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Meine Woche KW36 in 2021

2 Seelöwen an Land, Rücken an Rücken in aufrechter Haltung
Zwei Seelöwen im Duisburger Zoo

Meine erste Arbeitswoche als Selbststände/ Freiberuflerin liegt hinter mir. Es war einiges los und deswegen gibt es heute auch viel zu berichten.

Urlaub & der 1. September

Letzte Woche hatte ich Urlaub und so auch an meinem ersten Tag als Selbstständige frei. Und das war gut. Ich habe den Tag sehr genossen, war unterwegs, habe abgeschaltet und meine Kreativität aufgetankt. Wäre ich am Schreibtisch geblieben, wäre ich einerseits sicher sehr aufgeregt gewesen, dass es nun so ist und hätte versucht möglichst viel zu schaffen. So konnte ich den Tag und auch die vielen lieben Glückwünsche, die über Twitter und Instagram reinkamen, genießen. Mit einigen bin ich ins Gespräch gekommen, über das, was ich jetzt vorhabe. Das war unheimlich schön.

Anfang der Woche fiel mir die Sache mit dem Urlaub ganz schön schwer. Ich hielt mich genau da auf, wo ich auch arbeite: Zuhause. Es hätte eine Menge zu tun gegeben … Ich wollte doch abschalten und mich entspannen. Funktionierte großartig gar nicht. Mich entspannt hinsetzen und lesen, scheiterte nach ein paar Seiten …

Die letzten drei Tage waren dann wunderbar, ich war unterwegs, einfach mal rauskommen, was anders sehen. Mit meinem Mann zusammen war ich zum Beispiel im Duisburger Zoo, in dem ich zuletzt als Kind gewesen bin. Wir haben auch zusammen in einem Park auf der Bank gesessen und da konnte ich wunderbar abschalten.

Mein Fazit: Man muss nicht unbedingt weit weg fahren, aber rausgehen und etwas anderes erleben. Entscheidend scheint mir zu sein, etwas anderes zu machen, Routinen zu durchbrechen, um eine Auszeit zu genießen.

Ja, diese freien Tage waren ein Versprechen an mich selbst, mir Zeit für mich zu nehmen, Auszeiten zu schaffen und zu nutzen, um die eigene Energie und Kreativität wieder aufzuladen. Mir sind auch einige Ideen gekommen, die ich notiert habe. Entsprechend lang war meine ToDo Liste diese Woche.

Autorinnenleben

KometsZeitreiseProjekt sollte dieses Jahr erscheinen, das war der große Plan. Wie das mit Plänen manchmal so ist, sie gehen nicht auf. Nachdem lange Zeit mit Warten verstrich, hatte ich den Oktober 2021 als Veröffentlichungsdatum ins Auge gefasst. Schon eine Weile ist klar, dass das nicht klappen wird, denn es kam zu verständlichen Verzögerungen. Jetzt ist klar, dass es auch Ende November nicht klappen wird und damit wird das Buch nicht unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Im ersten Moment war ich enttäuscht und frustriert, jetzt lasse ich den Dingen ihren Lauf und plane zu gegebener Zeit eine Veröffentlichung im ersten Quartal 2022. Mehr wage ich noch nicht zu behaupten. Die erneute Verschiebung gibt mir die Chance, die Veröffentlichung gut vorzubereiten, das Marketing passend zu planen und hoffentlich auch einige Lesungen. Das Lektorat neigt sich dem Abschluss zu. Klappentext und Titel gilt es noch endgültig festzulegen …

Das Webinar für Selfpublisher von MVB, welches ich vor zwei Wochen angekündigt hatte, war sehr hilfreich gewesen. Vieles hatte ich bereits selbst recherchier, es nochmal kompakt präsentiert zu bekommen, war gut.

Die erste Kritik zu KometsZwillingen liegt ebenfalls vor … Es gibt genug zu tun.

Storytelling Workshops – Pretix Shop

Es juckte mir in der Urlaubswoche in den Fingern, meinen Webshop zu erstellen. Ich habe widerstanden und das war gut so. Jede Idee habe ich willkommen geheißen, mir am Wochenende Termine überlegt, aber die konkrete Umsetzung bin ich dann erst am Montag angegangen.

Die Energie dafür war da und die hatte ich auch nötig. Es erfordert einiges an Konzentration und meine größte Sorge ist, dass etwas trotz aller Sorgfalt nicht so funktioniert, wie ich es geplant habe. Das Risiko muss ich eingehen und hoffe auf direktes Feedback, damit ich mögliche Fehler anpassen kann.

Der Shop ist online und ihr könnt gleich zwischen vier verschiedenen Terminen wählen, hinter den zwei verschiedene Konzepte stecken.

Erzählen und Zuhören

Zwei Seiten einer Medaille, die sich in Workshops wunderbar parallel üben lassen. Während eine Person erzählt, hören die anderen zu. Wie erzählen wir so, dass das Zuhören leicht fällt? Wie hören wir zu, ohne zu unterbrechen? Ja, das ist verflucht schwierig, vor allem, wenn uns selbst so viele Ideen kommen, die wir gerne erzählen möchten.

In diesem Format gibt es jeweils ein Thema, zu dem ich euch verschiedene Fragen mitbringe. Ihr erlebt in praktischen Übungen, was eine gute Geschichte ausmacht. Der Fokus liegt bei jeder Frage jeweils auf einem inhaltlichen Detail und einem stilistischen Element.

Mit Geschichten begeistern

Mit Geschichten kannst du andere, aber auch dich selbst begeistern. Diese Workshops haben jeweils eine spezielle Fragestellung und am Ende steht eine Geschichte, die wir in der Runde miteinander teilen.

Über die neuesten Angebote könnte ihr euch auch jederzeit hier auf meiner Workshop-Seite informieren.

Digitale Woche Rhein-Erft

Bereits 2020 hätte sie stattfinden sollen, die Digitale Woche Rhein-Erft. Einiges kam letztes Jahr anders und so konnte sie 2021 mit zahlreichen Präsenz- und Onlineangeboten begeistern. Michael Jopen hat mich letztes Jahr bereits neugierig gemacht und eingeladen in Brühl dabei zu sein. Er ist der Initiator hinter dem Ganzen, tritt aber nicht als Veranstalter auf und hat sich auf die Organisation der Brühler Angebote konzentriert.

Im Officina del Gusto, einer Pizzeria in einem ehemaligen Autohaus, fanden mehrere Veranstaltungen statt. An zwei weiteren konnte ich neben meinem eigenen Workshop teilnehmen. Einiges konnte ich für mich mitnehmen zu den Themen Kundenbindung und Local SEO. Dank Andreas Blumberg von der Tanzschule Breuer in Brühl steht jetzt auf meiner ToDo Liste mein Profil bei Google MyBusiness zu aktualisieren.

Mein eigener Workshop hat mir richtig viel Spaß gemacht und den Teilnehmenden scheinbar auch. Es sind nicht zahleiche Social Media Posts zusammen gekommen, die ich euch präsentieren kann, aber das war auch nicht das primäre Ziel. Viel wichtiger ist das, was vor Ort geschieht und die Freude am Geschichten erzählen, welche nicht immer alle direkt ins Netz müssen. Jede einzelne Geschichte war berührend und der schönste Moment eines Storytelling-Workshops ist das Finale, das Erzählen der Geschichten. Anfang der Woche schreibe ich nochmal einen kleinen Beitrag dazu.

DigitalX im Herzen von Köln

Wer meine bisherigen Beiträge zur DigitalX kennt, weiß, dass sie sehr lang sind, denn ich habe stets viel gesehen, gehört und erlebt. Diesmal war alles anders. Das Besondere an diesem Event waren für mich die persönlichen Begegnungen und das bleiben sie auch, persönlich. Leider habe ich den Stand von Acameo/ Cuub nicht gefunden und es gab kein Widersehen mit Frank Dürr. Auch Rosi Würtz habe ich sehr vermisst, mit der ich auf der DigitalX sonst sehr viel Spaß hatte.

Durch die Straßen Kölns bei herrlichem Sonnenschein zu schlendern, hat mir gut getan. Vermisst habe ich die beeindruckenden Ausstellungsstücke, wie ich sie aus den Kölner Messehallen kannte. Die Fahrzeuge der Zukunft waren wahrscheinlich auf der zeitgleich stattfindenden IAA in München. Wer weiß, vielleicht war ich auch einfach nicht am richtigen Ort, denn ich habe es nicht überall hin geschafft. Die Messhalle war kompakter und der Wechsel zwischen den Bühnen leichter, doch ich habe weder das Gedränge, noch die spezielle Messeluft oder -beleuchtung vermisst. Wer die DIgitalX virtuell besuchte, hat wahrscheinlich mehr Vorträge erlebt als ich, bei mir waren es exakt zwei.

Cyborg

Da meine Straßenbahn Verspätung hatte, war ich zum ersten Vortrag auf meiner Liste nicht ganz pünktlich, dafür war es dann der einzige von meiner Liste, den ich tatsächlich besucht habe.

Leadership

Auf der Homeoffice Bühne erlebte ich den Vortrag von Philip Semmelroth, den ich kurz vorher noch persönlich kennenlernte. Voller Energie stürmte er die Bühne und legte mit einem Rap los, dann ging es um seine Erfahrungen zum Thema Leadership. Kurz gefasst ist seine Empfehlung: Nicht peinigen, sondern gezielt überfordern. Menschen wachsen an ihren Herausforderungen und wir müssen den Mitarbeitenden etwas zutrauen, ihnen Freiraum lassen, damit sie sich entfalten können, um gute Arbeit zu leisten. Von der Sorge, sie würden uns dann weglaufen, hält er gar nichts. Mit Gehalt alleine kann man niemanden halten, irgendwer zahlt immer mehr und wir wollen doch qualifizierte Mitarbeitende, also müssen wir ihnen auch die Möglichkeit bieten, sich weiter zu entwickeln.

Mein Erleben der Digital X

Dazu kamen einige Ausstellungsorte und die bereits erwähnten persönlichen Begegnungen, darunter eine mit Thomas von Netz and Work. Funfact: Die Mitglieder von Netz and Work sind sich bislang noch nie persönlich begegnet, jetzt gibt es immerhin eine Begegnung zwischen Netz and Work & Friends. Der Anfang ist gemacht, mögen weitere Begegnungen folgen.

Das Konzept hat seinen eigenen Reiz, zumindest für diejenigen die teilhaben. Ich habe einige Äußerungen von Menschen aus dem Viertel mitbekommen, die weniger begeistert waren, denn zahlreiche Geschäfte und Lokale waren für sie nicht zugänglich. „Eine Firma hat das ganze Viertel gemietet!“ Es war keineswegs ein kleines Event.

Die Corona-Schutzmaßnahmen wurden gut umgesetzt. Maskenpflicht und Testpflicht für alle, auch Geimpfte.

Komet Goes Systemisch

Die Webseite macht kleine Fortschritte. Ich habe sie Astrid am Ende unseres Storytelling Meetings gezeigt und sie hat mir sehr hilfreiches Feedback gegeben. Mehr gibt es zu diesem Bereich aktuell nicht zu berichten.

Habt ein schönes Wochenende, genießt eine Auszeit und erholt euch von der Woche.

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