11. Buch: Heinrich Böll, Ansichten eines Clowns

Diesmal nur kurz und knapp zu „Ansichten eines Clowns“ von Heinrich Böll:

Ansichten eines Clowns – Heinrich Böll

Die Geschichte eines Clowns, der mal recht erfolgreich war und glücklich mit seiner Marie in wilder Ehe gelebt hat. Sie verlässt ihn und heiratet einen anderen, der wie sie katholisch ist. Mit dem Clown geht es von da an bergab und am Ende sitzt er im Karnevalstreiben als Bettler auf der Bonner Bahnhofstreppe.

Obwohl es ein Buch der leisen Töne ist, ein Buch das hauptsächlich aus den Gedanken des Clown besteht, habe ich es gerne gelesen. Man spürt die tiefe Liebe, aber auch das rebellische, das in seinem Innern tobt. Ein schönes, wenn auch trauriges Ende, ein schönes Abschlussbild, das man noch eine Weile vor seinem inneren Auge behält.

 

Weissewolke

Junge Oma mit viel Lesezeit auf Wohnmobil-Reisen. Angesteckt von der Klassik-Challenge möchte sie euch an ihrer eigenen teilhaben lassen.

Das könnte Dich auch interessieren...

1 Antwort

  1. Sabine Depew sagt:

    Ich mag dieses Buch sehr gerne und finde Bölls Auseinandersetzung mit dem Katholizismus, angefangen vom Vornamen der Frau und seiner anhänglichen Liebe an sie, literarisch sehr interessant. Danke für den Reminder! LG Sabine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.