Ein BarCamp für Gründer und Netzwerker #BizBonn18

Oliver Kepka und Sascha Förster auf dem #BizBonn18 im Social Impact Lab

Oliver Kepka und Sascha Förster auf dem #BizBonn18 im Social Impact Lab

Ein neues BarCamp für Bonn: Im Rahmen der Gründerwoche veranstaltete die Deutsche Telekom AG in Zusammenarbeit mit Bonn digital am 16. November 2018 das erste und sicher nicht letzte Businesscamp Bonn im Social Impact Lab Bonn.

Das BusinessCamp Bonn 2018 richtet sich an alle diejenigen, die sich auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit befinden oder einen solchen Schritt planen. Besonders interessant wird es für (zukünftige) Existenzgründer und Startups im Bereich sozialer Innovationen. Ziel des Events ist ein reger Wissensaustausch auf Augenhöhe. (Veranstaltungsseite)

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Social Entrepreneurship

Wenn du mit sozialem Engagement deinen Lebensunterhalt verdienen kannst.

Klingt toll. Mein Kopf hat aber noch immer nicht ganz begriffen, wie das funktioniert. Ganz ehrlich: Wenn du Skrupel hast mit den Problemen anderer Geld zu verdienen, studiere nicht Psychologie!

Es mangelt mir persönlich nicht an Ideen, aber an der Vorstellung, dass jemand mich dafür bezahlen könnte. Dieses Blog ist ein gutes Beispiel dafür. Daher verfolge ich mit großem Interesse, das Thema Social Entrepreneurship und lerne ein wenig wirtschaftlicher zu denken.

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BizBonn18

Der Reiz an BarCamps, selbst bei themenspezifischen sind immer die Vielfalt an Themen und Menschen. Menschen mit unterschiedlichem Background, verschiedenen Fragen und Zielen. Für mich persönlich immer wieder eine kostbare Inspirationsquelle und im Gegensatz zu zahlreichen Konferenzen und Messen in der Regel kostengünstig, diesmal sogar kostenfrei. Dies war eine Bedingung für die Veranstaltung im Rahmen der Gründerwoche.

Der Haken bei kostenfreien Veranstaltungen ist, dass Teilnehmer ihre Teilnahme flexibler betrachten und viele nicht kommen. Schade für die Veranstalter, blöd für das Catering und alle, die gerne gekommen wären, aber kein Ticket mehr erhalten haben. Kleiner Appell: Sagt wenigstens ab, wenn ihr nicht kommt!

Die Zielgruppe potentieller Neugründer wurde offenbar gut erreicht, einige haben gerade gegründet, andere wollen noch.

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Auch das BizBonn18 war sehr vielseitig und wie immer kann ich euch nur einen kleinen persönlichen Einblick geben. Es gab auch eine kleine Ausstellung, die ich nicht geschafft habe zu besuchen …

Übersicht der von mir besuchten Sessions und Themen in diesem Beitrag:

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Making Ideas Work

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Ganz ehrlich, ich hatte keine Ahnung wer Marco Börries ist. Während im großen Saal eine gewisse Fan-Atmosphäre herrschte, lauschte ich der spannenden Story, die er zu erzählen hatte. Er erzählte von seinem Leben, Erfolgen und Begegnungen. Dabei wirkte es auf mich wie eine ehrliche Geschichte, ein Angebot aus den Erfahrungen zu lernen. Werbung zu seiner Person hat er nicht mehr nötig, auch wenn er am Ende ein wenig seine aktuellste vierte Firma vorgestellt hat.

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Marco Börries eigene Geschichte ist eng verbunden mit dem Silicon Valley. Ein Schüleraustausch führte ihn mit 15 Jahren zum ersten mal nach Palo Alto. Seitdem ist er mehrmals im Jahr dort. Allerdings ist das Valley auch nicht mehr, was es mal war und inzwischen kann man wunderbar von überall aus erfolgreich gründen. Er begann mit seiner ersten Firmengründung im Alter von 16 Jahren von seinen 2000 DM Konfirmationsgeld.

Die Geschichte ist eng verknüpft mit der Geschichte der Digitalisierung, mit großen Giganten wie Microsoft, Apple, Google oder auch Amazon.

Staying alive in a market with Microsoft long enough until everybody else is dead.

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Die Essenz seiner 33 Jahre Erfahrung als Entrepreneur und Empfehlung an Neugründer:

Nimm keinen Deal an, der nicht zu dir passt. Wenn du weißt, du kannst einen Kunden nicht glücklich machen, lass es.

Es reicht nicht, ein gutes Produkt zu haben, man muss auch seine Kunden erreichen. Nützlich ist es, gute Technologien mit einem starken Vertriebspartner zu paaren.

Frage dich: Was ist die Hintertür um mein Ziel zu erreichen, wenn ich vorne nicht rein komme?

It starts and ends with you!

Deine Aufgabe ist zu entscheiden, womit du leben kannst. Du bist der Gründer, deine Entscheidungen, keine Entschuldigungen. Was ist deine Vision, deine Mission, wie erreichst du dein Ziel?

Trust needs to be given before it ‚get´s returned‘

Du musst voraus gehen. Es gibt keine Garantie dass es funktioniert.

Respect the Basics!

Ein Startup ist kein Lifestyle. Das wird in Berlin nicht immer so gelebt. 95% sind Basics, nur 5% Glamour.

Asl the question to which you don´t want to hear the answer.

Wenn du nicht fragst, wer dann? Du musst dich auch unangenehmen Fragen stellen, wegsehen löst keine Probleme.

Sense will always make sense, non-sense will always be non-sense.

Wenn ich doch nur mehr Geld oder mehr Man-Power hätte, dann würde es funktionieren. Wie oft sagen wir das? Das schwierigste überhaupt, ist die Frage: Macht der Plan Sinn mit dem was ich habe? Was heißt es denn, wenn ich nicht genug Geld oder Leute habe? Es ist eine harte Entscheidungen eine Idee fallen zu lassen, weil Ressourcen fehlen, aber das Problem zu ignorieren hilft nicht.

Was soll ich in welchem Kontext tun? Du weißt erst hinterher was die wirklich großen Entscheidungen waren. Es gibt keine Garantie. Du kannst nur die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass du durchkommst. Es ist nicht Geld, sind nicht die Leute. Entscheidend ist, was du daraus machst!

Es lohnt sich den ganzen Vortrag anzuhören, der Stream ist auf Facebook bei Bonn Digital verfügbar.

https://twitter.com/juicedaniel/status/1063530488902688768

DigitalRealZ

Inspiriert von der Digital2018 kam mir die Idee unter dem Hashtag #digitalRealZ die digitale Zukunft gemeinsam zu gestalten und diskutieren. In die Session brachte ich kleine Impulsgeschichten mit, persönlich und digital, die zu einer offenen Diskussion anregen sollten. Können wir Digital und Real noch getrennt denken? Wird es nicht Zeit unsere Zukunft digital zu denken und aktiv zu gestalten?

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Wer kennt oder nutzt sogar noch den Satz: „Das RL (real life) ruft, ich bin dann mal off“? Damals zu Beginn dieses Jahrtausends befand sich mein Zugang zum Internet an einem PC mit dickem Röhrenmonitor. Sobald ich den Raum oder gar die Wohnung verließ, war ich offline. Das virtuelle und reale Leben waren klar getrennt. Heute trage ich euch alle in meinem Smartphone ständig bei mir, die Welten haben sich geändert, sind stärker zusammen gewachsen. Wie gehen wir heute damit um?

Es gab interessante Gedanken dazu: digital und real nicht trennen, aber priorisieren:

Leute, die meinen Raum teilen, haben Vorrang.

Unerreichbarkeit muss man sich auch leisten können, was nicht in jedem Job so leicht möglich ist. Gerade im Geschöftskundenvertrieb ist die Arbeitszeit dann, wenn andere frei haben. Im Ausgleich gibt es dann bewusste private Offline- und Beziehungszeit.

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Wir sprachen auch über Online-Kontakte und Freundschaften. Auch hierzu kamen wertvolle Gedanken. Soledad brachte es wunderbar auf den Punkt:

Ohne Twitter wären mir die Frauen in diesem Raum vielleicht nicht begegnet.

Das stimmt, wir begegneten uns zunächst online, dann suchten wir uns auf einem Barcamp. Zahlreiche persönliche und digitale Begegnungen folgten.

Erst mal sind alles Begegnungen.

Manchmal wird auch mehr daraus. Manchmal sogar Liebe. Jasmin (Die Rabenmutti), ebenfalls eine online kennen gelernte Freundin, teilte mit uns ihre persönliche Liebesgeschichte, die in einem Online-Game begann, nachzulesen in ihrem Blog.

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Zum Abschluss thematisierten wir noch die Gestaltung unseres digitalen realen Lebens, leider war die Zeit knapp. Wir waren uns darin einig, dass eine Trennung der digitalen und realen Welt hypothetisch möglich, aber für uns nicht nötig ist. Unser Smartphone mit den Apps sind ein Werkzeug, entscheidend ist, was man daraus macht. Stress entsteht schnell, durch die Erwartungshaltung anderer. (Auf webcare+ schrieb ich über die blauen WhatsApp-Häkchen des Wahnsinns.) Hierzu kam noch ein interessanter Gedanke:

Du darfst gar nicht dringend gebraucht werden können. (eigene Kinder ausgenommen)

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How to pitch

Pitch = kurze Vorstellung deines Themas

Sei es ein Session-Pitch auf einem Barcamp oder die Vorstellung deines Unternehmens oder deiner Person. Es geht immer darum in wenigen, aber den richtigen Worten, die eigene Kernbotschaft in der Aufmerksamkeitsspanne einer oder mehrerer Personen unterzubringen. Pitches braucht man auch für den Alltag, um Menschen von den eigenen Ideen zu überzeugen.

Iris Pitch-Session auf dem #BizBonn18

Iris Pitch-Session auf dem #BizBonn18

Bringe deine Kernmesssage innerhalb einer Minute rüber. Was muss dein Zuhörer unbedingt über dich wissen? Am Ende brauchst du ein Call to Action.

In Kleingruppen durften wir dann einen Pitch ausprobieren, in knapper Zeit galt es dazu ein Produkt und ein Logo zu entwickeln. Der mysteriöse Gegenstand auf dem Bild gehört übrigens an ein Segelboot, was Frank wusste, aber er wurde kreativ übergangen

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Agile Leadership

Georgia Gaitazi und Volker Schmidt pitchen für Agile Führung #BizBonn18

Georgia Gaitazi und Volker Schmidt pitchen für Agile Führung #BizBonn18

Das schöne auf Barcamps sind neben den spannenden Themen, die Begegnungen mit verschiedenen Menschen. Es ist wunderbar Menschen wieder zu treffen. So traf ich diesmal bereits bei der Anmeldung Georgia wieder. Wir haben zusammen studiert und uns lange nicht mehr gesehen. Zusammen mit ihrem Kollegen Volker von der Cegeka hat sie eine Session zum Thema agile Leadership angeboten, ein sehr spannendes Thema.

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 Zwei grundlegende Überzeugungen: Führung wird es immer geben und Führung ist lernbar. Dabei ist Agilität keine Methode, sondern ein Wert. Es gibt verschiedene Methoden, die angewendet werden können. Die agile Führung erfolgt über Methoden ohne klassische Hierarchie.

Der für mich wertvollste Gedanke bei diesem Ansatz:

Teamführung geht durch Menschen!

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Mitarbeiter fragen in Seminaren häufig: „Warum sollen wir denn agil sein, wenn die Chefs das auch nicht machen?“

Vertraue auf dein Team, glaube dass jeder sein bestes gibt. Eine Frage der Motivation? Jeder Mensch arbeitet motiviert, wenn er dafür Anerkennung erhält. Erhält er oder sie diese nicht auf der Arbeit, werden andere Aufgaben gesucht und das Engagement dort gezeigt, wo es belohnt wird. Was treibt den Menschen an, was lockt ihn morgens aus dem Bett?

Ein agiles Mindset:

  • Es gibt in komplexen Systemen keine einfachen Lösungen!
  • Erfolg macht schön
  • Optimismus

Retrospektive: Was haben wir gut gemacht, was können wir als Team verbessern? Ohne Schuldzuweisungen! Methoden sind dazu da das Mindset zu verbessern.

Tipp: Mach dein Team erfolgreich, erzähl eine Geschichte. Denke positive und erzähl nicht immer was Scheiße läuft. Die Schuldfrage ist irrelevant. Entscheidend ist, was ist schief gelaufen und wie machen wir es besser?

Ein Blick in den agilen Methodenkasten:

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Selbstorganisation

Eine interaktive Session mit Jannik Kaiser von Unity Effekt war ein wunderbar runder Abschluss meines Tages. Das Bild zeigt die Ergebnisse eines gemeinsamen kreativen Prozesses zur Selbstorganisation.

#BizBonn18 Selbstorganisation mit Jannik von Unity Effect

#BizBonn18 Selbstorganisation mit Jannik von Unity Effect

Aufgespannt werden die Ebenen individuell bis kollektiv und innen versus außen. Die individuelle Ebene führt zu Handlungen, die kollektive schafft Strukturen. Die individuell Ebene und Kultur bedingen sich wiederum gegenseitig. Innerhalb dieses komplexen Systems kann Selbstorganisation statt finden.

Ein paar letzte Gedanken zum BizBonn18

Es war für mich ein inspirierender und sehr vielseitiger Tag mit sehr vielen Gesprächen und komplexen Themen. Ich hoffe, dass ich euch ein paar Informationen weiter geben und zu neuen Ideen und Themen inspirieren konnte. Auch wenn mein Beitrag mal wieder recht lang geworden ist, war es nur ein kleiner Einblick. Hier findet ihr den Abschlussbeitrag von Bonn.Digital in dem weitere Berichte gesammelt werden.

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Im Nachgang gab es für mich persönlich noch Lob und Dank für meine Tweets. Ich hätte mir gewünscht, dass in einigen Sessions mehr getwittert würde, qualitative und informative Tweets. Darum bemühe ich mich, für Tippfehler entschuldige ich mich. Beim #BizBonn19 bin ich sehr gerne wieder dabei, wenn es mir terminlich möglich ist.

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Sonntagsgeschichte Kapitel 52 – Abschied von der Burg

Das erste Kapitel findest du hier, du kannst auch von Kapitel zu Kapitel blättern.

Letztes Kapitel

Blogroman Sonntagsgeschichte Kapitel 52

Josephine stand am Fenster der Bibliothek. Es war tatsächlich nur ein Wochenende gewesen, dass sie hier verbracht hatte. Es fühlte es sich wie Wochen an, seit Henry sie in diesen Raum geführt hatte. Letztendlich war sie im Sessel am Fenster eingeschlafen und die Erlebnisse des Wochenendes erschienen ihr wie ein Traum. Gleich würden sie abfahren, fort von der Burg, zurück nach Bonn, zurück in die Realität. Doch nichts würde mehr sein wie vorher. Allerdings hatte sich für sie in diesem Sommer so einiges geändert. Jetzt durfte sie ihre Geheimnisse mit Sven, seiner Schwester Jenny und deren Cousin Lukas teilen. Sie war nicht mehr allein, das fühlte sich gut an.

Den Blick über das Gelände der Burg schweifen lassend, blieb sie an dem Baum außerhalb der Mauern hängen. Ein Schwarm Krähen saß dort, die Krähen, die sie bereits auf dem Hinweg verfolgt hatten, aber dort sitzen geblieben waren.

„Da bist du ja“, keuchte Jenny in ihrem Rücken. „Papa will losfahren und wir suchen dich überall.“

„Entschuldige“, murmelte Josephine, konnte den Blick aber noch nicht von den Krähen abwenden. Jenny kam zu ihr und sah ebenfalls hinaus. Sie entdeckte die Krähen und legte Josephine die Hand auf die Schulter. „Du hast sie bei unserer Herfahrt bemerkt?“, fragte sie.

Josephine nickte und Jenny erklärte: „Dann hast du dir wahrscheinlich auch schon gedacht, dass um die Burg ein Schutzkreis liegt. Den halten Opa Henry, Tante Lore und ihre Freunde aus der Anderswelt aufrecht. Schneewittchen ist hier sicher. Außerhalb der Burg lauern die Schattenwesen auf uns, die Wesen, die ihren Weg zurück in die Anderswelt suchen. Der Krähenschwarm ist mein persönlicher Schatten. Ich nehme an, du hast auch einen?“

„Einen Fuchsteufel“, bestätigte Josephine. „Er hat mich gebissen, kurz nachdem ich Johanna das erste Mal getroffen habe. Sven ist ihm ja auch schon begegnet.“

Diese Geschichte kannte Jenny bereits. „Es wird Zeit, lass uns fahren. Mach dir wegen der Krähen keine Gedanken. Sie wirken bedrohlicher als sie sind. Vor allem, wenn wir zusammen sind, werden sie es nicht wagen, sich zu nähern.“

Nach einem letzten sehnsüchtigen Blick, den Josephine durch die Bibliothek schweifen ließ, folgte sie Jenny. Sie würde wieder kommen, da war sie sich sicher. Henry hatte ihr bereits gesagt, sie sei jederzeit willkommen, hier zu lesen.

Zum Abschied gab es einen chaotischen Moment, bis jeder jeden umarmt hatte. Es war alles besprochen und sie würden in Kontakt bleiben und doch fiel es den drei Jugendlichen schwer zu den Eltern ins Auto zu steigen. Letztendlich saß Josephine zwischen Sven und Jenny im Auto. Der Vater saß am Steuer und fuhr langsam den Kiesweg entlang. Sie winkten den Zurückbleibenden. Kaum hatten sie die Burgmauern hinter sich gelassen, erhob sich der Krähenschwarm in die Lüfte und folgte ihnen. Jenny zwinkerte Josephine zu, es war alles wie sie gesagt hatte. Josephine legte den Kopf an Svens Schulter und schon bald, war sie eingeschlafen.

Was auch immer sie am Ende dieser Fahrt erwartete, es konnte warten, bis sie ankam.

***

Die Sonntagsgeschichte geht nun in die Adventskalender-Pause. Weiter geht es dann im Januar, wenn Josephine, Sven und Jenny zurück in Bonn sein werden.

Nächstes Kapitel

Was macht ein Cartoonist eigentlich auf der Bühne? – Ruthe Live

Ralph Ruthe im Pantheon Bonn

Ralph Ruthe im Pantheon Bonn

Über diese Frage habe ich seit fast 11 Monaten nachgedacht. Ziemlich genau seit dem Weihnachtsfest 2017, als mein Mann mir Karten für die Show von Ralph Ruthe schenkte. Der Typ macht Cartoons und Videos – zugegeben großartige Cartoons und Trickfilme – aber wie will er daraus eine Show machen? Eine Ausstellung?

Seit dem 4. November 2018 kenne ich die Antwort!

Ralph Ruthe war im Pantheon in Bonn und es war großartig!

Im Grunde ist das alles, was du wissen musst. Alles weitere wäre ein Spoiler und nimmt die Überraschung, also kannst du genau hier aufhören zu lesen. Liest du weiter, gerne, aber selbst Schuld.

Vielleicht gelingt mir aber auch einfach das Experiment, eine Menge Worte darauf zu verwenden, dir die Frage nicht wirklich zu beantworten. Immerhin habe ich mal die philosophische Fakultät einer Universität besucht …

Solltest du gar nicht wissen über wen ich hier reden, schau einfach mal auf seiner Seite vorbei – aber Vorsicht! Jedes einzelne Cartoon ist ja bloß ein Bild, aber davon gibt es sehr, sehr viele.

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Was macht eigentlich ein Autor auf einer Bühne?

Dieselbe Frage und doch stellt sie niemand.

Warum auch? Autoren sitzen oder stehen vorne und lesen aus ihrem Buch vor. Habe ich selbst schon mehrfach erlebt.

Manchmal erzählen sie auch ein wenig aus ihrem Leben oder wie sie auf ihre Ideen kommen.

Manchmal verraten sie ein wenig mehr über ihre Ideen und Figuren.

Manchmal darf man ihnen Fragen stellen.

Fast immer signieren sie im Anschluss ihre Bücher …

Was also macht Ralph Ruthe?

Der Mann hat Bücher veröffentlicht. Richtig, wie so ein Autor, der sich vorne hinstellt und was vorliest und erzählt …

Dann macht er auch noch Videos und singt.

Gibt es Fragen, die du dem Mann hinter den Cartoons gerne stellen würdest?

Falls ja, dann kannst du dir sicher vorstellen, dass er was zu erzählen hat …

Was braucht eine gute Show?

Ich denke, diese Frage ist individuell zu beantworten. Falls du dir vorstellen kannst, dass ein Cartoonist, konkret Ralph Ruthe, eine gute Show liefern kann, dann besuche mal eine von ihm. Wenn du dir gar nichts vorstellen kannst, geh hin und du machst eine neue Erfahrung!

Ich war da und ich bin begeistert! Du solltest seinen Humor auf jeden Fall mögen, denke das wäre hilfreich.

Ein rund um genialer Abend

Ich habe definitiv sehr viel gelacht!

Ich habe mehrfach gestaunt!

Ich habe sehr viel neues erfahren, mich ein wenig inspirieren lassen und den Mann hinter den Cartoons ein wenig kennen gelernt – auf Distanz zwischen meinem Stuhl und der Bühne.

Ralph Ruthe ist ein Meister des Storytellings – in einzelnen Bildern, One-Pagern.

Ich habe ein neues kuscheliges Kissen, was die Show noch gemütlicher gemacht hat, da ich dem gefährlichen Merch-Stand vorher einen Besuch abgestattet hatte.

Ich habe Geduld bewiesen – ehrlich, habe sogar Schulkinder nach vorne geschickt – mich in die Schlange gestellt und mein Buch „Shit Happens“ signieren lassen. Glaubt mir, der Mann ist Cartoonist, es ist mehr als eine Signatur!

Ich hatte ein großartiges Twitter-Erlebnis! Nein zwei! Ralph Ruthe hat meinen Tweet vor der Show (s.o.) retweetet. Ja, ich freue mich über einzelne Likes und Retweets. Dann poste ich noch einen Tweet in der Pause UND ER ANTWORTET MIR!!!

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Regionales Lesen und Hören

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Ansichten eines Clowns von Heinrich Böll spielt in Bonn

Es war schon dunkel, als ich in Bonn ankam …

Mit diesen Wort beginnt Heinrich Böll sein Werk „Ansichten eines Clowns“ und ich fühle mich gleich zu Hause. Ich lebe in Bonn, genau wie der Clown:

In Bonn verlief immer alles anders; dort bin ich nie aufgetreten, dort wohne ich, und das herangewinkte Taxi brachte mich nie in ein Hotel, sondern in meine Wohnung.

Kennt ihr dieses Gefühl der Vertrautheit, einfach, weil eine Geschichte in vertrauter Umgebung spielt? Ich liebe es, erlebe es allerdings viel zu selten. Das hat glaube ich zwei Gründe:

  1. Ich reise wenig, daher sind mir weniger Orte vertraut.
  2. Die meisten regionalen Romane sind Krimis, die ich eher selten lese.

Nicht überraschend: die meisten der Großstadt-Hörbücher sind Krimis. Kein Genre bevorzugt freiwillig reale Orte so sehr, mag das Lokalkolorit, die typischen Charaktereigenschaften und die Sprache eines speziellen Landstrichs so gern wie die Spannungsliteratur. (Audible Magazin)

Mein eigener Blogroman, eine Urban-Fantasy Geschichte, spielt ebenfalls in Bonn und der Region. Es macht unheimlich viel Spaß, die Figuren an vertraute Orte zu schicken. Es beginnt alles im Sommer in der Rheinaue

Auf meiner Kongress-Reise nach New Orleans war ich in einem kleinen Buchladen direkt neben dem „Lafyette Friedhof“. Dort kaufte ich mir einen signierten Roman, der im French Quarter spielt. Leider habe ich das Buch noch immer nicht gelesen.

Regionale Geschichten als Hörbuch könnten einen noch stärkeren persönlichen Bezug haben. Ein gutes Hörbuch fühlt sich so an, als erzähle einem ein Freund eine Geschichte. So habe ich es beispielsweise mit Bobby Dollar aus „Happy Hour in der Hölle“ von Tad Williams erlebt.

Und Hörbücher bieten den wundervollen Vorteil, dass ein geeigneter Sprecher auch noch den passenden Dialekt einsetzen kann. (Audible Magazin)

Wo spielten meine zuletzt gelesenen oder gehörten Bücher?

Da ich viel Fantasy lese, spielen viele Geschichten an erfundenen Orten. So auch mein aktuelles Hörbuch, welches als klassisches High-Fantasy Werk in einer eigenen Welt spielt.

Gestern habe ich den zweiten Teil zu „13 Das erste Buch der Zeit“ von Rose Snow beendet. Die Geschichte spielt in Kirchbruch. Ich habe auf Google Maps einen Ort mit diesem Namen gefunden, es ist allerdings ein See. Mein Augustbuch im Projekt Bücherschrank spielte in einer Kleinstadt nahe New Orleans. Zu Fantasy/Dystopie an bekannten Orten fällt mir die Palace-Saga von C.E. Bernard ein, die sowohl im zukünftigen London, als auch in Paris spielt. Die Autorin lebt derzeit in Bonn, wo ich ihr auch bereits begegnet bin, vielleicht schreibt sie ja auch mal einen Roman, der hier spielt.

Großstadtflair in Romanen

London, Paris, New Orleans – gerade große Städte bieten eine großartige Kulisse. Doch was ist mit deutschen Städten? Im Audible Magazin bin ich auf eine interessante Recherche gestoßen: Wenn eine Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern als Großstadt gilt, haben wir in Deutschland 80 Großstädte.

Von den 80 gelisteten Großstädten haben wir in der Audible Bibliothek immerhin 61 gefunden, die in Hörbüchern „mitspielen“. (Audible Magazin)

Genauere Zahlen werden leider nicht verraten, auch keine Hitliste angegeben, welche Städte die beliebtesten Schausplätze sind, offenbar spielt die Einwohnerzahl aber eine entscheidende Rolle, wie das folgende Zitat zeigt:

Was unsere größten Städte angeht – BerlinFrankfurtHamburgKöln usw. – ist die Auswahl recht groß. Das sind eben bekannte Metropolen von großer Beliebtheit. Schwieriger wird es ab Rang 50, wo sich Städte wie Paderborn, Pforzheim oder Salzgitter durchboxen müss(t)en. (Audible Magazin)

Wie eingangs schon erwähnt ist das häufigste Genre mit regionalen Schauplätzen der Krimi, gefolgt von historischen Romanen, die reale Schauplätze und exakte Zahlen erfordern, um realen oder erfundenen Figuren eine Kulisse zu bieten.

Sind Regiokrimis ein Trend?

Beim Regiokrimi muss ich gleich an die „Eifelkrimis“ denken. Bisher habe ich noch keinen gelesen oder als Hörbuch gehört. Im Buchladen habe ich neulich einen Büchertisch mit regionalen Werken gesehen, offenbar besteht nicht nur bei mir Interesse am regionalen Bezug.

Betrachtet man die Anzahl der Neuerscheinungen dieses Genres auf audible.de, erkennt man ein erstaunliches Wachstum von 300% seit 2012. Während damals nur 48 neue Hörbücher den Weg in unseren Online-Katalog fanden, waren es im vergangenen Jahr beeindruckende 193 neue Titel. (Audible Magazin)

Auf der Audible Hitliste der beliebtesten Regionalkrimi-Regionen bei den Audible Kunden liegt die Eifel auf dem zehnten Platz. Am beliebtesten ist Niederbayern. Dabei machen 99% der Hörbuchverkäufe für Niederbayern die „Franz Eberhofer Reihe“ von Rita Falk aus. Zehn Hörbücher sind in dieser Reihe auf Audible verfügbar. Von der Reihe selbst habe ich noch nie gehört, mir fehlt persönlich auch jeglicher Bezug zu Niederbayern. Im ersten Eindruck muss ich gleich an die „Xavier Kieffer Reihe“ von Tom Hillenbrand denken – Regiokrimis mit kulinarischem Bezug. Die Reihe ist auf Audible verfügbar, hat es aber mit der Region Luxemburg nicht in die Top Ten geschafft. Tom Hillenbrand findet sich auch nicht in den Top Ten der bliebtesten Regiokrimi-Autoren bei Audible. Die Liste wird von Rita Falk angeführt. Vielleicht liegt es auch banal daran, dass mit „Bittere Schokolade“ demnächst der sechste Band der Xavier Kieffer Reihe erscheint und Rita Falk ihm fünf Titel voraus hat. Im Audible Magazin findet sich ein lesenswertes Interview mit Tom Hillenbrand. Ich habe ihn auf der LitBlogCon18 als humorvollen Menschen erlebt und so ist auch seine erste Antwort auf die Frage „Warum Luxemburg?“ mit Humor zu nehmen:

Es gibt schon so viele Krimis – Luxemburg war der einzige Ort, der noch frei war. (Audible Magazin)

Mit Hör-Büchern die Welt entdecken

Die Vorstellung von „Bittere Schokolade“ hat mich neugierig auf den Roman gemacht, aber auch neugierig auf die Stadt Luxemburg. Dort bin ich als Kind schon mal gewesen und habe blasse, aber schöne Erinnerungen an die Stadt. Ich denke bei Regiokrimis und Romanen gibt es zwei Zielgruppen, diejenigen, die in der Region leben und diejenigen, die das Genre Krimis lieben und somit neugierig auf die Region werden. Daher halte ich es für sehr empfehlenswert, wenn die Tourismusbranche mit ihren regionalen Autoren zusammen arbeitet.

Stell dir vor, du fährst in einen Kurzurlaub und entdeckst neue Orte, während du dabei eine spannende Geschichte hörst, die in dieser Region spielt. Mir gefällt das und damit bin ich bestimmt nicht allein. Daggi vom Blog „Daggis Welt“ macht derzeit eine literarische Reise durch Deutschland und liest sich durch die Bundesländer, eine schöne Idee, die zum Nachmachen einlädt.

Welche literarischen Reisen unternimmst du?


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Audible-Magazin.

FutureCamp18 – Jugend digital

FutureCamp18 - Begrüßung

FutureCamp18 – Begrüßung  v.l: Peter Bröxkes (Amt für Kinder, Jugend und Familie, Stadt Bonn), Johannes Schlarb (Deutsche Telekom Stiftung), Aziza El-Gindi (Bonn Digital) und Sascha Foerster (Bonn Digital)

Ich liebe BarCamps. Das FutureCamp ist ein BarCamp und doch anders. Es ist ein BarCamp für Jugendliche. Dort wird nicht über sie geredet, sondern mit ihnen und vor allem wird ihnen ein Rahmen gegeben, sich selbst zu digitalen Themen auszutauschen. Nur wenige Erwachsene hatten Zutritt und ich hatte das große Glück dabei sein zu dürfen! Das FutureCamp18 fand am 22. September 2018 im Haus der Jugend Bonn statt, initiiert von der Telekom Stiftung und der Stadt Bonn, veranstaltet von Bonn Digital.

Format BarCamp für Jugendliche

Es war bereits das zweite Jugend-BarCamp in Bonn und garantiert nicht das letzte! Zielgruppe waren Jugendliche aus Bonn und Umgebung zwischen 12 und 21 Jahren.

Lernt Digital-Profis kennen, übt Programmieren und probiert Virtual Reality aus. Mit euch gemeinsam gestalten wir das Programm! (Veranstaltungsseite)

Wie es sich für ein BarCamp gehört, gestalten die Teilnehmer das Programm! Jeder kann ein Thema vorschlagen, eine vorbereitete Session halten, oder eine Frage stellen, die gemeinsam diskutiert wird. Eine Besonderheit des FutureCamps war, dass sich bereits im Vorfeld ein paar Erwachsene gefunden haben, die etwas anbieten würden. Doch auch wir mussten unsere Ideen bei der Session-Planung vorstellen und das Interesse abfragen!

Aufregend war für viele sicher die Vorstellungsrunde. Ich weiß, wie sehr es manche Erwachsene stresst, kurz aufstehen zu müssen, den eigenen Namen und drei Hashtasgs zu nennen. Die Jugendlichen haben das großartig gemacht und es war spannend. Erwachsene nennen meist ihre berufliche Ausrichtung, Projekte, Themen mit denen sie zum BarCamp gekommen sind. Die Jugendlichen nennen ihre Interessen und Hobbys.

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Ich bin ein kleiner Komet und du?

So lautete das Thema meiner Session. Es ging um das eigene „Ich im Netz“, ein offenes Diskussionsangebot, ohne belehren zu wollen. Ein wichtiges Thema, aber deutlich weniger attraktiv als Gaming, VR-Technik, Programmieren, 3D-Druck oder beliebte YouTuber persönlich treffen und von ihnen zu lernen. Das waren einige der anderen „erwachsenen“ Angebote.

Bereits im Vorfeld habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie ich das Thema interessant darstellen könnte. Tja und dann stand ich da und niemand meldete sich, als das Interesse abgefragt wurde. Macht nichts, ich bekam trotzdem einen Raum und es wurde eine sehr kleine, aber schöne Gesprächsrunde. Und das bei elf parallelen Angeboten!

Im Vorfeld hatte ich mir einige Fragen und Impulse überlegt, über die wir diskutieren könnten, je nach Interessen und Erfahrungen der Teilnehmer. Die konnte ich auch gut gebrauchen. Laptop hatte ich ebenfalls dabei, um die Möglichkeit zu haben, verschiedene Profile im Netz anzusehen.

Die tatsächlich stattgefundene Session möchte ich nicht im Detail berichten, dafür war es zu persönlich. Meine Idee werde ich weiter entwickeln.

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Storytelling mit Lucas

Ein nicht so beliebtes Angebot zu haben, hatte einen Vorteil, ich konnte mehr vom FutureCamp miterleben. So startete ich den Tag mit Lucas. Er ist 15 Jahre alt und macht geniale Fotos. Schaut euch mal sein Instagram-Profil an. Konzerte besucht er übrigens schon sehr lange und gerne mit seinem Vater. Künstler und Magazine engagieren ihn bereits.

Lucas hat ein gutes Auge und ein Gespür für szenische Darstellung. Geschichten mit Bildern erzählen war sein Angebot. Er war gut vorbereitet, gab eine knappe theoretische Einführung und zeigte einige Bildbeispiele.

Dann hatte er eine interessante Aufgabe für uns: Wir sollten eine Geschichte erzählen, in ca. 10 Bildern, dabei mit einem Objekt beginnen und durch freie Assoziation weitere Motive finden …

Es hat Spaß gemacht und gab mir die Gelegenheit einige Eindrücke aus den anderen Sessions zu sammeln. Mein Ergebnis:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Kranich entdeckt das #futurecamp18 . #Storytelling mit @lucas_photoblog – danke dir für die #Inspiration . #Fotografie #coding #3ddruck #Freundschaft #Assoziation

Ein Beitrag geteilt von Stephanie Bloggerin (@kleiner_komet) am

Danke für den Input und die Inspiration!

Pizzaschlacht

Um 13 Uhr gab es im großen Saal Pizza und Salate.

Ich liebe Pizza!

Pizza und viele gute Gespräche, das war fantastisch!

Bild 7 von Sascha auf Instagram

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

#Futurecamp18. Mehr als ein Hashtag…

Ein Beitrag geteilt von Sascha Foerster (@sascha_foerster) am

Youtube

Julian „Julez“ Weissbach ist YouTuber, war beteiligt an den erfolgreichen Formaten Ponk und Snoozze. Inzwischen gibt er Workshops, berät YouTuber und Unternehmen. Unter anderem hat er mit Bianca (Bibis Beauty Palace) zusammen gearbeitet.

FutureCamp18 Julez

Julez und Sascha bei den Vorbereitungen zur YouTube Session

Sein Workshop war eine gute Mischung aus seiner eigenen Geschichte, Beispielen und guten Tipps für alle, die selbst Videos machen möchten. Es ist verdammt viel Arbeit!! 14 bis 18 Stunden für ein 3-Minuten Video. Dreh plus Schneiden! Viel zu beachten gibt es ebenfalls, insbesondere, wenn Menschen im Video zu sehen sind. DSGVO hat das nicht einfacher gemacht. Dabei reicht es nicht hin und wieder mal ein Video zu machen und es hochzuladen, wenn man so weit ist. Regelmäßiger Content, idealerweise 1 bis 2 Videos pro Woche zu festen Zeiten (gilt auch fürs Bloggen)!

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Ein Erfolgsrezept ist die Zusammenarbeit mit bereits bekannten Personen, was natürlich nicht jedem möglich ist! Im ersten Video von Ponk trat Roberto Blanco auf, kannte übrigens von den Jugendlichen keiner. Roberto hatte eine starke Reichweite, als er 2012 das Video teilte und so bekam es sehr schnell sehr viele Klicks.

YouTube

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Ein wichtiger Rat an alle, die überlegen auf YouTube zu starten kam von Leeroy Matata (YouTube), der ebenfalls zwei Sessions zum Thema YouTube angeboten hat:

Wenn du Angst vor Hatern oder Mobbing hast, lass die Finger von YouTube. (frei zitiert aus seiner InstaStory, Instagram-Profil).

Der Rat stand über einem Bild mit Beispielen, die er regelmäßig zu lesen bekommt. Leeroy ist sitzt im Rollstuhl und ist schwarz, zwei Angriffspunkte – dämlich, aber manche Menschen ticken leider so. Sie wollen ihn gar nicht näher kennen lernen, das Urteil fällt mit dem ersten Blick. Leeroy ist ein netter Kerl, sehr offen und herzlich. Wir haben uns auf dem BarCamp Bonn bereits kennen gelernt.

FutureCamp18 Leeroy Matata

Leeroy Matata

Erfolg auf YouTube hat seine Schattenseiten, mit denen muss man umgehen können. Dies gelingt am besten, wenn man ein gutes Umfeld hat aus dem man viel Bestätigung bekommt und sich dann solche Kommentare nicht zu Herzen nehmen braucht.

Fazit

Es war für mich eine sehr inspirierende und tolle Veranstaltung! Voneinander zu lernen finde ich sehr wertvoll, insbesondere wenn dabei weder Alter, noch Herkunft oder Erfolg eine Rolle spielen. BarCamps bieten die Chance einander auf Augenhöhe zu begegnen. Ich hatte ein paar sehr schöne Begegnungen! Ich bin jederzeit wieder gerne dabei, fände eine Veranstaltung für Erwachsene mit Jugendlichen Referenten ebenfalls toll. Sascha fragte am Ende, wie es für die Jugendlichen gewesen wäre, wenn die Eltern dabei wären – schwierig.

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Das nächste Event ist für den 8.12. im Bonner Norden im Jugendzentrum „Uns Huus“ in Kooperation mit dem Haus Mondial, Caritasverband Bonn e.V. geplant. Schaut einfach auf: https://FutureCamp.digital und seid wieder dabei! #FutureCamp18 (Facebook)

Aziza und Sascha von Bonn Digital beenden das FutureCamp18 im Haus der Jugend

Aziza und Sascha von Bonn Digital beenden das FutureCamp18 im Haus der Jugend