Meine Woche KW48

Sherlock Holmes & Das Satir-Modell
Sherlock Holmes & Das Satir-Modell

Eine intensive Woche liegt hinter mir, ich habe sehr viel gearbeitet und über mich selbst gestaunt, wie viel ich geschafft habe. Dauerhaft wird das so nicht funktionieren. Tatsächlich arbeite ich immer noch daran, mich auszuprobieren und es kristallisiert sich heraus, was gute Arbeitszeiten und auch Arbeitseinheiten für mich sind.

Lesen

Die beiden Bücher auf dem Beitragsbild begleiten mich aktuell. In Sherlock Holmes lese ich gerade den letzten Roman und habe auch eine kurze Szene in der Lehre vorgelesen. Das Satir-Modell ist meine aktuelle systemische Lektüre.

Autorinnenleben

Tja, was soll ich sagen, Dinge laufen sehr gut und weniger gut.

Fakriro Anthologie

Ihr erinnert euch? Drei Geschichten hatte ich eingereicht, eine wurde angenommen. Es sollte eine Adventskalender-Anthologie werden, welche im Oktober erscheint. Jetzt ist es offiziell, das Buch erscheint am 1. Oktober 2022, vernünftig, es jetzt nicht mehr rauszubringen.

KometsZeitreiseProjekt

Sagen wir mal so, ich lerne viel über den Veröffentlichungsprozess an diesem Projekt.

KometsZwillinge

Hier bin ich gerade zuversichtlicher. Der letzte Überarbeitungsdurchgang lief super. Da ich noch viel überarbeitet habe, bin ich direkt noch einmal dran gegangen. Das Buch ist bald reif für die Testleserunde. Hat jemand von euch Lust dazu? Es sind aktuell 162 Normseiten, eine Urban Fantasy Geschichte für Kinder. Die Hauptfiguren sind 13 Jahre alt. Viel mehr mag ich noch nicht verraten 😉 Was wäre deine Aufgabe als Testleser*In? Mir kritisches Feedback geben, wie die Geschichte auf dich wirkt. Wo fehlt was? Wo langweilt es dich vielleicht? Schreibt mir gerne eine Nachricht per Mail oder Social Media.

Storytelling

Es gab diese Woche einen kleinen Meilenstein und eine schwierige Entscheidung.

StoryUp Your Artefact

Wir haben diese Woche unser erstes großes Angebot rausgeschickt. Unser erstes gemeinsames überhaupt. Seit Monaten entwickeln Mélina, Astrid und ich unsere Konzepte und jetzt könnte es wirklich zu einem großartigen Auftrag mit einem Museum kommen. Ich kann es immer noch nicht fassen. Natürlich kann noch etwas schief gehen, nämlich, dass es letztendlich abgelehnt wird oder die Pandemie uns einen bösen Strich durch die Pläne macht.

Wir haben diesen kleinen Moment kurz zelebriert und sind positiv gestimmt.

Du möchtest wissen, was StoryUp Your Artefact ist?

Wir verbinden Kunst oder historische Artefakte mit Geschichtenerzählen. Art meets Storytelling. Hierzu gibt es verschiedene Formate. Einen kurzen Einblick kannst du am 10. Dezember auf dem virtuellen Weihnachtsmarkt von Netz and Work & Friends erleben, der dieses Jahr zum dritten Mal stattfindet. Melde dich jetzt kostenfrei an und sei unbedingt pünktlich da, wir stehen nämlich direkt am Anfang des Programmes.

Workshops

Letzten Samstag hätte mein Workshop Erzählen und Zuhören im Weihnachtsspecial stattfinden sollen. Ich hatte mir was tolles ausgedacht, aber mir ist es nicht gelungen, Teilnehmende zu gewinnen. Jaha, ich hätte verflucht mehr Werbung dafür machen müssen, ich weiß.

Ich war traurig, habe auf Twitter um Rat gefragt und zwei sehr liebe Menschen haben sich die Zeit genommen mit mir zu telefonieren. Weitere hilfreiche Kommentare habe ich ebenfalls bekommen. Schließlich habe ich meinen Webshop überarbeitet und zusammen mit dem lieben Stefan ein neues Konzept für Weihnachten entwickelt. Tja, der muss dann nur beworben und durchgeführt werden. Alles easy oder?

Nein, ganz und gar nicht. Aller Anfang ist schwer und was ich gerade mache ist alles gleichzeitig und zu viel. Das funktioniert nicht. Also habe ich eine schwierige Entscheidung getroffen. Ich lege meine tollen Konzepte nochmal auf Eis. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür und zu viel auf einmal. Nicht nur für mich, sondern auch für die Menschen, die mir auf meinen Social Media Kanälen folgen und wahrscheinlich gar nicht mehr mitkommen, was ich denn alles mache … Also Fokus im Bereich Storytelling liegt jetzt erstmal ganz klar auf StoryUp Your Artefact, da gibt es genug zu tun.

Für private Gruppen oder Unternehmen stehe ich jederzeit zur Verfügung, um einen gemeinsamen Workshop zu planen. Einige Zeilen über meine „Mit Geschichten Begeistern“ Format habe ich hier geschrieben. Einen Workshop zu den positiven Seiten des Jobs habe ich bereits mit einem Unternehmen durchgeführt und die Teilnehmenden waren begeistert, was mir auch meine erste Google-Bewertung beschert hat.

KometGoesSystemisch

Hier gehört der Fokus hin, vor allem, wenn es um Marketing geht. Schließlich habe ich mir extra Sven und Julia (Doppel(t)spitze) an meine Seite geholt. Ehrlich gesagt, hat Sven mir diese Woche liebevoll den Kopf gewaschen und ich bin nicht ganz alleine auf die Erkenntnis gekommen, dass es gerade zu viel ist. Na, sagen wir zur Erkenntnis schon, aber zur Einsicht etwas zu ändern, brauchte es dann nochmal einen Stubs von außen.

Das zweite Kapitel der #Kometenreise ist online:

"Ein langer Weg liegt hinter mir, voller Steine ..."
„Ein langer Weg liegt hinter mir, voller Steine …“

Die Geschichte könnt ihr auf Social Media lesen: Twitter, Instagram, Facebook oder LinkedIn. Ich freue mich über jede Person, die mich auf dieser Reise begleitet.

Die Webseite macht auch große Fortschritte, ebenso die Story, über die ich euch noch nichts verrate. Es soll ja spannend bleiben. Parallel lese und lerne ich viel, muss mich ja auch inhaltlich vorbereiten auf eure Kometenreisen, eure Geschichten und meine ersten Klient*innen in der systemischen Beratung.

Lehre

Diese Woche ist der letzte abendliche Lehrauftrag an der IU gestartet. Drei neue Verträge fürs neue Jahr habe ich diese Woche unterschrieben, diese laufen tagsüber mit jeweils einem Termin statt zwei pro Woche. Die kleinen Gruppen werden beibehalten und ich brauche nicht aufzeichnen, das gefällt mir.

Es war eine wunderbare Mischung aus Wiedersehen und neuen Teilnehmenden. Wir haben im Anschluss noch fast ne ganze Stunde gequatscht … Es war ein verdammt langer Tag am Dienstag gewesen … Auch am Donnerstag haben wir überzogen, diesmal mit der inhaltlichen Diskussion. Ich versuche beim Überziehen immer den Grad zu finden, alle pünktlich zu verabschieden und noch für weitere Fragen etwas da zu sein.

Auch an der Uni Bonn läuft es gerade gut. Die Referate der Studierenden sind richtig gut und auch hier ist der Austausch sehr wertvoll. Neulich im Präsenzunterricht schaute ein Kollege durch die halb offene Tür. Ich ging hin, dachte er hätte vielleicht eine Frage an mich. Er war fasziniert von den schönen Folien, darauf hatte ich wert gelegt.

Bloggen

Nachdem es wochenlang von mir lediglich die Wochenrückblicke gab, gibt es diesmal gleich zwei Beiträge von mir. Gestern kam endlich mal wieder ein Beitrag über ein gelesenes Buch!

Montagsfrage

Seit dieser Woche gibt es von mir eine neue Aktion, die Montagsfrage. Jeden Montag poste ich über meine Social Media Kanäle eine Frage und ihr könnt sie individuell beantworten, wo und wie ihr mögt. Die Frage dieser Woche passt zur begonnen Adventszeit. Meine Antwort dieser Woche findet ihr hier im Blog. Wer mag darf gerne noch die erste Frage beantworten, am Montag kommt schon wieder die nächste.

Was bedeutet für dich Weihnachten?
Was bedeutet für dich Weihnachten?

Habt ein schönes Wochenende!

Weihnachtlich romantisches Lesevergnügen

Über uns funkeln die Sterne ~ Jenny Gladwell

Seit Wochen habe ich nicht mehr entspannt in einem Roman gelesen. Stattdessen las ich Sachbücher und hörte Hörbücher oder Podcasts. Dann kam der 1. Adventssonntag, ich hatte ein wenig Zeit für mich und dachte, es wäre dringend Zeit, für mein weihnachtliches Rezensionsexemplar. Pflichtlektüre? Keineswegs! Ich wollte nur ein oder zwei Kapitel lesen … 100 Seiten später … Viel zu lange hatte ich diesen Effekt nicht mehr und dann ausgerechnet bei einem Liebesroman. Ja, manchmal mag ich das sehr gerne.

Über uns funkeln die Sterne

Wie alt die Journalistin Jane ist, wird nicht verraten, sie ist älter als die jungen Bloggerinnen Anfang 20. Mir gefällt, dass es offen bleibt und man sie sich so vorstellen kann, wie es passt. Sie hat gerade einen spektakulären Artikel veröffentlicht und in diesem Zusammenhang eine Trennung hinter sich, ein Kollege, der vordergründig darüber klagt, dass sie wegen der Recherchen keine Zeit mehr für ihn hatte …

Ihre Chefin schickt sie also auf eine außergewöhnliche Dienstreise nach Norwegen. Wenn Jane sich nicht freiwillig eine Auszeit nimmt, bekommt sie diese eben verordnet. Es ist eine Reise für Bloggerinnen und Journalist*innen aus London. Zwei Wochen, eine Menge Luxus und ein abwechslungsreiches Programm erwarten sie. Außerdem geht es darum, dabei zu sein, wenn ein Weihnachtsbaum gefällt wird. Dieser ist traditionell ein Geschenk Norwegens an Großbritannien als Dank für die Unterstützung im zweiten Weltkrieg. Das Aufstellen des Baumes auf dem Trafalgar Square ist eine reale Tradition. (Wikipedia).

Lesevergnügen

Es war eine wundervoll leichte Lektüre, die mir gut getan hat. Das Buch spielt mit einigen Klischees. So ist Jane ein Weihnachtsmuffel und natürlich spielt auch ein Badboy eine Rolle … Das Buch hat trotzdem etwas Besonderes, was mir gut gefällt. So typisch Jane als Hauptfigur auch sein mag, Thomas ist es nicht. Thomas ist bereits über 80 und hat im zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle gespielt. Als junger Soldat mit 19 Jahren hatte er eine ganz besondere Begegnung mit einer jungen Frau, die ihm anschließend Briefe schrieb …

Jane lernt Thomas auf der Reise kennen, er vertraut ihr seine Geschichte an und hilft ihr dabei, der Liebe eine Chance zu geben.

Thomas ist etwas besonderes und auch andere Nebenfiguren sind interessante Charaktere.

Es ist ein schöner winterlicher Roman zum Entspannen.


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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Über uns funkeln die Sterne
Jenny Gladwell
Goldmann, 2021
ISBN 978-3-442-49116-2

#Montagsfrage – Was bedeutet dir Weihnachten?

Montagsfrage: Was bedeutet für dich Weihnachten?
Montagsfrage: Was bedeutet für dich Weihnachten?

Ich habe mir etwas neues ausgedacht: die Montagsfrage.

Jeden Montag überlege ich mir eine Frage für euch und poste sie auf meinen Social Media Kanälen. Ihr könnt sie beantworten, wo und wie ihr wollt. Ganz privat im Tagebuch, Bullet Journal, auf Papier oder digital. Ihr könnt die Frage direkt unter meinem Social Media Post beantworten, einen eigenen erstellen oder auch einen Blogbeitrag verfassen.

Ich freue mich, wenn ihr den Hashtag #Montagsfrage benutzt und mich taggt, damit ich euren Beitrag nicht verpasse. Natürlich kannst du die Frage auch an einem anderen Tag beantworten, fühl dich inspiriert, die Antwort ist deine, mach daraus, was dir gut tut.

Die heutige Frage beantworte ich selbst in einem Blogbeitrag, das werde ich wahrscheinlich nicht jede Woche machen.

Was bedeutet für dich Weihnachten?

Irgendwo zwischen Massenkonsum, explodierenden Inzidenzen und Vorbereitungsstress liegt dieses Fest, ein christliches Fest, ein Fest, dass Teil unserer Kultur ist.

Weihnachten meiner Kindheit

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, war Weihnachten schon immer ein Familienfest. Wir kamen alle an Heilig Abend bei meiner Oma zusammen. Das Wohnzimmer kam mir sonst nie so klein vor, wie an diesem Tag, wenn es voller Menschen und Geschenke war. Alles leuchtete und glitzerte. Schwierig war für meine Eltern Weihnachten zu planen, so dass wir beide Großeltern sehen konnten, das habe ich erst viel später mitbekommen, dass dies schwierig war.

Irgendwann wurde die Familie größer und irgendwann fand sich nicht mehr die ganze Familie bei Oma und Opa unterm Baum zusammen. Es passte einfach nicht mehr. Entsprechend wurde geplant und geschaut, bis es irgendwann so weit war, dass ich meine Großeltern Weihnachten nicht mehr sehe. Da meine Oma im Dezember Geburtstag hat, gibt es so vor Weihnachten einen Tag an dem die Familie zusammen kommt.

Mein Weihnachten hat sich verändert.

Es ist immer noch ein Familienfest. Wir kommen gemütlich zusammen, essen gemeinsam und es gibt auch Geschenke. Ich liebe das Auspacken der Geschenke nach wie vor. Für mich geht es darum, anderen eine Freude zu machen und sich auch selbst über etwas Schönes zu freuen. Das muss nichts Großes sein. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich mich über ein Buch freue.

Seit ich selbst Kinder habe, hat sich die Gruppe an Heilig Abend verändert. Zusammen mit meinem Mann, den Kindern und unseren Eltern feiern wir Weihnachten. Traurig stimmt mich, dass die Gruppe unterm Weihnachtsbaum kleiner wird. 2013 fehlte meine Schwiegermutter, letztes Jahr dann mein Papa.

Vor einigen Jahren haben wir eine schöne Tradition eingeführt, dass wir bei der Bescherung immer nur ein Päckchen gleichzeitig auspacken und so die Freude des Schenkens und Beschenktwerdens erleben können.

Es ist ein gemütliches Fest des Zusammenseins, zur Ruhe kommen, auch wenn die Tage davor möglicherweise stressig in der Vorbereitung sind, wenn wir Weihnachten bei uns feiern. Um so entspannter ist es dann am 24. Dezember.

Die Zeit zwischen Weihnachten und Sylvester ist für mich eine Besondere geworden, eine Zeit der Ruhe. In dieser verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie, wir spielen gemeinsam Brettspiele, meist liegt mindestens eines unter dem Weihnachtsbaum. Es wird ausgeschlafen und auch viel gelesen. Auch dieses Jahr freue ich mich auf diese Zeit, bin gespannt, ob es mir gelingt mir die Auszeit zu gönnen, oder ich doch das ein oder andere arbeiten werde.

Jetzt bist du dran!
Was bedeutet dir Weihnachten?

Meine Woche KW47 in 2021

winterlicher Blick auf den See am Schloss Benrath
winterlicher Blick auf den See am Schloss Benrath

Inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich gerne mehr Zeit hätte oder mehr Gas geben möchte. In allen Projekten gibt es viel zu tun, was am liebsten alles ganz schnell fertig sein sollte. Natürlich geht das nicht, also priorisiere ich und achte dabei darauf, dass kein Projekt hinten über fällt.

Autorinnenleben

Die Überarbeitung am Komets Zwillingen lief richtig gut diese Woche. Ich habe mir meine Figuren nochmal vorgenommen und gezielt einzelne Themen angeschaut. Es wird runder habe ich das Gefühl und bald kann das Manuskript an Testlesende rausgehen.

Für Matteo habe ich endlich eine Schrift! Es hat viel zu lange gedauert, aber ich hoffe, jetzt wird es richtig gut aussehen!

Lehre

Nach wir vor erscheint es mir verrückt, ausgerechnet jetzt in Präsenz zu gehen. Es war schön, die Studierenden mal persönlich zu treffen. Sie haben gut mitgearbeitet, was sie auch online gemacht haben. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt.

KometGoesSystemisch wird zur Kometenreise

Es ist so weit! Auch wenn ich euch hier bereits seit Wochen erzähle, was ich so treibe und dass ich dabei bin meine systemische Beratung aufzubauen, wird es Zeit es klar zu verkünden. Nur wenn bekannt ist, dass ich etwas anbiete, können Klient*innen auch ihren Weg zu mir finden.

Vor der großen eigentlichen Eröffnung, dem Live-Gehen der Webseite, gibt es eine kleine Vorab-Kampagne, in der ich euch meine Story via Social Media erzähle. Zum ersten Mal habe ich eine längere Geschichte für Social Media vorbereitet und das auch noch ohne Blogartikel zu verlinken. Ich bin sehr gespannt, wie das angenommen wird. Die ersten Posts gingen Mittwoch raus, nächste Woche geht es weiter.

Neugierig? Hier findest du den Tweet, hier den Insta-Post oder hier den Beitrag auf LinkedIn, der ein wenig länger ist oder den Post auf der Facebook-Seite. Stay tuned, das war erst Chapter One der Kometenreise!

Die Zusammenarbeit mit der Doppel(t)spitze macht großen Spaß und ich freue mich wahnsinnig auf den Release der Seite, dann geht es so richtig los.

Habt ein wunderbares Wochenende!

Wochenrückblick KW46 in 2021

Weggabelung durch die Felder, gesäumt von herbstlichen Sträuchern und Bäumen

Es war eine sehr gute Woche, die kleine Krise ist überwunden und alles sieht gerade sehr hoffnungsvoll aus. Ich habe mehr geschlafen, fühle mich wieder fitter und habe einiges geschafft.

Autorinnenleben

Eine Schriftart für das Printbuch auszuwählen ist eine Herausforderung, die ich dachte gemeistert zu haben. Tja, dumm gelaufen, denn ich habe nicht direkt auf die Lizenzen geachtet, eine Anfrage läuft. Eventuell muss ich noch einmal von vorne anfangen.

Mit der Überarbeitung von Komets Zwillingen geht es langsam voran. Dadurch, dass ich länger geschlafen habe, waren die kostbaren Morgende kürzer und an dem ein oder anderen Tag, habe ich dann eher andere dringliche Dinge erledigt, da muss ich zurück in meine gut aufgebaute Routine, die erste Stunde des Tages gehört dem Autorinnenleben.

Storytelling

Diese Woche waren wir mit Astrid und Mélina im Museum und hatten ein sehr gutes Meeting. Jetzt schreiben wir am Angebot und hoffen, dass wir uns in den Zahlen einigen können. Von den Ideen haben wir im Museum bereits überzeugen können. Das wäre so großartig, wenn wir im Januar damit starten können! Monatelange Arbeit in Konzeptideen für StoryUp Your Artefact würden mit einem größeren Projekt belohnt.

Kleine private Angebote werden wir zusätzlich machen.

Nächste Woche gibt es auch von mir solo ein tolles Angebot: „Erzählen und Zuhören“ im Weihnachtsspecial am Samstag vor dem ersten Advent, 27. November von 15 bis 17 Uhr. Mit kleinen Erzählaufgaben, probierst du dich im Storytelling aus und wir drehen uns um die große Frage: Was bedeutet Weihnachten für dich? Darauf brauchst du vorher noch keine klare Antwort zu haben. Mach dir einen Tee, oder Kaffee, vielleicht ein paar Weihnachtskekse dazu und lass dich einfach auf das Abenteuer dieses Workshops ein. Es ist ein einmaliges Angebot, das frühestens nächstes Jahr wiederholt wird und auf 6 Personen beschränkt ist. Zögere nicht zu lange, dich anzumelden.

Lehre

Es ist wieder ein Lehrauftrag abgeschlossen und es war tatsächlich weniger zeitintensiv als der letzte Auftrag im Oktober, der durch die Änderungen und damit einhergehende erhöhte Kommunikation den Rahmen extrem gesprengt hatte. Nicht nur ich bin froh, dass es gelungen ist, auf die Einhaltung der kleinen Studierendengruppe zu bestehen, wie sie vertraglich noch vereinbart ist.

Die Person, die sich meine Kritiken zu den Neuerungen angehört hat, ist nach wie vor überzeugt, dass interaktive Lehre problemlos mit 160 Studierenden möglich ist. Ich sehe das anders. Die Studierenden meines Kurses waren dankbar, dass sie bei mir mit allen Fragen zu Wort gekommen und sie nicht anonym in der großen Gruppe untergegangen sind.

Eigentlich hatte ich befürchtet, dass jetzt im Dezember mein letzter Lehrauftrag stattfindet. Dann hat sich doch noch etwas ergeben. Es gibt ein weiteres Format, welches noch mit dem Konzept der kleinen Gruppen, ohne Videoaufzeichnungen läuft. In diesem darf ich ab Januar drei parallele Kurse von Januar bis März geben, wöchentlich und tagsüber. Darauf freue ich mich sehr, denn das grundlegende Konzept der IU gefällt mir sehr gut.

An der Uni Bonn schaue ich besorgt in die nächste Woche. Nach aktuellem Stand gehen wir nächste Woche wirklich in Präsenz. Zum Glück habe ich kleine Gruppen, dennoch wäre es bei den steigenden Zahlen vernünftiger online zu bleiben. Warum ausgerechnet jetzt das Konzept ändern? Die Studierenden freuen sich darauf, sich persönlich zu sehen, das verstehe ich. Einen Mehrwert vor Ort haben wir ansonsten nicht, der Austausch online klappt sehr gut. Natürlich gibt es Studiengänge, die beispielsweise in Labore gehen, wo Präsenz wichtig ist, nicht im meinem Psychologie-Seminar. Unter zwei Bedingungen hätte ich online bleiben können: Die Studierenden stimmen zu und es ist ihnen vom Stundenplan her möglich, zweimal Nein.

KometGoesSystemisch

Die Webseiten-Krise ist überwunden, hoffentlich. Noch arbeite ich lokal und der Moment, in dem alles beim Host auf dem Server liegt, wird noch einmal spannend … Es gibt noch ein paar Kleinigkeiten, an denen ich arbeiten möchte, da steckt noch etwas Arbeit drin.

Dennoch liegt der Fokus jetzt wieder auf Inhalten. Mit der Doppeltspitze planen wir eine kleine Kampagne bis Weihnachten. Ich arbeite an der Geschichte, ihr dürft gespannt sein, ich bin es auch.

Die systemische Beratung ist mir wirklich eine Herzensangelegenheit und ich hoffe, dass das Angebot gut von euch angenommen wird.

Bloggen

Diese Woche gibt es von Weissewolke einen wertvollen Rat, der auf eine gemeinsame Idee zurück geht. Nach dem Tod meines Papas letztes Jahr, hat sie auch ihre Grabstätte quasi gebucht und ich fragte, wie ich denn darauf zurückgreifen kann, wenn es so weit ist. Fragen kann ich sie dann nicht mehr und emotional bin ich dann wahrscheinlich nicht in der Lage klar zu denken. So entstand die Idee des roten Ordners, den sie in ihrem Beitrag näher ausführt. Es war ein guter Zeitpunkt, denn sie hatte für Papa und gerade alle möglichen Unterlagen zusammen suchen müssen. Ich ermahne mich selbst, dass ich hier einen leeren Ordner stehen habe. Wir wissen nicht, wann es uns ereilt, ein Unfall, eine plötzliche Erkrankung. Der Ordner muss nicht rot sein, aber vielleicht inspiriert euch die Idee dahinter, etwas ähnliches zu machen.

Habt ein wunderbares Wochenende!