Die Mills-Brüder Trilogie ist eine besondere Trilogie für mich. 2019 habe ich mich noch beschwert, dass es die Mills-Brüder Trilogie heißt und es in den drei Bänden nur um zwei der drei Brüder geht. Mit dem vierten Buch „Hope“ hat Helena Hunting dann alles wieder in Ordnung gebracht und auch der älteste Bruder bekommt sein Happy End. Jetzt gibt es auch noch einen fünften Teil der Reihe …

Trust in Me

Band 5 „Care“ – Worum geht es?

Da die Mills Brüder nun alle glücklich sind, haben die Cousins der Drei ein Happy End verdient. Zumindest einer von ihnen. Lincoln Moorehead ist der ältere Bruder und muss nach dem Tod seines Vaters nach New York zurückkehren, um das Familiengeschäft zu übernehmen. Sein Bruder Armstrong, der bereits in Band zwei seinen Auftritt hatte, ist für den Posten nicht geeignet. Seine Familie hat ihm eigens eine PR-Nanny an die Seite gestellt, um seine Fehltritte in den Medien zu vertuschen. Wren wird nun auch gebeten auf das Image von Lincoln zu achten und von Sekunde eins an brodelt es zwischen den beiden.

Wren und Lincoln – ein weiteres perfektes Pärchen

Ich war skeptisch, aber habe mich gefreut, dass es noch einen weiteren Band gibt. Lincoln ist nicht gut auf seine Familie zu sprechen und seine Gefühle für New York und seine Familie sind sehr negativ, aber Wren macht den Aufenthalt sehr interessant und die Anspannung zwischen den beiden ist sehr spaßig zu lesen. Von Seite eins an hatte ich viel Spaß beim Lesen und habe das Buch an einem Stück verschlungen. Wobei ich hier jetzt mal was los werden muss. Band eins und zwei waren soweit meine Erinnerungen mich nicht trügen, sehr Sex lastig. Und dann ist da auch nicht die Rede von 08/15 Sex im Bett, sondern von sie können die Finger nicht voneinander lassen und schaffen es so gerade durch die Wohnungstür oder es kommt ein Koffer voll Spielzeug zum Einsatz. Schon in Band vier war der Fokus deutlich eher auf den Gefühlen und allem anderen. In „Care“ ist das nicht wirklich anders. Die spicy Szenen aus den ersten Teilen fehlen in den späteren Teilen. Was ich aber nicht weiter schlimm finde, weil die Geschichte auch ohne viele spicy Szenen auskommt. Zumindest in meinen Augen.

Eine gesunde Beziehung

Wovon ich ein großer Fan bin, ist wenn die Protagonisten miteinander reden. Mal ein Tag anschweigen, weil man erst einmal selbst verdauen muss was passiert, ist vollkommen okay. Aber wegzulaufen und die Liebe des Lebens hinter einem zu lassen, wegen eines (!) Missverständnis, kotzt mich mittlerweile in Büchern an. Vor allem dann, wenn es absolut nicht nachvollziehbar ist. Ein anderes Buch, das ich gerade gelesen habe, hat dasselbe Problem, aber hier fand ich es okay, weil A: ich nachvollziehen konnte warum die eine Person die andere weggestoßen hat und B: das Ganze nicht nach zwei Wochen wieder gegessen war und sie einfach da weiter gemacht haben, wo sie aufgehört haben. Die Rede ist hier übrigens von Twisted Love von Ana Huang. Zurück zu Lincoln und Wren, die beiden haben auch Probleme, die vor allem mit Dingen aus der Vergangenheit zu tun haben, aber die beiden gehen in meinen Augen sehr gesund damit um und es ist einfach schön zu lesen, dass sie das, was sie haben nicht einfach wegschmeißen, sobald es mal schwierig wird. Ich habe mich so wahnsinnig darüber gefreut wie sie mit all dem Mist umgegangen sind. Von daher kann ich diesen Teil der Reihe ebenfalls nur wärmstens empfehlen. Und wer weiß, vielleicht schreibt Helena Hunting ja auch noch ein Happy End für Armstrong … Wie sie das bewerkstelligen will, würde mich wirklich sehr interessieren.

Kathi ♥

Care
Helena Hunting
Lyx, 2020
Übersetzt von Beate Bauer
ISBN: 978-3-7363-1445-0

Möchtest du das Buch auch lesen? (Anzeige)

Bestell es jetzt bei Genial Lokal *Affilatelink*

Dir entstehen keine zusätzlichen Kosten durch den Link, wir erhalten eine kleine Provision.

Das könnte dich auch interessieren: