Frau mit Kopf auf dem Schreibtisch. Hand führt einen Stift im Notizbuch

Ich liebe die Blognacht bei Anna. Eine Liebeserklärung habe ich in der Blognacht im März 24 geschrieben.

Sie hat nur einen Haken – es ist eine Blog-Nacht.
Stephanie schreibt gerne morgens, manchmal nachmittags in #KometsSchreibzeit.

Abends ist eine Herausforderung!

Diese Woche ist extrem merkwürdig. Ich war jeden Morgen spätestens um 5 Uhr wach, bin dann auch aufgestanden und war fleißig.

Und heute Morgen fragte ich mich: Wie soll ich die Blognacht schaffen?

Nicht schon wieder müde sein!

Der Tag lief gut, ich war voller Energie, hatte Ruhepausen und es war abwechslungsreich.

Heute Nachmittag dachte ich dann: Fein, alles erledigt. Ich habe noch vier Stunden bis zur Blognacht.

Ganz entspannt habe ich gelesen, ein paar Kleinigkeiten gemacht und Pizza gebacken.

Bis 20 Uhr war immer noch alles gut und ich freute mich auf die Blognacht. Die letzte habe ich verpasst und bei der vorletzten saß ich vor dem Impuls und mein müdes Hirn war leer.

Kaum hatte ich die halbe Pizza im Bauch (die andere Hälfte gibt es morgen) kam die Müdigkeit. Schlagartg. Brutal.

Nicht schon wieder!

Ich will nicht zu müde in die Blognacht!

Ich will dabei sein, Spaß haben, schreiben und die anderen Texte lesen.

Seufz.

Nicht schon wieder!

So lautet Annas Impuls.

Mein Hirn bleibt im Leerlauf. ganz langsam bewegen sich ein paar Zahnrädchen. Muster, denke ich. Das ist ein systemisches Thema. Cool.

Aber du wolltest doch auf kleiner Komet schreiben, weil da diese Woche noch nichts erschienen ist.

Das Systemsiche Thema entgleitet mir. Es ist gut, es geht aber gerade nicht. Vielleicht morgen?

Nicht schreiben?

Nicht schon wieder!

Und dann fing ich an, denn genau das ist die Geschichte des heutigen Abends!

Und genau das ist auch die Systemsiche Geschichte: Erkenne dein Muster, wenn du „Nicht schon wieder“ denkst.

Mach das Muster greifbar und wähle eine Stelle an der es angreifbar wird und dann durchbrich es. Du entscheidest über die Veränderung. Das mag komplex klingen, aber wir sind hier ja im kleinen Kometen. Wenn ich fertig bin mit müde sein, schreibe ich vielleicht noch etwas zur Musterunbrechung beim „großen“ Kometen auf Suiseino-Beratung (=Komets Beratung)

Für heute wünsche ich eine gute Nacht und bin glücklich meinem „Nicht schon wieder“ entkommen zu sein. Sowohl als auch: Müde und Bloggen geht.

Falls du es heute liest, wünsche ich ein schönes Wochenende, ansonsten einfach einen schönen Tag oder Abend.

Notiz für alle, die heute noch lesen: Ich lese morgen nochmal über die Feher drüber.

Gute Nacht!

Edit: Es ist Samstag Morgen und ich habe den Beitrag überarbeitet, minimal, ein paar Tippfehler, einen Satz gestrichen udn Links gesetzt.

Und ich habe mein Aufstehmuster der Woche unterbrichen. Um halb 5 war ich wach, dachte tatsächlich „Nicht schon wieder“. Es gelang mir nochmal einzuschlafen und das hat gut getan.

Falls du dich fragst, was die Blognacht ist, oder selbst mal dabei sein möchtest, findest du bei Anna alle Infos. (Den Link hatte ich gestern Abend definitiv kopiert, anscheinend nicht gestzt).

Noch ein kleiner Funfact:
Es gibt bereits einen Beitrag mit dem Titel „Wenn ich müde in eine Blognacht gehe„, auch da habe ich die Strategie des Autopiloten genutzt und über das geschrieben, was in meinem Kopf war. Interessante Beobachtung: Ich werde dann sehr systemisch. Eine tolle Ressource ist das für mich 🙂

Den Beitrag zur Musterunterbrechung, den ich gestern im Kopf hatte, lege ich jetzt als Entwurf an. [Edit: Dieser Beitrag ist nun auch online] Bis dahin habe ich für euch einen anderen Link: „Urlaub und Musterunterbrechung„.

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