Wiese mit Klee, ein Bogen Papier mit einem Glasfüller und einem Tintenfass

Es ist Mittwoch Nachmittag, KometsSchreibzeit.

Pünktlich um 15 Uhr habe ich den Zoom-Raum geöffnet, viele sind gekommen. Alle erzählen, was sie vorhaben. Ich hatte eine große Idee für einen Blogartikel, war gespannt, was daraus entsteht.

Die erste Schreibphase begann für ca. 70 Minuten …

Und ich verlief mich erst auf LinkedIn … Nicht gut, da war ein Post, der etwas auslöste, ich wollte widersprechen, machte mir bewusst, ich gebe nur Reichweite und doch widerstand ich nicht, kommentierte …

Zeit verstreicht, ich wollte Bloggen.

Okay. Fokus. Blogartikel anlegen, Überschrift, fein, los geht es.

Die Einleitung floss und dann verhedderten sich die Gedanken.

Was will ich eigentlich sagen?

Keine Ahnung, es entwickelte sich kein guter Faden.

Ein anderes Thema kam mir in den Sinn und ich begann erneut zu schreiben …

Interessant, es gibt Zusammenhänge. Dann gehe ich tiefer und … Murks

Erneut – was ein Mist.

Was ist hier los?, frage ich mich.

Liegt es daran, dass ich mit einer groben Idee ans Bloggen gegangen bin?

Sicherlich nicht, denn das mache ich ja oft, dass ich das Thema schreibend entdecke.

Vielleicht ist die Idee Mist? Möglicherweise.

Und noch wahrscheinlicher ist es, dass es gerade einfach nicht dran war.

Die Entstehung des Themas war so hintenrum, versucht strategisch. Der nächste Sternschnuppen Newsletter ist quasi schon geschrieben und aus der Frage, was könnte ich nachher schreiben, entstand ein grober Impuls, der zum Newsletter hätte passen können.

Erste Assoziationen notierte ich am Vormittag und dachte, das könnte was werden. Kann es auch noch immer. Was nicht funktioniert, es auf die Agenda setzen und schreiben müssen.

Was dagegen wunderbar funktioniert, ist mich frei schreiben. So wie ich es hier getan habe.

Gedanken ordnen, schauen, wo es hakt und was es braucht. Die Worte flossen, frei von müssen, einfach aus dem Wollen und dem Bedürfnis heraus. Ich bin entspannt und fühle mich wieder gut. Einen Beitrag habe ich ebenfalls, wenn auch im anderen Blog und ich überlasse es dir, zu entscheiden, ob dieser Beitrag einen Mehrwert für dich hat.

Was passiert jetzt mit den begonnenen Beiträgen?

Heute nichts mehr – wahrscheinlich. Dahinter steckt eine interessante Idee, sie entfaltet sich nur gerade nicht in meinem Kopf, möglicherweise wann anders.

Und jetzt?

Für heute habe ich einen Beitrag geschrieben. Ich habe über mich gelernt, dass es nicht funktioniert, mich dazu zu verpflichten, alle zwei Wochen am Mittwoch Nachmittag einen Blogbeitrag für Suisei schreiben zu müssen. Habe ich schon vorher gewusst und bin doch in meine eigene Falle getappt. Den roten Faden habe ich gefunden und dazu benutzt einen Ausweg aus dem selbst geschaffenen Labyrinth zu finden.

Ich muss gar nichts und ich darf auf meine Weise kreativ sein.

Die Schreibzeit ist zum Schreiben und meine Schreibfreude habe ich wieder gefunden. Es gibt weitere Phasen, in denen ich schreibe und es ist immer gut, mehrere Entwürfe auf Vorrat zu haben. Da schaue ich jetzt mal rein, was ich für heute finde. Edit: Ich habe gefunden, einen Beitrag über das Buch „Kopf frei“ von Volker Busch.

 

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