Stetige Veränderungen sind Teil meines Weges
Wochen oder Monatsrückblicke? Die Entscheidung traf ich im September, statt wöchentlich am Sonntag, wollte ich zur Mitte des Monats ein Update schreiben.
Der Beitrag für Oktober beschäftigte mich im Kopf sehr. Stattdessen kam dann am 3. November ein Beitrag „Was mache ich eigentlich?“ als Teil des Prozesses.
Und dieser führt nun zu einer neuen Struktur des Updates, den du heute liest. Diesmal geordnet nach meinen Rollen, in denen ich unterwegs bin. Und in allen bin ich einfach ich selbst.
Systemische Beraterin & Therapeutin
Ich liebe was ich tue und ich wünsche mir neue Klient*innen. In den letzten Monaten habe ich mehr verabschiedet als dazugewonnen. Verabschiedet, weil ich mich überflüssig gemacht habe, darin sehe ich einen Teil meiner Aufgabe. Webegleitung auf Zeit.
Struktur- und Familienaufstellung
Die erste Familienaufstellung in Bonn hat stattgefunden. Es war intensiv und großartig. Sowohl diejenige, die ihr Thema eingebracht hat, als auch diejenigen, die sich zur Verfügung gestellt haben, konnten etwas für sich mitnehmen.
Diesmal war es so, dass ich jemanden hatte, die etwas aufstellen wollte, aber keine Stellvertretenden. Beim ersten Anlauf hatte ich zwei mögliche Repräsentant*innen. Und genau das ist jetzt auch wieder der Fall für den dritten Termin, der nächste Woche stattfinden soll.
Es ist schön zu sehen, dass mehr Menschen von dem Angebot erfahren und Interesse bekunden.
Interesse mal dabei zu sein? Die Termine finden in der Bonner Innenstadt statt.
Monat der Verbindung
Dieser lief im Oktober und es war eine interessante Erfahrung. Wird es einen zweiten Monat der Verbindung geben?
Im Moment würde ich nein sagen. Mein Gefühl ist, dass ich mit dem Thema durch bin. Zumindest jetzt gerade. Falls ich es noch einmal ansetze, muss es irgendwie anders passieren, denn es war nicht ganz stimmig. Ich habe wertvolles Feedback erhalten und auch ein paar Ideen. Diese sind erst einmal geparkt. Jetzt ist anderes dran.
Systemische Supervisorin
Ende Oktober nahm ich am ersten Seminar zur Weiterbildung Systemische Supervision (IF Weinheim) teil.
Es war großartig auf so vielen Ebenen. Darüber erzähle ich an anderer Stelle mehr. Meine Idee war gewesen, mir Zeit zu lassen. Starten, Literatur lesen, mich in der Intervision austauschen und ab Januar schauen, dass ich aktiv starte …
Dann kam Dennis Haase mit der Aufforderung und der passenden Übung dazu, dass ich bis zum nächsten Seminar mal in meinem Netzwerk schaue und mich an Kaltaquise wage.
Okay!
Das Gummibärchenorakel hat gesprochen – am Morgen des letzten Seminartages lag eine Tüte Gummibärchen auf unseren Stühlen, mit der weitergetragenen Bitte, diese noch nicht zu essen, es sei Arbeitsmaterial. Wir nutzten sie für eine Aufstellung in der Zweierübung.
Aus dieser kam ich mit einer Klarheit der ersten Schritte heraus, wen ich gezielt ansprechen möchte. Der erste Termin ist bereits vereinbart.
Schrittweise werde ich mich an das neue Aufgabenfeld herantasten, mich ausprobieren und herausfinden, in welche Richtung ich mein Angebot ausrichten möchte.
Referentin
Über diesen Begriff habe ich am längsten gegrübelt und mir dabei helfen lassen. Wie bringe ich meine Tätigkeiten als Dozentin an der Uni Bonn und als MHFA-Ersthelfer-Instruktorin zusammen? Dazu dürfen dann noch Vorträge und Workshops kommen.
Für den Moment scheint mir „Referentin“ das passenste.
MHFA-Ersthelfer
Für Oktober bis Dezember habe ich noch einmal drei Kurse angesetzt, da ich noch Kapazitäten hatte.
Der erste endete letzte Woche, der nächste startet morgen. Beides sehr kleine Kurse. Ich mag das. Es ist intensiv für die Teilnehmenden, denn zurücklehnen wird schwierig. Dafür bleibt für alle Fragen genügend Raum. Meine Wahrnehmung ist, dass mir die einzelnen Persone vertrauter sind als in einem ausgebuchten Kurs von 20 Teilnehmenden.
Auch der dritte Kurs hat bisher noch wenige Buchungen. So sehr ich kleine Kurse schätze, ein paar mehr dürfen es gerne werden.
Refresher
Es gibt ein neues MHFA-Ersthelfer Angebot, den Refresher Kurs. Dieser richtet sich an Personen, die bereits einen MHFA-Ersthelfer Kurs für Erwachsene absolviert haben. Empfohlen wird er nach zwei bis drei Jahren. Bei der ersten Schulung war ich dabei und werde diesen demnächst anbieten können. Vielleicht gibt es den ersten im Dezember. Spätestens im Januar.
Uni
Im Oktober startete das neue Semester und es ist mal wieder eine motivierte und interessante Gruppe, Studierende im Master Psychologie, allgemein, sowie klinisch ausgerichtet.
Die Themen kommen von den Studierenden, die in Kleingruppen Förderkonzepte für Kinder und Jugendliche entwickeln. Es scheint gelungen, einen guten Rahmen zu schaffen, in dem wir gemeinsam Lernen und sie sich ausprobieren können.
Die Themen sind vielfältig und ich freue mich auf die Entstehung der neuen Konzepte.
Beitrag für die SocialBar Bonn
Es war eine spontane Idee gewesen, als ich Ute vorschlug, es könnte auch mal um Mentale Gesundheit gehen. Ute Lange ist eine Macherin und das Thema steht für den 2. Februar an.
Entsprechend kam sie dann mit dem Wunsch, dass ich als Referentin dabei bin. Ich arbeite jetzt an einem Konzept zu dem wunderbaren Titel, den Ute mir geschenkt hat: „Mentale Gesundheit im digitalen Zeitalter – Wie geht das?“. Ein eganz kleine Frage und es wird eine Stephanie-Antwort darauf geben, die systemisch und narrativ ist. Ein grobes Konzept steht, für die Ausarbeitung habe ich noch etwas Zeit. Die Herausforderung liegt darin, nur zehn Minuten Vortragszeit zu haben.
Autorin ~ Neues aus der Schreibwerkstatt
KometsZeitreiseProjekt
Die finale Phase hat begonnen. Zusammen mit Johanna wird nun ein druckfähiges Buch gestaltet. Ich liefere die Bausteine, sie baut.
Mit Blick auf die Veröffentlichung im Frühling, befasse ich mich derzeit mit dem Thema Lesung. Wie möchte ich diese gestalten?
SchattenProjekt
Es entstand aus dem Wunsch heraus, wieder ein aktives Schreibprojekt zu haben. Nun ist es ein Recherche-Projekt, eine interessante Erfahrung, mir dafür viel Zeit zu lassen. Ich möchte mit Menschen über ihre Erfahrungen sprechen, dazu reifen gerade Ideen und es wird eventuell auch in diesem Sinne ein Schatten-Projekt, denn es steht eher im Hintergrund der Tätigkeiten.
Projekt JennysBild
Ich habe mit dem ersten Überarbeitungsdurchgang begonnen. In dem Manuskript steckt viel Potential und noch eine Menge Arbeit. Im November bin ich Teil des November-Schreibclubs von Doris Schuppe und in diesem Rahmen bin ich bereits gut voran gekommen.
Persönliches
Anfang November haben wir meinen Opa beigesetzt. Es ist die zweite Generation, die sich nun verabschiedet hat. Ich bin mit Ur-Großeltern aufgewachsen. Eine UrUrOma, die Oma Knoche genannt, habe ich wohl gehabt, aber keine Erinnerung an sie. Dafür an zwei Urgroßelternpaare und dunkel an einen weiteren Uropa.
Ich war immer die, die junge Großeltern hatte, jetzt habe ich keine mehr. Opa ist 94 geworden, ein stolzes Alter und er konnte ohne langen Leidensweg gehen.
Inwiefern verändert es die Familie, frage ich mich, denn die Großeltern waren ein zentraler Punkt. Wir kamen im Sommer zu Opas Geburtstag zusammen.
Es liegt nun an uns bewusst zu entscheiden, wie wir die Verbindungen pflegen. Im nächsten Sommer heiratet meine Cousine, auf die Feier freue ich mich sehr.
Bild des Monats
Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der die Nachbarshühner zu Besuch kommen.
Neues aus dem Blog
- Schreibend durch den November
- Was mache ich eigentlich ~ einmal sortieren
- Nicht schon wieder ~ zu müde (Blognacht)
Suisei-Blog
Mein Lesestapel
Ich liebe es mehrere Bücher parallel zu lesen, Ideen und Gedanken miteinander zu verbinden. Manche Bücher lesen sich auch leichter, wenn sie in kleine Häppchen portioniert werden.
Aktueller Status heute:
- Gehirn & Geist 10/2025
- Jedes Mal anders von Heidi Neumann-Wirsig ~ Einstimmung auf die anstehende Supervisions-Ausbildung ab Oktober
- Brandspuren, Das vereinte Deutschland und die rechte Gewalt der frühen 1990er Jahre ~ harte und spannende Lektüre
- Das Leben und das Schreiben von Stephen King ~ ich mag das Buch, lese es sehr langsam
- Ganz im Gegenteil von Matthias Varga von Kibed & Insa Sparrer ~ ein wertvolles Reread
- How K-Dramas can transform your life von Jeanie Y. Chang ~ eine sehr interessante Lektüre
- Für immer im Dezember von Emily Stone ~ eine romantische Weihnachtsgeschichte
Derzeit läuft wieder unsere „Suche nach dem ultimativen Weihnachtsbuch“, unsere Jahresabschluss Lesechallenge, ohne extra neuen Beitrag.
Ausgelesen bisher: 1
Aktuelle Termine
- 19. November von 15 bis 18 Uhr ~ KometsSchreibzeit, offenes CoWriting, alle 2 Wochen
- 24. November bis 5. Dezember ~ MHFA-Kurs, 6 Termine, 9-11 Uhr
- 9. Dezember 16 bis 18 Uhr ~ KometsProjektwerkstatt – offenes Coworking -> wird das letzte Mal sein
- 13. Dezember 9 bis 13 Uhr ~ Struktur- und Familienaufstellung Bonn
Termine an denen ich teilnehmen möchte
- 12. Dezember ~ Blognacht bei Anna Koschinski (alle vier Wochen)
- 12. Dezember ~ Fachbücherfreitag bei Ruth Konter-Mannweiler (alle zwei Wochen)
- 2. Februar Social Bar Bonn
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