternativen Möglichkeiten es für einen Leseeinstieg bei Perry Rhodan gibt (9. März 2017).

Auch der 5. Platz geht an Perry Rhodan

Der erste Terminus-Band „Zeitspringer“ von Uwe Anton (25. Mai 2017) ist ebenfalls ein sehr beliebter Beitrag.

Top 5 Bücher-Beiträge Gesamt

Willi Fährmann – Das Jahr der Wölfe

  1. Komet im Mumintal von Tove Jansson
  2. Ein wahnwitziges Unternehmen „Perry Rhodan“ – Erstauflage Band 1 bis 9
  3. Perry Rhodan Terminus (1) Zeitspringer von Uwe Anton
  4. Schwule Fußballer gibt´s nicht von Leska Beikircher
  5. Das Jahr der Wölfe von Willi Fährmann (Märzbuch 2016 im Projekt Bücherschrank)

Top 5 Bücher-Beiträge im zweiten Jahr ohne Perry Rhodan

Da Perry Rhodan bereits drei mal in den Top 5 des zweiten Jahres auftaucht, schauen wir uns doch mal an, welche Bücher-Beiträge im letzten Jahr sonst beliebt waren.

Die 11 Gezeichneten Das erste Buch der Sterne – Rose Snow

  1. Die 11 Gezeichneten – Das erste Buch der Sterne von Rose Snow
  2. Black – Die Entscheidung der Panther von Lana Rotaru
  3. Hope Forever von Colleen Hoover (Beitrag von Kathi)
  4. 17 – Das erste Buch er Erinnerung von Rose Snow
  5. Magica – Quelle der Macht von Saskia Stanner

Was lest ihr gerne?

Blogstatistiken sind eine Informationsquelle, die ich mit Vorsicht interpretiere.

Wenn ihr uns zum Bloggeburtstag ein Geschenk machen wollte, verratet uns doch, ob ihr regelmäßig hier vorbei schaut und welche Beiträge/ Kategorien euch besonders gut gefallen?

Herzliche Grüße

Euer kleiner Komet und das Team