Mythica Göttin der Legenden ~ P. C. Cast

Mythica Göttin der Legenden ~ P. C. Cast
Mythica Göttin der Legenden ~ P. C. Cast

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Fan der Mythica-Reihe bin. Allerdings war ich „Göttin der Legenden“ etwas skeptisch gegenüber. Übrigens bin ich nicht nur „Göttin der Legenden“ skeptisch gegenüber, sondern auch „Göttin der Rosen“. Das liegt daran, dass sie etwas anders sind, als die bisherigen Bände. Zuvor verliebt sich die Protagonistin in einer der Götter und jetzt verlieben sie sich in das Biest aus „Die Schöne und das Biest“ oder in Arthur aus der „Artus-Sage“. Ich war mir nicht sicher, ob das genauso gut ist. Glücklicherweise durfte ich feststellen, dass meine Sorgen zumindest bei „Göttin der Legenden“ absolut unbegründet sind.

Wie ich bereits erwähnte habe, geht es diesmal nicht um einen Gott, sondern um den König Arthur. Dafür wird Isabel von der Göttin Coventina aus ihrem Leben gerissen und direkt nach Camelot gebracht. Am Hof des Königs ist sie als Komtess zu Gast, um Friedensverhandlungen zu führen. Arthur ist mit Guinevere verheiratet, die jedoch eine Affäre mit dem Ritter Lancelot hat. Gut, dass Isabel jetzt da ist, um Lancelot zu verführen, um die Ehe des Königspaares zu retten.

Ganz so einfach ist das Ganze natürlich nicht. Isabel findet Arthur viel attraktiver. Die komplizierte Liebesgeschichte der Vier fand ich durchweg unterhaltsam. Noch besser waren jedoch Isabels feministische Anwandlungen. Logischerweise musste Isabel nicht nur Oklahoma verlassen, sondern auch noch ihr Zeitalter. Zu Zeiten von König Arthur in Camelot waren Frauenrechte noch ein Fremdwort. Mit ihren Ideen bringt sie auf Camelot einiges durcheinander und den ein oder anderen Herren stark zum Nachdenken.

Was ich ebenfalls sehr gut an dem Buch fand, war das Fehlen eines krassen Streites, der dazu führt, dass kurz vorm Ende, das Glück der Verliebten gestört wird. Dieser unvermeidliche Moment, an denen ich gerne sehr oft frustriert bin, weil die Protagonisten etwas dämlich sind, hat gefehlt. Klar gibt es auch hier Missverständnisse, aber die werden meist direkt wieder geklärt. Das Buch verliert dabei allerdings nicht an Spannung. Es ist einfach durchweg eine lustige Unterhaltung, die ich nur empfehlen kann.

 Kathi ♥

Mythica – Göttin der Legenden
P. C. Cast
erschienen 2014 beim Fischer Verlag
Originaltitel: Goddess of Legend, 2010
übersetzt aus dem Englischen von Anna Julia Strüh und Christine Strüh
ISBN: 978-3-596-19389-9

Mythica – Göttin des Lichts ~ P.C. Cast

Mythica - Göttin des Lichts ~ P.C. Cast
Mythica – Göttin des Lichts ~ P.C. Cast

Ich habe dieses Buch direkt nach „Mythica – Göttin des Frühlings“ angefangen erneut zu lesen und ich glaube, dass war ein Fehler. Denn in die Geschichte von „Göttin des Lichts“ kam ich nicht richtig rein. Hades und Lina hatten mich so begeistert, dass Pamela und Apollo keine Chance hatten.

Die Geschichte spielt diesmal in Las Vegas wo Apollo mit seiner Schwester Artemis zu besuch ist. Pamela bittet die Göttin Artemis um die Erfüllung ihres Herzenswunsches und diese ist gezwungen ihn zu erfüllen. Da Pamela sich nach Liebe seht, setzt Artemis Apollo auf sie an. Doch so leicht ist das mit der Liebe nicht.

Apollo ist nicht Hades und das ist das Problem an diesem Buch. Den Lina ist auch nicht Pamela und das macht es noch dramatischer. Ich habe das Buch erstmal ein bisschen wieder auf Seite gelegt, weil ich so enttäuscht gewesen bin. Doch einige Zeit später habe ich weiter gelesen und das Buch hat mir dann doch ganz gut gefallen. Apollo ist zwar immer noch nicht Hades, aber auch Apollo ist ganz nett. Mit Pamela hatte ich dennoch weiter hin ein bisschen meine Schwierigkeiten. Im großen und ganzen haben die beiden aber eine schöne Liebesgeschichte. Und Achtung Spoiler: Apollo und Hades sind Freunde und damit wird er hier und da erwähnt. Wenn du also nicht zu „Göttin des Frühlings“ gespoilert werden willst, solltest du definitiv „Göttin des Lichts“ erst danach lesen. Die komplette Geschichte von Lina und Hades wird von Apollo im laufe des Buches quasi zusammengefasst.

Schön fand ich auch, dass es diesmal im Prinzip zwei Liebesgeschichten zum Preis von einer gibt. Den diese zweite kleine Liebesgeschichte fand ich richtig niedlich.

Das Buch ist gut, kann aber „Göttin des Frühlings“ nicht das Wasser reichen.

 Kathi ♥

Mythica – Göttin des Lichts
P. C. Cast
erschienen 2012 beim Fischer Verlag (2. Auflage 2014)
Originaltitel: Goddess of Light, 2005
übersetzt aus dem Englischen von Anna Julia Strüh und Christine Strüh
ISBN: 978-3-596-19385-1

Mythica – Göttin des Frühlings P.C Cast

Mythica - Göttin des Frühlings P.C Cast
Mythica – Göttin des Frühlings P.C Cast

Vorne im Buch steht, dass „Mythica Göttin des Frühlings“ der vierte Band der Reihe wäre, dem ist allerdings nicht so. Ich hatte „Mythcia – Göttin des Lichts“ begonnen und mich gefragt, ob ich das falsche Buch habe, weil am Anfang relativ viel über „Göttin des Frühlings“ geredet wird. Also habe ich das Buch erst mal auf Seite gelegt und habe nicht weiter drüber nachgedacht. In der Zwischenzeit hat eine Freundin die Reihe angefangen und hatte das gleiche Problem wie ich. Dann habe ich mal auf der Seite der Autorin nachgeschaut in welcher Reihenfolge die Bücher in der Originalfassung erschienen sind. Die Richtige Reihenfolge wäre also:

Göttin des Meeres
Göttin des Frühlings
Göttin des Lichts
Göttin der Rosen
Göttin der Liebe
Göttin des Sieges
Göttin der Legenden

Ich habe also die Reihe vor Jahren mit Band fünf angefangen … War nicht dramatisch damals, aber bei Göttin des Frühlings ist es eben massiv aufgefallen. Also eigentlich bei Göttin des Lichts, dass man Göttin des Frühlings eben kennen sollte.

Worum geht es in dem Buch eigentlich?

In „Göttin des Frühlings“ geht es um Lina, die eine kleine Bäckerei führt, welche kurz vor dem Bankrott steht. Kurzerhand betet sie zur Göttin Dementer, die ihr einen Deal vorschlägt. Lina soll im Körper von Persephone in die Unterwelt gehen und für die Toten da sein und dafür würde Persephone in ihrem Körper die Bäckerei retten.

Lina kommt also als Persephone in der Unterwelt an und ist ein bisschen überfordert. Schnell findet sie eine Freundin in einer der Seelen und zusammen ziehen sie in den Palast von Hades ein. Hades, der von Lina als sexy Batman beschrieben wird, erobert Stück für Stück Linas Herz.

Hades und Lina haben eine zuckersüße Liebesgeschichte, die einfach Herz erwärmend ist. Die beiden sind sympathische Figuren, die man gern haben muss. In dem Buch wird auch viel über Seelenverwandtschaft geredet und die Sichtweise ist (mir gehen die Adjektive aus …) so schön zu lesen.

An dem Buch war für mich nicht alles perfekt. Lina ist eine 33-jährige Frau und damit wir das nicht vergessen wird das auch immer und immer und immer wieder betont. Sie leidet nämlich massiv darunter, dass sie so alt ist und aktuell in einem jüngeren Körper steckt. Dieses ich-bin-eine 33-jährige Frau-Gejammer ging mir dermaßen auf den Keks, das ist unglaublich. Vielleicht bin ich zu jung, um das zu verstehen. In meinen Augen ist man mit 33 noch nicht alt und durchaus noch in der Lage, die große Liebe zu finden, aber Lina sieht das halt anders. Ansonsten habe ich nichts zu bemeckern.

Mir ist aufgefallen, dass ich meistens Bücher aus der Perspektive einer Figur lese und dieses Buch war mal eine Abwechslung. Es bleibt nah an Lina dran, aber wird nicht aus ihrer Perspektive erzählt. Hin und wieder bekommt man doch auch Sichtweisen, Gespräche und Gedanken mit, die nicht von Lina stammen sondern von Hades oder ihrer Freundin.

 Kathi ♥

Mythica – Göttin des Frühlings
P. C. Cast
erschienen 2013 beim Fischer Verlag
Originaltitel: Goddess of Spring, 2004
übersetzt aus dem Englischem von Andrea Fischer
ISBN: 978-3-596-19384-4

Mythica Göttin des Meeres ~ P. C. Cast

Mythica Göttin des Meeres ~ P.C. Cast

Mythica Göttin des Meeres ~ P.C. Cast

Streng genommen ist „Göttin des Meeres“ der zweite Teil der Mythica-Reihe. Das Schöne an dieser Reihe ist, dass es gar nichts macht, wenn man den ersten Band „Göttin der Liebe“ nicht kennt. Keine einzige Figur taucht aus dem ersten im zweiten Band wieder auf.

Christine meidet so gut es geht das Wasser. Arbeitsbedingt muss sie allerdings in ein Flugzeug steigen, welches über dem Mittelmeer abstürzt. Bei diesem Absturz hätte sie eigentlich sterben sollen. Allerdings trifft sie im Wasser auf Undine, die ihr einen Körpertausch anbietet. Christine nimmt den Tausch an und bleibt somit am Leben. Schnell versteht sie, warum Undine unbedingt das Wasser verlassen wollte. Gaia hilft dem Mädchen, welches sich im Körper ihrer Tochter Undine befindet. Christine kann als Mensch zurück an Land, allerdings immer noch im Körper von Undine. Christine findet sich in einer anderen Zeitlinie wieder, in der sie sich als gestrandete Prinzessin ausgibt und von einem Prinzen in ein Kloster gebracht wird. Sie muss alle drei Tage eine Nacht im Wasser in Meerjungfrauengestalt verbringen. Im Meer hat sie Dylan kennengelernt, der in Undine verliebt war, bevor Christine zu Undine wurde.

Bei dem Titel hatte ich damit gerechnet, dass es stärker um Poseidon als Gottheit gehen würde, allerdings ist dies nicht der Fall. Zentral im Mittelpunkt steht Gaia, die Mutter der Erde. Prinzessin Undine spielt auch eine Rolle, aber hier mehr ihr Name als wirklich sie selbst, da Christine und Undine die Körper getauscht haben. Triton spielt ebenfalls eine Rolle.

Ich fand es interessant, dass diese Geschichte nicht auf der heutigen Zeitachse spielt, sondern sehr viele früher. Das Kloster in dem Christine landet, wirkte im ersten Moment so nett, aber im zweiten Moment wurde die Rolle der Frau zur der Zeit immer deutlicher, was für Christine einige Hindernisse barg. Christine spielt im Vergleich dazu eine starke Frau. Sie lässt sich weder vom Abt noch von dem Prinzen unterkriegen, egal wie schwer die beiden es ihr machen.

Am Ende des Buches gab es für mich eine Unstimmigkeit in der Logik, allerdings möchte ich diese nicht weiter ausführen, da ich sonst zu viel verraten würde.

Da ich gerne Bücher lese, die sich mit den griechischen Gottheiten beschäftigen, hat mir dieses Buch auch gut gefallen, unter anderem da es sich hierbei auch noch um eine Liebesgeschichte handelt.

 

Kathi ♥

 

Mythica Göttin des Meeres
P. C. Cast
erschienen 2012, im Fischer Verlag
Originaltitel: Goddess of the sea, 2003
übersetzt aus dem Englischen von Anna Julia und Christine Strüh
ISBN: 978-3-596-19383-7

Meine Woche KW33 in 2021

Rheinufer in Bonn
Rheinufer in Bonn

Was für eine Woche, privat war es spannend, aber jetzt ist alles klar und nächste Woche kann ich mich wieder mehr auf meine Projekte konzentrieren. Dann war da auch noch diese eine falsche Bewegung, die mir fiese Rückenschmerzen bescherte, die langes Sitzen am Schreibtisch unmöglich machte. Ich bin dankbar für meine neue Flexibilität, den Fokus entsprechend auch mal verschieben zu können. Jetzt muss ich diesen Schmerz nur noch loswerden.

Autorinnenleben

Während KometsZeitreiseProjekt bei Sabrina Schuh im zweiten Lektoratsdurchgang liegt habe ich mich KometsZwillingen gewidmet und sie überarbeitet. In einem ersten Durchgang habe ich festgestellt, dass ich entgegen meiner Erwartung doch nicht viele Szenen hinzufügen möchte.

Lehre

Wieder ging ein Modul zu Ende. Diesmal sieht es gut aus, dass ich einige der Studierenden in ein oder sogar zwei Kursen wiedersehen werde, mich würde das freuen und einige der Studierenden offenbar auch. Es gab positives Feedback, welches mich motiviert weiter zu machen. Im September habe ich keine Veranstaltungen, nur die Vorbereitung auf den Kurs im Oktober. Zusätzlich gilt es sich in den nächsten Wochen auch auf den Lehrauftrag an der Uni Bonn vorzubereiten. Ich darf erneut das Seminar übernehmen, mit dem alles angefangen hat, diesmal sogar beide Parallelkurse.

Bloggen

Gleich zweimal wurde ich diese Woche auf die Reihe Tod und Trauer angesprochen. Daher möchte ich es an dieser Stelle noch einmal betonen: Die Beiträge stammen nicht von mir, sondern meiner Mama, die als Weissewolke hier im Blog schreibt. Sie schreibt über ihre persönlichen Erfahrungen nach dem Tod meines Vaters im Sommer 2020. Es fließen auch weitere Trauer-Erfahrungen mit ein, sowie ihre Tätigkeit als Sterbebegleiterin. Diese Woche ist ein weiterer Beitrag erschienen, welcher sich um „besondere Tage“ dreht, den ersten eigenen Geburtstag, den Geburtstag des Herzensmenschen, sowie Feiertage wie Silvester oder Weihnachten. Es sind nicht nur die Tage selbst, die schwierig sind, sondern die Tage drumherum. Es gibt viele Arten zu Trauern, dazu gehört auch, schöne Momente zu schaffen, sich zu erinnern und neue Rituale zu finden. Heute wäre übrigens der 40. Hochzeitstag meiner Eltern gewesen.

Diese Woche gab es auch mal wieder einen neuen Beitrag von Kathi, sie hat über einen weiteren Band der Mythica-Reihe geschrieben. Auch von mir gibt es einen neuen buchigen Beitrag, ich habe „Nach oben führt auch ein Weg hinab“ von April Wynter als Tap-Story gelesen.

Habt ein schönes Wochenende!