Meine Woche KW34 2021

Brühler Schlosspark, Bild vom 28.08.2021

Eine Woche rund um alle Projekte und ein Kinobesuch.

Autorinnenleben

KometsZwillinge sind bereit für die nächste Phase, die erste Testlesephase durch meine Familie. Parallel erwarte ich KometsZeitreiseProjekt aus dem Lektorat zurück. Allerdings sieht es aktuell nicht gut aus, dass es noch in diesem Jahr erscheint … Warten erhöht vielleicht die Chance, dass die Wartezeit auf den Folgeband nicht zu groß wird.

Als ich mich um meine ISBN Nummern kümmern wollte, bin ich auf ein interessantes Webinar für Selfpublisher gestoßen und habe mich angemeldet.

Lehre

Es wird Zeit die Lehre an der Uni Bonn im Wintersemester vorzubereiten, erstmal habe ich alle Informationen gesammelt. Im nächsten Schritt geht es darum, die Inhalte durchzugehen, zu planen und aufzubereiten. Wie viel übernehme ich aus dem letzten Jahr, was ändere ich? Einige Ideen habe ich schon.

Storytelling

Im Bereich Storytelling ging es diese Woche gleich um drei verschiedene Projekte:

Digitale Woche

Am 10. September biete ich einen Workshop im Rahmen der Digitalen Woche Rhein Erft an. Auch Astrid wird am Dienstag, den 7. September einen Workshop anbieten. Wir hatten eine gutes gemeinsames Meeting, in dem wir unsere Konzepte gemeinsam besprochen haben. Euch erwarten zwei verschiedene Angebote. Astrid hat spannenden Input vorbereitet und legt den Fokus darauf soziales Engagement mit digital Storytelling sichtbar zu machen. In meinem Workshop sammeln wir positive Erfahrungen aus den letzten Monaten für die Digitalisierung und erzählen kurze Social Media Storys unter dem Hashtag #DigitaleChance21. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Voranmeldung in Brühl besuchbar.

Hier findet ihr das vollständige Programm.

StoryUp Your Artefact

Voller Begeisterung hatten wir die ersten Termine angeboten, mitten im Sommer, in einer Zeit, in der die Motivation Online-Events zu besuchen nicht gerade hoch geht. Wir haben uns entschieden noch einmal einen Schritt zurück zu gehen, einige Details des Drumherum professioneller vorzubereiten und dann starten wir einen neuen Versuch, euch Termine anzubieten, welche sowohl online, als auch vor Ort stattfinden sollen. Ihr dürft weiterhin gespannt sein und euch auf tolle Themen freuen.

Mit Geschichten begeistern

Mein eigenes Workshop Konzept, welches ich zu verschiedenen Themenschwerpunkten anbieten möchte. Der Premierenworkshop lief bei Netz & Work zu der Frage „Was machst du?“. Der nächste Workshop findet für ein Unternehmen statt und im Fokus steht die Frage: „Was begeistert dich, an dem, was du tust?“. Oft sind uns die negativen Dinge am Ende eines Arbeitstages viel bewusster, als die positiven. Es hatte gute Gründe gegeben, warum wir diesen Job machen wollten. Was ist unsere Motivation und wie sieht es mit den schönen Erlebnissen aus? Es tut uns gut, den Fokus hin und wieder bewusst darauf zu legen, was an einem Tag gut gelaufen ist. Was ist dir gelungen? Was hast du schönes erlebt?

Komet Goes Systemisch

Auch in diesem Bereich ist diese Woche einiges passiert. Ich habe mich intensiv mit meiner Webseite befasst und sie in einer lokalen Entwicklungsumgebung aufgesetzt. Aktuell enthält sie noch Grafiken dieser Seite als Platzhalter, aber die wichtigsten Inhalte sind gesetzt. Jetzt gilt es noch die wichtige Entscheidung zu treffen, unter welcher Domain die Seite laufen soll. Ich habe eine, aber ist es die richtige?

Sobald die Seite online ist, kann es offiziell losgehen, aufregend und beängstigend zugleich. Es sieht aktuell so aus, als könnte ich diesbezüglich meinen selbst gesetzten Zeitplan einhalten.

Kino

Diese Woche haben wir uns einen Familienausflug ins Kino gegönnt. Gesehen haben wir „Free Guy“ mit Ryan Reynolds. Ein großartiger Film über einen NPC, eine Nicht-Spieler-Figur aus einem Computerspiel. Eines Tages durchbricht Guy seine übliche Schleife und entwickelt sich weiter. Er trifft ingame auf Millie (Jodie Comer), die im Spiel ganz andere Ziele verfolgt, als die anderen Spieler:innen. Auf der einen Ebene ist es ein unterhaltsamer Film, über ein Computerspiel, die Gamingszene und auch die Produktion im Background. Der Film hat aber auch eine besondere Tiefe, sowohl auf der Gamingebene als auch der persönlichen … Ja, es gibt auch eine wirklich schöne Lovestory. Action kommt auch nicht zu kurz, ohne dabei allzu brutal zu sein. Eine Menge Humor rundet das Kinoerlebnis ab.

Bloggen

Kathi hat einen Buchtipp für euch: Love to Share – Liebe ist die halbe Miete von Beth O´Leary. Weissewolke hat einen Methodentipp, der in vielen Situationen hilfreich sein kann, nicht nur in der Trauer. Habt ihr schon einmal einen Brief an euch selbst geschrieben? Probiert es doch mal aus.

Urlaub

In diesem Jahr habe ich bisher noch keinen Urlaub genommen. Faktisch habe ich in meinem Job einen Urlaubsantrag eingereicht, um an einer Fortbildung teilzunehmen, einmal Bildungsurlaub und einmal Freizeitausgleich. Erholungsurlaub gab es keinen. In den Schulferien war ich nicht in der Schule, habe dafür intensiv an Projekten gearbeitet. Nächste Woche ist der 1. September, der erste Tag an dem ich offiziell in keinem Angestelltenverhältnis mehr bin. Ich könnte voller Power durchstarten oder mit einer Auszeit beginnen.

Es fühlte sich im ersten Moment falsch an, genau in dieser Woche frei zu nehmen. Dann kam mir der Gedanke, dass es genau das richtige ist, den Urlaub auf den Übergang zu legen. Es ist ein Versprechen an mich selbst, die Verantwortung ernst zu nehmen und auch auf mich zu achten, denn kein Arbeitsvertrag oder Chef wird das tun. Ich bin für meine Arbeitszeiten und meine Gesundheit verantwortlich, auch für meine Auszeiten.

Wegfahren werden wir nicht, aber hoffentlich ein paar schöne Tage verbringen. Spannend wird, inwiefern es mir gelingt, die Finger von den Projekten zu lassen … Ich werde nächste Woche auf jeden Fall keine Fortschritte berichten.

Habt ein schönes Wochenende und eine gute Woche!

Meine Woche KW33 in 2021

Rheinufer in Bonn
Rheinufer in Bonn

Was für eine Woche, privat war es spannend, aber jetzt ist alles klar und nächste Woche kann ich mich wieder mehr auf meine Projekte konzentrieren. Dann war da auch noch diese eine falsche Bewegung, die mir fiese Rückenschmerzen bescherte, die langes Sitzen am Schreibtisch unmöglich machte. Ich bin dankbar für meine neue Flexibilität, den Fokus entsprechend auch mal verschieben zu können. Jetzt muss ich diesen Schmerz nur noch loswerden.

Autorinnenleben

Während KometsZeitreiseProjekt bei Sabrina Schuh im zweiten Lektoratsdurchgang liegt habe ich mich KometsZwillingen gewidmet und sie überarbeitet. In einem ersten Durchgang habe ich festgestellt, dass ich entgegen meiner Erwartung doch nicht viele Szenen hinzufügen möchte.

Lehre

Wieder ging ein Modul zu Ende. Diesmal sieht es gut aus, dass ich einige der Studierenden in ein oder sogar zwei Kursen wiedersehen werde, mich würde das freuen und einige der Studierenden offenbar auch. Es gab positives Feedback, welches mich motiviert weiter zu machen. Im September habe ich keine Veranstaltungen, nur die Vorbereitung auf den Kurs im Oktober. Zusätzlich gilt es sich in den nächsten Wochen auch auf den Lehrauftrag an der Uni Bonn vorzubereiten. Ich darf erneut das Seminar übernehmen, mit dem alles angefangen hat, diesmal sogar beide Parallelkurse.

Bloggen

Gleich zweimal wurde ich diese Woche auf die Reihe Tod und Trauer angesprochen. Daher möchte ich es an dieser Stelle noch einmal betonen: Die Beiträge stammen nicht von mir, sondern meiner Mama, die als Weissewolke hier im Blog schreibt. Sie schreibt über ihre persönlichen Erfahrungen nach dem Tod meines Vaters im Sommer 2020. Es fließen auch weitere Trauer-Erfahrungen mit ein, sowie ihre Tätigkeit als Sterbebegleiterin. Diese Woche ist ein weiterer Beitrag erschienen, welcher sich um „besondere Tage“ dreht, den ersten eigenen Geburtstag, den Geburtstag des Herzensmenschen, sowie Feiertage wie Silvester oder Weihnachten. Es sind nicht nur die Tage selbst, die schwierig sind, sondern die Tage drumherum. Es gibt viele Arten zu Trauern, dazu gehört auch, schöne Momente zu schaffen, sich zu erinnern und neue Rituale zu finden. Heute wäre übrigens der 40. Hochzeitstag meiner Eltern gewesen.

Diese Woche gab es auch mal wieder einen neuen Beitrag von Kathi, sie hat über einen weiteren Band der Mythica-Reihe geschrieben. Auch von mir gibt es einen neuen buchigen Beitrag, ich habe „Nach oben führt auch ein Weg hinab“ von April Wynter als Tap-Story gelesen.

Habt ein schönes Wochenende!

Meine Woche KW32 in 2021

Zwischen zwei Bäumen hindurch sieht man ein altes Ziegelsteingebäude, davor eine bewachsene niedrige Mauer und eine Wiese
Am Bonner Rheinufer

Schon wieder eine Woche vorbei. Abwechslung und Planung standen diese Woche im Vordergrund.

Autorinnenleben

Ein Meilenstein ist erreicht! KometsZeitreiseProjekt ist zurück bei meiner Lektorin Sabrina Schuh. Das bedeutet nächste Woche startet die erste Überarbeitung von KometsZwillinge.

Für beide Projekte habe ich die Zeitpläne überarbeitet bzw. angelegt. Die Zeitreisen sollt ihr dieses Jahr noch zu lesen bekommen, die Zwillinge dann nächstes. Einen Lesungstermin unter Vorbehalt gibt es auch bereits, ein wenig Angst habe ich noch, dass es noch zu Verzögerungen kommen kann. So ein Buch zu veröffentlichen ist viel mehr als es nur zu schreiben.

Lehre

Zwei sehr unterschiedliche Lehrveranstaltungen gab es diese Woche. Einmal die Studierenden fix und fertig machen und sie beim nächsten Mal strahlen lassen, kann ich. Für mich waren beide Termine gut und ich hoffe es ist mir gelungen, Verwirrungen zu entwirren.

Selbstständigkeit

Am Mittwoch habe ich am Gründerforum der IHK Köln teilgenommen. Es ging um die ersten Schritte in die Selbstständigkeit, vor allem um den Businessplan bzw. Business Canva sowie Steuern. Da ich keine externe Finanzierung brauche habe ich bisher einen recht groben Plan, wie ich vorgehe. Die Referentin hat deutlich gemacht, dass ein Businessplan in erster Linie für Gründer sind, erst im zweiten Schritt für Investoren. Der Plan stellt neben der grundlegenden Entscheidung, ob man von der Idee auch langfristig leben kann, einen Fahrplan dar, an dem die Ziele auch gemessen werden können.

Das Seminar hat mich inspiriert, meine Planung für mich doch etwas detaillierter zu machen. So habe ich für meine Schwerpunkte, Autorin, systemische Beraterin und Storytelling Facilitator jeweils ein Business Canva erstellt und mir für alle Bereiche gemeinsam meine Umsatzziele angesehen. Das ist wie ich erwartet hatte alles andere als leicht, aber hilfreich und wichtig. Es steckt noch Arbeit in den Plänen, aber sie werden mir helfen zu beobachten, ob mein Konzept tragfähig ist und an welchen Schrauben ich nachsteuern muss.

Neu im Blog

Traurig aber wahr, diese Woche gab es nur einen neuen Beitrag, diesen in der Reihe „Tod und Trauer“. Weissewolke schreibt darüber, welchen Einfluss die Pandemie auf Krankheit, Sterben und Trauer bei meinem Papa hatte.

Habt ein schönes Wochenende!

MeineWoche KW31 2021

4 Buben aus einem Skatspiel und ein alter Gameboy

Dieses Wochenende kann ich guten Gewissens abschalten und das wird mir gut tun. Gestern habe ich mir sogar einen fast freien Tag gegönnt. Nach dem morgendlichen Lektorat bin ich mit meiner Mama zusammen zu meinen Großeltern gefahren, was ein kleines schönes Abenteuer war.

Autorinnenleben

Während KometsZwillinge ruhen, lag das Lektorat von KometsZeitreiseProjekt im Fokus der letzten Woche. Damit bin ich fast durch und es geht nächste Woche zurück an meine Lektorin.

Danach werden zwei verschiedene Dinge passieren: Ich werde mich dem zweiten Band widmen und der Überarbeitung der Zwillinge. Ob dies parallel oder nacheinander geschieht, muss ich noch entscheiden. Beides ist dann auf jeden Fall dran. Allerdings versetzt dieser Plan meine arme Illustratorin Mary ein wenig in Panik. Die ersten Grafiken sind noch nicht fertig und ich drohe schon mit dem nächsten Auftrag. Wenn sie einmal dran ist, wäre doch schade, wenn sie aufhören müsste, oder?

Meine Oma und das Zeitreiseprojekt

Bis nächsten Donnerstag könnt ihr euch auf Mary Cronos Twitch-Kanal noch die Aufzeichnung meiner ersten Lesung ansehen. Meiner Oma habe ich gestern einen Ausschnitt gezeigt, vielmehr zu hören gegeben, auf dem Smartphone ist das Video ganz schön winzig.

Oma, ich muss dir zeigen, dass das Internet sagt, dass du eine coole Oma bist.

Ich las eine zweite Szene aus meinem Manuskript, die Szene, in der Matteo mit dem uralten Gameboy seines Vaters spielt. Meinen Gameboy habe ich in den Ferien mit zu meiner Oma genommen und sie mit Tetris infiziert. Gestern sagte sie noch, dass sie froh war, wenn ich im Bett war, dann konnte sie spielen. Sie bestätigte mir auch, dass meine Geschichte, die ich bei Mary erzählte, wahr ist. So winzig das Display ist, Oma hatte Spaß an dem Spiel. Sie hat das blöde Ding auch verflucht. Ausleihen wollte ich es ihr, wenn ich nach Hause fuhr, aber nein, das durfte ich nicht.

Nimm das Ding bloß mit, sonst komme ich nicht zum sticken.

Zitat meiner Oma von damals

Tja, was wäre ich für eine Enkelin, die ihre Oma mit einem Spiel quält?

Vielleicht habe ich das gestern getan, als ich gerne das Kartenspiel Schwimmen/ Halt 31 spielen wollte. Natürlich sagte Oma ja, Opa war kurz verwirrt, weil er annahm wir spielten Skat, schließlich hatte er mir doch geholfen, das Skatspiel in der Schublade zwischen den ganzen Doppelkopfsets zu finden. So ein dummes Spiel, meinte meine Oma und doch hatte sie eine Menge Spaß dabei und hat gewonnen. Die anschließende Skatrunde verlor sie dann 😉

Ja, in meinem Kinderbuch steckt viel von mir, aber das Meiste ist frei erfunden., in Erinnerungen an die Zeit um das Jahr 1990. Jetzt hoffe ich, dass das Buch vor Omas Geburtstag Anfang Dezember fertig ist. Mehr zum Veröffentlichungsdatum kann ich euch nicht sagen. Nach unserem Zeitplan ginge es morgen in den Buchsatz …

Lehre

Viel Raum hat diese Woche die Lehre eingenommen. Das aktuelle Skript ist herausfordernd für mich, ich habe viel zusätzlich recherchiert, um den Studierenden einen guten Einblick in die Themengebiete zu geben, die in diesem angesprochen werden. Viele Themen, wenig Zeit. Ich denke, wir haben das beste aus der gemeinsamen Zeit gemacht und hoffe die Studierenden sehen das auch so. Wer nebenberuflich studiert und sich abends in eine virtuelle Veranstaltung setzt, verdient meiner Meinung nach zwei Dinge: Guten Input/ Austausch und Spaß dabei.

Storytelling

Der Fokus muss jetzt auf das Marketing gelegt werden. Am liebsten möchte ich mit den StoryUp Your Artefact Workshops Menschen erreichen, die wenig mit Kunst am Hut haben und ihr Talent fürs Geschichten erzählen wecken. Warum sollten ausgerechnet sie sich für eine Veranstaltung anmelden, auf der Kunst drauf steht, was sie vielleicht gar nicht interessiert?

Weil Kunst eine unentdeckte Inspirationsquelle sein kann.

Woher ich das weiß? Ich habe es erlebt. Mich lockst du auch nicht so einfach mit dem Vorschlag eine reine Kunstausstellung zu besuchen. Inzwischen stehen deine Chancen besser, denn ich habe etwas für mich entdeckt, was darüber hinausgeht, den Künstler zu kennen, seinen Stil oder seine Kunstfertigkeit zu bewundern. Es geht um einen Dialog mit dem Werk, dem, was auf dem Bild zu sehen ist. Jedes Kunstwerk erzählt uns eine Geschichte, vielleicht die, die bei der Entstehung hineingelegt wurde, vielleicht eine phantasievolle oder eine, die etwas mit mir zu tun hat, die vor dem Bild steht und es betrachtet. Dies ist ein Kern von StoryUp Your Artefact, diese Geschichten zu heben, frei zu legen und zu erzählen.

Das Erlebnis steht im Vordergrund dieses dreistündigen Events. Neugierig? Probier es doch mal aus und melde dich für einen der nächsten Termine an. Astrid, Mélina und ich freuen uns auf dich.

Neu im Blog

Diese Woche gab es zwei neue Beiträge. Neben der Buchempfehlung von Weissewolke in der Reihe „Tod und Trauer“ gibt es ein persönliches Update zu meinem beruflichen Jahr 2021.

Veränderungen

Es war längst Zeit für mein zweites Update zum Beitrag „2021 – ein Wendepunkt in meiner beruflichen Geschichte?“. Wo stehe ich mit meinen Projekten und was sind die nächsten Schritte? Woche für Woche erzähle ich euch in der Reihe „Meine Woche“, was in der letzten Woche passiert ist, gebe auch mal kleine Ausblicke auf die nächste. In den Updates geht es um einen größeren Blickwinkel, den aktuellen Stand der Projekte und die Perspektive. Diesmal gibt es eine gravierende Veränderung, eine News, die ich hier lange zurück gehalten habe: Ich habe meinen Job gekündet. Damit ist spätestens jetzt die Frage, ob es sich um einen Wendepunkt in meiner beruflichen Geschichte handelt, klar zu bejahen. Mehr könnt ihr hier lesen.

Habt ein schönes Wochenende!

Mein 2021 – Update II

Schriftzug "Mein 2021 Update 2" über Büchern zur systemischen Beratung, "Handbuch für Kinder- und Jugendbuc-Autoren" und Campbells Heldenreise
Mein 2021 – Update II

Es ist Anfang August und es gibt gravierende Veränderungen im Vergleich zum Plan vom Jahresbeginn, eine einschneidende und in anderen Bereichen aktiven Aufbau.

Job – eine Kündigung

Meinen Job als fachliche Schulassistenz habe ich zum 31. August 2021 gekündigt. Im ersten Update schrieb ich noch, dass ich daran noch nicht denken würde. Tatsächlich kam ich zu der Erkenntnis, dass das, was ich mir aufbauen möchte Zeit und Energie braucht, nebenbei funktioniert nicht, dafür jongliere ich zu viele Projekte.

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Kann ich es wagen, es finanziell riskieren? Für diese Frage ist es ein Vorteil einen Job zu haben, der nicht viel einbringt. Das erste finanzielle Ziel ist entsprechend niedrig und erreichbar. Sobald ich mir 1000 € netto auszahlen kann, stehe ich besser da. Der menschliche Faktor, der Blick auf den Klienten, die Suche nach dem richtigen Zeitpunkt war ein zentrales Thema dieser Entscheidung. Ein Wechsel nach den Sommerferien erschien mir dann die beste Lösung und es fühlt sich richtig an. Ich habe alles gegeben, wir haben gemeinsam sehr viel erreicht und nun wird es Zeit loszulassen.

Es ist ein seltsames Gefühl nach den Ferien nicht zurück in die Schule zu gehen, aber auch ein befreiendes. Die Klasse und die beiden Klassenlehrenden sind mir sehr ans Herz gewachsen, ich werde sie vermissen.

Vor den Ferien habe ich mich nicht verabschiedet, es war unklar, ob ich im August noch einmal wieder kommen werde. Inzwischen ist klar, dass ich nicht nur genügend, sondern sogar zu viele Stunden habe, die mir ausgezahlt werden. Das ist auch der Grund, warum ich das Update nicht bereits im Juli geschrieben habe, obwohl die Kündigung bereits durch war. Es wird hoffentlich noch eine Gelegenheit geben, mich persönlich von der Klasse zu verabschieden. Für den ersten Schultag habe ich einen kurzen Brief geschrieben.

Dozentin für Psychologie

Die Lehre ist ein Pfeiler, der bereits gut läuft, der mir den Mut gemacht hat, mich voll auf die Selbstständigkeit einzulassen. Es bestehen weitere Lehraufträge für Oktober bis Dezember 2021 am virtuellen Campus der IU und einer für das Wintersemester 21/22 an der Universität Bonn.

Aktuell empfinde ich die Lehrtätigkeit auf vielen Ebenen bereichernd, ich vertiefe die Themen für mich selbst, lerne mit und von den Studierenden. Ich bin froh, dass sich letztes Jahr eine Chance in diesem Bereich ergeben hat und ich sie ergriffen habe.

Storytelling Facilitator

Monatelange Vorbereitungen führen nun zu den ersten Workshops, die auch gebucht werden können. Hierfür muss ich mich noch intensiver mit dem Thema Marketing auseinander setzen, damit das Angebot auch gesehen wird.

StoryUp Your Artefact

Eine Symbiose zwischen Kund und Geschichten, ist die Basis eines Event-Konzeptes, welches ich gemeinsam mit Astrid Nierhoff und Mélina Garibyan (Story Atelier) umsetze. In unserer virtuellen Galerie präsentieren wir Kunstwerke, die zur Inspiration werden. Es braucht keine Kunstexpertise, um sich auf dieses Erlebnis einzulassen. Es geht darum gemeinsam in kleinen Gruppen, die Werke zu betrachten, wahrzunehmen und zu spüren, was sie bei euch auslösen. Nach einem kurzen Input über gute Geschichten geht es in eine individuelle Kreativphase, die in einem gemeinsamen Story-Circle endet, einem Feuerwerk an Geschichten und dem Erleben, der eigenen Fähigkeit Geschichten zu erzählen, die in uns allen schlummert.

Die nächsten Termine finden am 20. August und 16. September online statt und sind über den Pretix-Shop buchbar.

Mit Geschichten begeistern

Unter diesem Titel lief mein erster kostenfreier Workshop in Kooperataion mit Netz and Work. Du bist begeistert von einem Thema? Dann ist eine gute Geschichte das, was dir helfen kann, mit dieser Begeisterung andere anzustecken. Konzentriere dich nicht nur auf die Fakten, lass auch Emotionen zu und erreiche dein Gegenüber mit allen Sinnen. Im ersten Workshop lautete die übergeordnete Frage: „Was machst du eigentlich?“. Es wird bald weitere Workshops dieser Art geben mit einer Variation der Frage.

Autorin

Es ist zu einem zentralen Bestandteil meines Tages geworden, mit dem Schreiben zu beginnen. Das tut mir gut und macht mich sehr glücklich. Die Überarbeitung lege ich teilweise auch in den Nachmittag. Wo stehe ich in meinem Autorinnenleben?

Auf der Zielgeraden der Veröffentlichung von KometsZeitreiseProjekt. Ein Veröffentlichungsdatum kann ich euch leider noch nicht verraten, aber es wird hoffentlich bei einigen Kindern unter dem Weihnachtsbaum liegen. Ein Buch zu schreiben ist eine Sache, es zu veröffentlichen eine Menge Arbeit. Mit Sabrina Schuh und Mary Cronos habe ich ein starkes und erfahrenes Team an meiner Seite, auch wenn Mary ein wenig an der Aufgabe verzweifelt, ein Kinderbuch zu illustrieren und nicht zu viele Details zu zeichnen. Fotorealistisches Zeichnen ist ihre Stärke. Geduld etwas, was dieses Projekt aktuell braucht.

In der Zwischenzeit habe ich auch meinen ersten Band der Elfenprinzessin beendet, das Projekt, welches für die Zeitreise pausieren musste. Noch immer sage ich: Es ist komplex. Inzwischen existiert also die Vorgeschichte, welche ich im NaNoWriMo 2020 verfasst habe und der erste Band. Dennoch blicke ich bei diesem Projekt noch nicht in Richtung Veröffentlichung. Das große Ganze gilt es zunächst weiter zu entwickeln, um entsprechend sicher zu sein, dass die Fäden im ersten Teil sauber aufgespannt sind, die ich später brauchen werde. Es wird nicht in der Schublade verschwinden und sich auch nicht von den Kinderbuchprojekten aufhalten lassen.

KometsZwillinge ist ein neues Kinderbuchprojekt, welches sich frech gemeldet hatte, während ich darauf wartete, dass KometsZeitreiseProjekt aus dem Lektorat zurück kommt. Was soll ich sagen? Die Zwillinge haben sich frech dazwischen gedrängt und der erste von zwei Teilen ist geschrieben. Hierzu gibt es eine Veröffentlichungsabsicht, einen Plan der nächsten Schritte. Einer davon wird im Herbst die Suche nach Testlesenden sein. Falls du Lust darauf hast, melde dich gerne und lass dich von der Magie der Geschichte verzaubern.

Systemische Beratung

Die Weiterbildung zu systemischen Beraterin am IF Weinheim läuft großartig und aktuell beschäftige ich mich damit eine Webseite zu erstellen, um Onlineberatung anzubieten. Langfristig soll die Tätigkeit als systemische Beraterin das Herzstück meiner täglichen Arbeit sein.

Der Begriff Beratung ist ein wenig irreführend, denn es handelt sich mehr um eine Prozessbegleitung, als darum, Ratschläge zu erteilen. Das schöne an der systemischen Grundhaltung ist die feste Überzeugung, dass die Lösung für ein Problem, bereits im Menschen selbst liegt. Mit kreativen Fragen und systemischen Methoden kann ich Menschen unterstützen, eine neue Perspektive auf die Situation zu gewinnen und andere Möglichkeiten zu erkennen. Wir können gemeinsam neue Wege entdecken, ich kann dich ein Stück des Weges begleiten, den du selbst gehst.

Dieses Bild des Weges wird zentral auf der Webseite sein. Der Auftrag für die Grafik liegt bereits bei Mary Cronos.

Fazit am 03. August 2021

Es passiert viel aktuell, innerlich und äußerlich. Ich bin einen großen Schritt gegangen, das ist aufregend und beängstigend, eine große Chance. Natürlich kann das alles scheitern. Dann habe ich es versucht, denn genau das ist es, was ich wirklich machen möchte. Diese starke Motivation hilft mir hoffentlich durch die anstehenden Herausforderungen. Wie ich tatsächlich Menschen von mir und meinen Angeboten überzeuge und sie mich auch für meine Arbeit bezahlen ist ein wiederkehrender Gedanke in meinem Kopf, den ich nicht so klar beantworten kann. Ich werde es herausfinden. Der Wunsch andere zu inspirieren und zu begeistern ist stark.

Meine Woche KW30 in 2021

Gameboy und Haribo Frösche

Wenn am Ende der Woche noch viel Arbeit übrig ist, so ungefähr lautete mein Guten-Morgen-Tweet am Freitag.. Das war unfair, denn es klang als sei ich faul gewesen, dabei habe ich wirklich viel gemacht. Tja, übrig ist dennoch einiges und ich werde wohl am Wochenende noch was tun müssen.

Autorinnenleben

Hier gibt es gleich mehrere Meilensteine zu berichten!

KometsZwillinge

Am Montag habe ich das kleine Wörtchen „Ende“ unter das Manuskript gesetzt. Ich bin sicher, dass es noch ein paar ergänzende Szenen in der Überarbeitung geben wird. Irgendwie sind meine Figuren sehr brav dem Plot gefolgt, ich hatte doch noch ein wenig was mit der Geschichte darstellen wollen … Wir werden sehen. In der Überarbeitung kann noch viel passieren.

Einen groben Zeitplan für die nächsten Schritte habe ich bereits aufgestellt, mal sehen, wie das laufen wird. Eine große Frage steht noch im Raum: Kann ich den zweiten Teil schreiben, ohne eine Recherchereise zu machen? Reisen ist ja gerade nicht wirklich ratsam.

KometsZeitreiseProjekt

Der Fokus kann also jetzt wieder voll und ganz zum Zeitreiseprojekt wandern.

Lektorat

Das ist verdammt anstrengend. Sabrina ist unglaublich streng zu meinem Text, was ja gut ist. Also schleife und poliere ich, prüfe die Kommentare und Verbesserungsvorschläge und suche nach passenderen Worten. Es fühlt sich an, als sei mein Wortschatz viel zu klein.

Lesung

Den ganzen Tag über war ich furchtbar aufgeregt, als es dann los ging, war ich einfach glücklich. Es hat so viel Spaß gemacht mit Mary und dem Chat zu plaudern. Mit dabei mein uralter Gameboy und ein Tellerchen mit Haribo-Fröschen. Warum? Sie spielen eine Rolle in Komets-Zeitreiseprojekt.

Mary hat gezeichnet, ich habe gelesen und es war schön, sie immer wieder lache zu hören. Bisher kannte sie eine mündliche Zusammenfassung der Geschichte, sowie kleine Szenenausschnitte, die sie illustrieren sollte. Der gelesene Text ist noch nicht final, schließlich befinde ich mich mitten im Lektorat, gewagt, aber es geht ja um die Story und die wird bleiben.

Dann habe ich einiges erzählt über die Entstehung, die Idee und den langen Prozess der Veröffentlichung. Diese Geschichte zu schreiben, hat glaube ich die wenigste Zeit eingenommen und damit rechne ich auch bei den Zwillingen. Die eigentliche Arbeit beginnt nach dem Wörtchen „Ende“.

Die Sache mit der Uhrzeit war eine echte Herausforderung. Tagsüber habe ich mich viel ausgeruht um abends fit zu sein. Das Adrenalin hat auch geholfen, aber als es dann so gegen 23 Uhr ging und das Gespräch sich in eine Richtung entwickelte zu der ich nicht mehr viel beitragen konnte: Pokémon (ausgelöst über das Gameboy Thema), kam die Müdigkeit schlagartig. Ich überwand sie und war wieder wach, als ich ins Bett gehen konnte.

Noch ist der Art & Books Stream auf Marys Twitch-Kanal nachzusehen, falls ihr es verpasst habt.

Lehre

Kaum habe ich den letzten Kurs diese Woche verabschiedet, beginnt nächste Woche schon der nächste. Genau das ist einer der Punkte an denen noch Arbeit übrig geblieben ist. Rechnung stellen und die neue Lehre vorbereiten. Es wird ein spannender Wechsel.

Außerdem kam eine positive Evaluation zu einem vorherigen Kurs, die mich sehr gefreut hat.

Ich habe an den Vorlesungen von Frau Braun immer mit viel Freude teilgenommen. Bei ihr fühlt man sich gut
aufgehoben.

Auszug aus der Evaluation

KometGoesSystemisch

Ein Grund, warum viel Arbeit übrig geblieben ist: Donnerstag und Freitag hatte ich zwei Supervisionstage, online bei Jens Förster. Es war eine spontane Anmeldung gewesen, als die Mail kam, Jens würde eine Onlinesupervision anbieten. Blick in den Kalender, da steht nichts – die vielen Aufgaben standen dort nicht eingeplant. Es hat sich gelohnt, denn ich schätze Jens als Dozenten und Supervisor sehr.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich gerade in Onlineveranstaltungen, kleinere Gruppen sehr schätze. Es waren mir zu viele Menschen im virtuellen Raum. Und doch würde ich sagen, habe ich für mich einiges mitgenommen. Spannend war, dass es sich nicht um eine übliche Supervision handelte, sondern eine Lehrsupervision. Entsprechend gab es vier Rollen im Raum. Jens den Dozenten bzw. Lehrsupervisor, dann vier Supervisorinnen in Ausbildung, die auch die Supervisionen übernommen haben, unterstützt von Jens. Zusätzlich gab es die vier Falleinbringenden, die es zu supervidieren galt und schließlich Menschen, wie mich, die einfach teilnahmen. Einfach teilnehmen bedeutet nicht passiv zuzuhören, es gibt genügend Aufgaben, auch aktiv mitzuarbeiten.

Ein komplexes System mit vielfältigen Persönlichkeiten, die sehr unterschiedliche berufliche Hintergründe mitbrachten. Es war spannend.

Webseite

Wie halte ich meine Illustratorin davon ab, meinen Auftrag fertig zu bekommen? Ich gebe ihr einen neuen. Am Mittwoch war ein Mary-Tag, denn wir haben nicht nur abends zusammen gestreamt, sondern auch nachmittags ein Meeting gehabt, um die Grafik für meine Webseite zu besprechen. Es ist eine Freude mit Mary zusammen zu arbeiten, ihre Ideen sind wundervoll und sie hat eine charmante Art aus meiner Grundidee was richtig gutes zu machen, mich dabei auch davon zu überzeugen, warum ein Grundgedanke nicht so funktioniert, wie ich mir das gedacht habe.

Storytelling

Ich habe einen Auftrag! Wie funktioniert Akquise? Indem man Menschen erzählt, was man tut, diese begeistert sind und dich buchen. Klingt simpel, oder? Ist es aber gar nicht, aber so bin ich zu meinem ersten Workshopauftrag bei einem Unternehmen gekommen. Jetzt gilt es, das Konzept zu erstellen, die Basis habe ich ja bereits. Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen.

Für StoryUp Your Artefact könnt ihr euch für den 20. August und 16 September weiterhin anmelden.

Neu im Blog

Hatte ich Besserung gelobt, mehr eigene Beiträge zu schreiben? Viele haben mich mal gefragt, wie es mir gelungen ist, beinahe täglich neue Beiträge zu veröffentlichen. Die Antwort auf diese Frage hätte ich gerade selbst gerne. Ich glaube, das war, bevor ich wieder mit dem Schreiben angefangen hatte …

Der Beitrag meiner Mama aus der Reihe Tod und Trauer scheint diese Woche besonders beliebt zu sein, zumindest auf Twitter. Es geht um ein sehr schönes Thema, eines, dass mir einen süßen kleinen Elefanten beschert hat, den sie mir aus einem Pullover meines Vaters genäht hat. Lest selbst ihren Beitrag zu Kreativität in Trauerzeiten.

Habt ein wunderbares Wochenende!