Meine Woche KW45 in 2021

Sonnenuntergang am Feldweg, Schattenhaft ragen links und rechts Büche und Bäume auf

Es kann nicht immer alles super laufen. Diese Woche hatte ich einen Durchhänger und das will ich nicht verschweigen. Gut Ding will Weile haben, heißt es so schön. Geduldig muss ich sein, auch mit mir selbst, schließlich will ich nicht mal eben schnell, sondern richtig machen. Natürlich läuft es nicht immer alles problemlos ab.

Zwei Dinge haben mir diese Woche zu schaffen gemacht, das eine ist die bereits erwähnte Sache mit der Geduld, das andere die Müdigkeit. In letzter Zeit habe ich zu wenig geschlafen und das holt mich nun ein.

Für mich hieß es diese Woche also ein wenig auf die Bremse treten, inne halten und reflektieren. Das war anstrengend, nicht ganz schmerzfrei, aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und den Korrekturen in den Plänen.

So wichtig, das immer wieder mal zu tun und auch laufende Prozesse entsprechend anzupassen, dabei die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Es gab auch Lichtblicke und schöne Momente. Nächste Woche wird ganz bestimmt wieder produktiver.

Viel mehr mag ich heute nicht berichten, außer, dass ich mich wahnsinnig auf das Forum 2021 des IF Weinheim freue, dass heute in Köln stattfindet.

Habt ein schönes Wochenende

Meine Woche KW44 in 2021

Das Mausoleum von Carstanjen in Bonn, vom Rhein aus gesehen.
Mausoleum von Carstanjen, Bonn

Kaum hat die Woche angefangen ist sie auch schon wieder zu Ende. So fühlt es sich diesmal an und ich muss tatsächlich überlegen, was ich denn alles gemacht habe. Um so schöner, dass ich diese Beiträge schreibe und ich mir selbst noch mal vor Augen führe, was passiert ist. Dabei gehe ich die einzelnen Projekte durch, schaue, wie ich weiter gekommen bin und was als nächstes ansteht. Mir tut das sehr gut und ich empfehle das gerne weiter, muss ja nicht öffentlich sein.

Die Woche mit einem Feiertag beginnen

Am Montag war Feiertag, der Tag, am dem ich die Woche motiviert und energiegeladen beginne. Das passte mir jetzt nicht so in den Kram, schließlich wollte ich lieber Dienstag frei haben. Kein Problem, dachte ich, arbeite ich eben montags und mache dienstags nur ein bisschen was.

Doch irgendwie war Montag früh Feiertagsstimmung in der Luft. Ich bin relativ früh aufgestanden, habe die Familie schlafen lassen und hätte Ruhe zum arbeiten gehabt. Irgendwas war anders … Die wichtigsten Dinge, die ich geplant hatte, habe ich erledigt, nur eben zeitlich anders, als üblicherweise, war okay, war ein entspannter Tag.

Und Dienstag? Ich bin früh aufgestanden, wie immer, war fleißig und habe viel mehr geschafft als geplant. Anschließend bin ich mit meiner Tochter zu meiner Mama gefahren. Dort haben wir die nächsten Beiträge in der Reihe Tod und Trauer vorbereitet, bevor wir noch ein wenig schöne Zeit gemeinsam verbracht haben und anschließend zum Mausoleum gefahren sind.

Besuch im Mausoleum

Einmal im Jahr dürfen wir das Mausoleum von Carstanjen, in dem die Urne meines Papas beigesetzt ist, betreten. Ansonsten kann nur das Gelände besucht werden. Es ist ein besonderer Ort, zu dem ich regelmäßig mit meiner Tochter fahre. Ein gemeinsames Ritual, dass zu Mutter-Tochter-Zeit geworden ist.

Am Dienstag war es so weit, das wir zum zweiten Mal nach unten durften. In der Rotunde gab es eine kleine Andacht. Ein Frau mit unglaublich schöner Stimme sang „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Sie hat mich mit ihrem Gesang tief berührt. Das Lied haben wir auch bei der Trauerfeier gespielt.

Anschließend durften wir mit einer kleinen Gruppe hinunter. Die Treppenstufen sind uralt und ausgetreten. Vor jeder Nische hängt ein schwarzer Vorhang, davor standen edle Grableuchten. Es herrschte eine ganz besondere Atmosphäre und irgendwie ist es auch schön, dass es zu einem ganz besonderen Besuch wird, da es eben nur einmal im Jahr möglich ist. Wir sind den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen unglaublich dankbar, dass sie das ermöglichen.

Autorinnenleben

Es ist beinahe langweilig, aber ich kann euch nicht viel mehr erzählen, als dass KometsZeitreiseProjekt langsame Fortschritte in Richtung Veröffentlichung Anfang 2022 macht und ich KometsZwillinge überarbeite.

Meine Familie ist mir dabei aktuell eine großartige Hilfe!

Lehre

Wenn wir die Woche so chronologisch durchgehen, spielt die Lehre eine interessante Rolle. Montag habe ich die Lehre für Mittwoch vorbereitet und Mittwoch ist nun zu meinem Intensivtag geworden. Vormittags Lehre für die Uni Bonn, mittags mein Storytelling-Weekly mit Astrid und Mélina und abends dann wieder Lehre an der IU.

Ich habe das schlimmste befürchtet, aber entspannte Pausen dazwischen gemacht und so den Tag ganz gut überstanden. An der Uni Bonn laufen gerade Referate und ich bin sehr begeistert vom ersten Referat dieser Woche. Die Folien waren ansprechend gestaltet, darum hatte ich gebeten und die Interaktion in der Gruppe kam nicht zu kurz. Ich finde es wichtig, im Studium, die Chance zu bekommen, sich auszuprobieren und so habe ich die Studentinnen ermutigt, sich an anderen Tools als Powerpoint zu versuchen und auch methodisch kreativ zu werden.

So diskutierten wir die provokante Frage des Elternführerscheins und endeten bei der Frage, wie eine Teilnahme an einem Elterntraining so selbstverständlich werden könnte, wie ein Besuch in der Gynäkologie und die Geburtsvorbereitung. Erziehung ist eine enorme Herausforderung und es gibt nicht mehr eine klare Richtlinie, an der sich Eltern orientieren können. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft mit zahlreichen Möglichkeiten, die Unsicherheiten und Herausforderungen mit sich bringen. Unterstützung zu suchen ist daher keine Schande, sondern eine Chance, sich mit den Fragen und Herausforderungen auseinanderzusetzen.

Storytelling

Vom Meeting mit dem Museum in der letzten Woche habe ich euch ja berichtet. Nun haben wir die Ideen nochmal im StoryUp Your Artefact Team besprochen und einen ersten Entwurf für ein Konzept vorgelegt. Jetzt warten wir gespannt auf eine Rückmeldung. Es wäre so großartig, wenn diese Kooperation zustande kommt. Ihr dürft uns gerne die Daumen drücken, wenn ihr mögt. Mehr verrate ich erst, wenn es geklappt hat

Nächste Woche soll mein Storytelling Workshop zum Thema „Die positiven Seiten deines Jobs“ stattfinden. Ich hoffe sehr, dass es diesmal klappt. Über Social Media habe ich einige Geschichten gestreut, beispielsweise auf LinkedIn oder auch auf Twitter:

Twitter

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Neugierig? Hier liest du mehr über die Idee „Mit Geschichten Begeistern“ und hier geht es zur Anmeldung.

Ich würde mich sehr freuen mit dir einen Blick darauf zu werfen, was dich eigentlich an deinem Job begeistert, auch wenn Stress und Ärger vielleicht gerade präsenter sind. Lass uns nach deiner Motivation suchen und eine inspirierende Geschichte erzählen.

KometGoesSystemisch

Was kann man tun, wenn die Webseite so gut wie fertig ist?

Am besten fängt man nochmal ganz von vorne an. Ein Themeupdate kam genau rechtzeitig, um mir zu zeigen, dass eine Einstellung nicht dauerhaft funktioniert, es sah auf einmal alles ganz furchtbar aus. Also fing ich wieder am Anfang an, der Recherche nach einem neuen Theme … Ich habe guten Rat eingeholt, experimentiert, bin verzweifelt und im Meeting am Freitag mit der Doppel(t)spitze sind wir nochmal alles in Ruhe durchgegangen. Jetzt weiß ich, was ich zu tun und welche Entscheidungen ich zu treffen habe.

Eine schlichte Seite hätte fertig sein können. Besser geht immer. Jetzt gilt es eine gute, saubere Seite zu bauen, die sich gut weiter entwickeln lässt. Was ich anschließend mit dem kleinen Kometen hier anstelle … darüber denke ich lieber noch gar nicht nach.

Es ist unheimlich wertvoll, nicht immer alles alleine zu machen und sich Unterstützung zu holen. Eine wertvolle Erfahrung, die ich gerade mache. Nebenbei lerne ich sehr viel über WordPress und das liebe Internet.

Wann soll die Seite online gehen? Wenn sie fertig ist und das soll sie so bald wie möglich sein.

Wobei sie niemals fertig ist, denn es soll eine ebenso lebendige Seite sein, wie diese.

Bloggen

Über das Cosca21 hatte ich schreiben wollen, mich dann mit der anderen Webseite und den Katastrophen beschäftigt. Tja, alles geht eben nicht. Eines ist aktuell sicher, donnerstags erscheint ein Beitrag in der Reihe Tod und Trauer. Diesmal gibt es einen neuen Buchvorschlag, lest selbst.

Wochenende

Und plötzlich ist schon wieder Wochenende. Entspannen klingt gut, aber ich habe auch Pläne. Heute findet der Tag der Psychologie der Landesgruppe NRW vom Berufsverband für Psychologen und Psychologinnen hybrid statt. Ich werde online teilnehmen. An der Webseite werde ich sicher auch noch basteln, aber mir definitiv auch Zeit zum Lesen und für meine Familie nehmen.

Habt ein schönes Wochenende!

Meine Woche KW43 in 2021

Spazierweg, gesäumt von Büchen und Bäumen voller bunter Blätter.
Herbstspaziergang in Bonn

Eine wunderbare Woche liegt hinter mir. Es ist so viel passiert. Gestern habe ich den Tag fern von meinem Notebook genutzt und daher kommt der Wochenrückblick erst am Sonntag. Das Beitragsbild stammt von einem sonnigen Herbstspaziergang diese Woche. Der Kopf war müde, dem Körper hat die Bewegung gut getan, danach habe ich mich auch wieder wacher gefühlt.

Autorinnenleben

KometsZeitreiseProjekt Teil 1 liegt jetzt im Buchsatz. Ich habe meine ISBN Nummern bestellt und muss noch ein paar Entscheidungen treffen. Dir Illustrationen fehlen noch, aber es geht auf die Zielgerade in Richtung Veröffentlichung.

Währenddessen bearbeite ich KomtesZwillinge und zweifle gerade an, ob der Aufbau der Geschichte so gut ist, wie er ist. Was fehlt der Geschichte möglicherweise noch? Darüber habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, die in den nächsten Durchgang fließen werden.

Lehre

Drei Lehrveranstaltungen hatte ich diese Woche und dabei nicht das Gefühl, dass dieser Bereich überrepräsentiert sei. An der IU habe ich wieder eine kleinere Gruppe und das ist gut so. Sie ist immer noch größer, als in den bisherigen Kursen. 57 Studierende sind aber keine 160. Zum Glück steht in meinem Vertrag, dass es maximal 44 sein dürfen.

Schweren Herzens habe ich eine Mail geschrieben, dass ich keine weiteren Aufträge zu den neuen Bedingungen übernehmen werde. Mit großen Gruppen interaktiv arbeiten und die Veranstaltungen aufzeichnen möchte ich für mich nicht.

An der Uni Bonn läuft es in den kleinen Gruppen sehr interaktiv. Diese Woche habe ich das erste Referat selbst übernommen. Es gab einen praktischen Einblick in die systemische Genogrammarbeit, gepaart mit dem Input zum Wandel von Erziehung über die Generationen. Es scheint eine spannende Erfahrung für die Studentinnen gewesen zu sein, mit der sie sich vielleicht noch ein wenig weiter beschäftigen werden. Der Termin für mein persönliches Highlight, der Storytelling Workshop in Kooperation mit dem LVR. Museum Bonn steht für Januar fest. Wir planen diesen aktuell in Präsenz. Letztes Jahr haben wir es online gemacht.

Storytelling

In diesem Bereich gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht:

Meinen Workshop „Mit Geschichten begeistern“, der am Dienstag hätte stattfinden sollen, musste ich absagen, da es keine Anmeldungen gab.

Dafür hatten wir mit Astrid Nierhoff und Mélina Garibyan (Story Atelier) ein großartiges Meeting mit einem Museum. Jetzt heißt es, Ideen weiter entwickeln und schauen, wohin die gemeinsame Reise gehen wird. Wir sind sehr gespannt, es gibt mehrere Möglichkeiten.

KometGoesSystemisch

Auch hier stecke ich gerade mitten im Storytelling. Über die großartige Zusammenarbeit mit der Doppeltspitze Julia und Sven habe ich euch letzte Woche ausführlich berichtet. Die Zwei geben mir genau die Impulse, die es braucht, um selbst kreativ weiter zu arbeiten, gepaart mit ihrem umfangreichen fachlichen Wissen.

Das hat dazu geführt, dass ich einige Elemente auf der Webseite nochmal überarbeitet habe und das neue Element kreativ weiter entwickle.

Wahrscheinlich habe ich auch endlich einen Namen! Es war ein kleiner Satz von Sven, der den entscheidenden Impuls gegeben hat. Das war am Dienstag und ich finde die Idee nach wir vor super. Eine kleine Frage muss noch geklärt werden, deswegen verrate ich es euch noch nicht. Es bleibt noch ein wenig spannend.

Cosca21

Zum Barcamp Bonn habe ich noch immer einen unveröffentlichten, halb geschriebenen Artikel. Irgendwie bin ich einfach nicht dazu gekommen. Das ist nun schon ziemlich lange her …

Am Freitag war ich auf dem Cosca 21, dem Community Strategy Camp. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal online daran teilgenommen und berichtet, dass ich das Gefühl hatte, nicht richtig dorthin zu gehören. Auch dieses Jahr schien mir, dass ich eher Zaungast war, bei einer Community, zu der ich nicht wirklich gehöre. Als Bloggerin kreiere ich Content, um seiner selbst willen. Ich erzähle die Geschichten, die mir in den Sinn kommen, ohne Strategie dahinter. Bei meiner systemischen Webseite wird das anders sein, schließlich geht es hier um das klare Ziel, Klient*innen zu gewinnen und auch Geld zu verdienen.

Das Cosca21 hat mir gezeigt, dass ich zwar inzwischen einiges über KPIs gehört habe, aber es bei dem Thema Analysen einen Haufen Vokabeln gibt, dir mir noch fremd sind, weil das Thema bisher eben nicht wichtig war.

Zahlreiche Tweets findet ihr auf Twitter und ich versuche noch einen kleinen separaten Beitrag zu schreiben. Falls es mir zeitlich nicht gelingt, möchte ich euch auf jeden Fall wissen lassen, dass ich begeistert von Gathertown als Tool bin. Barcamp-Feeling mit Gamification Faktor.

Blog

Diese Woche gab es wieder einen Beitrag in der Reihe „Tod und Trauer“, der häufig angeklickt wurde. Minimale Zahlen betrachte auch ich. Meine Mama gibt euch aus ihrer Erfahrung heraus, ein paar Tipps zum Umgang mit Trauernden. Vielleicht lassen diese sich auch anwenden, auf Menschen in anderen schwierigen Situationen. Lasse ich diese in Ruhe, spreche ich das Thema an? Es ist nicht so einfach, das Richtige zu tun. Die Angst etwas Falsches zu machen, führt hin und wieder dazu, dass wir genau das tun.

Habt ein schönes Wochenende, genießt den Herbst.

Meine Woche KW42 in 2021

3 Bücher: Geniale Störungen, FACE und Das Satir-Modell

Diesmal war ich darauf vorbereitet, dass es eine intensive Lehr-Woche wird und ich finde, ich habe sie gut gemeistert. Es ging auch um meine anderen Projekte, trotz 5 Lehrveranstaltungen. Ich bin auf einem guten Weg, was mein Zeitmanagement angeht. Daher wie gewohnt ein kurzes Update zu meinen Projekten.

Autorinnenleben

Diese Woche stand ganz im Zeichen von KometsZeitreiseProjekt.

Die Erstfassung des zweiten Bandes ist fertig!!! Das Manuskript ruht jetzt eine Weile, bevor ich mich der Überarbeitung widme. Langsam bin ich genau da, wo ich hinwollte, ich jongliere mit verschiedenen Schreibprojekten in verschiedenen Stadien.

Teil Eins von KometsZeitreiseProjekt ist durch das Korrektorat durch und ich habe mir die Änderungen in Ruhe angesehen. Meine Korrektorin hat wertvolle Arbeit geleistet, das Werk noch einmal gründlich poliert und es ist vom Text her bereit für den Buchsatz.

Das Thema Buchsatz ist auch noch mal einen Haufen Arbeit. Auch wenn ich es aus der Hand gebe, muss ich Entscheidungen treffen. Habe ich ja so haben wollen, als Selfpublisherin. Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstände. Damit fängt es alles nur an.

Jetzt fehlen nur noch die Illustrationen für den Buchsatz. Sobald meine Illustratorin von der Frankfurter Buchmesse zurück ist, wird es auch hier weiter gehen.

Ich bin ein wenig wehmütig, diese Woche hätte der Erscheinungstermin sein können … Es ist gut wie es ist, denn es geht um Qualität und die braucht ihre Zeit. Ich lerne sehr viel aus dieser ersten Veröffentlichung und werde das alles für die weiteren für mich mitnehmen.

Mit der Überarbeitung von KometsZwillinge habe ich gestern begonnen und das wird voraussichtlich nächste Woche meine Hauptaufgabe.

Storytelling

„Mit Geschichten begeistern“ nenne ich meine Storytelling Workshops. So ganz gelingt es mir noch nicht, andere Menschen genau dafür zu begeistern. Eine gewisse Übersättigung an Online-Formaten scheint es auch zu geben. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass ich ein gutes Produkt habe, werde ein wenig experimentieren und nicht aufgeben. Aller Anfang ist schwer und ich erinnere mich selbst daran, dass ich mir auch die Zeit nehmen muss, die Geschichte hinter der Geschichte zu erzählen. Da ist noch viel Potential und ich muss auch mit mir selbst Geduld haben.

Experiment Twitter Ads

Am Donnerstag habe ich es mal mit Twitter-Ads probiert, minimale Investition für einen Tag. Reichweite habe ich generiert, verkauft nichts. Es gab bei 191 Interaktionen(gesponsert), einer Interaktionsrate von 5,37%, 20 Linkklicks (gesponsert). Die Linkklicks sind für mich entscheidend, weil das Ziel ja darin lag, den Workshop zu verkaufen. Welchen längerfristigen Effekt die Aktion hat, kann ich nicht abschätzen, Sichtbarkeit für mein Angebot habe ich auf jeden Fall geschaffen. Likes und Retweets lassen auf ein gewisses Interesse hoffen. Vielleicht braucht es auch tatsächlich eine mehrtägige Aktion. Ich werde es sicher noch einmal mit einem anderen Tweet ausprobieren.

Natürlich hängt es vom Tweet selbst ab, ob der Call to Action funktioniert und Menschen auf den Link klicken oder sogar kaufen. Damit experimentiere ich. Für euch mal zwei Tweets zum Vergleich.

Das hier ist der Tweet von Donnerstag, den ich mit 50 € gesponsert habe:

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Dieser Tweet von Freitag hat dagegen gerade mal 62 Impressionen, keine Interaktionen.

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Neugierig auf das Angebot? Hier findest du eine Übersicht zu meinen Workshops.

Lehre

Das Semester an der Uni Bonn ist gestartet. Diesmal mit zwei Parallelkursen. Diese Woche haben wir einiges Organisatorisches besprochen, nicht ganz unkompliziert. Ich gehe mit der Einstellung rein, dass wir für alles eine Lösung finden und aktuell sieht es danach aus, dass wir sowohl für die Studierenden, als auch mich gute Lösungen gefunden haben.

Im Gegensatz zur Uni Bonn, wo ich die Masterstudierenden über das ganze Semester begleite, gehen die Kurse an der IU nur über drei Wochen. Es sind intensive Wochen, mit je zwei Abenden von 18:30 bis 21 Uhr. So stellt sich regelmäßig das Gefühl ein, gerade begonnen, schon wieder vorbei. So auch diesmal, gepaart mit dem Gefühl, wir haben uns gerade mit den Änderungen arrangiert, da geht es schon wieder ins nächste Modul.

Montag startet der nächste Kurs und ich gehe mit dem besten Vorsatz für mich rein, nicht zuzulassen, dass es erneut zu einem so deutlichen Mehraufwand für mich kommt. Das kann ich mir nicht leisten. Ich bin schließlich keine hauptberufliche Dozentin, werde aber vier Lehrveranstaltungen pro Woche haben, die alle vorbereitet werden wollen.

KometGoesSystemisch

Mein zukünftiges Herzstück meiner Arbeit blüht langsam auf. Ich bin so unfassbar glücklich über meine Entscheidung Julia und Sven, die Doppel(t)spitze, an meine Seite geholt zu haben.

Wir haben mit unserer gemeinsamen Reise begonnen und da die beiden ebenfalls Storyteller sind, sprechen wir eine gemeinsame Sprache und es liegt viel kreative Energie in der virtuellen Luft. Einfach großartig. Bei aller Kreativität sind die zwei auch noch strukturiert und streng mit mir. Ich stelle mich dem Thema SEO, über das ich bereits einiges weiß, aber geflissentlich für die Welt des kleinen Kometen ignoriert habe, oder mal habe einfließen lassen, wenn es passte. Mit der neuen Seite und dem Angebot will ich gefunden werden.

Aus unserem Meeting diese Woche bin ich bereichert rausgegangen, mit zahlreichen Aufgaben, die wir nochmal klar sortiert haben, welches Ziel ich bis nächste Woche habe und ich liebe diese Aufgabe. Man könnte sagen, ich soll mich mit meiner Zielgruppe beschäftigen. Sven und Julia machen es mir leicht, haben mich dort abgeholt, wo ich stehe und mich aufgefordert, Geschichten zu erzählen, Figuren zu entwickeln, mit denen wir weiter arbeiten können. Die Idee ist so großartig, die da gerade entsteht.

Die Namensfindung macht auch Fortschritte. Es ist vor allem ein emotionaler Prozess bei mir, etwas, was stark zusammen gehört zu trennen. Auch in der systemischen Beratung geht es um Geschichten und auch hier steckt ganz viel Psychologie drin. Über den Weg, den Julia mir geöffnet hat, dass mein Beratungsangebot, kein kleiner Komet mehr ist, sondern einfach ein Komet, bin ich dahin gekommen, dass es den Kometen nicht im Namen braucht. Ich bin der Komet, ob ein kleiner oder einfach nur ein Komet. Das Angebot darf einfach meinen Namen tragen. Die Herausforderung liegt noch darin, dass Stephanie K. Braun kein seltener Name ist und die Domain eindeutig sein muss …

Mamas Geburtstag

Am Donnerstag hatte meine Mama Geburtstag und die Balance zwischen Arbeiten und Feiern ist mir wunderbar geglückt. Bis Mittags hatte ich fünf Stunden auf dem Arbeitszeitkonto, danach eine gute Zeit mit Mama. Diesmal gibt es übrigens einen sehr persönlichen Artikel von ihr, in der Reihe „Tod und Trauer“.

Lesen

Aktuell mache ich viel Kopf- und Textarbeit, da komme ich unter der Woche nicht zum Lesen. Als Ausgleich brauche ich dann eher ein Hörbuch/ Podcast oder Fernseh-Format zur Entspannung. Ohne Geschichten geht es bei mir nicht, die Form darf gerne variieren und bei mir ist es oft phasenweise, welches Format ich eher konsumiere.

Aus dem Lesesamstag wird hin und wieder ein Lesesonntag, aber am Wochenende wird gelesen und das fällt auch wirklich selten aus. Abgesehen von einem Kapitel Sherlock Holmes, liegen auf meinem Lesestapel Fach- und Sachbücher. Einen Teil davon zeige ich euch heute im Beitragsbild.

Habt ein schönes Wochenende!

Meine Woche KW41 in 2021

Drei Elefanten im Kölner Zoo, am Wasser, ein kleiner Elefant steht zwischen zwei Elefantenweibchen, die sich dem Jungtier zuwenden. Im Hintergrund ist ein weiterer Elefant von hinten zu sehen.
Elefanten im Kölner Zoo. Foto: Kathi

Was für eine Woche! Einen Tag habe ich mir frei genommen, um den Geburtstag meiner Tochter zu feiern, wir hatten einen wunderbaren Familientag.

Die anderen gehörten fast vollständig der Lehre. Der Aufwand ist diesmal schlicht explodiert. Kaum habe ich gedacht, ich könnte den Aufwand gut kalkulieren, ändern sich grundlegende Dinge.

Der Wert von Routinen

Diese Woche habe ich zugelassen, dass ein Projekt nicht nur die höchste Priorität bekam, sondern alles auf den Kopf gestellt hat. Die letzte Woche hätte mir eine Warnung sein müssen.

Am Donnerstag kam ich zu der Erkenntnis, dass ich als Selbstständige selbst dafür verantwortlich bin, wenn mein Tag nicht gut läuft. Ich kann die Schuld keinem Chef geben, ich bin meine Chefin, also habe ich mit mir selbst geschimpft, dass ich zugelassen habe, wichtige Dinge für andere Projekte zu vernachlässigen.

Freitag Morgen bin ich vor meinem Wecker wach geworden, früh aufgestanden und habe mich als erstes ans Schreiben gesetzt. Das hat unfassbar gut getan, auch wenn es nicht so einfach war, wieder rein zu kommen. Zuletzt habe ich am letzten Freitag am Manuskript gearbeitet. Jetzt fehlen nur noch zwei finale Kapitel vom zweiten Teil von KometsZeitreiseProjekt, dann ist die Rohfassung fertig. Das war das große Ziel für diese Woche.

Mein Start in den Tag war so viel besser! Eine gute Morgenroutine wird von vielen Seiten empfohlen und gelobt. Ich hatte mir eine aufgebaut und kann aus der Erfahrung sagen, dass Arbeitstage, die anders starten, meist schlechter sind. Freie Tage gestalte ich bewusst anders und das ist gut so.

Flexibilität ist wichtig

Nach meinem routinierten Start in den Tag, zu dem das Schreiben zählt, geht es an die verschiedenen Projekte und hier finde ich Flexibilität wichtig. Stehen Termine oder dringliche Aufgaben an? Dann haben diese Vorrang. Worauf ich allerdings besser achten muss, ist eine gute Balance zwischen meinen Projekten.

Zu meiner Flexibilität gehört eben auch, den Überblick zu behalten, was gerade wichtig ist. Hierzu habe ich verschiedene Routinen, meine Aufgaben zu strukturieren. Wenn ich allerdings die Listen schlicht missachte und den Fokus darauf setze, dass es in einem Bereich gerade viele Probleme gibt, verursache ich mir selbst in anderen welche.

Ich kann mich jetzt über mich selbst ärgern. Ich kann auch daraus lernen und versuchen, es nächste Woche besser hinzubekommen. Die Ursache ist nämlich leider noch nicht gelöst. Es ist meine Aufgabe für mich einen Weg zu finden, damit besser umzugehen. Die Weichen dafür sind gestellt. Nächste Woche ist allerdings eines klar, es wird sich viel um Lehre drehen, denn ich habe fünf Lehrveranstaltungen.

Am Freitag hat mir geholfen, mich zuerst auf die anderen Projekte zu konzentrieren und das große Thema, nach hinten zu stellen. Dabei habe ich darauf vertraut, dass mein Tag noch viele Stunden hat. Fokussiere ich mich direkt auf das große Thema, bleibt am Ende wenig Energie für anderes übrig und es fällt wieder einiges hinten runter.

Verpasst nicht den nächsten Storytelling Workshop

Eine Sache, die letzte Woche wichtig gewesen wäre, ist die Ankündigung für meinen Storytelling Workshop am 26. Oktober 2021. Gestern ging ein Beitrag online, der euch ein wenig mehr verrät, warum es sich lohnen könnte einen meiner Storytelling Workshops zu besuchen. „Mit Geschichten begeistern“ ist das Motto dieser Workshop-Reihe. Dank an Denny Kondic für die Namensgebung. Am 26. Oktober widmen wir uns der Frage, die uns so häufig gestellt wird: „Was machst du eigentlich?“.

Ich könnte dir jetzt sagen, ich sei Psychologin, Dozentin, Autorin und Digital Storytelling Facilitator.

Dann habe ich versäumt zu erwähnen, dass ich auch noch systemische Beraterin bin. Viel schlimmer noch, ich habe dich möglicherweise mit der langen Liste überfordert. Ich könnte dir auch erzählen, dass ich es liebe auf verschiedenen Wegen mit Geschichten zu arbeiten und zum Beispiel Menschen darin unterstütze mit Geschichten andere für ihre Themen oder Angebote zu begeistern. Am schönsten ist für mich dabei zu erleben, wie Menschen ihr schlummerndes Talent fürs Geschichtenerzählen entdecken und über die Wirkung ihrer Geschichten staunen.

Einen Überblick über meine aktuellen Workshop-Angebote findest du hier auf dieser Seite oder direkt im Pretix-Shop.

Habt ein schönes Wochenende!