Adventskalender 2018 ~ 15. Dezember

Ich wünsche euch eine freudige Adventszeit mit Nora und Ella. Es ist zu empfehlen die Kapitel in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
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Kathi ♥

Adventskalender 15

Nora klebte seit 15 Minuten am Fenster und beobachtete die Straße. Tante Elina kam heute zu Besuch. Nora mochte Tante Elina sehr gerne, sie war ein bisschen verrückt, aber total lieb. Leider sahen sie Tante Elina nicht so oft, aber für heute hatte sie sich angekündigt. Elina war die jüngere Schwester von ihrem Papa. Da endlich sah sie die bunten Haare ihrer Tante. „Sie kommt. Sie kommt“, rief Nora. Sie rannte zur Wohnungstür, wo ihr Papa schon die Tür öffnete. „Elina“, Papa umarmte seine Schwester. „Na, wo sind meine Lieblingsnichten?“, fragte Elina und dann drückte sie auch Ella und Nora. Die Familie setzte sich ins Wohnzimmer. „Ich weiß Weihnachten ist noch etwas hin, aber ich habe schon mal Geschenke mitgebracht. Es stört doch keinen, wenn wir die heute schon öffnen, oder?“

„Also mich stört das nicht“, grinste Ella. „Das dachte ich mir“, zufrieden griff Elina in ihren mitgebrachten Korb und holte ein Päckchen für Ella heraus. Ella riss die Verpackung auf. Ein dunkelblauer Pulli fiel heraus, auf dessen Vorderseite stand „Weihnachten“ durchgestrichen. Das Wort glitzerte extrem. Darunter saß ein trauriges Rentier. Ella grinste. „Verdammt cooler Pullover“, freute sie sich und zog ihn direkt über. Er war ein bisschen zu groß, aber das störte sie nicht weiter. Als nächstes bekam Nora ihr Päckchen. Sie fühlte erst mal durchs Papier. Es fühlte sich definitiv flauschig an. Probeweise schüttelte sie das Paket, aber da war nicht zu hören. Vorsichtig öffnete sie erst die Schleife des Paketes. „Reiß es doch einfach auf“, beschwerte sich Ella, die genauso neugierig war wie Nora. Nora schüttelte aber nur den Kopf. Diesen Moment musste man voll und ganz auskosten. Sanft löste sie die einzelnen Klebestreifen, damit das Papier nicht riss. Und dann sah sie es, Lila Kuschelsocken mit ganz vielen Kerzen in unterschiedlichsten Formen darauf. Manche brannten, andere nicht.“Danke, Danke, Danke!“ Nora fiel vor Freude ihrer Tante in die Arme. „Dein Papa hat mir von deinem Kerzenwahn erzählt gehabt und da dachte ich mir, das könnte dir gefallen.“ Genau wie Ella musste Nora ihre neuen Socken natürlich auch direkt anprobieren.

Nach dem ganzen Geschenkeverteilen gab es Essen. Tante Elina erzählt von ihren vielen Reisen. Richtig zum Essen kam sie gar nicht, weil sie ständig auf ihrem Handy die passenden Fotos zu ihrer Geschichte suchen musste, um sie zu zeigen. Nora hing an den Lippen ihrer Tante. Sie liebte ihre Geschichten. Mama sagte zwar immer, dass Tante Elina auch gerne mal ihre Geschichten stark ausschmückte, aber das störte Nora herzlich wenig. Sie liebte ihre Tante so wie sie war.

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(c) by Kathi

Adventskalender 2018 ~ 14. Dezember

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Kathi ♥

Adventskalendergeschichte 14

„Ellaaaaaaaaaaa!“ Nora saß unruhig auf dem Sofa und wartete auf ihre Schwester. Schließlich wollten die beiden vor der Schule und dem Kindergarten noch den Adventskalender aufmachen. „Ich komme gleich“, rief Ella zurück. Wenig später tauchte sie dann auch endlich auf. Nora kniete sich zufrieden auf das Sofa, um das Päckchen mit der Nummer 14 zu suchen. Ella hatte ihres schon gefunden. Nora suchte weiter. Eine leise Panik überkam sie. Wo war das blöde Päckchen? Sie schaute noch mal zu Ella, um sicher zu gehen, dass sie ein weißes Päckchen mit der Nummer 14 und nicht aus Versehen ein goldenes genommen hatte. Die goldenen Päckchen waren nämlich ganz alleine ihre und die weißen gehörten Ella. Frustriert stellte sie fest, dass Ella aber tatsächlich ihr eigenes Päckchen hatte. „Was brauchst du denn so lange? So viele hängen doch auch nicht mehr da“, meckerte Ella. „Es ist nicht da!“, flüsterte sie verzweifelt. Sie wollte es nicht wahr haben, aber das Päckchen mit der Nummer 14 fehlte. „Das kann doch gar nicht sein“, meinte Ella. Sie kniete sich neben ihre kleine Schwester und half ihr suchen. Doch auch sie fand es nicht. „Komisch“, meinte Ella. Nora war inzwischen den Tränen nah. Wo war ihr Päckchen? „Gehen wir mal ganz logisch vor“, schlug Ella vor. „Es müssen ja eigentlich noch elf Päckchen da sein.“ Nora nickte und fing an zu zählen. Ein goldenes Päckchen, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, aber kein elftes. „Ella es sind nur zehn.“ Jetzt fing Nora wirklich an zu weinen.

„Seid ihr zwei so weit? Wir müssen los!“, fragte ihre Mama, als sie das Wohnzimmer betrat. „Nein, mein Päckchen ist nicht da!“, weinte Nora. „Das kann ja gar nicht sein. Ich habe 24 Päckchen für jede von euch aufgehängt“, erklärte ihre Mama. „Es ist aber wirklich nicht da“, sagte Ella. Ihre Mama kam und zählte genau wie Nora und Ella es schon getan hatten. Sie kam auf genau dasselbe Ergebnis. Es waren nur zehn Päckchen. „Mhh, aber das kann ja nicht weg sein“, überlegte sie. Jetzt kam auch noch Papa ins Wohnzimmer. „Was ist den hier los?“, fragte er, als er seine kleine Tochter weinen sah. „Mein Päckchen ist nicht da“, erklärte Nora noch einmal. Auch Papa zählte noch mal die Päckchen, die an der Wand hingen. Das fehlende Päckchen tauchte trotzdem nicht auf. „Du kannst meins haben“, bot Ella ihr an. Aber Nora schüttelte den Kopf. Sie wollte Ella nicht ihr Päckchen wegnehmen.

An diesem Tag musste Nora ohne den Adventskalender zu öffnen in den Kindergarten. Ella hatte solidarisch ihr Päckchen auch noch nicht aufgemacht. Mama hatte versprochen gleich das fehlende Päckchen zu suchen. Sie hatte Nora 100 mal versichert, dass es nicht weg sein konnte und sie sich keine Sorgen machen sollte.

Nach dem Kindergarten hatte Mama eine Überraschung für sie. Die Nummer 14 hing dort, wo sie eigentlich hingehörte. Nora strahlte und Ella war erleichtert. Das wäre ein furchtbarer Tag geworden, wenn das Päckchen nicht aufgetaucht wäre. „Es war nur runter gefallen und hatte sich hinter dem Sofa versteckt. Es war nie wirklich weg gewesen“, erklärte Mama der inzwischen wieder fröhlichen Nora.

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Adventskalender 2018 ~ 13. Dezember

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Adventskalendergeschichte 13

Ella suchte gerade zwei Nagellacke aus, die sie dem Mädchen aus ihrer Klasse als Wichtelgeschenk schenken wollte. Lustlos beobachtet Nora ihre Schwester. Sie wusste genau, dass ihre Mama wollte, dass sie ebenfalls irgendwas für Anna aussuchte, aber darauf konnte sie lange warten. „Dunkelrot oder hellrot?“ Ella hielt Nora zwei Nagellackflaschen hin. Das dunkelrot war Nora schon fast zu schwarz und in dem hellrotem schwammen Glitzerpatikel, diese Entscheidung war nicht schwer. „Hellrot“, sagte sie. Ella nickte und stellte den dunkelroten wieder weg.

„Nora, hast du auch was schönes ausgesucht?“, ihre Mama begutachtete die Auswahl, die Ella getroffen hat. Nora schüttelte den Kopf. „Dann aber schnell, ich habe nicht ewig Lust hier zu bleiben.“ Warum verstand ihre Mama denn nicht, dass sie dieses Jahr nicht wichteln wollte. „Komm mit Nora“, Ella zog ihre Schwester in den Gang mit den Haaraccessoires. Als sie den Gang betraten, konnte es Nora kaum glauben. Christian und seine Mutter standen vor einem der Drehständer. Seine Mutter hielt ein Haarband mit roten Blumen in der Hand. Das konnte doch nicht sein, will Christian etwa schon wieder Haarschmuck als Wichtelgeschenk verschenken? So etwas gemeines! Da hatte sie doch eigentlich gedacht, dass ihre Glitzerhaarspangen etwas besonderes gewesen wären und jetzt das! Nora war fassungslos. Ihre Mama,die Verräterin, begrüßte Christians Mutter freundlich. Nora war sauer. „Auch am Wichtelgeschenke kaufen?“, fragte Christians Mama. „Ja genau. Ella hat schon was gefunden. Nur Nora tut sich etwas schwer, aber sie war ja so begeistert von den Haarspangen letztes Jahr, dass ich dachte wir schauen mal, ob wir nicht auch so was finden.“ Nora war es peinlich, dass ihre Mama ausgerechnet erwähnen musste, dass sie sich über die Haarspangen so unfassbar gefreut hatte. Unauffällig griff sie sich ins Haar um die verräterischen Spangen zu entfernen. Sie schielte vorsichtig zu Christian, der genervt daneben stand. „Das freut mich ja, dass Nora die Spangen gefallen haben. Die hat Chris…“
„Mama!“, unterbrach Christian seine Mama, „müssen wir uns nicht beeilen?“
„Ja ein wenig. Wie gefällt dir den das Haarband hier?“, seine Mama hielt ihm das Band mit den roten Blumen hin. „Das ist wirklich schön“, warf Noras Mutter ein. „Nora gefällt dir das nicht auch? Wäre das nicht was für Anna?“ Nora zuckte mit den Schultern. „Mama das Haarding ist toll können wir jetzt gehen?“, fragte Christian genervt. „Ja mein Schatz. Na dann bis bald, man sieht sich bestimmt bald wieder“, verabschiedet sich Christians Mutter.

Nora schaute Christian hinterher wie er mit seiner Mutter Richtung Kasse verschwand. Sie bekam gar nicht richtig mit, wie ihre Mama mit ihr redet. Sie nickte nur abwesend und ihr Mama schien zufrieden zu sein. Erst auf dem Weg nach Hause, als sie ganz langsam das Zusammentreffen mit Christian verarbeitet hatte, verstand sie, wozu sie ja gesagt hatte. Ihre Mama hatte das Haarband mit den roten Blumen für Anna gekauft, dasselbe was Christian auch gekauft hatte!

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Adventskalender 2018 ~ 12. Dezember

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Adventskalendergeschichte 12

Marie und Nora saßen gespannt am Mal- und Basteltisch. Heute wollte Elena mit ihnen Schneemänner basteln. Leider sah das Wetter gar nicht so aus, als würde es in nächster Zeit schneien, um echte Schneemänner zu bauen. „So, als erstes braucht jeder von euch eine halbe Klopapierrolle. Die habe ich gestern schon für euch halbiert, damit sie kleiner sind“, begann Elena zu erklären. Schnell schnappten sich die zwei Mädchen jede einen Klopapierring. „Ich habe hier ganz viel Watte und flüssigen Kleber. Ihr müsst die Watte jetzt so um die Rolle kleben, dass euer Schneemann am Ende noch stehen kann.“ Sie zeigte was sie meinte. Sie nahm Watte und wickelte sie um die Rolle. Dabei ließ sie das eine Ende der Rolle frei und am anderen Ende bedeckte sie mit viel Watte. Marie und Nora versuchten ihr Glück, sie nahmen sich Watte und kippten den Kleber auf die Klopapierrolle. Schnell stellten sie fest, dass es gar nicht so leicht war die Watte dazu zu bringen an der Rolle kleben zu bleiben und nicht an ihren Händen. David, der den beiden Mädchen gegenüber saß, grinste und sagte zu Nora: „Du hast dir aber schöne Schneehandschuhe gebastelt.“ Frustriert schaute sie auf ihre Hände. Tatsächlich klebte mehr Watte an ihren Händen als an ihrem Schneemann, dabei sah das bei Elena so einfach aus. „Du siehst doch nicht viel besser aus!“, verteidigte Marie sie. David lachte nur. Nora griff nach ein bisschen Watte und pustete sie David auf den Kopf „Dafür hast du ganz schön viel Schnee im Haar“, triumphierte Nora. „Na warte“, sagte er und schnell entstand eine große Puste-Schneeballschlacht. „Hey, die Watte soll eigentlich an eure Schneemänner und nicht auf eure Köpfe!“, unterbrach Elena das Chaos.

Mit Elenas Hilfe schaffte es auch Nora einen halbwegs akzeptablen Schneemannkörper zu formen. Als nächstes sollten sie einen kleinen Watteball formen. Erleichtert atmete Nora auf, als sie das hörte. Das war etwas,was sie konnte. Schnell hatte sie eine Kugel geformt, die für ihren Schneemann die perfekte Größe hatte. „Ha, ich war vor dir fertig!“, freute sich Nora. „Aber das war doch gar kein Wettbewerb!“, protestierte Marie. Nora zuckte nur mit den Schultern. Das war ihr ziemlich egal, sie war trotzdem schneller als Marie gewesen. Die einzige Schwierigkeit war es nun, den Watteball auf einen Holzstab zu kleben, aber Nora schaffte es diesmal, ohne dass der größte Teil an ihren Händen kleben blieb. Sie steckte den Kopf zufrieden auf ihren Körper. „Jetzt müsst ihr nur Knöpfe aus der Pappe hier aus schneiden, so wie die Augen und Nase. Aber seid bitte vorsichtig mit den Scheren.“

Am Ende hatte Elena noch eine kleine Überraschung für alle. „Ich habe für jeden von euch kleine Weihnachtsmannmützen besorgt. Die könnt ihr euren Schneemännern als Hüte aufsetzten.“ Noras Augen strahlten. Das würde ihren Schneemann toll aussehen lassen.

Als Marie und Nora fertig waren, betrachteten sie ihre Meisterwerke kritisch. Sie sahen längst nicht so toll aus wie die von Elena, aber man konnte wenigstens erahnen, was sie darstellen sollten. Nora war durchaus zufrieden mit sich und nahm sich vor, zu Hause eine ganze Schneemann-Familie zu basteln.

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Adventskalender 2018 ~ 11. Dezember

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Adventskalendergeschichte 11

Es dämmerte schon, als Nora und Ella mit ihrer Mama den Weihnachtsmarkt erreichten. Fasziniert beobachtete Nora wie es überall leuchtete. Sie gingen von Stand zu Stand und es gab die verschiedensten Sachen zu entdecken. Sie wusste gar nicht, was sie am tollsten fand. „Denkt daran, wenn ihr etwas seht, was sich zum wichteln eignet, sagt Bescheid“, erinnerte Mama ihre Kinder. Sie kamen an einen Stand mit ganz vielen Schneekugeln. Es glitzerte so schön, wenn man sie schüttelte. In den verschiedensten Formen und Größen gab es jede Menge Schneekugeln. Da wurde Nora ein wenig traurig, dass sie diesen Wunsch nicht mehr auf ihren Wunschzettel schreiben konnte. Ella hatte schon gesehen, was der nächste Stand anbot und fragte ihre Mama im Engelston:“Können wir bitte bitte gebrannte Mandeln kaufen?“ Ella hatte Glück und ihre Mama kaufte ihr welche.

Ganz langsam fing Nora an den Weihnachtsmarkt nervig zu finden. Überall waren Menschen, die ständig einfach stehen blieben. Das schlimmste war allerdings, dass sie so klein war. Niemand schien sie zu sehen, jeder rannte sie um und manchmal konnte sie auch gar nicht so genau sehen, was es am Stand schönes zu sehen gab. Zusätzlich war ihr kalt und jetzt fing es auch noch an zu nieseln. Zunehmend bekam sie schlechtere Laune. „Was ist denn mit dir los?“, fragte Ella. „Ich sehe überhaupt nichts“, beschwerte Nora sich. „Du verpasst auch nichts, der Stand hier verkauft nur ein paar Gewürze“, tröstete Ella sie.

Nora beobachtete ihre Mama wie sie ein paar Gewürze einkaufte und in ihre Tasche packte. Hinter der nächsten Ecke fingen Noras Augen an zu strahlen. Das ist es, das will sie unbedingt, dachte sie und drehte sich suchend nach ihrer Mama um. Aber sie sah sie nicht. Viele große Menschen waren um sie herum, aber keiner von ihnen trug den senffarbenen Mantel ihrer Mama. Panik machte sich in ihr breit. Doch schon packte sie jemand am Arm. Erst wollte Nora aufschreien, aber es war nur Ella, die sie durch die Menschenmassen an einen Stand zog, wo ihre Mama schon wieder am einkaufen war. Nach dem Schrecken wollte sie noch mehr als vorher unbedingt mit dem Karussell fahren. Sie zupfte an Ellas Jacke um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. „Wollen wir mit dem Karussell da vorne fahren?“ Ella grinste: „Da bin ich sowas von dabei!“

Schnell war Mama überzeugt und Ella und Nora durften mit dem Karussell fahren. Hui, machte das Spaß. Es war inzwischen richtig dunkel geworden. Daher machten die drei sich auf dem Weg zur Bushaltestelle, um nach Hause zu fahren. Da fiel der Mama ein: „Wir haben überhaupt kein Wichtelgeschenk gekauft.“

„Gab ja auch nichts brauchbares“, meinte Ella. Nora grinste vor sich hin. Ihr machte das absolut gar nichts aus, dass sie kein Geschenk gefunden hatten.“

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(c) by Kathi