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Meine Woche KW44 in 2021

Das Mausoleum von Carstanjen in Bonn, vom Rhein aus gesehen.
Mausoleum von Carstanjen, Bonn

Kaum hat die Woche angefangen ist sie auch schon wieder zu Ende. So fühlt es sich diesmal an und ich muss tatsächlich überlegen, was ich denn alles gemacht habe. Um so schöner, dass ich diese Beiträge schreibe und ich mir selbst noch mal vor Augen führe, was passiert ist. Dabei gehe ich die einzelnen Projekte durch, schaue, wie ich weiter gekommen bin und was als nächstes ansteht. Mir tut das sehr gut und ich empfehle das gerne weiter, muss ja nicht öffentlich sein.

Die Woche mit einem Feiertag beginnen

Am Montag war Feiertag, der Tag, am dem ich die Woche motiviert und energiegeladen beginne. Das passte mir jetzt nicht so in den Kram, schließlich wollte ich lieber Dienstag frei haben. Kein Problem, dachte ich, arbeite ich eben montags und mache dienstags nur ein bisschen was.

Doch irgendwie war Montag früh Feiertagsstimmung in der Luft. Ich bin relativ früh aufgestanden, habe die Familie schlafen lassen und hätte Ruhe zum arbeiten gehabt. Irgendwas war anders … Die wichtigsten Dinge, die ich geplant hatte, habe ich erledigt, nur eben zeitlich anders, als üblicherweise, war okay, war ein entspannter Tag.

Und Dienstag? Ich bin früh aufgestanden, wie immer, war fleißig und habe viel mehr geschafft als geplant. Anschließend bin ich mit meiner Tochter zu meiner Mama gefahren. Dort haben wir die nächsten Beiträge in der Reihe Tod und Trauer vorbereitet, bevor wir noch ein wenig schöne Zeit gemeinsam verbracht haben und anschließend zum Mausoleum gefahren sind.

Besuch im Mausoleum

Einmal im Jahr dürfen wir das Mausoleum von Carstanjen, in dem die Urne meines Papas beigesetzt ist, betreten. Ansonsten kann nur das Gelände besucht werden. Es ist ein besonderer Ort, zu dem ich regelmäßig mit meiner Tochter fahre. Ein gemeinsames Ritual, dass zu Mutter-Tochter-Zeit geworden ist.

Am Dienstag war es so weit, das wir zum zweiten Mal nach unten durften. In der Rotunde gab es eine kleine Andacht. Ein Frau mit unglaublich schöner Stimme sang „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Sie hat mich mit ihrem Gesang tief berührt. Das Lied haben wir auch bei der Trauerfeier gespielt.

Anschließend durften wir mit einer kleinen Gruppe hinunter. Die Treppenstufen sind uralt und ausgetreten. Vor jeder Nische hängt ein schwarzer Vorhang, davor standen edle Grableuchten. Es herrschte eine ganz besondere Atmosphäre und irgendwie ist es auch schön, dass es zu einem ganz besonderen Besuch wird, da es eben nur einmal im Jahr möglich ist. Wir sind den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen unglaublich dankbar, dass sie das ermöglichen.

Autorinnenleben

Es ist beinahe langweilig, aber ich kann euch nicht viel mehr erzählen, als dass KometsZeitreiseProjekt langsame Fortschritte in Richtung Veröffentlichung Anfang 2022 macht und ich KometsZwillinge überarbeite.

Meine Familie ist mir dabei aktuell eine großartige Hilfe!

Lehre

Wenn wir die Woche so chronologisch durchgehen, spielt die Lehre eine interessante Rolle. Montag habe ich die Lehre für Mittwoch vorbereitet und Mittwoch ist nun zu meinem Intensivtag geworden. Vormittags Lehre für die Uni Bonn, mittags mein Storytelling-Weekly mit Astrid und Mélina und abends dann wieder Lehre an der IU.

Ich habe das schlimmste befürchtet, aber entspannte Pausen dazwischen gemacht und so den Tag ganz gut überstanden. An der Uni Bonn laufen gerade Referate und ich bin sehr begeistert vom ersten Referat dieser Woche. Die Folien waren ansprechend gestaltet, darum hatte ich gebeten und die Interaktion in der Gruppe kam nicht zu kurz. Ich finde es wichtig, im Studium, die Chance zu bekommen, sich auszuprobieren und so habe ich die Studentinnen ermutigt, sich an anderen Tools als Powerpoint zu versuchen und auch methodisch kreativ zu werden.

So diskutierten wir die provokante Frage des Elternführerscheins und endeten bei der Frage, wie eine Teilnahme an einem Elterntraining so selbstverständlich werden könnte, wie ein Besuch in der Gynäkologie und die Geburtsvorbereitung. Erziehung ist eine enorme Herausforderung und es gibt nicht mehr eine klare Richtlinie, an der sich Eltern orientieren können. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft mit zahlreichen Möglichkeiten, die Unsicherheiten und Herausforderungen mit sich bringen. Unterstützung zu suchen ist daher keine Schande, sondern eine Chance, sich mit den Fragen und Herausforderungen auseinanderzusetzen.

Storytelling

Vom Meeting mit dem Museum in der letzten Woche habe ich euch ja berichtet. Nun haben wir die Ideen nochmal im StoryUp Your Artefact Team besprochen und einen ersten Entwurf für ein Konzept vorgelegt. Jetzt warten wir gespannt auf eine Rückmeldung. Es wäre so großartig, wenn diese Kooperation zustande kommt. Ihr dürft uns gerne die Daumen drücken, wenn ihr mögt. Mehr verrate ich erst, wenn es geklappt hat

Nächste Woche soll mein Storytelling Workshop zum Thema „Die positiven Seiten deines Jobs“ stattfinden. Ich hoffe sehr, dass es diesmal klappt. Über Social Media habe ich einige Geschichten gestreut, beispielsweise auf LinkedIn oder auch auf Twitter:

Neugierig? Hier liest du mehr über die Idee „Mit Geschichten Begeistern“ und hier geht es zur Anmeldung.

Ich würde mich sehr freuen mit dir einen Blick darauf zu werfen, was dich eigentlich an deinem Job begeistert, auch wenn Stress und Ärger vielleicht gerade präsenter sind. Lass uns nach deiner Motivation suchen und eine inspirierende Geschichte erzählen.

KometGoesSystemisch

Was kann man tun, wenn die Webseite so gut wie fertig ist?

Am besten fängt man nochmal ganz von vorne an. Ein Themeupdate kam genau rechtzeitig, um mir zu zeigen, dass eine Einstellung nicht dauerhaft funktioniert, es sah auf einmal alles ganz furchtbar aus. Also fing ich wieder am Anfang an, der Recherche nach einem neuen Theme … Ich habe guten Rat eingeholt, experimentiert, bin verzweifelt und im Meeting am Freitag mit der Doppel(t)spitze sind wir nochmal alles in Ruhe durchgegangen. Jetzt weiß ich, was ich zu tun und welche Entscheidungen ich zu treffen habe.

Eine schlichte Seite hätte fertig sein können. Besser geht immer. Jetzt gilt es eine gute, saubere Seite zu bauen, die sich gut weiter entwickeln lässt. Was ich anschließend mit dem kleinen Kometen hier anstelle … darüber denke ich lieber noch gar nicht nach.

Es ist unheimlich wertvoll, nicht immer alles alleine zu machen und sich Unterstützung zu holen. Eine wertvolle Erfahrung, die ich gerade mache. Nebenbei lerne ich sehr viel über WordPress und das liebe Internet.

Wann soll die Seite online gehen? Wenn sie fertig ist und das soll sie so bald wie möglich sein.

Wobei sie niemals fertig ist, denn es soll eine ebenso lebendige Seite sein, wie diese.

Bloggen

Über das Cosca21 hatte ich schreiben wollen, mich dann mit der anderen Webseite und den Katastrophen beschäftigt. Tja, alles geht eben nicht. Eines ist aktuell sicher, donnerstags erscheint ein Beitrag in der Reihe Tod und Trauer. Diesmal gibt es einen neuen Buchvorschlag, lest selbst.

Wochenende

Und plötzlich ist schon wieder Wochenende. Entspannen klingt gut, aber ich habe auch Pläne. Heute findet der Tag der Psychologie der Landesgruppe NRW vom Berufsverband für Psychologen und Psychologinnen hybrid statt. Ich werde online teilnehmen. An der Webseite werde ich sicher auch noch basteln, aber mir definitiv auch Zeit zum Lesen und für meine Familie nehmen.

Habt ein schönes Wochenende!

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