Meine Woche KW24 in 2021

Steinfigur Wichtel mit Zipfelmütze auf der Holzterrasse, im Hintergrund Lavendel und Wiese.

Was war das für eine Woche, eine in der Freude und Trauer nah beieinander lagen, eine heiße Woche voller Produktivität.

Autorinnenleben

Plötzlich war er da, der neue Plot. Drei Figuren haben sich mir vorgestellt, mehr frech als freundlich polterten sie in mein Leben und fordern, dass ich ihre Geschichte erzähle. Mache ich gerne. Die Entwicklung des Plots geht stark von den Figuren und ihren Bedürfnissen aus, sie scheinen sehr dominant zu sein und ich bin gespannt, wie sich das beim Schreiben auswirken wird. Vermutlich ist es das Beste, nicht zu viel zu plotten, sondern bald ins Schreiben zu gehen. Das neue Projekt hat bereits einen Arbeitstitel unter dem es erste Tweets gibt, die ersten Tweets sind noch ohne #KometsZwillinge

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Storytelling – der erste StoryUp Your Artefact Workshop /Event

Nach wochenlanger Planung mit Astrid und Mélina vom StoryAtelier ist es diese Woche endlich so weit gewesen, unser erster Workshop als Testlauf für Freunde fand statt. Es war phantastisch, die Geschichten, die die Teilnehmenden am Ende geteilt haben, waren so großartig, berührend und inspirierend. Das erste Feedback war ebenfalls begeistert. Wir holen noch einmal kritisches Feedback ein, stecken unsere Köpfe zusammen und planen dann weitere Workshoptermine für euch.

StoryUp Your Artefact

… verbindet bildende Kunst mit der Kunst Geschichten zu erzählen. Unser Programm richtet sich an Kunstbanausen und Personen, die ihren Deutschunterricht gehasst haben. Will sagen, ihr braucht keine Kunstexperten zu sein oder erfahrene Geschichtenerzähler*innen. Wir sind überzeugt davon, dass das Erzählen von Geschichten in uns allen liegt. Um Kunst zu erleben, braucht es kein hohes intellektuelles Niveau, denn es gibt verschiedene Ebenen auf denen wir Kunst genießen können. Es beginnt mit der Betrachtung eines Bildes … Wie Denny richtig schrieb, ist es vielmehr ein Event als ein Workshop, denn der Fokus liegt stark auf dem Erlebnis.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Erleben unserer Teilnehmenden

Einige unserer Teilnehmenden berichteten, dass sie zuletzt in ihrer Kindheit Geschichten geschrieben hatten. Es hat ihnen Freude gemacht, sich kreativ auszuprobieren, frei vom Anspruch, dass etwas Besonderes dabei herauskommen muss, was es letztendlich bei allen tat. Mit anderen gemeinsam ein Kunstwerk zu betrachten, sich über die Eindrücke auszutauschen, hat ihnen gefallen, sie inspiriert und Lust darauf gemacht in eine Ausstellung zu gehen und dort mit anderen über einzelne Kunstwerke ins Gespräch zu kommen.

Kunst kann Inspiration sein, Emotionen herauskitzeln. Es war für uns alle spannend zu sehen, wie unterschiedlich und doch auch verbunden die einzelnen Geschichten waren. Die Teilnehmenden kannten einander nicht und doch entstand in diesem virtuellen Raum Nähe und Gemeinschaft, verbunden durch die Kunst und die Geschichten.

Meine Geschichte

Während die Teilnehmenden Zeit hatten, ihre Geschichten zu schreiben, habe ich mir selbst zehn Minuten genommen, um eine spontane Geschichte zu schreiben. Spannend war, dass meine intuitive Wahl auf das Bild fiel, welches mich bereits in der Vorbereitung am meisten inspirierte. In diese Geschichte flossen meine Assoziationen, die der Teilnehmenden, sowie die Hintergrundinformationen, die Astrid recherchiert und den Teilnehmenden erst zum Abschluss präsentiert hatte. Es spielte aber auch noch etwas anderes eine Rolle, nämlich meine Emotionen. Emotionen, die sehr viel mit mir zu tun haben, ich aber auf meine fiktive Figur, die Person im Gemälde übertragen habe. Meine Geschichte habe ich zum Kunstwerk „El Astrónomo“ von Vermeer aus dem Jahr 1688 geschrieben, welches im Louvre ausgestellt ist.

Ich gebe die Geschichte hier in ihrer Rohfassung wieder.

El Astrónomo ~ Vermeer

Wie an so vielen Abenden zuvor saß ich an meinem Schreibtisch am Fenster. Dort stand mein größter Schatz, mein Globus. Wie hatte meine Frau diesen gehasst, geglaubt ich würde diesen und meine Studien mehr lieben als sie. Wie sehr sie doch irrte. Doch leider wurde mir die Gelegenheit verwehrt, ihr von meinen wahren Träumen zu erzählen. Meinen Träumen mit ihr die Welt zu bereisen, doch die Welt kostet ihr Geld und dafür musste ich hart arbeiten, damit wir uns das Reisen leisten können.

Dazu kam es nicht mehr. Sie ist fort, geblieben sind mir mein Globus und meine Träume. Aus Gewohnheit legte ich meine Hand auf den Globus, spürte die raue Ölfarbe, fuhr die Linien der europäischen Küste entlang, nahm die Seeroute nach Amerika hinüber. Einmal mit einem Schiff reisen, hinüber auf den anderen Kontinent, aber nein. Mein Blick ging aus dem Fenster in die Ferne, die gar nicht so fern ist.

Die Sonne lachte mich freundlich an, lockte mich hinauszugehen. Doch wohin sollte ich gehen? Auf dem Friedhof bin ich heute bereits gewesen, habe das Grab gepflegt, neue Blumen gepflanzt. Nein, das Fernweh packte mich nicht mehr, mich erfüllte eine andere Sehnsucht, eine Reue. Mehr Zeit mit meiner Frau, gemeinsam einen Tee trinken, von meinen Träumen erzählen. Ihr zuhören, ich hätte ihr viel mehr zuhören sollen. Jetzt ist es zu spät.

„Ach Luise, wenn du jetzt bei mir wärst.“
„Was dann mein Liebster?“, erklang eine Stimmer hinter mir. „Würdest du dann nicht auch hier an deinem Globus sitzen, aus dem Fenster starren und deinen Träumen nachgehen.“
„Ja, genau das würde ich wahrscheinlich, aber ich wüsste du bist bei mir.“
„Das bin ich mein Liebster, ich bin immer bei dir.“

Todestag meines Papas

Ich habe es nicht so mit Daten, traue mir auch zu meinen eigenen Geburtstag zu vergessen und so habe ich den Todestag meines Papas in meiner Planung nicht wirklich berücksichtigt gehabt. Das bedeutet aber nicht, dass mir Jahrestage wenig bedeuten würden.

Emotional ergriff mich der Moment, nachdem ich am Tag vor dem Jahrestag die Schule verließ. Dies war vor einem Jahr der Moment gewesen, in dem ich die Gedanken zugelassen hatte, dass es so weit ist. Auf der Fahrt nach Hause entschied ich, wir fahren hin. Besprach es mit meinen Töchtern und wir fuhren zu meiner Mutter, in der Erwartung nur noch für sie da sein zu können. Es kam anders, Papa hatte auf uns gewartet, wir haben noch viele letzte Stunden miteinander verbracht und er starb erst am nächsten Nachmittag. Eine wertvolle Zeit, eine Zeit, die mir geholfen hat, Abschied zu nehmen, liebevolle Erinnerungen zu schaffen.

Meine Mama hat eine neue Reihe im Blog gestartet, in der es unter anderem um ihr erstes Trauerjahr geht. Es soll um Themen wie Abschied nehmen, Trauer, Krankheit und Buchtipps rund um Trauer und Tod gehen.

Lehre

Während es in der Schule diese Woche verkürzte Stunden gab, hätte ich auch meinen Studierenden insbesondere am Donnerstag gerne ein wenig hitzefrei gegönnt … Bei Temperaturen über 30 Grad zu lehren und lernen ist ganz schön herausfordernd. Umso mehr beeindruckte mich die anwesende Gruppe, die sich intensiv mit der gestellten Aufgabe befasste und das beste aus der gemeinsamen Zeit machte.

Lesen und Bloggen

Ich merke, wie gut es mir tut, bewusste kleine Lesezeiten zu nehmen. Darauf zu achten, dass nicht alles Arbeitszeit ist. Im Moment lese ich vor allem die Bücherbingo Bücher und samstags an meinem Lesetag liegen neben dem letzten Sherlock Holmes Band einige Fachbücher bereit.

Gestern ging auch endlich mal wieder ein Beitrag über ein Buch online, der schon längst hätte fertig sein können. Langsam erobert sich das Blog wieder Zeitslots zurück. Nur noch zwei Wochen Schule, dann steht mir die Zeit wieder anders zur Verfügung …

Habt ein schönes Wochenende!

Meine Woche KW 40 in 2020

Eine aufregende und abwechslungsreiche Woche liegt hinter mir. Donnerstag hatte ich eine schlechte Nacht auf einer Luftmatratze, dafür haben wir jetzt ein schönes neues Bett.

KometsZeitreiseProjekt

Alle offenen Baustellen sind geschlossen und ich habe mir das Manuskript noch einmal ausgedruckt. Tatsächlich entdecke ich auf Papier nochmal andere Fehler. Ich hoffe übers Wochenende mit diesem Durchgang durch zu kommen, die Korrekturen einzupflegen und dann heißt es: Testlesen lassen und selbst Abstand gewinnen.

KometGoesSystemisch

Die Anmeldung für die Ausbildung „Systemische Beratung“ an der IF Weinheim ist abgeschlossen. Ich habe das erste Seminar für Januar geplant und stehe jetzt im Kontakt mit meiner Supervisionsgruppe. Es wird Realität und ich freue mich wahnsinnig!

Lehraufträge

Zwei verschiedene Seminare vorbereiten ist eine Herausforderung. Zum Glück habe ich bei dem einen Seminar eine tolle Kollegin und wir können auf einem bestehenden Konzept aufbauen. Diese Woche bin ich schon ein gute Stück weiter gekommen. Ab nächster Woche sollte es noch besser gelingen, mehr Zeit für die Vorbereitung frei zu räumen.

Lesen

Neben meiner Psychologie-Lektüre habe ich ein paar Seiten in „Herz des Winters“ von Madeleine Puljic gelesen. Wunderbare High Fantasy mit faszinierenden Figuren.

Podcast

Es gibt einen neuen Podcast des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zum Thema Cyber-Sicherheit. Wenn es meist darum geht, wie du dich schützen kannst, legen Ute Lange und Michael Münz Wert darauf über einen sicheren Umgang mit dem Netz zu informieren. Dabei bleiben sie sehr alltagsnah und erzählen spannende Geschichten, statt trockener Fakten.

Hört mal über Spotify in die erste Folge rein.

Event #StoriesThatMatter

Leider konnte ich nur einen kleinen Teil dieses spannenden Events genießen. Es war ein LernCamp rund um Storytelling mit einem vorgeplanten Programm. Es gab auch Netzwerkpausen, leider hatte ich hier technische Schwierigkeiten, was ich erst zu spät bemerkt habe, dachte es sei vielleicht einfach niemand da …

Storytelling verbindet Menschen. Und wenn Du Geschichten so erzählst das andere Menschen berührt sind, schaffst Du Identität, wird Kultur anfassbar, beschleunigst Veränderungsprozesse, bereicherst Marken, Menschen interessieren sich für deine Strategien, ziehst Talente an, übersetzt Erkenntnisse, führst. Lässt andere wachsen, verbindest.

Aus der Eventbeschreibung auf Hopin

Ich konnte an zwei Sessions teilnehmen und teile hier mit euch den jeweils ersten Tweet zum Thread:

Julia und Sven von DoppeltSpitze blätterten mit uns in 45 Minuten durch ihr Rezeptbuch für Storytelling in Social Media. Es war ein unterhaltsam köstliches Menü, grandios erzählt. Sie haben mich dazu inspiriert mich noch mal mit meinen Instastorys zu beschäftigen und zu überlegen, welche Geschichten, ich wo erzähle.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Steffi Maaß und Oliver Ewinger stellten ihr Projekt CoroNarrative vor und nahmen uns mit in einen Mini-Workshop, der sonst drei Stunden dauert. Der nächste findet übrigens am 13.Oktober. statt. Ziel der Initiative ist es Mut und Hoffnung zu stiften.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Eventtwittern

Ich mag konstruktives Feedback und mache mir Gedanken, was ich noch besser machen könnte.Wer mich kennt, weiß, ich schere mich nicht um KPIs. Nach einem Event bin ich glücklich, wenn mir nur eine Person sagt: Danke für deine Tweets, dank dir konnte ich dabei sein. Das war auch diesmal der Fall, aber es kam noch ein Thema auf, das mich beschäftigt: Wie sieht es mit Interaktionen aus? Gehen die Tweets unter, wenn ich alle zu einer Session in einem Thread schreibe oder erreiche ich mehr, wenn ich sie einzeln tweete? Welchen Einfluss hat ein Thread auf die Interaktionen?

Ich mag konstruktives Feedback und mache mir Gedanken, was ich noch besser machen könnte.Wer mich kennt, weiß, ich schere mich nicht um KPIs. Nach einem Event bin ich glücklich, wenn mir nur eine Person sagt: Danke für deine Tweets, dank dir konnte ich dabei sein. Das war auch diesmal der Fall, aber es kam noch ein Thema auf, das mich beschäftigt: Wie sieht es mit Interaktionen aus? Gehen die Tweets unter, wenn ich alle zu einer Session in einem Thread schreibe oder erreiche ich mehr, wenn ich sie einzeln tweete? Welchen Einfluss hat ein Thread auf die Interaktionen?

Ich mag konstruktives Feedback und mache mir Gedanken, was ich noch besser machen könnte.Wer mich kennt, weiß, ich schere mich nicht um KPIs. Nach einem Event bin ich glücklich, wenn mir nur eine Person sagt: Danke für deine Tweets, dank dir konnte ich dabei sein. Das war auch diesmal der Fall, aber es kam noch ein Thema auf, das mich beschäftigt: Wie sieht es mit Interaktionen aus? Gehen die Tweets unter, wenn ich alle zu einer Session in einem Thread schreibe oder erreiche ich mehr, wenn ich sie einzeln tweete? Welchen Einfluss hat ein Thread auf die Interaktionen? Ich habe noch keine Antworten- Vielleicht geht ihr mit mir in die Diskussion.

Im Thread posten?

Ein Thread hat für mich den Vorteil, dass alle Tweets aus einer Session miteinander verbunden sind. Da sie einzelnen geteilt werden, habe ich den Anspruch an jeden einzelnen Tweet, dass er alleine für sich stehen kann. Bei Tweets von anderen freue ich mich, wenn ich im Thread direkt mehr Content finde.

Jeder Tweet braucht den Hashtag und am besten den Tag zum Referenten. Aufs taggen in jedem Tweet habe ich gestern verzichtet. Bei 280 Zeichen heißt es eben auch abwägen. Hashtag zur Veranstaltung ist ein Muss, manchmal gibt es hier auch zwei. Dann ist da noch der Hashtag zum Thema und wenn es dann zwei Referent*innen gibt, bleiben nicht mehr viele Zeichen für den Content … Im Thread dachte ich findet sich alles zusammen.

An diesen Überlegungen kommen mir Zweifel? Werden die Tweets gemeinsam wahrgenommen und gelesen? Welche Vorteile könnte es haben, sie einzeln zu posten? Mehr Reichweite, mehr Interaktion?

Interaktion auf Events

Mein Wunsch ist es, mit meinen Tweets oder Blogbeiträgen, Menschen zu inspirieren und so bin ich zufrieden, wenn mir eine Person das Feedback gibt, sie oder ihn mit meinen Tweets aus einer Session erreicht zu haben. Vielleicht war es auch nicht die einzige Person. Ein Veranstalter hat natürlich andere Interessen. Es geht um Reichweite und Interaktion.

Natürlich freue ich mich über jede Interaktion mit meinen Tweets, insbesondere wenn diese übers Liken und Teilen hinaus geht. In Diskussionen gebe ich gerne Fragen von Twitter weiter. Wenn der Austausch über das Thema über die Session hinaus auf Twitter fortgeführt wird, finde ich das ebenfalls großartig.

Beim Raketinnen-Treffen neulich habe ich die Fragen für die Breakout-Sessions und tweilweise meine Antworten getwittert. Hier haben ein paar Leute geantwortet und das fand ich großartig.

Was könnte ich beim Eventtwittern noch besser machen? Was wünscht ihr euch von Eventtweets? Denn Interaktion entsteht nur mit euch, die kann ich nicht erzwingen, will ich auch gar nicht.

Habt ein schönes Wochenende!

Ein Blick in die Zukunft auf der #Digital2018

DIgital2018, digitalrealZ

Ein gigantisches Event zum Thema Digitalisierung fand am 7. und 8. November 2018 in der Kölnmesse statt: Die Digital 2018, eine Initiative der Deutschen Telekom AG. Es war weder ein klassischer Kongress, noch eine Messe, es war ein Erlebnis:

Digitalisierung live erleben und einen Blick in die Zukunft wagen #Digital2018

Ein Inkubator von Ideen, ein Katalysator komplexer Prozesse, eine Plattform des Austauschs. Hier treffen herausragende Keynotespeaker auf Innovatoren, Wirtschaftsgrößen auf politische Entscheider und erfahrene Führungskräfte auf vielversprechende junge Talente. (Hagen Rickmann, Schirmherr der Digital 2018)

Es war tatsächlich großartig, vielseitig und sehr spannend mit vielen tollen Begegnungen, Menschen und andere …

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Für viele ein Highlight, für mich eine interessante Story: Die Anwesenheit von Apple-Co-Gründer Steve Wozniak. Er und Steve Jobs haben etwas getan, was viele Startups heute tun, einfach mal etwas gemacht, was sie unbedingt tun wollten! Es hat funktioniert, dabei haben sicher viele Faktoren eine Rolle gespielt, aber eine solche Geschichte macht Mut, das zu tun, was einem am Herzen liegt.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Einen ganz kleinen Blick zurück auf das vergangene Event mit einem Ausblick in die Zukunft, will ich im folgenden wagen. Das Event war riesig und ich konnte mich nur einem Teil der Aussteller, Vorträge und Diskussionen widmen. Es gab noch so viel, was ich gerne gesehen oder gehört hätte.

Eine Aussage fiel immer wieder von verschiedenen Personen und kann nicht oft genug gesagt werden, bis wir entsprechend handeln:

Wir alle müssen unsere Zukunft gemeinsam und aktiv gestalten.

Wir entscheiden jetzt, welche Wege wir einschlagen wollen!

Dieser Verantwortung können und dürfen wir uns nicht entziehen!

Leider konnte ich bei der Eröffnung nicht dabei sein:

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Digitalisierung wird aus Mut gemacht (Tim Höttges, CEO Telekom Deutschland AG)

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Wie sieht unsere Zukunft aus?

Digital! Welche Technologien wir weiter entwickeln, entscheiden wir bereits jetzt. Es scheint alles möglich. Doch was wollen, können und sollten wir tatsächlich entwickeln?

In welcher Zukunft wollen wir leben?

Ein Gutes logisches Grundverständnis wird zunehmend wichtiger, kleine Programmieraufgaben immer leichter, z.b mit der visuellen Oberfläche des freien Roberta Lab. Mit diesem lässt sich auch ohne vorhandenen Roboter arbeiten.

Stand des Fraunhofer Institutes, Präsentation des Roberta Lab

Stand des Fraunhofer Institutes, Präsentation des Roberta Lab

3D Druck Technologie

Die Entstehung eines 3D-Druckers durfte ich zu Hause live erleben und finde sehr spannend, was wir bereits alles drucken können. Bei allem Staunen müssen wir uns bewusst bleiben, dass 3D-Druck nicht bedeutet, Dinge aus dem Nichts zu erschaffen. Die Materialien aus denen die Druckerzeugnisse entstehen müssen als Rohstoffe zur Verfügung stehen. Interessant ist, wie vielfältig diese Materialien sein können.

Die Magie des 3D-Druck folgt dem Prinzip des äquivalenten Tausches der Alchemie.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Roboter werden nicht die Weltherrschaft übernehmen!

Ich möchte furchtbar gerne einen Roboter haben, oder auch mehrere. Einen Staubsaugroboter fürs Nützliche, einen niedlichen einfach aus Spaß. Kleine Aktionen programmieren, ohne besondere Vorkenntnisse, das reizt mich sehr. Irgendwann wird dieser Wunsch in Erfüllung gehen. Noch sind für mich alle Modelle unbezahlbar, so gerne ich es auch nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder gehabt hätte.

Stand des Fraunhofer Institutes, Präsentation des Roberta Lab

Stand des Fraunhofer Institutes, Präsentation des Roberta Lab

Egal ob humanoider Roboter oder den kleinen Calliope Mini, die Roberta-Initiative schult deutschlandweit Lehrkräfte im Umgang mit dem Roberta-Lab, um tolle Projekte in Schulen zu bringen.

Doch nicht jeder lässt sich vom Charme der humanoiden oder tierischen Roboter verzaubern. Vielen Menschen macht die Digitalisierung und besonders die Robotik Angst. Diesen Ängsten gilt es durch Aufklärung entgegenzuwirken.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Egal wo Sie mit Robotern zu tun haben, Sie sollten darüber informiert sein!

Das war eine Aussage zu Beginn des Panels „Robots vers. Humanity“ bei dem Prof. Dirk Helbig (ETH Zürich, Informatik), Rafael Capurro (Capurro Fiek Stiftung für Informationsethik) und Dominik Bösl (KUKA AG) beteiligt waren.

Viele haben Angst vor Robotern dank SciFi.

Ist das so? Einer meiner liebsten Film-Trilogien ist Matrix und doch habe ich keine Angst vor den Robotern. Science Fiction ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, Zukunftsszenarien zu entwickeln und durchzuspielen. Was wäre wenn? Das ist genau so wichtig, wie der Realitätscheck. Was gibt es wirklich? Am 21. Oktober 2015 war ein solcher Tag. Es war der Tag an dem Marty McFly aus „Zurück in die Zukunft“ mit dem DiLorean in die Zukunft reiste. Welche Vorhersagen waren eingetroffen, welche liegen noch in unserer Zukunft und welche waren einfach fiktive Ideen?

Von den bedrohlichen Szenarien, dass Roboter dank ihrer KI die Weltherrschaft an sich reißen, sind wir mit unseren aktuellen Möglichkeiten weit entfernt, sagte einer der Herren und hielt diese Visionen auch für unrealistisch. Ich denke, wir sollten uns bewusst sein, was wir entwickeln und den Menschen mit seinen Bedürfnissen immer in den Mittelpunkt stellen, wenn es um neue Innovationen geht. Technischer Fortschritt darf kein Selbstzweck werden.

Eine klare Zukunftsprognose dagegen lautet:

Unsere Enkelkinder werden als Robotic Natives aufwachsen.

Das mit den Generationen ist so eine Sache, aber die Robotic Natives Generation wird es sicher geben. Auf diese Aussage folgte eine zweite, sehr wichtige, nämlich, dass wir die Welt verändern werden. Da muss die Industrie Verantwortung übernehmen und aufklären!

Kritische Reflektion können wir nicht an Roboter abgeben!

Die Roboter werden Teil unserer Lebenswelt sein, die Frage ist, wie diese aussehen soll.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Brainhack

Nach dem Panel „Robotic versus Humanity“ ging es im Vortrag von Prof. Miriam Meckel (WirtschaftsWoche) um unser Gehirn und die Frage „Wie wir unser Denken ans Internet anschließen“.

Miriam Meckel spricht über unser Gehirn

Miriam Meckel spricht über unser Gehirn

Sie präsentierte einige Forschungsergebnisse und erzählte von Erfahrungen, die sie selbst machen durfte. Die Neurowissenschaften haben schon erstaunlich viel erreicht. Erste Produkte kommen auf den Markt, sind aber mit Vorsicht zu genießen. Nach dem Test eines Produktes, welches das Gehirn entspannen sollte, ist Miriam Meckel furchtbar übel geworden.

Die Fortschritte bringen viele ethische Fragen mit sich: Was wollen wir? Was dürfen wir?

Bei Locked In Patienten, Menschen, die sich nicht bewegen können, aber kognitiv fit sind, wurde schon sehr viel erreicht, um ihnen zu helfen. Mittels Implantat oder durch ein EEG kann allein durch Gedanken ein Computerprogramm gesteuert werden. Dies ist ein entscheidender Schritt hin zum Gedanken lesen. Doch wo man lesen kann, kann man auch hineinschreiben! Es ist eine Zweibahnstraße, betont Miriam Meckel.

Eine Zeit lang habe ich Neurofeedback mit Kindern gemacht und immer wieder betont, dass ich nur Gehirnwellen, aber keine Gedanken sehe! Die Angst davor, dass jemand unsere Gedanken lesen oder gar manipulieren kann, ist groß und berechtigt.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Denken wir noch einen Schritt weiter: Was wäre, wenn wir unsere Gehirne per Chip miteinander verbinden könnten? In Experimenten mit Mäusen ist das bereits gelungen. Wir teilen mit Mäusen 99% unseres Genoms, weswegen sie beliebte Versuchsobjekte in der Medizin und Psychologie oder Neurowissenschaften sind. Der nächste Schritt nach erfolgreichen Tierversuchen sind Versuche am Menschen …

Werden wir demnächst Brainbubbles haben, in denen wir unsere Gehirne direkt miteinander verbinden? In einer solchen Zukunft wird kognitive Leistungsfähigkeit eine große Rolle spielen.

Wieder stellt sich die Frage: Was wollen wir?

Wir haben viele Möglichkeiten bereits am Markt, viel Gutes kann getan werden.

Doch wenn wir ans Gehirn gehen, gehen wir an den Kern unserer Menschlichkeit!

Wie können wir den Neurokapitalismus verhindern, fragt Miriam Meckel zum Abschluss ihres Vortrages und gibt selbst eine Antwort: Indem wir das tun, was wir am besten können: Nachdenken! Nachdenken, was wir wirklich wollen und aktiv unsere Zukunft mitbestimmen.

Miriam Meckel, Das Gehirn lesen

Miriam Meckel, Das Gehirn lesen

Um das Gehirn ging es auch in einem anderen Vortrag, den ich selbst nicht gehört habe. „Das Gehirn ist unsere wichtigste und geilste Plattform“, eine starke Aussage von Thomas Druyen (Siegmund Freud Universität Wien).

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Leider habe ich Neil Harbisson verpasst, seine Geschichte muss faszinierend sein. Cyborgs sind jetzt Realität.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Fortbewegungsmittel der Zukunft

In Science Fiction Filmen wird viel geflogen. Ist das unsere Zukunft? Im Sommer wurde viel über Flugtaxis debattiert. Auf der Digital 2018 habe ich etwas anderes gesehen. Leider hatte ich am zweiten Tag ein schlechtes Timing und den Stand von Hyperloop unbesetzt vorgefunden. Auch am Stand von iEV ergab sich kein Gespräch. Daher belassen wir es an dieser Stelle bei den bildhaften Eindrücken …

Hyperloop, Fortbewegung im Vakuum

Hyperloop, Fortbewegung im Vakuum

iEV

iEV

Dezentrale Netzwerke

Sascha Foerster (Bonn Digital) glaubt, dass unsere Social Media Zukunft in dezentralen Netzwerken liegt. Als Beispiel dazu hat er Mastodon vorgestellt.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Bei Mastodon kann jeder einen eigenen Server aufsetzen und eine eigene Community aufbauen. Mein eigener Account-Name lautet: kleinerKomet@Bonn.social. Dabei ist „KleinerKomet“ der von mir selbst gewählte Name, wie bei Twitter, und „@bonn.social“ funktioniert ähnlich wie eine Mailadresse. Es steht für die von mir gewählte Instanz, die übrigens von Sascha Foerster über Bonn Digital bereit gestellt wird. Ich kenne ihn persönlich und habe daher ein besonderes Vertrauen in ihn, wenn es um die Frage des Datenschutz geht.

Ich kann mich dort mit anderen Bonnern vernetzen, aber auch weltweit mit Menschen, die über andere Instanzen das soziale Netzwerk nutzen. Auf Mastodon kann man für jeden einzelnen Toot entscheiden, wie viele Menschen ihn sehen sollen, alle oder nur bestimmte Gruppen. Es kann auch eine Content Warnung eingestellt werden, wenn sensible Themen in Bildern dargestellt werden. Die anderen User müssen durch einen erneuten Klick bestätigen, dass sie das Bild sehen möchten. Crosspostings zwischen Mastodon und Twitter sind möglich, aber nur von Twitter auf Mastodon, noch nicht umgekehrt, was mir auch logisch erscheint, da ein Toot 500 Zeichen lang sein darf.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Der Vortrag wurde live auf Facebook gestreamt und aufgezeichnet.

Die Zukunft beginnt jetzt

Wenn die Zukunft jetzt beginnt und wir entscheiden, in was für einer Welt wir Leben wollen, gibt es zahlreiche Themen, mit denen wir uns befassen müssen. Dazu zählen IT-Sicherheit, Veränderungen anstoßen und ganz wichtig, den Menschen nicht aus dem Blick verlieren!

Dazu gehört auch, Jugendliche darin zu unterstützen ihren Weg in das Berufsleben zu finden. Die Auswahl an Möglichkeiten wird zunehmend unübersichtlicher, eine Prognose über eine mögliche Karriere ungewisser. Immer häufiger höre ich die Aussage, dass es einen Großteil der Jobs, die heutige Schulkinder werden wählen können, noch gar nicht gibt. Joblinge ist eine Initiative, um Jugendliche darin zu unterstützen einen passenden Ausbildungsplatz zu finden.

Joblinge, eine Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit

Joblinge, eine Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit

Cyberkriminalität

Schon lange sind Hacker keine Hobby-Freaks mehr, die bei Mutti im dunklen Keller hocken. Es sind hochqualifizierte Profis, die hohen wirtschaftlichen Schaden anrichten, erklärte Dr. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs. Das Ziel ist häufig Wirtschaftsspionage und der Handel mit Sicherheitslücken floriert.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Die Sensibilität für IT-Sicherheit ist noch zu gering, obwohl bereits zahlreiche Skandale bekannt geworden sind. Auch in der Ausbildung von IT-Fachkräften fehlt es laut Constanze Kurz daran, dass sie lernen zu denken wie ein Hacker.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Es gilt die Defensive stärker aufzubauen. Hin und wieder die Firewall aktualisieren genügt für ein Unternehmen nicht.

Tipps für Digital Leader

Ein Digital Leader ist derjenige, der für Digitalisierungsprozesse in einem Unternehmen zuständig ist. Interessanterweise meldeten sich nur sehr wenige Zuhörer dieses Vortrages auf die Frage, wer von uns ein Digital Leader sei.

Der spontane Vortrag von Ibrahim Evsan war sehr lebendig und auch ein wenig wach rüttelnd.

Die Digitalisierung passiert da draußen nicht in Ihrem Unternehmen!

Startups werden gegründet, damit sie Fehler machen, die sich große Unternehmen nicht erlauben können. Sie sind kleiner, flexibler und haben den Mut etwas auszuprobieren. Unternehmen brauchen neue Denkweisen, müssen offener werden und Digital Leader stehen vor vielen Herausforderungen, denn Digitalisierung umfasst immer das ganze Unternehmen, bis in die Tiefe.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Ein guter Digital Leader spricht eine einfache und verständliche Sprache. Jeder, der mit Fachbegriffen um sich wirft, mag kompetent wirken, aber sobald er sich außerhalb seiner Fachkreise bewegt, wird er nicht mehr verstanden. Ein Digital Leader spricht im Unternehmen mit Menschen, deren Expertise in anderen Bereichen liegen. Spricht er diese in einer für sie verständlichen Sprache an, am besten mit für sie relevanten Inhalten, kann er auch etwas erreichen!

Ohne Social Media geht heute gar nichts mehr!

Unfassbar, es ist 2018 und wir sagen immer noch, werdet sozial!

Basics zum Thema Social Media:

  • Menschen folgen Menschen, keinen Marken!
  • Du brauchst ein Kernthema, kannst nicht über alles reden.
  • Nutze die Systeme, bevor sie dich benutzen! Wir werden Teil des Social Media Systems, Angst etwas zu verpassen, Suchtpotential.

Wir müssen unsere Werte, Gedanken, Themen nach vorne treiben!

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Cyberpsychologie

Dr Catarina Katzer habe ich bereits vor zwei Jahren auf der Bundeskonferenz Schulpsychologie 2016 kennen gelernt. Sie befasst sich mit den Einflüssen des Internets auf das menschliche Denken, Fühlen und Handeln. Geplant war ein Talk mit ihr und Verena Gonsch, Autorin von „Digitale Intelligenz“. Leider musste sie kurzfristig absagen. Auch wenn ich sie gerne live erlebt und vielleicht persönlich gesprochen hätte, war es ein super Talk. Über das Buch habe ich bereits berichtet und kann es euch sehr empfehlen.

Dr. Catarina Katzer auf der Digital 2018

Dr. Catarina Katzer auf der Digital 2018

Wir setzen uns selbst einem digitalen Stress aus, dem wir uns oft gar nicht bewusst sind. Der ständige Blick zum Smartphone, ob wir wieder eine neue Nachricht haben oder durch tatsächliche Benachrichtigungen (brummen, klingeln, blinken) werden wir ständig aus der aktuellen Tätigkeit herausgerissen oder haben schlicht die Angst etwas zu verpassen, wenn wir nicht regelmäßig nachsehen. Catarina Katzer schlägt folgendes Selbst-Experiment vor, um sich dem tatsächlichen Stress bewusst zu werden: Stelle für 16 Stunden einen Wecker, der alle 7 Minuten klingelt.

Es gibt auch Apps, die dir anzeigen können, wie viel Zeit am Tag du mit dem Smartphone online verbringst und welche Apps du nutzt. Hinterfrage einmal selbst, was für dich sinnvoll ist und was dir weniger gut tut. Entscheidend ist immer, dass du die Kontrolle über das Gerät behältst und nicht umgekehrt.

Unsere Gedächtniskapazitäten haben Grenzen. Die geltenden Leistungsanforderungen besagen: Mach alles schnell und gleichzeitig. Leider funktioniert das nicht. Daher brauchen wir neue Strategien, denn unter Stress und Zeitdruck neigen wir auch dazu mehr Fehler zu machen.

In den sozialen Netzwerken begegnen wir insbesondere zwei Extremen: Hass und glückliche Menschen. Was macht das mit uns?

Während unser Körper sicher vor dem Bildschirm bleibt, entsteht eine gewisse Distanz zu dir selbst, während du dich im Netz bewegst. Diese Distanz und Gruppenphänomene fördern Aggression. Dieser Hass gelangt auch wieder auf die Straße, ein Teufelskreis, den es dringend zu durchbrechen gilt. Wenig hilfreich ist es dem Hass mit Hass zu begegnen. Wir müssen deeskalierend reagieren, uns selbst bewusster machen, dass auch online Menschen mit Menschen kommunizieren. Distanzen abbauen und mehr Bewusstsein schaffen.

Das scheinbare Glück anderer kann inspirierend sein, aber auch frustrieren, abhängig vom eigenen aktuellen psychischen Status. Doch die Welt ist nicht nur Schwarz und weiß oder Hass und Glamour. Hinter jedem Profil sitzt ein Mensch, es sei denn es handelt sich um einen Bot. Diese Menschen sind vielseitig und es gibt zahlreiche Gegentrends, mehr Realität ins Netz zu bringen. Dies kann zum Beispiel unter dem Hashtag Nofilter passieren oder sich im Nachstellen von Glamourbildern zeigen. Positive Ansätze ermöglichen und helfen dabei, sich selbst zu finden. Es ist nicht alles schlecht in den Sozialen Netzwerken, entscheidend ist, die Informationen zu verstehen und einordnen zu können. Das Bewusstsein und die Nutzung der Jugend ist anders. Wichtig ist es, ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln und eben nicht jedem Trend nachzulaufen

Daher beginnt Medienbildung am besten bereits in der Grundschule. Für Jugendliche sind Aufmerksamkeit, Freundschaft und Liebe wichtig. Das findet man online!

Auch die Familie ist ein Ort in dem Digitalisierung gelebt wird. Eltern sind Vorbilder für ihre Kinder, sich dessen aber noch immer nicht alle bewusst. Es gab neulich eine Demo vom Kindern, die forderten, dass die Eltern ihr Smartphone weglegen. Gemeinsam den digitalen Lifestyle entdecken kann für Erwachsene und Kinder sehr wertvoll sein. (Link zum Beitrag auf Heise)

Leider wird viel geredet und wenig bewegt zum Thema Digitale Bildung, bedauert Catarina Katzer.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Ein reales Erlebnis

Ich bin der Ansicht, dass wir aufhören müssen, die reale und virtuelle Welt getrennt zu denken, denn die sogenannte virtuelle Welt ist für viele von uns längst ein Teil des täglichen Lebens, gehört mit dazu und darf deswegen nicht mehr getrennt betrachtet werden. Das RL (= Real Life), über das wir Anfang des Jahrtausends sprachen, findet nicht mehr isoliert „da draußen“ statt.

Digital ist Real

Black Eyed Peas live auf der Digtal 2018

Black Eyed Peas live auf der Digtal 2018

Zum Finale der Veranstaltung gab es ein musikalisches Feuerwerk. Die Black Eyed Peas spielten ein großartiges Konzert und brachten Aussteller, Telekom-Mitarbeiter und Besucher der Digital 2018 zum Singen und Tanzen. Es zeigte nochmal deutlich wie schön es mit aller Digitalisierung sein kann, gemeinsam zu feiern, gemeinsam an einem Ort zu sein. Die Stimmung überträgt sich von Menschen auf Menschen, auch wenn beim „Magenta Musik 360 Grad“ Event sehr viel Technik im Einsatz war. Es standen Menschen live auf der Bühne und Tausende an der Bühne. VR-Technologie ermöglicht dieses Erlebnis inzwischen auch zu Hause.

Wie real kann es sein alleine im eigenen Wohnzimmer mit einer VR-Brille ein Live-Konzert zu verfolgen? Was brauchen wir um das reale Feeling auch digital real zu erleben? Ganz ehrlich, hier glaube ich, dass es nur gemeinsam mit Freunden zu einem großartigen Erlebnis kommt. Zusammen Tanzen,  Blickkontakt, Lächeln, Emotionen teilen, auch mal in den Arm nehmen, gehören doch dazu. Den Körperkontakt zu echten Menschen sollte meiner Ansicht nach keine Technik völlig ersetzen. Auch ohne direkte Berührungen, nehmen unsere Sinne die Anwesenheit anderer Menschen wahr!

Ich bin überzeugt, dass wir bei aller Digitalisierung auch in Zukunft reale Begegnungen brauchen und hoffe, dass uns niemals die „biologische Notwendigkeit“ intimer Begegnungen abgenommen wird. 😉

Wie sieht die Zukunft aus, in der Du gerne leben würdest?

Denke für dich selbst darüber nach, blogge darüber oder poste deine Vision in den sozialen Netzwerken. Welche Technologien sollen weiter entwickelt werden, um unser Leben angenehmer zu gestalten, welche ethisch kritischer betrachtet werden und welche sozialen Aspekte brauchen wir für ein erfülltes Leben?

Lasst uns unter dem Hashtag #digitalrealZ unsere Zukunft gestalten!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


Oliver Kepka (Telekom Deutschland), den ich bereits von zahlreichen Barcamps kenne, hat mich zu dem Event auf Basis eines Freitickets persönlich eingeladen.