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Meine Woche KW22 in 2021

Schmaler Pfad durch die Felder, gesäumt von Bäumen

Die erste volle Schulwoche, Beginn der neuen Lehre und ein langes Wochenende. Vorfreude auf den gemeinsamen Storytelling Workshop und ein kleines Abenteuer mit meiner Mama. Es war eine abwechslungsreiche Woche.

Schule

Es war die erste Schulwoche mit vollen Schulklassen. Es war anstrengend, für die Kinder, die Lehrenden und auch für mich. Ich finde es richtig und wichtig, dass die Kinder sich testen lassen, aber die Testsituation mit der vollständigen Klasse kostet unheimlich viel Zeit und ist herausfordernd für alle.

Meiner persönlichen Meinung nach, war es zu früh für diesen Schritt. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es gut geht und möglichst alle gesund bleiben. Für die Kinder und auch die Lehrenden wünsche ich mir Kontinuität und die Chance in ein neues Normal zu finden. Die Hoffnung, dass Schule sich aus der Pandemie heraus weiter entwickelt ist groß, die Befürchtung, dass alles „wie gewohnt“ weiter laufen wird auch.

Autorinnenleben

Hier habe ich mir eine Pause gegönnt. Die Woche war anstrengend genug. Weiter gehen wird es dann mit dem Lektorat von KometsZeitreiseProjekt. Ganz schön aufregend! Ich bin gespannt auf die Anmerkungen von Sabrina Schuh und freue mich auf ihre Kritik und Anregungen, die Geschichte besser zu machen.

Lehre

Ein neuer Monat, ein neuer Lehrauftrag. Nachdem mein erster Kurs an der IU so gut lief, war ich nervös. Diesmal war es ein anderes Thema. Würden sich die Studierenden wieder begeistern lassen? Würde es mir gelingen, das vermeintlich trockene Thema „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ interessant zu gestalten? Würde überhaupt jemand kommen, schließlich ist die Teilnahme am Seminar freiwillig?

Ich kam dann zu dem Schluss, dass eine geringe Teilnahme im ersten Termin nicht unbedingt etwas mit mir zu tun haben würde, eine geringe Teilnahme am zweiten dann schon. Tja, das hat geholfen, gelassener in den ersten Termin zu gehen, für nächste Woche ist es dann weniger hilfreich. Meinem Empfinden nach, war es ein gutes Seminar, wir sind in einen guten Austausch gekommen.

Einziger ärgerlicher Punkt: Mentimeter hat nicht richtig funktioniert und mir die Ergebnisse nicht in der Präsentation angezeigt. Eine Erklärung konnte ich dafür bisher leider nicht finden. Zum Glück sind die Daten wenigstens aufgezeichnet worden, nur bei einer WordCloud hat es gar nicht funktioniert, diese Frage konnte ich zum Abschluss noch einmal wiederholen. Falls jemand hierzu eine Idee hat, bin ich für Tipps dankbar, bisher hatte ich mit dem Tool keine Probleme.

Selbstständigkeit und freie Tage

Donnerstag war Feiertag, Freitag war schulfrei. Ein langes Wochenende mit einer langen ToDo Liste. Daran freiberufliche Aufgaben nicht auf einen Feiertag zu legen, muss ich wirklich noch arbeiten. Dafür ist mir am Freitag eine schöne Einteilung gelungen. Nach einem morgendlichen Meeting mit Astrid und Mélina bin ich zu meiner Mama gefahren und wir haben uns einen schönen Nachmittag gemacht. Na gut, irgendwie haben wir dann auch gearbeitet. Sie schreibt an einer neuen Blogreihe, die am 17. Juni starten wird …

Storytelling

Gute Vorbereitung bei einem Workshop ist wichtig. Wir werden unseren ersten gemeinsamen Workshop zu dritt geben und das will gut vorbereitet sein. Wer übernimmt was und wie sieht der genaue Zeitplan aus? Das steht jetzt und es kann bald losgehen. Es wird großartig, da bin ich mir sicher und ich freue mich wahnsinnig darauf! Seit Wochen planen Mélina und Astrid vom StoryAtelier und ich an unserem gemeinsamen Konzept und endlich geht es los!

Die Suche nach einem See

Gestern war es ziemlich warm, aber das Wetter war besser als erwartet, schließlich waren Gewitter angekündigt, und so konnten meine Mama und ich wie geplant in unser kleines Abenteuer starten. Wir wollte den Mondorfer See suchen. Ein Blick auf Google Maps zeigt, dass es sich nicht um eine kleine Wasserpfütze handelt, sondern einen schönen großen Baggersee, mitten zwischen den Feldern gelegen. Sollte doch leicht zu finden sein, oder?

Feld mit Bäumen im Hintergrund

Feldwege sind tückisch, nicht alle sind eingezeichnet, dafür aber wunderschön zum spazieren. Die Felder waren sehr abwechslungsreich mit blühendem Wegesrand, Kamille, Mohn und andere Pflanzen, die ich nicht benennen kann. Es wehte immer mal ein leichter Wind und es war wirklich schöne Luft, nicht so schwül und stickig. Auch wenn ich geschwitzt habe, hat es gut getan.

Aber wo war dieser Mondorfer See?

Bevor wir losgelaufen sind, hatten wir uns die Karte angesehen und einen Plan gemacht. Ja, am Sportplatz sind wir vorbei gelaufen, allerdings haben wir ihn nicht gesehen, denn er war nicht nur eingezäunt, sondern auch umgeben von Bäumen und Gebüsch, also kein wirklich geeigneter Orientierungspunkt. An einer Stelle sind wir falsch abgebogen, was uns aber zu einem schöneren Übergang über die Hauptstraße geführt hat, nämlich eine Brücke. Auf dem Rückweg mussten wir dann ohne Ampel rüber, was überraschenderweise leichter war, als ich angenommen hatte.

Mondorfer See lässt sich hinter dem Zaun erahnen
Mondorfer See lässt sich hinter dem Zaun erahnen

Tja, dann kamen wir an einen Weg, der theoretisch am See entlang hätte führen sollen. Rechts von uns ein Zaun, statt eines Sees. Bisher gab es nur Wege und Pflanzen, keine Zäune. Was sollte dieser Zaun jetzt hier? Man konnte nicht erkennen, was dahinter war, denn es war dicht bepflanzt, Bäume und Sträucher. Dann eine Lücke. Da schimmerte es hell. War das der See?

Ein Blick auf das Smartphone verriet, wir waren richtig. Dort lag der See, hinter dem Zaun. Merkwürdig. Wir gingen weiter, keine Chance, alles eingezäunt. Wir kamen an eine hübsche kleine Kapelle, die nah am See liegen sollte. Sie befand sich auf unserer Seite des Zaunes … Der See dahinter, wirklich schade.

Pohl´s Kapellchen
Pohl´s Kapellchen am Mondorfer See

Es war ein schöner Spaziergang, mit schönen Wegen, der noch schöner hätte sein können mit einem Blick auf das Wasser.

Zurück bei meiner Mama haben wir dann noch einmal recherchiert. Der Baggersee hat sogar zwei Sandstände, leider ist er tatsächlich vollständig eingezäunt und die Diskussion ihn als Freizeit- und Badesee zu nutzen dauert seit Jahren an. Ich frage mich, ob bei einem so großen See nicht beides möglich sein könnte. Artenschutz und Erholungsraum für Menschen.

Habt ein schönes Wochenende!

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