Meine Woche KW29 in 2021

Ohne Filter - der graue Himmel heute früh - wie viel Unwetter wird es heute geben?
zu sehen: grauer Himmel hinter einem Baum.
Ohne Filter – der graue Himmel heute früh – wie viel Unwetter wird es heute geben?

Letzte Woche gab es keinen Wochenrückblick. Tatsächlich hatte ich ein paar Zeilen geschrieben, die mir nicht veröffentlichungswürdig erschienen. Nachdem es bereits seit Montag viel geregnet hatte, kam es Mittwoch Abend zum Starkregen, der eine unfassbare Katastrophe auslöste. Das Wasser in unserem Keller ist dagegen nicht wirklich erwähnenswert, es überschattet aber doch alles andere auch diese Woche noch. Es fiel mir schwer mich diese Woche auf andere Themen zu konzentrieren und doch gibt es auch anderes zu berichten.

Wasser

Wir haben im Keller einen Büroraum und zum Glück saß mein Mann unten am Schreibtisch. Zum Glück war genau das die Stelle an dem Wasser sich seinen Weg durch den Boden fand. Er bekam nasse Füße und das war der Anfang, der Anfang eines sehr langen Abends, Wasser schöpfen und den Raum leer räumen.

Uns ist nichts passiert. Durch das frühe Bemerken konnten wir verhindern, dass das Wasser wirklich hoch stieg. Aktuell herrscht in unserem Wohn-/Esszimmer ein Kartonchaos und wir wissen noch nicht, ab wann wir den Raum renovieren und wieder einrichten können.

Es war und ist anstrengend, ermüdend und wir machen uns Sorgen. Wir machen uns aber auch große Sorgen, um die Menschen aus der Umgebung im Ahrtal und Rhein-Erft-Kreis. Die Bilder und persönlichen Geschichten sind erschreckend. Mir fehlen noch immer die Worte.

Autorinnenleben

Am Donnerstag Morgen nach dem Starkregen stand ich auf, kämpfte mich durch das Chaos bis zu meinem Notebook. Wir hatten unsortiert Dinge einfach in den Raum gestellt. Ich machte mir ein wenig Platz auf dem Esstisch, auf dem auch Dinge aus dem Keller standen. Dann ignorierte ich das Chaos und begann zu Schreiben, nicht viel, nur eine kleine Szene, aber ich brauchte das, bevor ich mich dem Chaos und dem Keller widmen konnte. Natürlich war ich vorher im Keller gewesen und hatte nachgesehen, ob der Boden erneut nass war, war er nicht, also konnte das Problem warten. Später habe ich mich diesem voll und ganz gewidmet.

KometsZwillinge

Dieses Projekt entwickelt sich richtig gut. Ich stehe inzwischen bei 30.194 Wörtern. Teilweise habe ich in dieser Woche noch eine zweite Schreibeinheit nach dem Frühstück angehängt, weil die Geschichte unbedingt geschrieben werden wollte. Eine Szene entstand abends auf dem Smartphone, eigentlich hatte ich ja schlafen wollen.

KometsZeitreiseProjekt

Auch hier geht es weiter Sabrina hat mir den ersten Teil des Lektorats geschickt, übrigens an jenem Donnerstag Morgen, als ich mich zuerst ans Schreiben setze. An die Überarbeitung habe ich mich dann erst ab Montag gesetzt. Wahnsinn, was sie alles entdeckt hat, kleine Logikfehler, meine Lieblingswörter, die ich zu häufig verwende. Und unglaublich viele gute Hinweise, um den Text zu verbessern. Unter anderen Umständen wäre ich in der Überarbeitung sicher schon weiter, aber ich hoffe, dass ich da in der nächsten Woche gute Fortschritte machen werde und der Prozess gut voran kommt.

Live Auf Twitch bei Mary

Nächste Woche Mittwoch, am 28. Juli habt ihr endlich die Chance mehr über KometsZeitreiseProjekt zu erfahren. Ich werde ab 21 Uhr bei Mary Cronos live auf Twitch in ihrem Format Arts & Books zu Gast sein. Ganz zu Anfang hatte Mary noch Zeichenstreams ohne Gäste und beschwerte sich, dass sie kaum zum Zeichnen kam, während sie mit dem Chat plauderte. So kam mir auf dem Weg ins Bett die Idee, sie bräuchte einen Gast, jemand der liest und ihr Zeit verschafft, zu zeichnen. Inzwischen hat sich das Format etabliert, leider habe ich es lange nicht mehr gesehen, weil Mary eben gerne spät streamt. Wird eine Herausforderung für mich, am Mittwoch wach und munter dabei zu sein …

In diesem Art & Book Stream dreht sich jedenfalls ALLES um KometsZeitreiseProjekt, denn Mary illustriert das Buch für mich. Ich bin selbst sehr gespannt auf diesen Abend und hoffe ihr seid mit dabei.

Storytelling

Letzte Woche hätte es News gegeben, aber auch mit Verspätung sind es noch gute Neuigkeiten.

Es gibt neue Termine für StoryUp Your Artefact! Ein gemeinsamer Storytelling-Abend, den ich in Kooperation mit Astrid und Melina vom StoryAtelier anbiete. Es ist eine wunderbare Symbiose zwischen Kunst und Geschichten, die auch Menschen wie mich, die bisher wenige Berührungspunkte mit großen Kunstwerken hatten, begeistert. Kunst kann eine wundervolle Inspiration sein, etwas in uns berühren. Eine weitere starke Inspirationsquelle ist der Austausch mit anderen. Beide Elemente nutzen wir in unserem Angebot. Wenn du Lust hast, melde dich jetzt über Pretix für einen der beiden Termine an, in denen wir uns dem Thema Fenster widmen werden.

Über den ersten StoryUpYourArtefact Workshop habe ich neulich bereits ein bisschen was erzählt.

Lehre

Hätte es das Problem mit dem Wasser nicht gegeben, wäre der aktuelle Lehrauftrag bereits wieder beendet. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, den Termin vom letzten Donnerstag abzusagen und nächste Woche dran zu hängen. Gemeinsam mit meinen Töchtern hatte ich bereits einen Notfallplan entwickelt, mich oben in einem ihrer Zimmer hinzusetzen und von dort die Lehre zu halten, aber ich war so kaputt, dass hätte wenig Sinn gemacht. Außerdem besagte die Wettervorhersage am Vormittag noch, es würde am Abend erneut regnen …

KometGoesSystemisch

Ich stecke mitten in der Planung der Webseite. Auch hier hätte ich schon weiter sein können … aber es geht voran. Nächste Woche habe ich ein Meeting mit Mary, die mir auch für die neue Webseite eine Grafik basteln wird. Die Grafik auf der Startseite und das Kleiner Komet Logo stammen auch von ihr.

Ansonsten bin ich gerade schrecklich nervös. Wird das so klappen, wie ich es mir vorgestellt habe oder werden sich meine alten Ängste bewahrheiten und niemand mein Beratungsangebot annehmen. Diese Angst bezieht sich auch auf die anderen Projekte, dieser Satz „Warum sollte mich jemand bezahlen“, spukt noch irgendwo in meinem Kopf.

Familie

Diese Woche haben wir meine Mama zum Notar begleitet. Sie hat das Mehrfamilienhaus verkauft, welches drei Generationen der Familie meines Vaters gehörte. Meine Großeltern haben alle drei Wohnungen bewohnt, einiges umgebaut und ich habe dort viel erlebt. Die letzten Jahre haben meine Eltern dort gelebt, bis meine Mama jetzt wieder hier in meine Nähe zurück gekehrt ist.

Noch einmal vor diesem Haus zu stehen, war ein bewegender Moment, aber es ist gut so wie es ist. Eine alte Luftaufnahme, die gerahmt im Esszimmer meiner Großeltern gehangen hat, habe ich als Erinnerung. Das Haus selbst ist in guten Händen beim Sohn meines Patenonkels, dem besten Freund meines Vaters aus Kindertagen. Ich bin sehr glücklich, dass er und seine Lebensgefährtin es übernommen haben.

Als wir dann nach Hause fuhren, hatte ich das Gefühl, nie wieder an diesen Ort zurück zu kehren. Die Zeit wird zeigen, ob dem so sein wird. Die Erinnerungen nehme ich mir mir.

Neu im Blog

Gestern ist endlich mal wieder ein buchiger Beitrag von mir erschienen und ich möchte euch „Was Preema nicht weiß“ wirklich sehr ans Herz legen, auch wenn ich euch nicht viel zu dieser Geschichte verrate, es würde den ganzen Spaß verderben .

Auch in der Reihe „Tod und Trauer“ gibt es neue Beiträge. Hier mag ich euch besonders den Beitrag von letzter Woche ans Herz legen, in dem es um die Frage Sterben zu Hause oder im Hospiz geht. Ich bin froh, dass mein Papa die Möglichkeit hatte zu Hause zu bleiben, was uns viel Zeit geschenkt hat, um Abschied in vertrauter Umgebung zu nehmen. Insbesondere die letzten Tage haben meiner Mama aber auch viel abverlangt. Es ist keine leichte Entscheidung.

Habt ein schönes Wochenende!

Meine Woche KW27 in 2021

Siegauen, Troisdorf
Siegauen, Troisdorf

Sommerferien! Und das auch noch ohne Hitze, wunderbar! Diese Woche war ich fleißig und habe ein wenig mit Zeiten experimentiert. Auch wenn ich keine feste Zeit hatte, pünktlich in der Schule zu sein, bin ich früh aufgestanden und habe den Tag natürlich wieder mit Schreiben begonnen.

Autorinnenleben

#KometsZwillinge wachsen und wachsen. Inzwischen sind 15.412 Wörter geschrieben. Donnerstag und Freitag fiel es mir schwer, mich ans Schreiben zu setzen und doch sind kleine Abschnitte entstanden, die für die Geschichte wichtig sind.

„Die Neue“ in der Klasse muss feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, sich mit beiden Zwillingen anzufreunden, sie sind sehr verschieden, was nichts damit zu tun hat, dass sie Junge und Mädchen sind …

Storytelling

Wir hatten es euch ja bereits angekündigt, dass ihr euch den 12. Juli schon mal freihalten dürft. Inzwischen könnt ihr euch auch anmelden für den ersten StoryUp Your Artefact Workshop von Astrid Nierhoff, Mélina Garibyan und mir, Wir freuen uns auf euch am Montag!

Lehre

Neues Seminar, diesmal in kleiner Runde, was auch sehr schön ist. Intensiver und spannender Austausch mit den Studierenden. Arbeits- und Organisationspsychologie mit nebenberuflichen Studierenden ist super spannend, im vielseitigen Austausch.

Komet Goes Systemisch

Großer Vorsatz für diese Zeit ist ja die neue Webseite zu bauen. Erste Schritte sind gegangen, die große Entscheidung getroffen, den Host erstmal nicht zu wechseln. Die ersten Texte sind entworfen. Es beginnt.

Die Weiterbildung läuft ebenfalls, gestern war meine erste Supervision in Präsenz, es war ungewohnt die Gruppe vor Ort zu sehen. Es hatte eine ganz andere Gruppendynamik, mit den Vorteilen, sich bewusster anzusehen und anzulächeln, aber eben auch dem Entstehen von mehreren parallelen Gesprächen, die den Raum mit Stimmengewirr erfüllten, was ich als anstrengend erlebt habe. Insgesamt war es eine bereichernde Zeit.

Heute findet dann ein Treffen mit der Intervisionsgruppe statt. Diesen Austausch mit Kolleg*innen aus verschiedenen Arbeitsbereichen möchte ich unbedingt auch nach der Ausbildung behalten.

Zeitmanagement

Wenn man den ganzen Tag frei gestalten kann, gibt es zahlreiche Varianten und ich habe diese Woche ein wenig experimentiert, was mir gut tut. Bei einer Sache bin ich mir schon sehr sicher. Kleine Einheiten von ein bis zwei Stunden, unterbrochen von kleinen Pausen oder Abwechslung der Aufgaben, helfen mir dabei produktiv zu sein.

Früh morgens ist meine beste Zeit, um konzentriert zu arbeiten, zumindest wenn ich genug geschlafen habe. Mittwoch wurde es später, dafür ein bisschen länger schlafen funktionierte nicht. Entsprechend lief es dann auch etwas zaghafter mit der Produktivität. Das Schöne an der freien Zeiteinteilung ist, sich die Freiheit zu nehmen, Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse zu nehmen.

Komme auf jeden Fall zu dem Schluss, dass es mir gut tut, Meetings nicht zu früh in den Vormittag zu legen, damit ich vorher in Ruhe an meinen Projekten arbeiten kann. Außerdem glaube ich, dass ein etwas ruhigerer Tag mitten in der Woche ebenfalls wichtig ist, um die Energie über die ganze Woche aufrecht zu erhalten, vor allem, wenn auch der Samstag mitverplant ist. Diese Woche Mittwoch hatte ich mich zum Frühstück bei meiner Mama eingeladen, wir haben geplaudert, waren spazieren und haben weitere Beiträge ihrer Reihe Trauer und Tod vorbereitet.

Meine Aufgaben und Zeiten mit Goodlance zu planen und tracken hilft mir sehr, zusätzlich habe ich für diese und auch nächste Woche eine Wochenübersicht auf Papier erstellt, wann welche Aufgaben im Fokus stehen sollen. Für jeden Tag habe ich mich auf drei Themen konzentriert und die anstehenden Termine aufgeschrieben.

Meine Bibliothek

Schon ewig möchte ich einen Überblick über meine Bücher haben und sie irgendwie katalogisieren, habe vor Jahren mal mit einer Exceltabelle begonnen … Ne, das war nicht hilfreich. Jetzt habe ich die App „Meine Bibliothek“ und angefangen meine Bücher zu katalogisieren. Die Funktion „Kommentare“ erlaubt eine individuelle Gestaltung, weitere Informationen, nach denen auch gefiltert werden kann, den Büchern beizufügen. Gestern kam mein Mann auf die grandiose Idee, die App solle den Standort des Buches anzeigen, kein Problem, nur ein wenig Arbeit, Wir haben unsere Regale und Fächer jetzt durchnummeriert und dies wird in der App vermerkt.

Exakt 300 Bücher sind katalogisiert, die meisten liegen noch auf Stapeln auf dem Fußboden und eine ganze Menge will noch gescannt werden. Schlimm wird es mit den älteren Büchern, die manuell eingegeben werden müssen …

Habt ein schönes Wochenende

Meine Woche KW26 in 2021

Rhein in Bonn, Blick Richtung Innenstadt
Rhein in Bonn, Blick Richtung Innenstadt

Was für eine Woche. Viel ist hier gerade im Umbruch, aber ich bin noch nicht so weit, euch davon zu erzählen. News folgen bald, wenn ein paar Details geklärt sind. Ich bin auf jeden Fall erschöpft, da es emotional aufregend für mich war. Deswegen gibt es heute einen kurzen Beitrag, obwohl es eine sehr intensive Woche war. Eine wunderbare kleine Auszeit habe ich am Rhein genossen, dort ist das Beitragsbild entstanden. Es können kleine Momente sein, die helfen wieder Kraft zu tanken.

Autorinnenleben

Während #KometsZeitreiseProjekt noch im Lektorat weilt, schriebe ich fleißig weiter am neuen Kinderbuchprojekt.

#KometsZwillinge

Meine Zwillinge wachsen und gedeihen, lieben und zanken sich. Nach zwei Wochen sind 11.201 Wörter geschrieben.
Die Geschichte beginnt in der Rohfassung übrigens mit dem 13. Geburtstag der einst als Frühchen geborenen Zwillinge …

#KometsZeitreiseProjekt

Ihr könnt euch schon mal den Mittwoch, 28. Juli in den Kalender eintragen. Um 21 Uhr werde ich live bei Mary Cronos auf Twitch zu Gast sein, ein wenig über das Projekt erzählen und Mary gewährt euch einen Einblick in die Entstehung der Innenillustrationen des Kinderbuches. Ich bin selbst sehr gespannt, kenne nur erste Skizzen bisher.

Selbst&Ständig zum Thema Zielsetzung

Eigentlich war ich schon verflucht müde, aber irgendwie noch aufgekratzt, also ließ ich die Woche bei einem Stream von Mary ausklingen. Selbst&Ständig ist ein Format von Mary Cronos und Casandra Krammer live auf Twitch, welches sich an Selbstständige vor allem aus kreativen Berufen richtet, AutorInnen und KünstlerInnen.

Gestern Abend ging es um Erfolg und Zielsetzung, humorvolle Learnings mit nettem Austausch im Chat. Es ging viel um Zeitmangagement und Projektmanagement, aber vor allem ums Ziele setzen. Ein wenig habe ich mitgetwittert, lest gerne in diesem Thread nach.

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über diesen Tweet gelangt ihr zum vollständigen Thread, meiner kompletten Mitschrift

Sie haben noch viel mehr erzählt und ich bin auch nicht bis zum Ende geblieben … Für mich unmöglich bei den beiden. Nachgucken lohnt sich, zwei Wochen findet ihr die Aufzeichnung auf Twitch.

Neu im Blog

Es gibt einige Beiträge, die dringend von mir geschrieben werden möchten und ich hoffe, dass ihr in den nächsten Wochen wieder mehr Beiträge von mir lesen können werdet.

Diese Woche hat Kathi eine neue Lesechallenge angekündigt, die ManagaEdition des Lesesommers, den sie ab morgen mit Drachenreiterin startet. Ich bin diesmal raus.

Von Weissewolke ging der dritte Beitrag ihrer Reihe „Trauer und Tod“ online. Die Reaktionen auf Twitter und die Statistik zeigen mir, dass ein besonderes Interesse an dem Thema besteht und das freut mich sehr. Diese Woche ging es um den ersten Todestag oder andere „besondere Tage“ und wie man diese vielleicht ein wenig vorbereiten kann.

Habt ein schönes Wochenende und allen SchülerInnen und LehrerInnen und weiteren Personen im Schulsystem in NRW wunderbare erholsame Ferien!

Meine Woche KW25 in 2021

Es war eine aufregende Woche, die mit einem ruhigen Montag begann, da ich mich erstmal von der Impfung am Sonntag erholen musste. Die Nebenwirkungen der Zweitimpfung waren anders, aber dann auch schnell wieder vorbei. Es war eine bewegende Woche, aus der ich euch leider nicht alles erzählen kann.

Vogel auf der Wiese
Mein Besuch, während ich den Beitrag schrieb

Autorinnenleben

Ich habe am neuen Schreibprojekt begonnen und es macht so viel Spaß! #KometsZwillinge stehen aktuell bei 5096 Wörtern, ein gutes Ergebnis für die erste Schreibwoche.

Lehre

Diese Woche war es wieder Zeit Abschied zu nehmen von meinen Studierenden. Es gab eine große Überraschung auf beiden Seiten, als wir feststellten, dass wir uns im Dezember wiedersehen und das Schönste: Die Studierenden freuen sich darauf. Ich mich auf. Es ist wieder so gewesen, dass die Gruppe als Gruppe zusammenwuchs und wir uns gerade kennen gelernt hatten, da war es wieder vorbei.

Nächste Woche habe ich eine Woche Pause bzw. Vorbereitungszeit, dann geht der nächste Lehrauftrag los, völlig anderes Thema und ich freue mich darauf.

Storytelling

Es freut mich sehr, euch Termine ankündigen zu dürfen.

StoryUp Your Artefact

Es gibt noch ein paar Dinge zu regeln, aber wir haben schon einmal Termine festgelegt für unsere ersten öffentlichen StoryUp Your Artefact Workshops, die ich gemeinsam mit Astrid und Mélina vom Story Atelier anbiete:

Am 12. Juli um 17 Uhr und am 20. August um 15 Uhr heißt es Bühne frei für eine besondere Symbiose zwischen Kunst und Storytelling, mehr Erlebnis als Workshop. Sobald es Tickets gibt, werdet ihr es hier und auf unseren Social Media Kanälen erfahren. Letzte Woche habe ich euch ein wenig über unseren Premierenworkshop erzählt

Digitale Woche – #DigitaleChance21

Es gibt eine weitere Terminankündigung. Am Freitag den 10. September werde ich um 16 Uhr einen Storytelling Workshop auf der Digitalen Woche anbieten. Weitere News folgen auch hier in Kürze. Eine Anmeldung wird nicht nötig sein und die Teilnahme ist kostenfrei.

KometGoesSystemisch

Auch hier ging es diese Woche weiter. Gestern fand wieder ein Treffen mit meiner virtuellen Intervisionsgruppe statt. Es wird weitere Online-Termine geben, das freut mich sehr, denn ich bin als Bonnerin Gast in einer Gruppe aus Süddeutschland. Ich fühle mich unheimlich wohl dort und habe gestern erzählt, dass ich überlege, eventuell wenigstens einmal an einem Präsenztreffen teilzunehmen, auch wenn die Anreise weit ist. Die anderen fanden den Gedanken auch schön. Mal schauen, wie sich die Pandemie Situation entwickelt. Im Moment ist es für uns gut so, wie es ist.

Einen Beratungstermin hatte ich diese Woche auch und auch wenn ich euch natürlich nichts darüber erzählen darf, verrate ich euch, dass es ein wunderbares Gefühl war, die Beratung mit meiner Klientin Nummer 1 abzuschließen. Ich durfte in diesen Sitzungen verschiedenes ausprobieren und diese Beratung hat mir gezeigt, dass es gut sein kann, Termin mit größerem Abstand zu vereinbaren und die Beratung an die Situation der KlientInnen anzupassen.

Ausblick

Vor mir liegt die letzte Schulwoche, darauf folgt eine intensive Arbeitsphase, die vorsieht mich meiner Webseite für die systemische Beratung zu widmen. Parallel werde ich intensiv an der Veröffentlichung für #KometsZeitreiseProjekt arbeiten, während ich an #KometsZwillingen weiter schreibe. Einen Termin für meinen eigenen Storytelling Workshop werde ich auch noch ansetzen, hier muss ich mich noch für ein Ticketsystem entscheiden. In diesem Sommer habe ich viel vor.

Habt einen schönen Sonntag!

Meine Woche KW22 in 2021

Schmaler Pfad durch die Felder, gesäumt von Bäumen

Die erste volle Schulwoche, Beginn der neuen Lehre und ein langes Wochenende. Vorfreude auf den gemeinsamen Storytelling Workshop und ein kleines Abenteuer mit meiner Mama. Es war eine abwechslungsreiche Woche.

Schule

Es war die erste Schulwoche mit vollen Schulklassen. Es war anstrengend, für die Kinder, die Lehrenden und auch für mich. Ich finde es richtig und wichtig, dass die Kinder sich testen lassen, aber die Testsituation mit der vollständigen Klasse kostet unheimlich viel Zeit und ist herausfordernd für alle.

Meiner persönlichen Meinung nach, war es zu früh für diesen Schritt. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es gut geht und möglichst alle gesund bleiben. Für die Kinder und auch die Lehrenden wünsche ich mir Kontinuität und die Chance in ein neues Normal zu finden. Die Hoffnung, dass Schule sich aus der Pandemie heraus weiter entwickelt ist groß, die Befürchtung, dass alles „wie gewohnt“ weiter laufen wird auch.

Autorinnenleben

Hier habe ich mir eine Pause gegönnt. Die Woche war anstrengend genug. Weiter gehen wird es dann mit dem Lektorat von KometsZeitreiseProjekt. Ganz schön aufregend! Ich bin gespannt auf die Anmerkungen von Sabrina Schuh und freue mich auf ihre Kritik und Anregungen, die Geschichte besser zu machen.

Lehre

Ein neuer Monat, ein neuer Lehrauftrag. Nachdem mein erster Kurs an der IU so gut lief, war ich nervös. Diesmal war es ein anderes Thema. Würden sich die Studierenden wieder begeistern lassen? Würde es mir gelingen, das vermeintlich trockene Thema „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ interessant zu gestalten? Würde überhaupt jemand kommen, schließlich ist die Teilnahme am Seminar freiwillig?

Ich kam dann zu dem Schluss, dass eine geringe Teilnahme im ersten Termin nicht unbedingt etwas mit mir zu tun haben würde, eine geringe Teilnahme am zweiten dann schon. Tja, das hat geholfen, gelassener in den ersten Termin zu gehen, für nächste Woche ist es dann weniger hilfreich. Meinem Empfinden nach, war es ein gutes Seminar, wir sind in einen guten Austausch gekommen.

Einziger ärgerlicher Punkt: Mentimeter hat nicht richtig funktioniert und mir die Ergebnisse nicht in der Präsentation angezeigt. Eine Erklärung konnte ich dafür bisher leider nicht finden. Zum Glück sind die Daten wenigstens aufgezeichnet worden, nur bei einer WordCloud hat es gar nicht funktioniert, diese Frage konnte ich zum Abschluss noch einmal wiederholen. Falls jemand hierzu eine Idee hat, bin ich für Tipps dankbar, bisher hatte ich mit dem Tool keine Probleme.

Selbstständigkeit und freie Tage

Donnerstag war Feiertag, Freitag war schulfrei. Ein langes Wochenende mit einer langen ToDo Liste. Daran freiberufliche Aufgaben nicht auf einen Feiertag zu legen, muss ich wirklich noch arbeiten. Dafür ist mir am Freitag eine schöne Einteilung gelungen. Nach einem morgendlichen Meeting mit Astrid und Mélina bin ich zu meiner Mama gefahren und wir haben uns einen schönen Nachmittag gemacht. Na gut, irgendwie haben wir dann auch gearbeitet. Sie schreibt an einer neuen Blogreihe, die am 17. Juni starten wird …

Storytelling

Gute Vorbereitung bei einem Workshop ist wichtig. Wir werden unseren ersten gemeinsamen Workshop zu dritt geben und das will gut vorbereitet sein. Wer übernimmt was und wie sieht der genaue Zeitplan aus? Das steht jetzt und es kann bald losgehen. Es wird großartig, da bin ich mir sicher und ich freue mich wahnsinnig darauf! Seit Wochen planen Mélina und Astrid vom StoryAtelier und ich an unserem gemeinsamen Konzept und endlich geht es los!

Die Suche nach einem See

Gestern war es ziemlich warm, aber das Wetter war besser als erwartet, schließlich waren Gewitter angekündigt, und so konnten meine Mama und ich wie geplant in unser kleines Abenteuer starten. Wir wollte den Mondorfer See suchen. Ein Blick auf Google Maps zeigt, dass es sich nicht um eine kleine Wasserpfütze handelt, sondern einen schönen großen Baggersee, mitten zwischen den Feldern gelegen. Sollte doch leicht zu finden sein, oder?

Feld mit Bäumen im Hintergrund

Feldwege sind tückisch, nicht alle sind eingezeichnet, dafür aber wunderschön zum spazieren. Die Felder waren sehr abwechslungsreich mit blühendem Wegesrand, Kamille, Mohn und andere Pflanzen, die ich nicht benennen kann. Es wehte immer mal ein leichter Wind und es war wirklich schöne Luft, nicht so schwül und stickig. Auch wenn ich geschwitzt habe, hat es gut getan.

Aber wo war dieser Mondorfer See?

Bevor wir losgelaufen sind, hatten wir uns die Karte angesehen und einen Plan gemacht. Ja, am Sportplatz sind wir vorbei gelaufen, allerdings haben wir ihn nicht gesehen, denn er war nicht nur eingezäunt, sondern auch umgeben von Bäumen und Gebüsch, also kein wirklich geeigneter Orientierungspunkt. An einer Stelle sind wir falsch abgebogen, was uns aber zu einem schöneren Übergang über die Hauptstraße geführt hat, nämlich eine Brücke. Auf dem Rückweg mussten wir dann ohne Ampel rüber, was überraschenderweise leichter war, als ich angenommen hatte.

Mondorfer See lässt sich hinter dem Zaun erahnen
Mondorfer See lässt sich hinter dem Zaun erahnen

Tja, dann kamen wir an einen Weg, der theoretisch am See entlang hätte führen sollen. Rechts von uns ein Zaun, statt eines Sees. Bisher gab es nur Wege und Pflanzen, keine Zäune. Was sollte dieser Zaun jetzt hier? Man konnte nicht erkennen, was dahinter war, denn es war dicht bepflanzt, Bäume und Sträucher. Dann eine Lücke. Da schimmerte es hell. War das der See?

Ein Blick auf das Smartphone verriet, wir waren richtig. Dort lag der See, hinter dem Zaun. Merkwürdig. Wir gingen weiter, keine Chance, alles eingezäunt. Wir kamen an eine hübsche kleine Kapelle, die nah am See liegen sollte. Sie befand sich auf unserer Seite des Zaunes … Der See dahinter, wirklich schade.

Pohl´s Kapellchen
Pohl´s Kapellchen am Mondorfer See

Es war ein schöner Spaziergang, mit schönen Wegen, der noch schöner hätte sein können mit einem Blick auf das Wasser.

Zurück bei meiner Mama haben wir dann noch einmal recherchiert. Der Baggersee hat sogar zwei Sandstände, leider ist er tatsächlich vollständig eingezäunt und die Diskussion ihn als Freizeit- und Badesee zu nutzen dauert seit Jahren an. Ich frage mich, ob bei einem so großen See nicht beides möglich sein könnte. Artenschutz und Erholungsraum für Menschen.

Habt ein schönes Wochenende!

Meine Woche KW21 in 2021

Gänsefamilie am Rhein
Gänsefamilie am Rhein

Ich hatte Urlaub! Außergewöhnlich für mich, Urlaub außerhalb der Ferien zu haben, aber wichtig, denn es war Urlaub für eine Fortbildung. Einen Tag Bildungsurlaub hatte ich noch übrig, die anderen waren Erholungsurlaub, den ich mir quasi erarbeiten muss, damit ich die Schulferien und schulfreien Tage komplett abdecke. Das war es wert!

Neben der Fortbildung habe ich mir den Freiraum gegönnt, ansonsten frei zu haben, mich zu entspannen und das sehr genossen. Daher gibt es heute nur ein Thema:

KometGoesSystemisch

Eine Woche Seminar ist vorbei und ich bin wehmütig, erfüllt mit neuen Impulsen und viel Arbeit liegt vor mir. Es gilt die neuen Informationen zu ordnen, nachzuarbeiten und zu vertiefen. Hierzu habe ich viele Notizen, ein Skript und Literaturtipps.

Es war eine intensive Woche, mit großem praktischem Anteil, der auch viel Selbstreflektion und tiefgehende persönliche Gespräche beinhaltet hat. Das war nicht ganz leicht, aber hat sehr gut getan. Die Gruppe hat gut getan, die offen und vertrauensvoll mit allem umgegangen ist. Jens Förster hat als Dozent einen hilfreichen Raum eröffnet für Theorie, Praxis und vertrauensvollen Austausch. Ich bin rundum glücklich und zufrieden.

Jedes Seminar ist für mich ein kleiner Meilenstein. Nach dem ersten Seminar im Januar war meine Aufgabe: Starte mit deinen eigenen Beratungen, biete sie an und mache den Anfang. Das habe ich getan. Jetzt ist die nächste Aufgabe, genau das auszubauen, weg vom Probier-Angebot zu einem „echten“ Angebot. Finde einen Namen für das Angebot, bau die Webseite auf und sei beim nächsten Seminar einen Schritt weiter.

So weit der Plan, er ist herausfordernd und ehrgeizig, denn wir reden hier von Ende September und in den anderen Bereichen liegen ebenfalls wichtige Aufgaben an:

  • Veröffentlichungsprozess von KometsZeitreiseprojekt (Überarbeitung des Lektorats, Absprache der Illustrationen, Vorbereitung des Crowdfundings, Formales …)
  • Lehraufträge Psychologie im Juni, Juli und August
  • Erster Workshop mit StoryAtelier und Vorbereitung meines eigenen Workshops (fürchte der letzte Punktmit dem Angebot des eigenen Workshops fällt eventuell nochmal von der Liste)

Ich wollte das Zusammenspiel der verschiedenen Projekte und so sehr ich auch diese Woche genossen habe, mich nahezu ausschließlich auf die systemische Weiterbildung konzentriert zu haben, freue ich mich auch auf die anderen Themen.

Habt ein wundervolles Wochenende! Tut euch selbst etwas Gutes!