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Meine Woche KW52 in 2020

Spitze des geschmückten Weihnachtsbaumes mit Lichterkette und Kugeln

Diese Woche hatte zwei Teile würde ich sagen, einen bis Mittwoch und dann den Rest der Woche. Bis Mittwoch war ich sehr fleißig und danach war Familienzeit.

Zeitmanagement

Kennt ihr dieses Gefühl, die ganze Zeit beschäftigt zu sein und doch nichts geschafft zu haben? Es ist unangenehm. Zum einen wirke ich dem mit meiner ToDo Liste entgegen, aber es gibt noch ein stärkeres Mittel bzw. ein ergänzendes: eine Was-habe-ich-getan-Liste.

Eine solche habe ich Montag bis Mittwoch geführt. Meine ToDos kamen aus verschiedenen Bereichen und es gab auch nicht die eine Liste, auf der alles organisiert war. Ich habe für mich entschieden, dass es drei Bereiche gibt, mit denen ich mich beschäftigen möchte: Haushalt, Schreiben und Lesen. Zum Schreiben gehörten ganz verschiedene Themenbereiche, die Überarbeitung von KometsZeitreiseProjekt, Blogbeiträge und ein Auftrag. Lesen ist ja die letzten Wochen zu kurz gekommen und der Fokus lag vor allem auf dem dicken Sherlock Holmes Sammelband und angefangenen Sachbüchern.

Vielen würde es wahrscheinlich helfen, strukturiert vorzugehen und den Haushalt am Stück zu erledigen. Mir hilft Abwechslung und das Beachten meiner eigenen Energiekurve. Wann kann ich was am besten erledigen? Wir alle haben eine Kurve, die individuell voneinander abweicht. Gewohnheit spielt dabei auch eine Rolle.

Meine beste Schreibzeit ist früh morgens, also fange ich damit an. Nachmittags habe ich ein Tief, da sollte ich weniger kopflastige Dinge tun. Die Aufgaben im Bereich Haushalt ließen mich aufstehen und bewegen, dabei den Kopf erholen. Auch wenn ich eher anspruchsvolle Lektüre gelesen habe, waren die Lesephasen auch Entspannungsphasen. Die Abwechslung hat so dazu geführt, dass ich in allen Bereichen mehr geschafft habe, denn ich hatte viele Pausen, Pausen, die ich mit anderen Dingen verbracht habe. Es gab auch echte Pausen, kleine Spielrunden, Familienzeit.

Ich habe also abwechselnd eine Aufgabe aus jedem der drei Bereiche gemacht und alles aufgeschrieben. Auch wenn ich das nicht zum ersten Mal gemacht habe, war die Wirkung erstaunlich.

Das Gefühl, ich bin die ganze Zeit beschäftigt stellte sich ein, ebenso das Gefühl, ich hätte noch nichts geschafft und wollte doch noch so viel erledigen. Wir haben immer die offenen Aufgaben im Blick, was erledigt ist, verlieren wir leichter aus den Augen. Die Aufgaben liegen uns teilweise sehr sichtbar vor der Nase, insbesondere in Haushaltsdingen sagen uns manche Zimmer „Räum mich auf“ oder „Putz mich“.

Mir hat es sehr geholfen, vielleicht auch dir. Ganz wichtig dabei: Sei gedanklich immer nur bei dem, was du gerade tust, nicht bereits bei der nächsten Aufgabe. Kommt dir der Gedanke, was du gleich noch unbedingt machen musst, schreib es auf und lass es los. Ich habe alle drei Tage als völlig stressfrei, produktiv und entspannend erlebt.

Autorinnenleben – KometsZeitreiseProjekt

Diese Woche gab es einen magischen Moment. Seit Monaten überarbeite ich KometsZeitreiseProjekt. Es waren so viele Durchgänge, dass ich tatsächlich nicht mehr sagen kann, wie viele. Oft habe ich gesagt, das wird der Letzte. Diesmal habe ich es nicht. Diesmal habe ich nur gesagt, ich müsste es noch einmal laut lesen. Davon habe ich euch bereits letzte Woche erzählt.

Diese Woche habe ich diesen Durchgang beendet und hatte das Gefühl: Es ist gut. Anschließend stellte sich die Frage: Bin ich fertig?

Wahrscheinlich bin ich das, es fühlt sich so an, als sei es bereit fürs Lektorat!

Es gibt noch eine offene Frage, die es zu klären gilt. Wie gehe ich damit um, dass ich Marken und einen Film in meinem Buch erwähne. Ich bin sehr glücklich, jemanden gefunden zu haben, die sich mit mir darüber unterhalten wird. Hierfür muss ich jetzt noch ein paar ausführlichere Informationen zusammenstellen, eine Liste habe ich bereits.

Komet Goes Systemisch

Zu den oben erwähnten Büchern gehört auch ein „Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung“, ein wirklich gut geschriebenes Buch. Ich finde Fachbücher sollten ebenfalls interessant und leicht lesbar geschrieben sein.

Ende Januar findet das nächste Seminar statt, bis dahin habe ich ein klares Leseziel, dieses und ein weiteres Buch auszulesen. Hierfür habe ich die übrigen Seiten gezählt und mir eine Tabelle im Lesetagebuch angelegt, die mir zeigt, wie viele Seiten ich pro Tag lesen muss, um dieses Ziel zu erreichen. Die Feiertage habe ich raus gelassen. Es wird Tage mit mehr und weniger Seiten geben, schließlich will ich an sinnvollen Abschnitten aufhören. Kontinuierlich in kleinen Einheiten will ich mich diesem für mich in 2021 sehr wichtigen Thema widmen.

Während ich abends entspannt auf dem Sofa saß, hatte ich einen sehr magischen Moment, eine Idee, einen Ansatz, wie ich meine Beratungstätigkeit gestalten könnte. Die Grundidee dazu geistert seit Monaten in meinem Kopf, aber sie war noch nie so greifbar, dass ich sie klar aufschreiben konnte.

Lesen

Endlich habe ich wieder sehr viel gelesen und es hat unglaublich gut getan. Neben Sherlock und den Sachbüchern waren es natürlich auch Romane. So habe ich „Die Suche nach dem Schattendorf“ von Annina Safran beendet, der Beitrag dazu kommt noch. Bereits der erste Teil der Saga von Eldrid „Der Spiegelwächter“ hatte mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf Band drei, der bereits erschienen ist.

Ein Buch, dass ich euch ebenfalls gerne empfehlen möchte ist „Briefe vom Weihnachtsmann“ von Tolkien. Diese Briefe hat er für seine Kinder geschrieben und sie sind gesammelt als Buch erschienen. Die Briefe stammen aus den Jahren 1920 bis 1943 und werden zunehmend phantasievoller. Im Buch sind einige der Originalbriefe sowie Zeichnungen abgedruckt. Es sind sehr persönliche Briefe vom Weihnachtsmann, Briefe, die den Schrecken der Zeit spüren lassen, Briefe die besonders in dunklen Zeiten Licht gebracht haben. Ein wunderbares Buch zum selbst oder vorlesen.

Podcast

Während ich diversen Aufgaben im Haushalt nachgehe, höre ich gerne eine Hörbuch oder Podcast. Ich habe wieder mal einen neuen Podcast entdeckt, den ich euch gerne weiterempfehlen möchte, weil ich die drei gehörten Folgen als sehr inspirierend erlebt habe. Im Firmenfunk Podcast spricht Leonid Lezner mit verschiedenen Gästen über sinngetriebenes Arbeiten.

Weihnachten

Weihnachtsstimmung war bei mir dieses Jahr nicht, auch nicht wirklich am 24.12. Dafür war Weihachten in den Vorbereitungen nie so stressfrei und diese Erfahrung nehme ich gerne mit ins nächste Jahr.

Es war ein anderes Weihnachten, ein schwieriges, auch wenn uns die Einschränkungen nicht getroffen haben. Diesmal war es gut, dass mein Mann und ich Einzelkinder sind. Wir haben auch beide nur noch ein Elternteil und so konnten wir in kleiner Runde zusammen sein. Es gab auch schöne Momente und schöne Geschenke. Ich liebe es, anderen eine Freude zu bereiten und freue mich auch selbst sehr über schöne Geschenke.

Habt ein schönes Wochenende und lasst das Jahr ruhig ausklingen.
Möge 2021 weniger Schrecken für uns bereithalten.

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