Einladung zum Tanz auf dem #SozialCamp

Tanzen/ Netzwerken, das war doch genau die richtige Session für mich, um in den zweiten Tag des SozialCamp zu starten.

Auf dem Parkett für uns: eine Dame und zwei Herren (verlinke euch die Twitter-Accounts):

Hannes startete gleich mit einer lockeren Aufforderung, die weit über die Session selbst hinaus geht:

Lasst uns eine Hammer-Time im Netz haben auf den Tanzflächen der Plattformen.

Szene

Das besondere an einer Szene ist, dass die Menschen, die dazu gehören ihre eigenen Symbole haben, ihre eigene Kommunikation. Wer dazu gehört, versteht, was gemeint ist. Wer von draußen zuschaut, dem entgehen Kleinigkeiten bzw. versteht im Extremfall gar nicht, um was es geht.

Jedes Soziale Medium ist eine Szene, in der sich wiederum kleine Szenen bewegen. Diese gilt es zu verstehen und für sich zu nutzen.

(Ich weiß nicht mehr, ob das die Intention des Themas war, aber die Gedanken passen für mich hier hin. Der Haken, wenn man einen Bericht zwei Wochen später verfasst.)

Kommunikation

Banal aber richtig ist die Aussage von Benedikt:

Man kommt leicht in Kontakt, wenn man ihn nicht funktionalisiert.

Die entscheidende Motivation ist: mit interessanten Menschen kommunizieren zu wollen, anstatt „um zu“ Netzwerken. Wie oft habt ihr schon den Rat gehört: Du musst mal mit dem reden, um weiter zu kommen oder um dieses oder jenes zu erreichen.

Sei stattdessen offen, lerne interessante Menschen kennen und DANN ergeben sich tolle Gelegenheiten. Genau mein Ansatz!

Lieblingsnetzwerk Twitter

Eine gute Plattform für Vernetzungen ist Twitter. Es ist leichter ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen, als auf Facebook, dem Netzwerk des gegenseitigen Befreundens, anstatt einfach zu folgen. Auch auf Facebook ändert sich einiges, aber es wird dadurch sehr komplex.

Sabine hat bereits 2016 über die Möglichkeiten auf Twitter geschrieben.

Sorgen und Wege ins Netz

Viele begegnen sozialen Medien immer noch mit Angst und Sorge, insbesondere diese im beruflichen Kontext einzusetzen.

Der Tanz wurde eröffnet, die Diskussion begann. Einige Gedanken, die wir gesammelt haben:

  • Sorgen und Hemmungen der Mitarbeiter müssen von Seiten der Organisation genommen werden,
  • Kommunikation in Sozialen Netzwerken muss nicht nur erlaubt, sondern auch gewollt sein!
  • Braucht es Risikofreude, um in sozialen Netzwerken zu kommunizieren ?
  • Entscheidende Frage ist WARUM?! – Twitter (o.a.) muss Sinn machen.
  • Soziale Medien sind keine Frage des Alters!! Viele junge Menschen meiden die Netzwerke, wohingegen viele Menschen über 50 aktiv und erfolgreich mit dabei sind. (Die Marmeladenoma ist noch älter, hat zwar einen Enkel zur Unterstützung, aber es ist ihre Präsenz und Bereitschaft.)
  • Fehlerkultur! Kommunikation! Fehler besprechbar machen. Kann ein Tweet wirklich ein komplettes Unternehmen ruinieren? – Ja, ein Tweet kann ein Unternehmen in die Bedrouille bringen. Daher ist die interne Kommunikation und Zielsetzung sehr wichtig! (z.B. Social Media Richtlinien aufstellen)

Guter Rat von Sabine:

Mal was ausprobieren!

Fang doch erst einmal privat an zu twittern, über Themen in denen du sicher bist.

Fazit

Am Ende der Tanzrunde stand eine Liste mit Hinderungsgründen, die zugleich eine To-Do-Liste darstellt.

… und ein Gruppenselfie …

Ja, ich habe mich versteckt und das obige Bild getwittert …

Jeder tanzt auf seine Weise und in diesem Sinne geht der Tanz im Netz weiter.

Sei dabei, wenn du magst 😉

kleiner Komet (Stephanie)

Ich liebe Geschichten - fiktive wie Geschichten aus dem echten Leben. Als kleiner Komet tauche ich ein in verschiedene Welten und erzähle euch von meinen Abenteuern.

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2 Antworten

  1. Hallo Stephanie, die Theorie der „posttraditionalen Vergemeinschaftung“ in Szenen hast du gut getroffen. Mit Blick auf die verschiedenen Sozialen Medien wäre nur zur ergänzen, dass das die Bühnen — die Tanzflächen — ihrer Aufführung sind 🙂

    Gruß

    Hannes

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