Perlen aus dem Netz vom 15.11.2017

Es gibt viele tolle Blogger da draußen, viele tolle Beiträge und ein paar davon möchte ich euch gerne empfehlen.

Die Idee ist noch ganz frisch von heute Morgen und wird heute einfach mal ausprobiert. Freue mich daher sehr über Feedback. Wie oft diese neue Reihe erscheint, mehr Linkstipps, weniger, das wird die Zukunft zeigen.

Christoph über das Wetter in Helsinki

Während wir auf Kreta noch einen Hauch Sommer genossen haben, schneite es in Helsinki

Schneemann, gegen Sandburg …

Christoph verbringt ein Jahr in Finnland und nachdem nun ein Viertel seines Freiwilligenjahres um ist, zieht er ein interessantes Zwischenfazit in seinem Blog:

14. November: Andere Länder, andere Sitten

Ich hoffe sehr, dass sich sein positiver Eindruck über Land und Leute, nicht ändert!

Sina und der kleiner Prinz

Sina schreibt und liest. Nach nicht einmal einem Jahr hat sie ihr erstes Zwischenfazit, nach 100 Beiträgen gezogen. Teilen möchte ich mit euch ihren Beitrag zu einem Herzensbuch: „Der kleine Prinz“.

Gibt es wirklich Menschen da draußen, die diese Geschichte nicht kennen?

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von sinas-geschichten.de zu laden.

Inhalt laden

Anna, eine ambivertierte Bloggerin

Seit einiger Zeit folge ich Anna / Ink of Books auf Twitter. Lese gerne ihre Tweets und Blogbeiträge. Heute hat sie einen interessanten und persönlichen Beitrag geteilt:

Ambivertiert – Was ist das und wie lebt es sich damit?

Introvertiert und Extrovertiert sind zwei Enden eines Spektrums. Die wenigsten Menschen sind eindeutig das eine oder das andere. Anna ist „ambivertiert“, lasst euch von ihr erzählen, was das für sie bedeutet.

Sven und die Sozialen Medien

Sven Hensel ist ein sympathischer Autor (Sven auf Twitter). Leider habe ich bisher immer noch keines seiner Bücher gelesen.

Aktuell hat er eine spannende Serie gestartet, er setzt sich mit dem Fluch und Segen der Sozialen Medien auseinander. Ein sehr lesenswerter Beitrag:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von svenhensel.de zu laden.

Inhalt laden

Folgt ihm unbedingt, damit ihr auch die weiteren Beiträge nicht verpasst!

Volker, Heftehaufen-Martin und die erste BrühlCon

Am 11.11. fand eine Menge statt, neben Karneval, Sankt Martin, Umweltdemonstrationen und verschiedenen anderen Veranstaltungen, die mir auf Twitter begegnet sind, fand in Brühl die erste BrühlCon statt, auf der ich auch gewesen bin.

Was das alles sollte, lest mal beim Zeitreisenden nach:

Einladung zum 1. Perry Rhodan Brühlcon

und wie es dann war, lasst ihr euch vom Heftehaufen-Martin erzählen:

Das war der 1. BrühlCon – Versuch einer Rückschau

 

Weitere Netzperlen werden in der neuen Kategorie Netzperlen erscheinen.

Bücherschrank – Das Julibuch 2017

Die Suche

Nachdem es in den letzten Monaten doch recht knapp mit der Lektüre für das Projekt Bücherschrank wurde, hatte ich im Juli die besten Vorsätze. Bereits Anfang des Monats führte mich ein Termin nach Bonn Bad Godesberg. Dort sollte es zwei Bücherschränke geben, die ich noch nicht besucht hatte. Beide in der Innenstadt, der eine leider in einem Café, das noch geschlossen war, der andere ein öffentlicher Bücherschrank auf einem öffentlichen Platz.

Ein unglaublich großer, begehbarer Bücherschrank mit einer großen Auswahl befindet sich am Michaelsplatz mit Blick auf die Godesburg. Er hat Öffnungszeiten (8 bis 17 Uhr), leider ist er auch innerhalb dieser nicht immer geöffnet. Ich hatte Pech und kehrte ohne Buch nach Hause zurück.

öffentlicher Bücherschrank in Bonn Bad Godesberg am Michaelsplatz

Später im Monat in Köln fand ich dann mein Monatsbuch in einem außergewöhnlichen Bücherschrank, der gar kein Schrank im eigentliche Sinne ist.

Aus Archivboxen zusammengebaut steht das Kunstwerk im Foyer des Historischen Archiv in Köln.

offene Bücherkartons im historischen Archiv Köln

Das Buch

Gelesen habe ich mal wieder ein Buch, nach dem ich ohne das Projekt nie gegriffen hätte: „Schutzengel mit ohne Flügel“ von Arto Paasilinna.

Ein wirklich schräger Roman, der mich überraschend gut unterhalten hat. Der Autor ist Finne und die Geschichte spielt in Helsinki, zumindest überwiegend. Ein Ausflug nach Deutschland wird ebenfalls unternommen. In einem Satz wird sogar Bonn erwähnt, aus finnischer Sicht ist es scheinbar nicht sehr weit, von Bonn nach Berlin, denn die Strecke wurde sehr schnell bewältigt.

Aaro Kohornen beginnt ein neues Leben, kauft ein Café, deren Besitzerin kürzliche verstorben ist und bezieht auch ihre Wohnung. Bisher verlief sein Leben unspektakulär. Doch er bekommt einen Schutzengel, Sulo, ein ehemaliger Religionslehrer mit über 80 Jahren Lebenserfahrung. Er ist noch ein junger Engel und hoch motiviert seinen Schützling zu beschützen.

Eine Katastrophe jagt die andere. Sogar eine in seinen Augen geeignete Frau holt Sulo nach Helsinki, sie wieder los zu werden, gestaltet sich im Nachhinein dagegen schwieriger, als sie anzulocken.

Ein Teufel spielt auch eine Rolle. Doch wer braucht einen Teufel, bei so einem talentierten Schutzengel?

Es ist als wäre der Teufel persönlich hinter mir her“, meinte Aaro Kohornen und seufzte schwer.

Schutzengel mit ohne Flügel von Arto Paasilinna

Arto Paasilinna

Der Autor, Jahrgang 1942, gilt nach Klappentext als einer der populärsten Schriftsteller Finnlands. Jährlich veröffentlicht er ein Buch und gilt als  „Meister des skurrilen Humors“ (Wikipedia).

Fazit

Wer gerne (schwarz-)humorvolle und skurille Bücher liest, dem sei der Autor empfohlen.

Selbst habe ich mich bestens amüsiert, aber mich auch zu einigen „Nicht wirklich!“ oder „Oh nein“s hinreißen lassen. Es ist stellenweise schon arg skurill. Leichen gibt es übrigens auch einige, sowie ein Wettrennen zwischen einem Mercedes und einem Volvo, beides Leichenwagen.