Romantik braucht keinen Valentinstag

Valentinstag

Die Frage aller Fragen: Hast du ein Date heute?

Blumen, Schokolade, etc. Romantik oder Stressfaktor?

Mir alles egal und meinem Mann auch. Brauchen wir nicht, wir haben ja uns. Jahrestage, Erinnerungen, kleine Überraschungen, das mag ich alles, aber das hat auch etwas mit uns zu tun.

Romantik sollte persönlich und liebevoll sein, niemals erzwungen.

Ein Tag, der Menschen, die gerade in keiner Beziehung sind, ihre Einsamkeit ins Gesicht schlägt ist für mich ein trauriger Tag.

Lasst euch nicht von so einem Tag stressen ihr Lieben, er geht vorbei!

Andererseits ist die Idee, einen Tag für die Liebe zu haben auch ein schöner Gedanke.

Liebesromane

So reine Liebesromane sind ja eigentlich auch nicht so mein Ding. Erinnere mich an das tragische Ende meiner Lektüre von Begin Again, das alle so lieben. Übrigens habe ich das Buch inzwischen zwei mal als Geschenk gekauft … die Beschenkten waren glücklich.

Der zweite Teil soll auch super sein. Ich habe es nicht gelesen, das habe ich lieber Kathi überlassen. Sie wird euch berichten.

Bücher, die ich lese, brauchen etwas mehr, als eine reine Liebesgeschichte. Romantik darf  gerne dabei sein, auch gegen einen Hauch Erotik habe ich nichts einzuwenden, wenn sie gut geschrieben ist. Ein gutes Beispiel ist auf jeden Fall Dark Hope: Spannung, Liebe und Erotik.

Eine süße Liebesgeschichte, die eigentlich wirklich kaum mehr ist, versteckt sich im Adventskalender. Das Besondere an diesem Buch war die kleine Tochter, die ihrer Mama einen Mann zu Weihnachten schenken wollte.

Also vielleicht mag ich doch Liebesromane, so ab und zu einen, aber es muss das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt sein.

Love & Romance – T. Kelebek
Die Kette auf dem Bild stammt von dem Mann, den ich immer noch sehr liebe 🙂 <3

Love &  Romance

Vielleicht war es gerade der richtige Zeitpunkt, als mich ein fieser Infekt nervte. Vielleicht liegt es auch daran, dass T. Kelebek eine besondere Spannung aufbaut und einen schönen Schreibstil hat. Sie hatte mich auf jeden Fall auf den ersten Seiten und ich mochte das Buch ungern auf Seite legen.

Nora kommt nach Hause und muss feststellen, verlassen worden zu sein und zwar gründlich. Er hat alles mitgenommen, sogar seine Hälfte des Bettes abgezogen und keine Nachricht hinterlassen. Ich war erst unsicher, ob er sich vielleicht sogar umgebracht hat …

Die arme Nora kann nicht begreifen, was ihr passiert ist, versucht aber irgendwie weiter zu machen. Ihre Mutter schickt sie von London in ein kleines Dorf nach Südengland, um das Haus ihrer Großeltern zu verkaufen und auf andere Gedanken zu kommen …

Die erste Hälfte des Romans wird auch ganz besondere Art erzählt: Es folgen abwechselnde Abschnitte aus der aktuellen Gegenwart in der Nora versucht alleine klar zu kommen und Rückblicke in die glückliche Vergangenheit. Es wird immer unerklärlicher, wie er einfach verschwinden konnte. Es ist ein großes Rätsel.

Es gibt auch ein zweites Rätsel: Irgendetwas ist damals in Ottburry passiert, aber Nora kann sich nicht mehr erinnern …

Die Lösung des Rätsels kommt unerwartet. Es verschwinden die schönen abwechselnden Szenen. Das Buch wird stattdessen zum Krimi, die Ereignisse überschlagen sich …

Hier hat das Buch ein auch ein paar kleine Schwächen, aber es fesselt weiterhin. Die Story verläuft keineswegs gradlinig und vorhersehbar.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass der verschwundene Geliebte ein Lord ist, die Erinnerungen sich größtenteils um eine exquisite Gala drehen und der Mann mir nach seinem Auftauchen zunächst weniger sympathisch ist, als in den Erinnerungen. Irgendwie ist er eben ein reicher Schnösel, aber Nora ist taff und weiß, was sie will, irgendwann zumindest …

Fazit

Ein gut geschriebener vielseitiger Roman. Keine platte Liebesgeschichte und doch ein Hauch von Rosamunde-Pilcher-Flair. Als Kind habe ich die Filme bei meiner Oma geschaut und die Szenen in Ottburry ein wenig damit assoziiert. Getriggert sicher auch dadurch, dass Nora dort ihre Oma besucht hat.

Eine andere lustige Assoziation war der Name der Agentin Detective Dukovsky – Ich musste an David Duchovny denken. Google tat mir sogar den Gefallen, mich im Glauben zu lassen, es sei derselbe Name, da mir ein Bild des Akte-X Schauspielers angezeigt wurde. Geschaut habe ich die Serie nie, dafür war ich zu ängstlich, aber ich hatte eine Freundin, die war sehr verliebt …

Eine Frage bleibt für mich persönlich noch offen: Mir ist klar, dass ich mich von Schönheitsfarmen fern halten muss, das sind gruselige Orte, aber ist Haare färben auch schon so schlimm? Oma sagte immer, wer schön sein will muss leiden. Aber Haare färben?

 


Das Buch wurde mir freundlicherweise von der Autorin zur Verfügung gestellt, mit einer liebevollen persönlichen Widmung.

Love & Romance – Days of Secrets
T. Kelebek
30. November 2016, Amazon.com. Inc. oder Tochtergesellschaften
ISBN: 978-1540704634

 

Stephanie Braun

Ich liebe Geschichten - fiktive wie Geschichten aus dem echten Leben. Als kleiner Komet tauche ich ein in verschiedene Welten und erzähle euch von meinen Abenteuern.

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