Einmal Heldin, immer Heldin

Flammen des Sommers ~ Madeleine Puljic
Flammen des Sommers ~ Madeleine Puljic

Von der Heldin zur Hausfrau

In „Herz des Winters“ lernten wir Deana als kriegerische starke Frau kennen. Seitdem ist Zeit vergangen. Zwischen den Erscheinungsdaten der beiden Romane liegen Jahre und ich bin froh, dass ich sie näher hintereinander lesen durfte. Auch innerhalb der Geschichte ist Zeit vergangen.

Aus der Kämpferin Daena ist eine Hausfrau geworden. Im Dorf kennt niemand ihre Geschichte, sie ist einfach die Frau des Heilers und für eine Weile war sie damit auch glücklich gewesen … Lange war es umgekehrt und er ihr Anhängsel gewesen.

Allmählich jedoch verlor sie sich selbst. Sie hätte nie gedacht, dass sie sich ausgerechnet an der Seite des Mannes, den sie aus vollem Herzen liebte, so überflüssig fühlen könnte, so hilflos. So ….“

Flammen des Sommers, Madeleine Puljic, Position 276

Zur kleinen Familie gehört ein „Hausdrache“ oder sollte ich ihn lieber Austausch-Drache nennen? Er lebt bei Daena und ihren Mann, um die Welt der Menschen besser kennenzulernen, zwecks Völkerverständigung. Daena und er haben so ihre Schwierigkeiten miteinander, was zu einigen sehr humorvollen Szenen führt, die auch etwas tragisch enden, zumindest für die Hühner … Ich habe den kleinen Kerl schnell ins Herz geschlossen.

Wenn du anders bist, hast du es schwerer

Die Geschichte beginnt mit einem Happy End oder auch Happy Beginnig, aber es ist nicht alles gut in dieser High.Fantasy-Welt. Das Zusammenleben mit einem Drachen ist nicht einfach. Es ist auch besser, ihn geheim zu halten. Alles, was anders ist, macht Menschen Angst. Was ihnen Angst macht, hassen oder jagen sie.

Irgendwer macht Jagd auf Anderlinge. Anderlinge in dieser Fantasywelt sind andere Wesen oder Mischwesen, von denen keine direkte Gefahr ausgeht. Wer also jagt diese? Warum? Ein geheimnisvolles neues Abenteuer beginnt für Daena, ihren Mann und den kleinen Drachen.

Nie wieder wollte Daena zu ihrer Familie zurück, von der sie sich verstoßen gefühlt hatte. Ihr Vater hatte sie an die Akademie geschickt, damit sie zur Kriegerin wurde. Gefragt hatte er sie nicht und sie hatte ihm das nie verziehen. Sie war anders als ihre Geschwister gewesen … Jetzt wurde es Zeit für Deana ihre Familie aufzusuchen und sich der Frage zu stellen, warum sie damals fortgeschickt wurde und was aus der Familien geworden ist.

Was ist die Wahrheit?

Eine große Frage, auf die wir viel zu oft eine einfache Antwort haben. Wir halten das für die Wahrheit, was wir über andere denken. Könnte es sich nicht hin und wieder lohnen, nachzufragen, warum Menschen handeln, wie sie handeln, weil es doch ganz anders ist? Könnte es sich lohnen, mal genauer hinzusehen, bevor wir andere verurteilen?

Stereotype können uns eine Orientierung geben, aber niemals die Wahrheit über einen einzelnen Menschen sagen. Um jemanden wirklich kennenzulernen und einschätzen zu können, müssen wir uns die Mühe machen, diesen einen Menschen auch wirklich kennenzulernen. Zuhören und Fragen stellen, nur dann können wir verstehen

Fazit

Erneut entführt uns Madeleine Puljic mit „Flammen des Sommers“ in ihre Fantasywelt, lässt uns Abenteuer erleben und regt zum Nachdenken an. Gefiel mir bereits der erste Band „Herz des Winters“, bin ich vom zweiten noch begeisterter. Ich habe zwar aus persönlichen Gründen sehr lange daran gelesen, aber auch sehr gerne.

Das letzte Kapitel ist soooo süß und macht Hoffnung auf mehr.


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Das E-Book wurde mir über die Autorin zur Verfügung gestellt.

Flammen des Sommers
Madeleine Puljix
Greenlight Press
ISBN: 9783948695316

Winterliche High-Fantasy

Herz des Winters ~ Madeleine Puljic
Herz des Winters ~ Madeleine Puljic

Madeleine Puljic habe ich zuerst über Perry Rhodan entdeckt, bevor ich begonnen habe ihre Romane zu lesen. Sie schreibt sowohl Science Fiction, als auch Fantasy. Passend zur frisch erschienen Fortsetzung, „Flammen des Sommers“ habe ich jetzt endlich ihren Debütroman gelesen. „Das Herz des Winters“ ist feine High-Fantasy. Entgegen der landläufigen Meinung, High-Fantasy Romane seien epische dicke Bücher, hat die Printausgabe „nur“ 240 Seiten.

Und jede einzelne davon habe ich sehr gerne gelesen.

Die Heldin

Daena ist ausgbildete Kämpferin, ohne Abschlussprüfung von der Akademie … Sie ist also mehr die Heldin von der Straße, die eine üble Zeit in Gefangenschaft hinter sich hat …

Ihr neuer Auftrag lautet Krieg – und der Sold ist das Überleben der menschlichen Rasse.

Aus dem Klappentext von Herz des Winters, Madeleine Puljic

Da bleibt viel Spielraum für Entwicklung ;-). Daena ist eine großartige Figur, die uns mit in ihre winterliche Welt nimmt. Sie ist nicht alleine …

… und ihr Begleiter

Rückblickend wäre es natürlich einfach zu sagen, all ihre Schwierigkeiten hätten erst mit Berekh begonnen. Hinterher war es immer leicht, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und ihm die Schuld zuzuschreiben …

Buchbeginn von Herz des Winters, Madeleine Puljic

Berekh erinnert mich gleich zu Beginn an eine Figur aus Thorsten Hoß „Crew der Sirius 7“ , ebenfalls ein Zauberer, der nun nur noch ein Schädel ist. Und doch haben beide Figuren ihre eigene Geschichte, die sich dann doch sehr unterscheidet. Erlebt sie am besten beide selbst 😉

Phantastische Wesen

Wäre ein sprechender Schädel nicht schon außergewöhnlich genug, gibt es auch zahlreiche andere phantastische Wesen in „Herz des Winters“. Neben kreativen Kreaturen, wie den echsenartigen Feinden, gibt es auch alte Bekannte des Fantasy-Genres. Wie beispielsweise Drachen oder Einhörner, diese magischen und friedlichen Wesen. Sind Einhörner friedliche Wesen?

Wenn dem so wäre, wozu würden sie dann deiner Meinung nach das riesige spitze Ding auf dem Kopf brauchen?

Herz des Winters, Madeleine Puljic

Tolle Orte

Was gehört noch in einen epischen High-Fantasy Roman? Genau, phantastische Orte. Auch diese gibt es in“Herz des Winters“, aber diese spoilere ich euch nicht. Nur so viel, ihr wandert nicht seitenlang durch die Landschaft und blättert euch durch endlose Beschreibungen … Keine Sorge, Madeleine Puljic gelingt es mit erstaunlicher Leichtigkeit bereits in ihrem Debütroman, ihre Welt durch ihre Figuren anschaulich werden zu lassen.

In dieser Halle regierte kein anderer Herrscher als das Wissen. An den Wänden reihte sich ein Bücherregal an das nächste, jedes davon bis unter die Decke gefüllt mit Folianten.

Herz des Winters, Madeleine Puljic

Fazit

Ein wundervolles Buch, stark getrieben durch eine tolle Hauptfigur, Daena, die ich sehr gerne begleitet habe. Ich bin glücklich zu wissen, dass ich nicht 7 Jahre, wenn ich das richtig berechnet habe, auf die Fortsetzung warten muss – 5 Jahre nach der Veröffentlichung, erschien Herz des Winters 2018 bei Greenlight Press. Auch ihr habt jetzt die Möglichkeit, beide Bände zu lesen. Über „Flammen des Sommers“ erzähle ich euch bald mehr.


Das E-Book wurde mir über die Autorin zur Verfügung gestellt.

Herz des Winters
Madeleine Puljix
Greenlight Press
ISBN 978-3958342897

Meine Woche KW 40 in 2020

Eine aufregende und abwechslungsreiche Woche liegt hinter mir. Donnerstag hatte ich eine schlechte Nacht auf einer Luftmatratze, dafür haben wir jetzt ein schönes neues Bett.

KometsZeitreiseProjekt

Alle offenen Baustellen sind geschlossen und ich habe mir das Manuskript noch einmal ausgedruckt. Tatsächlich entdecke ich auf Papier nochmal andere Fehler. Ich hoffe übers Wochenende mit diesem Durchgang durch zu kommen, die Korrekturen einzupflegen und dann heißt es: Testlesen lassen und selbst Abstand gewinnen.

KometGoesSystemisch

Die Anmeldung für die Ausbildung „Systemische Beratung“ an der IF Weinheim ist abgeschlossen. Ich habe das erste Seminar für Januar geplant und stehe jetzt im Kontakt mit meiner Supervisionsgruppe. Es wird Realität und ich freue mich wahnsinnig!

Lehraufträge

Zwei verschiedene Seminare vorbereiten ist eine Herausforderung. Zum Glück habe ich bei dem einen Seminar eine tolle Kollegin und wir können auf einem bestehenden Konzept aufbauen. Diese Woche bin ich schon ein gute Stück weiter gekommen. Ab nächster Woche sollte es noch besser gelingen, mehr Zeit für die Vorbereitung frei zu räumen.

Lesen

Neben meiner Psychologie-Lektüre habe ich ein paar Seiten in „Herz des Winters“ von Madeleine Puljic gelesen. Wunderbare High Fantasy mit faszinierenden Figuren.

Podcast

Es gibt einen neuen Podcast des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zum Thema Cyber-Sicherheit. Wenn es meist darum geht, wie du dich schützen kannst, legen Ute Lange und Michael Münz Wert darauf über einen sicheren Umgang mit dem Netz zu informieren. Dabei bleiben sie sehr alltagsnah und erzählen spannende Geschichten, statt trockener Fakten.

Hört mal über Spotify in die erste Folge rein.

Event #StoriesThatMatter

Leider konnte ich nur einen kleinen Teil dieses spannenden Events genießen. Es war ein LernCamp rund um Storytelling mit einem vorgeplanten Programm. Es gab auch Netzwerkpausen, leider hatte ich hier technische Schwierigkeiten, was ich erst zu spät bemerkt habe, dachte es sei vielleicht einfach niemand da …

Storytelling verbindet Menschen. Und wenn Du Geschichten so erzählst das andere Menschen berührt sind, schaffst Du Identität, wird Kultur anfassbar, beschleunigst Veränderungsprozesse, bereicherst Marken, Menschen interessieren sich für deine Strategien, ziehst Talente an, übersetzt Erkenntnisse, führst. Lässt andere wachsen, verbindest.

Aus der Eventbeschreibung auf Hopin

Ich konnte an zwei Sessions teilnehmen und teile hier mit euch den jeweils ersten Tweet zum Thread:

Julia und Sven von DoppeltSpitze blätterten mit uns in 45 Minuten durch ihr Rezeptbuch für Storytelling in Social Media. Es war ein unterhaltsam köstliches Menü, grandios erzählt. Sie haben mich dazu inspiriert mich noch mal mit meinen Instastorys zu beschäftigen und zu überlegen, welche Geschichten, ich wo erzähle.

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Steffi Maaß und Oliver Ewinger stellten ihr Projekt CoroNarrative vor und nahmen uns mit in einen Mini-Workshop, der sonst drei Stunden dauert. Der nächste findet übrigens am 13.Oktober. statt. Ziel der Initiative ist es Mut und Hoffnung zu stiften.

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Eventtwittern

Ich mag konstruktives Feedback und mache mir Gedanken, was ich noch besser machen könnte.Wer mich kennt, weiß, ich schere mich nicht um KPIs. Nach einem Event bin ich glücklich, wenn mir nur eine Person sagt: Danke für deine Tweets, dank dir konnte ich dabei sein. Das war auch diesmal der Fall, aber es kam noch ein Thema auf, das mich beschäftigt: Wie sieht es mit Interaktionen aus? Gehen die Tweets unter, wenn ich alle zu einer Session in einem Thread schreibe oder erreiche ich mehr, wenn ich sie einzeln tweete? Welchen Einfluss hat ein Thread auf die Interaktionen?

Ich mag konstruktives Feedback und mache mir Gedanken, was ich noch besser machen könnte.Wer mich kennt, weiß, ich schere mich nicht um KPIs. Nach einem Event bin ich glücklich, wenn mir nur eine Person sagt: Danke für deine Tweets, dank dir konnte ich dabei sein. Das war auch diesmal der Fall, aber es kam noch ein Thema auf, das mich beschäftigt: Wie sieht es mit Interaktionen aus? Gehen die Tweets unter, wenn ich alle zu einer Session in einem Thread schreibe oder erreiche ich mehr, wenn ich sie einzeln tweete? Welchen Einfluss hat ein Thread auf die Interaktionen?

Ich mag konstruktives Feedback und mache mir Gedanken, was ich noch besser machen könnte.Wer mich kennt, weiß, ich schere mich nicht um KPIs. Nach einem Event bin ich glücklich, wenn mir nur eine Person sagt: Danke für deine Tweets, dank dir konnte ich dabei sein. Das war auch diesmal der Fall, aber es kam noch ein Thema auf, das mich beschäftigt: Wie sieht es mit Interaktionen aus? Gehen die Tweets unter, wenn ich alle zu einer Session in einem Thread schreibe oder erreiche ich mehr, wenn ich sie einzeln tweete? Welchen Einfluss hat ein Thread auf die Interaktionen? Ich habe noch keine Antworten- Vielleicht geht ihr mit mir in die Diskussion.

Im Thread posten?

Ein Thread hat für mich den Vorteil, dass alle Tweets aus einer Session miteinander verbunden sind. Da sie einzelnen geteilt werden, habe ich den Anspruch an jeden einzelnen Tweet, dass er alleine für sich stehen kann. Bei Tweets von anderen freue ich mich, wenn ich im Thread direkt mehr Content finde.

Jeder Tweet braucht den Hashtag und am besten den Tag zum Referenten. Aufs taggen in jedem Tweet habe ich gestern verzichtet. Bei 280 Zeichen heißt es eben auch abwägen. Hashtag zur Veranstaltung ist ein Muss, manchmal gibt es hier auch zwei. Dann ist da noch der Hashtag zum Thema und wenn es dann zwei Referent*innen gibt, bleiben nicht mehr viele Zeichen für den Content … Im Thread dachte ich findet sich alles zusammen.

An diesen Überlegungen kommen mir Zweifel? Werden die Tweets gemeinsam wahrgenommen und gelesen? Welche Vorteile könnte es haben, sie einzeln zu posten? Mehr Reichweite, mehr Interaktion?

Interaktion auf Events

Mein Wunsch ist es, mit meinen Tweets oder Blogbeiträgen, Menschen zu inspirieren und so bin ich zufrieden, wenn mir eine Person das Feedback gibt, sie oder ihn mit meinen Tweets aus einer Session erreicht zu haben. Vielleicht war es auch nicht die einzige Person. Ein Veranstalter hat natürlich andere Interessen. Es geht um Reichweite und Interaktion.

Natürlich freue ich mich über jede Interaktion mit meinen Tweets, insbesondere wenn diese übers Liken und Teilen hinaus geht. In Diskussionen gebe ich gerne Fragen von Twitter weiter. Wenn der Austausch über das Thema über die Session hinaus auf Twitter fortgeführt wird, finde ich das ebenfalls großartig.

Beim Raketinnen-Treffen neulich habe ich die Fragen für die Breakout-Sessions und tweilweise meine Antworten getwittert. Hier haben ein paar Leute geantwortet und das fand ich großartig.

Was könnte ich beim Eventtwittern noch besser machen? Was wünscht ihr euch von Eventtweets? Denn Interaktion entsteht nur mit euch, die kann ich nicht erzwingen, will ich auch gar nicht.

Habt ein schönes Wochenende!

Aus dem Leben KW38 in 2020

Es war eine gute Woche. Natürlich war nicht alles super. Es gab anstrengende und schöne Momente.

Die Sache mit den Grenzen und den Möglichkeiten

Es gibt unterschiedliche Arten von Grenzen. Grenzen der eigenen Kräfte und Fähigkeiten. Grenzen des Möglichen, weil wir beispielsweise keine Magie wirken können … Finanzielle Grenzen oder begrenzte andere Ressourcen. Grenzen von außen, Regeln, Gesetze, Zuständigkeiten … Grenzen, die andere uns setzen, weil sie sagen Stopp, bis hier und nicht weiter. Grenzen, die wir uns selbst setzen oder vielleicht auch selbst setzen sollten. Geografishe und politische Grenzen. Grenzen des Einfallsreichtums, eine, die dieser Liste für den Augenblick ein Ende setzt, denn es gibt sicher noch zahlreiche weitere Arten, die mir gerade nicht einfallen …

Oft wird von Kindern oder Jugendlichen gesprochen, die ihre Grenzen austesten, aber auch wir Erwachsenen tun das. Wir stoßen ständig an Grenzen. Manche sind leichter zu akzeptieren als andere, manche überschreiten wir bewusst und manche testen wir eben aus. Wie weit können wir gehen? Wie weit sollten wir gehen? Wie weit wollen wir gehen? Vielleicht ist die vermeintliche Grenze gar keine Grenze?

Es kommt immer darauf an, welcher Art diese Grenze ist und auch das ist uns nicht immer bewusst. Wer hat diese Grenze aufgestellt und warum? Hinterfrage manchmal die Grenzen. Manche Grenzen lohnen sich überschritten zu werden, während andere dringend beachtet werden sollten.

In letzter Zeit hatte ich mit einigen unterschiedlichen Grenzen zu kämpfen, einige davon sind von außen gesetzt. Gerade die Grenze, es sei nicht meine Aufgabe, war schwer auszuhalten. Manche Grenzen setze ich mir selbst oder anderen. Insbesondere im beruflichen Kontext sage ich in letzter Zeit oft, Stopp, erinnere Kinder an gesetzte Grenzen, die sie besser nicht überschreiten. Stelle mich auch als Konfliktpartnerin zur Verfügung, um diese Grenzen auszutesten.

Für mich selbst habe ich diese Woche die Perspektive gewechselt. Statt mich, wie in letzter Zeit, ständig mit meinen Grenzen zu befassen, die mich verdammt genervt haben, habe ich mir immer wieder eine andere Frage gestellt:

Was sind meine Möglichkeiten?

Und damit geht es mir viel besser! Ich habe einen klareren Handlungsspielraum und bin aktiver. Es ist nicht alles möglich, aber auf diese Weise kann ich Wege finden, das zu tun, was mir wirklich wichtig erscheint. Tatsächlich ärgere ich mich so auch weniger.

KometsZeitreiseProjekt

Ein kleiner Meilenstein ist Freitag geschafft. Ich bin mit den zahlreichen Anmerkungen meiner Testlesenden durch. Es gibt noch einige offene Baustellen, aber auch zu diesen bin ich mir inzwischen klarer geworden. Hierzu gab es diese Woche einen sehr produktiven Austausch mit einer Autorenkollegin, die mein Manuskript kennt. Wir haben einige Punkte durchdiskutiert und uns anschließend ihrem gewidmet. Das war richtig gut und inspirierend. Ein anderes Manuskript kritisch zu lesen, hilft auch die Schwächen im eigenen zu verstehen. Insbesondere dann wenn man sich irgendwie ähnlich ist …

Es geht also voran. Eine weitere Testleserunde wird folgen, was auch nötig ist, da ich noch einmal einiges geändert habe. Dabei besteht immer das Risiko neue Fehler eingebaut zu haben.

KometGoesSystemisch

Es ist nur ein kleiner Schritt, aber da ich ihn schon seit Jahren gerne gehen möchte, habe ich diese Woche die Bestätigung meiner Bewerbung zur Weiterbildung als systemische Beraterin bei der IF Weinheim sehr gefeiert.

Seminare, Selbsterfahrung, eigene Beratungsstunden und Supervision erwarten mich und natürlich jeden Menge Literatur und Lernen. Ich freue mich sehr darauf, besonders auf den Austausch mit anderen und die neue Perspektive, die sich daraus für mich ergibt.

Lesen

Gelesen habe ich in letzter Zeit sehr wenig. Vielleicht liegt es zum Teil an fehlenden Zeitfenstern dafür und, dass ich abends sehr erschöpft war und lieber Twitch oder Netflix geschaut habe. Vielleicht fehlte aber auch die passende Lektüre. „Candide“ von Voltaire ist ein aktuelles Buch in dem ich immer mal wieder ein Kapitel lese, dann reicht es aber auch. Zeitschriften sind bei mir ja immer so ein Problem, aber im Moment eine gute Lektüre. Den Selfpublsiher (Ausgabe März 2020) habe ich jetzt durch und denke über ein Abo nach. Die aktuelle „Gehirn und Geit“ begleitet mich aktuell in meiner Handtasche als Lektüre für zwischendurch.

Am Donnerstag habe ich mit „Herz des Winters“ von Madeleine Puljic angefangen und gleich den Samstag Morgen damit gemütlich beginnen lassen.

Habt ein schönes Wochenende!