Das liebe Geld – Warum ich jetzt Affiliate mache?

Über Geld spricht man nicht

Tatsächlich rede ich nicht gerne darüber, bin seit Monaten genervt von dem Thema, denn es dreht sich bei mir zu viel darum, um das Geld, von dem zu wenig da ist.

Was ist das Problem?

Der Arbeitsmarkt und ich tanzen in einer finanzielle Abwärtsspirale von einer befristeten Stelle zur nächsten. Von Gehaltsstufe 13 (Tarif des öffentlichen Dienstes) über 11 hin zu in Anlehnung an 8.

Ich mache meinen aktuellen Job gerne und bin auch gut in dem was ich tue, mein Konto ermahnt mich jedoch weiter zu suchen.

Während mein Gehalt immer weniger wurde, sind die Kosten für die Familie gestiegen. Natürlich könnte ich zum Beispiel meiner Tochter den Geigenunterricht wieder wegnehmen, der mit meiner gut bezahlten Stelle damals auf einmal möglich war.

Einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich hier mit diesem Blog. Es gab Momente, da wollte ich alles hinwerfen, mich ermahnen, mich auf Dinge zu konzentrieren, mit denen ich Geld verdienen kann. Es hätte auch Kosten eingespart. Das kann ich nicht, will ich nicht, dafür liebe ich es zu sehr!

Dann gab es wieder Momente in denen ich mir wünschte, einfach mit dem was ich tue Geld verdienen zu können. Bei diesem Thema stehe ich mir auch ein wenig selbst im Weg, ich habe viele Ideen auch außerhalb des Bloggens, kann mir aber nie vorstellen, dass mich dafür jemand bezahlt. Das muss sich dringend ändern.

Geld verdienen mit dem Blog?

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten und ich grüble wirklich schon sehr lange darüber nach, wäge ab und habe mich endlich dazu entschieden, das Thema aktiver in Angriff zu nehmen. Hierzu folgt demnächst noch mehr.

Was es hier auf gar keinen Fall geben wird sind Werbebanner!

Gesponserte Beiträge war ein Thema, dass ich zuerst versucht habe. Doch ich fürchte dafür bin ich thematisch nicht so gut aufgestellt, da sich hier doch viel um Bücher dreht. Die Buchbranche bezahlt nicht, das ist ok für mich. Wenn ich höre, dass andere Blogger im vierstelligen Bereich Rechnungen für einzelne Beiträge schreiben, wird mir ein wenig schwindelig.

Doch ich gebe die Hoffnung nicht ganz auf, auch für mein Schreiben bezahlt zu werden. Danke an alle, die mich darin bestärken!

Als Prämisse für bezahlten Content gilt für mich der Grundsatz, dass ich meinen kreativen Freiraum behalte und ich auch persönlich mit meinen Überzeugungen hinter dem Text stehen kann!

Bücher vermarkten?

Das war nie mein Ziel und ist es auch noch immer nicht. Auch wenn ich Rezensionsexemplare annehme und natürlich die Erwartung von Verlagen und Auto*innen darin besteht, dass ich Werbung für ihre Bücher mache und sich das letztendlich in Verkäufen niederschlägt.

Es war eine emotionale Entscheidung mit dem Bloggen anzufangen, über all das zu schreiben, was mir durch den Kopf geht. Daraus hat sich so einiges ergeben und inzwischen läuft alles geplanter. Doch meine Beiträge aus der Kategorie “Traumwelt Lesen” würde ich noch immer nicht als Rezensionen bezeichnen. Bücher sind für mich eine Inspiration, eine Quelle für weitere Gedanken und diese teile ich gerne mit euch. Ich liebe es zu inspirieren, Gedanken anzustoßen.

Und doch, stelle ich fest, dass ich hin und wieder Bücher verkaufe. Menschen schreiben mir, sie hätten sich das Buch gekauft, nachdem sie meinen Beitrag gelesen haben. Das sind übrigens nicht ausschließlich Bücher, über die ich mich nur positiv geäußert habe.

Viele finden mich auch über Suchmaschinen, suchen gezielt nach einer Meinung zu einem bestimmten Buch, um sich zu entscheiden, ob sie es sich kaufen möchten. Meine Meinung steckt auf jeden Fall in meinen Beiträgen.

Also könnte es doch funktionieren. Meine Affiliate-Links sollen euch nicht dazu überreden das Buch zu kaufen, aber wenn ihr es eh kaufen möchtet und mein Beitrag bei dieser Entscheidung helfen konnte, dürft ihr mich gerne durch einen Klick auf den Affilate-Link unterstützen.

Warum Amazon?

Eine Frage, über die ich sehr lange nachgedacht habe und die Diskussion mit mir selbst ist auch noch nicht abgeschlossen, gerne nehme ich eure Vorschläge für alternative Programme auf.

Das Amazon-Partnerprogramm ist für mich ein einfacher Weg. Es ist unkompliziert und ich glaube, dass ich mit diesem Angebot viele erreiche. Daher probiere ich es für mich aus.

Bitte kauft eure Bücher weiterhin dort, wo ihr sie gerne kauft. Ich gehe auch gerne in den Buchladen und stöbere dort!

Ändert sich was im Blog?

NEIN, ich schreibe meine Beiträge weiterhin so, wie bisher auch. Es erscheint zu den bibliografischen Angaben ein zusätzlicher Satz, der einen Affiliate-Link beinhaltet.

Was passiert mit dem Geld?

In einem ersten Schritt werden die Unkosten für das Hosting gedeckt. Barcamps sind zwar günstige Veranstaltungen, aber eben auch nicht kostenfrei. Es gibt auch einige weitere Punkte in die ich gerne für das Blog investieren würde.

Sollte das ganze hier tatsächlich besser funktionieren, als ich es mir aktuell vorstellen kann, würde über die Deckung der Kosten und Investitionen in das Blog hinaus, auch Geld in die Haushaltskasse fließen. Vielleicht kann ich dann auch wieder entspannter kreativ sein und aufhören so viel über das leidige Thema Geld nachzugrübeln.

Danke an euch alle!

Danke, dass ihr meine Beiträge lest, danke für eure Kommentare, das Teilen oder Verlinken meiner Beiträge!

Danke, dass ihr hier seid!

Danke für das Nutzen der Affilate-Links. Es ist keine Spende für einen guten Zweck. Es ist eine kleine Einnahmequelle für mich, die selbstverständlich versteuert wird.

kleiner Komet (Stephanie)

kleiner Komet (Stephanie)

Ich liebe Geschichten - fiktive wie Geschichten aus dem echten Leben. Als kleiner Komet tauche ich ein in verschiedene Welten und erzähle euch von meinen Abenteuern.

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