Dieses Jahr gab es keinen Neujahrsartikel. In meinem Kopf entstand er bereits, aber ich blieb meinem Schreibtisch fern. Das hat unfassbar gut getan.

Jetzt ist Montag, 5. Januar und ich fühle mich ausgeruht, motiviert und nervös.

Korkhintergrund, mit 3 Büchern und Text: Text: Start ins Jahr 2026 - Bücher, Wünsche & Ziele, Happy new Year Bücher: The Secret of the Secrets von Dan Brown & Red Umbrelly Society von Caroline Brinkmann Band 1 und 2

Mein Jahreswechsel

Es war vor allem ruhig, wie ich es mir auch gewünscht hatte. Ich habe gelesen, gespielt und ein wenig Chaos gemacht, weil ich am Freitag mit einem Aufräumprojekt begonnen habe, Dinge sortieren … Das wird mich durch den Januar begleiten.

Unterm Weihnachtsbaum lagen für mich neue Spiele und Bücher. Drei davon habe ich bereits ausgelesen.

The Secret of Secrets von Dan Brown

7 Jahre haben wir auf dieses Buch gewartet und als ich gesehen habe, dass es endlich erschienen ist, habe ich widerstanden und es auf den Wunschzettel gepackt. Als ich im Oktober in Prag war, habe ich es dort liegen sehen. Der sechste Teil der Robert Langdon Reihe spielt in Prag.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich mit dem Lesen begonnen und es begann sehr schön. Nachdem ich selbst gerade erst in Prag gewesen bin, war es toll, lesend dorthin zurück zu kehren. Allerdings las ich es dadurch auch kritisch. Als ich vor vielen Jahren den ersten Teil las, war ich noch nicht in Paris gewesen. Als ob man ohne vorab ein Ticket zu bestellen und ohne Warteschlange die Bibliothek besichtigen und sie sogar betreten könnte. Schön wäre es.

Gelesen habe ich das Buch langsam, eher im Sachbuchtempo, als im Romantempo. Das hat mich zu Beginn nicht gestört. Ich fand es interessant, konnte an den wissenschaftlichen Fakten aus dem Bereich Neurowissenschaften und Psychologie gut andocken. Allerdings las ich dadurch auch mit einem zunehmend kritischerem Auge und an einigen Stellen zuckte meine Hand zum Handy, um Irritierendes zu prüfen. Ich verzichte an dieser Stelle auf eine detailllierte Kritik.

Der Lesespaß der ersten Seiten ließ nach. Ich konnte das Buch leider viel zu leicht aus der Hand legen, was ich schade fand.

Unangenehm aufgefallen ist mir die Pro USA Haltung, die ich wahrnehme. Bei aller Kritik an dem fiktivem Projekt, ist die CIA am Ende dann doch die Gute und die nationale Sicherheit ist ein höchstes Gut. Langfristig gibt es zwar Hoffnung, dass wir als gesamte Menschheit agieren, aber bis dahin America first? So kommt es bei mir an.

Insgesamt bin ich enttäuscht von dem Buch von dem ich so viel erwartet habe.

Neujahrsbuch: Red Umbrella Society von Caroline Brinkmann

Den ersten Band habe ich komplett an Neujahr gelesen. Nach dem fiesen Cliffhanger direkt noch den zweiten begonnen, den ich dann am 2. Januar beendet habe. Zum Glück hatte ich direkt beide Bände.

Diese Dilogie ist großartig, spannender als Dan Browns Secret und großartig geschrieben!

Urban Fantasy, From Enemys to Lovers, Magie und Macht, Gut und Böse, komplex und eine klare Leseempfehlung!

Wünsche und Ziele

Auf zwei Wege habe ich mich mit dem vergangenen und zukünftigen Jahr beschäftigt:

  1. Sperr- und Rauhnächte mit dem Arbeitsheft von Lydia
  2. Year in Year Out mit DoSchu und Christine

Sperr- und Rauhnächte

Bis kurz vor Weihanchten ging es um eine Rückschau und dann um die Formulierung von 13 Wünschen. In den Rauhnächten sollten diese dann einzeln verbrannt werden, bis auf einen. Im Gegensatz zu meiner Oma habe ich nie gerne mit Feuer gespielt. Daher dachte ich mir, ich verbrenne sie alle auf einmal … Mit einer feueresten Schale und einem Feuerzeug stand ich also auf der Terrasse und beobachtete, wie das erste Zettelchen vor sich hinkokelte. Der Wind blies mein Flämmchen aus. Ich ließ es bleiben, bevor ich noch erfolgreich ein Feuer legte und mehr als meine Zettelchen brannten.

Im wunderschönen Arbeitsheft von Lydia waren auch für diese Zeit tägliche Aufgaben vorgehesen. Diese habe ich nicht gemacht. Es widerstrebte mir in diese Zeit irgendwelche Pflichten zu haben. Ich muss gar nichts, nur das, was ich möchte, dachte ich und sah mir die ersten Aufgaben an. Allerdings mochte ich dann auch nicht mehr gucken. Bedeutet nicht, dass die Aufgaben schlecht wären, es ist einfach nicht meins in dieser Zeit Aufgaben zu machen und ich habe nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, fühle mich frei.

Year in Year Out

Wir trafen uns an zwei Terminen online. Christine führte uns durch die Übung. Am ersten Termin reflektierten wir das vergangene Jahr, am zweiten ging es um eine Vorausschau.

Dies gemeinsam zu machen habe ich als wertvoll erlebt.

Dem vergangenen Jahr habe ich das Motto „Verbindung im Innen und im Außen“ gegeben. Für 2026 lautet es:

Neue Erfahrungen machen.

Wünsche & Ziele

Über beide Herangehensweisen habe ich unterschiedliche Wünsche und Ziele fromuliert, die miteinander zusammen hängen. In unterschiedlichen Worten dasselbe sagen.

Sie beziehen sich auf die berufliches, privates und Gesundheit. Sie sind teilweise sehr konkret und messbar. Ich bin gespannt, wohin mich 2026 tatsächlich führen wird.

Vorgenommen habe ich mir einiges und dazu gehört auch mich raus zu trauen, sichtbarer zu werden, neues zu wagen und neue Erfahrungen zu machen.

Für den Beitrag formuliere ich meine Essenz noch einmal neu:

  1. Ich werde in 2026 ein Buch veröffentlichen und mindestens ein weiteres auf den Weg bringen.
  2. Ich werde sichtbarer als Systemische Beraterin, Therapeutin und Supervisorin.
  3. Ich werde mich weiterhin mit meiner eigenen Gesundheit befassen (ein konkretes messbares Ziel).
  4. Ich habe einen komplexen Plan für mehr Ordnung Zuhause.
  5. Verbindung darf mich auch in 2026 weiter begleiten.

Start ins neue Jahr

Mein ToDo-System hat ein kleines Update bekommen. Ausführlich habe ich bereits berichtet, wie ich ein digitales Tool mit kleinen bunten Kärtchen kombiniere.

Das Update besteht seit heute darin, dass ich 7 größere Moderationskarten einmal in der Mitte gefaltet und mit den Wochentagen beschriftet habe. Damit habe ich heute Morgen meine Kärtchen sortiert. Das fühlt sich gut an und ich werde es mal testen.

Skeptisch bin ich bei der Dicke des heutigen Stapels, mal sehen, wie das läuft und wie ich mit übrigen Karten umgehe. Gerade gibt es keinen „nice to Do“ Stapel, der wird zurück kommen, vielleicht ab morgen.

Geordnet habe ich die Karten heute früh in 3 Stapeln:

  • Schreibaufgaben
  • ToDos
  • Haushaltsaufgaben

Am Wochenende hatte ich eine Idee für eine grobe Tagesstruktur für Tage ohne Termine. Wenn Tage Termine haben, wird diese entsprechend angepasst. Ich teile diese hier nicht, denn heute ist der erste Tag an dem ich sie austeste und werde sie kontiuierlich anpassen. Morgens schreibe ich mir einen groben Plan auf.

Was für mich wichtig ist, dass der Fokus in der ersten Arbeitsphase auf den Schreibaufgaben liegt, wie heute zum Beispiel dieser Blogbeitrag. Weitere wichtige Faktoren sind mir die Abwechslung und Prorisierung. Deswegen liegen zwischen Schreibclub in dem ich mich mit meinen Romanprojekten befasse und der Arbeitsphase mit Fokus auf Schreiben, eine Bewegungsphase. Fühlt sich heute schon mal gut an, wir werden weiter sehen.

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