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MeineWoche KW31 2021

4 Buben aus einem Skatspiel und ein alter Gameboy

Dieses Wochenende kann ich guten Gewissens abschalten und das wird mir gut tun. Gestern habe ich mir sogar einen fast freien Tag gegönnt. Nach dem morgendlichen Lektorat bin ich mit meiner Mama zusammen zu meinen Großeltern gefahren, was ein kleines schönes Abenteuer war.

Autorinnenleben

Während KometsZwillinge ruhen, lag das Lektorat von KometsZeitreiseProjekt im Fokus der letzten Woche. Damit bin ich fast durch und es geht nächste Woche zurück an meine Lektorin.

Danach werden zwei verschiedene Dinge passieren: Ich werde mich dem zweiten Band widmen und der Überarbeitung der Zwillinge. Ob dies parallel oder nacheinander geschieht, muss ich noch entscheiden. Beides ist dann auf jeden Fall dran. Allerdings versetzt dieser Plan meine arme Illustratorin Mary ein wenig in Panik. Die ersten Grafiken sind noch nicht fertig und ich drohe schon mit dem nächsten Auftrag. Wenn sie einmal dran ist, wäre doch schade, wenn sie aufhören müsste, oder?

Meine Oma und das Zeitreiseprojekt

Bis nächsten Donnerstag könnt ihr euch auf Mary Cronos Twitch-Kanal noch die Aufzeichnung meiner ersten Lesung ansehen. Meiner Oma habe ich gestern einen Ausschnitt gezeigt, vielmehr zu hören gegeben, auf dem Smartphone ist das Video ganz schön winzig.

Oma, ich muss dir zeigen, dass das Internet sagt, dass du eine coole Oma bist.

Ich las eine zweite Szene aus meinem Manuskript, die Szene, in der Matteo mit dem uralten Gameboy seines Vaters spielt. Meinen Gameboy habe ich in den Ferien mit zu meiner Oma genommen und sie mit Tetris infiziert. Gestern sagte sie noch, dass sie froh war, wenn ich im Bett war, dann konnte sie spielen. Sie bestätigte mir auch, dass meine Geschichte, die ich bei Mary erzählte, wahr ist. So winzig das Display ist, Oma hatte Spaß an dem Spiel. Sie hat das blöde Ding auch verflucht. Ausleihen wollte ich es ihr, wenn ich nach Hause fuhr, aber nein, das durfte ich nicht.

Nimm das Ding bloß mit, sonst komme ich nicht zum sticken.

Zitat meiner Oma von damals

Tja, was wäre ich für eine Enkelin, die ihre Oma mit einem Spiel quält?

Vielleicht habe ich das gestern getan, als ich gerne das Kartenspiel Schwimmen/ Halt 31 spielen wollte. Natürlich sagte Oma ja, Opa war kurz verwirrt, weil er annahm wir spielten Skat, schließlich hatte er mir doch geholfen, das Skatspiel in der Schublade zwischen den ganzen Doppelkopfsets zu finden. So ein dummes Spiel, meinte meine Oma und doch hatte sie eine Menge Spaß dabei und hat gewonnen. Die anschließende Skatrunde verlor sie dann 😉

Ja, in meinem Kinderbuch steckt viel von mir, aber das Meiste ist frei erfunden., in Erinnerungen an die Zeit um das Jahr 1990. Jetzt hoffe ich, dass das Buch vor Omas Geburtstag Anfang Dezember fertig ist. Mehr zum Veröffentlichungsdatum kann ich euch nicht sagen. Nach unserem Zeitplan ginge es morgen in den Buchsatz …

Lehre

Viel Raum hat diese Woche die Lehre eingenommen. Das aktuelle Skript ist herausfordernd für mich, ich habe viel zusätzlich recherchiert, um den Studierenden einen guten Einblick in die Themengebiete zu geben, die in diesem angesprochen werden. Viele Themen, wenig Zeit. Ich denke, wir haben das beste aus der gemeinsamen Zeit gemacht und hoffe die Studierenden sehen das auch so. Wer nebenberuflich studiert und sich abends in eine virtuelle Veranstaltung setzt, verdient meiner Meinung nach zwei Dinge: Guten Input/ Austausch und Spaß dabei.

Storytelling

Der Fokus muss jetzt auf das Marketing gelegt werden. Am liebsten möchte ich mit den StoryUp Your Artefact Workshops Menschen erreichen, die wenig mit Kunst am Hut haben und ihr Talent fürs Geschichten erzählen wecken. Warum sollten ausgerechnet sie sich für eine Veranstaltung anmelden, auf der Kunst drauf steht, was sie vielleicht gar nicht interessiert?

Weil Kunst eine unentdeckte Inspirationsquelle sein kann.

Woher ich das weiß? Ich habe es erlebt. Mich lockst du auch nicht so einfach mit dem Vorschlag eine reine Kunstausstellung zu besuchen. Inzwischen stehen deine Chancen besser, denn ich habe etwas für mich entdeckt, was darüber hinausgeht, den Künstler zu kennen, seinen Stil oder seine Kunstfertigkeit zu bewundern. Es geht um einen Dialog mit dem Werk, dem, was auf dem Bild zu sehen ist. Jedes Kunstwerk erzählt uns eine Geschichte, vielleicht die, die bei der Entstehung hineingelegt wurde, vielleicht eine phantasievolle oder eine, die etwas mit mir zu tun hat, die vor dem Bild steht und es betrachtet. Dies ist ein Kern von StoryUp Your Artefact, diese Geschichten zu heben, frei zu legen und zu erzählen.

Das Erlebnis steht im Vordergrund dieses dreistündigen Events. Neugierig? Probier es doch mal aus und melde dich für einen der nächsten Termine an. Astrid, Mélina und ich freuen uns auf dich.

Neu im Blog

Diese Woche gab es zwei neue Beiträge. Neben der Buchempfehlung von Weissewolke in der Reihe „Tod und Trauer“ gibt es ein persönliches Update zu meinem beruflichen Jahr 2021.

Veränderungen

Es war längst Zeit für mein zweites Update zum Beitrag „2021 – ein Wendepunkt in meiner beruflichen Geschichte?“. Wo stehe ich mit meinen Projekten und was sind die nächsten Schritte? Woche für Woche erzähle ich euch in der Reihe „Meine Woche“, was in der letzten Woche passiert ist, gebe auch mal kleine Ausblicke auf die nächste. In den Updates geht es um einen größeren Blickwinkel, den aktuellen Stand der Projekte und die Perspektive. Diesmal gibt es eine gravierende Veränderung, eine News, die ich hier lange zurück gehalten habe: Ich habe meinen Job gekündet. Damit ist spätestens jetzt die Frage, ob es sich um einen Wendepunkt in meiner beruflichen Geschichte handelt, klar zu bejahen. Mehr könnt ihr hier lesen.

Habt ein schönes Wochenende!

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