Antonia C. Wesseling im Gespräch

Willkommen Antonia C. Wesseling in meiner Welt der Geschichten. Mach es dir gemütlich und lass uns ein wenig plaudern. Dein Buch „Die Maske der Vergangenheit“ habe ich ja bereits vorgestellt. Jetzt freue ich mich, dass wir dich ein wenig näher kennen lernen dürfen.

(c) Antonia C. Wesseling

Deine Geschichte spielt ja in Venedig. Bist du selbst schon einmal dort gewesen?

Meine Vorstellungen von Venedig sind etwas manipuliert, weil ich selber schon mal da gewesen bin als ich ca .8 war 🙂

Ich hatte vorher immer das Bild einer alten Wasserstadt im Kopf. Deshalb muss ich zugeben, dass ich fast ein bisschen enttäuscht war, als ich die beinah moderne Stadt live gesehen habe. Irgendwie hatte ich die Vorstellung, alles sei noch genau wie vor 500 Jahren dort 😀

Ein kleines Spiel noch zum Einstieg: Nenne doch mal spontan deine ersten drei Assoziationen zu Venedig, habe meine bereits notiert und bin gespannt.

Meine ersten drei wären also:

Gondeln, Tauben und Masken (wegen Karneval)

Das deckt sich ja ziemlich gut mit meinen: Gondeln, Masken und geheimnisvolle Geschichten. Deine Eindrücke von Venedig desillusionieren mich ein wenig, denn selbst war ich noch nicht dort, liebe aber Geschichten, die dort spielen.

Würdest du gerne nochmal nach Venedig reisen? Wohin würde dich dein Weg als erstes führen?

Ja, würde ich gerne. Weil ich nochmal alles erkunden mag. Ich möchte gerne mit einer Gondel fahren und die Tauben auf dem Markusplatz füttern. Die sind nämlich ganz zahm und fliegen auf den Kopf 🙂

Tauben, die mir auf den Kopf fliegen, wären mir doch etwas unheimlich. Auf dem Bonner Münsterplatz lasse ich mich eher von Taube erschrecken, die auf mich zufliegen.

Besitzt du eine Maske? Falls ja, magst du sie uns zeigen (muss keine venezianische sein)?

Eine Maske hatte ich immer. Leider finde ich gerade kein Bild. Sie war schwarz und aus dem Internet. Denn ich war mal auf einem Maskenball eingeladen 🙂 venezianisch ist sie leider nicht 😀

In deiner Geschichte spielt die Zeit eine große Rolle. Ich persönlich habe so gar kein Zeitgefühl, daher wäre ich in einem Haus ohne Uhren ziemlich verloren. Welches Verhältnis hast du zur Zeit? Nutzt du überhaupt noch klassische Uhren wie Armbanduhr, Wecker oder Wanduhr, oder hat bei dir auch schon alles das Handy ersetzt?

Ich trage ein Fitnessband am Fuß (Fitbit). Die sagt mir die Uhrzeit. Außerdem habe ich ein Smartphone 😀 eine klassische Armbanduhr habe ich nicht 🙂

Bzw. Ich habe welche aber trage sie nicht 😀

Wie kannst du die Uhrzeit auf deinem Fitnessband lesen, wenn du es am Fuß trägst? 😉

Ich gucke hin und wieder an meinen Fuß 😀 sonst halt aufs Handy.

18 Jahre, 7 Bücher, 6 veröffentlich berichtet die WDR Lokalzeit Duisburg über dich. Ist sogar die Geschichte der 8-jährigen Antonia veröffentlicht und wann hast du die „Maske der Vergangenheit“ geschrieben?

Nein. Jetzt sind nur die Bücher veröffentlicht, die mir noch wirklich gefallen 🙂 Die Geschichten meines 8-jährigen Ichs sind vielleicht lesenswert, aber nicht karriereförderlich.

Die Maske der Vergangenheit habe ich 2015 geschrieben. Im Sommer und Herbst etwa 🙂

Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du im WDR-Interview erzählt hast, dass dir Gedanken kommen und dich drängen sie aufzuschreiben und der Welt deine Geschichten zu erzählen. Was mich beeindruckt ist, dass du offenbar bereits in deiner Kindheit und Jugend das Durchhaltevermögen hattest, ganze Bücher auch zu Ende zu schreiben. Mir ging es damals wie vielen, eine Idee löste die alte ab und nichts wurde fertig. Hast du einen besonderen Tipp für andere, die gerne schreiben, wie es gelingen kann, ein Buch fertig zu schreiben.

Ich wollte es. Das ist der größte Punkt, würde ich sagen. Eigentlich habe ich kaum einen sinnvollen Tipp außer sich zu fragen: Mache ich das, weil ich es wirklich will oder weil ich es ganz cool finde, nachher ein Buch zu haben?

Tanja Voosen hat mir erzählt, dass sie während des Abiturs angefangen hat zu schreiben. Sie hat Praktika gemacht, gearbeitet, schließlich ein Studium angefangen, kann aber inzwischen vom Schreiben leben. Trotzdem möchte sie ihr Studium beenden. Wie sehen deine Pläne aus?

Ich weiß es noch nicht ganz genau. Abi habe ich ja jetzt 🙂 Ich würde gerne in die Werbung beispielsweise gehen. Als Texterin arbeiten oder aber als Journalistin bei einer coolen Zeitung 🙂

Arbeitest du bereits an einem neuen Projekt?

Ja, ich schreibe an einem Liebesroman. Die Hälfte ist ungefähr geschrieben. Es ist mein erster reiner Liebesroman und aufregend zu schreiben 🙂 Es geht um eine Studentin, die neu nach Köln zieht und sich gleich in einen Typen verliebt. Der ist aber vergeben an ihre beste Freundin. Und das weiß sie nicht 🙂 Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben, deshalb hat der Leser diesen Wissensvorsprung 😛

Das verspricht unterhaltsam zu werden, auch wenn Liebesromane weniger mein Genre sind.

Du lebst wirklich deinen Traum und das finde ich großartig! Ich wünsche dir weiterhin viel Freude beim Schreiben und Lesen. Ganz viel Erfolg und freue mich darauf mehr von dir zu lesen!

 

Wer mehr über Antonia erfahren möchte, kann sie auf ihrem Youtube-Kanal booklove Toni besuchen.

kleiner Komet (Stephanie)

Ich liebe Geschichten - fiktive wie Geschichten aus dem echten Leben. Als kleiner Komet tauche ich ein in verschiedene Welten und erzähle euch von meinen Abenteuern.

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