Im September habe ich mein kleines Schreibtagebuch etwas vernachlässigt. Ich hoffe im Oktober wird es besser laufen, aber ich kann nichts garantieren.
Eine Erkenntnis ist bedeutsam: Mir fehlt ein Schreibprojekt für den Start in den Tag. Kaum war mir das bewusst geworden, öffnete ich auch die Tür für eine Idee …
Dieser Beitrag ist mein kleines Schreibtagebuch. Woran habe ich geschrieben? Romanprojekte und Blogbeiträge.
Begonnen habe ich damit im Februar 2024 und es ist mir eine liebgewordene Routine geworden. Lies hier wie es mir im September ergangen ist.
2. Oktober
Die Vorbereitung der Mails für den Monat der Verbindung beschäftigt mich noch.
Heute habe ich mir die Zeit genommen meinen Schreibmonat für September in Ordnung zu bringen und diesen für Oktober anzulegen.
Ein neues Schreibprojekt ist ebenfalls angelegt, ich nenne es #SchattenProjekt und bin sehr gespannt, wohin die Reise geht. Nächste Woche starte ich dann plottend in den Tag, darauf freue ich mich.
Die Überarbeitung verlege ich dann irgendwann in den Tag, wie es passt, mal sehen, wie das so läuft.
6. Oktober
Bereits übers Wochenende keimte die Idee für #SchattenProjekt in meinem Kopf.
Heute Morgen bin ich dann damit in den Tag gestartet. mir Notizen zur Figur und ihrer Entwicklung zu machen.
Diesmal habe ich ein gutes Gefühl dabei, dass der Name bleiben wird und kein Platzhalter ist.
7. Oktober
871 Wörter im #SchattenProjekt. Eigentlich bin ich ja noch am Plotten, aber da war diese Szene, die geschrieben werden wollte.
8. Oktober
Heute bin ich brav beim „plotten“ geblieben, habe mir Notizen rund um ihren Job gemacht und auch eine Idee, mit wem ich da mal sprechen könnte, um mir ein besseres Bild von der Tätigkeit zu machen.
Eine grobe Fragensammlung entsteht.
In der Schreibzeit habe ich mich dem Beitrag über „Depression ist auch Chefsache“ gewidmet, der jetzt als erster Entwurf fertig, aber noch nicht online ist.
9. Oktober
Ein entspannter Ort zum Plotten ist immer wieder unter der Dusche. Danach einfach nur noch die Notizen machen und der heutige Part ist erledigt. Im Grunde bin ich vor allem noch in der Figurentwicklung. Stelle mir Fragen aus verschiedenen Perspektiven und nähere mich so meiner Geschichte.
Der Beitrag „Depression ist Privatsache UND ein relevantes Thema für Unternehmen“ ist endlich fertig und veröffentlicht.
19. Oktober
#SchattenProjekt entwickelt sich anders als die bisherigen Schreibprojekte. Ich möchte mit verschiedenen Personen vorher sprechen, das ist mir jetzt klar.
Heute Morgen habe ich einen interessanten ersten Satz gefunden und die Einstiegsszene grob geplottet.
Ein paar Gedanken
Wird es im Oktober besser als im September, fragte ich mich.
Was bedeutet besser? Mehr schreiben? Das Tagebuch füllen?
Der Oktober war toll, intensiv.
Ich habe wenig geschrieben und gelesen. Solche Phasen kenne ich und diese sind ebenso wertvoll.
Der Gedanke war da, es sein zu lassen. Dazu kam wieder die Frage: Interessiert das jemanden?
Vielleicht sind gerade die kurzen Beiträge ermutigend. Hatte ich eine Schreiblockade? Nein, das würde ich nicht sagen. Ich war mit anderen Dingen beschäftigt und auch unterwegs gewesen. Ich gehe neu sortiert in den November, dazu kommt ein Beitrag.
Ich lege den November an, für mich, für dich und alle, die daraus etwas ziehen können. Schreiben ist nicht immer kontinuierlicher Output. Schreiben ist auch oft einfach unsichtbar, was in diesem Tagebuch eben nicht sichtbar wird, weil ich es nicht auf-geschrieben habe.
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