Der August 2026 ist ausgefallen. Am 1. August wurde ich krank, einige Tage später ging es ins Krankenhaus. Zwischen Erholen von der OP und dem Urlaub, lag eine Woche Schreibtischzeit. (Bisschen mehr habe ich dazu im Update zur Monatsmitte erzählt.)

In dieser Woche ist viel passiert, es hätte sich vielleicht doch gelohnt, ein Schreibtagebuch anzulegen.

Nachgeholt als Aufzählung:

Dieser Beitrag ist mein kleines Schreibtagebuch. Woran habe ich geschrieben? Romanprojekte und Blogbeiträge.

Begonnen habe ich damit im Februar 2024 und es ist mir eine liebgewordene Routine geworden. Lies hier wie es mir im Juli ergangen ist.

Collage zum Thema Schreiben

7. September

Es ist Montag nach dem Urlaub. Ich sitze wieder am Schreibtisch, hab meine ToDos sortiert. Also erst einmal diesen Beitrag erstellen und dann widme ich mich einer Schreibaufgabe, aus einer Community. Es soll eine „zum Brüllen komische Geschichte“ werden. Mal schauen, ob ich das hinbekomme.

8. September

1553 Wörter hat meine Geschichte nun, aber ob sie zum Brüllen komisch ist? Ich bezweifle es, aber Spaß hat es gemacht.

9. September

Die Dinogeschichte ist fertig und ich bin sehr kritisch. Dieser Teil mit dem „zum Brüllen komisch“ stresst mich. Habe sie mal meinen liebsten Alphatestleserinnen gesendet.

Eine davon hat jetzt auch meinen zweiten Versuch einer Pressemitteilung vorliegen …

Einen Haufen Mails bin ich durchgegangen und habe zahlreiche beantwortet, hoffe mir ist nichts durchgegangen, aber ich war gründlich.

Heute könnte ein fleißiger Schreibtag sein, nachher ist ja noch Schreibzeit.

Während KometsSchreibzeit habe ich einen neuen Beitrag angefangen zum Inneren Team.

10. September

Der Beitrag über das Innere Team ist nun online, eine persönliche Variante einer altbekannten Methode mit einer Einladung zum Ausprobieren.

16. September

Gerade läuft es ein wenig anders als „üblich“, ich sortiere mich neu und bin noch nicht wieder in einer Schreibroutine angekommen. Habe mich auch noch nicht entschieden, an welches Projekt ich mich im Fokus setze.

Überarbeiten oder weiter schrieben?

Gleichzeitig stand in den letzten beiden Tagen eben auch terminlich einiges an und das ist gut.

Heute ist das Update zur Monatsmitte online gegangen.

17. September

Heute früh hatte ich ein wunderbares Luxusproblem: Auf der Agenda des Tages steht: Kurs geben und dann aufbrechen zur Fortbildung. Den gestrigen Schreibtischtag habe ich so gut genutzt, dass auch wirklich nur das zu tun ist.

Zeit zur Verfügung für die ich mir eine Aufgabe aussuchen darf. Herrlich.

Natürlich fällt mir da ne Menge ein. Was ich dann gemacht habe? Ich habe geschrieben und zwar ohne Veröffentlichungsabsicht. In der Kontemplation am Dienstag hatte ich eine wunderbare Erinnerung, einen Teil meiner Geschichte, der sich mir anders präsentierte. Dem habe ich heute noch einmal schreibend nachgespürt und es hat gut getan. Möglicherweise war es damals anders, als ich es wahrgenommen habe. Möglicherweise war da schon viel da an Fähigkeiten, die ich erst jetzt nutzen kann … Spannend

Es gibt immer viele Arten, wie wir eine Geschichte erzählen können, eine davon habe ich heute aufgeschrieben, nur für mich. Und es ist nicht die, die ich mir sonst erzähle, die Geschichte vom kleinen Angsthasen.

22. September

Heute habe ich 935 Wörter in Matteo 3 geschrieben. Eine Szene, die weiter hinten im Buch liegen wird.

Es wird Zeit für eine erneute Überarbeitung von Projekt . Mir liegen weitere Alpha-Testlesekommentare vor 🙂

23. September

Morgens habe ich mich mit der Überarbeitung von Jennys Bild befasst. Neben den Anmerkungen meiner Testleserin überarbeite ich die Darstellung der inneren Stimme. Ich hatte die Dialoge als wörtliche Rede gesetzt, das passe ich jetzt an, damit deutlich wird, wann sie laut und wann nur innerlich spricht. Wichtige Anregung meiner Testleserin.

Nachmittags in der Schreibzeit habe ich einen Beitrag geschrieben über das „Anfangen„.

24. September

Überarbeiten von Jennys Bild geht weiter.

28. September

Es fühlt sich seltsam an, wenn das Schreiben nicht die erste Prio des Tages ist. Ich war heute wieder Schwimmen und gleichzeitig ist es nahezu die erste Prio am Schreibtisch, eine wichtige Mail ging noch raus, dann habe ich mich an die Überarbeitung von Projekt Jennys Bild gesetzt. Eine wichtige Nebenfigur hat in einem Abschnitt doch den falschen Namen gehabt …, ähnlich aber falsch.

Danach fiel mein Blick auf einen kleinen Gegensatz, zu dem mir dann eine Idee für einen Social Media Post kam. Der Newsletter für morgen ist geschrieben, die Idee dazu kam mir im Wasser.

29. September

Es sind kleine Schritte, in denen die Überarbeitung vorwärts geht. Meine Testleserin hat ein paar verflucht gute Anmerkungen.

30. September

Und wieder ein Stück weiter in Projekt JennysBild. Mein Gefühl sagt, ich komme langsam voran, aber das ist okay, es geht vorwärts und das ist entscheidend, es gibt keinen Zeitdruck für dieses Projekt.

Fazit

Nach dem ausgefallenen August, ist der September schreibtechnisch definitiv besser gelaufen. Es gab viel zu tun diesesn Monat und ich schaue zurück und denke, huch schon vorbei?

Da wäre so viel, was ich gerne noch getan hätte … werde ich dann im Oktober machen. Je mehr Projekte ich jongliere, desto langsamer komme ich in den einzelnen voran. Daran darf ich mich immer wieder erinnern.

Schreiben ist kontinuierlich dabei. Bloggen weniger. Gut, dass es die Schreibzeit gibt.

Weiter geht es im Oktober …

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