Besuch an der letzten Ruhestätte

auf einem Friedhof in Lissabon

Früher gehörte der Besuch am Grab ganz selbstverständlich dazu. Doch die Kultur hat sich verändert. Die Zahl der Sarg-Bestattungen nimmt stetig ab. Immer mehr Verstorbene werden verbrannt. Die anonyme Verstreuung ist keine Seltenheit mehr und nicht nur eine Notlösung für die, die kein Geld für eine normale Bestattung haben. Gruften, wie sie früher üblich waren, werden seltener gekauft, dafür werden alternative Bestattungsformen wie der Friedwald immer beliebter.

Bei vielen ist es oft nur noch der November, an dem sie ihrer Verstorbenen besonders gedenken, ihre Grabstätten besuchen, ihnen Blumen bringen.

Oft habe ich mich mit anderen Trauernden über die Besuche an der Grabstätte unterhalten. „Wie machst du das, wie oft gehst du zum Grab?“, ist in unseren Gesprächen eine oft gestellte Frage.

Wichtig ist für mich jedoch nicht die Häufigkeit der Besuche, wichtig ist das Achten auf die persönlichen Gefühle. Wir sind hier alle anders und man muss es so handhaben, wie das Herz es einem vorgibt. So handhaben, dass man sich selber dabei wohl fühlt.

So oft wie möglich

Ich beneide irgendwo die Trauernden, die jeden oder jeden zweiten Tag zur Grabstätte gehen und sich da dem Verstorbenen nahe fühlen und mit ihm reden können, die sich dabei wohl fühlen und das so gut und richtig finden.
Sie haben bei der Pflege des Grabes das Gefühl, noch einmal etwas für den Herzensmenschen tun zu können. Sie können da zur Ruhe kommen und man spürt wieviel Trost ihnen das gibt.

Am liebsten gar nicht

Doch es gibt auch die anderen, die sagen: „Ich kann nicht ans Grab gehen, da muss ich nur weinen, das tut mir zu weh.“ Auch das finde ich vollkommen in Ordnung. Schlimm nur, wenn diese sich dann zwingen trotzdem zu gehen mit dem Gedanken im Hinterkopf, was sonst die Leute denken könnten.

Andere haben vielleicht gar nicht die Möglichkeit an die Grabstätte zu gehen. Entweder, weil dieses zu weit weg ist, oder es sogar eine anonyme Bestattung gab.

Doch es ist nicht die Grabstätte, wo wir unsere Lieben finden, sondern es ist unser Herz.

Grabpflege

Wichtig finde ich, dass das Grab gepflegt wird. Es ist so traurig über einen Friedhof zu gehen und die vielen vernachlässigten Gräber zu sehen. Es ist so traurig, wenn die Angehörigen es körperlich nicht mehr können und auch nicht die Mittel haben, es in Pflege zu geben. Oder vielleicht ist auch einfach niemand mehr da …

Das Grab der Großeltern meines Mannes sieht auch traurig ist. Nach einiger Zankerei in der Familie wurde es in Pflege gegeben, wahrscheinlich mit der sparsamsten Variante. Ab und zu bin ich nach dem Tod meines Mannes hin und habe ein Licht oder Blumen gebracht, ein wenig Unkraut gezupft. Ja, mir war das Grab irgendwo auch peinlich.
Es steht unser Name darauf, es liegt in dem Ort, wo die Familie bekannt ist, lange gewohnt hat. Allerdings wollte ich mich da in den Konflikt nicht auch noch einmischen, nicht wirklich die Verantwortung für das Grab übernehmen.

Da ich inzwischen ja weggezogen bin, war das auch gut so.

Meine Schwiegereltern haben ihren Platz in einem Kolumbarium. Da muss man sich um nichts kümmern, da wird regelmäßig sauber gemacht, aber wenn man da ist, darf man ein Blümchen hinstellen, das dann später entsorgt wird. Also vollkommen pflegeleicht und ich wage zu behaupten, dass hierhin der Trend geht.

Auch Friedhöfe passen sich dem an und bieten teilweise Grabstätten mit Rundumversorgung an.

Mein Umgang mit Gräbern

Als Kind habe ich häufiger auf dem Friedhof gespielt, da mein Papa Gärtnermeister bei einer Friedhofsgärtnerei war. Daher hatte ich hier nie Berührungsängste.

Allerdings gibt mir der Besuch an der Grabstätte nicht viel. Wenn ich zum Beispiel in Quakenbrück bin, wo mein Vater her kommt, gehe ich natürlich auch dort auf den Friedhof und besuche die verstorbenen Verwandten.

Ab und zu war ich auch in Linn am Grab meiner Großeltern. Doch ich fühle mich den Verstorbenen woanders näher. An meinen Opa denke ich, wenn ein Zug an mir vorrüber fährt, an meine Oma, wenn ich Geschirrhandtücher aufhänge … Ich spüre sie bei den Geschichten, die uns verbinden.

Meine Schwiegereltern habe ich im Kolumbarium auch nur selten besucht, ihnen allerdings im Vorbeifahren auf dem Weg zu meinem Schrebergarten öfters „zugewungen“. Allerdings habe ich vor meinem Wegzug dort noch einen Abschiedsbesuch gemacht, ebenso bei den Großeltern meines Mannes auf dem Friedhof. Da war es mir ein Bedürfnis. Häufige Besuche an den Grabstätten brauche ich für mich einfach nicht.

Die Ruhestätte meines Mannes

Unserer Tochter haben wir, als wir damals aus dem Bonner Raum weggezogen sind, versprochen, uns irgendwann einmal in Bonn bestatten zu lassen. Leider kam der Tag dann für meinen Mann viel schneller als gedacht.

Als Klaus verstorben ist, war es gut, dass ich keine Grabstätte brauchte. Daher war es für mich leicht, das Versprechen einzuhalten. Vor allem, da ich den Gedanken schön fand, dass er so regelmäßig besucht werden würde.

Er ist in einem Mausoleum bestattet und daher fällt auch hier die Grabpflege weg. Es muss also keiner hin, aber meiner Tochter und meiner Enkelin sind diese Besuche wichtig.

Jetzt wohne ich wieder in der Nähe, aber ich besuche Klaus dort eher selten, auch wenn Tochter und Enkelin mich immer wieder einladen, sie dorthin zu begleiten. Hier spüre ich ihn einfach nicht, hier ist für mich nur der Schmerz. Im Alltag ist mir mein Mann viel näher.

Von einem ganz besonderen Besuch habe ich euch hier erzählt.

Kein Richtig oder Falsch

Es gibt also kein Richtig oder Falsch und vor allem gibt es kein „Muss“. Ich kann nur jedem raten, hier ganz bei sich zu sein, zu spüren, was einem gut tut und so dann auch zu handeln.

Auch, wenn vielleicht von anderen verständnislose Kommentare kommen, sollte man sich hier keinen Zwang unterwerfen.

Unsere Herzensmenschen leben schließlich in erster Linie in unseren Herzen weiter.

Rezension: Seelenlos – Fluch der Rauhnächte

Es war so ein schönes Buch und ich würde so gerne weiter lesen!

Mein absolutes Lieblingsgefühl, wenn ein Buch zu Ende ist. Man kann das Ende kaum abwarten, aber wehe wenn es da ist. Was dann?

Seelenlos - Fluch der Rauhnächte - Janine Wilk

Seelenlos – Fluch der Rauhnächte – Janine Wilk

Mehr als ein fiktiver Roman

Die Geschichte in „Seelenlos – Fluch der Rauhnächte“ ist mehr als reine Fiktion. Sie beruht auf einer Legende, die mit dem Friedhof in Edinburgh verbunden ist, die des „Bloody Mackanzie“. Hierzu finden sich ein paar Informationen hinten im Buch und Janine Wilk erzählt in einem Interview von ihrer Reise nach Schottland.

Ich muss sagen, sie hat eine wunderbare Geschichte aus der Legende gemacht und die Lektüre selbst hat meine Reiselust geweckt.

Die Geschichte

Lucy lebt alleine mit ihrem Vater auf dem Friedhof von Edinburgh. Er ist der Friedhofswärter, sie eigentlich eine 13-jährige Schülerin. Vor zwei Jahren hat Lucys Mutter ihre Familie verlassen, ein schwerer Tag für die Familie, über den möglichst nicht gesprochen wird.

Doch Lucy ist viel mehr als ein einfaches Mädchen, denn sie ist eine Seherin mit der Gabe Geister zu sehen. Eine Gabe, die Lucy lieber nicht hätte, denn sie ist nicht gerade hilfreich, wenn man auf einem Friedhof lebt. Insbesondere nicht, wenn jede Nacht ein Marry Poppins Geist stumm an ihrem Bett wacht. Lucys geheime Hoffnung ist, dass sie nicht verrückt ist und ihre Mutter diesen Geist geschickt hat, um auf sie aufzupassen.

Als es zu seltsamen Übergriffen auf dem Friedhof kommt und ein Geist Lucy und ihren Vater bedroht, muss sie lernen, welche Kräfte sie wirklich hat und wie sie sich und ihre Lieben schützen kann.

Totensonntag 2016 - Nordfriedhof Bonn - Tor zum Ehrenfriedhof

Totensonntag 2016 – Nordfriedhof Bonn – Tor zum Ehrenfriedhof

Spannung pur

Am liebsten hätte ich das Buch an einem Stück gelesen. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Gemeinsam mit Lucy und ihrer besten Freundin Amelia fiebere ich mit, während sie ein Geheimnis nach dem anderen aufdecken und einen Weg suchen, die Gefahr zu bannen. Dabei mache ich mir immer wieder bewusst, dass es sich um 13-Jährige handelt!! Doch die Mädchen sind nicht unnatürlich taff oder heldenhaft. Sie haben Angst, verstecken sich und suchen sich Hilfe. Trotzdem oder vielmehr gerade deswegen sind sie großartige Heldinnen!

Fazit

Wer spannende Geschichten mit einem Hauch Gruselfaktor liebt, sollte diese Geschichte unbedingt lesen.

Ob es ein zweites Band geben wird, konnte ich nicht herausfinden. Die Geschichte gibt es auf jeden Fall her und ich würde mich sehr darüber freuen!

Janine Wilk ist die Autorin der Lilith Parker Reihe. Diese Reihe ist mir schon öfter aufgefallen, bisher habe ich sie noch nicht gelesen, musste auch erst mal klären, ob wir den ersten Band zu Hause haben, so oft hatte ich es schon im Buchladen in der Hand.

Es steht jetzt bei mir auf der Must-Read-Liste.


Das Buch wurde mir freundlicherweise von Thienemann-Esslinger zur Verfügung gestellt.

Seelenlos-Fluch der Rauhnächte
Janine Wilk
Planet!
ISBN: 978-3-522-50467-6
Erscheinungstermin: 20.09.2016

 

 

3 Tage New Orleans – Sightseeing auf einer Kongressreise

New Orleans in Kurzform

5 Tage unterwegs – 3 Tage vor Ort – 3 Kongresstage – ca. 300 Fotos – Kopf voller Wissen – nette Leute – kaputte Füße – Bourbon Street – Voodoo – French Quarter – Garden District –  erschöpft wieder zu Hause – böse Erkältung

Es folgt ein ausführlicher (aber auch nicht vollständiger) Reisebericht

Tag 1 – Mittwoch

Um viertel vor 7 Uhr morgens deutscher Zeit hole ich den Chef ab, fahre nach Siegburg, mit dem ICE nach Frankfurt, um dort um 11 Uhr abzufliegen. Ganz brav sind wir gute zwei Stunden vor Abflug am Check-In und werden dafür gelobt. Kleiner Marathon durch den Frankfurter Flughafen, mehrere Check-Points, dann laaange auf den Abflug warten. 9 Stunden Flug nach Philadelphia – eine Stunde Zeit zum Umsteigen und Einreisen mit strengen Sicherheitskontrollen – anschließend nochmals 3 Stunden nach New Orleans fliegen.

Die ersten sechs Flugstunden waren ganz angenehm, Flugzeug recht gemütlich, wenn auch furchtbar laut. Ich habe gelesen, Deadpool geschaut, mein Hörbuch gehört und mich ausgeruht. Dann wurde mir übel … vermute im Nachhinein es lag an den Käsenudeln. Zum Glück war alles wieder gut, bevor ich den Umsteigemarathon antreten musste. Ich hatte überhaupt keine Lust noch einmal in ein Flugzeug zu steigen und sehnte mich nach frischer Luft! Als ich in New Orleans endlich an der frischen Luft war, wollte ich gleich wieder rückwärts in den klimatisierten Flughafen – es war unglaublich heiß und schwül.

Auf der Busfahrt zum Hotel war ich einfach nur fix und fertig und konnte mir unmöglich vorstellen, das Hotel noch einmal zu verlassen.

Doch nachdem ich mich frisch gemacht hatte, war ich wieder lebendig, neugierig auf New Orleans und hungrig :-).

Gemeinsam mit meinem Chef machte ich mich auf die Suche nach einem Abendessen.

Nach gut 24 Stunden wach sein, ging ich brav um 22 Uhr Ortszeit schlafen. Der Kongress würde um 8 Uhr morgens beginnen.

Tag 2 – Donnerstag erster Kongresstag

Einen ausführlichen Bericht zum Kongress habe ich auf meinem Diss-Blog geschrieben.

Wir nahmen uns zwei Stunden Pause, um einen „kleinen“ Spaziergang in Richtung Lafayette Friedhof zu machen, dem ältesten Friedhof und Schauplatz vieler Vampirgeschichten. Die Sonne schien unerbittlich, aber wir liefen tapfer weiter. Wir kamen ins Garden District, sahen wunderschöne Häuser, eine Schule an der der Abschluss gefeiert wurde, aber nirgendwo irgendetwas zu trinken. Halb verdurstet sah ich irgendwann den Friedhof vor mir – an derselben Ecke eine kleine Einkaufspassage mit einem Cafe. Ich schaute mich drinnen um, ob es vielleicht einen Kiosk gab. Den Chef verlor ich im Buchladen. Einen Kiosk fand ich nicht, dafür aber einen signierten Roman, der im French Quarter spielt.

Im Café bekam ich einen Eistee To Go. Erfrischt ging es zum Friedhof, der leider bereits geschlossen war… Von den Seitentoren gab es aber einen guten Eindruck des mystisches Ortes.

Auf dem Rückweg nahmen wir eine andere Straße, gesäumt von wunderschönen Südstaatenhäusern. Die Eiswürfel gewannen letztendlich gegen mich. Dachte ich mir, ich könne sie schmelzen lassen und Wasser trinken, so landeten sie nach ungefähr einer Stunde durch die Sonne laufen in immer noch festem Zustand in einer Mülltonne nahe dem Kongresshotel …

Noch eine letzte Poster-Session beim Kongress, dann ging es zum Dinner ins French Quarter am Jackson Square.

Der Jackson Square ist toll: An der Straßenseite warten Kutschen auf die Touristen wie am Bonner Hauptbahnhof die Taxis. Auf der Seitenstraße reihen sich die Wahrsagertische und auf dem Platz vor der Kathedrale sieht es aus wie in Köln. Musik wird gespielt, eine Frau tanzt mit einem Reifen. Unterschiedlichste Menschen sitzen auf den Stufen, stehen herum oder schlendern über den Platz. Ein vertrautes Bild am anderen Ende der Welt – schön.

Tag 3 – Freitag zweiter Kongresstag

Am zweiten Tag waren wir am Nachmittag mit der Posterpräsentation dran. Es gab nur eine kurze Mittagspause im angrenzenden Outlet Center Riverwalk, um eine Kleinigkeit zu essen. Dafür liefen wir abends nochmal durch das French Quarter.

Tag 4 – Samstag letzter Kongresstag

Am letzten Tag ließ die Konzentration ein wenig nach, die Erschöpfung war deutlich spürbar.

Wir schafften es den St. Louis Friedhof zu besichtigen bevor er schloss. Es war ein trauriger Anblick, wie zerstört die meisten Gräber sind. Viele der alten Gräber wurden wieder aufgebaut, einige sind „neu“ belegt.

St. Louis Friedhof

St. Louis Friedhof

Eine böse Überraschung wartete mittags auf uns und ließ uns im Wendy´s festsitzen: Es regnete. Ich unterhielt mich mit einer netten Einheimischen, die mir versicherte, es bestünde Hoffnung, dass es wieder aufhören würde. Sie war Reiseführerin gewesen, bevor sie begonnen hatte ihre kranke Mutter zu pflegen. Sie erzählte mir ein wenig über New Orleans.

Wir hatten Glück, es gewitterte und regnete zwar ganz fürchterlich, aber nach etwa 1,5 Stunden war der Spuk vorbei. Die Straßen standen unter Wasser, aber alles löste sich bald wieder auf und wir konnten mit dem Street-Car zurück in Richtung French Quarter fahren.

Es fehlte noch der French Market und für mich ganz wichtig die Voodoo Geschäfte. Bisher war ich nur an Souvenir-Läden vorbei gekommen. Als ich einen echten Menschen-Knochen in einer Vitrine entdeckte, bekam ich große Augen. Der Verkäufer grinste mich an, deutete auf das Schild, dass ich soeben entdeckt hatte („Echte Menschenknochen aus medizinischem Labor“) und hauchte in düsterer, aber lachender Stimme:

not stolen from a gravyard

Am Café du Monde stand eine endlose Schlange und ich war froh, dass wir auf dem Kongress bereits Beignets bekommen hatten.

Als letztes Highlight fand ich einen sehr schönen Laden in dem ich mir meinen persönlichen Wunsch erfüllte – einen schwarzen Spitzenschirm. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entdeckungstour.

Tag 5 – Sonntag Rückflug

Am Sonntag blieb nicht mehr viel Zeit. Es gab eine große Portion Blaubeer-Pancakes zum Frühstück, die ich nur zur Hälfte schaffte. Anschließend spazierten wir noch eine Stunde durch das French Quarter. Die Boubon-Street am Sonntag morgen ist eine ganz spezielle Sehenswürdigkeit, die man lieber nicht riechen möchte. Großen Respekt habe ich an das Reinigungsteam, das geht flott!

Montags morgens landeten wir wieder in Frankfurt – gefühlt fehlt mir einfach der Sonntag. Ich bin vormittags aufgebrochen und kam vormittags zu Hause an. Auspacken, duschen und dann doch noch zwei Stündchen schlafen. Jetlag stellte kein Problem dar, nur Mittwoch Abend stellte sich eine fiese Erkältung ein … Ich mache die Klimaanlagen verantwortlich, obwohl ich mich mit Schal im Flugzeug und Jäckchen in den Räumen versucht habe zu schützen.

Sonnenaufgang über dem Atlantik

Sonnenaufgang über dem Atlantik