Ich liebe den Tag der unerledigten Dinge! Fokus auf ein Thema und mit anderen Menschen zusammen produktiv sein.
Heute ist es anders, ich fühle mich nicht fit, diese Woche ist irgendwie schwierig. Ich bin nicht krank, aber so ein diffuses körperliches Unwohlsein.
Ich gehe also in den Tag rein, mit niedrigen Ansprüchen an mich selbst und der Idee, das beste daraus zu machen.
Gemeinsam mit den anderen in den Tag zu starten war schön. Zuhören, Impulse geben, das kann ich gut, auch an einem Tag, wenn ich nicht ganz in meiner Energie bin. Am eigenen Projekt arbeiten war schwieriger und doch gleichzeitig auch leichter.
Mein eigenes Projekt heute: Ausarbeitung meines Impulses für die Digitale Woche „Gesunde Arbeitskultur, Warum mentale Gesundheit auch Chefsache ist“.
Was habe ich vor
Zu Beginn habe ich mir nochmal Zeit genommen, mir bewusst zu machen, was der Plan ist. Der Austausch mit den anderen hat dazu noch einmal angeregt
An wen richtet sich das Angebot
Die digitale Woche richtet sich an Unternehmer*innen aus dem Rhein-Erft-Kreis. Das Schwerpunktthema ist Digitalisieerung.
Ich habe bereits zwei Mal an der digitalen Woche teilgenommen und weiß, dass nicht ausschließlich „Chefs“ an den Veranstaltungen teilnehmen, die ich in meinem Titel „Warum Mentale Gesundheit auch Chefsache ist“ erwähne.
Daher richtet sich mein Angebot auch an Unternehmer*innen und Führungskräfte, aber auch an Angestelte.
Was ist der Plan?
Mentale Gesundheit ist zu einem Buzzword geworden, dabei allerdings keineswegs zur Selbstverständlichkeit.
Daher möchte ich einleitend ein paar Worte dazu sagen, warum das Thema relevant ist. Welche Folgen es für Unternehmen haben kann, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu ignorieren und die Verantwortung dafür abzulehnen.
Mit dem Fokus Depression soll es konkreter werden.
Warum können Menschen sich nicht einfach zusammen reißen und funktionieren?
Warum sollen Vorgesetzte und Kolleg*innen hinschauen und wie können sie unterstützen?
Wie können gesündere Arbeitsbedingungen geschaffen werden?
Es wird kein reiner Vortrag. Austausch und gemeinsames Lösungen finden sind mir wichtig.
Dieser Vortrag & Workshop bildet eine Basis, die ich individuell weiter entwickeln kann, angepasst auf die individuellen Bedürfnisse, wenn dieser von Unternehmen gebucht wird.
Zahlen, Daten & Fakten
Ich bin tief in die Recherche eingetaucht und habe mich intensiv mit dem Gesundheitsatlas beschäftigt, der von der WidO (Wissenschaftlichen Instituts der AOK) herausgegeben wird. Hier werden Prävalenzen für die häufigsten Erkrankungen ausgegeben. Die Daten beruhen unter anderem auf den Daten, der Krankenkasse, es werden aber auch weitere Statistiken mit berücksichtigt, wie die „fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik = Diagnosis Related Groups)“ und Daten des statistischen Bundesamtes.
Es ist folglich keine Analyse der bei der AOK versicherten Personen, sondern es scheint sich um eine für Deutschland repräsentative Datenanalyse zu handeln.
Neben der jährlichen Aktualisierung des Atlas, gibt es auch jährliche Schwerpunktthemen, 2024 erschien ein ausführliches Dossier zum Thema Depression.
Erfasst werden in allen Statistiken allerdings lediglich die Personen, die sich Hilfe suchen und eine Diagnose erhalten.
Ich habe auch zahlreiche weitere interessante Quellen recherchiert, geprüft und geordnet. Wertvoll, sich da mal in Ruhe Zeit für zu nehmen. Allerdings ging es nur langsam voran, da ich mich leider nicht fit fühlte.
Nacheinander habe ich mir dann die Quellen vorgenommen, mich bestätigt gesehen, in dem was ich erzählen wollte und einige wertvolle Hinweise gefunden, die ich ergänzen kann.
Ein wertvoller Link zum Thema Depression ist auf jeden Fall die Deutsche Depressionshilfe. Sonst empfehle ich immer gerne die Seiten der Deutschen Depressionsliga.
Fazit zum Tag
Es war ein intensiver Tag, insbesondere im Austausch mit den anderen.
Hier darf ich selbst noch einmal mehr in die Verantwortung als Zeitwächterin gehen. Die letzte Arbeitseinheit ist deutlich zu kurz geraten. Möglicherweise hat mein eigenes nicht fit sein, mit dazu beigetragen, mich zum quatschen verleiten zu lassen.
Es war allerdings auch kein reines „quatschen“, sondern auch wertvoller Austausch über Ideen.
Mit meiner eigenen Aufgabe bin ich ein Stück weiter, wenn auch nicht ganz so, wie ich es mir gewünscht hätte. Das ist okay, denn wie sage ich gerne beim Schreiben: Jedes Wort zählt und ich habe etwas mit dem ich weiter machen kann.
Ohne die Sturktur des heutigen Tages, wäre es wahrscheinlich noch weniger gewsen.
Möchtest du auch mal bei einem Tag der unerledigten Dinge dabei sein? Komm gerne am 2. Oktober dazu.
Das könnte dich auch interessieren:
Fachtag Zuversicht und Zumutung
Ein Fachtag bei 35 Grad klingt nach Alptraum! Es war grandios, ein Tag voller Begegnungen und toller Impulse, mein Kreislauf spielte zum Glück mit.
Tag der unerledigten Dinge Vol. 5
Diesmal habe ich den Tag der unerledigten Dinge als Autorin genutzt, für mein Projekt Jennys Bild. Mal den Fokus auf Plot und Hintergründe.
Tag der unerledigten Dinge Vol. 4
Meinen Tag der unerledigten Dinge, habe ich dazu genutzt, eine Lücke zu füllen, damit aus Interessierten Menschen auch Klient*innen werden können. Vielleicht findest du für dich eine Inspiration darin.



